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Lustig gemeinte Nachfragen anderer

14. September 2015 um 21:40 Letzte Antwort: 22. September 2015 um 14:52

Hallo,

mich würde mal interessieren, wie ihr damit umgeht, wenn euch Leute, die euch nicht so nahe stehen, auf euer Gewicht ansprechen. Ich habe z.B. immer mal wieder ArbeitskollegInnen, die nachfragen... Einige ganz lieb und ehrlich besorgt, andere aber mit blöden Sprüchen, eine Kollegin lacht sich immer kaputt, wenn sie mich sieht und ruft fröhlich "Na Dicke?". Es soll ein Scherz sein, schon klar, aber ich könnte bald ausrasten. Und es geht nun wirklich nicht jeden etwas an, warum die Dinge sind, wie sie nun mal sind.

Ich arbeite im Veranstaltungsbereich, dazu gehört auch, dass wir nach den Veranstaltungen mit den Künstlern, die wir betreuen, essen gehen. Ein Horror, sich nachts um 23 Uhr in einer Pizzeria wiederzufinden und sich den Fragen ausgesetzt zu sehen, warum man denn nichts äße... ob man denn Diät halte, das hätte man ja nun wirklich nicht nötig. Immer wieder Witzchen, gutmütiges Sticheln, das mich manchmal dazu bringt, dann doch mehr zu essen, als ich möchte. Was das dann hinterher auslöst, könnt ihr euch vermutlich vorstellen.
Habe schon alle Ausreden wie "Wenn ich um diese Uhrzeit noch esse, kann ich nur schlecht schlafen" bis hin zu "Ich habe schon zu Hause gegessen" durhc. Oder ich sehe zu, etwas "ungefährliches" zu bestellen.

Wie geht ihr mit solchen Situationen, also diesem Sticheln und Beobacht werden, um? Kennt ihr das?

Danke, liebe Grüße und einen schönen Abend an euch alle!

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14. September 2015 um 23:23

Ja, kenn ich.
Abgrenzen und für klare Verhätnisse sorgen. Mit der netten Kollegin einfach mal auf ein ernstes Wort, du möchtest das nicht, basta. Da musst du dich auch nicht lange rechtfertigen.

Auch im Restaurant. Egal ob andere das wissen oder nicht. Du kannst auch aus nicht-essgestörten Gründen nicht essen müssen. Ganz ehrlich, wenn du da nicht essen möchtest, dann tuh es einfach nicht. Iss Zuhause. Oder wenn du wenig willst, nur Salat, dann tuh es. Wenn du nur die Hälfte willst, den Rest mitnehmen, oder nur bestellen zum mitnehmen... alles okay. Was sollen die Ausreden. Kein normaler Mensch würde da lang reden oder sich rechtfertigen. Meine Oma kann kaum noch Süßes essen und trinken, weil sie davon heftig Kopfschmerzen bekommt. Da entsteht auch keine Diskussionsrunde drüber.
Und generell... nur weil andere Leute essen... heißt das nicht, dass du mitessen musst. Und nur weil es irgendwo essen gibt, heißt es auch nicht, dass gegessen werden muss.

Du bist halt jetzt einfach an nem Punkt, wo es nicht funktioniert. Aber du hast doch schon nen Plan, und dann wird es bald wieder vollkommen normal sein, hier und da zu essen. Und genauso wird es wieder normal sein Mahlzeiten auszuschlagen, oder wenig zu essen, weil du nachts dann schlecht schläfst.

Ich weiß, man denkt eh immer nur ans Essen, und was andere davon denken, ständig auf der Hut sein, nicht "ertappt" zu werden. Lass davon ab. Akzeptiere es, wie es jetzt ist. Iss lieber jetzt noch das, wo du "sicher" bist, bevor du dann die ganze Nacht wach liegst und dich endlos hasst, oder direkt nachm Essen mal schnell zum Klo zu gehen um ruckzuck alles ungeschehen zu machen. Mach es dir nicht selber schwer. Grenz dich ab, du bist erwachsen, du trägst die Verantwortung, es ist deine Entscheidung. So ist es jetzt und bald ist es anders!

Alles wird gut!

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14. September 2015 um 23:50
In Antwort auf blamimibla

Ja, kenn ich.
Abgrenzen und für klare Verhätnisse sorgen. Mit der netten Kollegin einfach mal auf ein ernstes Wort, du möchtest das nicht, basta. Da musst du dich auch nicht lange rechtfertigen.

Auch im Restaurant. Egal ob andere das wissen oder nicht. Du kannst auch aus nicht-essgestörten Gründen nicht essen müssen. Ganz ehrlich, wenn du da nicht essen möchtest, dann tuh es einfach nicht. Iss Zuhause. Oder wenn du wenig willst, nur Salat, dann tuh es. Wenn du nur die Hälfte willst, den Rest mitnehmen, oder nur bestellen zum mitnehmen... alles okay. Was sollen die Ausreden. Kein normaler Mensch würde da lang reden oder sich rechtfertigen. Meine Oma kann kaum noch Süßes essen und trinken, weil sie davon heftig Kopfschmerzen bekommt. Da entsteht auch keine Diskussionsrunde drüber.
Und generell... nur weil andere Leute essen... heißt das nicht, dass du mitessen musst. Und nur weil es irgendwo essen gibt, heißt es auch nicht, dass gegessen werden muss.

Du bist halt jetzt einfach an nem Punkt, wo es nicht funktioniert. Aber du hast doch schon nen Plan, und dann wird es bald wieder vollkommen normal sein, hier und da zu essen. Und genauso wird es wieder normal sein Mahlzeiten auszuschlagen, oder wenig zu essen, weil du nachts dann schlecht schläfst.

Ich weiß, man denkt eh immer nur ans Essen, und was andere davon denken, ständig auf der Hut sein, nicht "ertappt" zu werden. Lass davon ab. Akzeptiere es, wie es jetzt ist. Iss lieber jetzt noch das, wo du "sicher" bist, bevor du dann die ganze Nacht wach liegst und dich endlos hasst, oder direkt nachm Essen mal schnell zum Klo zu gehen um ruckzuck alles ungeschehen zu machen. Mach es dir nicht selber schwer. Grenz dich ab, du bist erwachsen, du trägst die Verantwortung, es ist deine Entscheidung. So ist es jetzt und bald ist es anders!

Alles wird gut!

Danke...
Du hast völlig recht, und so handhabe ich es auch meistens, gebe einen Spruch zurück oder lass mich auf nichts großartig ein. Es ist nur so enervierend und anstrengend... und als ob man plötzlich normal essen würde, nur weil andere einen aufziehen... kann es einfach nicht mehr hören. Daher hatte mich interessiert, inwieweit ihr gute Miene macht, um Diskussionen und Nachfragen aus dem Weg zu gehen oder doch in die Offensive geht. Mit meinem Chef, der gern über mein Essverhalten mit anderen gesprochen hat, während ich daneben saß (nach dem Motto, man müsse mir gar nichts anbieten, ich äße doch eh nicht, habe ich schon mal gesprochen. Wir sind nur zu zweit und stehen uns recht nah, da konnte ich offen reden und ihn bitten, solche Bemerkungen zu lassen. Mir auch keinen Kuchen mitzubringen, um mich "aufzupäppeln". Lieb gemeint, aber zu viel Druck. Das kennt ihr bestimmt auch, oder? Gern von Eltern beim Besuch praktiziert, dieses "Ich habe extra für dich gebacken, das mochtest du doch immer so gern...".

Ich bestelle mir im Restaurant auch wirklich nur noch dann etwas, wenn ich es vertreten kann vor mir in dem Moment und esse auch zu Hause (sonst hält man einen so langen Abend auch nicht gut durch, aber es erfordert schon ein dickes Fell und starke Nerven, wenn alle ihre Pasta mampfen und blöde Bemerkungen machen... Mal klappt es, mal weniger.

Puh. Danke für die Antwort, liebe Blamimibla, und gute Nacht!

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15. September 2015 um 8:50
In Antwort auf peanut1707

Danke...
Du hast völlig recht, und so handhabe ich es auch meistens, gebe einen Spruch zurück oder lass mich auf nichts großartig ein. Es ist nur so enervierend und anstrengend... und als ob man plötzlich normal essen würde, nur weil andere einen aufziehen... kann es einfach nicht mehr hören. Daher hatte mich interessiert, inwieweit ihr gute Miene macht, um Diskussionen und Nachfragen aus dem Weg zu gehen oder doch in die Offensive geht. Mit meinem Chef, der gern über mein Essverhalten mit anderen gesprochen hat, während ich daneben saß (nach dem Motto, man müsse mir gar nichts anbieten, ich äße doch eh nicht, habe ich schon mal gesprochen. Wir sind nur zu zweit und stehen uns recht nah, da konnte ich offen reden und ihn bitten, solche Bemerkungen zu lassen. Mir auch keinen Kuchen mitzubringen, um mich "aufzupäppeln". Lieb gemeint, aber zu viel Druck. Das kennt ihr bestimmt auch, oder? Gern von Eltern beim Besuch praktiziert, dieses "Ich habe extra für dich gebacken, das mochtest du doch immer so gern...".

Ich bestelle mir im Restaurant auch wirklich nur noch dann etwas, wenn ich es vertreten kann vor mir in dem Moment und esse auch zu Hause (sonst hält man einen so langen Abend auch nicht gut durch, aber es erfordert schon ein dickes Fell und starke Nerven, wenn alle ihre Pasta mampfen und blöde Bemerkungen machen... Mal klappt es, mal weniger.

Puh. Danke für die Antwort, liebe Blamimibla, und gute Nacht!

Sorry
Aber es klingt als würden sich deine Kollegen berechtigt sorgen machen und wenn ich das richtig verstanden habe siehst du selbst dass du zu dünn bist? dass es nicht sofort Pizzen ohne ende sein müssen kann ich sehr gut verstehen aber du könntest die gemeinsamen Mahlzeiten auf und nach der Arbeit doch als Chance sehen dich an ein normales essverhalten und vor allem ein normales Gewicht heranzutasten.

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15. September 2015 um 18:53
In Antwort auf luna_12102667

Sorry
Aber es klingt als würden sich deine Kollegen berechtigt sorgen machen und wenn ich das richtig verstanden habe siehst du selbst dass du zu dünn bist? dass es nicht sofort Pizzen ohne ende sein müssen kann ich sehr gut verstehen aber du könntest die gemeinsamen Mahlzeiten auf und nach der Arbeit doch als Chance sehen dich an ein normales essverhalten und vor allem ein normales Gewicht heranzutasten.

Ja,
in meinem Kopf funktioniert das auch so und ist die Argumentation, die ich mir immer wieder vorsage. In der Realität ist es nur so schwer... es ist halt von null auf hundert, sonst esse ich meistens allein oder mit meinem Freund zusammen, der Bescheid weiß, und jetzt sind es drei Abendessen pro Woche nach 23 Uhr in Gesellschaft von Menschen, die ich größtenteils an dem Abend erst kennengelernt habe.. Und da ich dann ja im Job bin, muss ich also noch entspannt smalltalken und permanent die Fassade wahren. DAs ist sehr schwer

Aber ich versuche es hinzubekommen und bestelle mir auch meistens etwas, wenn auch nur was Kleines. Aber immerhin. Die kleinen Schritte zählen, oder?

Liebe Grüße!

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15. September 2015 um 19:50
In Antwort auf peanut1707

Ja,
in meinem Kopf funktioniert das auch so und ist die Argumentation, die ich mir immer wieder vorsage. In der Realität ist es nur so schwer... es ist halt von null auf hundert, sonst esse ich meistens allein oder mit meinem Freund zusammen, der Bescheid weiß, und jetzt sind es drei Abendessen pro Woche nach 23 Uhr in Gesellschaft von Menschen, die ich größtenteils an dem Abend erst kennengelernt habe.. Und da ich dann ja im Job bin, muss ich also noch entspannt smalltalken und permanent die Fassade wahren. DAs ist sehr schwer

Aber ich versuche es hinzubekommen und bestelle mir auch meistens etwas, wenn auch nur was Kleines. Aber immerhin. Die kleinen Schritte zählen, oder?

Liebe Grüße!

Hallo
Ich kann mit diesen Bemerkungen gar nicht umgehen. Ich habe schon angst vor jedem Besuch oder jeder essenssituation.
Im moment reagiere ich auch sehr patzig darauf.
Wie schon am anfang von euch geschrieben. Was denken die was sie ändern mit ihren ständigen Bemerkungen.
Du hast aber abgenommen. Bei dir gibts wohl nichts mehr zu essen. Nimm mal wieder bischen zu. Hast du heut schon was gegessen. Kommt ihr zum mittag.

Es nervt. Alt genug das selbst zu entscheiden.

Letztens erst mein Freund. Ihm gefalle nicht wievich abgenommen habe und alle würden reden. Hab ihn gefragt was er denkt ob ich ein Essproblem habe. Hab nur gesagt wenn ihr meint steckt mich doch in eine Klinik. Sehr hart von mir aber ich kann es nicht mehr hören.

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18. September 2015 um 7:02
In Antwort auf hennie_12345388

Hallo
Ich kann mit diesen Bemerkungen gar nicht umgehen. Ich habe schon angst vor jedem Besuch oder jeder essenssituation.
Im moment reagiere ich auch sehr patzig darauf.
Wie schon am anfang von euch geschrieben. Was denken die was sie ändern mit ihren ständigen Bemerkungen.
Du hast aber abgenommen. Bei dir gibts wohl nichts mehr zu essen. Nimm mal wieder bischen zu. Hast du heut schon was gegessen. Kommt ihr zum mittag.

Es nervt. Alt genug das selbst zu entscheiden.

Letztens erst mein Freund. Ihm gefalle nicht wievich abgenommen habe und alle würden reden. Hab ihn gefragt was er denkt ob ich ein Essproblem habe. Hab nur gesagt wenn ihr meint steckt mich doch in eine Klinik. Sehr hart von mir aber ich kann es nicht mehr hören.

Guten Morgen
Ich kann deine Wut gut verstehen. Mein Freund arbeitet als Trainer in dem Fitnessstudio, in das ich schon lange gehe und wird auch ständig von seinen Kollegen auf mich angesprochen und sagt mir selbst auch, dass er mich zu dünn fände und ich essen müsse. Es ist absolut nachvollziehbar, dass gerade die, die einem am nächsten stehen, sich solche Gedanken machen, wenn man allerdigns das Gefühl bekommt, dass man nur noch zum Gegenstand des allgemeinen Tratsches wird, ist es schwierig.
Wie hat dein Freund denn auf die Klinikantwort reagiert?

Liebe Grüße

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18. September 2015 um 10:42
In Antwort auf peanut1707

Guten Morgen
Ich kann deine Wut gut verstehen. Mein Freund arbeitet als Trainer in dem Fitnessstudio, in das ich schon lange gehe und wird auch ständig von seinen Kollegen auf mich angesprochen und sagt mir selbst auch, dass er mich zu dünn fände und ich essen müsse. Es ist absolut nachvollziehbar, dass gerade die, die einem am nächsten stehen, sich solche Gedanken machen, wenn man allerdigns das Gefühl bekommt, dass man nur noch zum Gegenstand des allgemeinen Tratsches wird, ist es schwierig.
Wie hat dein Freund denn auf die Klinikantwort reagiert?

Liebe Grüße

Hi
Er hat darauf gar nicht wirklich reagiert auf meine äußerung mit der Klinik. Mal davon abgesehen das ich mich dazu auch gar nicht zwingen lassen würde.
Ich hab das einfach aus wut herraus gesagt.
Ich will mich da nicht beeinflussen lassen zumal man ja auch bischen stolz ist wenn man Disziplin hat und sich so wohl fühlt.
Damit meine ich das ich mich mit weniger Gewicht einfach wohler fühle als mit mehr auf den Rippen.

Wie reagierst du wenn du ständig darauf angesprochen wirst?

Lg

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20. September 2015 um 19:36
In Antwort auf hennie_12345388

Hi
Er hat darauf gar nicht wirklich reagiert auf meine äußerung mit der Klinik. Mal davon abgesehen das ich mich dazu auch gar nicht zwingen lassen würde.
Ich hab das einfach aus wut herraus gesagt.
Ich will mich da nicht beeinflussen lassen zumal man ja auch bischen stolz ist wenn man Disziplin hat und sich so wohl fühlt.
Damit meine ich das ich mich mit weniger Gewicht einfach wohler fühle als mit mehr auf den Rippen.

Wie reagierst du wenn du ständig darauf angesprochen wirst?

Lg

Dast ist unterschiedlich
.. je nachdem, wie ich in dem Moment drauf bin und wer die Bemerkungen macht. Wenn es Leute sind, die mir nicht nahe stehen und die ich nur flüchtig kenne, bringe ich oft selbst einen doofen Spruch und ziehe es dadurch ein wenig ins Lächerliche, oftmals weiche ich aus oder versuche, Bemerkungen von vornherein zu umgehen. Ist aber schwierig.
Neulich sprach mich mein Chef an, wir hatten am Abend vorher ein Essen, bei dem auch seine Frau dabei war, die ich auch schon lange kenne. Sie habe zu ihm gesagt, ich müsse auf jeden Fall mehr zunehmen, da ich dann ja so viel besser aussähe, es sei ja erschreckend etc. Dumm war, dass er nicht bemerkte, dass ein jüngerer Kollege von der Haustechnik unter meinem Schreibtisch lag und die Heizung justierte. Das fand ich ganz schrecklich. Er hat sich hinterher bei mir entschuldigt, aber ich habe mich unglaublich bloßgestellt gefühlt

Wenn Leute mir nah stehen und immer wieder davon anfangen, werde ich auch schon mal motzig.

Liebe Grüße

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20. September 2015 um 19:59
In Antwort auf peanut1707

Dast ist unterschiedlich
.. je nachdem, wie ich in dem Moment drauf bin und wer die Bemerkungen macht. Wenn es Leute sind, die mir nicht nahe stehen und die ich nur flüchtig kenne, bringe ich oft selbst einen doofen Spruch und ziehe es dadurch ein wenig ins Lächerliche, oftmals weiche ich aus oder versuche, Bemerkungen von vornherein zu umgehen. Ist aber schwierig.
Neulich sprach mich mein Chef an, wir hatten am Abend vorher ein Essen, bei dem auch seine Frau dabei war, die ich auch schon lange kenne. Sie habe zu ihm gesagt, ich müsse auf jeden Fall mehr zunehmen, da ich dann ja so viel besser aussähe, es sei ja erschreckend etc. Dumm war, dass er nicht bemerkte, dass ein jüngerer Kollege von der Haustechnik unter meinem Schreibtisch lag und die Heizung justierte. Das fand ich ganz schrecklich. Er hat sich hinterher bei mir entschuldigt, aber ich habe mich unglaublich bloßgestellt gefühlt

Wenn Leute mir nah stehen und immer wieder davon anfangen, werde ich auch schon mal motzig.

Liebe Grüße

...
Wie stark Untergewichtig bist du denn, wenn es anderen so unangenehm auffällt?

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20. September 2015 um 23:15
In Antwort auf wibie25x

...
Wie stark Untergewichtig bist du denn, wenn es anderen so unangenehm auffällt?

So schlimm ist es nicht
Ich habe einen BMI von 16,4, bin aber recht klein und daher eh ein wenig zierlicher gebaut. Es ist nur aufgefallen, weil ich in einem Jahr 8 Kilo abgenommen habe, was bei meiner Größe dann doch auffällt. Bescheuerterweise finde ich mich selbst nicht zu dünn, eher noch im Gegenteil, aber ich weiß, dass es die Krankheit ist, die mir das einflüstert

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21. September 2015 um 8:04
In Antwort auf peanut1707

So schlimm ist es nicht
Ich habe einen BMI von 16,4, bin aber recht klein und daher eh ein wenig zierlicher gebaut. Es ist nur aufgefallen, weil ich in einem Jahr 8 Kilo abgenommen habe, was bei meiner Größe dann doch auffällt. Bescheuerterweise finde ich mich selbst nicht zu dünn, eher noch im Gegenteil, aber ich weiß, dass es die Krankheit ist, die mir das einflüstert

...
so schlimm ist das nicht? da fängt das Problem schon an, 16.4 ist auf jedenfall Fall eindeutig zu wenig

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21. September 2015 um 20:09
In Antwort auf wibie25x

...
so schlimm ist das nicht? da fängt das Problem schon an, 16.4 ist auf jedenfall Fall eindeutig zu wenig

16,4 ist unter Anorexiegrenze
bedeutet also schon ein hohes Risiko! 20 heißt das (Mindest)Ziel.

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21. September 2015 um 21:52
In Antwort auf blamimibla

16,4 ist unter Anorexiegrenze
bedeutet also schon ein hohes Risiko! 20 heißt das (Mindest)Ziel.

Ich sehe aber gar nicht so dünn aus
Mein Bauch stört mich immer noch, weil er sich unter engen Shirts abzeichnet und ich hasse es, dass es immer noch Hüftspeck gibt, in den ich greifen kann. Wabbelig und weich. Solange das so ist, kann ich mich kaum ertragen. Wenn ich am gesamten Körper zunehmen würde, könnte ich es besser aushalten, aber dieser Rettungsring ist so schrecklich. Krank, ich weiß. Aber dagegen komme ich derzeit noch nicht an. Habe auch das Gefühl, dass ich erst dann das Recht habe, mir Hilfe zu holen, wenn ich richtig dünn bin, ohne Fett irgendwo. Vom Kopf her weiß ich, dass genau das natürlich das Problem ist..

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21. September 2015 um 22:53
In Antwort auf peanut1707

Ich sehe aber gar nicht so dünn aus
Mein Bauch stört mich immer noch, weil er sich unter engen Shirts abzeichnet und ich hasse es, dass es immer noch Hüftspeck gibt, in den ich greifen kann. Wabbelig und weich. Solange das so ist, kann ich mich kaum ertragen. Wenn ich am gesamten Körper zunehmen würde, könnte ich es besser aushalten, aber dieser Rettungsring ist so schrecklich. Krank, ich weiß. Aber dagegen komme ich derzeit noch nicht an. Habe auch das Gefühl, dass ich erst dann das Recht habe, mir Hilfe zu holen, wenn ich richtig dünn bin, ohne Fett irgendwo. Vom Kopf her weiß ich, dass genau das natürlich das Problem ist..

((
Peanut
du schreibst, du hast deine Periode nicht mehr, hast Haarausfall, fast keine Muskulatur mehr, die Wirbel springen dir heraus, du bist ja körperlich am Ende.
Sport kannst du kaum noch machen.
Vermutlich ist dein "Hüftspeck" HAUT. Wenn Du dann entsprechende Hosen anhast, sieht das aus wie Speck, ist aber nur völlig erschlaffte Haut. Das ist sogar bei einem 13er BMI bei vielen Mädels noch zu sehen.
Einen "Bauch" hast Du mit einem 16er BMI sicher nicht, höchstens Du bist skinny fat.
Du hast ne typische Körperschemastörung, und Dir bleibt nur eins: zunehmen, um zu überleben und mit gesundem gezieltem Sport eine schöne Figur formen. Vielleicht geht das noch, wenn Du so schnell wie möglich Hilfe suchst, ansonsten ist da nix mehr mit Sport, dann sind Deine Knochen (u.v.m.) völlig im Eimer und Du kannst um zu überleben nur noch essen und wirst später schwer bereuen, was Du Deinem Körper angetan hast.

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22. September 2015 um 12:56
In Antwort auf gereon_12076287

((
Peanut
du schreibst, du hast deine Periode nicht mehr, hast Haarausfall, fast keine Muskulatur mehr, die Wirbel springen dir heraus, du bist ja körperlich am Ende.
Sport kannst du kaum noch machen.
Vermutlich ist dein "Hüftspeck" HAUT. Wenn Du dann entsprechende Hosen anhast, sieht das aus wie Speck, ist aber nur völlig erschlaffte Haut. Das ist sogar bei einem 13er BMI bei vielen Mädels noch zu sehen.
Einen "Bauch" hast Du mit einem 16er BMI sicher nicht, höchstens Du bist skinny fat.
Du hast ne typische Körperschemastörung, und Dir bleibt nur eins: zunehmen, um zu überleben und mit gesundem gezieltem Sport eine schöne Figur formen. Vielleicht geht das noch, wenn Du so schnell wie möglich Hilfe suchst, ansonsten ist da nix mehr mit Sport, dann sind Deine Knochen (u.v.m.) völlig im Eimer und Du kannst um zu überleben nur noch essen und wirst später schwer bereuen, was Du Deinem Körper angetan hast.

Stimme schafschubserin zu!
Liebe peanut,
als Folge deines Untergwichts und der ausbleibenden Periode entwickelt sich rasch eine Osteoporose. D. h. du knickst um und brichst dir den Fuß. Du fällst hin und brichst dir die Handgelenke, vielleicht Rippen, knackst dir die Wirbel an, brichst dir die Hüfte, usw.

Jaja, ich weiß schon. Du bist die einzige Frau auf der Welt, die zwar auf der Waage untergewichtig ist, aber aussieht wie ein Wal. Natürlich. Du darfst deinen Augen NICHT trauen.

Ehrlich gesagt, finde ich nicht, dass du bis November warten solltest. Wenn du die Möglichkeit hast vorher in die Klinik zu gehen, pack deine 7 Sachen und geh. Das dein Chef dich noch nicht zum Amtsarzt geschickt hat und dir Zwangsurlaub verordnet hat, ist mir ein Rätsel, und halte ich für absolut unverantwortlich von deinem Chef.
Sollten sich ALLE was schämen, über die magere Kollegin zu reden und ihr beim Essen zu sagen, was sie zu tun hätte, aber nicht den richtigen Weg gehen. Sorry, aber in ner Führungsposition ne offensichtlich untergewichtige Person weiterzubeschäftigen geht gar nicht. Frag' mich gerade, ob das nicht sogar strafbar ist.

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22. September 2015 um 13:20
In Antwort auf blamimibla

Stimme schafschubserin zu!
Liebe peanut,
als Folge deines Untergwichts und der ausbleibenden Periode entwickelt sich rasch eine Osteoporose. D. h. du knickst um und brichst dir den Fuß. Du fällst hin und brichst dir die Handgelenke, vielleicht Rippen, knackst dir die Wirbel an, brichst dir die Hüfte, usw.

Jaja, ich weiß schon. Du bist die einzige Frau auf der Welt, die zwar auf der Waage untergewichtig ist, aber aussieht wie ein Wal. Natürlich. Du darfst deinen Augen NICHT trauen.

Ehrlich gesagt, finde ich nicht, dass du bis November warten solltest. Wenn du die Möglichkeit hast vorher in die Klinik zu gehen, pack deine 7 Sachen und geh. Das dein Chef dich noch nicht zum Amtsarzt geschickt hat und dir Zwangsurlaub verordnet hat, ist mir ein Rätsel, und halte ich für absolut unverantwortlich von deinem Chef.
Sollten sich ALLE was schämen, über die magere Kollegin zu reden und ihr beim Essen zu sagen, was sie zu tun hätte, aber nicht den richtigen Weg gehen. Sorry, aber in ner Führungsposition ne offensichtlich untergewichtige Person weiterzubeschäftigen geht gar nicht. Frag' mich gerade, ob das nicht sogar strafbar ist.

Doch ...
Rein rechtlich darf man mit einem BMI unter 16 nicht mehr autofahren und mit einem BMI unter 18,5 ist man arbeitsunfähig. Das klingt jetzt vielleicht lächerlich für viele, ist aber so.

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22. September 2015 um 14:22

Was war das denn für ein Amtsarzt...
das ist absoluter Blödsinn.
Rein rechtlich gilt sogar unter BMI 18,5 : arbeitsunfähig. Natürlich arbeitet man da noch weiter, aber wenn was wäre, könnte es massive Probleme geben. Ich komme auch aus einem Bereich mit "Gefahrenpotential", aber das gilt unabhängig davon.
Aus vielen Kliniken wird man auch je nach BMI als arbeitsfähig oder unfähig entlassen. Und die Grenze liegt bei einer der Schön Kliniken zB bei 18,5.

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22. September 2015 um 14:52

Dann kannst du echt stolz auf dich sein !!!
Aber das zeigt mal wieder, was für inkompetente Amtsärzte es gibt.

Die Gesetze sind ja auch nicht zum Spaß da, sondern zum Schutz.

Das rechtliche Autofahrverbot bei einem BMI unter 16 halte ich zB durchaus für sinnvoll.
Auch wenn das hier viele nicht hören wollen.
Die Versicherung muss definitiv nicht zahlen, wenn es zu einem Unfall kommt.

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