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Magersucht überwunden?

29. Januar 2007 um 18:49 Letzte Antwort: 30. Januar 2007 um 19:32

Hallo alle zusammen.

Ich bin zum Glück nicht Magersüchtig oder sonst wie Essgestört. Ich bewundere alle welche ihre Essstörung überwunden haben. In der Schule muss ich einen Vortrag halten, über Essstörungen. Dazu brauche ich ein Interview und ich wäre froh, wenn sich jemand bereitstellen würde meine Fragen zu beantworten.
Noch ein grosses Lob an alle die es Geschaft haben ihre Leiden zu überwinden und für alle die noch an einer Essstörung leiden, wünsche ich viel Kraft und Stärke das zu erreichen, was sie wollen.

Hier sind einige meiner Fragen...

1. Was hat Sie dazu gebracht, Magersüchtig zu werden?

2. Was hat Ihnen das dünner und dünner werden gebracht?

3. Wann haben sie gemerkt dass Sie eine Essstörung haben?

4. Haben Sie sich helfen lassen, wenn ja, wie?

5. Wie stand ihre Familie & ihre Freunde dazu?

6. Wie haben Sie es geschafft aufzuhören?

7. Wie haben Sie sich früher ernährt - und wie heute?

8. Was hat Sie dazu gebracht gegen Ihre Essstörung zu kämpfen?

9. Wollen Sie mir sonst noch etwas sagen?

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30. Januar 2007 um 19:32

Ich bin bereit...
Ich bin 15 Jahre jung und bin eine Ex-Essgestörte und beantworte deine Fragen:

1.Mein Opa ist im August 2006 gestorben, ich war sehr traurig darüber und fing noch mehr an mein essen zu verweigern. Aber iegentlich fing es schon im juni an, ich fühlte mich einfach zu dick. Irgendwann verweigerte ich das essen, dann aß ich sehr viel und kotzte es wieder aus...

2.Erfolg, ich dachte mir jedes Mal wow geil, ich wiege nur noch 40Kilo bei einer größe von 1,75m ich bin richtig schlank, am nächsten Tag fand ich mich wieder dick und wollte neue erfolge, wie eine Droge, sie machte mich süchtig.

3.Das war ziehmlich genau ende Sommer 2006, meine Lehrer sprachen mich auf meine "dürre" Figur an, ich wurde immer mehr angesprochen, dann begriff ich es und wollte es trotzdem nicht wahr haben.

4.Ja, ich habe mir helfen lassen. Meine Lieblingslehrerin brachte mich in eine Therapie in der ich heute immer noch bin. Meine Eltern wollten nie wahr haben, dass ich an einer Essstörung litt /leide.

5.Wie gesagt, meine Eltern wollten es nicht wahr haben. Meine beste freundin und andere freunde hilten zu mir, meine feinde reißten mich weinter runter und meine Lehrer halfen mir.

6.Man schafft es niemals aus diesem teufelskreis...man muss dran glauben, doch tief im inneren weiß jede esssgesörte, dass die Qual wieder kommen kann...

7.Früher habe ich vielleicht ein Apfel am Tag gegessen oder Babynahrung...Heute, esse ich schon 2 Mahlzeiten, am ende meine Therapie (sie hat erst vor 3 Wochen angefangen) möchte ich wieder 3 Mahlzeiten am Tag schaffen, Ohne ein schlechtes gewissen zu bekommen.

8.Meine Lehrer haben mir viel geholfen, vorallem meine Lieblingslehrerin hat mich aus diesem Alptraum wach geschüttelt. Und ich habe selber gemerckt, dass mir das was ich tat nicht gut tat...Ich wurde mehrermale mit einem krankenwagen ins Krankenhaus gebracht, da ich anfing zu Hyperwentilieren...

9. ja das will ich, wenn du irgendwann mal ein Mädchen/freundin/freund triffst, der Magersüchtig ist, renne nicht fort, schau auch nicht weg sondern helfe ihm, egal ob er will oder nicht!!

Falls du selber einmal Magersüchtig werden solltest erinner dich an meine Worte:

"Es Ist Leicht in Die Magersucht hineinzurutschen,
Es Ist Leicht, eine Schlechte Note zu schreiben,
Es Ist Leicht, Sich umzubringen...
Doch,
Es Ist Schwer, Seine Angst zu überwinden,
Es Ist Schwer, Über seinen Schatten zu springen,
Es Ist Schwer, Probleme zu lösen...
Doch,
Ist der schwerere Weg, der einfache..."

Ich hoffe ich konnte dir helfen.

MFG
Diwo

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