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Magersucht mit mischform? vorsicht trigger!

1. April 2015 um 13:29

Hallo, tut mir leid, wenn es jetzt ein längerer Text wird aber ich hoffe es liest jemand bis zum Ende. Ich habe seit 2 Jahren Magersucht. Doch im Januar hat sich was geändert. Ich habe das erste mal im Januar erbrochen nachdem ich einen Fressanfall nach tagelangem Hungern hatte. Ich habe mir geschworen es nie wieder zu machen. Doch aus dem einen Mal wurden mehrere Male. Aber nicht unbedingt nach einem Fressanfall, sondern direkt wenn ich so was wie 1 Stück Salat und ein paar Gurken gegessen habe. Die Vorstellung es könnte was in meinem Magen sein, ist schrecklich für mich. Ich fühle mich nach dem Erbrechen so gelöst, die ganze Anspannung fällt ab und ich kann mich endlich auch mal auf Alltagsaufgaben wie putzen konzentrieren ohne über Kalorien und Essen nachzudenken. Ich hasse Essen, es ist mein Feind. Im Moment habe ich keine Fressanfälle ( meine Fressanfälle beliefen sich immer so um die 1200-2000 kalorien) Aber ich kann kein Essen mehr bei mir behalten, ich bekomme selbst nach Gurken ein richtig schlechtes Gewissen. Ich mache recht viel Sport und nehme Abführmittel. In letzter Zeit habe ich auch zugenommen obwohl ich maximal 700 Kalorien zu mir genommen habe. Seit dem mache ich noch mehr Sport, aber ich merke ich kann nicht mehr. Nach dem Erbrechen bekomme ich Herzrasen und ich habe vor der Toilette schwächeanfälle nach dem Erbrechen. Ich bin unglücklich über meine Situation, aber in eine Klinik kann ich nicht,da es mein Alltag nicht zulässt. Ich bin in Therapie und ich frage mich irgendwie ob ich Magersucht oder Bulimie habe oder ob es eine Mischform ist, denn bei mir sind esnnicht diese typischen Fressanfälle wie bei Bulimiker.. Also zumindestens glaube ich es. Liebe Grüße

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1. April 2015 um 21:50

Hallo rosenmaedchen...
...erstmal will ich dir sagen, es tut mir sehr leid, dass du gerade so leidest und zu kämpfen hast. Du hast geschrieben, du bist in Therapie? Darf ich fragen wie lange und ob du glaubst es hilft dir?
Zu deiner Frage, ob du MS oder Bulimie hast...ich denke, dass es nicht viel bringt dem Ganzen einen konkreten Namen zu geben oder es konkret einzuordnen. Es ist eine Essstörung und das ist für dich ohnehin frustierend genug. Bei mir hat es auch so angefangen, dass ich zuerst viel zu wenig gegessen hatte (also offensichtlich MS) und dann irgendwann wenn ich doch (mehr) gegessen hatte, erbrochen habe. Später dann bekam ich richtige Fressanfälle, die ich zwar immer wieder erbrochen habe, aber im Endeffekt hab ich trotzdem davon zugenommen. Eine Zeit lang hat sich alles halbwegs normalisiert, dann bin ich wieder in die MS, mit gelegentlichem Erbrechen gerutscht. Jetzt kämpfe ich gerade mit Fressanfällen die aufgrund von zu wenig Essen herrühren, aber erbreche nicht. Im Endeffekt weiß ich auch nicht, was genau ich habe, aber ganz klar einfach ein Problem mit dem Essen. In den Zeiten, in denen ich erbrochen habe, ging es mir sowohl psychisch als auch körperlich extrem schlecht. Ich bekam wie du Herzrasen, Schwächeanfälle, konnte oft gar nicht sprechen, weil mein Hals so weh tat und war so schwach und hatte so Schmerzen, dass ich den ganzen Tag nur im Bett lag. Es war definitiv das Schlimmste, was ich meinem Körper zumuten konnte. Egal ob du aufgrund von Essanfällen oder nicht erbrichst, du schädigst dich damit massiv. Was sagt denn deine Therapeutin dazu?
Ich dachte damals zumindest, ok du hast endlich einen Weg gefunden zu essen, wenn ich ab und zu mal erbreche, ist das nicht so schlimm, hab trotzdem wieder bisschen mehr Energie...aber das täuscht. Ich verstehe es, wenn du sagst, dass ein Klinikaufenthalt keine Alternative derzeit für dich darstellt.... und ich weiß wie schwer das ganze ist. Aber du zerstörst dich damit. So wie du es beschreibst, erbrichst du, weil du deinem Körper endlich das gibst was er braucht, aber dein schlechtes Gewissen dich zwingt, es nicht in dir zu behalten. Ich versteh dich sehr gut. Aber ohne Nahrung funktioniert der Körper, auch deiner, nicht. Ich hab mir immer wieder vor Augen geführt, dass ich niemals in der Lage sein werde einen Beruf auszuführen, eine Familie zu gründen etc. wenn ich nicht esse/erbreche. Ich finde es gut, dass du zumindest mithilfe von Therapie daran arbeitest, damit ist der erste Schritt schon getan. Es wird sich auch nicht von heute auf morgen alles ändern, aber ich bin überzeugt davon, dass du es schaffen wirst, wenn du dran bleibst. Leider konnte ich dir nicht wirklich helfen, außer dir meine Erfahrung mitzuteilen und das schon in einer romanlänge... -.- tut mir leid! Ich hoffe, es geht dir bald besser!

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2. April 2015 um 1:54
In Antwort auf nasir_12725170

Hallo rosenmaedchen...
...erstmal will ich dir sagen, es tut mir sehr leid, dass du gerade so leidest und zu kämpfen hast. Du hast geschrieben, du bist in Therapie? Darf ich fragen wie lange und ob du glaubst es hilft dir?
Zu deiner Frage, ob du MS oder Bulimie hast...ich denke, dass es nicht viel bringt dem Ganzen einen konkreten Namen zu geben oder es konkret einzuordnen. Es ist eine Essstörung und das ist für dich ohnehin frustierend genug. Bei mir hat es auch so angefangen, dass ich zuerst viel zu wenig gegessen hatte (also offensichtlich MS) und dann irgendwann wenn ich doch (mehr) gegessen hatte, erbrochen habe. Später dann bekam ich richtige Fressanfälle, die ich zwar immer wieder erbrochen habe, aber im Endeffekt hab ich trotzdem davon zugenommen. Eine Zeit lang hat sich alles halbwegs normalisiert, dann bin ich wieder in die MS, mit gelegentlichem Erbrechen gerutscht. Jetzt kämpfe ich gerade mit Fressanfällen die aufgrund von zu wenig Essen herrühren, aber erbreche nicht. Im Endeffekt weiß ich auch nicht, was genau ich habe, aber ganz klar einfach ein Problem mit dem Essen. In den Zeiten, in denen ich erbrochen habe, ging es mir sowohl psychisch als auch körperlich extrem schlecht. Ich bekam wie du Herzrasen, Schwächeanfälle, konnte oft gar nicht sprechen, weil mein Hals so weh tat und war so schwach und hatte so Schmerzen, dass ich den ganzen Tag nur im Bett lag. Es war definitiv das Schlimmste, was ich meinem Körper zumuten konnte. Egal ob du aufgrund von Essanfällen oder nicht erbrichst, du schädigst dich damit massiv. Was sagt denn deine Therapeutin dazu?
Ich dachte damals zumindest, ok du hast endlich einen Weg gefunden zu essen, wenn ich ab und zu mal erbreche, ist das nicht so schlimm, hab trotzdem wieder bisschen mehr Energie...aber das täuscht. Ich verstehe es, wenn du sagst, dass ein Klinikaufenthalt keine Alternative derzeit für dich darstellt.... und ich weiß wie schwer das ganze ist. Aber du zerstörst dich damit. So wie du es beschreibst, erbrichst du, weil du deinem Körper endlich das gibst was er braucht, aber dein schlechtes Gewissen dich zwingt, es nicht in dir zu behalten. Ich versteh dich sehr gut. Aber ohne Nahrung funktioniert der Körper, auch deiner, nicht. Ich hab mir immer wieder vor Augen geführt, dass ich niemals in der Lage sein werde einen Beruf auszuführen, eine Familie zu gründen etc. wenn ich nicht esse/erbreche. Ich finde es gut, dass du zumindest mithilfe von Therapie daran arbeitest, damit ist der erste Schritt schon getan. Es wird sich auch nicht von heute auf morgen alles ändern, aber ich bin überzeugt davon, dass du es schaffen wirst, wenn du dran bleibst. Leider konnte ich dir nicht wirklich helfen, außer dir meine Erfahrung mitzuteilen und das schon in einer romanlänge... -.- tut mir leid! Ich hoffe, es geht dir bald besser!

Vielen Dank
... Deine Antwort hat mir sehr geholfen. Ich habe irgendwie das Gefühl, dass meine Therapeutin sich mit dem Thema nicht wirklich auskennt. Ich versuche ihr oft zu erklären, wie ich mich fühle und teilweise versteht sie mich auch, aber sie weiß nicht wie sie mir in der Thematik richtig helfen kann. Seit ca 5 Monaten bin ich bei ihr in Therapie. Und es geht alles nicht vorwärts.

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2. April 2015 um 16:10
In Antwort auf laszls_11858653

Vielen Dank
... Deine Antwort hat mir sehr geholfen. Ich habe irgendwie das Gefühl, dass meine Therapeutin sich mit dem Thema nicht wirklich auskennt. Ich versuche ihr oft zu erklären, wie ich mich fühle und teilweise versteht sie mich auch, aber sie weiß nicht wie sie mir in der Thematik richtig helfen kann. Seit ca 5 Monaten bin ich bei ihr in Therapie. Und es geht alles nicht vorwärts.

Hallo Rosenmädchen
es gibt 2 Formen der Magersucht:
1.restriktiver Typ oder non-purging Type,das
bedeutet du erbrichst nicht

2. purging Type, das bedeutet du hast Fressanfälle (entweder "richtige" wie Bulimiker oder mit weniger Kalorien.Es gibt aber auch "subjektive" Fressanfälle,da hat man schon nach nem Stückchen Schokolade oder ner Gurke das Gefühl man hätte die Kontrolle verloren) mit anschließendem Erbrechen. Offiziell hat man Magersucht mit einem BMI ab 17,5, das bedeutet jemand der die Diagnose Bulimie hätte und in diesen Bereich rutscht hätte nun Magersucht und umgekehrt.
Oft gleitet man von der einen Diagnose ins die andere, aber wie schon gesagt: es spült keine Rolle wie man es nennt. Fakt ist, Essstörungen sind einer der schwerwiegendsten psychischen Störungen und sollten unbedingt professionell Behandelt werden und zwar von Therapeuten, die eine Ahnung damit haben. Auch wenn das bedeutet, das du dir einen anderen Therapeuten suchst- am besten einer der verhaltenstherapeutisch arbeitet.
Ich würde dir dennoch empfehlen in eine Klinik zu gehen, am besten in die Schönklinik Roseneck, die ist wirklich super und dort sind absolute Spezialisten in diesem Bereich.
Ich wünsch dir ganz viel Kraft diese Krankheit zu besiegen- es geht!!!

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2. April 2015 um 20:45
In Antwort auf carey_11955319

Hallo Rosenmädchen
es gibt 2 Formen der Magersucht:
1.restriktiver Typ oder non-purging Type,das
bedeutet du erbrichst nicht

2. purging Type, das bedeutet du hast Fressanfälle (entweder "richtige" wie Bulimiker oder mit weniger Kalorien.Es gibt aber auch "subjektive" Fressanfälle,da hat man schon nach nem Stückchen Schokolade oder ner Gurke das Gefühl man hätte die Kontrolle verloren) mit anschließendem Erbrechen. Offiziell hat man Magersucht mit einem BMI ab 17,5, das bedeutet jemand der die Diagnose Bulimie hätte und in diesen Bereich rutscht hätte nun Magersucht und umgekehrt.
Oft gleitet man von der einen Diagnose ins die andere, aber wie schon gesagt: es spült keine Rolle wie man es nennt. Fakt ist, Essstörungen sind einer der schwerwiegendsten psychischen Störungen und sollten unbedingt professionell Behandelt werden und zwar von Therapeuten, die eine Ahnung damit haben. Auch wenn das bedeutet, das du dir einen anderen Therapeuten suchst- am besten einer der verhaltenstherapeutisch arbeitet.
Ich würde dir dennoch empfehlen in eine Klinik zu gehen, am besten in die Schönklinik Roseneck, die ist wirklich super und dort sind absolute Spezialisten in diesem Bereich.
Ich wünsch dir ganz viel Kraft diese Krankheit zu besiegen- es geht!!!

Okey
..Da weiß ich Bescheid. verhaltenstherapeutisch habe ich schonmal gearbeitet, aber das hat nicht geholfen und jetzt mache ich halt eine Traumatherapie. Laut des Gewichtes befinde ich mich im Anorexie Bereich. Ich weiß nicht, es ist einfach mega schwer zu Essen. Bei jedem Bissen bekomme ich ein schlechtes Gewissen.

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2. April 2015 um 22:06
In Antwort auf laszls_11858653

Okey
..Da weiß ich Bescheid. verhaltenstherapeutisch habe ich schonmal gearbeitet, aber das hat nicht geholfen und jetzt mache ich halt eine Traumatherapie. Laut des Gewichtes befinde ich mich im Anorexie Bereich. Ich weiß nicht, es ist einfach mega schwer zu Essen. Bei jedem Bissen bekomme ich ein schlechtes Gewissen.

Hallo Rosenmaedchen,
die Mädels haben das gut erklärt. Aber du kannst mit nichts was anfangen, deine Therapie hilft nicht, auf der einen Seite sagst du, die Situation belastet dich, auf der anderen wie gut es ist und wie viel Erleichterung dir das ganze bringt.

Es schreit einfach alles nach Klinik. Und es gibt in unserem Krankheitsbereich wohl eher kaum einen Alltag der gegen eine Klinik spricht, viel eher die Betroffene die keine Hilfe annimmt.

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2. April 2015 um 22:23
In Antwort auf blamimibla

Hallo Rosenmaedchen,
die Mädels haben das gut erklärt. Aber du kannst mit nichts was anfangen, deine Therapie hilft nicht, auf der einen Seite sagst du, die Situation belastet dich, auf der anderen wie gut es ist und wie viel Erleichterung dir das ganze bringt.

Es schreit einfach alles nach Klinik. Und es gibt in unserem Krankheitsbereich wohl eher kaum einen Alltag der gegen eine Klinik spricht, viel eher die Betroffene die keine Hilfe annimmt.

Oh doch..
Ich habe dazu einfach nicht die "nötige" Zeit um das hinzukriegen. Ich habe mega viel zu tun und ich kann nicht einfach alles hinschmeißen. Das ist das Problem. Selbst wenn ich in die Klinik gehen würde, würde ich danach mit einem "Nichts" dastehen. Ich würde vieles verlieren was ich jetzt aufgebaut habe. Das kann ich nicht wegschmeißen

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3. April 2015 um 14:59
In Antwort auf laszls_11858653

Oh doch..
Ich habe dazu einfach nicht die "nötige" Zeit um das hinzukriegen. Ich habe mega viel zu tun und ich kann nicht einfach alles hinschmeißen. Das ist das Problem. Selbst wenn ich in die Klinik gehen würde, würde ich danach mit einem "Nichts" dastehen. Ich würde vieles verlieren was ich jetzt aufgebaut habe. Das kann ich nicht wegschmeißen

Kannst du das
mal konkretisieren?

Viele nennen ja Gründe wie Studium, Ausbildung, Arbeit, Tiere, Kinder, usw... aber das sind keine Gründe.

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3. April 2015 um 18:20
In Antwort auf blamimibla

Kannst du das
mal konkretisieren?

Viele nennen ja Gründe wie Studium, Ausbildung, Arbeit, Tiere, Kinder, usw... aber das sind keine Gründe.

Ich
gehe in die Schule und da ich zu alt bin, nimmt mich keine andere Schule mehr. Das heißt ich kann nicht einfach gehen. Das geht nicht.

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3. April 2015 um 21:07
In Antwort auf laszls_11858653

Ich
gehe in die Schule und da ich zu alt bin, nimmt mich keine andere Schule mehr. Das heißt ich kann nicht einfach gehen. Das geht nicht.

Das geht alles
die Frauen die ich betreut habe, da hat eine mit 28 Abi gemacht. Wenn du krank bist, und nicht einfach abbrichst, sondern mit Artest etc. kommst und in den Dialog gehst, dann ist auch das kein Problem.

Schule in dem Zustand zu machen ist einfach lächerlich. Du erlaubst damit deiner Essstörung alles und zeigst, dass du funktionierst, egal wie krank du bist. Ein Zustand der kein bisschen akzeptabel ist und absolut krankheitsfördernd.
Nur weg NG ist und sich vernünftig ernährt kann auch einen normalen Alltag haben, alles andere ist einfach nur absolut krank.

Vor allem das deine Therapeutin dich weder versteht, noch die Dramatik und den Handlungsbedarf sieht - weil sie es vermutlich gar nicht besser weiß (aber nach 5 Monaten eine SCHANDE, dass sie es immernoch nicht besser weiß).

Dieser Zustand ist einfach unhaltbar. Warum dich deine Schule nicht von sich aus schon freistellt ist auch grob fahrlässig, man kann doch keine offensichtlich kranke Frau kommen und gehen lassen.

Alle klatschen in die Hände und deine Es tut was sie will. Super! Versagen auf allen Ebenen.

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3. April 2015 um 21:19
In Antwort auf blamimibla

Das geht alles
die Frauen die ich betreut habe, da hat eine mit 28 Abi gemacht. Wenn du krank bist, und nicht einfach abbrichst, sondern mit Artest etc. kommst und in den Dialog gehst, dann ist auch das kein Problem.

Schule in dem Zustand zu machen ist einfach lächerlich. Du erlaubst damit deiner Essstörung alles und zeigst, dass du funktionierst, egal wie krank du bist. Ein Zustand der kein bisschen akzeptabel ist und absolut krankheitsfördernd.
Nur weg NG ist und sich vernünftig ernährt kann auch einen normalen Alltag haben, alles andere ist einfach nur absolut krank.

Vor allem das deine Therapeutin dich weder versteht, noch die Dramatik und den Handlungsbedarf sieht - weil sie es vermutlich gar nicht besser weiß (aber nach 5 Monaten eine SCHANDE, dass sie es immernoch nicht besser weiß).

Dieser Zustand ist einfach unhaltbar. Warum dich deine Schule nicht von sich aus schon freistellt ist auch grob fahrlässig, man kann doch keine offensichtlich kranke Frau kommen und gehen lassen.

Alle klatschen in die Hände und deine Es tut was sie will. Super! Versagen auf allen Ebenen.

Was
meinst du mit Versagen auf allen Ebenen? Mein Problem an der ganzen Sache ist, dass ich auf keinen Fall zunehmen möchte, da ich meiner Meinung nach noch Fettpölsterchen habe, aber ich weiß, dass ich mich sowieso dicker im Spiegel sehe als ich vielleicht bin. Auf der anderen Seite, fühle ich mich elend.. Das ist ein Zwiespalt und ich befinde mich irgendwie in einem Zustand, wo ich nicht weiß, für was ich mich entscheiden soll. Aber der Gedanke an eine Zunahme ist so belastend und auch zu wissen, dass viele in der Klinik 2000 Kalorien oder mehr Essen müssen, das macht mir richtig Angst. So viel hab ich selbst vor meiner Essstörung nicht gegessen. Ich denke auch, dass ich deshalb unter anderem nicht in eine Klinik möchte. Ja, ich weiß das sind zienlich zweiseitige Gedanken. Auf der einen Seite möchte ich nicht zunehmen aber auf der anderen Seite belastet mich die Essstörung.

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4. April 2015 um 16:09
In Antwort auf laszls_11858653

Was
meinst du mit Versagen auf allen Ebenen? Mein Problem an der ganzen Sache ist, dass ich auf keinen Fall zunehmen möchte, da ich meiner Meinung nach noch Fettpölsterchen habe, aber ich weiß, dass ich mich sowieso dicker im Spiegel sehe als ich vielleicht bin. Auf der anderen Seite, fühle ich mich elend.. Das ist ein Zwiespalt und ich befinde mich irgendwie in einem Zustand, wo ich nicht weiß, für was ich mich entscheiden soll. Aber der Gedanke an eine Zunahme ist so belastend und auch zu wissen, dass viele in der Klinik 2000 Kalorien oder mehr Essen müssen, das macht mir richtig Angst. So viel hab ich selbst vor meiner Essstörung nicht gegessen. Ich denke auch, dass ich deshalb unter anderem nicht in eine Klinik möchte. Ja, ich weiß das sind zienlich zweiseitige Gedanken. Auf der einen Seite möchte ich nicht zunehmen aber auf der anderen Seite belastet mich die Essstörung.

Hallo Rosenmaedchen,
die Angst vor Zunahme und vor dem Essen sind "normal", genauso wie deine Ambivalenz. Auch wenn ich eine Pro und Contra Liste für mich schreiben müsste, würden ca gleich viele Punkte auf beiden Seiten rauskommen - das ist bei den meisten so.
Tortzdem solltest du die Pros ernster nehmen, da die Contras sich sowieso auflösen. Du wirst keine Angst mehr haben NG zu erreichen, du wirst keine Angst mehr haben deinen täglichen Bedarf zu essen, dein Selbstbild wird sich mit der Zeit der Realität anpassen und all die Freude wird in dein Leben zurückkehren die du bereits vergessen hast. Die Ängste der ES sind endlich, weil mansich davon befreien kann. und ich denke auch auf diese Worte wirst du ambivalent reagieren. "Wie schön wäre es diese Sorgen nicht mehr zu haben, sich auf die Zukunft konzentrieren und die Tage ohne dieses ätzende Verhalten zu verbringen." und gleichzeitig kannst du dir kein Leben ohne vorstellen, weil du wirst ganz fett und hässlich, keiner wird dich mögen, weil du ekelhaft bist und so viel frisst.... und so weiter... wir kennen alle diese hässlichen Gedanken.

Mit Versagen meine ich, dass ich als Pädagogin nicht die ganze Woche das ganze Jahr in der Klasse stehen könnte ohne mit der Betroffenen Schülerin geredet zu haben und auch wenn es zu schlimm wird mich an höhere Stelle wenden. Ich könnte niemandem bei diesem langsamen Tod zuschauen, keinen einzigen Tag.
Und vor allem nicht als Therapeutin.
Sowas macht mich wütend. Wenn es Drogen wären, oder du körperlich krank wärst, dann würden sie dich alle umringen und dich zur Genesung drängen. Aber du bist psychisch erkrankt und man sieht es dir tagtäglich an. Gesellschaftliche Doppelmoral die einfach nur ankotzt.

Nochmal zurück zu Klinik und Kalorien. Ich kenne das so, dass wenn die Frauen gut zugenommen haben, früher oder später eine Umsatzmessung gemacht wird um einen vernünnftigen Halteplan zu erstellen. Es kann ja durchaus sein, dass du da eher im niedrigen Bereich bist, aber das wirst du ja dann sehen.

Ich würde sagen so 12 Wochen Klinik tun nicht weh. Probieren sollte man es auf jeden Fall. Du wirst dann schon merken, ob du Leben willst, oder einfach nur sterben.
Mit Wartezeit kannst du ja vielleicht so zu den Sommerferien hin, dann leidet ja die Schule nicht so sehr drunter. Klingt doch eigentlich nach nem Vorschlag den man probieren kann, oder was denkst du?

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4. April 2015 um 17:38
In Antwort auf blamimibla

Hallo Rosenmaedchen,
die Angst vor Zunahme und vor dem Essen sind "normal", genauso wie deine Ambivalenz. Auch wenn ich eine Pro und Contra Liste für mich schreiben müsste, würden ca gleich viele Punkte auf beiden Seiten rauskommen - das ist bei den meisten so.
Tortzdem solltest du die Pros ernster nehmen, da die Contras sich sowieso auflösen. Du wirst keine Angst mehr haben NG zu erreichen, du wirst keine Angst mehr haben deinen täglichen Bedarf zu essen, dein Selbstbild wird sich mit der Zeit der Realität anpassen und all die Freude wird in dein Leben zurückkehren die du bereits vergessen hast. Die Ängste der ES sind endlich, weil mansich davon befreien kann. und ich denke auch auf diese Worte wirst du ambivalent reagieren. "Wie schön wäre es diese Sorgen nicht mehr zu haben, sich auf die Zukunft konzentrieren und die Tage ohne dieses ätzende Verhalten zu verbringen." und gleichzeitig kannst du dir kein Leben ohne vorstellen, weil du wirst ganz fett und hässlich, keiner wird dich mögen, weil du ekelhaft bist und so viel frisst.... und so weiter... wir kennen alle diese hässlichen Gedanken.

Mit Versagen meine ich, dass ich als Pädagogin nicht die ganze Woche das ganze Jahr in der Klasse stehen könnte ohne mit der Betroffenen Schülerin geredet zu haben und auch wenn es zu schlimm wird mich an höhere Stelle wenden. Ich könnte niemandem bei diesem langsamen Tod zuschauen, keinen einzigen Tag.
Und vor allem nicht als Therapeutin.
Sowas macht mich wütend. Wenn es Drogen wären, oder du körperlich krank wärst, dann würden sie dich alle umringen und dich zur Genesung drängen. Aber du bist psychisch erkrankt und man sieht es dir tagtäglich an. Gesellschaftliche Doppelmoral die einfach nur ankotzt.

Nochmal zurück zu Klinik und Kalorien. Ich kenne das so, dass wenn die Frauen gut zugenommen haben, früher oder später eine Umsatzmessung gemacht wird um einen vernünnftigen Halteplan zu erstellen. Es kann ja durchaus sein, dass du da eher im niedrigen Bereich bist, aber das wirst du ja dann sehen.

Ich würde sagen so 12 Wochen Klinik tun nicht weh. Probieren sollte man es auf jeden Fall. Du wirst dann schon merken, ob du Leben willst, oder einfach nur sterben.
Mit Wartezeit kannst du ja vielleicht so zu den Sommerferien hin, dann leidet ja die Schule nicht so sehr drunter. Klingt doch eigentlich nach nem Vorschlag den man probieren kann, oder was denkst du?

Also
eine Lehrerin redet auch manchmal mit mir dadrüber und sie macht sich auch Sorgen.. Im Sommer gehe ich auf eine andere Schule an die ich angenommen wurde. Zumal ziehe ich im Sommer um. Eine Klinik ist wirklich problematisch zurzeit.

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4. April 2015 um 21:29
In Antwort auf laszls_11858653

Also
eine Lehrerin redet auch manchmal mit mir dadrüber und sie macht sich auch Sorgen.. Im Sommer gehe ich auf eine andere Schule an die ich angenommen wurde. Zumal ziehe ich im Sommer um. Eine Klinik ist wirklich problematisch zurzeit.

Gibt
Es nicht noch was anderes außer Klinik?

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5. April 2015 um 12:52
In Antwort auf laszls_11858653

Gibt
Es nicht noch was anderes außer Klinik?

Ja die Finte es!
Du fängst sofort an dein Essen selbst in die Hand zunehmen und das trotz Stimme der Krankheit !Diese Gedanken die du da hast sind die Stimmen der Essstörung!!!Die haben/hatten wir alle!!und parallel dazu suchst du dir eine Therapeutin die Ahnung davon hat!!! Das ist ganz wichtig!
Man muss herausfinden warum du diese Essstörung hast, aber man muss auch am Verhalten arbeiten , sprich deinem essen.mir wurde immer in der Klinik gesagt: "dieses sich schlecht fühlen ect sind die Nebenwirkungen , da muss man halt durch!" Und genauso ist es!ohne Essen keine Genesung!also pack's an!vielleicht gibts ja in deiner Stadt eine der bekannten Anlaufstellen, die können dir Therapeuten nennen die darauf spezialisiert sind.

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5. April 2015 um 12:55
In Antwort auf carey_11955319

Ja die Finte es!
Du fängst sofort an dein Essen selbst in die Hand zunehmen und das trotz Stimme der Krankheit !Diese Gedanken die du da hast sind die Stimmen der Essstörung!!!Die haben/hatten wir alle!!und parallel dazu suchst du dir eine Therapeutin die Ahnung davon hat!!! Das ist ganz wichtig!
Man muss herausfinden warum du diese Essstörung hast, aber man muss auch am Verhalten arbeiten , sprich deinem essen.mir wurde immer in der Klinik gesagt: "dieses sich schlecht fühlen ect sind die Nebenwirkungen , da muss man halt durch!" Und genauso ist es!ohne Essen keine Genesung!also pack's an!vielleicht gibts ja in deiner Stadt eine der bekannten Anlaufstellen, die können dir Therapeuten nennen die darauf spezialisiert sind.

Ja die gibt es!
Wollte ich schreiben,aber das Schreibprogramm hat es mir verdreht

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5. April 2015 um 14:59
In Antwort auf carey_11955319

Ja die gibt es!
Wollte ich schreiben,aber das Schreibprogramm hat es mir verdreht

Oh je
Das ist so schwer. Zumal ich es sowieso nicht im Magen behalten kann. Ich habe einfach sobald ich esse ein schlechtes Gewissen, das ist unerträglich. Aber danke für eure Hilfe.

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5. April 2015 um 23:28
In Antwort auf laszls_11858653

Oh je
Das ist so schwer. Zumal ich es sowieso nicht im Magen behalten kann. Ich habe einfach sobald ich esse ein schlechtes Gewissen, das ist unerträglich. Aber danke für eure Hilfe.

Ja, das ist so...
aber du hast 3 Optionen:
- tot leben = so weiter machen wie bisher (du bist also schon tot)
- Zusammenreißen und den Arsch hoch kriegen und Zuhause Kämpfen (wie selmahope beschrieben hat)
- Klinik

Liegt ja in deiner Hand was du aus deinem Leben machst.

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6. April 2015 um 9:34
In Antwort auf blamimibla

Ja, das ist so...
aber du hast 3 Optionen:
- tot leben = so weiter machen wie bisher (du bist also schon tot)
- Zusammenreißen und den Arsch hoch kriegen und Zuhause Kämpfen (wie selmahope beschrieben hat)
- Klinik

Liegt ja in deiner Hand was du aus deinem Leben machst.

Danke....
...für eure netten Antworten.

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