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LASEK Laserbehandlung. Erfahrungsbericht nach 6 Monaten

18. Juli 2017 um 15:25

Am 20.1.2017 sollte es soweit sein, meine Augen sollten gelasert werden. Ich habe mich für Care Vision am Schwarzenbergplatz entschieden. Bei der ersten Voruntersuchung wurden einige Tests geamcht und die Optikermeisterin meinte, dass ich für eine LASIk in Frage kommen würde. Super!
Bei der ärztlichen Voruntersuchung am  18.01.2017 stellte sich dann aber heraus, dass die Lasik-Methode bei mir doch nicht möglich ist, da meine Hornhaut zu dünn sei. Der Grenzwert ist 500, bei der ersten Untersuchung hatte ich etwas über 500, an diesem Tag allerdings nur 499, deswegen riet mir der Arzt ab. Er meinte, mit Bauchschmerzen könnte er den Lasik – Eingriff schon machen, aber empfehlen würde er mir die PRK/Lasek Methode, die zwar langwierigere und schmerzhaftere Methode, aber die für mich besser geeignete. Da bei dieser Methode eben kein Schnitt gemacht wird, und auch ein eventuell nötiges Nachkorrigieren bei dieser Methode einfacher möglich wäre. Ich war ja total eingestellt auf die LASIK- Methode, da hatte ich mich auch bereits ordentlich eingelesen, auf die PRK/Lasek war ich nicht vorbereitet, somit hatte ich eine Menge Fragen.. der Arzt bat mich, dass er zuerst erklären dürfe, und danach könnte ich alles fragen. Er erklärte mir den Eingriff, und wies mich noch mal darauf hin, wenn ich die LASIK Methode doch machen wolle (weil LASEK langwieriger.. ) wäre dies auch möglich, aber empfehlen könne er mir die Methode nicht. Ich sagte ihm, dass wir über die LASIK nicht mehr sprechen müssen, das sei für mich vom Tisch. Ich war dankbar, dass er mir es sagte, da mein Wert eben „grenzwertig“ war, andere Ärzte hätten vielleicht nicht darauf hingewiesen, dachte ich mir. Nach dem Gespräch sagte ich dem Arzt, dass ich mir nicht sicher sei, ob ich den LASEK eingriffen machen werde, ich wollte mich zuerst einlesen. Wir vereinbarten trotzdem einen Termin und zwar für den 28.1., und ich sagte zu, mich in den nächsten Tagen zu melden, ob der Termin bestehen bleibt oder ob ich den Termin absagen möchte.
Am Tag der ärztlichen Untersuchung wurden mir die Augen eingetropft, danach war ich wahnsinnig blendempfindlich, das war dann auch am nächsten Tag noch so, erst am übernächsten Tag wurde es besser, daher habe ich mich erst dann so richtig in die Materie eingelesen. Ich entschied mich, den Eingriff mit der PRK/ Lasek- Methode zu machen, informierte die Damen bei Care Vision.
 

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18. Juli 2017 um 15:26
In Antwort auf alexis0022

Am 20.1.2017 sollte es soweit sein, meine Augen sollten gelasert werden. Ich habe mich für Care Vision am Schwarzenbergplatz entschieden. Bei der ersten Voruntersuchung wurden einige Tests geamcht und die Optikermeisterin meinte, dass ich für eine LASIk in Frage kommen würde. Super!
Bei der ärztlichen Voruntersuchung am  18.01.2017 stellte sich dann aber heraus, dass die Lasik-Methode bei mir doch nicht möglich ist, da meine Hornhaut zu dünn sei. Der Grenzwert ist 500, bei der ersten Untersuchung hatte ich etwas über 500, an diesem Tag allerdings nur 499, deswegen riet mir der Arzt ab. Er meinte, mit Bauchschmerzen könnte er den Lasik – Eingriff schon machen, aber empfehlen würde er mir die PRK/Lasek Methode, die zwar langwierigere und schmerzhaftere Methode, aber die für mich besser geeignete. Da bei dieser Methode eben kein Schnitt gemacht wird, und auch ein eventuell nötiges Nachkorrigieren bei dieser Methode einfacher möglich wäre. Ich war ja total eingestellt auf die LASIK- Methode, da hatte ich mich auch bereits ordentlich eingelesen, auf die PRK/Lasek war ich nicht vorbereitet, somit hatte ich eine Menge Fragen.. der Arzt bat mich, dass er zuerst erklären dürfe, und danach könnte ich alles fragen. Er erklärte mir den Eingriff, und wies mich noch mal darauf hin, wenn ich die LASIK Methode doch machen wolle (weil LASEK langwieriger.. ) wäre dies auch möglich, aber empfehlen könne er mir die Methode nicht. Ich sagte ihm, dass wir über die LASIK nicht mehr sprechen müssen, das sei für mich vom Tisch. Ich war dankbar, dass er mir es sagte, da mein Wert eben „grenzwertig“ war, andere Ärzte hätten vielleicht nicht darauf hingewiesen, dachte ich mir. Nach dem Gespräch sagte ich dem Arzt, dass ich mir nicht sicher sei, ob ich den LASEK eingriffen machen werde, ich wollte mich zuerst einlesen. Wir vereinbarten trotzdem einen Termin und zwar für den 28.1., und ich sagte zu, mich in den nächsten Tagen zu melden, ob der Termin bestehen bleibt oder ob ich den Termin absagen möchte.
Am Tag der ärztlichen Untersuchung wurden mir die Augen eingetropft, danach war ich wahnsinnig blendempfindlich, das war dann auch am nächsten Tag noch so, erst am übernächsten Tag wurde es besser, daher habe ich mich erst dann so richtig in die Materie eingelesen. Ich entschied mich, den Eingriff mit der PRK/ Lasek- Methode zu machen, informierte die Damen bei Care Vision.
 

Teil 2:

Am 28.01. um 12.00 Uhr war es also soweit. Ich kam mit meiner Begleitperson und den verschriebenen Tropfen, die ich mir zuvor in der Apotheke besorgt habe. 
Zuerst wurden meine Augen nochmal untersucht, dann bekam ich eine Beruhigstablette, dann wartete ich und dann ging es auch schon los.
Bekam Tropfen in die Augen, bekam einen OP-Kittel angezogen, OP-Haube und Plastik-Patschn über die Füße, Stressbälle in die Hand, ins Gesicht wurde mir etwas gestrichen (Betaisodona glaube ich). dann kam ich schon in den Raum, wo das Laser-Gerät stand. Es war ziemlich laut. der Arzt udn eine Assistentin waren bereits im Raum, begrüßten mich. ich legte mich unter den Laser, war wegen der Beruhigstablette gar nicht aufgeregt. Mit dem rechten Auge wurde begeonn, die Wimpern wurden zurückgeklebt, ein "Lidöffner" eingesetzt, damit ich nicht blinzeln kann und dann ging es schon los. Es wurde ein Datenabgleich gemacht,d ie Assistentin las meinen Namen und meine Werte vor. Sie sagte "Linkes Auge..." und ich dachte nur: "Hey, wir beginnen ja mit dem rechten Auge".. aber ich sagte nichts, da es mir durch die Beruhigstablette mehr oder weniger egal war, und ich mir dachte, dass die schon wissen, was sie tun. Ich sollte auf den roten Punkt sehen, was ich auch tat, sah aber einen grünen Punkt viel besser, deswegen fragte ich dann doch nochmal, ob ich nicht doch auf den grünen Punkt schauen soll, nein. Ich sah also auf den Punkt, und das Schwämmchen wurde für 30 Sekunden aufgetragen. ich spürte gar nichts, die 30 Sekunden waren schnell vorbei, es wurde ein Ultraschall gemacht, der Arzt befand alles für gut und der Laser wurde "aufgewärwmt". Dann kam der Lasereingriff, das dauerte nur wenige Sekunden. Gut, dass ich in den Erfahrungsberichten gelesen hatte, dass es nach verbrannter Hornhaut riecht, sonst hätte mich das denke ich schon sehr erschreckt, aber ich war ja darauf vorbereitet und wusste, dass das so sein soll. Wie gesagt, der Laser Eingriff dauerte nur wenige Sekunden, dann kam wieder das Schwämmchen drauf, abschließend wurde die Verbandslinse eingesetzt und es war auch schon geschafft. "Tadellos", meinte der Arzt. Dann kam das nächste Auge dran, wieder der Datenabgleich, Schwämmchen auf das Auge. Da begann dann mein linkes Auge zu tränen. Der Arzt meinte, man kann es spüren, muss es aber nicht spüren, alles normal. Beim linken Auge spürte ich mehr als beim rechten Auge aber auch hier tat es nicht weh. Ultraschall, Laser, Schwämmchen, Verbandslinse, fertig. Nach dem Lasereingriff fragte mich der Arzt, wie spät es sei. Ich las auf der Wanduhr: 13:30h. In dem Moment realisierte ich gar nicht, dass ich schon so gut sah, dass ich die Wanduhr lesen konnte (das war bestimmt auch die Beruhigstablette, ansonsten hätte ich mich sicher sehr gefreut, ist ja ein Erfolgserlebnis, zum ersten Mal seit Jahren die Uhzeit an der Wand wieder lesen zu können...) Es wurde ein Erinnerungsfoto mit dem Arzt und mir gemacht udn ich ging ins Wartezimmer, wo ich die Augen geschlossen halten sollte und warten, bis ich zur Nachuntersuchung aufgerufen wurde. Ich war ganz relaxt, lehnte mich an meinen Freund, udn wartete auf die Nachuntersuchung. Der Arzt meinte dann, dass rechts die Verbandslinse nicht ordentlich sitzt und er musste sie mit einem sterilen Tupfer zurechtrücken. Ich spürte nichts. Wir sprachen dann den Tropfenplan durch und ich wurde nach Hause entlassen. Mit der Sonnenbrille ging es ganz gut, ich sollte die Augen ja geschlossen lassen, blinzelte doch mal, und erkannte vor uns ein Auto-Kennzeichen.. was vorher ohne Brillen natürlich nie möglich war. ich habe das Kennzeichen bis heute im Kopf, richtig gefreut habe ich mich damals aber nicht, mir war noch alles egal! Daheim war dann schon alles abgedunkelt und ich wartete auf die Schmerzen, die kamen aber nicht. Ich dachte doch wirklich, dass alle Leute in den Erfahrungsberichten übertrieben haben und ich das einfach locker wegstecke. Falsch gedacht, bald ging es los!und wie! Die Augen tränten und brannten wie Feuer" Es war die Hölle! Eintropfen musste ich ja stündlich, im 5 Minuten Takt, das war eine Qual, weil ich die Augen kaum öffnen konnte. Kurz darauf kam auf dem rechten Auge ein unbeschreibliches Fremdkörper-Gefühl dazu. Ich habe ja jahrelang Kontaktlinsen getragen, habe sie dann auf dem rechten Auge nicht mehr vertragen, deswegen dann auf Brille umgestiegen. Daher kannte ich dieses Gefühl, nur war es ums mehrfache schlimmer als das Fremdkörpergefühl, das ich schon kannte... Die Zeit verging, beide Augen tränten und brannten weiter .. aber rechts wurde es immer schlimmer.. Links war es auch wahnsinnig schmerzhaft, aber gegen die rechte Seite wirklich zum aushalten. ich brachte mich mit Schmerzmittel über die Nacht, am nächsten Tag, Sonntag, gingen die Schmerzen so weiter, beide Augen brannten, tränten und taten unglaublich weh, nur rechts war wirklich unerträglich, am liebsten hätte ich mir die Linse herausgerissen. dann dachte ich mir, dass die Linse vielleicht nicht ordentlich sitzt, dann fiel mir ein, dass bei der ersten Nachuntersuchung unmittelbar nach der Laser - Behandlung der Arzt die Linse mit einem sterilen Tupfer zurecht rücken musste. Dann kam die Angst dazu, dass eben etwas nicht stimmt. Auf Schmerzen war ich eingestellt, aber da ich dann eben das Gefühl hatte, dass das so nicht gehören kann. Also rief ich die Notfall-Nummer an, die ich bekommen habe, falls es Probleme gibt. Die Dame am Telefon war sehr freundlich, nahm meien Daten auf und versprach mir einen Rückruf des behandelnden Arztes innerhalb einer Stunde. das war gegen 13.00 Uhr, also der Rückruf bis 16.00 Uhr noch immer nicht erfolgte, rief ich nochmal die Notfall - Nummer an. Die Dame war erstaunt, dass der Arzt noch nicht rückgerufen hatte, versprach mir, ihn nochmal zu kontaktieren. Dann rief mich der Arzt auch bald an, entschuldigte, dass es nicht eher geklappt hat, aber er ist gerade Skifahren und da hat etwas nicht funktioniert, normal funktioniere das besser. Gut, er hat sich mehrmals entschuldigt, das war mir dann auch alles egal, ich wollte nur, das er mir hilft... ich schilderte ihm mein Problem, .. dann meinte er, es kann schon sein, kommt selten vor, aber durchaus möglich, dass ich eine der wenigen Patienten sei, die die Verbandlinse nicht vertragen.  habe ihn daran erinnert, dass ich diejenige war, bei der die rechte Linse nicht ordentlich gesessen ist... Er erinnerte sich und er meinte, normalerweise wird die Schutzlinse erst nach 4-5 Tagen entfernt, falls ich aber das Gefühl habe, dass ich die Linse wirklich nicht vertrage, dann kann ich sie auch selber früher entfernen, falls ich die Augen die ganze Zeit geschlossen halte,  kann eh nichts sein. Ich wollte, dass sich das wer ansieht, weil ich angst hatte, dass die LInse einen Schaden in meinem Auge anrichtet, eine Enzündung.. und falls alles normal ist und ich die Schmerzen einfach ertragen müsse, dann würde ich das tun, aber selber die Linse herausnehmen, falls ich das Gefühl habe, das sei besser,  wollte ich auf keinen Fall ..ich bin ja der Patient und nicht der Facharzt, der das entscheiden kann. aber vor Ort kommen war nicht möglich, weil am Sonntag geschlossen war. Ich wollte am Montag kommen, aber leider hat Care Vision auch am Montag geschlossen! Am Dienstag meinte er, sei zwar geöffnet, aber kein Arzt vor Ort, erst am Mittwoch wieder. Am DOnnerstag hätte ich dann ohnehin meinen regulären Linsen-Entfernungstermin gehabt. Ich fühlte mich so allein gelassen wie noch nie im Leben. Ich hatte Angst um meine Augen, hatte Angst, dass die Linse Schaden anrichtet, hatte aber auch Angst, mir selbst ins Auge zu greifen, eventuell Schaden anzurichten beim LInsen entfernen oder eben weil ich die Linse zu früh entfernt habe. Ich hdachte, da heißt es, die sind rund um die Uhr für mich da, ich wollte doch nur, dass sich das jemand ansieht, ob das normal ist oder nicht.. hätte es auf der linken Seite auch so arg geschmerzt, hätte ich mir wahrscheinlich weniger Gedanken gemacht,.. und so fühlte ich mich einfach allein gelassen... telefonische Erreichbarkeit gut und schön, aber das hat mir halt gar nicht geholfen, .. und dass dann Sonntag und Montag geschlossen ist.. furchtbar.. ich war wirklich am Verzweifeln.. mein Freund hat mir dann stärkere Schmerztabletten besorgt, und so habe ich mich über die Tage gebracht.. Am Dienstag wurde es dann endlich etwas besser, die Augen tränten auch seit Montag schon nicht mehr so stark und auch das Brennen hat auf beiden Augen nachgelassen, fast freute ich mich, weil ich am linken Auge auch das leichte Fremdkörpergefühl verspürte..wenn auch nur minimal gegen das andere.. und am nächsten Tag fuhr ich dann zu Care Vision, eben am Mittwoch, wo mein Arzt wieder anwesend war. Eine freundliche Optikermeisterin hat mir die Linsen entfernt und am liebsten hätte ich geweint vor Freude. Wir machten dann einen Sehtest und sie meinte, dass meine Sehleistung schon bei 60% liege.. Dann hätte ich noch einen Kontrolltermin für über ein Monat später bekommen und sie wollte mich verabschieden. Ich bestand aber darauf, dass sich mein behandelnder Arzt noch meine Augen ansieht, habe ihr das mit meiner Kontaktlinse erzählt. Fand es eigentlich unglaublich, dass ich am Mittwoch gekommen bin, an dem Tag, wo der Arzt endlich wieder da war, und dann wäre ich so wieder heimgeschickt worden, ohne Prüfung, ob die Linse einen Schaden angerichtet hat. Gut, die Dame kannte ja die Vorgeschichte nicht.  Jedenfalls hat sich mein behandelnder Arzt meine Augen dann auch angesehen, er meinte, es ist alles in Ordnung, mir kam vor, er war selbst erleichtert. Er sagte dann auch, dass eben nicht alle diese genormten Kontaktlinsen vertragen, das sind eben Linsen mit Standard-Krümung und alle vertragen die nicht.  
Dann fuhr ich wieder heim und es ging mir deutlich besser ohne Linsen. Die nächsten Tage hatte ich dann aber wahnsinnige Kopfschmerzen und ein Stechen im rechten Auge. Ich wartete ein paar Tage ab, machte mir dann aber doch Sorgen, weil es nur im rechten Auge so gestochen hat, und rief wieder bei Care Vision an. Ausserdem sah ich die letzten Tage wieder schlechter, es hat zwar geheißen, es wird bessere und schlechtere Tage geben, aber mir kam vor, seit drei Tagen wurde die Sehleistung immer schlechter statt auch mal wieder besser.   Die Dame am Telefon, höflich und zuvorkommend wie immer, gab mir auch gleich einen Termin für den selben Tag. Ich freute mich und fuhr hin. Leider war an diesem Tag wieder kein Arzt da. Die Optikermeisterin hat meinen Augendruck gemessen,weil sie dachte, vielleicht kommt das Stechen im rechten Auge davon. Aber der Augendruck passte. Wir machten einen Sehtest, scheinbar war ich schon bei 80 % Sehleistung, was ich kaum glauben konnte, sah ich doch schlechter als die Tage davor. Das hat sie mir dann erklärt, und zwar, die Zellen bilden sich ja ständig nach, mal um die Pupille, mal weiter aussen (da bekommt man es dann kaum mit) und so kommt es, dass man mal besser und mal schlechter sieht. Beim Sehtest sah ich dann manche Zahlen doppelt, auch das ist völlig normal meinte sie, dass es eben vorübergehend beim Nachbilden der ganzen Zellen zu einer Hornhautverkrümung kommt. Da war ich schon beruhigt, nur der Kopfschmerz und das Stechen im rechten Auge waren halt nervig. Sie meinte, leider ist heute kein Arzt da, der könnte sich sonst meine Netzhaut anschaun, ob da auch wirklich alles passt (wegen dem Stechen im Auge), aber eigentlich könne sie das eh ausschließen, dass es Netzhaut - Probleme gibt, weil dafür ist meine Sehleistung schon zu gut, meinte sie. Um sicher zu gehen, solle sich das ein Arzt anschauen, wenn ich zum nächsten Kontroll-Termin komme. Da mein nächster Termin aber erst Mitte März geplant war, hat sie den Termin vorverlegt, auf den 28. Februar, genau 1 Monat nach meinem Lasek-Eingriff. Ich fragte, falsl was nicht passt, ob da eh nichts sein kann, wenn wir jetzt so lange warten, bis sich ein Arzt das ansieht (es war der 7. Februar und eben der nächste Termin dann am 28.Februar). Sie verneinte. Ich ging nach Hause, und dachte, wenn das Stechen nicht aufhört, werde ich einfach lästig sein und einen früheren Termin verlangen. Nach zwei Tagen hörte das Stechen im Auge aber zum Glück auf! Nur die Kopfschmerzen habe ich nach wie vor. Mal stärker, mal schwächer.
Arbeiten nach 1 Woche, wie ursprünglich geplant, war bei mir nicht nötig, ich arbeite hauptsächlich am PC, und am Sonntag, also 8 Tage nach meinem Lasek-Eingriff, war ich noch sehr lichtempfindlich, sah in die Ferne zwar schon relativ gut, aber Zeitung lesen konnte ich nocht nicht. Die starken Kopfschmerzen haben mich dann dazu veranlasst, dass ich doch noch weiter das Bett hüte und nicht wie geplant an Tag 9 arbeiten gehe. Am 12 Tag nach dem Eingriff fuhr ich dann für ein paar Stunden ins Büro, und es ging besser als befürchtet. Klar, ich musste mir die Schrift am PC riesig einstellen und es war doch sehr anstrengend, aber das nötigste konnte ich erledigen, war dann nach en paar Stunden aber doch froh, wieder heimzufahren. Fernsehen konnte ich übrigens am Tag 12 auch noch immer nicht gut, erstens war es anstrengend, zweitens nervt es, nicht klar und deutlich zu sehen. Dann ging ich jeden Tag etwas länger arbeiten, tropfte nach Plan weiter ein und bog einen Tag nach dem anderen runter. Am Abend immer total erledigt, fiel ich gleich ins Bett (lesen oder TV schaun konnte ich ohnehin noch nicht), etwas unternehmen auch nicht wirklich, weil es einfach zu anstrengend für die Augen war. Die Sehleistung war mal besser mal schlechter, also alles wie es wohl sein soll, nur die Kopfschmerzen machen mir nach wie vor zu schaffen. Drei Wochen nach dem EIngriff machten meine Augen plötzlich "einen großen Sprung" in Sachen Sehleistung, nach dem Wochenende konnte ich dann viel besser sehen, die Tastatur sah ich auch viel klarer und deutlicher, arbeiten am PC ging leichter (zuerst habe ich noch mit Sonnenbrille gearbeitet). Abends bin ich auch nicht mehr so lichtempfindlich, die Rücklichter der Autos blenden aber nach wie vor, also abends Auto fahren würde ich mich noch immer nicht trauen. Bin auch erste 3 Wochen nach dem EIngriff einmal kurz mit dem Autogefahren, ganz sicher war ich mir noch nicht, obwohl ich gleich in der Früh gefahren bin, also da wo meine Augen immer am besten sehen.
Kommenden Dienstag, 28.2. habe ich meinen nächsten Kontrolltermin, bin gespannt, wie es weiter geht. 
 
Bei meiner Nachkontrolle am 28.2.2017 meinte eine Optikerin, dass ich nun etwas weitsichtig bin(ca +1 Dioptrie auf beiden Augen), dass die Kopfschmerzen vielleicht daher rühren, dass sich das Auge eben durch die Weitsichtigkeit sehr anstrengen müsse. Sie meinte, vielleicht sollte ich in eine billige Brille investieren. Ich war sehr irritiert, hatte es doch bis dato immer geheißen, dass eine Brille während der Heilungsphase nicht möglich sei, da die Sehleistung ja ständig schwanke. Beim Sehtest sah ich auch wieder Doppelbilder, sprich, meine Hornhautverkrümmung war also auch noch immer da. Beim Blick auf meine Augen meinte sie außerdem, dass sie sehe, dass noch alles am verheilen ist. (Erst  später ist mir eingefallen, dass es  bei der letzten Kontrolle eigentlich schon geheissen hat, dass alles schön verheilt ist)... Ich habe ihr gesagt, dass die Optikermeisterin beim letzten Termin meinte, der Arzt würde sich das nächste mal vielleicht meine Netzhaut ansehen, und dass ich aus diesem Grund auch noch mit dem behandelnden Arzt sprechen möchte. Ich kam dann auch zum Arzt, der sich auch gleich wieder an mich mit den Worten erinnerte: Ach ja, Sie waren ja die mit den Problemen von Anfang an. Toll. Er meinte dann, dass der Laser wohl  "zuviel erwischt" habe und ich jetzt weitsichtig sei, aber dass sich das noch legen kann, da die Hornhaut noch "nachgeben kann". Ich fragte, ob er meint, dass sich die  Weitsichtigkeit noch legen kann oder noch legen wird.. Darauf antwortete er etwas schwammig. Ich habe ihm von meinen Kopfschmerzen berichtet, worauf er meinte, dass ihm das leid täte, und wenn er mir mit Infusionen oder etwas helfen könnte, würde er es machen, aber leider gibt es nichts, ausser warten. Ich habe ihn dann gebeten, meine Augen anzusehen, was er dann auch machte und er meinte, dass aus medizinischer Sicht alles in Ordnung sei und man derzeit nichts tun könnte. Ich habe ihn darauf hingewiesen, dass mich die Kopfschmerzen und schlechte Sicht sehr einschränken, was er bedauerte, mehr aber auch nicht. Die Hornhaut sei eben noch nicht glatt und das könnte alles noch werden. Ich fragte ihn: "Und wenn nicht?". Dann müsse man ans Nachlasern denken, aber da er über meine Schmerzen nach dem Eingriff ja bestens Bescheid wusste, winkte er gleich selber ab und meinte, an diese Tortur solle ich jetzt noch gar nicht denken, da ich ja leider zum anderen Extrem gehöre und die meisten Menschen ja nach viel kürzer Zeit bereits viel besser sehen, aber endgültig könne man das erst nach sechs Monaten feststellen und dann auch an eveneutelles Nachlasern denken. 6 Monate überraschte mich doch sehr, war bis jetzt immer die Rede von 3 Monaten!! Als ich ihm das sagte, meinte er nur, ja, aber das endgültige Ergebnis stehe erst nach 6 Monaten fest. Wir sprachen noch über passende Schmerzmittel und Bildschirmarbeit-Pausen, die ich unbedingt einlegen sollte, er meinte, er hofft sehr, dass meine Kopfschmerzen weniger werden (er meinte, es könne von der aktuellen Weitsichtigkeit kommen, aber Kopfschmerzen können von überall kommen, Tumor etc - toll,  das will man hören) und damit wurde ich entlassen.
 
Ich habe dann bei der Rezeptionistin wieder einen Termin vereinbart, an einem Tag, wo auch mein behandelnder Arzt wieder da ist. diesen habe ich in ca. 3 Wochen. Ich werde aber kommenden Dienstag zu einer Augenärztin gehen, die sich meine Augen unabhänig vom Laser Institut ansieht, damit ich aufhören kann, mir Sorgen zu machen. 
 
Die andere Augenärztin, bei der ich war und die nichts mit dem Laserinstitut zu tun hat,  meinte, dass aus medizinischer Sicht alles in Ordnung sei, die Sehleistung schwankt noch immer und dass meine Augen so extrem trocken sind, war  zu erwarten, da sie vorher auch schon trocken waren, meinte sie. Ich solle mich in Geduld üben und fleissig tropfen und hoffen, dass alles besser wird, wenn die Kopfschmerzen nicht nachlassen, solle ich nochmal zu ihr kommen. Dass die Augenlaserzentren das immer schöner darstellen, als es dann tatsächlich ist, gab sie mir auch mit auf den weg.
 
 

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18. Juli 2017 um 15:27
In Antwort auf alexis0022

Teil 2:

Am 28.01. um 12.00 Uhr war es also soweit. Ich kam mit meiner Begleitperson und den verschriebenen Tropfen, die ich mir zuvor in der Apotheke besorgt habe. 
Zuerst wurden meine Augen nochmal untersucht, dann bekam ich eine Beruhigstablette, dann wartete ich und dann ging es auch schon los.
Bekam Tropfen in die Augen, bekam einen OP-Kittel angezogen, OP-Haube und Plastik-Patschn über die Füße, Stressbälle in die Hand, ins Gesicht wurde mir etwas gestrichen (Betaisodona glaube ich). dann kam ich schon in den Raum, wo das Laser-Gerät stand. Es war ziemlich laut. der Arzt udn eine Assistentin waren bereits im Raum, begrüßten mich. ich legte mich unter den Laser, war wegen der Beruhigstablette gar nicht aufgeregt. Mit dem rechten Auge wurde begeonn, die Wimpern wurden zurückgeklebt, ein "Lidöffner" eingesetzt, damit ich nicht blinzeln kann und dann ging es schon los. Es wurde ein Datenabgleich gemacht,d ie Assistentin las meinen Namen und meine Werte vor. Sie sagte "Linkes Auge..." und ich dachte nur: "Hey, wir beginnen ja mit dem rechten Auge".. aber ich sagte nichts, da es mir durch die Beruhigstablette mehr oder weniger egal war, und ich mir dachte, dass die schon wissen, was sie tun. Ich sollte auf den roten Punkt sehen, was ich auch tat, sah aber einen grünen Punkt viel besser, deswegen fragte ich dann doch nochmal, ob ich nicht doch auf den grünen Punkt schauen soll, nein. Ich sah also auf den Punkt, und das Schwämmchen wurde für 30 Sekunden aufgetragen. ich spürte gar nichts, die 30 Sekunden waren schnell vorbei, es wurde ein Ultraschall gemacht, der Arzt befand alles für gut und der Laser wurde "aufgewärwmt". Dann kam der Lasereingriff, das dauerte nur wenige Sekunden. Gut, dass ich in den Erfahrungsberichten gelesen hatte, dass es nach verbrannter Hornhaut riecht, sonst hätte mich das denke ich schon sehr erschreckt, aber ich war ja darauf vorbereitet und wusste, dass das so sein soll. Wie gesagt, der Laser Eingriff dauerte nur wenige Sekunden, dann kam wieder das Schwämmchen drauf, abschließend wurde die Verbandslinse eingesetzt und es war auch schon geschafft. "Tadellos", meinte der Arzt. Dann kam das nächste Auge dran, wieder der Datenabgleich, Schwämmchen auf das Auge. Da begann dann mein linkes Auge zu tränen. Der Arzt meinte, man kann es spüren, muss es aber nicht spüren, alles normal. Beim linken Auge spürte ich mehr als beim rechten Auge aber auch hier tat es nicht weh. Ultraschall, Laser, Schwämmchen, Verbandslinse, fertig. Nach dem Lasereingriff fragte mich der Arzt, wie spät es sei. Ich las auf der Wanduhr: 13:30h. In dem Moment realisierte ich gar nicht, dass ich schon so gut sah, dass ich die Wanduhr lesen konnte (das war bestimmt auch die Beruhigstablette, ansonsten hätte ich mich sicher sehr gefreut, ist ja ein Erfolgserlebnis, zum ersten Mal seit Jahren die Uhzeit an der Wand wieder lesen zu können...) Es wurde ein Erinnerungsfoto mit dem Arzt und mir gemacht udn ich ging ins Wartezimmer, wo ich die Augen geschlossen halten sollte und warten, bis ich zur Nachuntersuchung aufgerufen wurde. Ich war ganz relaxt, lehnte mich an meinen Freund, udn wartete auf die Nachuntersuchung. Der Arzt meinte dann, dass rechts die Verbandslinse nicht ordentlich sitzt und er musste sie mit einem sterilen Tupfer zurechtrücken. Ich spürte nichts. Wir sprachen dann den Tropfenplan durch und ich wurde nach Hause entlassen. Mit der Sonnenbrille ging es ganz gut, ich sollte die Augen ja geschlossen lassen, blinzelte doch mal, und erkannte vor uns ein Auto-Kennzeichen.. was vorher ohne Brillen natürlich nie möglich war. ich habe das Kennzeichen bis heute im Kopf, richtig gefreut habe ich mich damals aber nicht, mir war noch alles egal! Daheim war dann schon alles abgedunkelt und ich wartete auf die Schmerzen, die kamen aber nicht. Ich dachte doch wirklich, dass alle Leute in den Erfahrungsberichten übertrieben haben und ich das einfach locker wegstecke. Falsch gedacht, bald ging es los!und wie! Die Augen tränten und brannten wie Feuer" Es war die Hölle! Eintropfen musste ich ja stündlich, im 5 Minuten Takt, das war eine Qual, weil ich die Augen kaum öffnen konnte. Kurz darauf kam auf dem rechten Auge ein unbeschreibliches Fremdkörper-Gefühl dazu. Ich habe ja jahrelang Kontaktlinsen getragen, habe sie dann auf dem rechten Auge nicht mehr vertragen, deswegen dann auf Brille umgestiegen. Daher kannte ich dieses Gefühl, nur war es ums mehrfache schlimmer als das Fremdkörpergefühl, das ich schon kannte... Die Zeit verging, beide Augen tränten und brannten weiter .. aber rechts wurde es immer schlimmer.. Links war es auch wahnsinnig schmerzhaft, aber gegen die rechte Seite wirklich zum aushalten. ich brachte mich mit Schmerzmittel über die Nacht, am nächsten Tag, Sonntag, gingen die Schmerzen so weiter, beide Augen brannten, tränten und taten unglaublich weh, nur rechts war wirklich unerträglich, am liebsten hätte ich mir die Linse herausgerissen. dann dachte ich mir, dass die Linse vielleicht nicht ordentlich sitzt, dann fiel mir ein, dass bei der ersten Nachuntersuchung unmittelbar nach der Laser - Behandlung der Arzt die Linse mit einem sterilen Tupfer zurecht rücken musste. Dann kam die Angst dazu, dass eben etwas nicht stimmt. Auf Schmerzen war ich eingestellt, aber da ich dann eben das Gefühl hatte, dass das so nicht gehören kann. Also rief ich die Notfall-Nummer an, die ich bekommen habe, falls es Probleme gibt. Die Dame am Telefon war sehr freundlich, nahm meien Daten auf und versprach mir einen Rückruf des behandelnden Arztes innerhalb einer Stunde. das war gegen 13.00 Uhr, also der Rückruf bis 16.00 Uhr noch immer nicht erfolgte, rief ich nochmal die Notfall - Nummer an. Die Dame war erstaunt, dass der Arzt noch nicht rückgerufen hatte, versprach mir, ihn nochmal zu kontaktieren. Dann rief mich der Arzt auch bald an, entschuldigte, dass es nicht eher geklappt hat, aber er ist gerade Skifahren und da hat etwas nicht funktioniert, normal funktioniere das besser. Gut, er hat sich mehrmals entschuldigt, das war mir dann auch alles egal, ich wollte nur, das er mir hilft... ich schilderte ihm mein Problem, .. dann meinte er, es kann schon sein, kommt selten vor, aber durchaus möglich, dass ich eine der wenigen Patienten sei, die die Verbandlinse nicht vertragen.  habe ihn daran erinnert, dass ich diejenige war, bei der die rechte Linse nicht ordentlich gesessen ist... Er erinnerte sich und er meinte, normalerweise wird die Schutzlinse erst nach 4-5 Tagen entfernt, falls ich aber das Gefühl habe, dass ich die Linse wirklich nicht vertrage, dann kann ich sie auch selber früher entfernen, falls ich die Augen die ganze Zeit geschlossen halte,  kann eh nichts sein. Ich wollte, dass sich das wer ansieht, weil ich angst hatte, dass die LInse einen Schaden in meinem Auge anrichtet, eine Enzündung.. und falls alles normal ist und ich die Schmerzen einfach ertragen müsse, dann würde ich das tun, aber selber die Linse herausnehmen, falls ich das Gefühl habe, das sei besser,  wollte ich auf keinen Fall ..ich bin ja der Patient und nicht der Facharzt, der das entscheiden kann. aber vor Ort kommen war nicht möglich, weil am Sonntag geschlossen war. Ich wollte am Montag kommen, aber leider hat Care Vision auch am Montag geschlossen! Am Dienstag meinte er, sei zwar geöffnet, aber kein Arzt vor Ort, erst am Mittwoch wieder. Am DOnnerstag hätte ich dann ohnehin meinen regulären Linsen-Entfernungstermin gehabt. Ich fühlte mich so allein gelassen wie noch nie im Leben. Ich hatte Angst um meine Augen, hatte Angst, dass die Linse Schaden anrichtet, hatte aber auch Angst, mir selbst ins Auge zu greifen, eventuell Schaden anzurichten beim LInsen entfernen oder eben weil ich die Linse zu früh entfernt habe. Ich hdachte, da heißt es, die sind rund um die Uhr für mich da, ich wollte doch nur, dass sich das jemand ansieht, ob das normal ist oder nicht.. hätte es auf der linken Seite auch so arg geschmerzt, hätte ich mir wahrscheinlich weniger Gedanken gemacht,.. und so fühlte ich mich einfach allein gelassen... telefonische Erreichbarkeit gut und schön, aber das hat mir halt gar nicht geholfen, .. und dass dann Sonntag und Montag geschlossen ist.. furchtbar.. ich war wirklich am Verzweifeln.. mein Freund hat mir dann stärkere Schmerztabletten besorgt, und so habe ich mich über die Tage gebracht.. Am Dienstag wurde es dann endlich etwas besser, die Augen tränten auch seit Montag schon nicht mehr so stark und auch das Brennen hat auf beiden Augen nachgelassen, fast freute ich mich, weil ich am linken Auge auch das leichte Fremdkörpergefühl verspürte..wenn auch nur minimal gegen das andere.. und am nächsten Tag fuhr ich dann zu Care Vision, eben am Mittwoch, wo mein Arzt wieder anwesend war. Eine freundliche Optikermeisterin hat mir die Linsen entfernt und am liebsten hätte ich geweint vor Freude. Wir machten dann einen Sehtest und sie meinte, dass meine Sehleistung schon bei 60% liege.. Dann hätte ich noch einen Kontrolltermin für über ein Monat später bekommen und sie wollte mich verabschieden. Ich bestand aber darauf, dass sich mein behandelnder Arzt noch meine Augen ansieht, habe ihr das mit meiner Kontaktlinse erzählt. Fand es eigentlich unglaublich, dass ich am Mittwoch gekommen bin, an dem Tag, wo der Arzt endlich wieder da war, und dann wäre ich so wieder heimgeschickt worden, ohne Prüfung, ob die Linse einen Schaden angerichtet hat. Gut, die Dame kannte ja die Vorgeschichte nicht.  Jedenfalls hat sich mein behandelnder Arzt meine Augen dann auch angesehen, er meinte, es ist alles in Ordnung, mir kam vor, er war selbst erleichtert. Er sagte dann auch, dass eben nicht alle diese genormten Kontaktlinsen vertragen, das sind eben Linsen mit Standard-Krümung und alle vertragen die nicht.  
Dann fuhr ich wieder heim und es ging mir deutlich besser ohne Linsen. Die nächsten Tage hatte ich dann aber wahnsinnige Kopfschmerzen und ein Stechen im rechten Auge. Ich wartete ein paar Tage ab, machte mir dann aber doch Sorgen, weil es nur im rechten Auge so gestochen hat, und rief wieder bei Care Vision an. Ausserdem sah ich die letzten Tage wieder schlechter, es hat zwar geheißen, es wird bessere und schlechtere Tage geben, aber mir kam vor, seit drei Tagen wurde die Sehleistung immer schlechter statt auch mal wieder besser.   Die Dame am Telefon, höflich und zuvorkommend wie immer, gab mir auch gleich einen Termin für den selben Tag. Ich freute mich und fuhr hin. Leider war an diesem Tag wieder kein Arzt da. Die Optikermeisterin hat meinen Augendruck gemessen,weil sie dachte, vielleicht kommt das Stechen im rechten Auge davon. Aber der Augendruck passte. Wir machten einen Sehtest, scheinbar war ich schon bei 80 % Sehleistung, was ich kaum glauben konnte, sah ich doch schlechter als die Tage davor. Das hat sie mir dann erklärt, und zwar, die Zellen bilden sich ja ständig nach, mal um die Pupille, mal weiter aussen (da bekommt man es dann kaum mit) und so kommt es, dass man mal besser und mal schlechter sieht. Beim Sehtest sah ich dann manche Zahlen doppelt, auch das ist völlig normal meinte sie, dass es eben vorübergehend beim Nachbilden der ganzen Zellen zu einer Hornhautverkrümung kommt. Da war ich schon beruhigt, nur der Kopfschmerz und das Stechen im rechten Auge waren halt nervig. Sie meinte, leider ist heute kein Arzt da, der könnte sich sonst meine Netzhaut anschaun, ob da auch wirklich alles passt (wegen dem Stechen im Auge), aber eigentlich könne sie das eh ausschließen, dass es Netzhaut - Probleme gibt, weil dafür ist meine Sehleistung schon zu gut, meinte sie. Um sicher zu gehen, solle sich das ein Arzt anschauen, wenn ich zum nächsten Kontroll-Termin komme. Da mein nächster Termin aber erst Mitte März geplant war, hat sie den Termin vorverlegt, auf den 28. Februar, genau 1 Monat nach meinem Lasek-Eingriff. Ich fragte, falsl was nicht passt, ob da eh nichts sein kann, wenn wir jetzt so lange warten, bis sich ein Arzt das ansieht (es war der 7. Februar und eben der nächste Termin dann am 28.Februar). Sie verneinte. Ich ging nach Hause, und dachte, wenn das Stechen nicht aufhört, werde ich einfach lästig sein und einen früheren Termin verlangen. Nach zwei Tagen hörte das Stechen im Auge aber zum Glück auf! Nur die Kopfschmerzen habe ich nach wie vor. Mal stärker, mal schwächer.
Arbeiten nach 1 Woche, wie ursprünglich geplant, war bei mir nicht nötig, ich arbeite hauptsächlich am PC, und am Sonntag, also 8 Tage nach meinem Lasek-Eingriff, war ich noch sehr lichtempfindlich, sah in die Ferne zwar schon relativ gut, aber Zeitung lesen konnte ich nocht nicht. Die starken Kopfschmerzen haben mich dann dazu veranlasst, dass ich doch noch weiter das Bett hüte und nicht wie geplant an Tag 9 arbeiten gehe. Am 12 Tag nach dem Eingriff fuhr ich dann für ein paar Stunden ins Büro, und es ging besser als befürchtet. Klar, ich musste mir die Schrift am PC riesig einstellen und es war doch sehr anstrengend, aber das nötigste konnte ich erledigen, war dann nach en paar Stunden aber doch froh, wieder heimzufahren. Fernsehen konnte ich übrigens am Tag 12 auch noch immer nicht gut, erstens war es anstrengend, zweitens nervt es, nicht klar und deutlich zu sehen. Dann ging ich jeden Tag etwas länger arbeiten, tropfte nach Plan weiter ein und bog einen Tag nach dem anderen runter. Am Abend immer total erledigt, fiel ich gleich ins Bett (lesen oder TV schaun konnte ich ohnehin noch nicht), etwas unternehmen auch nicht wirklich, weil es einfach zu anstrengend für die Augen war. Die Sehleistung war mal besser mal schlechter, also alles wie es wohl sein soll, nur die Kopfschmerzen machen mir nach wie vor zu schaffen. Drei Wochen nach dem EIngriff machten meine Augen plötzlich "einen großen Sprung" in Sachen Sehleistung, nach dem Wochenende konnte ich dann viel besser sehen, die Tastatur sah ich auch viel klarer und deutlicher, arbeiten am PC ging leichter (zuerst habe ich noch mit Sonnenbrille gearbeitet). Abends bin ich auch nicht mehr so lichtempfindlich, die Rücklichter der Autos blenden aber nach wie vor, also abends Auto fahren würde ich mich noch immer nicht trauen. Bin auch erste 3 Wochen nach dem EIngriff einmal kurz mit dem Autogefahren, ganz sicher war ich mir noch nicht, obwohl ich gleich in der Früh gefahren bin, also da wo meine Augen immer am besten sehen.
Kommenden Dienstag, 28.2. habe ich meinen nächsten Kontrolltermin, bin gespannt, wie es weiter geht. 
 
Bei meiner Nachkontrolle am 28.2.2017 meinte eine Optikerin, dass ich nun etwas weitsichtig bin(ca +1 Dioptrie auf beiden Augen), dass die Kopfschmerzen vielleicht daher rühren, dass sich das Auge eben durch die Weitsichtigkeit sehr anstrengen müsse. Sie meinte, vielleicht sollte ich in eine billige Brille investieren. Ich war sehr irritiert, hatte es doch bis dato immer geheißen, dass eine Brille während der Heilungsphase nicht möglich sei, da die Sehleistung ja ständig schwanke. Beim Sehtest sah ich auch wieder Doppelbilder, sprich, meine Hornhautverkrümmung war also auch noch immer da. Beim Blick auf meine Augen meinte sie außerdem, dass sie sehe, dass noch alles am verheilen ist. (Erst  später ist mir eingefallen, dass es  bei der letzten Kontrolle eigentlich schon geheissen hat, dass alles schön verheilt ist)... Ich habe ihr gesagt, dass die Optikermeisterin beim letzten Termin meinte, der Arzt würde sich das nächste mal vielleicht meine Netzhaut ansehen, und dass ich aus diesem Grund auch noch mit dem behandelnden Arzt sprechen möchte. Ich kam dann auch zum Arzt, der sich auch gleich wieder an mich mit den Worten erinnerte: Ach ja, Sie waren ja die mit den Problemen von Anfang an. Toll. Er meinte dann, dass der Laser wohl  "zuviel erwischt" habe und ich jetzt weitsichtig sei, aber dass sich das noch legen kann, da die Hornhaut noch "nachgeben kann". Ich fragte, ob er meint, dass sich die  Weitsichtigkeit noch legen kann oder noch legen wird.. Darauf antwortete er etwas schwammig. Ich habe ihm von meinen Kopfschmerzen berichtet, worauf er meinte, dass ihm das leid täte, und wenn er mir mit Infusionen oder etwas helfen könnte, würde er es machen, aber leider gibt es nichts, ausser warten. Ich habe ihn dann gebeten, meine Augen anzusehen, was er dann auch machte und er meinte, dass aus medizinischer Sicht alles in Ordnung sei und man derzeit nichts tun könnte. Ich habe ihn darauf hingewiesen, dass mich die Kopfschmerzen und schlechte Sicht sehr einschränken, was er bedauerte, mehr aber auch nicht. Die Hornhaut sei eben noch nicht glatt und das könnte alles noch werden. Ich fragte ihn: "Und wenn nicht?". Dann müsse man ans Nachlasern denken, aber da er über meine Schmerzen nach dem Eingriff ja bestens Bescheid wusste, winkte er gleich selber ab und meinte, an diese Tortur solle ich jetzt noch gar nicht denken, da ich ja leider zum anderen Extrem gehöre und die meisten Menschen ja nach viel kürzer Zeit bereits viel besser sehen, aber endgültig könne man das erst nach sechs Monaten feststellen und dann auch an eveneutelles Nachlasern denken. 6 Monate überraschte mich doch sehr, war bis jetzt immer die Rede von 3 Monaten!! Als ich ihm das sagte, meinte er nur, ja, aber das endgültige Ergebnis stehe erst nach 6 Monaten fest. Wir sprachen noch über passende Schmerzmittel und Bildschirmarbeit-Pausen, die ich unbedingt einlegen sollte, er meinte, er hofft sehr, dass meine Kopfschmerzen weniger werden (er meinte, es könne von der aktuellen Weitsichtigkeit kommen, aber Kopfschmerzen können von überall kommen, Tumor etc - toll,  das will man hören) und damit wurde ich entlassen.
 
Ich habe dann bei der Rezeptionistin wieder einen Termin vereinbart, an einem Tag, wo auch mein behandelnder Arzt wieder da ist. diesen habe ich in ca. 3 Wochen. Ich werde aber kommenden Dienstag zu einer Augenärztin gehen, die sich meine Augen unabhänig vom Laser Institut ansieht, damit ich aufhören kann, mir Sorgen zu machen. 
 
Die andere Augenärztin, bei der ich war und die nichts mit dem Laserinstitut zu tun hat,  meinte, dass aus medizinischer Sicht alles in Ordnung sei, die Sehleistung schwankt noch immer und dass meine Augen so extrem trocken sind, war  zu erwarten, da sie vorher auch schon trocken waren, meinte sie. Ich solle mich in Geduld üben und fleissig tropfen und hoffen, dass alles besser wird, wenn die Kopfschmerzen nicht nachlassen, solle ich nochmal zu ihr kommen. Dass die Augenlaserzentren das immer schöner darstellen, als es dann tatsächlich ist, gab sie mir auch mit auf den weg.
 
 

Teil 3 und vorläufig letzter Teil:
Bei den nächsten Kontrollterminen im Augenlaserzentrum hats dann geheissen, dass ich weiter warten muss.. Dann.. Nächster Kontrolltermin im Augenlaserzentrum im April.. da fühlte ich mich wirklich verloren, allein gelassen und traurig. Habe eine Hornhautverkrümmung und auch Dioptrien. Mit diesen Infos wollte mich die Augenoptikermeisteirn heimschicken, ich verstand aber nicht, warum ich einfach so heimgehen sollte, wo ich doch eine Hornhautverkrümmung und Dioptrien habe! Ich bestand darauf, mit meinem behandelnden Arzt zu sprechen, und der kam mir wie ausgewechselt vor. Das Ergbnis sei doch rechnerisch 100%, er wisse nicht, wo mein Problem liegt (quasi wenn eins meiner Augen 80% erreicht hat und das andere 110% so gibt das doch rechnerisch fast 100 % und alles ist in Ordnung. Mit dem relativ geringen Grad an Fehlsichkeitkeit dürfte ich auch gar nicht so arge Kopfschmerzen haben und auch beim Arbeiten sollte ich nicht so eingeschränkt sein.. dürfte, sollte.. na das hilft mir in der Situation auch. Dann kam wieder das Nachlasern auf den Tisch.. wir müssen eh das halbe Jahr abwarten, aber wenn ich so eingschränkt bin, müsse ich wohl nachlasern. Aber ( und jetzt kommts) erst ein Auge und wenn da alles gut geht, dann später das andere Auge, wenn es medizinisch (Hornhautdicke) überhaupt möglich sei! Ich dachte, ich sei im falschen Film. Wir haben diese Methode gewählt(die schmerzhafte Lasek statt Lasik) eben wegen meiner nicht so dicken Hornhaut, damit wir da keine Probleme haben und auch Nachlasern kein Problem darstellt, darauf habe ich den Arzt dann auch hingewiesen, worauf er dann, nach einem kurzen Blick auf den Bildschirm meinte, ja, die Hornhautdicke ist eh nicht das Problem, das ist eh möglich. Ach so, nach meinem Einwand schon. Auf meine Bitte, beide Augen auf einmal zu lasern, meinte er, das geht nicht, weil der Teufel schläft nie, was ist, wenn der Laser Probleme macht und etwas nicht klappt, dann habe ich wenigstens das Problem nur bei einem Auge! Ich dachte, ich bin echt im falschen Film! Beim ersten Lasern, damals, als ich das Geld zahlte, kam kein Wort davon vor, erst das eine und dann das andere Auge, falls der Laser Probleme macht!! Das war doch jetzt nur, weil die Nachbehandlung gratis ist und der Arzt hofft, dass ein Auge zum nachlasern reicht, und das eine Auge das andere Auge dann quasi ausgleicht. Ich sagte ihm, dass ich unbedingt beide Augen auf einmal nachlasern muss, da ich nicht zweimal hintereinander im Job so lange fehlen kann (ist schon einmal zum Nachlasern mühsam genug und dann, wenn das Auge verheilt ist, wieder im Job fehlen wegen des zweiten Auges, geht gar nicht) und von den Schmerzen ganz zu schweigen. Ich will unbedingt beide Augen auf einmal nachlasern, die Schmerzen noch zweimal hintereinander ertrage ich nicht. Ich habe den Arzt auch daran erinnert, dass ich diejenige war, die die Schutzlinse im rechten Auge nicht vertragen hat. Woraufhin der Arzt meinte, na dann haben wir ein Problem, die Schutzline muss rauf, sonst kann der Eingriff quasi nicht stattfinden. Wieder habe ich ihn korrigiert, bzw. daran erinnert, was er beim ersten Mal sagte, als ich nach dem Eingriff die Schutzlinse nicht vertragen habe, da meinte er ja, die kann ich (ich selbst!!) entfernen, wenn ich sie nicht aushalte, ich muss nur die Augen geschlossen lassen.. Kurzum, ich war fix und fertig nach diesem Gespräch. Die Augenlaserklinik, in der ich mich bis dato gut aufgehoben fühlte, trotz der Komplikationen, war plötzlich ein Haus, was nur auf die zahlenden Kunden aus war und dann beim Nachkorrigieren sparen will. Mir wäre auch lieber, wir könnten uns das Nachlasern sparen,aber was  soll ich machen, wenn ich nicht ordentlich sehe, sogar auf der einen Seite mehr Hornhautverkrümmung bekam, als ich vorher hatte. Total fertig habe ich das Augenlaserzentrum verlassen. 
 
Beim nächsten Kontrolltermin am 21. Juni 2017 kam ich mit totaler Anspannung. Ich war den Tag vorher bei einem unabhänigen Optiker, um meine Fehlsichtigkeit messen zu lassen, denn auf die Aussage vom Arzt wollte ich mich nicht mehr verlassen. Dort sagte man mir,dass ich jedenfalls eine Brille brauche, zumindest zum Arbeiten und Autofahren, da ich eben weitsichtig bin und eine Hornhautverkrümmung habe. Das sagte ich dann auch bei Care Vision der netten Optikerin, die meine Werte gemessen hat und meinte, naja, ein bisschen hat sich ja alles verbesert und ob ich noch mit dem Arzt sprechen möchte. Das verneinte ich und meinte, ich muss ja sowieso die 6 Monate abwarten, bevor wir genaues wissen, daher bat ich um einen Termin im Juli, wenn die 6 Monate vorbei sind, dass ich da wieder kommen kann und auch mit dem Arzt die weitere Vorgangsweise besprechen kann. Dieser Termin ist heute, ich werde bei Interesse weiter berichten. 

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