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Magersucht - wie damit beginnen, Gewicht aufzubauen?

29. Februar 2016 um 13:08

Ich weiß einfach nicht, wo und wie ich damit anfangen kann, Gewicht aufzubauen. Wieviel kcal nimmt man dann zu sich? In wievielen Mahlzeiten täglich? Und am wichtigsten: wie kann ich die Zunahme akzeptieren?
Bin schon völlig verzweifelt, hab körperlich keine Kraft mehr, mit meinen Kindern auf den Spielplatz zu gehen.
Was kann ich tun?????

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29. Februar 2016 um 15:52

Hallo marit
Erstmal, bist du in Therapie?
Das wäre der absolut, notwendige erste Schritt.

Ja und dann würde ich dir empfehlen zwischen 2000-2500kcal zu essen, verteilt auf 5-6 Mahlzeiten.
Du kannst dich langsam hochsteigern, hab ich auch so gemacht
Achte auf eine ausgewogene Ernährung, aber gönn djr auch etwas.

Wenn du noch Probleme mit dem Nahrungsvolumen hast, versuch Kalorien zu trinken.
Säfte, Smoothies, Milchshakes etc.
Oder auch Nüsse und Käse sind prima - hab ich mich jetzt nach 9 Jahren wieder getraut

Versuch einfach dir eine Tagesstruktur zu schaffen, in der du regelmäßige Mahlzeiten einbaust.

Um die Zunahme zu tolerieren, braucht es viel Durchhaltevermögen, und Unterstützung.

Liebe Grüße

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29. Februar 2016 um 16:28
In Antwort auf esme_11902139

Hallo marit
Erstmal, bist du in Therapie?
Das wäre der absolut, notwendige erste Schritt.

Ja und dann würde ich dir empfehlen zwischen 2000-2500kcal zu essen, verteilt auf 5-6 Mahlzeiten.
Du kannst dich langsam hochsteigern, hab ich auch so gemacht
Achte auf eine ausgewogene Ernährung, aber gönn djr auch etwas.

Wenn du noch Probleme mit dem Nahrungsvolumen hast, versuch Kalorien zu trinken.
Säfte, Smoothies, Milchshakes etc.
Oder auch Nüsse und Käse sind prima - hab ich mich jetzt nach 9 Jahren wieder getraut

Versuch einfach dir eine Tagesstruktur zu schaffen, in der du regelmäßige Mahlzeiten einbaust.

Um die Zunahme zu tolerieren, braucht es viel Durchhaltevermögen, und Unterstützung.

Liebe Grüße

Lieben Dank
Liebe yahema!
Vielen lieben Dank für deine so ausführliche Antwort.

Bisher werde ich nur von meiner Hausärztin begleitet, die erstmal die medizinischen Checks gemacht hat und wo ich wöchentlich zum Wiegen hin soll (bisher 2mal). Was für eine Therapie meinst du genau? Mir wurde gesagt, vor einer tiefenpsychologischen Therapie müsse erst der Aufbau/ eine Stabilisierung erfolgen. Für eine wöchentliche Verhaltenstherapie habe ich Mitte März die Erstberatung. Mehr hab ich im Moment leider nicht.

Zu den Kalorien: das erscheint mir so undenkbar viel. Das bekomme ich nicht geregelt. Hab jetzt in den letzten Tagen versucht, eine Mini-Zwischenmahlzeit einzuführen, zusätzlich zu meinem abendlichen Salat (eigentlich das einzige was ich esse) und hab davon 100 g pro Tag zugenommen und jeden Morgen beim Blick auf die Waage heulen können.

Ich weiß dass ich zunehmen MUSS, aber es ist sooooo schwer.

LG Marit

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29. Februar 2016 um 16:34
In Antwort auf marit96

Lieben Dank
Liebe yahema!
Vielen lieben Dank für deine so ausführliche Antwort.

Bisher werde ich nur von meiner Hausärztin begleitet, die erstmal die medizinischen Checks gemacht hat und wo ich wöchentlich zum Wiegen hin soll (bisher 2mal). Was für eine Therapie meinst du genau? Mir wurde gesagt, vor einer tiefenpsychologischen Therapie müsse erst der Aufbau/ eine Stabilisierung erfolgen. Für eine wöchentliche Verhaltenstherapie habe ich Mitte März die Erstberatung. Mehr hab ich im Moment leider nicht.

Zu den Kalorien: das erscheint mir so undenkbar viel. Das bekomme ich nicht geregelt. Hab jetzt in den letzten Tagen versucht, eine Mini-Zwischenmahlzeit einzuführen, zusätzlich zu meinem abendlichen Salat (eigentlich das einzige was ich esse) und hab davon 100 g pro Tag zugenommen und jeden Morgen beim Blick auf die Waage heulen können.

Ich weiß dass ich zunehmen MUSS, aber es ist sooooo schwer.

LG Marit

Und noch eine Frage
deine kcal beziehen sich doch wahrscheinlich auf einen viel größeren Körper. Ich bin nur 1,58 m groß. Reicht es nicht, knapp über dem Leistungsumsatz zu sein?

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29. Februar 2016 um 19:04
In Antwort auf marit96

Und noch eine Frage
deine kcal beziehen sich doch wahrscheinlich auf einen viel größeren Körper. Ich bin nur 1,58 m groß. Reicht es nicht, knapp über dem Leistungsumsatz zu sein?

Liebe marit
Ich meine eine Verhaltenstherapie.
Finde ich persönlich bei einer Es am besten.
Schon mal toll, dass du da einen ersten Termin hast

Zu den Kalorien:
Dass du bei sehr kleinen Steigerungen zunimmst ist normal, du bist höchstwahrscheinlich im Hungerstoffwechsel (hsw). Da kommst du nur raus, indem du mehr isst...

Bei mir wars so, dass ich auch von 1000kcal zugenommen habe.
Dann hats mir gereicht, nach 9 Jahren Magersucht!
Und ich hab gewusst um aus dem Hsw muss ich essen
Habe jetzt auch wieder eine Therapie angefangen.

Je nachdem wieviel du momentan noch wiegst, wirst du auch "schneller" zunehmen.
Ich war nur noch leicht untergewichtig und hab jetzt Normalgewicht erreicht.
Für mich schwer zu ertragen... Ich fühl mich auch nicht wohl :/ Aber ich hab ne Beziehung und die hätte eine akute Es nicht mehr überlebt...

Deine Kinder können deine Motivation sein!

Die Kalorien... Also ich würde "trotz" deiner Größe schon die 2000 kcal anpeilen.
Mach einfach Schritte...
Ich hab innerhalb eines Monats von 1000kcal auf 2000kcal gesteigert.


Du schaffst das!
Schieb es nicht auf und trau dich

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29. Februar 2016 um 19:17
In Antwort auf esme_11902139

Liebe marit
Ich meine eine Verhaltenstherapie.
Finde ich persönlich bei einer Es am besten.
Schon mal toll, dass du da einen ersten Termin hast

Zu den Kalorien:
Dass du bei sehr kleinen Steigerungen zunimmst ist normal, du bist höchstwahrscheinlich im Hungerstoffwechsel (hsw). Da kommst du nur raus, indem du mehr isst...

Bei mir wars so, dass ich auch von 1000kcal zugenommen habe.
Dann hats mir gereicht, nach 9 Jahren Magersucht!
Und ich hab gewusst um aus dem Hsw muss ich essen
Habe jetzt auch wieder eine Therapie angefangen.

Je nachdem wieviel du momentan noch wiegst, wirst du auch "schneller" zunehmen.
Ich war nur noch leicht untergewichtig und hab jetzt Normalgewicht erreicht.
Für mich schwer zu ertragen... Ich fühl mich auch nicht wohl :/ Aber ich hab ne Beziehung und die hätte eine akute Es nicht mehr überlebt...

Deine Kinder können deine Motivation sein!

Die Kalorien... Also ich würde "trotz" deiner Größe schon die 2000 kcal anpeilen.
Mach einfach Schritte...
Ich hab innerhalb eines Monats von 1000kcal auf 2000kcal gesteigert.


Du schaffst das!
Schieb es nicht auf und trau dich

Liebe yahema
Ich werde mein Bestes geben und meine Kinder sowie mein Mann sind natürlich meine Motivation. Sie brauchen mich und das als gesunde und tatkräftige und vor allem lebensfrohe Mama und Partnerin. Davon bin ich leider im Moment ganz weit entfernt, aber da will ich definitiv wieder hin. Die Verhaltenstherapeutin, mit der ich heute telefoniert habe, meint allerdings, dass es wohl wahrscheinlich zunächst auf einen Klinikaufenthalt hinauslaufen wird, da eine Sitzung wöchentlich wohl noch nicht ausreichen wird

Warst du schon mal wegen deiner ES in der Klinik? 9 Jahre sind ja eine sehr sehr lange Zeit. Viel zu viel Zeit an dieses "Monster" verschenkt. Ich wünsche dir für deine erneute Therapie und auch für deine Beziehung alles alles Gute. Hoffentlich werden wir beide bald endlich wieder richtig gesund!

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1. März 2016 um 7:50
In Antwort auf marit96

Liebe yahema
Ich werde mein Bestes geben und meine Kinder sowie mein Mann sind natürlich meine Motivation. Sie brauchen mich und das als gesunde und tatkräftige und vor allem lebensfrohe Mama und Partnerin. Davon bin ich leider im Moment ganz weit entfernt, aber da will ich definitiv wieder hin. Die Verhaltenstherapeutin, mit der ich heute telefoniert habe, meint allerdings, dass es wohl wahrscheinlich zunächst auf einen Klinikaufenthalt hinauslaufen wird, da eine Sitzung wöchentlich wohl noch nicht ausreichen wird

Warst du schon mal wegen deiner ES in der Klinik? 9 Jahre sind ja eine sehr sehr lange Zeit. Viel zu viel Zeit an dieses "Monster" verschenkt. Ich wünsche dir für deine erneute Therapie und auch für deine Beziehung alles alles Gute. Hoffentlich werden wir beide bald endlich wieder richtig gesund!

Klinik
Ich war leider! nie in einer Klinik...
Damals war ich 14-15 jahre alt und nach ner ambulanten Thera habens meine Eltern aufgegeben
In eine Klinik durfte ich nicht...
Stattdessen hat mich mein Vater mit andren Mitteln zum zunehmen gebracht...
Die Ms ist aber geblieben und macht sich nun auch wieder stärker bemerkbar.

Ich hungere aber keineswegs mehr und habe es jetzt auch bis hierher geschafft.

Vor einer Klinik brauchst du keine Sorge haben.
Deine Thera hat da auch recht.
Anfangs ist meist eine enge Betreuung notwendig.
Ich glaube so ein Aufenthalt (8-12 Wochen) bringt einen viel weiter als jede ambulante Thera.
Diese Kliniken sind auch keine Krankenhäuser! Viel freundlicher und offener
Schau dir vielleicht mal die ein oder andre im Inet an...
Parklandklinik, Schönkliniken etc...

Das klappt schon!

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1. März 2016 um 7:50
In Antwort auf marit96

Liebe yahema
Ich werde mein Bestes geben und meine Kinder sowie mein Mann sind natürlich meine Motivation. Sie brauchen mich und das als gesunde und tatkräftige und vor allem lebensfrohe Mama und Partnerin. Davon bin ich leider im Moment ganz weit entfernt, aber da will ich definitiv wieder hin. Die Verhaltenstherapeutin, mit der ich heute telefoniert habe, meint allerdings, dass es wohl wahrscheinlich zunächst auf einen Klinikaufenthalt hinauslaufen wird, da eine Sitzung wöchentlich wohl noch nicht ausreichen wird

Warst du schon mal wegen deiner ES in der Klinik? 9 Jahre sind ja eine sehr sehr lange Zeit. Viel zu viel Zeit an dieses "Monster" verschenkt. Ich wünsche dir für deine erneute Therapie und auch für deine Beziehung alles alles Gute. Hoffentlich werden wir beide bald endlich wieder richtig gesund!

Klinik
Ich war leider! nie in einer Klinik...
Damals war ich 14-15 jahre alt und nach ner ambulanten Thera habens meine Eltern aufgegeben
In eine Klinik durfte ich nicht...
Stattdessen hat mich mein Vater mit andren Mitteln zum zunehmen gebracht...
Die Ms ist aber geblieben und macht sich nun auch wieder stärker bemerkbar.

Ich hungere aber keineswegs mehr und habe es jetzt auch bis hierher geschafft.

Vor einer Klinik brauchst du keine Sorge haben.
Deine Thera hat da auch recht.
Anfangs ist meist eine enge Betreuung notwendig.
Ich glaube so ein Aufenthalt (8-12 Wochen) bringt einen viel weiter als jede ambulante Thera.
Diese Kliniken sind auch keine Krankenhäuser! Viel freundlicher und offener
Schau dir vielleicht mal die ein oder andre im Inet an...
Parklandklinik, Schönkliniken etc...

Das klappt schon!

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1. März 2016 um 20:10
In Antwort auf esme_11902139

Klinik
Ich war leider! nie in einer Klinik...
Damals war ich 14-15 jahre alt und nach ner ambulanten Thera habens meine Eltern aufgegeben
In eine Klinik durfte ich nicht...
Stattdessen hat mich mein Vater mit andren Mitteln zum zunehmen gebracht...
Die Ms ist aber geblieben und macht sich nun auch wieder stärker bemerkbar.

Ich hungere aber keineswegs mehr und habe es jetzt auch bis hierher geschafft.

Vor einer Klinik brauchst du keine Sorge haben.
Deine Thera hat da auch recht.
Anfangs ist meist eine enge Betreuung notwendig.
Ich glaube so ein Aufenthalt (8-12 Wochen) bringt einen viel weiter als jede ambulante Thera.
Diese Kliniken sind auch keine Krankenhäuser! Viel freundlicher und offener
Schau dir vielleicht mal die ein oder andre im Inet an...
Parklandklinik, Schönkliniken etc...

Das klappt schon!

Schade
Dass deine Eltern damals einfach so aufgegeben haben. Leider warst du mit deren Methode ja nun nicht langfristig/dauerhaft genesen und nun kommt der Bumerang zurück. Alles andere als schön. Vielleicht ziehst du ja selbst für dich auch jetzt mal eine Klinik in Betracht?

Für mich selbst käme allenfalls (!) eine Klinik in Betracht, in die ich zumindest meine beiden kleinen Kinder als Begleitkinder mitnehmen könnte. Alles andere schließe ich erstmal kategorisch aus. Plan A ist zunächst die ambulante wöchentliche Verhaltenstherapie mit gleichzeitiger wöchentlicher medizinischer Betreuung durch meine Hausärztin und, wenn's klappt, einer einmaligen Ernährungsberatung auf ärztliches Rezept sowie einer Haushaltshilfe oder Familienpflegerin auf Rezept, zumindest für die allererste Zeit.

Ich habe heute mit einer auf ES spezialisierten Therapeutin, die bei uns in der Nähe auch Selbsthilfegruppen leitet, gesprochen und die riet mir zu den letzten beiden Maßnahmen. Da sonst für ein Gelingen meines Plans A neben meines deutlich zu geringen Gewichts und der deutlichen täglichen Kalorienmenge derzeit auf der Gegenseite viel zu viele Stressoren stünden. Da müsse ich erstmal ein Hilfenetz spannen. Das will ich am Donnerstag bei meiner Hausärztin auch mal ansprechen.

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1. März 2016 um 20:16
In Antwort auf marit96

Schade
Dass deine Eltern damals einfach so aufgegeben haben. Leider warst du mit deren Methode ja nun nicht langfristig/dauerhaft genesen und nun kommt der Bumerang zurück. Alles andere als schön. Vielleicht ziehst du ja selbst für dich auch jetzt mal eine Klinik in Betracht?

Für mich selbst käme allenfalls (!) eine Klinik in Betracht, in die ich zumindest meine beiden kleinen Kinder als Begleitkinder mitnehmen könnte. Alles andere schließe ich erstmal kategorisch aus. Plan A ist zunächst die ambulante wöchentliche Verhaltenstherapie mit gleichzeitiger wöchentlicher medizinischer Betreuung durch meine Hausärztin und, wenn's klappt, einer einmaligen Ernährungsberatung auf ärztliches Rezept sowie einer Haushaltshilfe oder Familienpflegerin auf Rezept, zumindest für die allererste Zeit.

Ich habe heute mit einer auf ES spezialisierten Therapeutin, die bei uns in der Nähe auch Selbsthilfegruppen leitet, gesprochen und die riet mir zu den letzten beiden Maßnahmen. Da sonst für ein Gelingen meines Plans A neben meines deutlich zu geringen Gewichts und der deutlichen täglichen Kalorienmenge derzeit auf der Gegenseite viel zu viele Stressoren stünden. Da müsse ich erstmal ein Hilfenetz spannen. Das will ich am Donnerstag bei meiner Hausärztin auch mal ansprechen.

*zu niedrigen täglichen Kalorienmenge
irgendwie fehlte in meinem Text die Hälfte

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8. März 2016 um 13:44

Brauche gaaaaanz dringend Hilfe
Ich schaffe es NICHT, MEHR zu essen. Statt zu nehme ich weiter ab. Wie kann ich den Schalter umlegen? Weiß einfach nicht was ich machen soll. Bitte bitte bitte sagt mir: Wie habt ihr es gemacht? Bin ich wirklich so schwach? Warum geht das Diszipliniertsein bei mir nur in die eine Richtung und in die andere nicht????

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8. März 2016 um 15:06
In Antwort auf marit96

Brauche gaaaaanz dringend Hilfe
Ich schaffe es NICHT, MEHR zu essen. Statt zu nehme ich weiter ab. Wie kann ich den Schalter umlegen? Weiß einfach nicht was ich machen soll. Bitte bitte bitte sagt mir: Wie habt ihr es gemacht? Bin ich wirklich so schwach? Warum geht das Diszipliniertsein bei mir nur in die eine Richtung und in die andere nicht????

Anstatt die Portionsgröße zu vergrößern
erhöhe doch einfach die Kaloriendichte. Mach alles mit Sahne, Creme Fraiche, Öl, Butter, etc. an. Vollfettprodukte -> 40% Quark, Sahnejoghurt (gibt's in Eimern), Käse, Doppelrahmstufe Frischkäse. Einfach immer höchste Rahmstufe.
In deinen Salat ne halbe Avocado (Avocado auf Brot schmeckt auch gut!), Nüsse, Sonneblumenkerne, Pinienkerne, etc.

Keine Vollkornprodukte! Die halten dich zu lange satt, dann fällt es dir noch schwerer mehr zu essen.

Ansonsten tritt dir in den Arsch. Motivier dich. Schreib dir einen Brief, warum du essen musst. Ich meine du bist Mutter und stehst schon mehr als nur mit einem Bein im Grab. Ich finde das könnte ne gute Motivationsquelle sein.
Außerdem lieben dich deine Kinder - also MUSST du liebenswürdig sein, du bist eine tolle Mutter und deshalb wollen sie auch nicht, dass du eines Tages (bald) nicht mehr bist.

Mach dir nen Plan wann du wie viel isst und dann wirst du es essen. Wenns nicht klappt, dann musst du einen Abschiedsbrief an deine Kinder schreiben. Vielleicht legst du dann den Schalter um.

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8. März 2016 um 16:23
In Antwort auf blamimibla

Anstatt die Portionsgröße zu vergrößern
erhöhe doch einfach die Kaloriendichte. Mach alles mit Sahne, Creme Fraiche, Öl, Butter, etc. an. Vollfettprodukte -> 40% Quark, Sahnejoghurt (gibt's in Eimern), Käse, Doppelrahmstufe Frischkäse. Einfach immer höchste Rahmstufe.
In deinen Salat ne halbe Avocado (Avocado auf Brot schmeckt auch gut!), Nüsse, Sonneblumenkerne, Pinienkerne, etc.

Keine Vollkornprodukte! Die halten dich zu lange satt, dann fällt es dir noch schwerer mehr zu essen.

Ansonsten tritt dir in den Arsch. Motivier dich. Schreib dir einen Brief, warum du essen musst. Ich meine du bist Mutter und stehst schon mehr als nur mit einem Bein im Grab. Ich finde das könnte ne gute Motivationsquelle sein.
Außerdem lieben dich deine Kinder - also MUSST du liebenswürdig sein, du bist eine tolle Mutter und deshalb wollen sie auch nicht, dass du eines Tages (bald) nicht mehr bist.

Mach dir nen Plan wann du wie viel isst und dann wirst du es essen. Wenns nicht klappt, dann musst du einen Abschiedsbrief an deine Kinder schreiben. Vielleicht legst du dann den Schalter um.

Danke für deine offenen Worte
Sie haben mir echt die Augen geöffnet und meine Tränen fließen jetzt und fließen. Auf gar keinen Fall will ich meinen Kindern einen Abschiedsbrief schreiben!!!!! Ich lasse sie doch nicht im Stich. Du hast vollkommen recht. Ich MUSS stark sein und wenn schon nicht für mich, dann für sie und für meinen wunderbaren Ehemann.

Also muss ich einen Essensplan schreiben, aber wie??? Ich bin sooo ratlos, welche Portionen, wieviele Kalorien, wieviele Mahlzeiten. Ich weiß nur, ohne Plan funktioniert es bei mir nicht. Dann entziehe ich mich wieder. Aber ich hab auch solche Angst vor einer zu schnellen Gewichtszunahme und vor allem vor Übergewicht

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8. März 2016 um 16:45
In Antwort auf marit96

Danke für deine offenen Worte
Sie haben mir echt die Augen geöffnet und meine Tränen fließen jetzt und fließen. Auf gar keinen Fall will ich meinen Kindern einen Abschiedsbrief schreiben!!!!! Ich lasse sie doch nicht im Stich. Du hast vollkommen recht. Ich MUSS stark sein und wenn schon nicht für mich, dann für sie und für meinen wunderbaren Ehemann.

Also muss ich einen Essensplan schreiben, aber wie??? Ich bin sooo ratlos, welche Portionen, wieviele Kalorien, wieviele Mahlzeiten. Ich weiß nur, ohne Plan funktioniert es bei mir nicht. Dann entziehe ich mich wieder. Aber ich hab auch solche Angst vor einer zu schnellen Gewichtszunahme und vor allem vor Übergewicht

Liebe Marit
Wie sieht denn momentan ein Beispieltag bei dir aus (aufs Essen bezogen) ?

Ich hatte auch große Angst vor Übergewicht, musste aber anfangen zu essen, weil es fünf vor zwölf war.

Ich habe mir von den Lebensmitteln meiner "Safe food Liste" jeden Tag etwas mehr erlaubt. Vollfettprodukte wie Sahnequark hätte ich niemals psychisch verkraftet, das kam erst später. Meine Rettung waren damals Trockenfrüchte wie Datteln und Feigenll.

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8. März 2016 um 17:34
In Antwort auf cesare_11948568

Liebe Marit
Wie sieht denn momentan ein Beispieltag bei dir aus (aufs Essen bezogen) ?

Ich hatte auch große Angst vor Übergewicht, musste aber anfangen zu essen, weil es fünf vor zwölf war.

Ich habe mir von den Lebensmitteln meiner "Safe food Liste" jeden Tag etwas mehr erlaubt. Vollfettprodukte wie Sahnequark hätte ich niemals psychisch verkraftet, das kam erst später. Meine Rettung waren damals Trockenfrüchte wie Datteln und Feigenll.

Ein Beispieltag
ist ein Tag wie jeder andere. Abends 2 Teller Salat. Gemischte Blattsalate mit Tomate, roter Paprika, Salatgurke, Radieschen, braunen Champignons, Möhre und Hähnchenstreifen (alles in mini Mengen, extra klein geschnitten) mit einem Mini Klecks kalorienarmen Balsamico- oder Joghurtdressing. Täglich damit unter 200 kcal. Manchmal (an guten Tagen) kommt dazu als Spätmahlzeit nochmal 150g Skyr. Und das war's
Also auch an diesen Tagen nicht wirklich viel mehr an Kalorien. Immer unter 400. Das ist irgendwie meine absolute Obergrenze. Warum auch immer

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8. März 2016 um 18:03
In Antwort auf marit96

Danke für deine offenen Worte
Sie haben mir echt die Augen geöffnet und meine Tränen fließen jetzt und fließen. Auf gar keinen Fall will ich meinen Kindern einen Abschiedsbrief schreiben!!!!! Ich lasse sie doch nicht im Stich. Du hast vollkommen recht. Ich MUSS stark sein und wenn schon nicht für mich, dann für sie und für meinen wunderbaren Ehemann.

Also muss ich einen Essensplan schreiben, aber wie??? Ich bin sooo ratlos, welche Portionen, wieviele Kalorien, wieviele Mahlzeiten. Ich weiß nur, ohne Plan funktioniert es bei mir nicht. Dann entziehe ich mich wieder. Aber ich hab auch solche Angst vor einer zu schnellen Gewichtszunahme und vor allem vor Übergewicht

Liebe marit,
google einfach mal nach "Grundumsatz". Dann wählst du aber dein Aktivitätsspektrum aus - also ich vermute mal hauptsächlich gehend und stehend. Und dann spuckt er ne Kalorienzahl aus, auf die du nochmal 200 - 500 kcal draufschlägst. (fddb ist da meine persönliche Info-Quelle)
(Bei 200 kcal über dem Bedarf wirst du real in 35 Tagen 1 kg zunehmen, wirklich nix, deshalb würd ich dir natürlich mehr raten. Bei einem Überschuss von 500 kcal sind es 1 kg in 2 Wochen - also 2 kg im Monat REALE Zunahme!)

Ich weiß natürlich überhaupt nicht, ob du dich mit Kalorienangaben auskennst.

Also, als Mutter stellst du deinen Kindern ja mehrfach am Tag Mahlzeiten bereit. Du kannst - je nachdem was für ein Typ du bist - 3 Hauptmahlzeiten und beliebig viele Zwischenmahlzeiten einbauen.
Bspw. frühstückst du mit den Kindern um ca. 7 Uhr. Um 10 snackst du was. um 13 Uhr isst du zu Mittag. 16 Uhr Kaffee mit Snack. 18 Uhr Abendessen. 21 Uhr Spätmahlzeit.

Wenn du im Forum mal suchst, gibt's haufenweise Zunahmepläne, oder du googelst 1x1 Küchenfee.

Du kannst auch deine Kalorienbilanz immer hochschrauben indem du Säfte trinkst, oder Saftschorlen, dir Vollmilch in Tees (geht nicht bei allen) und Kaffee gibst, ein Löffel Zucker, Honig, oder Sirup. Oder natürlich auch Milch und Kakao!
Süßigkeiten nicht mehr als 3 Portionen am Tag. Ansonsten würde ich sagen, gibt's beim Zunehmen keine Regeln, du solltest aber darauf anstreben hier eine gesunde Ernährungsumstellung zu erreichen. Die 500 kcal Überschuss lassen sich ganz einfach durch "Ergänzung" oder durch Vollfettprodukte erreichen, somit würdest du später vielleicht einfach nur noch statt den Sahneprodukten die normalen nehmen und die Säfte, Nüsse, was auch immer. Somit wird es nach Erreichen des Normalgewichts keinen Umbruch in diesem Sinne geben.

Über Übergewicht würde ich mir erstmal gar keine Sorgen machen, du. Du solltest erstmal aufs NG schauen. Am Anfang geht's natürlich etwas schneller. Das dauert 2 - 4 Wochen bis es sich richtig eingroovt. Das liegt aber vor allem daran, dass dein Körper die Muskeln die er permanent abbaut wieder in den Urzustand bringt, die Gykogenspeicher (Zucker in Muskeln und Leber) wieder hochschraubt, du wieder mehr Rote Blutkörperchen ausbildest und dein Körper auch mehr Wasser zieht. Wasser heißt dein Unterhautfettgewebe wird wieder feucht und straff, die Haut kann sich regenerieren, wird wieder feuchter, die Muskeln bestehen auch zu 80% aus Wasser, die Glykogenspeicher ziehen auch Wasser. Am Anfang sieht das sehr schlimm auf der Waage aus, aber das ist lediglich Gewicht, keine Masse.

Ich finde deine Angst vor "zu schnell zunehmen" und der Hinweis vor Sahnequark Panik zu schieben, absolut überflüssig. Du sagst die Vorstellung dich von deinen Kindern und deinem wundervollen Mann zu verabschieden bringt dich um den Verstand. DAS solltest du dir vor Augen haben. Du tust dich schwer mit der Waage, weil sie in 2 Wochen 5 kg mehr anzeigt? Das ist wundervoll! Es heißt es ist nicht zu spät, dein Körper funktioniert, er nimmt es an. D. h. du wirst bei deiner Familie bleiben. Immer wenn die Waage von Woche zu Woche hochgeht ist das ein weiterer Schritt in Richtung deiner Familie.
Im Moment sieht es mehr so aus, als müssten sie dich beerdigen. Jedes Kilo mehr hebt dich ein Stück mehr aus dem Grab.

Und dein Mann, der zeigt dir was ne Portion ist. Du kannst dir immer deine Mahlzeit separat anreichern. Bspw. machst du was mit Soße, dann machst du dir 1e kelle beiseite und Machst da noch nen großen Schluck Sahne ran, oder nen Würfel Butter, Creme Fraiche. In Suppe geht oft Frischkäse, Creme Fraiche und Sahne. Oder du trinkst separat ein Glas Milch dazu, isst einen Nachtisch, ein paar Nüsse dazu.
Dein Mann wird dir sicherlich zeigen, wie eine Portion aussieht.

Ansonsten kannst du dich orientieren an Kellen. Wenn du ne große Kelle hast, dann nimmst du eine Kelle voll Reis, gehäufte Kelle Nudeln, 3 Hälften von ner großen Kartoffel, usw... Soße immer 1 - 1,5 Kellen. 1e Kelle Gemüse. 1e Eiweißkomponente (Fleisch, Tofu, Bratling) ca. wie die Handfläche ohne Finger bzw. 1 Stück, wenn es größer ist (da wird nix zurecht geschnibbelt). Bei Gerichten wo das Fleisch in der Soße ist, machste so 1,5 - 2 Kellen. Suppe/Eintopf 3 Kellen.

Wenn du alleine isst wird dir bestimmt ein Familienfoto weiterhelfen die Mahlzeit durchzuziehen.

Und wie mehrfach drauf hingewiesen - Therapie wäre sinnvoll.

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8. März 2016 um 19:23
In Antwort auf blamimibla

Liebe marit,
google einfach mal nach "Grundumsatz". Dann wählst du aber dein Aktivitätsspektrum aus - also ich vermute mal hauptsächlich gehend und stehend. Und dann spuckt er ne Kalorienzahl aus, auf die du nochmal 200 - 500 kcal draufschlägst. (fddb ist da meine persönliche Info-Quelle)
(Bei 200 kcal über dem Bedarf wirst du real in 35 Tagen 1 kg zunehmen, wirklich nix, deshalb würd ich dir natürlich mehr raten. Bei einem Überschuss von 500 kcal sind es 1 kg in 2 Wochen - also 2 kg im Monat REALE Zunahme!)

Ich weiß natürlich überhaupt nicht, ob du dich mit Kalorienangaben auskennst.

Also, als Mutter stellst du deinen Kindern ja mehrfach am Tag Mahlzeiten bereit. Du kannst - je nachdem was für ein Typ du bist - 3 Hauptmahlzeiten und beliebig viele Zwischenmahlzeiten einbauen.
Bspw. frühstückst du mit den Kindern um ca. 7 Uhr. Um 10 snackst du was. um 13 Uhr isst du zu Mittag. 16 Uhr Kaffee mit Snack. 18 Uhr Abendessen. 21 Uhr Spätmahlzeit.

Wenn du im Forum mal suchst, gibt's haufenweise Zunahmepläne, oder du googelst 1x1 Küchenfee.

Du kannst auch deine Kalorienbilanz immer hochschrauben indem du Säfte trinkst, oder Saftschorlen, dir Vollmilch in Tees (geht nicht bei allen) und Kaffee gibst, ein Löffel Zucker, Honig, oder Sirup. Oder natürlich auch Milch und Kakao!
Süßigkeiten nicht mehr als 3 Portionen am Tag. Ansonsten würde ich sagen, gibt's beim Zunehmen keine Regeln, du solltest aber darauf anstreben hier eine gesunde Ernährungsumstellung zu erreichen. Die 500 kcal Überschuss lassen sich ganz einfach durch "Ergänzung" oder durch Vollfettprodukte erreichen, somit würdest du später vielleicht einfach nur noch statt den Sahneprodukten die normalen nehmen und die Säfte, Nüsse, was auch immer. Somit wird es nach Erreichen des Normalgewichts keinen Umbruch in diesem Sinne geben.

Über Übergewicht würde ich mir erstmal gar keine Sorgen machen, du. Du solltest erstmal aufs NG schauen. Am Anfang geht's natürlich etwas schneller. Das dauert 2 - 4 Wochen bis es sich richtig eingroovt. Das liegt aber vor allem daran, dass dein Körper die Muskeln die er permanent abbaut wieder in den Urzustand bringt, die Gykogenspeicher (Zucker in Muskeln und Leber) wieder hochschraubt, du wieder mehr Rote Blutkörperchen ausbildest und dein Körper auch mehr Wasser zieht. Wasser heißt dein Unterhautfettgewebe wird wieder feucht und straff, die Haut kann sich regenerieren, wird wieder feuchter, die Muskeln bestehen auch zu 80% aus Wasser, die Glykogenspeicher ziehen auch Wasser. Am Anfang sieht das sehr schlimm auf der Waage aus, aber das ist lediglich Gewicht, keine Masse.

Ich finde deine Angst vor "zu schnell zunehmen" und der Hinweis vor Sahnequark Panik zu schieben, absolut überflüssig. Du sagst die Vorstellung dich von deinen Kindern und deinem wundervollen Mann zu verabschieden bringt dich um den Verstand. DAS solltest du dir vor Augen haben. Du tust dich schwer mit der Waage, weil sie in 2 Wochen 5 kg mehr anzeigt? Das ist wundervoll! Es heißt es ist nicht zu spät, dein Körper funktioniert, er nimmt es an. D. h. du wirst bei deiner Familie bleiben. Immer wenn die Waage von Woche zu Woche hochgeht ist das ein weiterer Schritt in Richtung deiner Familie.
Im Moment sieht es mehr so aus, als müssten sie dich beerdigen. Jedes Kilo mehr hebt dich ein Stück mehr aus dem Grab.

Und dein Mann, der zeigt dir was ne Portion ist. Du kannst dir immer deine Mahlzeit separat anreichern. Bspw. machst du was mit Soße, dann machst du dir 1e kelle beiseite und Machst da noch nen großen Schluck Sahne ran, oder nen Würfel Butter, Creme Fraiche. In Suppe geht oft Frischkäse, Creme Fraiche und Sahne. Oder du trinkst separat ein Glas Milch dazu, isst einen Nachtisch, ein paar Nüsse dazu.
Dein Mann wird dir sicherlich zeigen, wie eine Portion aussieht.

Ansonsten kannst du dich orientieren an Kellen. Wenn du ne große Kelle hast, dann nimmst du eine Kelle voll Reis, gehäufte Kelle Nudeln, 3 Hälften von ner großen Kartoffel, usw... Soße immer 1 - 1,5 Kellen. 1e Kelle Gemüse. 1e Eiweißkomponente (Fleisch, Tofu, Bratling) ca. wie die Handfläche ohne Finger bzw. 1 Stück, wenn es größer ist (da wird nix zurecht geschnibbelt). Bei Gerichten wo das Fleisch in der Soße ist, machste so 1,5 - 2 Kellen. Suppe/Eintopf 3 Kellen.

Wenn du alleine isst wird dir bestimmt ein Familienfoto weiterhelfen die Mahlzeit durchzuziehen.

Und wie mehrfach drauf hingewiesen - Therapie wäre sinnvoll.

Liebe blamimibla
Ich finde deine Anregungen immer sehr hilfreich und augenöffnend, aber wenn man mal schwer anorektisch ist, schüttet man nicht mal eben überall Vollfettprodukte drüber.
Ich finde, man kann sich auch schrittweise da rantasten. Und außerdem ist nicht jeder Verdauungstrakt nach monatelangem Salatverzehr und Fettverzicht in der Lage, gleich tierische Vollfettprodukte zu verarbeiten.
Das kann auch "nach hinten" losgehen und einen sehr geschwächten Körper noch mehr schwächen.
Deshalb hab ich darauf hingewiesen.

Marit, hast du die Möglichkeit zu einer Ernährungstherapie zu gehen ? Wenn es schon mit einer Psychotherapie nicht sofort klappt ?
Diese wäre natürlich das Wichtigste, damit du Unterstützung hast um die eintretende Zunahme zu stemmen und dann nicht zurückfällst.

Eine Ernährungstherapie/-beratung hilft zumindest, dir einen Plan aufzustellen, ich wäre am Tiefpunkt der Anorexie damit überfordert gewesen und mir hat das geholfen, wieder schrittweise mehr zu essen.
Stur nach Plan. Den wir gemeinsam erstellt haben. Und gewisse Dinge gingen anfangs eben nicht, die haben wir peu a peu dazu gefügt.



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8. März 2016 um 20:30

Liebe blamibla, liebe luckyme2002
Ich danke euch für eure zahlreichen Tipps. Und aus beiden werde ich etwas Passendes für mich ziehen können. Luckyme hat tatsächlich recht. Sahnequark und Co versetzen mich regelrecht in Panik und verursachen schon beim bloßen Gedanken daran Übelkeit in mir. Kann ich mir momentan ja nichtmal normales "durchschnittliches" Essen vorstellen, geschweige dann gleich hochkalorisches. Zumal ein Termin für eine Darmspiegelung bevorsteht (hab am Donnerstag Nachmittag hierfür das Vorgespräch beim Gastroenterologen), weil ich seit Wochen täglich und mehrfach Durchfall habe und meine Hausärztin fürchtet, dass ich bereits meinen Darm geschädigt habe.
Aber: du hast schon ganz richtig erkannt, dass ich lieber in Gesellschaft meiner Familie esse, daher abends - nur dann können wir alle gemeinsam eine Mahlzeit einnehmen. Daher danke für den Tipp mit dem Familienfoto! Was ich mir evtl auch vorstellen kann, wären Nüsse zu meinem Salat oder so.

Luckyme, ja, eine Ernährungsberatung wäre für mich mehr als sinnvoll. Das habe ich auch schon erkannt. Ich weiß nur nicht, ob so etwas im Rahmen einer ambulanten Verhaltenstherapie gemacht wird oder ob ich da extra eine buchen müsste. Meine Hausärztin hat mir bereits eine verordnet, aber meine Kasse zahlt die nur im Rahmen einer Komplextherapie. Was wird denn überhaupt bei einer Verhaltenstherapie gemacht? Wie darf ich mir das vorstellen? Hier habe ich Donnerstag vormittag einen ersten Termin und hoffe, ab dann auch direkt starten zu können. Denn auch bei mir ist es mittlerweile allerhöchste Eisenbahn, die Kurve zu bekommen.

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8. März 2016 um 20:51
In Antwort auf cesare_11948568

Liebe blamimibla
Ich finde deine Anregungen immer sehr hilfreich und augenöffnend, aber wenn man mal schwer anorektisch ist, schüttet man nicht mal eben überall Vollfettprodukte drüber.
Ich finde, man kann sich auch schrittweise da rantasten. Und außerdem ist nicht jeder Verdauungstrakt nach monatelangem Salatverzehr und Fettverzicht in der Lage, gleich tierische Vollfettprodukte zu verarbeiten.
Das kann auch "nach hinten" losgehen und einen sehr geschwächten Körper noch mehr schwächen.
Deshalb hab ich darauf hingewiesen.

Marit, hast du die Möglichkeit zu einer Ernährungstherapie zu gehen ? Wenn es schon mit einer Psychotherapie nicht sofort klappt ?
Diese wäre natürlich das Wichtigste, damit du Unterstützung hast um die eintretende Zunahme zu stemmen und dann nicht zurückfällst.

Eine Ernährungstherapie/-beratung hilft zumindest, dir einen Plan aufzustellen, ich wäre am Tiefpunkt der Anorexie damit überfordert gewesen und mir hat das geholfen, wieder schrittweise mehr zu essen.
Stur nach Plan. Den wir gemeinsam erstellt haben. Und gewisse Dinge gingen anfangs eben nicht, die haben wir peu a peu dazu gefügt.



Das sie unter ärztlichen Aufsicht stehen muss
ist ja wohl klar.

Aber man soll sich nicht immer mit Samthandschuhen anfassen. Vor allem weil bei Marit die Motivation eigentlich ein Düsentrieb ist - viel eher als bei ner Anfang 20 Anorektikerin die allein in ihrer Studentenbude vor sich hin vegitiert. Wofür soll sie Sahnequark essen?

Und natürlich kann Marit sich auf ihre Zunahmekalorien hochtasten in 2 - 4 Wochen. Das hab ich niemals ausgeschlossen. Die Basis bei ihr stimmt und deshalb wird sie das eigentlich anders anpacken können als bei den meisten anderen.

Ich bin einfach kein Fan von Ausreden. 2 - 4 Wochen (je nachdem wie der Arzt das einschätzt) sind auch kein Grund hier jetzt unnötig Unsicherheiten zu streuen.
Ich trete mir momentan selbst massiv in den Arsch und lasse auch gern mal treten, wenn ich nicht weiter weiß. Und natürlich hab ich auch Unsicherheiten, die mich in den Wahnsinn treiben, wo ich am Liebsten den Arzt schütteln will und meine verrückten Fragen in sein Gesicht brüllen will. Deshalb mach ich trotzdem weiter. Und das obwohl ich die Studi-Kotzi bin.

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8. März 2016 um 21:04
In Antwort auf marit96

Liebe blamibla, liebe luckyme2002
Ich danke euch für eure zahlreichen Tipps. Und aus beiden werde ich etwas Passendes für mich ziehen können. Luckyme hat tatsächlich recht. Sahnequark und Co versetzen mich regelrecht in Panik und verursachen schon beim bloßen Gedanken daran Übelkeit in mir. Kann ich mir momentan ja nichtmal normales "durchschnittliches" Essen vorstellen, geschweige dann gleich hochkalorisches. Zumal ein Termin für eine Darmspiegelung bevorsteht (hab am Donnerstag Nachmittag hierfür das Vorgespräch beim Gastroenterologen), weil ich seit Wochen täglich und mehrfach Durchfall habe und meine Hausärztin fürchtet, dass ich bereits meinen Darm geschädigt habe.
Aber: du hast schon ganz richtig erkannt, dass ich lieber in Gesellschaft meiner Familie esse, daher abends - nur dann können wir alle gemeinsam eine Mahlzeit einnehmen. Daher danke für den Tipp mit dem Familienfoto! Was ich mir evtl auch vorstellen kann, wären Nüsse zu meinem Salat oder so.

Luckyme, ja, eine Ernährungsberatung wäre für mich mehr als sinnvoll. Das habe ich auch schon erkannt. Ich weiß nur nicht, ob so etwas im Rahmen einer ambulanten Verhaltenstherapie gemacht wird oder ob ich da extra eine buchen müsste. Meine Hausärztin hat mir bereits eine verordnet, aber meine Kasse zahlt die nur im Rahmen einer Komplextherapie. Was wird denn überhaupt bei einer Verhaltenstherapie gemacht? Wie darf ich mir das vorstellen? Hier habe ich Donnerstag vormittag einen ersten Termin und hoffe, ab dann auch direkt starten zu können. Denn auch bei mir ist es mittlerweile allerhöchste Eisenbahn, die Kurve zu bekommen.

In der Verhaltenstherapie
lernst du - ganz grob gesagt - neue Erlebens/Bewertungs- und Verhaltensmuster. Vom 'wie fühlst du dich' hin zum 'wie möchtest du dich eigentlich in so einer Situation fühlen'.

Durchfall von Salat und vielleicht Skyr? Machst du an den Salat unmengen Salz?
Jedenfalls erstmal alles gute für die Darmspiegelung und das es sich wieder eingroovt.
Bestimmt ist erstmal Schokost angesagt - ausgekochter Reis und Mageres Fleisch, Zwieback, Banane, gaaanz milde Gemüsebrühe, Porridge...

Wie gesagt... sobald deine Ärztin dir grünes Licht gibt, würde ich dir raten vollgas zu geben. Die kaloriendichte zu erhöhen um wenig Volumen zu essen habe ich vorgeschlagen, weil du meintest, du kannst die Menge nicht essen. Aber natürlich gibt's auch reichlich andere Arten zuzunehmen. Die richtige Ernährung für dich musst du finden, dazu gehört auch experimentieren. Ob du nun ausgewogen isst, high carb, low carb, was auch immer. Hauptsache die Waage geht hoch.

Du musst dein Ziel immer vor Augen haben. Du darfst nie nur an diese Woche oder an heute denken. Du musst alles im Blick haben.
Bring dich an dein Limit und darüber hinaus. Vom Angst haben und Panik schieben nimmst du nicht zu und kommst deiner Familie nicht näher. Du bist unverzichtbar für diese Familie und euer Glück und das ist jede Kalorie wert!

Den Luxus einer Ausrede gibt's nicht mehr, Marit. Es ist zu spät. Jetzt ist Zeit zu Handeln. Und du kannst es schaffen. Jedes mal, wo du deine Angst überwunden hast, wird es leichter. Glaub an dich!
Du hast ne Ehe, 2 Kinder geboren und großgezogen, was haben dir da Kalorien zu erzählen!?

Du bist stärker als du denkst.

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8. März 2016 um 21:31
In Antwort auf blamimibla

In der Verhaltenstherapie
lernst du - ganz grob gesagt - neue Erlebens/Bewertungs- und Verhaltensmuster. Vom 'wie fühlst du dich' hin zum 'wie möchtest du dich eigentlich in so einer Situation fühlen'.

Durchfall von Salat und vielleicht Skyr? Machst du an den Salat unmengen Salz?
Jedenfalls erstmal alles gute für die Darmspiegelung und das es sich wieder eingroovt.
Bestimmt ist erstmal Schokost angesagt - ausgekochter Reis und Mageres Fleisch, Zwieback, Banane, gaaanz milde Gemüsebrühe, Porridge...

Wie gesagt... sobald deine Ärztin dir grünes Licht gibt, würde ich dir raten vollgas zu geben. Die kaloriendichte zu erhöhen um wenig Volumen zu essen habe ich vorgeschlagen, weil du meintest, du kannst die Menge nicht essen. Aber natürlich gibt's auch reichlich andere Arten zuzunehmen. Die richtige Ernährung für dich musst du finden, dazu gehört auch experimentieren. Ob du nun ausgewogen isst, high carb, low carb, was auch immer. Hauptsache die Waage geht hoch.

Du musst dein Ziel immer vor Augen haben. Du darfst nie nur an diese Woche oder an heute denken. Du musst alles im Blick haben.
Bring dich an dein Limit und darüber hinaus. Vom Angst haben und Panik schieben nimmst du nicht zu und kommst deiner Familie nicht näher. Du bist unverzichtbar für diese Familie und euer Glück und das ist jede Kalorie wert!

Den Luxus einer Ausrede gibt's nicht mehr, Marit. Es ist zu spät. Jetzt ist Zeit zu Handeln. Und du kannst es schaffen. Jedes mal, wo du deine Angst überwunden hast, wird es leichter. Glaub an dich!
Du hast ne Ehe, 2 Kinder geboren und großgezogen, was haben dir da Kalorien zu erzählen!?

Du bist stärker als du denkst.

Ich salze meinen Salat gar nicht
keine Ahnung woran es liegt. Meine Ärztin sagte irgendwas von evtl Zotten oder so. Ich könnte mir evtl Reizdarm vorstellen, weil es auf jeden Fall immer direkt nach dem Essen ist, wie eine Bulimie, bloß anders herum. Psychosomatisch vielleicht?

Ich hab aber nicht "nur" 2 Kinder, sondern 4. Zwei kleine (3 Jahre und 20 Monate) und zwei Teenager mit 14 und 16.

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9. März 2016 um 5:53

Küchenfee 11
Hab mir gerade eben die gesamte PDF der Schön Klinik runtergeladen. Aber: welche Portion wäre denn die richtige für mich? Die unterscheiden dort zwischen A, B und C. Aber nach welchen Kriterien?

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9. März 2016 um 8:27
In Antwort auf marit96

Küchenfee 11
Hab mir gerade eben die gesamte PDF der Schön Klinik runtergeladen. Aber: welche Portion wäre denn die richtige für mich? Die unterscheiden dort zwischen A, B und C. Aber nach welchen Kriterien?

A
Die A Portionen sind zum zunehmen.

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9. März 2016 um 8:48
In Antwort auf cesare_11948568

A
Die A Portionen sind zum zunehmen.

Danke
und ich dachte, sie seien alle zum Zunehmen, nur halt abhängig vom Ausgangsgewicht bzw Grad des Untergewichts oder ob noch Teenager und damit im Wachstum oder schon Erwachsener oder so.

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9. März 2016 um 20:21

Also. ...
Ich war heute wieder bei meiner Ärztin zur Gewichtskontrolle und hab dort noch mal dieses Thema angesprochen, sprich: wieviele Mahlzeiten täglich zur Zunahme, wieviele Kalorien und so. Ihrer Meinung nach kann es bei mir nur in ganz kleinen mini Schritten gehen und auf gar keinen Fall gleich in die Vollen. Auch eine Klinik würde das in meinem jetzigen Zustand nicht so handhaben, sondern mich zunächst sogar intravenös ernähren (????). Sind denn da die Ansichten wirklich sooo unterschiedlich?

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9. März 2016 um 21:45
In Antwort auf marit96

Also. ...
Ich war heute wieder bei meiner Ärztin zur Gewichtskontrolle und hab dort noch mal dieses Thema angesprochen, sprich: wieviele Mahlzeiten täglich zur Zunahme, wieviele Kalorien und so. Ihrer Meinung nach kann es bei mir nur in ganz kleinen mini Schritten gehen und auf gar keinen Fall gleich in die Vollen. Auch eine Klinik würde das in meinem jetzigen Zustand nicht so handhaben, sondern mich zunächst sogar intravenös ernähren (????). Sind denn da die Ansichten wirklich sooo unterschiedlich?

Das kommt drauf an
wie ist denn dein BMI? Wie lange der Hungerzustand?

Intravenös? Da kannste vllt Glucose, Natrium & Co geben. Meinte sie ne Sonde?

Naja, wenn deine Ärztin sagt, du bist eigentlich fertig mit der Welt, dann geh doch erstmal zur Wiederernährung ins KH vor Ort...!?

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9. März 2016 um 21:54
In Antwort auf blamimibla

Das kommt drauf an
wie ist denn dein BMI? Wie lange der Hungerzustand?

Intravenös? Da kannste vllt Glucose, Natrium & Co geben. Meinte sie ne Sonde?

Naja, wenn deine Ärztin sagt, du bist eigentlich fertig mit der Welt, dann geh doch erstmal zur Wiederernährung ins KH vor Ort...!?

BMI
liegt jetzt bei 15,2 - also bei weitem nicht so besorgniserregend wie bei manch anderer hier. Aber ich hab keine Ahnung, ob sie eine Sonde meinte. Auf jeden Fall hat sie nun den wöchentlichen Wiegeabstand verkürzt und mich gleich für Freitag wieder bestellt. Dabei WILL ich ja, hatte gerade sogar ein Stück Schokolade

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9. März 2016 um 22:24
In Antwort auf marit96

BMI
liegt jetzt bei 15,2 - also bei weitem nicht so besorgniserregend wie bei manch anderer hier. Aber ich hab keine Ahnung, ob sie eine Sonde meinte. Auf jeden Fall hat sie nun den wöchentlichen Wiegeabstand verkürzt und mich gleich für Freitag wieder bestellt. Dabei WILL ich ja, hatte gerade sogar ein Stück Schokolade

Ja, Marit,
dann nimm dein Leben in die Hand und mach was draus. Ich kann sehr gut nachempfinden wie es dir geht. Keine Frage. Das können wir alle. Aber wie schon mehrfach gesagt - die Frage die du dir täglich mehrfach stellen musst ist: Leben, oder sterben?
Jede Sekunde hast du die Möglichkeit, alles rumzureißen, es liegt allein in deiner Hand. Vollgas zu geben heißt natürlich nicht, dass du sofort 3000 kcal futtern sollst. Nein. Vollgas heißt bei dir jetzt alle 3 Tage um 50 - 100 kcal zu steigern. Mach es sanft, mach's mit Schonkost. Verschone deinen Verdauungstrakt von dem sauren Balsamico. Haferbrei, Keksbrei, Banane, Honig, Reis mit Hühnchen. Bzw. du hast ja Freitag erstmal die Darmspiegelung. Bereite dich aber darauf vor, ab dem Tag Vollgas zu geben.

Es bringt dir nichts mehr hier zu schreiben, wie sehr du was nicht kannst. Du musst dich nicht rechtfertigen vor uns. Sondern viel eher vor dir selbst und letztendlich vor deiner Familie.

Marit ich wünsche dir von Herzen natürlich alles gute. Aber geh bitte in dich, leg dir mindestens 2 Pläne zurecht, die du nach deiner Darmspiegelung optional anpacken kannst, und dann geht's los.
Wir glauben alle an dich. Und deine Familie noch viel mehr. Wir sitzen alle im Boot, nur du fehlst uns noch.

Fühl dich fest gedrückt

P. S.: Ich finde BMI 15 schon dramatisch. Und dich zu vergleichen mit anderen hier ist absolut nicht angemessen. Das ist kein Konkurrenzkrampf hier, es geht nicht darum "wem geht's schlechter", oder das du noch Luft nach unten hast. Zieh diese Türen endlich hinter dir zu. Du willst die Mama sein, die ihren Kindern beim ersten Umzug hilft, die Mama die ihrem Kind Fahrrad fahren und Schwimmen beibringt, die Mama die den ersten Liebeskummer tröstet... Du willst die Frau sein, mit der dein Mann alt wird. Das ist es was du willst. Aber das geht nicht mit einer Essstörung. Mit Essstörung wirst du die Mutter sein, die nicht helfen kkonnte beim Umzug, die im Krankenhaus liegt, oder Zuhause im Bett, weil sie zu schwach ist. Du wirst die Mutter sein, an die sich ihre Kinder nicht wenden können. Du siehst dein Kind nicht das erste mal ohne Stützräder. Hochzeit der Kinder? Mit Rollstuhl und Sonde, danach zurück in die Klinik.
Oder vielleicht auch gar nichts davon - die Mama deren Grab sie an ihren großen Tagen besuchen, weil sie nicht da sein kann.

Das ist nicht mal überdramatisiert. Es ist bittere Realität. Ich habe auch Frauen in ihren 40ern betreut, die wg. ihrer Essstörung alles verpasst haben und im betreuten Wohnen leben. Völlig fernab von Realität. Sie können die Reichweite ihrer Krankheit bis heute nicht erfassen.

Alles Liebe.

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10. März 2016 um 9:03
In Antwort auf marit96

Also. ...
Ich war heute wieder bei meiner Ärztin zur Gewichtskontrolle und hab dort noch mal dieses Thema angesprochen, sprich: wieviele Mahlzeiten täglich zur Zunahme, wieviele Kalorien und so. Ihrer Meinung nach kann es bei mir nur in ganz kleinen mini Schritten gehen und auf gar keinen Fall gleich in die Vollen. Auch eine Klinik würde das in meinem jetzigen Zustand nicht so handhaben, sondern mich zunächst sogar intravenös ernähren (????). Sind denn da die Ansichten wirklich sooo unterschiedlich?

Ich habe die Erfahrung gemacht,
dass die Handhabung da wirklich komplett unterschiedlich ist.
Ich musste in einer Klinik (kein "Krankenhaus", sondern eine auf ES spezialisierte Klinik) von Anfang an die komplette Menge essen (In etwa die A Portionen der Küchenfee, es war eine Schön Klinik.) Plus Zwischenmahlzeiten.
Am ersten Tag war noch Welpenschutz, ab dem zweiten Tag galt dann Aufessen. Meine Blutwerte hatten sie da noch nicht und ich hab darauf hingewiesen, dass ich über ein Jahr lang nur noch maximal 300 Kalorien gegessen habe. Damals war ich auch noch nicht bulimisch, sondern "nur" anorektisch.
BMI war sehr niedrig, und trotzdem musste ich alles essen.
Ich habe es überlebt.
Dann wieder wird man von Ärzten bezüglich des Refeeding Syndroms gewarnt, und ambulante Therapeuten empfehlen oft eine wöchentliche Steigerung um 100-200 Kalorien.

Es ist schon mal super, dass du den Willen hast, da raus zu kommen, und unter ärztlicher Kontrolle stehst. Du kannst ja schon mal den Skyr, den du ab und zu zusätzlich zum Salat ist, täglich essen, und dann auch die großen (350g, Milbona).
Diese dann mit getrockneten Erdbeeren oder Apfelchips (Babyecke in Drogerien) oder oder oder, anreichern, das sind immer nochmal grob 100 Kalorien pro Beutelchen mehr.
Dann täglich eine Banane dazu, die hat wenig Säure, und nochmal 100-130 Kalorien.
Und dich so dann langsam an das normale Essen herantrauen, je nachdem, was die Darmspiegelung ergibt.
Ich kämpfe mich gerade mit dem Essen auch wieder nach oben, nach einem kleinen Rückfall.
Die Bananen haben bei mir grinsende Gesichter (mit Marker draufgemalt) und stehen für Lebensfreude und Kraft und Sommer.
Es gibt viele Tricks, die es erleichtern, zurück ins Leben.
Sieh es als Abenteuer, herauszufinden, was dir schmeckt und gut tut !
Und denke über den Satz nach:
Würdest du deine Kinder mit 400 Kalorien täglich "abspeisen" ?
Niemals. Warum bist du dann so hart zu dir selbst ?


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10. März 2016 um 19:20
In Antwort auf blamimibla

Ja, Marit,
dann nimm dein Leben in die Hand und mach was draus. Ich kann sehr gut nachempfinden wie es dir geht. Keine Frage. Das können wir alle. Aber wie schon mehrfach gesagt - die Frage die du dir täglich mehrfach stellen musst ist: Leben, oder sterben?
Jede Sekunde hast du die Möglichkeit, alles rumzureißen, es liegt allein in deiner Hand. Vollgas zu geben heißt natürlich nicht, dass du sofort 3000 kcal futtern sollst. Nein. Vollgas heißt bei dir jetzt alle 3 Tage um 50 - 100 kcal zu steigern. Mach es sanft, mach's mit Schonkost. Verschone deinen Verdauungstrakt von dem sauren Balsamico. Haferbrei, Keksbrei, Banane, Honig, Reis mit Hühnchen. Bzw. du hast ja Freitag erstmal die Darmspiegelung. Bereite dich aber darauf vor, ab dem Tag Vollgas zu geben.

Es bringt dir nichts mehr hier zu schreiben, wie sehr du was nicht kannst. Du musst dich nicht rechtfertigen vor uns. Sondern viel eher vor dir selbst und letztendlich vor deiner Familie.

Marit ich wünsche dir von Herzen natürlich alles gute. Aber geh bitte in dich, leg dir mindestens 2 Pläne zurecht, die du nach deiner Darmspiegelung optional anpacken kannst, und dann geht's los.
Wir glauben alle an dich. Und deine Familie noch viel mehr. Wir sitzen alle im Boot, nur du fehlst uns noch.

Fühl dich fest gedrückt

P. S.: Ich finde BMI 15 schon dramatisch. Und dich zu vergleichen mit anderen hier ist absolut nicht angemessen. Das ist kein Konkurrenzkrampf hier, es geht nicht darum "wem geht's schlechter", oder das du noch Luft nach unten hast. Zieh diese Türen endlich hinter dir zu. Du willst die Mama sein, die ihren Kindern beim ersten Umzug hilft, die Mama die ihrem Kind Fahrrad fahren und Schwimmen beibringt, die Mama die den ersten Liebeskummer tröstet... Du willst die Frau sein, mit der dein Mann alt wird. Das ist es was du willst. Aber das geht nicht mit einer Essstörung. Mit Essstörung wirst du die Mutter sein, die nicht helfen kkonnte beim Umzug, die im Krankenhaus liegt, oder Zuhause im Bett, weil sie zu schwach ist. Du wirst die Mutter sein, an die sich ihre Kinder nicht wenden können. Du siehst dein Kind nicht das erste mal ohne Stützräder. Hochzeit der Kinder? Mit Rollstuhl und Sonde, danach zurück in die Klinik.
Oder vielleicht auch gar nichts davon - die Mama deren Grab sie an ihren großen Tagen besuchen, weil sie nicht da sein kann.

Das ist nicht mal überdramatisiert. Es ist bittere Realität. Ich habe auch Frauen in ihren 40ern betreut, die wg. ihrer Essstörung alles verpasst haben und im betreuten Wohnen leben. Völlig fernab von Realität. Sie können die Reichweite ihrer Krankheit bis heute nicht erfassen.

Alles Liebe.

Liebe blamibla
Ich muss schon sagen: du tust mir echt gut!!!! Findest immer genau die richtigen Worte, um mir in den A....Allerwertesten zu treten. Danke danke danke

Meine Darmspiegelung habe ich allerdings erst nächste Woche Donnerstag, heute hatte ich nur das Vorgespräch und heute zum ersten Mal Verhaltenstherapie bzw bei der Therapeutin mein erstes Gespräch. Dazu gleich mal oben mehr. An dieser Stelle erst mal nur ein "persönliches" ganz liebes Dankeschön

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10. März 2016 um 19:25
In Antwort auf cesare_11948568

Ich habe die Erfahrung gemacht,
dass die Handhabung da wirklich komplett unterschiedlich ist.
Ich musste in einer Klinik (kein "Krankenhaus", sondern eine auf ES spezialisierte Klinik) von Anfang an die komplette Menge essen (In etwa die A Portionen der Küchenfee, es war eine Schön Klinik.) Plus Zwischenmahlzeiten.
Am ersten Tag war noch Welpenschutz, ab dem zweiten Tag galt dann Aufessen. Meine Blutwerte hatten sie da noch nicht und ich hab darauf hingewiesen, dass ich über ein Jahr lang nur noch maximal 300 Kalorien gegessen habe. Damals war ich auch noch nicht bulimisch, sondern "nur" anorektisch.
BMI war sehr niedrig, und trotzdem musste ich alles essen.
Ich habe es überlebt.
Dann wieder wird man von Ärzten bezüglich des Refeeding Syndroms gewarnt, und ambulante Therapeuten empfehlen oft eine wöchentliche Steigerung um 100-200 Kalorien.

Es ist schon mal super, dass du den Willen hast, da raus zu kommen, und unter ärztlicher Kontrolle stehst. Du kannst ja schon mal den Skyr, den du ab und zu zusätzlich zum Salat ist, täglich essen, und dann auch die großen (350g, Milbona).
Diese dann mit getrockneten Erdbeeren oder Apfelchips (Babyecke in Drogerien) oder oder oder, anreichern, das sind immer nochmal grob 100 Kalorien pro Beutelchen mehr.
Dann täglich eine Banane dazu, die hat wenig Säure, und nochmal 100-130 Kalorien.
Und dich so dann langsam an das normale Essen herantrauen, je nachdem, was die Darmspiegelung ergibt.
Ich kämpfe mich gerade mit dem Essen auch wieder nach oben, nach einem kleinen Rückfall.
Die Bananen haben bei mir grinsende Gesichter (mit Marker draufgemalt) und stehen für Lebensfreude und Kraft und Sommer.
Es gibt viele Tricks, die es erleichtern, zurück ins Leben.
Sieh es als Abenteuer, herauszufinden, was dir schmeckt und gut tut !
Und denke über den Satz nach:
Würdest du deine Kinder mit 400 Kalorien täglich "abspeisen" ?
Niemals. Warum bist du dann so hart zu dir selbst ?


Liebe luckyme2002
auch dir meinen allerherzlichsten Dank, vor allem für deine wertvollen Praxis-Tipps, die ganz nebenbei auch noch meine Kreativität anregen und Lust auf mehr machen
Gerade Bananen, die jetzt eigentlich genau das Richtige für mich wären, machen mir aufgrund ihrer Kaloriendichte echt Angst, aber mit lustigen Gesichtern ....hihi....tolle Idee!
Danke. Auch für die neuen Skyr-Variationen. Skyr liiiiiebe ich nämlich....dir Konsistenz ist sooooo genial

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10. März 2016 um 19:37

Das erste Mal Verhaltenstherapie bzw mein 1. Termin dort
Es war sooooo mega stressig und ich bin völlig fertig und möchte eigentlich nur noch in mein Bett. Aber da hier insbesondere 2 Mädels sich so süß um mich bemühen, möchte ich mal ganz kurz erzählen.

Mit der Verhaltenstherapeutin habe ich ja letzte Woche das erste Mal telefoniert und hatte da schon so ein super Gefühl. Wir telefonierten fast eine Stunde (ich steckte gerade in einem extremen depressiven Schub als sie sich telefonisch auf meine Kontaktanfrage per E-Mail vom Vortag bei mir meldete) und ich konnte mich schon telefonisch sehr gut bei ihr "öffnen". Der persönliche Kontakt heute ging so weiter und wir sind meinem persönlichen "Monster", das mich seit mehr als 30 (!) Jahren begleitet und mittlerweile die 3. Esstörungs-Phase in meinem Leben auslöste, auf der Spur. Dementsprechend "erledigt" bin ich halt jetzt auch - und schon am Montag geht's weiter und ab dann jeden Donnerstag für eine Stunde. Aber: sie ist ganz ehrlich, sagt sie, das wird in meinem Fall nicht reichen, weil es mir ja trotz meiner eigentlichen Motivation und meines vorhandenen Kampfeswillen nicht gelingt, eigenständig den Schalter umzulegen, weil der Kontrollmechanismus mich so sehr gefangen nimmt und ich trotz meiner Bemühungen (immer ein paar 100 Kalorien mehr) weiter abnehme ((

Daher meine Hausaufgabe zu Montag: die Kliniken für Essstörungen, die auch meine beiden kleinen Sonnenscheine als Begleitkinder mit aufnehmen würden, abzutelefonieren, ab wann ein Platz für uns frei wäre. Damit habe ich heute auch gleich begonnen.

Soweit für heute

und euch nochmal ganz ganz ganz lieben Dank <3

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11. März 2016 um 18:00
In Antwort auf marit96

Das erste Mal Verhaltenstherapie bzw mein 1. Termin dort
Es war sooooo mega stressig und ich bin völlig fertig und möchte eigentlich nur noch in mein Bett. Aber da hier insbesondere 2 Mädels sich so süß um mich bemühen, möchte ich mal ganz kurz erzählen.

Mit der Verhaltenstherapeutin habe ich ja letzte Woche das erste Mal telefoniert und hatte da schon so ein super Gefühl. Wir telefonierten fast eine Stunde (ich steckte gerade in einem extremen depressiven Schub als sie sich telefonisch auf meine Kontaktanfrage per E-Mail vom Vortag bei mir meldete) und ich konnte mich schon telefonisch sehr gut bei ihr "öffnen". Der persönliche Kontakt heute ging so weiter und wir sind meinem persönlichen "Monster", das mich seit mehr als 30 (!) Jahren begleitet und mittlerweile die 3. Esstörungs-Phase in meinem Leben auslöste, auf der Spur. Dementsprechend "erledigt" bin ich halt jetzt auch - und schon am Montag geht's weiter und ab dann jeden Donnerstag für eine Stunde. Aber: sie ist ganz ehrlich, sagt sie, das wird in meinem Fall nicht reichen, weil es mir ja trotz meiner eigentlichen Motivation und meines vorhandenen Kampfeswillen nicht gelingt, eigenständig den Schalter umzulegen, weil der Kontrollmechanismus mich so sehr gefangen nimmt und ich trotz meiner Bemühungen (immer ein paar 100 Kalorien mehr) weiter abnehme ((

Daher meine Hausaufgabe zu Montag: die Kliniken für Essstörungen, die auch meine beiden kleinen Sonnenscheine als Begleitkinder mit aufnehmen würden, abzutelefonieren, ab wann ein Platz für uns frei wäre. Damit habe ich heute auch gleich begonnen.

Soweit für heute

und euch nochmal ganz ganz ganz lieben Dank <3

Erhöhen!!
Wenn der Stoffwechsel noch nicht ganz flöten gegangen ist, dann nutz das aus und geh mal mutig hoch auf 1000 kcal. Solange dein Körper noch über 200 g die Woche abbauen kann, ist das Defizit riesig. Fang bei 1000 kcal an und arbeite dich hoch. Was du am Besten futterst wurde ja schon viel erklärt. Eher Weißmehl, Gemüse nur gegart.

Marit, deine Familie ist dein größter Schatz und sie ist dein Rettungsboot. Nicht unbedingt weil sie den Wahnsinn auffängt, sondern weil sie dich schlicht und einfach an der Realität festhält.

Ich kann dich nur wieder und wieder und wieder ermutigen: Sag dir vor dem Spiegel wer du sein willst, schreib dir nen Einkaufszettel, als wären alle deine Kinder magersüchtig und haben Darmprobleme. Und dann sei deine eigene Mutter. Wie Luckyme gesagt hat, das was du da isst, würdest du keinem Kind durchgehen lassen. Stell dir vor deine Große schaut sich das ab, macht das nach. Und das schlimmste ist, sie hat das von dir...
Die Fürsorge für dich selbst, muss dieselbe wie für deine Familie sein, denn du gehörst dazu. D. h. du hast dich zu hegen und zu pflegen,

Wir warten nur auf dich!

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11. März 2016 um 19:49
In Antwort auf blamimibla

Erhöhen!!
Wenn der Stoffwechsel noch nicht ganz flöten gegangen ist, dann nutz das aus und geh mal mutig hoch auf 1000 kcal. Solange dein Körper noch über 200 g die Woche abbauen kann, ist das Defizit riesig. Fang bei 1000 kcal an und arbeite dich hoch. Was du am Besten futterst wurde ja schon viel erklärt. Eher Weißmehl, Gemüse nur gegart.

Marit, deine Familie ist dein größter Schatz und sie ist dein Rettungsboot. Nicht unbedingt weil sie den Wahnsinn auffängt, sondern weil sie dich schlicht und einfach an der Realität festhält.

Ich kann dich nur wieder und wieder und wieder ermutigen: Sag dir vor dem Spiegel wer du sein willst, schreib dir nen Einkaufszettel, als wären alle deine Kinder magersüchtig und haben Darmprobleme. Und dann sei deine eigene Mutter. Wie Luckyme gesagt hat, das was du da isst, würdest du keinem Kind durchgehen lassen. Stell dir vor deine Große schaut sich das ab, macht das nach. Und das schlimmste ist, sie hat das von dir...
Die Fürsorge für dich selbst, muss dieselbe wie für deine Familie sein, denn du gehörst dazu. D. h. du hast dich zu hegen und zu pflegen,

Wir warten nur auf dich!

Und wieder hast du vollkommen recht
und ihr müsst nicht ewig auf mich warten. Ich komme ja, zwar noch in mini Schritten (aber auf die bin ich stolz), aber ich komme. Hatte eben Hähnchenstreifen und Sonnenblumen- sowie Pinienkerne in meinem Salat. Und ein Glas Saft hab ich auch dazu getrunken.

Und es gibt gute News vom heutigen Tag. Es macht mir zwar sehr große Angst, aber ich weiß, dass es sein MUSS. Es geht schon bald in eine Klinik und wahrscheinlich sogar schneller als ich ursprünglich dachte. Stationäre Reha zusammen mit meinen beiden kleinen Kindern.

Apropos Kinder: das Kind, das bei mir am risiko-gefährdesten (weil Mädchen) ist, ist zugleich zum Glück mein jüngstes Kind. Zarte 21 Monate jetzt. Die anderen drei sind Jungs.

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13. März 2016 um 22:12
In Antwort auf marit96

Und wieder hast du vollkommen recht
und ihr müsst nicht ewig auf mich warten. Ich komme ja, zwar noch in mini Schritten (aber auf die bin ich stolz), aber ich komme. Hatte eben Hähnchenstreifen und Sonnenblumen- sowie Pinienkerne in meinem Salat. Und ein Glas Saft hab ich auch dazu getrunken.

Und es gibt gute News vom heutigen Tag. Es macht mir zwar sehr große Angst, aber ich weiß, dass es sein MUSS. Es geht schon bald in eine Klinik und wahrscheinlich sogar schneller als ich ursprünglich dachte. Stationäre Reha zusammen mit meinen beiden kleinen Kindern.

Apropos Kinder: das Kind, das bei mir am risiko-gefährdesten (weil Mädchen) ist, ist zugleich zum Glück mein jüngstes Kind. Zarte 21 Monate jetzt. Die anderen drei sind Jungs.

Liebe marit,
das sind großartige Neuigkeiten, und ich freue mich sehr, dass du bald den Turbo einlegen kannst mit Anleitung und Begleitung.

Deine Jungs sehen das auch, was du da machst. Nur weil sie Männer sind, heißt es nicht, dass das spurlos an ihnen vorüberzieht. Studien zeigen, dass sich das Essverhalten d. Kinder massiv durch die Eltern prägt. Natürlich hat dein Mann aber noch die Chance da viel wett zu machen. Aber ein sensibles Gemüt und Perfektionismus sind dann doch die größeren Risikofaktoren, als das Geschlecht an sich. Die Mischung machts.
Und deine kleine ist ja auch bald 2. Die beobachten in der Regel schon seeeeeeehr genau, was die Erwachsenen da machen, auch wenn wir das gar nicht so denken/mitbekommen.

Umso besser, dass du das jetzt so anpackst. Dann fährt das Boot ja bald ab! Ich freue mich sehr für dich und deine ganze Familie.

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