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Magenprobleme & Schilddrüse?

23. Mai 2006 um 20:09 Letzte Antwort: 23. Mai 2006 um 20:53

Hallo,

ich hoffe hier jemanden zu finden, der vielleicht das Gleiche hat wie ich. Ich bin 25, NR mit super Blutwerten, ich hab überhaupt keine Mangelerscheinungen - aber ich hab sehr "undeutliche" Schilddrüsenwerte. Vor einem Jahr war ich bei meinem Doc, hab ein großes Blutbild anfertigen lassen und dabei kam raus, dass ich Schilddrüsenprobleme habe - aber- und das war das Komische -, man konnte nicht feststellen, ob ich nun eine Über- oder eine Unterfunktion habe. Ich war dann bei einem anderen Arzt, wieder dasselbe. Dann wurde mir L-Thyroxin verschrieben, was ich nun laut Arzt nicht mehr brauche. Gesund bin ich jedenfalls nicht, meinte meine Ärztin. Nun ist es so, dass ich tierische Magenprobleme seit Frühjahr letzten Jahres habe - ich kann ganz plötzlich viele Sachen nicht mehr essen. Nüsse z.B. habe ich früher problemlos vertragen, heute meide ich sie, weil ich gleich Durchfall kriegen würde. Das wechselt dann bei mir immer von Durchfall zu Verstopfung und ist total anstrengend, mir geht echt viel Lebensqualität verloren. Essengehen mit Freunden z.B. ist nicht mehr drin. Es ist aber auch keine Laktoseintoleranz, hab ich schon überprüfen lassen. Wenn ich dann aber z.B. ein Käsebrot esse mit dem Schmierkäse den wir immer kaufen, vertrage ich es an manchen Tagen und an anderen Tagen nicht ... Irgendwie kann einen das ganz schön fertig machen. Ich wollte demnächst mal zur Magenspiegelung, hab da aber sehr große Angst vor. Wollte vorher nochmal hier einige Meinungen einholen ....
Vielen Dank

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23. Mai 2006 um 20:25

Hallo Vanilliasky!
Ist denn außer der Blutentnahme auch mal die Schilddrüse geröngt worden (mit Kontrastmittel)?
Oder eine Abklärung mittels Ultraschall?

Führe doch mal ein Heft, in dem Du genau aufschreibst, an welchem Tag-um wieviel Uhr, welche Beschwerden genau auftraten und schreib auch dabei, was Du vorher gegessen hast, oder was Du sonst so kurz vor dem nächsten Schub gemacht hast!

Mag sein, das es sich jetzt komisch anhört, aber so bekommst Du (und Dein Arzt) mal eine Kontrolle darüber, ob es in einem Zeitlichen Zusammenhang steht, ob irgend ein Nahrungsmittel dahintersteckt...
Natürlich solltest Du auch aufschreiben, wie schlimm gerade dieser "Schub" ist und was genau dann mit Dir passiert!

Falls dann doch mal eine Magenspiegelung gemacht werden sollte, brauchst Du wirklich keine Angst zu haben!
Es ist nicht einmal halb so schlimm, wie Du vermutest!!!
Ehrlich!

Alles Gute und gute Besserung
Sommersprosse

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23. Mai 2006 um 20:48
In Antwort auf anfisa_11849269

Hallo Vanilliasky!
Ist denn außer der Blutentnahme auch mal die Schilddrüse geröngt worden (mit Kontrastmittel)?
Oder eine Abklärung mittels Ultraschall?

Führe doch mal ein Heft, in dem Du genau aufschreibst, an welchem Tag-um wieviel Uhr, welche Beschwerden genau auftraten und schreib auch dabei, was Du vorher gegessen hast, oder was Du sonst so kurz vor dem nächsten Schub gemacht hast!

Mag sein, das es sich jetzt komisch anhört, aber so bekommst Du (und Dein Arzt) mal eine Kontrolle darüber, ob es in einem Zeitlichen Zusammenhang steht, ob irgend ein Nahrungsmittel dahintersteckt...
Natürlich solltest Du auch aufschreiben, wie schlimm gerade dieser "Schub" ist und was genau dann mit Dir passiert!

Falls dann doch mal eine Magenspiegelung gemacht werden sollte, brauchst Du wirklich keine Angst zu haben!
Es ist nicht einmal halb so schlimm, wie Du vermutest!!!
Ehrlich!

Alles Gute und gute Besserung
Sommersprosse

Ja
Szintigramme sind schon gemacht worden ... 2 im letzten Jahr und eines dieses Jahr ... immer dasselbe. Vielleicht liegt es ja auch gar nicht an der Schilddrüse; ich weiß es nicht. Dazu kommt, dass meine Eltern sich vor knapp einem Jahr getrennt haben und ich das Ganze nicht verdaut habe, weil sich meine Mutter von uns Kindern ganz abgewandt hat; die Probleme traten allerdings das erste Mal kurz vor der Trennung auf. Vielleicht hängt das auch damit zusammen.
Das mit dem aufschreiben ist eine gute Idee, habe ich bis jetzt noch nicht gemacht, ich merke mir dann eher einige Sachen ... z.B. dass ich Kartoffelgratin trotz heftiger Soße vertragen wg. der Kartoffeln ... denke ich mal ... Werde ich aber mal machen, viell. kommt mein Arzt dann dahinter was mir fehlt ... danke, Sommersprosse

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23. Mai 2006 um 20:53

Der Wechsel zwischen...
...Durchfall und Verstopfung lässt eindeutig auf eine erhebliche Störung des Verdauungstrakts schließen. Kurz: Deine Darmflora ist geschädigt und kann nicht mehr richtig arbeiten. Daher reagiert sie in letzter Zeit auch vermehrt auf Sachen, die Du früher immer gut vertragen hast, z.b. die Nüsse, usw.

Versuche unbedingt für mindestens eine Woche jeglichen Zucker in Nahrung und Getränken von Deinem Speiseplan zu streichen. Er ist dafür verantwortlich, dass sich die Darmflora stark verändert und es zu Unverträglichkeiten und Beschwerden bei anderen Lebensmitteln kommt. Probier es aus!! Schon nach einer Woche zeigt sich eine deutliche Besserung. Eine Magenspiegelung kannst Du Dir dann sparen.
Das bringt meist überhaupt nichts an neuen Informationen.

Das Thema "Darmsanierung" bzw. Sanierung ist bestimmt zusätzlich ganz interessant für Dich. Örtliche Büchereien haben dazu bestimmt Literatur von Erich Rauch. Sehr lesenswert.

Gute Besserung!

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