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"Krank genug" für Arbeitsunfähigkeit

28. Juli 2008 um 20:23 Letzte Antwort: 1. Oktober 2011 um 19:56

Guten Abend,

da ich relativ frisch im Arbeitsleben bin und noch nie in einer solchen Situation war, würde ich mich sehr über ein paar Meinungen/Aussagen zu Folgendem freuen:
Mir geht es momentan nicht sehr gut, ich gehe morgen zum Arzt und hoffe auf eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung. Meine Situation:
Arbeitsverhältnis: befristet als Aushilfe (noch 4 w, seit 7 w)
Entlohnung: Stundenlohn
Arbeitsbereich: sozialpädagogisch (ohne Qualifikation meinerseits)
Symptome: chronische Sinusitis, verbunden mit Allergien und leichtem Asthma (wird noch abgeklärt), beginnende Neurodermitis, Migräne, Kreislaufprobleme, ständige Mattig-/Müdigkeit, ganz aktuell: "Zusammenbruch" (Heulkrampf, Neurodermitisschub, Atemnot) vor Arbeitsbeginn
Ich bin psychisch auch nicht auf der Höhre (nicht diagnostiziert).
Einige der Beschwerden (Zusammenbruch, Neurodermitis, Migräne, Zuckungen) traten zum ersten Mal/schlimmer auf, seitdem ich diesen Job habe, der mir zwar Spaß macht, mich aber auch (über-) fordert und mir anscheined nicht gut tut.
Reicht das eurer Ansicht nach für eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung?
Der Arbeitgeber müsste keinen Lohn fortzahlen, käme allerdings in personelle Bedrängnis..
Vielen Dank für Antworten!
Schönen Abend

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29. Juli 2008 um 19:12

... Recht hat sie/er ...
oder du suchst dir einen Therapeuten, der dir mit deiner Psyche hilft. Denn wie willst du sonst weiterleben?

Einen blöden Kollegen oder Chef kann man immer mal haben und auch die Arbeit macht mal mehr - mal weniger Spaß.
Es liegt doch an dir, etwas aus deinem Leben und deiner Zukunft zu machen.

Da wir nichts wissen über deine Schulbildung, Ausbildung etc. kann man nicht viel mehr raten.
Aber Weiterbildung geht immer - und rausfinden, was man will und was einem liegt.

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1. Oktober 2011 um 19:56

Arbeitsunfähigkeitsbescheinigu ng (AU)
Die große Anzahl deiner Diagnosen reichen für lange AU-Zeiten aus.

Nach der Definition der WHO ist derjenige au-krank, der sowohl körperliche un seelische als auch soziale Probleme hat.

Der Arbeitgeber ist gesetzlich verpflichtet bei rechtzeitiger Vorlage der (gelben) AU, für die angegebene Zeit den Lohn ungekürzt weiterzuzahlen.

Viel Glück.

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