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Körperschemastörung auch auf die Umgebung übertragbar?

23. Januar 2011 um 23:27

Gestern habe ich mit einigen Freunden den Film 'Black swan' angeschaut, in dem die Protagonistin des Films zwar Ballettänzerin ist, aber auch eine ES hat (es wurde nie ausgesprochen, aber Bilder sagen auch mehr, als tausend Worte).
Als ich die Ballettänzerin(nen) sah, dachte ich nur: 'Wow, die sehen so wunderschön aus, wahnsinnig grazil, dieses Gesicht und dieser Körper...", im selben Moment sagte meine Freundin neben mir recht entsetzt "Mein Gott, sind die Magersüchtig". Klar, Balletttänzerinnen sind nunmal sehr grazil und dünn. Das müssen die auch sein, aber da die Hauptdarstellerin in dem Film nunmal wirklich eine ES hatte, hatte mich das nachdenklich gemacht.
Ich finde so dünne Models generell sehr gutaussehend. Kate Moss zum Beispiel ist für mich sehr hübsch oder auch Ellen Pompeo (aus Greys Anatomy) sieht so aus, wie ich gerne aussehen würde.
Wenn ich das aber mal erwähne, sagen alle nur, dass die Models doch viel zu dünn seien. Für mich sehen sie aber völlig normal aus. Eben schlank.
Kann es also sein, dass ich keinen Sinn mehr dafür hab, wirklich zu beurteilen, was schlank ist und was nicht? Oder bin ich einfach zu 'Mediengeprägt' (wobei ich wirklich fast nie fernseh. Serien schau ich mir auf DVD an und Kate Moss seh ich nur manchmal auf Bildern. Zeitschriften kauf/les ich auch nie.) oder hat meine Freundin einfach nur einen anderen Maßstab und ich seh Gespenster?

Lg

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23. Januar 2011 um 23:38

...
da du hier schreibst geh ich mal davon aus das du auch eine ES hast. und ja, die wahrnehmung ist anders als es normal sein sollte.
ich empfinde auch dünn als normal, schlank (kate moss, ellen pompeo usw. finde ich schön schlank)
normalgewicht finde ich schnell leicht pummelig, auch bei mir selbst ich find das schwer zu begreifen das man mit ng eben ein bäuchle hat und eben nicht mehr zierlich aussieht.
ärgert mich selber das ich so denk, denn es setzt einen enorm unter druck.
ob das die medien sind? nicht nur aber auf jeden fall tragen die eine mitschuld! dann kommen noch das eigene umfeld und die eigenen einstellungen dazu.. auf jeden fall spielt eine essstörung auch ne rolle, die beginnt ja oft mit nem gestörten selbstbild (auch die sicht auf andere ist dann oft gestört) man nimmt sich als dick wahr, obwohl man doch normal (schlank?) ist.
lg

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