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Kohlenhydrate am Abend, wer lässt sie weg? bitte lesen

11. März 2009 um 12:35

gibt es hier jemanden der sich daran hält? Angeblich soll ja die fettverbrennung gehemmt sein wenn man abends, oder schon nachmittags noch kohlenhydrate isst. ich würde mich gern daran halten, nur was soll ich dann abends essen was nicht so aufwändig ist und satt macht?

Ich bin abends meistens beim sport, da brauch ich vorher ein paar schöne volkornknäcke und ein paar flocken! hab letztens tomate-mozarella versucht, es macht mich einfach nicht richtig satt!

meint ihr das mitt der gehemmten fettverbrennung erübrigt sich wenn ich danach sport treibe? ich mein dann wird der stoffwechsel und was weiss ich nicht alles doch angeregt, was ich vorher esse ist dann doch egal solang es jetzt kein fettes zeug ist!

würde gerne ein paar meinungen dazu hören!

danke

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11. März 2009 um 18:08

Kohlenhydrate
... sowie Eiweiß und Fett sind natürliche Bestandteile eines _jeden_ Lebensmittels. Daher sind solche Empfehlungen bei näherer Betrachtung im Grunde für die Katz *gg*

Das Übergewicht entsteht ja nicht, weil man bisher zu viel KH-haltige Lebensmittel gegessen hat. Es kommt auf die Qualität sowie auf die möglichste Naturbelassenheit der verzehrten Lebensmittel an. Leider wird dieser Punkt bei vielen Ernährungsformen aussen vor gelassen und stattdessen auf eine vermeintliche Vermeidung einzelner Bestandteile gesetzt. Was in der Realität natürlich nie funktionieren kann.
Du kanst dir daher gerne mal diverse Lebensmittel-Tabellen ansehen.

Bereite dir für's Abendessen jeden Tag viele verschiedene große bunte Salate zu. Bring Abwechslung rein, damit dein Stoffwechsel wieder problemlos funktionieren kann und es dir auch geschmacklich nicht langweilig wird. Angefangen von diversen Blattsalaten bis hin zu Gemüse, Wurzelgemüsesorten - kurz alles was du im Supermarkt in der Obst- und Gemüseabteilung so findest und was dich anspricht. Oder greife zu Sachen, welche du bisher noch nie zuvor ausprobiert hast. Klingt zwar erstmal ungewohnt, aber man kann z.B. auch etwas fein geschnittnen Blumenkohl, geraspelte rote Beete oder eine gehobelte Zucchini roh im Salat essen. Erster schmeckt sogar schön nussig - also völlig anders als die übliche verkochte Variante...

Hol dir noch einen hübschen Bund frischer Kräuter dazu, zaubere ein leckeres Dressing aus kaltgepresstem Öl, etwas Apfelessig oder einer halben Zitrone zu. Abschmecken lässt es sich prima mit Meersalz, frischem Pfeffer oder andere Gewürze... und einer MS Akazienhonig, wenn du es lieblicher möchtest.

Von diesen Sachen kannst und sollst du dich gerne satt essen dürfen. Es sind auch nicht alle Fette bzw. Öle automatisch die Ursache für Übergewicht, auch hier gibt es Qualitätsunterschiede. Ein kleiner Buchtipp am Rande: "Idealgewicht ohne Hungerkur" Kann ich dir nur ans Herz legen.

Sport ist natürlich immer empfehlenswert für die Gesundheit, nicht nur für's Abnehmen, sondern auch für's eigene Wohlbefinden. Mach das was dir am meisten Spaß bringt! Dann wird das schon.

Lg!

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11. März 2009 um 21:13

Hallo Feana
vielleicht interessiert dich ja dieser Beitrag zum Thema Entstehung des Übergewichts - hoffe, der Link funktioniert Du findest dort auch eine Rubrik mit einigen Erfahrungsberichten von ehemals Betroffenen.

http://www.vollwertleben.info/html/ubergewicht.html

Lg!

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12. März 2009 um 18:44

Morro hat Recht...
endlich mal ein sinnvolle Antwort

Vorallem gibt es immer zwei Typen von Kohlenhydraten, einfache und komplexe... einfache Kohlenhydrate sind völliger Mist, sie bestehen überwiegend aus Zucker, mit dem sie unseren Körper viel zu schnell und heftig vollstopfen. Davon bekommen wir erst mal ein Zuckerhoch und später garantiert Heißhungerattacken!! Komplexe Kohlenhydrate dagegen bestehen aus Stärke und Ballaststoffen, die langsam und regelmäßig in unsere Blutbahnen gelangen und sind somit eine verlässliche Energiequelle! Sie machen satt, zufrieden und werden gut vom Körper aufgeschlossen!!
Einfache Kohlenhydrate sind z.B. Weißmehl, Hartweizennudeln, weißer Reis, weißer Zucker... daher kommt auch der schlechte "Ruf" der Kohlenhydrate
Komplexe Kohlenhydrate sind also z.B. Kartoffeln, Gerste, Mais, Vollkornreis, Nudeln aus dunklem Reismehl oder Vollkornmehl, Linsen, Bohnen... und natürlich Obst und Gemüse, das versorgt den Körper mit Vitaminen, Mineralien und Ballaststoffen!!

Ich z.B. esse morgens immer frisches Obst, da es auf "leerem" Magen schneller verdaut wird, als wenn ich Obst mit anderen Nahrungsmitteln zu mir nehme... wenn ich nicht richtig satt geworden bin (was eigentlich nie passiert) esse ich erst 30 min. etwas anderes, wie z.B. ein Vollkornknäcke, Knuspermüsli oder sowas (aber ohne Zucker )
Zum Mittag ess ich dann meistens Gemüse oder Salat, die wandern blitzschnell duch den Körper und lassen sich leicht verdauen, und mein Abendessen ist die "schwerste" Mahlzeit am Tag, hier ess ich dann z..B. Vollkornnudeln, oder Kartoffeln....
Ich esse dann wenn ich WIRKLICH hunger habe, denn somit kann ich mir auch sicher sein dass mein Essen verdaut wurde und was bringt mir das wenn ich vor 17 Uhr schon alles gegessen habe!? Vorallem regelt das auch die Verdauung...

Sport sollte am bestens Vormittags getrieben werden, denn das führt dazu dass wir den ganzen Tag über mehr Fett verbrennen... allerdings hab ich auch nich immer die Zeit dazu, aber egal, denn mit Sport kann man nur gewinnen
eben es ist egal was man davor oder danach isst, solange es gesund ist, wobei Mozarella auch fettig ist...

Naja ist meine Meinung zu Kohlenhydrate am Abend, vielleicht konnt ich dir ja etwas helfen!!
lg Yvonne

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12. März 2009 um 19:23

Hey feana ...
und hauptsache die kilos purzeln und man nimmt nich zu!!

ich wollte mit meinem Beitrag auch nur sagen, dass Kohlenhydrate wichtig sind, denn viele machen ja eine Diät in der sie komplett auf Kohlenhydrate verzichten, was sicher keine lösung ist um dauerhaft abzunehmen
(aber das wird hier ja nicht diskutiert!!)

Lg Yvi

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12. März 2009 um 22:30

Die Eskimos bzw.
... die Inuit waren vor rund 90 Jahren tatsächlich noch ein Volk gewesen, welches sich absolut naturbelassen ernährte. Das ist heute leider nicht mehr so. Natürlich war der Fisch- und Fleischanteil (Karibus,Vögel,Seehunde) in ihrer Ernährung etwas höher als bei anderen Völkern - jedoch mit dem entscheidenen Unterschied, dass sie so gut wie alles _roh_ verzehrt hatten, samt Innereien, Leber und Magen etc. Weiter aßen sie auch luftgetrockneten Fisch sowie Robbenfett und -speck.
(Im Gegensatz dazu wird in der westlich geprägten Welt oft nur noch erhitztes Muskelfleisch verzehrt). Nur so konnten die Inuit keine weiteren schwerwiegenden Erkrankungen abgesehen von der Osteoporose (->große Mengen an tier. Eiweiß) davontragen, da ihre Nährstoffversorgung durch die Rohkost weitgehend abgedeckt war.

Trotzdem hatten die Inuit auch einen beachtlichen pflanzlichen Anteil in ihrer Ernährung vorzuweisen. Da sie auch den Magen"inhalt" von den erlegten Tieren roh mitaßen (das galt sogar als Delikatesse!) Tang und Algen gehörten täglich auf deren Speiseplan. Über die Sommermonate hinweg zählten auch diverse Arten von Wildbeeren, wild wachsende arktische Früchte, einige Grasarten, Blüten, Wurzeln und Stengel. Für den Winter wurden auch Vorräte davon entweder in Öl eingelegt oder sprichwörtlich eingefrohren.

Low Carb funktioniert ja deshalb so gut, weil auf diese Weise gleich zwei der ungesündesten Nahrungsmittel wegfallen: Die Zuckerarten sowie die ganzen Auszugsmehle bzw. Produkte daraus.
Bei übermäßigem Konsum von beidem kann tatsächlich das Milieu der Darmflora aus dem Ruder geraten. Aber Darmpilze trägt jeder Mensch in sich. Das ist völlig natürlich. Es kommt nur auf die Vorraussetzungen an, ab welchem Punkt sie sich krankhaft vermehren. Und da wäre wieder bei der vorangegangenen Ernährung der Fehler zu suchen....

Lg!

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13. März 2009 um 13:35

Hallo Ralf
falls dich das Thema ernährungsbedingte Krankheiten generell näher interessiert, habe ich einen Buchtipp für Dich: Albert von Haller "Gefährdete Menschheit" - gibt es oft auch in größeren Bibliotheken zur Ausleihe.

Haller überliefert in diesem Buch die bekannten Forschungsergebnisse von Weston A. Price. Einer DER Ernährungspioniere, welcher schon früh die Zusammenhänge zwischen (Fehl)Ernährung und und den daraus resultierenden Krankheiten sehr schön aufzeigte. Die Inuit waren nur ein Beispiel von vielen in dem Buch (siehe S. 30).

Grüße!
Karin

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14. März 2009 um 1:07

Hi Ralf
Price bereiste damals über mehrere Jahre hinweg die halbe Welt um seine Beobachtungen zu dokumentieren. Sein Hauptaugenmerk lag dabei besonders auf den Naturvölkern, welche sich noch fernab der Zivilisationskost ernährten. Zur gleichen Zeit beobachtete er aber auch schon sogenannte "Nachbarstämme", bei welchen die westlich geprägte Kost in Form von Ausugsmehlen, Fabrikzuckerarten sowie Konservenkost massiv Einzug gehalten hatte.

Seine Beobachtungen dokumentierte er auch eindrucksvoll mit Bildmaterial. Vor allem am Gebiss. Allein Karies und Kiefermissbildungen waren schon bei nach nur einer(!) nachfolgenden Generation, die sich von der Zivikost ernährt hatte, massive Auswirkungen zu sehen. Bei den Völkern, die sich nach wie vor traditionell und naturbelassen ernährten, traten diese Erscheinungen nicht auf!

Eine dermaßen groß angelegte Studie ist heute ja auch kaum noch möglich. Die Industrialisierung der Ernährung hat nun ja schon fast alle Erdteile überrollt bzw. eingeholt. Price' Forschungsarbeit ist daher in ihrer Art und vor allem in ihrem Umfang beinahe schon als einzigartig zu bezeichnen

Was dich evtl. noch interessieren könnte, wäre "The saccharine disease" von Cleave & Campbell. Hier werden die verheerenden Auswirkungen des Zuckers auf die Gesundheit sehr gut dargestellt. Bin mir aber nicht sicher, ob es davon schon eine deutsche Übersetzung gibt... Im Netz wurde die auch mal veröffentlicht, hab aber gerade den Link nicht parat.

Ich muss zugeben, es ärgert mich manchmal ein wenig, wie sehr die Bevölkerung von den Medien oftmals zum Narren gemacht wird, indem uns eingeredet wird, Übergewicht sei ein Kalorien- und Fettproblem oder eine Frage der Quantität. Denn das ist es ganz und gar nicht. Und das ist auch der Grund, warum die gängigen Diäten auf Dauer nicht funkionieren (können). Aber antatt die Ursachen anzuerkennen und entsprechend zu verbreiten, wird weiter an dieser unsinnigen Kalorienlehre festgehalten.

Grüße!

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25. Januar 2010 um 1:18
In Antwort auf fanny_12516731

Die Eskimos bzw.
... die Inuit waren vor rund 90 Jahren tatsächlich noch ein Volk gewesen, welches sich absolut naturbelassen ernährte. Das ist heute leider nicht mehr so. Natürlich war der Fisch- und Fleischanteil (Karibus,Vögel,Seehunde) in ihrer Ernährung etwas höher als bei anderen Völkern - jedoch mit dem entscheidenen Unterschied, dass sie so gut wie alles _roh_ verzehrt hatten, samt Innereien, Leber und Magen etc. Weiter aßen sie auch luftgetrockneten Fisch sowie Robbenfett und -speck.
(Im Gegensatz dazu wird in der westlich geprägten Welt oft nur noch erhitztes Muskelfleisch verzehrt). Nur so konnten die Inuit keine weiteren schwerwiegenden Erkrankungen abgesehen von der Osteoporose (->große Mengen an tier. Eiweiß) davontragen, da ihre Nährstoffversorgung durch die Rohkost weitgehend abgedeckt war.

Trotzdem hatten die Inuit auch einen beachtlichen pflanzlichen Anteil in ihrer Ernährung vorzuweisen. Da sie auch den Magen"inhalt" von den erlegten Tieren roh mitaßen (das galt sogar als Delikatesse!) Tang und Algen gehörten täglich auf deren Speiseplan. Über die Sommermonate hinweg zählten auch diverse Arten von Wildbeeren, wild wachsende arktische Früchte, einige Grasarten, Blüten, Wurzeln und Stengel. Für den Winter wurden auch Vorräte davon entweder in Öl eingelegt oder sprichwörtlich eingefrohren.

Low Carb funktioniert ja deshalb so gut, weil auf diese Weise gleich zwei der ungesündesten Nahrungsmittel wegfallen: Die Zuckerarten sowie die ganzen Auszugsmehle bzw. Produkte daraus.
Bei übermäßigem Konsum von beidem kann tatsächlich das Milieu der Darmflora aus dem Ruder geraten. Aber Darmpilze trägt jeder Mensch in sich. Das ist völlig natürlich. Es kommt nur auf die Vorraussetzungen an, ab welchem Punkt sie sich krankhaft vermehren. Und da wäre wieder bei der vorangegangenen Ernährung der Fehler zu suchen....

Lg!

Die Bayern bzw.

... die Bajuwaren waren vor rund 90 Jahren tatsächlich noch ein Volk gewesen, welches sich absolut naturbelassen ernährte. Das ist heute leider nicht mehr so. Natürlich war der Fisch- und Fleischanteil (Steckerlfisch,Schweinsbraten, Tafelspitz) in ihrer Ernährung etwas höher als bei anderen Völkern - jedoch mit dem entscheidenen Unterschied, dass sie so gut wie alles schön fett verzehrt hatten, samt Knödel, Leberwurst und Sauerkraut etc. Weiter aßen sie auch luftgetrockneten Schinken sowie Schweinefett und -speck.
(Im Gegensatz dazu wird in der arktisch geprägten Welt oft nur noch roher Magen verzehrt). Nur so konnten die Bajuwaren keine weiteren schwerwiegenden Erkrankungen abgesehen von der Osteoporose (->große Mengen an tier. Eiweiß) davontragen, da ihre Nährstoffversorgung durch die Vollkost weitgehend abgedeckt war.

Trotzdem hatten die Inuit auch einen beachtlichen pflanzlichen Anteil in ihrer Ernährung vorzuweisen. Da sie auch den Hopfen und die Gerste zu süffigem Bier verarbeiteten (das galt sogar als Delikatesse!) Kraut und Rüben gehörten täglich auf deren Speiseplan. Über die Sommermonate hinweg zählten auch diverse Arten von Wildbeerenschnaps, wild wachsende Schwammerl, einige Kohlarten, Hopfendolden, Bärwurz und Spätzle. Für den Winter wurden auch Vorräte davon entweder in Alkohol eingelegt oder sprichwörtlich destilliert.

Lower Bavaria Carb funktioniert ja deshalb so gut, weil auf diese Weise gleich zwei der ungesündesten Nahrungsmittel wegfallen: Die Robbenfette sowie die ganzen Seehunde bzw. Produkte daraus.
Bei übermäßigem Konsum von beidem kann tatsächlich das Milieu der Darmflora aus dem Ruder geraten. Aber Darmpilze trägt jeder Mensch in sich. Das ist völlig natürlich. Es kommt nur auf die Vorraussetzungen an, ab welchem Punkt sie sich krankhaft vermehren. Und da wäre wieder bei der vorangegangenen Ernährung der Fehler zu suchen....

Lg!

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25. Januar 2010 um 15:33

Ich esse ab Mittag keine KH mehr...
Hallo, ich esse nur Mittags KH. Am Abend esse ich z.B. Fleisch und Salat oder Fisch und Gemüse.

Ich habe gemerkt dass ich von Brot, Nudeln usw. abdens zunehme.
Das mit dem Hungergefühlt ist so eine Sache. Mit der Zeit gewöhnt man sich daran.
Ich esse einfach viel Salat, Früchte, Gemüse.

Habe so 10kg abgenommen

Lg

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