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Lungenembolie durch Pille

27. Juli 2009 um 19:23

hallo, ich bin 18 Jahre alt und hatte vor 2 Monaten eine beidseitige Lungenembolie. Die Ärzte meinten verursacht durch die Pille. Ich habe als ich 16 war die valette zur verhütung genommen, ca ein Jahr lang, nahm leider 7 kg zu, aber hatte ansonsten keine Beschwerden. mein damaliger Freund und ich trennten uns , also setzte ich die Pille wieder ab. Seit Dezember habe ich wieder einen Freund, und lies mir wieder die Pille verschreiben, diesmal war es die " Yaz" ich nahm sie drei Monate lang und war eigentlich recht zufrieden, bis ich plötzlich eine Lungenembolie bekam.. war dann eine woche im Krankenhaus(und dass ausgerechnet 3 wochen vor meiner Matura). Nun muss ich eine halbes Jahr Blutverdünnende Tabletten nehmen( Sintrom) und einmal in der woche zum Hausarzt und meinen Blutwert kontrollieren lassen.. natürlich brauchte ich auch ein neues Verhütungsmittel, im Kh wurde mir die Spirale empfohlen, was ich aber auf keinen Fall in erwägung ziehe. Meine Frauenärztin verschrieb mir dann die Cerazette.
Ich fing vor 3 wochen an sie zu nehmen, und plötzlich waren meine Blutwerte wieder sehr schlecht. Habe mit meinem Arzt noch nicht darüber gesprochen(was ich nächste Woche gleich tun werde) .
Hat irgendjemand ähnliche Erfahrungen damit gemacht?? oder glaubt ihr dass die Werte wirklich durch die Pille schlechter geworden sind..?? war vor 2 Wochen auch auf Sardinien?? vielleicht hats was damit zu tun dass ich geflogen bin??
sorry für den langen Roman aber dass musste ich jetz mal loswerden..

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28. Juli 2009 um 7:52


Ich würde an Deiner Stelle ganz auf hormonelle Verhütung verzichten. Das ist bei Dir einfach ein zu hohes Risiko. Oder willst Du eine weitere Lungenembolie herausfordern?

Überlege Dir nochmal die Sache mit der Spirale (Kupfer). Das ist wirklich eine gute Alternative.

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28. Juli 2009 um 10:56

....
Also Embolien gehören zu den Risiken der Pille, gerade wenn du noch andere Riskiofaktoren hast, sprich rauchen, ungesunde Lebensweise (Adipositas, hoher Chlosterin, Aterioskleose...) Eigentlich in deinem Alter recht ungewöhnlich, aber ich kann mich dem anderen Post nur anschließen, lass die Pille weg.

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30. Juli 2009 um 19:12

Danke für eure Antworten!

hmm lebe eigentlich sehr gesund, rauche nicht , treibe sehr viel sport.. naja mit 18 ist eine spirale auch nicht gerade die beste Lösung oder? die soll man doch auch erst nehmen wenn man bereits kinder hat..meine Frauenärztin meinte auch dass sie mir zu jetziger zeit keine spirale empfehlen würde.. und deshalb verschrieb sie mir die cerazette...sie versicherte mir dass es überhaupt kein Problem wäre wenn ich diese pille jetzt nehme??!!! ich habe extra dreimal nachgefragt ob dass auch mit den blutverdünnenden tabletten kein problem sei? und sie vergewisserte mir dass nichts sein kann...aber meine Blutwerte wurden schlechter als ich die Pille nahm, und jetzt wo ich sie wieder abgesetzt habe sind die werte auch wieder besser...ich frage mich also warum mir meine Frauenärztin mit so einer gewissheit diese Pille verschrieben hat.. werde dem ganzen eh nochmal nachgehen..

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3. Januar 2010 um 18:46

Ebenfalls Lungenembolie durch pille
liebe lexi.
ich habe genau das selbe wie du erlebt.
am 29 mai 2009 um genau zu sein.
ich war 16 jahre alt und habe die pille 1 1/2 jahre genommen.
eines tages bin ich aufgestanden und hatte in beiden beinen (waden) so starke schmerzen so das ich 3 tage nicht gehen konnte. ich hab natürlich muskelcremen verwendent und beine hochgelagert und geschont. hab mir ja nicht viel dabei gedacht, warum auch.
eine woche später als ich sehr im stress war und zum zug musste bekam diesen so genannten luftanfall.
ich hyperventilierte total und wusste nich was los war.
denn tag über lag ich nur im bett und bei der kleinsten bewegung ringte ich um luft.
hatte natürlich total angst und wollte am nächsten morgen zu meiner hausärztin schauen.
am tag darauf war es klar ich wurde von 3 ärzten durchgecheckt und hatte eine beidseitige pulmonalembolie und landete auf der intensiv
Die ärzte meinten ebenfalls verursacht durch die pille.
ich nahm "yasmin"
wobei ich dazusagen muss ich hatte damals auch übergewicht. rauchte aber nicht.
hatte zuvor nie probleme durch pille oder so.
nun ist das halbe jahr vorbei in den ich auch blutverdünungsmittel nehmen musste (marcoumar) und bin gerade beim absetzen.
bitte lass das mit der pille wenn du schon merkst das deine werte dadurch in keller gehn.
ich beginne jetzt dann mit der hormonspirale.
durchs fliegen ist das nicht. bin in der zeit zwar nur nach london geflogen aber solang man die medikamente dabei nimmt und eventuell kompressionsstrümpfe beim flug und viel trinkt und ab und zu aufsteht sollte das überhaupt kein problem werden.

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12. Mai 2010 um 13:03
In Antwort auf erma_12045099


Ich würde an Deiner Stelle ganz auf hormonelle Verhütung verzichten. Das ist bei Dir einfach ein zu hohes Risiko. Oder willst Du eine weitere Lungenembolie herausfordern?

Überlege Dir nochmal die Sache mit der Spirale (Kupfer). Das ist wirklich eine gute Alternative.

*kopfschüttel*
Hat dir eine Lungenembolie noch nicht ausgereicht??? Ich kann mich da meiner Vorrednerin nur anschließen, lass dieses Teufelszeug weg, egal was dir deine Frauenärztin erzählen will!!!
Hormone sind Hormone, egal wie hoch, niedrig, oder angeblich ungefährlich auch immer sie dosiert sein sollen, Finger weg!!!
Spirale würd ich auch lassen, die Gefahr dass du verletzt und unfruchtbar wirst wäre mir viel zu hoch....
Ich hatte selbst eine Lungenembolie wegen der Pille und werde nie wieder fremde Hormone in meinen Körper lassen... habe mich entschieden einen Verhütungscomputer zu benutzen, will keine Werbung machen, aber es gibt da einen der so sicher sein soll wie die Pille...

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14. Mai 2010 um 8:46

Weg mit der pille
meine frauenärztin (und sie sagt das als ärztin!!) ist der meinung: "hände weg von der pille - sie ist ein vorschlaghammer auf die gesundheit jeder frau!"

ist doch wahnsinn wg. verhütung sein leben zu riskieren!!

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15. Mai 2010 um 18:44
In Antwort auf loki771

*kopfschüttel*
Hat dir eine Lungenembolie noch nicht ausgereicht??? Ich kann mich da meiner Vorrednerin nur anschließen, lass dieses Teufelszeug weg, egal was dir deine Frauenärztin erzählen will!!!
Hormone sind Hormone, egal wie hoch, niedrig, oder angeblich ungefährlich auch immer sie dosiert sein sollen, Finger weg!!!
Spirale würd ich auch lassen, die Gefahr dass du verletzt und unfruchtbar wirst wäre mir viel zu hoch....
Ich hatte selbst eine Lungenembolie wegen der Pille und werde nie wieder fremde Hormone in meinen Körper lassen... habe mich entschieden einen Verhütungscomputer zu benutzen, will keine Werbung machen, aber es gibt da einen der so sicher sein soll wie die Pille...

Meine Güte...
ich bin 23, keine starke Raucherin gewesen und eher unter- als übergewichtig. dennoch hatte ich vor genau einem Jahr eine beidseitige fulminante Lungenembolie aus ungeklärten Ursachen. Auch ich werde nie wieder Hormone in meinen Körper lassen. Meine Frauenärztin empfohl mir ebenfalls kurz nach dem Vorfall eine Pille mit Gestagenen. ich war jedoch sofort skeptisch und habe herausgefunden, dass diese ähnliche Nebenwirkungen hat. Und, wie der Name schon sagt, auch eine "Hormonspirale" ist da nicht viel besser.
Also, nach solchen schlimmen Erlebnissen, lieber die Finger weg!

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31. Oktober 2010 um 11:27

Lungenembolie _endarbeit
hallo, ich bin mitlarweile 17 lag aber vor knapp anderthalb jahren mit einer beidseitigen massiven lungenembolie im krankenhaus meine untersuchungen sind seid kurzem komplett abgeschlossen und es hat sich rausgestellt, dass diese komplett von der pille verursacht wurde.
Ich mache dieses jahr mein abitur und schreibe meine endarbeit über das thema lungenembolie und habe gesehen dass hier viele junge menschen sind die das selbe hatten wie ich und wollte mal fragen ob vielleicht einige von euch bereit wären mir per mail oder so ein paar fragen zu beantworten das wäre auf jeden fall sehr nett
wenn jemand von euch interesse hat kann man mir gerne einmal einen mail schreiben.
ellen_kalk@hotmail.com
ich hoffe auf sehr viele antworten

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12. Januar 2011 um 16:44
In Antwort auf lululullaby

Meine Güte...
ich bin 23, keine starke Raucherin gewesen und eher unter- als übergewichtig. dennoch hatte ich vor genau einem Jahr eine beidseitige fulminante Lungenembolie aus ungeklärten Ursachen. Auch ich werde nie wieder Hormone in meinen Körper lassen. Meine Frauenärztin empfohl mir ebenfalls kurz nach dem Vorfall eine Pille mit Gestagenen. ich war jedoch sofort skeptisch und habe herausgefunden, dass diese ähnliche Nebenwirkungen hat. Und, wie der Name schon sagt, auch eine "Hormonspirale" ist da nicht viel besser.
Also, nach solchen schlimmen Erlebnissen, lieber die Finger weg!

Fiese Pille
Also es ist wirklich unglaublich, wie viele Betroffene es gibt. Ich bin jetzt 26 und hatte Ende Oktober 2010 eine beidseitige, zentrale Lungenembolie. Bei mir wurden alle anderen Ursachen ausgeschlossen, keine Thrombosen, kein Tumor, keine Gerinnungsstörung, also bleibt nur die Pille als Ursache. Ich bin weder übergewichtig noch habe ich je geraucht.
Ich hatte seit einem halben Jahr wieder die Belara genommen, als ich nach einem kurzen Sprint zum Bus extrem kurzatmig wurde und Schmerzen hatte. Naja, Krankenhaus, Intermediate, und jetzt 1 Jahr lang Marcumar, aber wenigstens bin ich noch hier
Beim Erwähnen der Pille kam auch stets die Nachfrage, ob es denn die Yasmin oder Yaz /Yasminelle gewesen sei, das Zeug ist bekannt dafür, dass es einige "unangenehme" Nebenwirkungen hat.

Die Verhütungsfrage beschäftigt mich natürlich auch, und nachdem Hormone nunmal tabu sind (egal ob Östrogen oder kein Östrogen), werde ich mir die Gynefix legen lassen.
Ich bin stocksauer, dass diese praktische Erfindung bei uns nicht beworben werden darf. Wenn ich davon gewusst hätte, bevor ich die Pille wieder genommen hätte, wäre mir die Lungenembolie erspart geblieben.
Was hat man denn für "Alternativen", wenn man zum Frauenarzt geht und sich über Verhütung informiert? Nuvaring, Mirena (Hormonspirale), Pille. Oder halt mit Kondomen, zur Kupferspirale wird einem natürlich nicht geraten, denn obwohl diese Methode hormonfrei ist, ist die Spirale aufgrund ihrer nichtflexiblen Form eigentlich nur für Frauen geeignet, die schon ein Kind geboren haben, und wird kinderlosen Frauen nur zögerlich eingesetzt, sofern es überhaupt möglich ist.
Dann kann es sein, dass die Spirale die Gebärmutterwand reizt oder beschädigt (gruslig ), und weil sich die Gebärmutter während der Periode bewegt und kontrahiert, sind die Schmerzen (und die Blutung) schlimmer, weil das Plastik ja nicht nachgibt. Autsch.

Nachdem ich nach meiner Lungenembolie nun nie wieder hormonell verhüten darf, habe ich verzweifelt nach einer Alternative gesucht und bin eben auf diese "Gynefix" gestoßen, ihr könnt ja selber nochmal googlen und kucken

Zusammenfassung:

Die Gynefix ist ein Nylonfaden, auf dem Kupferperlen aufgefädelt sind. Es handelt sich um ein sogenanntes intrauterines Implantat, das heißt: es wird oben in der Gebärmutterwand verankert. Das hört sich erstmal beunruhigend an, ist aber viel schonender als die normale Spirale, welche die Gebärmutterwand in Mitleidenschaft ziehen kann, die aber sehr wichtig ist, wenn man Kinder möchte, da sich dort die befruchtete Eizelle "einnistet".

Dadurch, dass die Gynefix flexibel ist, wird die Gebärmutter nicht verletzt, und es kommt angeblich auch nicht zu stärkeren Blutungen oder Schmerzen während den Tagen, da das Implantat ja sehr flexibel ist. Die Gebärmutter kann also schön rumzappeln
Die Kupferionen töten die Spermien ab, und man ist so sicher wie mit der Pille. Zusätzlich kann es einem egal sein, wenn man mal Durchfall hat oder rückwärts-essen musste ^^

Falls euch meine Pseudo-wissenschaftliche Erklärung nicht reicht , der Link hier ist nicht schlecht:

http://www.pett-jandi.de/medizinische_infos/die_kupferkette_gynefix/


In diversen Foren (z.B.: NFP) wird die Gynefix auch ausführlich diskutiert. Einige Frauen berichten davon, sie verloren zu haben, wenn man sich das Datum der Beiträge ansieht, dann waren das meistens Einträge von vor fünf, sechs Jahren, als einige der nun "routinierten" Ärzte wohl noch in der Übungsphase waren...

Ich denke, es ist sehr, sehr wichtig, dass man sich einen Arzt sucht, der wirklich Erfahrung mit der Gynefix hat, und der vor allem auch weiß, wie man vorzugehen hat, wenn der Patient Blutverdünner nehmen muss.
Ich denke mal, dass ich nicht die Einzige bin, die noch für fast 1 Jahr Marcumar o.ä. nehmen muss, und keine Lust darauf hat, die ganze Zeit auf Kondome zurückgreifen zu müssen, obwohl man in einer monogamen Partnerschaft lebt.

Ich habe das Thema erst mit meiner normalen Frauenärztin, dann mit meiner Hausärztin, meiner Ärztin im Krankenhaus, einem Frauenarzt in München, und der Frauenärztin, bei der ich die Gynefix legen lassen werde, besprochen. Wow. Viele Kommas

Ergebnis: Wenn der Quick-Wert stabil ist, kann man den Eingriff machen lassen. ABER: Man muss das Marcumar ca. 6 Tage vor dem Eingriff (meist 2. Tag der Periode) durch Clexane (Heparin) Spritzen morgends und abends ersetzen.

Das Marcumar wirkt langfristig (48-78 Stunden, glaub ich), das Heparin dagegen sofort. Zum Zeitpunkt des Einsetzens will man ja eine normale Blutgerinnung haben, also wird die morgendliche Spritze weggelassen, die Gynefix gelegt, und abends kann man wieder spritzen. Dann wird wieder auf Marcumar umgestellt.

Das war die Aussage von Dr. Schwarz in Bayreuth, bei der ich die Gynefix legen lassen will. Der Ablauf hat sich genau mit dem gedeckt, was meine Ärztin im Krankenhaus empfohlen hat, also denke ich, das geht in Ordnung
Oh, außerdem sollte man abklären, ob man auf Kupfer allergisch ist! Kupferimplantat + Allergie = eher suboptimal

Oh, falls jemand aus München zufällig in einer ähnlichen Lage ist, und die Gynefix von Dr. Olbertz setzen lassen will: Spart euch den Besuch bei ihm. Ich wollte den Bewertungen im Internet über ihn nicht zwangsläufig glauben (will Mirena andrehen etc.) und habe mir einen Termin geben lassen zwecks Gynefix. Ich gehe hin, erkläre ihm meine Lage (LE dank Pille), er fragt mich, wie ich denn zu Hormonen stehe.
...

Ich dachte, wenn man einem Arzt mitteilt, dass man wegen Hormonen eine LE hatte, und deswegen nicht-hormonell verhüten will (muss, laut allen anderen Ärzten), dann dürfte es eigentlich relativ klar sein, wie man zu Hormonen steht.
Jedenfalls meinte er, dass 95 % seiner Patientinnen ja sagen würden, die "Mirena" sei das Beste, was ihnen je passiert sei, und er würde mir die ja auch unbedingt empfehlen. Er würde auch mit Bayer telefonieren und mir versichern können, dass ich dafür nicht konter-indiziert bin. Ähm. Ja.
Gynefix würde er mir ja auf keinen Fall setzen, das könnte er nicht verantworten, da könnte/würde ich verbluten und keine Kinder mehr kriegen können usw.

Also lasst euch nicht erschrecken. Die Blutungs-Bedenken hatte ich natürlich auch, aber dafür ist ja die kurzfristige Umstellung auf Spritzen.

Ich persönlich werde mir in zwei Wochen von Dr. Schwarz die Gynefix legen lassen, dann kann ich euch vielleicht mehr berichten.

So, jetzt habe ich sehr viel mehr geschrieben, als ich eigentlich wollte, aber vielleicht konnte ich ja ein bisschen weiterhelfen auf der Suche nach der passenden "Und-was-soll-ich-jetzt-bitte-machen?!"- Verhütung für uns Sonderfall-Kandidaten

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