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M36 und noch nie mit einer Frau geschlafen...

2. Januar 2009 um 3:27

Hallo erstmal an alle und ein frohes und vor allem gesundes neues Jahr!

Ich hoffe, ich bin hier richtig gelandet und würde mich über ernstgemeinte Ratschläge/ Hilfe von männlicher wie auch weiblicher Natur freuen. Vielleicht finden sich zu dem Thema auch Leidensgenossen, denen es genauso geht...

Ich bin jetzt 36 Jahre und hatte noch nie eine richtige Beziehung, geschweige denn Sex mit einer Frau und das belastet mich ohne Ende und ich weiß einfach nicht mehr weiter. Es gab zwar 5 mehr oder weniger kürzere Beziehungen in meinem Leben, aber es kam bis auf den Austausch von Zärtlichkeiten nie wirklich zum Geschlechtsverkehr. Ich habe bis zu meinem 35ten Lebensjahr bei meinen Eltern gewohnt, abgetrennt in einem kleinen Appartment aber unzumutbar um dort eine Frau einzuladen zu können, zumal ich beruflich sehr eingespannt war (15 Std.-Tage). Es kam eins nach dem anderen... Erst ein Riesen-Schuldenberg durch meine Spielsucht und dann diverse Alkohol- und Drogenexzesse. Nun lebe ich seit 4 Monaten in einer eigenen Wohnung und fühle mich "frei" und bin nun sogar soweit gegangen, den Sex käuflich zu erwerben von sogenannten "Studentinnen". Das wäre mir früher nicht im Traum eingefallen, weil ich das eher abstossend fande. Aber selbst bei diesen zwei wirklich kostspieligen Treffen (jeweils eine ganze Nacht) kam es bis auf Küssen, Schmusen und OV nicht zum GV, weil ich es einfach nicht konnte. Ich habe es schon mit sämtlichen libidofördernden und potenzsteigernden Mitteln versucht, weil ich dachte, es würde daran liegen, aber das hätte ich mir im Nachhinein getrost sparen können. Ich habe versucht, meine Nervosität und Versagensangst vor einem Treffen immer mit Alkohol zu bekämpfen, was genau das Gegenteil erreicht hat. Es ist kurzum der sogennante Teufelskreis und ich komme nicht mehr damit klar. Nur, wie komme ich da wieder raus, ohne als "ewiger Single" zu enden. Ist der Weg zum Therapeuten wirklich sinnvoll? Ist es "nur" eine psychische Blockade? Ich sollte zu meiner Person sagen, dass körperlich alles Ordnung ist und ich meine auch ein passables Aussehen zu haben, auch mein "Single-Leben" führe ich in angenehmer Gesellschaft. Selbst beim Vorspiel klappt erstmal alles wunderbar, bis mein "Kopfkino" mir auf einmal einen heftigen Streich spielt und Versagensängste verursacht und ich dann entweder zu früh komme oder mein kleiner Freund gar nicht erst mitmachen will und dann der Spruch "Was ist los?" mir den Rest gibt und alles ist hinüber. Ich habe schon diverse andere Threads gelesen und mir kamen die Tränen, weil ich es so gut nachvollziehen kann, wie es ist, damit alleine umgehen zu müssen, weil das Thema ja ach nicht so gesellschaftsfähig ist. Klar, ich weiss, dass ist ein komplexes Thema, aber ich finde man darf und sollte darüber reden können, auch wenn es anonym ist. Ich würde mich auf jeden Fall über rege Diskussion, Ratschläge und Erfahrungen anderer "Betroffenen" freuen.

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3. Januar 2009 um 13:20

Hallo
also erst mal vorweg:
ob der gang zum therapeuten für dich sinn macht wird dir hier aus der entfernung wphl keiner wirklich sagen können. glaube das musst du für dich selber entscheiden.

dann zu deinen versagensängsten vor/ während dem sex:
ich kann natürlich nachvollziehen, dass du dich selber sehr unter erfolgsdruck setzt, ist aber natürlich sehr hinderlich und führt genau in die falsche richtung.
so unter uns: ich bin etwas jünger als du, habe eigentlich regelmässig sex obwohl ich auch noch keine langfristige beziehung hatte und komme fast immer zu früh wenn s schon wieder ne weile her war eit dem letzten mal.
denke es geht sehr vielen männern so und eigentlich hat das jede frau schon miterlebt und keine frau wird dir da böse sein (zumal es ja noch andere wege gibt eine frau glücklich zu machen)..
davr würde ich also absolut keine angst haben, alles ganz normal soweit.

das mit dem alkohol vor einem date ist allerdings ein absolutes no-go!!!
du darfst ja nervös sein, das ghört ja dazu und zeigt dir ja selber, dass es dir was bedeutet.
ausserdem lernt man nur so damit umzugehen.

da mit der wohnung ist auf jeden fall schon mal sehr positiv!!!!
ich war wegen meines studiums auch noch ne ganze weile bei meinen eltern zu hause, war nicht so toll...

ich wünsch dir alles gute!! das wird schon klappen, bist ja noch jung!!!

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4. Januar 2009 um 15:37
In Antwort auf odo_12048834

Hallo
also erst mal vorweg:
ob der gang zum therapeuten für dich sinn macht wird dir hier aus der entfernung wphl keiner wirklich sagen können. glaube das musst du für dich selber entscheiden.

dann zu deinen versagensängsten vor/ während dem sex:
ich kann natürlich nachvollziehen, dass du dich selber sehr unter erfolgsdruck setzt, ist aber natürlich sehr hinderlich und führt genau in die falsche richtung.
so unter uns: ich bin etwas jünger als du, habe eigentlich regelmässig sex obwohl ich auch noch keine langfristige beziehung hatte und komme fast immer zu früh wenn s schon wieder ne weile her war eit dem letzten mal.
denke es geht sehr vielen männern so und eigentlich hat das jede frau schon miterlebt und keine frau wird dir da böse sein (zumal es ja noch andere wege gibt eine frau glücklich zu machen)..
davr würde ich also absolut keine angst haben, alles ganz normal soweit.

das mit dem alkohol vor einem date ist allerdings ein absolutes no-go!!!
du darfst ja nervös sein, das ghört ja dazu und zeigt dir ja selber, dass es dir was bedeutet.
ausserdem lernt man nur so damit umzugehen.

da mit der wohnung ist auf jeden fall schon mal sehr positiv!!!!
ich war wegen meines studiums auch noch ne ganze weile bei meinen eltern zu hause, war nicht so toll...

ich wünsch dir alles gute!! das wird schon klappen, bist ja noch jung!!!

Danke für die aufmunternden Worte
Das mit dem Alkohol ist wirklich ein großes Problem bei mir . Bei den letzten zwei "gekauften" Dates (und ich gehe jetzt auch speziell auf diese ein, weil es in den letzten 12 Jahren nur die einzigsten Erfahrungen für mich waren) lief es beidesmal so ab, dass ich eine tierische Anlaufzeit brauchte, so ca. 4 Std., wo man halt über Gott und die Welt gequatscht hat (aber bloss nicht über Sex, das war für mich natürlich an dem Abend Tabuthema ), ich eine Flasche nach der anderen getrunken habe um mir dann zwischendurch "heimlich" eine blaue Pille reinzuschmeißen (Viagra-Wirkstoff). Klar, dass das in Kombination mit dem Alk nicht gutgehen konnte. Erschwärend kam hinzu, dass ich es ja mit mehr oder weniger sexuell sehr erfahrenden Frauen zu tun hatte, die auch nur "Ihren Job" machten und für Gefühle, Zärtlichkeiten und Hingabe nicht unbedingt viel Platz war. Pünktlich zur ersten Kuschelphase macht es dann "Klick" und das "Kopfkino" nimmt seinen Lauf. Es dauert dann meist nur noch ein paar Minuten, spätestens dann, wenn ich mit der Hand oder oral verwöhnt werde, braucht es in der Regel nicht länger als 30 Sekunden, bis ich viel zu früh komme. Es baut sich dann "in beiderlei Hinsicht" nicht wirklich was auf weder Nähe zur Partnerin, noch regt sich bei meinem "kleinen Freund" was. Es ist mehr so eine Art Druckablassen und kein wirklich schöner und befriedigender Orgasmus. Alles nimmt dann seinen Lauf, für die Frau ist dann die "Arbeit" erledigt und ich sehe nur noch einen entzückten Rücken, bis ich am nächsten Morgen aufwache und mir es total schlecht und übel geht und ich wünschte mir, die Dame nie eingeladen zu haben. Beim letzten Mal habe ich sogar mitten in der Nacht den Raum gewechselt, weil ich einfach die Nähe nicht mehr etragen konnte. Nachdem die Frau dann gegangen ist, mache ich es mir selber und alles klappt wieder wunderbar, er "steht seinen Mann" und ich komme total super und erlösend. Das ich mich vielleicht zum anderen Geschlecht hingezogen fühle, ist für mich völlig ausgeschlossen, dafür begehre, liebe und respektiere ich das weibliche Geschlecht einfach zu sehr. Es ist einfach ein verdammter Teufelskreis und vielleicht bin ich es bis jetzt einfach nur total falsch angegangen. Bei mir herrscht auf jeden Fall im Moment absolutes Gefühlschaos und mein Ego ist auf den Tiefpunkt gelandet. Aufgeben? Vergessen? Nein, dafür bin ich dann doch zu sehr Optimist und glaube auch daran, dass der Tag X kommen wird, wo ich meine Jungfräulichkeit verliere.

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