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Magersucht? Ja oder nein? :s

Letzte Nachricht: 10. August 2012 um 7:44
M
mona_12539027
05.08.12 um 11:17

Hey, ich war bis jetzt immer nur Mitleserin - aber ich hab mich mal dazu durchgerungen mein Problem zu schildern ..

Erstmal zu mir, ich bin 20 Jahre alt & 169cm groß & hab eigentlich nie sonderlich auf mein Gewicht geachtet. Dazu muss ich sagen ich war eigentlich immer sehr schlank.

Irgendwann fand ich mich aber zu dick besonders am Bauch - zu der Zeit muss ich wohl so um die 56kg gewogen habe. Von da an hab ich mich einfach gesünder ernährt und damit dann 4kg abgenommen. Also wog ich 52kg - manchmal auch bisschen mehr. Schon damals sagte mir mein Arzt das ich schon sehr dünn sei und aufpassen müsste. Aber mein Ziel waren 50kg.. Auf meiner Arbeit war das ncht so s hcwer ich konnte essen was ich wollte da ich viel Bewegung hatte nahm ich statt zu, ab.

Doch rgendwann hab ich gemerkt das es auch unter die 50kg geht und hab weiter abgenommen. & jetzt ist soweit das ich bei 169cm gerade mal 46,9kg wiege - und auch bewusste das Essen meide .. Auser Obst und Gemüste esse ich kaum etwas .. Manchmal gönn ich mir ein Stück Kuchen, aber daüfr AUCH nichts anderes mehr am Tag ..

Auf der einen Seite weiß ich dass es bestimmt zu wenig ist - da es mir auch immer wieder gesagt wird - auf der anderen Seite hab ich men Ziel - was ich erreichen möchte ..

Als ich letzens bei meinem vertretungs Arzt war meinte dieser - es sei keine Magersucht das ich einfach eine dünne Status habe .. Das wiederspricht sich aber alles irgendwie. :s

Vielleicht könnt ihr mir helfen.

Danke im Vorraus.:*

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S
selver_11957295
05.08.12 um 13:24

Im Gegensatz
zu deinem Arzt habe ich keine Zweifel daran, dass du an Anorexie erkrankt bist. Ich fürchte sogar, dass du dich bei deinem extrem eingeschränkten Essen auch im sog. Hungerstoffwechsel befindest, einem sofort behandlungsbedürftigen Zustand der Minderversorgung aller Organe. Anorexie fällt nicht in den Zuständigkeitsbereich der Hausärzte und kann auch von ihnen nicht behandelt werden. Aus haftungsrechtlichen Gründen ist es nachvollziehbar, dass Ärzte diese gefährliche Diagnose nicht stellen und in ihren Unterlagen dokumentieren.

LG Nus

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mona_12539027
05.08.12 um 14:10
In Antwort auf selver_11957295

Im Gegensatz
zu deinem Arzt habe ich keine Zweifel daran, dass du an Anorexie erkrankt bist. Ich fürchte sogar, dass du dich bei deinem extrem eingeschränkten Essen auch im sog. Hungerstoffwechsel befindest, einem sofort behandlungsbedürftigen Zustand der Minderversorgung aller Organe. Anorexie fällt nicht in den Zuständigkeitsbereich der Hausärzte und kann auch von ihnen nicht behandelt werden. Aus haftungsrechtlichen Gründen ist es nachvollziehbar, dass Ärzte diese gefährliche Diagnose nicht stellen und in ihren Unterlagen dokumentieren.

LG Nus

Danke
Hungerstoffwechsel? Was muss ich darunter verstehen?
Komisch ist nur, dass mein Arzt mich damals auf Verdacht wegen Magersucht ins Krankenhaus einwiesen lies; da wars aber noch negativ.. & jetzt aufeinmal will ich nichts mehr davon wissen und ich bin gesund? -.-"

Danke aber fuer deine Antwort!

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S
selver_11957295
05.08.12 um 16:32
In Antwort auf mona_12539027

Danke
Hungerstoffwechsel? Was muss ich darunter verstehen?
Komisch ist nur, dass mein Arzt mich damals auf Verdacht wegen Magersucht ins Krankenhaus einwiesen lies; da wars aber noch negativ.. & jetzt aufeinmal will ich nichts mehr davon wissen und ich bin gesund? -.-"

Danke aber fuer deine Antwort!

Hungerstoffwechsel
ist ein körperliches Notprogramm, bei dem Funktion und Versorgung der Organe herabgesetzt werden, um eine vorübergehende Hungerszeit besser und länger überstehen zu können. Der Grundbedarf kann dabei etwa auf die Hälfte sinken, so dass trotz verminderter Kalorienzufuhr eine Gewichtsabnahme verhindert oder zumindest verlangsamt wird. Auf Dauer treten allerdings Beeinträchtigungen der Organe und Drüsen (Schilddrüse, Bauchspeicheldrüse) auf, die zur Insuffizienz und auch zum völligen Versagen führen können.

Den Hungerstoffwechsel überwindet man nur, indem man über einen Zeitraum von etwa 2-4 Wochen ausreichend isst, so dass sich der Stoffwechsel wieder auf eine normale Ernährung einpendeln kann. Dies ist stets mit einer leichten Gewichtszunahme verbunden. Bei dir ist im Anschluss zur Überwindung der Anorexie ohnehin noch eine weitere Gewichtszunahme erforderlich.

LG Nus

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mona_12539027
05.08.12 um 23:22
In Antwort auf selver_11957295

Hungerstoffwechsel
ist ein körperliches Notprogramm, bei dem Funktion und Versorgung der Organe herabgesetzt werden, um eine vorübergehende Hungerszeit besser und länger überstehen zu können. Der Grundbedarf kann dabei etwa auf die Hälfte sinken, so dass trotz verminderter Kalorienzufuhr eine Gewichtsabnahme verhindert oder zumindest verlangsamt wird. Auf Dauer treten allerdings Beeinträchtigungen der Organe und Drüsen (Schilddrüse, Bauchspeicheldrüse) auf, die zur Insuffizienz und auch zum völligen Versagen führen können.

Den Hungerstoffwechsel überwindet man nur, indem man über einen Zeitraum von etwa 2-4 Wochen ausreichend isst, so dass sich der Stoffwechsel wieder auf eine normale Ernährung einpendeln kann. Dies ist stets mit einer leichten Gewichtszunahme verbunden. Bei dir ist im Anschluss zur Überwindung der Anorexie ohnehin noch eine weitere Gewichtszunahme erforderlich.

LG Nus

Danke fuer deine antwort
So ganz hab ich das zwar nicht verstanden, aber dass es aufjedenfall nicht gut ist hab ich rausgelesen ..

Gerade ist es schlimm mein Herz schlaegt so schnell und tut weh und ich hab einfach nur Angst

ich will raus weil ich weiss es ist alles nicht mehr oka ; aber ich hab einfach Angst vor allem .. :x

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selver_11957295
06.08.12 um 7:55
In Antwort auf mona_12539027

Danke fuer deine antwort
So ganz hab ich das zwar nicht verstanden, aber dass es aufjedenfall nicht gut ist hab ich rausgelesen ..

Gerade ist es schlimm mein Herz schlaegt so schnell und tut weh und ich hab einfach nur Angst

ich will raus weil ich weiss es ist alles nicht mehr oka ; aber ich hab einfach Angst vor allem .. :x

Hallo Sonneschein,
ich habe mich daran gewöhnt, dass die Frauen hier im Forum mich und letztlich auch ihre eigene Krankheit erst nach und nach verstehen. Eine Essstörung geht immer auch mit Verdrängung und Selbsttäuschung einher.Es braucht daher seine Zeit, zu erkennen und sich selbst einzugestehen, dass man psychisch krank ist. Bei dir zeichnet sich aber schon ein Fortschritt ab, wenn du verspürst, dass deine Einstellung zum Essen und dein Essverhalten nicht mehr okay sind. Du liest ja nicht umsonst schon eine Weile hier im Forum mit. Was hindert dich daran, deinen Zustand zu verändern?

LG Nus

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mona_12539027
06.08.12 um 22:51

Die Angst
vor dem zunehmen hindert mich daran ... 100g sind für mich ein Weltuntergang ..

Heute, wars schlimm - bin nach Feierabend zusammengebrochen, hatte Panikattacke & alles .. Muss dazu sagen, mir ging es den ganzen Tag schon scheiße kaum Kraft und alles .. Es war schlimm besonders weils auf der Arbeit war , auch wenn ich Feierabend hatte .. War mir unangenehm ..
Danac war ich beim Arzt, aber kein Wort über Gewicht und sowas .. alles sei OK mit mir .. Obwohl ich ihm alles genau erklärt habe ..
Momenttan bin ich echt hin un her gerissen ..
Ich will hier raus , aber andere seit ist die Angst vorm zunehmen größer .. :s

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selver_11957295
07.08.12 um 8:55
In Antwort auf mona_12539027

Die Angst
vor dem zunehmen hindert mich daran ... 100g sind für mich ein Weltuntergang ..

Heute, wars schlimm - bin nach Feierabend zusammengebrochen, hatte Panikattacke & alles .. Muss dazu sagen, mir ging es den ganzen Tag schon scheiße kaum Kraft und alles .. Es war schlimm besonders weils auf der Arbeit war , auch wenn ich Feierabend hatte .. War mir unangenehm ..
Danac war ich beim Arzt, aber kein Wort über Gewicht und sowas .. alles sei OK mit mir .. Obwohl ich ihm alles genau erklärt habe ..
Momenttan bin ich echt hin un her gerissen ..
Ich will hier raus , aber andere seit ist die Angst vorm zunehmen größer .. :s

Was du beschreibst,
ist ganz typisch für Anorexie, die ausgeprägte und nur schwer zu überwindende Angst vor einer Gewichtszunahme (Gewichtsphobie), in einem späteren Stadium die starke innere Zerrissenheit, die berüchtigte Ambivalenz der Anorektikerinnen, zwischen der Einsicht, wieder gesund werden zu müssen, und dem kranken Verlangen, an der Essstörung festhalten zu wollen.Es ist ein Schwebezustand, in dem man noch nicht ausreichend therapiebereit ist und in dem man erst noch für sich selbst die erforderliche Motivation zur Änderung seines Essverhaltens finden muss.Bei der anschließenden Heilung geht es darum, unter Überwindung der Gewichtsphobie wieder ein regelmäßiges und ausreichendes Essen zu erlernen und sich selbst im Normalgewicht zu akzeptieren.Man kann dies unter Anleitung, die du hier im Forum erhalten kannst, selbst versuchen. Wenn der innere Widerstand zu stark ist, ist eine zunächst ambulante Psychotherapie ratsam.

LG Nus

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moyra_12859145
07.08.12 um 10:59
In Antwort auf mona_12539027

Die Angst
vor dem zunehmen hindert mich daran ... 100g sind für mich ein Weltuntergang ..

Heute, wars schlimm - bin nach Feierabend zusammengebrochen, hatte Panikattacke & alles .. Muss dazu sagen, mir ging es den ganzen Tag schon scheiße kaum Kraft und alles .. Es war schlimm besonders weils auf der Arbeit war , auch wenn ich Feierabend hatte .. War mir unangenehm ..
Danac war ich beim Arzt, aber kein Wort über Gewicht und sowas .. alles sei OK mit mir .. Obwohl ich ihm alles genau erklärt habe ..
Momenttan bin ich echt hin un her gerissen ..
Ich will hier raus , aber andere seit ist die Angst vorm zunehmen größer .. :s

Gehe zu einem kompetenten Arzt
Und dann erkläre ihm noch mal alles. Du bist sehr schwer krank und wirst sterben wenn du so weiter machst. Setze dich mit einer Krankenkasse in Verbindung und lass dich hinsichtlich einer Klinik beraten. Du brauchst stationäre Betreuung. Ich hoffe und bete das du den Sprung schaffst bevor du an dieser Scheiss Krankheit drauf gehst.

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mona_12539027
07.08.12 um 19:21

Danke für die Antworten
Ich musste heute bei einer Beratungsstelle anrufen und habe jetzt einen Termin für Donnerstag .. ich bin ziemlich aufgeregt ..
Wurde zum essen "gezwungen" .. eine kleine Ecke Brot mit Zweibelegen .. Dadurch hab ich das erste Mal erbrochen ..

Nachdem ich gestern bei einem Arzt war, hab ich heute einen anderen aufgesucht, weil der gestrige mir ja versicert hat das mit meinen Werten alles okay ist ..
Der von heute meinte genau das gegenteil .. -.-
Was meint ihr be einem Blutdruck von 110 zu 60 und einem Zuckerwert von?

@nus1951
könntest du mir dieses Stück nochmal erkären? .Ich bin etwas schwer von Begriff mal wieder ..

ist ganz typisch für Anorexie, die ausgeprägte und nur schwer zu überwindende Angst vor einer Gewichtszunahme (Gewichtsphobie), in einem späteren Stadium die starke innere Zerrissenheit, die berüchtigte Ambivalenz der Anorektikerinnen, zwischen der Einsicht, wieder gesund werden zu müssen, und dem kranken Verlangen, an der Essstörung festhalten zu wollen

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selver_11957295
08.08.12 um 7:12
In Antwort auf mona_12539027

Danke für die Antworten
Ich musste heute bei einer Beratungsstelle anrufen und habe jetzt einen Termin für Donnerstag .. ich bin ziemlich aufgeregt ..
Wurde zum essen "gezwungen" .. eine kleine Ecke Brot mit Zweibelegen .. Dadurch hab ich das erste Mal erbrochen ..

Nachdem ich gestern bei einem Arzt war, hab ich heute einen anderen aufgesucht, weil der gestrige mir ja versicert hat das mit meinen Werten alles okay ist ..
Der von heute meinte genau das gegenteil .. -.-
Was meint ihr be einem Blutdruck von 110 zu 60 und einem Zuckerwert von?

@nus1951
könntest du mir dieses Stück nochmal erkären? .Ich bin etwas schwer von Begriff mal wieder ..

ist ganz typisch für Anorexie, die ausgeprägte und nur schwer zu überwindende Angst vor einer Gewichtszunahme (Gewichtsphobie), in einem späteren Stadium die starke innere Zerrissenheit, die berüchtigte Ambivalenz der Anorektikerinnen, zwischen der Einsicht, wieder gesund werden zu müssen, und dem kranken Verlangen, an der Essstörung festhalten zu wollen

Hallo Sonneschein,
ein Blutdruck bei dir von 110 zu 60 überrascht mich nicht, da ein niedriger Blutdruck eine häufige Begleiterscheinung der Anorexie ist.Dass bei dir nicht alles in Ordnung ist, hatte ich dir ja schon geschrieben. Du zeigst neben dem deutlichen Untergewicht und einer stark reduzierten Kalorienzufuhr eine panische Angst vor einer Gewichtszunahme. Diese Gewichtsphobie ist Kern deiner Erkrankung. Bei der Heilung geht es darum, diese Angst zu überwinden, zu lernen, wieder normal zu essen, ohne aus Panik wieder alles zu erbrechen.
Dabei ist eine Psychotherapie hilfreich. Notwendig ist aber in jedem Fall die Bereitschaft, sein eigenes krankes Verhalten ändern zu wollen.

Diese Bereitschaft fehlt zu Beginn der Erkrankung und es herrscht oft sogar Euphorie vor. Erst mit zunehmender Krankheitseinsicht tauchen erste Gedanken an eine Heilung auf. Es kommt dann zu einem Gefühl der inneren Zerrissenheit, die du selbst ja ganz deutlich spürst, wenn du schreibst : "Ich kann echt nicht mehr, auf der einen Seite will ich hier raus, auf der anderen nicht .. & keiner versteht mich "

Laien können das auch nicht verstehen, wir hier im Forum schon.Ich gehe auch davon aus, dass du bei der Beratungsstelle verstanden wirst. Es findet nur ein Gespräch statt, es kann dir also gar nichts passieren.Du solltest den Termin daher wahrnehmen, aber nicht auf Druck anderer sondern aus eigenem Interesse.

LG Nus

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mona_12539027
08.08.12 um 13:56
In Antwort auf selver_11957295

Hallo Sonneschein,
ein Blutdruck bei dir von 110 zu 60 überrascht mich nicht, da ein niedriger Blutdruck eine häufige Begleiterscheinung der Anorexie ist.Dass bei dir nicht alles in Ordnung ist, hatte ich dir ja schon geschrieben. Du zeigst neben dem deutlichen Untergewicht und einer stark reduzierten Kalorienzufuhr eine panische Angst vor einer Gewichtszunahme. Diese Gewichtsphobie ist Kern deiner Erkrankung. Bei der Heilung geht es darum, diese Angst zu überwinden, zu lernen, wieder normal zu essen, ohne aus Panik wieder alles zu erbrechen.
Dabei ist eine Psychotherapie hilfreich. Notwendig ist aber in jedem Fall die Bereitschaft, sein eigenes krankes Verhalten ändern zu wollen.

Diese Bereitschaft fehlt zu Beginn der Erkrankung und es herrscht oft sogar Euphorie vor. Erst mit zunehmender Krankheitseinsicht tauchen erste Gedanken an eine Heilung auf. Es kommt dann zu einem Gefühl der inneren Zerrissenheit, die du selbst ja ganz deutlich spürst, wenn du schreibst : "Ich kann echt nicht mehr, auf der einen Seite will ich hier raus, auf der anderen nicht .. & keiner versteht mich "

Laien können das auch nicht verstehen, wir hier im Forum schon.Ich gehe auch davon aus, dass du bei der Beratungsstelle verstanden wirst. Es findet nur ein Gespräch statt, es kann dir also gar nichts passieren.Du solltest den Termin daher wahrnehmen, aber nicht auf Druck anderer sondern aus eigenem Interesse.

LG Nus

Ich bin
mal gespannt wie das morgen wird .. War vor ein paar Jahren schonmal bei dem Typen und der ist mir komplett unsympatisch -.-" Bin froh das eine Freundin mit kommt morgen .. alleie wuerde ich wahrscheinlich kneifen -.-"

Aber danke fuer deine Antworten und deine Gedult!

Ein bisschen erschrocken war ich heute morgen schon als ich den anblick der Waage sah .. innerhalb von so kurzer Zeit, also von 5 Tagen hab ich 2kg abgenommen, wo ich sonst bei 1kg schon je Woche gebraucht habe .. Einerseits hat es mir Angst gemacht und auf der anderen war ich total froh drueber. :x

Bin ich eigentlich verplfichtet meinem Chef dies alles zu sagen?

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selver_11957295
08.08.12 um 14:13
In Antwort auf mona_12539027

Ich bin
mal gespannt wie das morgen wird .. War vor ein paar Jahren schonmal bei dem Typen und der ist mir komplett unsympatisch -.-" Bin froh das eine Freundin mit kommt morgen .. alleie wuerde ich wahrscheinlich kneifen -.-"

Aber danke fuer deine Antworten und deine Gedult!

Ein bisschen erschrocken war ich heute morgen schon als ich den anblick der Waage sah .. innerhalb von so kurzer Zeit, also von 5 Tagen hab ich 2kg abgenommen, wo ich sonst bei 1kg schon je Woche gebraucht habe .. Einerseits hat es mir Angst gemacht und auf der anderen war ich total froh drueber. :x

Bin ich eigentlich verplfichtet meinem Chef dies alles zu sagen?

Nein,
das solltest du auch tunlichst lassen. Ich würde mich am Arbeitsplatz mit einer Essstörung sehr bedeckt halten und niemanden einweihen. Du darfst dort weder Verständnis noch Hilfe erwarten.Morgen geht es darum, dass dir Wege aus der Essstörung gezeigt werden. Wenn du etwas nicht verstehst oder ergänzende Fragen hast, scheue dich nicht und wende dich an uns.

LG Nus

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mona_12539027
08.08.12 um 18:34
In Antwort auf selver_11957295

Nein,
das solltest du auch tunlichst lassen. Ich würde mich am Arbeitsplatz mit einer Essstörung sehr bedeckt halten und niemanden einweihen. Du darfst dort weder Verständnis noch Hilfe erwarten.Morgen geht es darum, dass dir Wege aus der Essstörung gezeigt werden. Wenn du etwas nicht verstehst oder ergänzende Fragen hast, scheue dich nicht und wende dich an uns.

LG Nus

...
Okay, wissen auch nur 2 Leute , eine mit der ic mich gut verstehe & die andere hat es halt mitbekommen , wegen ihr geh ic auch morgen dahin
Aber meinen Chef werd ic noch nichts sagen denk ich ..
& ja ich werde morgen mal schauen & das mit den Fragen werde ich dann machen

Danke

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mona_12539027
09.08.12 um 19:33

Beratung ..
Hey.
Heute wr mein Beratungstermin & irgendwie war der gar nicht so wie ich es mir vorgstellt hatte ..

Aber nun ein paar Fragen ...
Der Therapeut meinte, das bei meiner Größe und meinem Gewicht, - dass dies schon Lebensbedrohlich wird bzw ist? Ich habe ihm bloß einen Vogel gezeigt ..

Und überhaupt ist er meiner Meinung nach nicht auf mich eingegangen .. :x
Jetzt will er mit meinem Arzt reden ..

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S
selver_11957295
10.08.12 um 7:44
In Antwort auf mona_12539027

Beratung ..
Hey.
Heute wr mein Beratungstermin & irgendwie war der gar nicht so wie ich es mir vorgstellt hatte ..

Aber nun ein paar Fragen ...
Der Therapeut meinte, das bei meiner Größe und meinem Gewicht, - dass dies schon Lebensbedrohlich wird bzw ist? Ich habe ihm bloß einen Vogel gezeigt ..

Und überhaupt ist er meiner Meinung nach nicht auf mich eingegangen .. :x
Jetzt will er mit meinem Arzt reden ..

Hallo Sonneschein,
ich hätte von deiner Beratung eigentlich erwartet, dass man mit dir die Notwendigkeit einer Psychotherapie bespricht sowie einen Essensplan erarbeitet. Allerdings war ich bei dem Gespräch nicht dabei und weiß daher nicht, wie kooperativ du dich gezeigt hast. Anorexie ist eine ganz schwere und in einigen Fällen tödlich verlaufende Krankheit.Insoweit ist dein Zustand schon besorgniserregend und bedrohlich.

Du hast davon gesprochen, dass du weiter abgenommen hast. Wenn du inzwischen nur noch 46 KG wiegen solltest,hättest du einen BMI von 16,1. Soweit keine anderen körperlichen Komplikationen bestehen, wäre dies allein zur Zeit noch kein Grund für eine sofortige Einweisung in ein Krankenhaus. Aber du darfst auf keinen Fall weiter abnehmen und solltest nun langsam die Bereitschaft finden,selbst etwas gegen deine Essstörung zu unternehmen.Dazu ist es notwendig, dass du täglich eine bestimmte Anzahl von Kalorien isst. Im Anfang macht das Kalorienzählen Arbeit, da nicht auf allen Lebensmitteln eine Kalorienangabe enthalten ist, man den Kalorienwert also selbst ermitteln und Lebensmittel ggf. auch abwiegen muss. Später kennt man die Werte und da sich Speisen wiederholen, wird die Berechnung einfach.Wir haben hier genügend versierte Frauen im Forum, die dir gern dabei helfen werden.

Wichtig ist jetzt deine Entscheidung, ob du bereit bist, wieder normales Essen zu erlernen, auch wenn dies mit einer langsamen Gewichtszunahme verbunden ist. Falls ja, können wir beginnen. ich helfe dir gern beim Einstieg.

LG Nus

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