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Lust auf Brieffreundschaft??

25. März 2011 um 0:28 Letzte Antwort: 8. August 2013 um 8:02

Hy Leute
ein name ist Jenny , bin 18 Jahre alt und komme aus München.
Ich habe seit knapp 2 Jahren eine Essstörung ,und ihr kennt dass sicher auch ,die Sozialen kontakte sind nicht mehr so wie vorher.
Nun such ich auf diesem weg nette Brieffreunde,die auch eine Essstörung haben.
Einfach bischen autauschen usw..
Also wer lust hat kann mir schreiben.
Würde mich sehr freuen!!

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14. Juli 2011 um 17:55

Dachte gilt an alle
habe zwar keine es ,war aber trotzdem interessiert,naja.
schöne grüße &viel glück

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16. Juli 2011 um 21:38


ich hätte auch interesse
wäre schön wenn es klappen würde

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8. August 2011 um 15:46

Brieffreundschaft
Hi, habe deinen Beitrag zu Brieffrundschaft gelesen und suche immer schon jemanden mit einer Essstörung zum Unterhalten und das Herz auszuschütten. Falls dein Eintrag noch gilt, würde ich gerne wieder von dir hören. Zur Info: bin auch 18 und komme aus NRW. Hoffe auf eine Antwort. Wärst du auch bereit zu telefonieren, wenn die Zeit zum Schreiben nicht reicht ?

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13. August 2011 um 23:57

Hey
komme ach aus nrw und würde gerne mitmachen. Mir wäre auch Facebook lieb, dann könnten wir uns Nachrichten schicken...ich habe auch eine Semi-Essstörung, kann sie aber nicht wirklich einordnen, mir ist manchmal jedoch wirklich zum heulen zumute. Würde euch aber auch gerne helfen, ich ziehe mich auch schon seit ein paar monaten sehr stark zurück und mit der Lebensfreude ist es auch nicht mehr so wie es früher mal war =D

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16. August 2011 um 7:53
In Antwort auf kaila_12671263

Hey
komme ach aus nrw und würde gerne mitmachen. Mir wäre auch Facebook lieb, dann könnten wir uns Nachrichten schicken...ich habe auch eine Semi-Essstörung, kann sie aber nicht wirklich einordnen, mir ist manchmal jedoch wirklich zum heulen zumute. Würde euch aber auch gerne helfen, ich ziehe mich auch schon seit ein paar monaten sehr stark zurück und mit der Lebensfreude ist es auch nicht mehr so wie es früher mal war =D

Hey,
hast du auch das Gefühl immer anders zu sein als die anderen und nicht verstanden zu werden? Wenn das so ist, bist du nicht alleine! Ich wünsche mir so oft mit jemandem zu reden, der mich versteht und dem es ähnlich geht wie mir. Aber die Scham vor Zurückweisung und ausgelacht zhu werden, hält mich zurück sogar mit den engsten Freunden darüber zu reden. Wenn ich fragen darf: wie alt bist du eigentlich? Möchte es gerne nur zur Einschätzung wissen.

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21. August 2011 um 0:05
In Antwort auf norah_12286761

Hey,
hast du auch das Gefühl immer anders zu sein als die anderen und nicht verstanden zu werden? Wenn das so ist, bist du nicht alleine! Ich wünsche mir so oft mit jemandem zu reden, der mich versteht und dem es ähnlich geht wie mir. Aber die Scham vor Zurückweisung und ausgelacht zhu werden, hält mich zurück sogar mit den engsten Freunden darüber zu reden. Wenn ich fragen darf: wie alt bist du eigentlich? Möchte es gerne nur zur Einschätzung wissen.

JAA
Sorry, dass ich erst so spät wieder schreibe....Urlaub ....=D
Oh ja, das Gefühl kenn ich, aber wie! Deswegen habe ich eine Zeit lang Tagebücher geschrieben,aber meine Schwester hat sie gelesen und mich seitdem indirekt auf den Inhalt meines Tagebuches hingewiesen, um mich zu provozieren (z. B. : "Der Bruder von meiner Freundin hat in 3 Monaten 8 Kilo abgenommen, nur mit einem Sportprogramm, toll ne?" oder aber "Ich weiß garnicht, wie man nur abehmen wollen kann"). Solche Bemerkungen sind echt fies, aber ich habe immer so getan, las ob ich nicht wüsste, wovon sie reden würde. Das Schlimmste ist jedoch: Meine Schwester ist sooo dünn und nimmt NIE zu....sie hat DAS PROBLEM nicht und wird es auch nie haben. Zum Glück wiß sie nicht, dass ich vielleicht eine ES habe, sie dachte ich wäre auf Diät..
Ach, und dann meine Mutter: Sie nennt mich immer Pummel und hat mir, als ich 10 war eingeredet, dass ich auf mein Gewicht achten solle, weil ich sonst dick werden würde.... Warum hat sie schon damals sowas gesagt, ich war doch noch ein Kind.....!!! =(
Meine Mutter ist unmöglich: Wenn ich normalgewichtig bin heißt es: "Pass auf dein Gewicht auf" und wenn ich paar Kilo abgenommen habe (6 kg) ist sie total streng zu mir und macht mich am Esstisch voll fertig und macht meinen Teller immer extra voll, verlangt von mir, dass ich ja alles aufesse und starrt beim Essen die ganze Zeit auf mich...
Meine Familie eben...
Ach ja, ich schreibe keine Tagebücher mehr, du kannst dir bestimmt vorstellen wieso...In die Tagebücher habe ich immer reingeschrieben, was ich in den nächsten Tagen essen würde, etc. (Ich musste damals immer alles ganz genau planen, sonst habe ich mch immer unsicher gefühlt). Natürlich habe ich immer alles geschickt geplant, meine Familie durfte ja nichts merken....Aber irgendwann als meine Jeans lockerer saß, hat meine Mutter es gemerkt und siehe oben....
Jaa, ich fühle mich einsam und habe auch das Gefühl, nicht von anderen verstanden zu werden. Deswegen sitze ich gerne in meinem Zimmer und... tue garnichts, außer über meine ES nachzudenken....( Ich weiß nicht einmal, was für eine ES ich habe.... MS oder Binge-Eating oder doch ne etwas verrückte Diät mit Depressionen und Einsamkeit als Nebenwirkungen ?) Total schlimm...=(
Meine Geschichte ist total lang und komplex und ich will sie mit anderen teilen. Ich höre auch gerne anderen zu und will dir auch zur Seite stehen. Meine Freunde wisse auch nichts von.... na ja, du weißt schon...und ich würde niemals mit meinen Freunden über soetwas reden! (Wobei ich an dem Punkt erwähnen muss, dass ich eh wenige soziale Kontakte habe =( )
Ich bin übrigens 15 und sehr gut in der Schule (Gymnasium, Notendurchschnitt war schon immer zwischen 1,1 und 1,3). Ich war schon immer etwas zurückhaltend, aber früher hatte ich eindeutig mehr Lebensfreude als heute!
Eine Sache noch: Könnten wir uns irgendwie austauschen...Also nicht mehr bei GoFem, sondern Facebook oder per E-Mail? Das wäre echt einfacher für mich! Und: Welche ES hast du eigentlich?
Eure Pfifferlinchen

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22. August 2011 um 9:51
In Antwort auf kaila_12671263

JAA
Sorry, dass ich erst so spät wieder schreibe....Urlaub ....=D
Oh ja, das Gefühl kenn ich, aber wie! Deswegen habe ich eine Zeit lang Tagebücher geschrieben,aber meine Schwester hat sie gelesen und mich seitdem indirekt auf den Inhalt meines Tagebuches hingewiesen, um mich zu provozieren (z. B. : "Der Bruder von meiner Freundin hat in 3 Monaten 8 Kilo abgenommen, nur mit einem Sportprogramm, toll ne?" oder aber "Ich weiß garnicht, wie man nur abehmen wollen kann"). Solche Bemerkungen sind echt fies, aber ich habe immer so getan, las ob ich nicht wüsste, wovon sie reden würde. Das Schlimmste ist jedoch: Meine Schwester ist sooo dünn und nimmt NIE zu....sie hat DAS PROBLEM nicht und wird es auch nie haben. Zum Glück wiß sie nicht, dass ich vielleicht eine ES habe, sie dachte ich wäre auf Diät..
Ach, und dann meine Mutter: Sie nennt mich immer Pummel und hat mir, als ich 10 war eingeredet, dass ich auf mein Gewicht achten solle, weil ich sonst dick werden würde.... Warum hat sie schon damals sowas gesagt, ich war doch noch ein Kind.....!!! =(
Meine Mutter ist unmöglich: Wenn ich normalgewichtig bin heißt es: "Pass auf dein Gewicht auf" und wenn ich paar Kilo abgenommen habe (6 kg) ist sie total streng zu mir und macht mich am Esstisch voll fertig und macht meinen Teller immer extra voll, verlangt von mir, dass ich ja alles aufesse und starrt beim Essen die ganze Zeit auf mich...
Meine Familie eben...
Ach ja, ich schreibe keine Tagebücher mehr, du kannst dir bestimmt vorstellen wieso...In die Tagebücher habe ich immer reingeschrieben, was ich in den nächsten Tagen essen würde, etc. (Ich musste damals immer alles ganz genau planen, sonst habe ich mch immer unsicher gefühlt). Natürlich habe ich immer alles geschickt geplant, meine Familie durfte ja nichts merken....Aber irgendwann als meine Jeans lockerer saß, hat meine Mutter es gemerkt und siehe oben....
Jaa, ich fühle mich einsam und habe auch das Gefühl, nicht von anderen verstanden zu werden. Deswegen sitze ich gerne in meinem Zimmer und... tue garnichts, außer über meine ES nachzudenken....( Ich weiß nicht einmal, was für eine ES ich habe.... MS oder Binge-Eating oder doch ne etwas verrückte Diät mit Depressionen und Einsamkeit als Nebenwirkungen ?) Total schlimm...=(
Meine Geschichte ist total lang und komplex und ich will sie mit anderen teilen. Ich höre auch gerne anderen zu und will dir auch zur Seite stehen. Meine Freunde wisse auch nichts von.... na ja, du weißt schon...und ich würde niemals mit meinen Freunden über soetwas reden! (Wobei ich an dem Punkt erwähnen muss, dass ich eh wenige soziale Kontakte habe =( )
Ich bin übrigens 15 und sehr gut in der Schule (Gymnasium, Notendurchschnitt war schon immer zwischen 1,1 und 1,3). Ich war schon immer etwas zurückhaltend, aber früher hatte ich eindeutig mehr Lebensfreude als heute!
Eine Sache noch: Könnten wir uns irgendwie austauschen...Also nicht mehr bei GoFem, sondern Facebook oder per E-Mail? Das wäre echt einfacher für mich! Und: Welche ES hast du eigentlich?
Eure Pfifferlinchen

Hi
Ich versteh dich voll. So wie du manchmal schreibst, könnte ich denken du sprichst von mir. Als Kleinkind hatte ich nie Probleme mit pummelig sein gehabt. Aber so im pubertären Alter... naja nahm ich halt immer mehr zu. Dann wurde ich immer gehänselt. Das war zwar im Scherz gesagt und nicht bös gemeint, hat mich aber total gekränkt. Man denkt dann immer man ist minderwertiger als die anderen. Meine Eltern meinten dann: Ess nicht so viel oder achte auf deine Figur...Das hat mich total unglücklich gemacht, aber ich habe das immer durch Lachen zu überspielen versucht, als ob es mir völlig egal wäre. So ungefähr mit 14 habe ich vesucht eine Diät zu machen. Ich hatte auch erfolgreich abgenommen, aber als Weihnachten kam, habe ich es dann aufgegeben...Die Kilos kamen wieder fast so schnell drauf, wie sie runter kamen. Das Leben lief halt so weiter, aber irgendwann kurz vor meinen Realabschluss hab ich mir gesagt: jetzt reichs. Beim Abschlussball wollte ich schlank sein. Ich wog damals bei einer Größe von 1,72m, 78kg. Ich wollte mein Leben sozusagen verändern.Wenn ich nach der 10. Klasse mein Fachabi anfange und auf eine neue Schule komme, wollte ich von den anderen als normalgewichtige Person bekannt sein. Naja, ich habe jedenfalls mit einer drastischen Diät angefangen, indem ich meine Mahlzeiten mehr als halbiert habe. Am Anfang ging auch alles gut, aber mein Denken war schon lange nicht mehr in Ordnung. Ich wollte nämlich allen beweisen, die mich jemals zurechtgewiesen haben, dass ich schlanker, als sie selber sein kann. Nur das Problem war war: wenn ich weniger aß, fing ich an zu brechen. Nicht das ich mir den Finger in Hals steckte, sondern das Essen fand wie automatisch seinen Weg nach oben. Am Anfang kam das eher selten vor. Ich fand das auch normal, weil als ich zum 1. mal eine Diät machte dies auch vorkam. Aber als ich meine Diät aufgab, damit kein Problem mehr hatte. Naja du kannst dir ja denken...das Brechen kam immer häufiger vor und das heißt ich nahm immer schneller ab. Das Schlimmste war: ich dachte wenn ich das Essen ausbrechen muss, macht es bestimmt auch nichts wenn ich esse was ich will und trotzdem nicht mehr zunehme. Naja ich aß halt was ich will. Anfangs wunderte sich erst mal keiner, dass ich nicht zunahm. Meine Familie dachte ich hab mich durch meine Diät den Magen kaputt gemacht. Jedenfalls als ich gerade wieder einmal nach dem Mitagessen erbrach öffnete meine Mutter von außen die Klotür. Meine Oma hatte ihr ihre Vermutung mitgeteilt, dass ich erbreche. Dadurch wurde alles noch schlimmer, weil ich jede Möglichkeit vermied überhaupt etwas zu essen, damit ich nicht brechen muss. Ich traute mich echt nicht aufs Klo, weil meine Mutter fast immer in der nähe war, um mich zu überwachen. Naja wenn ich irgendwas im Magen hatte, schaffte ich es trotzdem es irgendwann mal zu erbrechen. Mit meinem Gewicht ging es nur so runter. Ich verschloss mich voll vor allen. Als meine Eltern mal sich mit mir zusammensetzten, erzählte ich, dass ich das Brechen nicht herbeifördere. Das Schlimme ist, wenn ich esse und das Essen mir schon am Tisch wiederhochkommt. Ich habe echt Angst zuzunehmen, weiß zwar das mein Gewicht total gefährlich ist, war auch schon in Spitals. Es war einfach die Hölle. Das läuft schon über 2 Jahre. Wenn ich wüsste das ich nicht brechen könnte, würde ich wahrscheinlich fast nichts mehr essen. Ich habe versucht auch schon mal künstlich mit den Finger im Hals zu brechen als ich noch übergewichtig war. Das hat aber nicht geklappt. Aber jetzt, wenn ich auch mal versuche zu essen ohne zu brechen, kommt das Brechen einfach automatisch. Das macht mir echt Angst. Ich weiß nicht, ob du mich verstehst, aber mein Leben ist so verdreht. Keiner weiß auch wirklich was mit mir los ist. Im Fachabi war ich auch immer die Klassenbeste und alle wissen das ich wegen Essproblemen im Krankenhaus war. Alle waren immer nett zu mir und das Thema wurde irgendwie gemieden. Zurzeit mache ich eine Ausbildung. Ich habe anscheinend alles vom Leben, aber trotzdem ist bei mir immer noch die Angst vom Zunehmen und zurückgewiesen zu werden. Ich wäre so froh, wenn ich mit jemandem über meine Probleme reden kann, deswegen habe ich mich so über deine Antwort gefreut!!

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23. August 2011 um 17:07
In Antwort auf norah_12286761

Hi
Ich versteh dich voll. So wie du manchmal schreibst, könnte ich denken du sprichst von mir. Als Kleinkind hatte ich nie Probleme mit pummelig sein gehabt. Aber so im pubertären Alter... naja nahm ich halt immer mehr zu. Dann wurde ich immer gehänselt. Das war zwar im Scherz gesagt und nicht bös gemeint, hat mich aber total gekränkt. Man denkt dann immer man ist minderwertiger als die anderen. Meine Eltern meinten dann: Ess nicht so viel oder achte auf deine Figur...Das hat mich total unglücklich gemacht, aber ich habe das immer durch Lachen zu überspielen versucht, als ob es mir völlig egal wäre. So ungefähr mit 14 habe ich vesucht eine Diät zu machen. Ich hatte auch erfolgreich abgenommen, aber als Weihnachten kam, habe ich es dann aufgegeben...Die Kilos kamen wieder fast so schnell drauf, wie sie runter kamen. Das Leben lief halt so weiter, aber irgendwann kurz vor meinen Realabschluss hab ich mir gesagt: jetzt reichs. Beim Abschlussball wollte ich schlank sein. Ich wog damals bei einer Größe von 1,72m, 78kg. Ich wollte mein Leben sozusagen verändern.Wenn ich nach der 10. Klasse mein Fachabi anfange und auf eine neue Schule komme, wollte ich von den anderen als normalgewichtige Person bekannt sein. Naja, ich habe jedenfalls mit einer drastischen Diät angefangen, indem ich meine Mahlzeiten mehr als halbiert habe. Am Anfang ging auch alles gut, aber mein Denken war schon lange nicht mehr in Ordnung. Ich wollte nämlich allen beweisen, die mich jemals zurechtgewiesen haben, dass ich schlanker, als sie selber sein kann. Nur das Problem war war: wenn ich weniger aß, fing ich an zu brechen. Nicht das ich mir den Finger in Hals steckte, sondern das Essen fand wie automatisch seinen Weg nach oben. Am Anfang kam das eher selten vor. Ich fand das auch normal, weil als ich zum 1. mal eine Diät machte dies auch vorkam. Aber als ich meine Diät aufgab, damit kein Problem mehr hatte. Naja du kannst dir ja denken...das Brechen kam immer häufiger vor und das heißt ich nahm immer schneller ab. Das Schlimmste war: ich dachte wenn ich das Essen ausbrechen muss, macht es bestimmt auch nichts wenn ich esse was ich will und trotzdem nicht mehr zunehme. Naja ich aß halt was ich will. Anfangs wunderte sich erst mal keiner, dass ich nicht zunahm. Meine Familie dachte ich hab mich durch meine Diät den Magen kaputt gemacht. Jedenfalls als ich gerade wieder einmal nach dem Mitagessen erbrach öffnete meine Mutter von außen die Klotür. Meine Oma hatte ihr ihre Vermutung mitgeteilt, dass ich erbreche. Dadurch wurde alles noch schlimmer, weil ich jede Möglichkeit vermied überhaupt etwas zu essen, damit ich nicht brechen muss. Ich traute mich echt nicht aufs Klo, weil meine Mutter fast immer in der nähe war, um mich zu überwachen. Naja wenn ich irgendwas im Magen hatte, schaffte ich es trotzdem es irgendwann mal zu erbrechen. Mit meinem Gewicht ging es nur so runter. Ich verschloss mich voll vor allen. Als meine Eltern mal sich mit mir zusammensetzten, erzählte ich, dass ich das Brechen nicht herbeifördere. Das Schlimme ist, wenn ich esse und das Essen mir schon am Tisch wiederhochkommt. Ich habe echt Angst zuzunehmen, weiß zwar das mein Gewicht total gefährlich ist, war auch schon in Spitals. Es war einfach die Hölle. Das läuft schon über 2 Jahre. Wenn ich wüsste das ich nicht brechen könnte, würde ich wahrscheinlich fast nichts mehr essen. Ich habe versucht auch schon mal künstlich mit den Finger im Hals zu brechen als ich noch übergewichtig war. Das hat aber nicht geklappt. Aber jetzt, wenn ich auch mal versuche zu essen ohne zu brechen, kommt das Brechen einfach automatisch. Das macht mir echt Angst. Ich weiß nicht, ob du mich verstehst, aber mein Leben ist so verdreht. Keiner weiß auch wirklich was mit mir los ist. Im Fachabi war ich auch immer die Klassenbeste und alle wissen das ich wegen Essproblemen im Krankenhaus war. Alle waren immer nett zu mir und das Thema wurde irgendwie gemieden. Zurzeit mache ich eine Ausbildung. Ich habe anscheinend alles vom Leben, aber trotzdem ist bei mir immer noch die Angst vom Zunehmen und zurückgewiesen zu werden. Ich wäre so froh, wenn ich mit jemandem über meine Probleme reden kann, deswegen habe ich mich so über deine Antwort gefreut!!

FREU...
...mich auch sehr (und wenn ich sehr sage, meine ich auch sehr), dass du wieder geschrieben hast. Oh Mann, und wie ich dich verstehe! Deine Geschichte ist zwar nicht ganz so wie meine, aber ich kann mich sooo gut in dich hineinversetzten! Unsere Eltern haben ja anscheinend etwas gemeinsam: Auch wenn sie es nur lieb gemeint haben, sie haben unser Leben zur Hölle gemacht! Ich würde aber niemals zu meiner Mutter gehen und mich über sie aufregen, würde nämlich nichts bringen (sie ist meine Mutter, SIE hat das Sagen) und sie würde denken, ich sei gestört. Was außerdem schlimm ist: Freunde sind nicht mehr die Freunde, die man mal hatte. Ich musste zwar noch nie in eine Klinik, außerlich versuch ich alles zu vertuschen, aber innerlich bin ich total kaputt und meine Freunde merken das nicht! Wieso? Wieso?....Dabei zieh ich mich doch so sehr zurück! Diese Veränderung, merkt denn keiner was? Will keiner was merken? Merken die doch was, sind aber feige, um mir es direkt zu sagen?......
Ich fühle mich voll gekränkt. Ich freue mich immer auf Leute, die mich verstehen, du bist nämlich die erste und glaub mir, ich würde voll traurig und niedergeschmettert sein, wenn du nicht geschrieben hättest. Ach übrigens: Mein "Tiefpunkt" war, als ich 34 kg wog, ich war 14, habe mich aber "high" gefühlt (ein Wortspiel.... ). Naja, ich bin nicht sonderlich groß, 150 cm, konnte in meiner Wachstumsphase nicht wachsen, weil ich zu wenig gegessen habe, deshalb ist selbst meine Schwester (zwei Jahre jünger, super schlank) um 6 cm größer als ich. =( Jetzt wiege ich 47 kg, bin unglücklich, weil ich (wenn ich diese dumme Diät oder was auch immer nicht gemacht hätte) eigentlich 40 kg wiegen würde! Ich war eigentlich schlank genug (mit ein paar Speckrollen), aber mein Umkreis hat mich fertig gemacht und jetzt stehe ich da, alleine, hilflos....Wenn es nur nicht so weit gekommen wäre! Leider kann man die Zeit nicht zurückdrehen.
Schreibst du bald wieder? Ich freue mich schon sehr auf deine Antwort und wünsche dir bis dahin alles Gute!
P:S.: Es gibt Leute, die essgestörte Menschen hassen wie die Pest und genau diese Leute haben mich in die ES getrieben....

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24. August 2011 um 8:14
In Antwort auf kaila_12671263

FREU...
...mich auch sehr (und wenn ich sehr sage, meine ich auch sehr), dass du wieder geschrieben hast. Oh Mann, und wie ich dich verstehe! Deine Geschichte ist zwar nicht ganz so wie meine, aber ich kann mich sooo gut in dich hineinversetzten! Unsere Eltern haben ja anscheinend etwas gemeinsam: Auch wenn sie es nur lieb gemeint haben, sie haben unser Leben zur Hölle gemacht! Ich würde aber niemals zu meiner Mutter gehen und mich über sie aufregen, würde nämlich nichts bringen (sie ist meine Mutter, SIE hat das Sagen) und sie würde denken, ich sei gestört. Was außerdem schlimm ist: Freunde sind nicht mehr die Freunde, die man mal hatte. Ich musste zwar noch nie in eine Klinik, außerlich versuch ich alles zu vertuschen, aber innerlich bin ich total kaputt und meine Freunde merken das nicht! Wieso? Wieso?....Dabei zieh ich mich doch so sehr zurück! Diese Veränderung, merkt denn keiner was? Will keiner was merken? Merken die doch was, sind aber feige, um mir es direkt zu sagen?......
Ich fühle mich voll gekränkt. Ich freue mich immer auf Leute, die mich verstehen, du bist nämlich die erste und glaub mir, ich würde voll traurig und niedergeschmettert sein, wenn du nicht geschrieben hättest. Ach übrigens: Mein "Tiefpunkt" war, als ich 34 kg wog, ich war 14, habe mich aber "high" gefühlt (ein Wortspiel.... ). Naja, ich bin nicht sonderlich groß, 150 cm, konnte in meiner Wachstumsphase nicht wachsen, weil ich zu wenig gegessen habe, deshalb ist selbst meine Schwester (zwei Jahre jünger, super schlank) um 6 cm größer als ich. =( Jetzt wiege ich 47 kg, bin unglücklich, weil ich (wenn ich diese dumme Diät oder was auch immer nicht gemacht hätte) eigentlich 40 kg wiegen würde! Ich war eigentlich schlank genug (mit ein paar Speckrollen), aber mein Umkreis hat mich fertig gemacht und jetzt stehe ich da, alleine, hilflos....Wenn es nur nicht so weit gekommen wäre! Leider kann man die Zeit nicht zurückdrehen.
Schreibst du bald wieder? Ich freue mich schon sehr auf deine Antwort und wünsche dir bis dahin alles Gute!
P:S.: Es gibt Leute, die essgestörte Menschen hassen wie die Pest und genau diese Leute haben mich in die ES getrieben....

Toll, dass du schreibst!
Ich war schon traurig als gestern morgen noch keine Antwort da war. Aber jetzt wo ich sehe, dass du geschrieben hast, freue ich mich umso mehr. Es tut so gut, wenn man merkt, dass es Leute gibt, die dich verstehen und dich so akzeptieren wie du bist. Zum Beispiel gestern war mir echt wieder nach Heulen zu Mute, weil meine Mutter total patzig zu mir war. Meine Eltern drängen mich total in eine Klinik zu gehen. Dabei sind nicht sie es, die in die Klinik müssen, sondern ich. Das Leben da ist die Hölle. Dort wird man behandelt als ob du keine Ahnung vom Leben hast.
Ich fühle mich so als Versagerin. Als ich zum 1. Mal in der Klinik war, nahm ich mithilfe von Hohen Kaloriendrinks (Fresubin) ganz schnell zu, damit meine Eltern mich wieder rausholen. Naja, meine Eltern dachten jetzt ist alles wieder in Ordnung und das Leben perfekt. Aber als wieder draußen war, ging es genauso weiter wie früher. Als meine Geschwister gemerkt haben, dass es nichts gebracht hat, fingen sie hinter meinen Rücken an zu reden und distanzierten sich von mir.Sie meinen ich will mir nicht helfen lassen und ich wär nicht normal im Kompf. Das sagen sie mir zwar nicht, aber ich ahbe trotzdem gute Ohren.
Meine Eltern waren auch total enttäuscht und sie behaupten ich würde mich von meinen Geschwistern abkapseln. Dabei sind sie gar nicht in meiner Lage. Manchmal fühle ich mich zu Hause schlimmer behandelt, als vom Rest der Welt. Zum Beispiel gestern wollten meine Eltern und meien Geschwister wegfahren. Dabei zwang meine Mutter mich mitzukommen, weil ich mich sonst abkapsel, usw. Dabei möchte ich einfach nur in Ruhe gelassen werden. Für mich ist es mein größter Traum ein eigenständiges Leben zu führen und machen wozu ich Lust habe, aber finanziell klappt das nicht.
Ich denke immer mit solchen Leuten wie ich es bin, will keiner näheres zu tun haben, aber als du mir geschrieben hast, hätte ich vor freude heulen können. Ich fühle mich dir näher als zu jemand anderem, obwohl ich dich noch nie gesehen habe.
Ich hoffe du verstehst mich, wenn ich nicht immer schreiben kann. Zu Hause habe ich kein Internet, deswegen schreibe ich immer auf der Arbeit.
Ich warte schon auf deine nächste Antwort

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26. August 2011 um 6:42
In Antwort auf norah_12286761

Toll, dass du schreibst!
Ich war schon traurig als gestern morgen noch keine Antwort da war. Aber jetzt wo ich sehe, dass du geschrieben hast, freue ich mich umso mehr. Es tut so gut, wenn man merkt, dass es Leute gibt, die dich verstehen und dich so akzeptieren wie du bist. Zum Beispiel gestern war mir echt wieder nach Heulen zu Mute, weil meine Mutter total patzig zu mir war. Meine Eltern drängen mich total in eine Klinik zu gehen. Dabei sind nicht sie es, die in die Klinik müssen, sondern ich. Das Leben da ist die Hölle. Dort wird man behandelt als ob du keine Ahnung vom Leben hast.
Ich fühle mich so als Versagerin. Als ich zum 1. Mal in der Klinik war, nahm ich mithilfe von Hohen Kaloriendrinks (Fresubin) ganz schnell zu, damit meine Eltern mich wieder rausholen. Naja, meine Eltern dachten jetzt ist alles wieder in Ordnung und das Leben perfekt. Aber als wieder draußen war, ging es genauso weiter wie früher. Als meine Geschwister gemerkt haben, dass es nichts gebracht hat, fingen sie hinter meinen Rücken an zu reden und distanzierten sich von mir.Sie meinen ich will mir nicht helfen lassen und ich wär nicht normal im Kompf. Das sagen sie mir zwar nicht, aber ich ahbe trotzdem gute Ohren.
Meine Eltern waren auch total enttäuscht und sie behaupten ich würde mich von meinen Geschwistern abkapseln. Dabei sind sie gar nicht in meiner Lage. Manchmal fühle ich mich zu Hause schlimmer behandelt, als vom Rest der Welt. Zum Beispiel gestern wollten meine Eltern und meien Geschwister wegfahren. Dabei zwang meine Mutter mich mitzukommen, weil ich mich sonst abkapsel, usw. Dabei möchte ich einfach nur in Ruhe gelassen werden. Für mich ist es mein größter Traum ein eigenständiges Leben zu führen und machen wozu ich Lust habe, aber finanziell klappt das nicht.
Ich denke immer mit solchen Leuten wie ich es bin, will keiner näheres zu tun haben, aber als du mir geschrieben hast, hätte ich vor freude heulen können. Ich fühle mich dir näher als zu jemand anderem, obwohl ich dich noch nie gesehen habe.
Ich hoffe du verstehst mich, wenn ich nicht immer schreiben kann. Zu Hause habe ich kein Internet, deswegen schreibe ich immer auf der Arbeit.
Ich warte schon auf deine nächste Antwort

HEY
Oh nein, es tut mir total leid, ass ich dir erst jetzt schreiben kann. Ich habe jetzt ein schlechtes gewissen
Ich versteh dich, aber wie. Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass die in der Klinik einen so behandeln, als ob man zu nichts fähig ist und auf die Hilfe von anderen angewiesen ist. Ich glaube auch, dass das MS.Programm in den Kliniken ist bestimmt voll der Pschychoterror. Kann mir gut vorstellen, wie die Schwestern in der Klinik einen behandeln.
Wenn du nicht immer schreiben kannst, ist es in Ordnung. =D
Spbald die Schule wieder anfängt, kann ich dir eigentlich jeden Tag schreiben, nur jetzt habe ich eigentlich Internetverbot. Ich erzähl dir mal warum:
Ich bin zu dick für meine Mutter und sie verlangt von mir, dass ich mich mehr bewege. Deswegen habe ich jetzt Sofa-, Internet-, Fernseher- und Musikverbot. Sie hat mir meinen Surfstick weggenommen. Ich habe ihn mir aber gestern einfach genommen, sie hat anscheinend nichts bemerkt. Weißt du, ich will, dass jemand meine ganze Geschichte um die Essdtörung kennt, auch die kleinsten Details. Wie ich meine Familie immer ausgetrickst habe und wie ich mein Leben damals so gut unter meiner Kontrolle hatte. Ich war einfach glücklich, jeder Tag war besser als der davor, weil ich immer leichter wurde und dann die erste Hungerattacke, dann ging es für mich abwärts, ich hatte die Kontrolle verloren, innerhalb von wenigen Monaten habe ich sehr schnell zugenommen. Jeden Tag eine neue Diät, die direkt scheiterte. Kein Durchhaltevermögen, keine Disziplin. Ich habe meinen starken Willen verloren. Wie gut es tut, wenn beim laufen die Oberschenkel nicht berühren. Wie frei man sch fühlt, wenn das T-Shirt zu groß ist. Am schönsten ( vielleicht mag es sich etwas seltsam anhören) sind für mich die Wangenknochen und die Schlüsselbeine, die sehen so elegant aus, wenn man dünn ist.
Ich habe mich in meiner MS-Phase nie gewogen, nie! Ich habe mir meine Schwester als Vorbild genommen, ihre Obereschenkel sollten meine sein. Schwester, Schwester, Schwester....!!!! Das macht mich jetzt wahnsinnig.Ich hatte immer so einen Trick, um herauszufinden, ob ich dünn genug war oder nicht: Ich habe meine Knie angewinkelt ( 90 ) und habe dann meine Knie geschlossen gehalten. Wenn sich meine Oberschenkel nicht angefasst haben, ind wenn sie eine Lücke gebildt haben, war alles gut. Je größer die Lücke, desto besser. Ich hoffe, du hast verstanden, was ich meine. Ich habe einen Muttermal an meinem Oberschenkel und früher, als ich 12 Jahre alt war, habe ich meine Hüfte an dieser Stelle gemessen. Mehrmals. Mal waren es 46, mal 47 cm. In der MS-Phase habe ich mich nur einmal gemessen: 43 cm. Wozu sollte ich denn schon messen? Ich hatte doch die Hose von meiner superschlanken Schwester! Schon seit ich 10 Jahre alt war habe ich den Traum, ihre Hosen anzuziehen, ohne das es kneift. Oh ja! Mein Traum, meine Träume, ich hoffe, dass ich sie einestages erfüllen kann. Nein, nicht EINESTAGES, sondern SCHNELLSTMÖGLICH. Ich habe mir am Anfang der Sommerferien fest vorgenommen, in den 6 Wochen 8 Kilo abzunehmen, hat nicht geklappt.
Bis bald, dann erzähle ich dir, wie ich meine Eltern/ Geschwister (ja ich habe nicht nur eine kleine Schwester, sondern zwei....die kleinste ist zwar auch auch total dünn, aber keine "Konkurrentin" wie meine andere Schwester) immer ausgetrickst habe. =D

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26. August 2011 um 10:46
In Antwort auf kaila_12671263

HEY
Oh nein, es tut mir total leid, ass ich dir erst jetzt schreiben kann. Ich habe jetzt ein schlechtes gewissen
Ich versteh dich, aber wie. Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass die in der Klinik einen so behandeln, als ob man zu nichts fähig ist und auf die Hilfe von anderen angewiesen ist. Ich glaube auch, dass das MS.Programm in den Kliniken ist bestimmt voll der Pschychoterror. Kann mir gut vorstellen, wie die Schwestern in der Klinik einen behandeln.
Wenn du nicht immer schreiben kannst, ist es in Ordnung. =D
Spbald die Schule wieder anfängt, kann ich dir eigentlich jeden Tag schreiben, nur jetzt habe ich eigentlich Internetverbot. Ich erzähl dir mal warum:
Ich bin zu dick für meine Mutter und sie verlangt von mir, dass ich mich mehr bewege. Deswegen habe ich jetzt Sofa-, Internet-, Fernseher- und Musikverbot. Sie hat mir meinen Surfstick weggenommen. Ich habe ihn mir aber gestern einfach genommen, sie hat anscheinend nichts bemerkt. Weißt du, ich will, dass jemand meine ganze Geschichte um die Essdtörung kennt, auch die kleinsten Details. Wie ich meine Familie immer ausgetrickst habe und wie ich mein Leben damals so gut unter meiner Kontrolle hatte. Ich war einfach glücklich, jeder Tag war besser als der davor, weil ich immer leichter wurde und dann die erste Hungerattacke, dann ging es für mich abwärts, ich hatte die Kontrolle verloren, innerhalb von wenigen Monaten habe ich sehr schnell zugenommen. Jeden Tag eine neue Diät, die direkt scheiterte. Kein Durchhaltevermögen, keine Disziplin. Ich habe meinen starken Willen verloren. Wie gut es tut, wenn beim laufen die Oberschenkel nicht berühren. Wie frei man sch fühlt, wenn das T-Shirt zu groß ist. Am schönsten ( vielleicht mag es sich etwas seltsam anhören) sind für mich die Wangenknochen und die Schlüsselbeine, die sehen so elegant aus, wenn man dünn ist.
Ich habe mich in meiner MS-Phase nie gewogen, nie! Ich habe mir meine Schwester als Vorbild genommen, ihre Obereschenkel sollten meine sein. Schwester, Schwester, Schwester....!!!! Das macht mich jetzt wahnsinnig.Ich hatte immer so einen Trick, um herauszufinden, ob ich dünn genug war oder nicht: Ich habe meine Knie angewinkelt ( 90 ) und habe dann meine Knie geschlossen gehalten. Wenn sich meine Oberschenkel nicht angefasst haben, ind wenn sie eine Lücke gebildt haben, war alles gut. Je größer die Lücke, desto besser. Ich hoffe, du hast verstanden, was ich meine. Ich habe einen Muttermal an meinem Oberschenkel und früher, als ich 12 Jahre alt war, habe ich meine Hüfte an dieser Stelle gemessen. Mehrmals. Mal waren es 46, mal 47 cm. In der MS-Phase habe ich mich nur einmal gemessen: 43 cm. Wozu sollte ich denn schon messen? Ich hatte doch die Hose von meiner superschlanken Schwester! Schon seit ich 10 Jahre alt war habe ich den Traum, ihre Hosen anzuziehen, ohne das es kneift. Oh ja! Mein Traum, meine Träume, ich hoffe, dass ich sie einestages erfüllen kann. Nein, nicht EINESTAGES, sondern SCHNELLSTMÖGLICH. Ich habe mir am Anfang der Sommerferien fest vorgenommen, in den 6 Wochen 8 Kilo abzunehmen, hat nicht geklappt.
Bis bald, dann erzähle ich dir, wie ich meine Eltern/ Geschwister (ja ich habe nicht nur eine kleine Schwester, sondern zwei....die kleinste ist zwar auch auch total dünn, aber keine "Konkurrentin" wie meine andere Schwester) immer ausgetrickst habe. =D

Hallöchen
Na. schön,dass du dich meldest. Du brauchst kein schlechtes Gewissen zu haben, dass du nicht sofort schreiben konntest.
Weißt du ich weiß nicht, ob du mich verstehst, aber irgendwie beruhigt das mich, dass nicht nur ich rumgetrickst habe. Wenn meien Mutter gemerkt hat, dass ich sie wieder angelogen habe in Bezug auf das Brechen, waren wir beide Tage lang sauer und haben nur noch selten geredet. Solch eine Phase haben wir gerade hinter uns. Was du von den lose sitzenden Klamotten erzählst, ist für mich total verständlich. Einerseits ärgert man sich, dass dir die kleinsten Klamotten nicht mehr passen, weil sie zu breit sind, aber trotzdem hat man dieses Triumphgefühl es geschafft zu haben.
Man mir fällt es immer wieder auf wie viele Ähnlichkeiten wir haben. Ich habe immer meine Schwestern (von denen ich 4 habe) als Konkurrenten angesehen und tue es immer noch, obwohl wir inzwischen ein total distanziertes Verhältnis wegen der ganzen Sache haben.
Wenn deine Mutter wüsste, dass sie durch solche Verbote, die sie aufstellt, die ganze Sache noch schlimmer macht...
Ich kann so mit dir mitfühlen. Als ich dick war, hieß es immer : ess nicht so viel und jetzt heißt es immer: wenn du dir nicht das Leben kaputt machen willst, musst du Hilfe suchen. Durch die ganzen Sticheleien von früher bin ich ja überhaupt erst hier gelandet.

Tut mir leid, wenn ich heute nicht so ausführlich schreibe, weil ich das immer zwischendurch machen muss.

P.S.: Du hast gefragt, ob wir nicht per Meail oder facebook schreiben können. Wäre mir auch lieber. Ich kann dir ja meine E-Mail-Adresse schicken.

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5. September 2011 um 16:41

Hey
Hey=)
ich habe bis vor kurzem noch in der Nähe von München gewohnt.
jetzt wohn ich auch in NRW, wie die anderen vor mir.

Ich hätte auch interesse an einer Brieffreundschaft.
bin 19 und habe leider schon seit mehr als 3 Jahren eine ES.

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6. September 2011 um 10:02
In Antwort auf sol_12959052

Hey
Hey=)
ich habe bis vor kurzem noch in der Nähe von München gewohnt.
jetzt wohn ich auch in NRW, wie die anderen vor mir.

Ich hätte auch interesse an einer Brieffreundschaft.
bin 19 und habe leider schon seit mehr als 3 Jahren eine ES.

Brieffreundschaft
Hi! Dir gehts ja ähnlich wie mir. Bin 18 Jahre und habe auch schon seit fast 3 Jahren eine ES. Bist du nur an Briefferundschaft interessiert oder würdest du auch mal gerne telefonieren oder mailen? Ich kann dich verstehen, wenn du nicht öffentlich schreiben willst, weil es schon eine Überwindung ist überhaupt nur hier etwas zu schreiben. Würde mich auf eine Antwort freuen. Bis bald

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2. November 2011 um 13:14

Habe interesse )
hallo
Ich bin auch 18 Jahre, komme aus der Nähe von München und leide seit ca. 1,5 Jahren an Essstörungen (Anorexie & Bulimie)
Ja.. das mit den sozialen Kontakten kenne ich zu gut! Würde mich auch total über eine Antwort freuen.. wenn du Interesse hast, dann schreib mir doch eine PN!
liebe Grüße

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22. Dezember 2011 um 20:38

Na KLar
HEy erstmal ich leide seit 6 monaten an Einer esstörung und würde mich freuen wenn wir uns mal ein wenig austauschen könnten ;D Lieb Grüße Kikiraki

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24. Dezember 2011 um 21:19
In Antwort auf jerome_11969719

Na KLar
HEy erstmal ich leide seit 6 monaten an Einer esstörung und würde mich freuen wenn wir uns mal ein wenig austauschen könnten ;D Lieb Grüße Kikiraki


hay.. an welcher ES leidest du? Bist du im UG? Wie alt bist du?
Achja.. Frohe Weihnachten erst mal
lg

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8. August 2013 um 8:02

,,,
Ich bin 17, wohne allerdings in Österreich. wenn dies kein Problem darstellt, würde ich gerne mit dir per Brief kommunizieren. An welcher Essstörung leidest du denn?

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