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Kann nicht mehr stoppen

2. Januar 2015 um 20:35 Letzte Antwort: 3. Januar 2015 um 19:34

Hallo
ich (42) hänge seit längerer Zeit fest in Sportsucht, Magersucht usw.

Tagsüber esse ich sehr wenig, bewege mich viel bzw. treibe fast täglich Sport (Bewegungssucht) .
Abends ab ca. 18 Uhr "erlaube" ich mir dann, ,richtig zu essen. Und esse und esse...... idR sind es 4000 Kalorien, z.T. sogar mehr!!!
Gehe mit einem riesigen Ballon-Bauch ins Bett, der auch tagsüber nicht verschwindet.

Auf die Art habe ich in letzter Zeit ziemlich zugenommen und habe mein Zielgewicht (50 kg bei 1,66) längst weit überschritten (Tiefstgewicht waren 45 kg)

Aber: ich kann nicht mehr aufhören!!!
Habe mich an die Essensmengen gewöhnt und es ist eine direkte "Sucht", jeden Abend so viel Essen in sich reinzuschaufeln.

Ich habe jettzt große Angst, dass das in eine Art Binge Eating o.ä. umschlägt.
Kennt das jemand bzw. habt ihr Ratschläge/Tipps???

Danke!

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2. Januar 2015 um 20:53

Hi
hi, an deiner stelle wuerde ich mich um eine Psychotherapie kuemmern. je frueher du dir hilfe suchst... desto besser...lg mrsbreakdown

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2. Januar 2015 um 21:35
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Hi
hi, an deiner stelle wuerde ich mich um eine Psychotherapie kuemmern. je frueher du dir hilfe suchst... desto besser...lg mrsbreakdown

Natürlich....
bin ich in therapeutischer Behandlung, schon seit fast 2 Jahren. Auch stationär war ich schon.

Kennt das jemand von euch mit dem "Fressen"? Erst hungern, dann anfangen zu essen, Zunahme, und dann gar nicht mehr aufhören können mit dem essen und immer weiter zunehmen????

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2. Januar 2015 um 22:11

Tagsüber...
.....esse ich schon, aber nur so ca. 1000 Kalorien, abends sind es dann nochmal 2500-3500.
Ich bin meistens auch noch pappsatt vom Vorabend, klar...

Ich habe einfach ein riesiges Problem damit, tagsüber zu essen ,solange ich es mir noch nicht "verdient" habe.

Gegen diesen kranken Gedanken kämpfe ich mit HIlfe meiner Therapeutin schon ewig an....

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3. Januar 2015 um 10:54

Dann werden es noch mehr
Problem ist nicht, dass am Abend Hunger o.ä. da ist, sondern das ist wie eine Gewohnheit oder "Sucht".

Wenn ich morgens mehr frühstücke, dann esse ich abends trotzdem genauso viel. Hatte schon mal Tage mit 5000cals +, wo es mir wirklich körperlich schlecht gegangen ist...

Mein KÖrper kommt mit dem zuviel an Nahrung nicht klar, habe immer Bauchschmerzen, Blähungen usw.

Ich suche einen Weg, nicht tagsüber mehr zu essen, sondern von dem ZUVIEL abends wegzukommen und mich auf ein normales Maß einzupendeln....

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3. Januar 2015 um 11:10
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Dann werden es noch mehr
Problem ist nicht, dass am Abend Hunger o.ä. da ist, sondern das ist wie eine Gewohnheit oder "Sucht".

Wenn ich morgens mehr frühstücke, dann esse ich abends trotzdem genauso viel. Hatte schon mal Tage mit 5000cals +, wo es mir wirklich körperlich schlecht gegangen ist...

Mein KÖrper kommt mit dem zuviel an Nahrung nicht klar, habe immer Bauchschmerzen, Blähungen usw.

Ich suche einen Weg, nicht tagsüber mehr zu essen, sondern von dem ZUVIEL abends wegzukommen und mich auf ein normales Maß einzupendeln....

Ich weiß ja nicht, ...
um wie viel Uhr du anfängst zu essen. Ich esse auch (noch) sehr viel abends, oft erst nach neun oder zehn Uhr. Wenn es bei dir auch eher spät ist, versuch doch mal, früher ins Bett zu gehen?

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3. Januar 2015 um 11:16

Ich weiß ja nicht, ...
um wie viel Uhr du anfängst zu essen. Ich esse auch (noch) sehr viel abends, oft erst nach neun oder zehn Uhr. Wenn es bei dir auch eher spät ist, versuch doch mal, früher ins Bett zu gehen?

P.S.: Bevor Missverständnisse aufkommen. Das "noch" steht in Klammern, da ich vom abendlichen Viel-Essen, um kcal aufzufüllen, wegkommen möchte. Abends am meisten zu essen und tagsüber (unbewusst?) zu sparen, ist für mich ein Symptom der ES.

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3. Januar 2015 um 14:34
In Antwort auf

Hi
hi, an deiner stelle wuerde ich mich um eine Psychotherapie kuemmern. je frueher du dir hilfe suchst... desto besser...lg mrsbreakdown

Doch,
ich kenne das auch ein wenig.
Ich habe vor wenigen Wochen einen Post geschrieben, weil ich nicht vom Kalorienzählen wegkam und über die letzten Monate angefangen hatte, regelrechte Essattacken zu entwickeln.
Es ist also nicht genau die gleiche Situation und ich kann Dir nur schildern, wie es sich für mich verbessert:

Ich habe mir dem Kalorienzählen rigoros von einem auf den anderen Tag aufgehört. Im ersten Moment hat mir das viel Last genommen, weiterhin aber macht es mich nervös. Ich habe seitdem Wassereinlagerungen und einen Blähbauch,- vom Stress, vermute ich mal.
Was ich aber seitdem jeden Tag aufs neue übe ist: Nach dem Hunger essen. Erstens, versuchen rauszufinden, worauf man wirklch Hunger hat und aufhören, wenn man satt ist. Ich fahre deswegen damit besser, erstmal nicht zu snacken, ausser Obst. Langsam essen. Kein PC oder sonstwas daneben.
Es ist für mich jedes Mal wieder eine Überwindung, aber ich bleibe dran.
Ausserdem war ein wichtiger Schritt für mich, die letzten Essattacken nicht mehr zu "kompensieren" sondern am nächsten Tag "einfach" normal weiterzumachen.
Es ist leicht gefrat "Warum auch so hart zu sich sein?", aber es stimmt trotzdem . Bringt ja nichts.

Ich habe mich viel gefragt, was ich in meinem Leben alles versuche zu kontrollieren mit dem Essen, anstatt mit Instinkt und Selbstvertrauen zu handeln und schon einiges begonnen, zu ändern.

Einerseits ist es anstrengend zu sehen, dass nahezu alle Lebensbereiche betroffen sind, andererseits ist es so erleichternd.

Ich treibe auch viel Sport und bin da "streng" mit mir geworden in dem Sinn, dass Ehrgeiz durchaus erlaubt ist, aber der Sport muss Spass machen und darf nicht in karnkem Mass zur "Essenskompensation" dienen. Sprich, im Moment gar nicht und später, wenn ich mich wieder richtig gut fühle, ist meintwegen mal eine kleine Extrarunde nach einer Hochzeit erlaubt. Falls ich mag.
Kurz, ich muss richtig Lust darauf haben.

Deswegen mache ich z.B. jetzt nach einigem Nachdenken und doch relativ spontan nach einer grossen Leistung gestern eine Regenerationswoche nach sehr langem, hartem Training.
Meine erste und es wird höchste Zeit!

Da Du anscheinend auch Sport machst, kann ich Dir das nur ans Herz legen, bevor Du mal in ein Übertraining geraten solltest.

Grundsätzlich denke ich, wenn wir normal und gesund essen und uns viel bewegen, normal viel, dann kann eh nichts wirklich passieren. Also muss man sich sein Frühstück nicht "verdienen", auch wenn man am Abend vorher noch 3000 kcal gegessen hat.
Versteh mich nicht falsch, ich kenne das Gefühl und den Gedanken nur zu gut.
Aber sieh es mal so: Im Konstrast zu dem Lebenswandel, den Du jetzt schon seit Wochen oder Monaten aufrecht erhälst, indem Du immer auf diesen einen Morgen nach dem einen Abend wartest, an dem Du nicht zu viel gegessen hast und weswegen immer wieder in den Strudel Abends reingerätst, weil Du eventuell einfach zu viel mit dem Kopf kontrollierst und dann "ausbrichst",- was sind schon ein paar Mal die 1000 kcal mehr zum Frühstück bzw. tagsüber die es braucht, die Kurve zu kriegen?


Viel Glück!

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3. Januar 2015 um 14:47
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Doch,
ich kenne das auch ein wenig.
Ich habe vor wenigen Wochen einen Post geschrieben, weil ich nicht vom Kalorienzählen wegkam und über die letzten Monate angefangen hatte, regelrechte Essattacken zu entwickeln.
Es ist also nicht genau die gleiche Situation und ich kann Dir nur schildern, wie es sich für mich verbessert:

Ich habe mir dem Kalorienzählen rigoros von einem auf den anderen Tag aufgehört. Im ersten Moment hat mir das viel Last genommen, weiterhin aber macht es mich nervös. Ich habe seitdem Wassereinlagerungen und einen Blähbauch,- vom Stress, vermute ich mal.
Was ich aber seitdem jeden Tag aufs neue übe ist: Nach dem Hunger essen. Erstens, versuchen rauszufinden, worauf man wirklch Hunger hat und aufhören, wenn man satt ist. Ich fahre deswegen damit besser, erstmal nicht zu snacken, ausser Obst. Langsam essen. Kein PC oder sonstwas daneben.
Es ist für mich jedes Mal wieder eine Überwindung, aber ich bleibe dran.
Ausserdem war ein wichtiger Schritt für mich, die letzten Essattacken nicht mehr zu "kompensieren" sondern am nächsten Tag "einfach" normal weiterzumachen.
Es ist leicht gefrat "Warum auch so hart zu sich sein?", aber es stimmt trotzdem . Bringt ja nichts.

Ich habe mich viel gefragt, was ich in meinem Leben alles versuche zu kontrollieren mit dem Essen, anstatt mit Instinkt und Selbstvertrauen zu handeln und schon einiges begonnen, zu ändern.

Einerseits ist es anstrengend zu sehen, dass nahezu alle Lebensbereiche betroffen sind, andererseits ist es so erleichternd.

Ich treibe auch viel Sport und bin da "streng" mit mir geworden in dem Sinn, dass Ehrgeiz durchaus erlaubt ist, aber der Sport muss Spass machen und darf nicht in karnkem Mass zur "Essenskompensation" dienen. Sprich, im Moment gar nicht und später, wenn ich mich wieder richtig gut fühle, ist meintwegen mal eine kleine Extrarunde nach einer Hochzeit erlaubt. Falls ich mag.
Kurz, ich muss richtig Lust darauf haben.

Deswegen mache ich z.B. jetzt nach einigem Nachdenken und doch relativ spontan nach einer grossen Leistung gestern eine Regenerationswoche nach sehr langem, hartem Training.
Meine erste und es wird höchste Zeit!

Da Du anscheinend auch Sport machst, kann ich Dir das nur ans Herz legen, bevor Du mal in ein Übertraining geraten solltest.

Grundsätzlich denke ich, wenn wir normal und gesund essen und uns viel bewegen, normal viel, dann kann eh nichts wirklich passieren. Also muss man sich sein Frühstück nicht "verdienen", auch wenn man am Abend vorher noch 3000 kcal gegessen hat.
Versteh mich nicht falsch, ich kenne das Gefühl und den Gedanken nur zu gut.
Aber sieh es mal so: Im Konstrast zu dem Lebenswandel, den Du jetzt schon seit Wochen oder Monaten aufrecht erhälst, indem Du immer auf diesen einen Morgen nach dem einen Abend wartest, an dem Du nicht zu viel gegessen hast und weswegen immer wieder in den Strudel Abends reingerätst, weil Du eventuell einfach zu viel mit dem Kopf kontrollierst und dann "ausbrichst",- was sind schon ein paar Mal die 1000 kcal mehr zum Frühstück bzw. tagsüber die es braucht, die Kurve zu kriegen?


Viel Glück!

Was
ich noch vergessen habe:

Ich habe auch ein "Essattacken-Tagebuch" geführt (oh klingt das unerfreulich!) bzw. habe es natürlich hier liegen, für den Fall dass ich es wieder brauche.
Da schreibe ich hinterher immer rein wie ich mich vor, während und nach der Essattacke gefühlt habe.
Das ist sehr interessant und hat mir geholfen, bestimmte Gefühle überhaupt erst zu erkennen.

Ich glaube, das wichtigste ist Durchhaltevermögen. Auch wenn nach dem ersten Bemühen doch wieder was kommt, weitermachen. Bei mir wird es bis jetzt immer besser, auch wenn ich glaube ich noch lange nicht raus bin aus meiner "Lebenskrise".

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3. Januar 2015 um 18:03
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Ich weiß ja nicht, ...
um wie viel Uhr du anfängst zu essen. Ich esse auch (noch) sehr viel abends, oft erst nach neun oder zehn Uhr. Wenn es bei dir auch eher spät ist, versuch doch mal, früher ins Bett zu gehen?

Z.T. bis Mitternacht
....das ist das Problem, ich esse z.T. bis 23 oder 24 Uhr.

Nehme mir ständig vor, früher ins Bett zu gehen, aber schaffe es dann doch wieder nicht.

Das abendliche Essen ist wie eine Art "Belohnung" für mich, auf das ich mich den ganzen Tag freue.
Aber so kann man auf Dauer kein soziales Leben führen und es macht mich krank, weil es mein Körper nicht mehr schafft...

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3. Januar 2015 um 18:58

Danke, das trifft es sehr gut...
...was das Problem ist bei mir.
Meine Therapeutin nennt es mein "Abendritual". Auf das freue ich mich den ganzen Tag und allein der Gedanke, dann nicht stundenlang essen zu dürfen, früher aufzuhören, einiges wegzulassen usw., das tut fast körperlich weh! Wirklich schlimm. Aber ein Abend mit einem normalen Essen, bis man satt ist und dann aufhören?
Derzeit unvorstellbar.
Und morgens essen, ohne dass ich mich bewegt habe und noch nichts "verdient" - genauso unvorstellbar
Zumal ich morgens allein beim Gedanken an Essen Widerwillen empfinde, da ich immer noch voll bin und idR einen Bauch wie hochschwanger habe.

Aber irgendwo in diesem Teufelskreis muss ich ansetzen - das hast du sehr treffend formuliert!
Fragt sich nur, wo.

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3. Januar 2015 um 19:01
In Antwort auf

Doch,
ich kenne das auch ein wenig.
Ich habe vor wenigen Wochen einen Post geschrieben, weil ich nicht vom Kalorienzählen wegkam und über die letzten Monate angefangen hatte, regelrechte Essattacken zu entwickeln.
Es ist also nicht genau die gleiche Situation und ich kann Dir nur schildern, wie es sich für mich verbessert:

Ich habe mir dem Kalorienzählen rigoros von einem auf den anderen Tag aufgehört. Im ersten Moment hat mir das viel Last genommen, weiterhin aber macht es mich nervös. Ich habe seitdem Wassereinlagerungen und einen Blähbauch,- vom Stress, vermute ich mal.
Was ich aber seitdem jeden Tag aufs neue übe ist: Nach dem Hunger essen. Erstens, versuchen rauszufinden, worauf man wirklch Hunger hat und aufhören, wenn man satt ist. Ich fahre deswegen damit besser, erstmal nicht zu snacken, ausser Obst. Langsam essen. Kein PC oder sonstwas daneben.
Es ist für mich jedes Mal wieder eine Überwindung, aber ich bleibe dran.
Ausserdem war ein wichtiger Schritt für mich, die letzten Essattacken nicht mehr zu "kompensieren" sondern am nächsten Tag "einfach" normal weiterzumachen.
Es ist leicht gefrat "Warum auch so hart zu sich sein?", aber es stimmt trotzdem . Bringt ja nichts.

Ich habe mich viel gefragt, was ich in meinem Leben alles versuche zu kontrollieren mit dem Essen, anstatt mit Instinkt und Selbstvertrauen zu handeln und schon einiges begonnen, zu ändern.

Einerseits ist es anstrengend zu sehen, dass nahezu alle Lebensbereiche betroffen sind, andererseits ist es so erleichternd.

Ich treibe auch viel Sport und bin da "streng" mit mir geworden in dem Sinn, dass Ehrgeiz durchaus erlaubt ist, aber der Sport muss Spass machen und darf nicht in karnkem Mass zur "Essenskompensation" dienen. Sprich, im Moment gar nicht und später, wenn ich mich wieder richtig gut fühle, ist meintwegen mal eine kleine Extrarunde nach einer Hochzeit erlaubt. Falls ich mag.
Kurz, ich muss richtig Lust darauf haben.

Deswegen mache ich z.B. jetzt nach einigem Nachdenken und doch relativ spontan nach einer grossen Leistung gestern eine Regenerationswoche nach sehr langem, hartem Training.
Meine erste und es wird höchste Zeit!

Da Du anscheinend auch Sport machst, kann ich Dir das nur ans Herz legen, bevor Du mal in ein Übertraining geraten solltest.

Grundsätzlich denke ich, wenn wir normal und gesund essen und uns viel bewegen, normal viel, dann kann eh nichts wirklich passieren. Also muss man sich sein Frühstück nicht "verdienen", auch wenn man am Abend vorher noch 3000 kcal gegessen hat.
Versteh mich nicht falsch, ich kenne das Gefühl und den Gedanken nur zu gut.
Aber sieh es mal so: Im Konstrast zu dem Lebenswandel, den Du jetzt schon seit Wochen oder Monaten aufrecht erhälst, indem Du immer auf diesen einen Morgen nach dem einen Abend wartest, an dem Du nicht zu viel gegessen hast und weswegen immer wieder in den Strudel Abends reingerätst, weil Du eventuell einfach zu viel mit dem Kopf kontrollierst und dann "ausbrichst",- was sind schon ein paar Mal die 1000 kcal mehr zum Frühstück bzw. tagsüber die es braucht, die Kurve zu kriegen?


Viel Glück!

Sportsucht
...das Problem habe ich genauso. Seit Wochen, Monaten keinen Tag Pause. Im Übertraining bin ich vermutlich längst.
Lust auf Bewegung habe ich nie, es ist nur Muss und Pflicht. Mir tun auch ständig die Beine weh, schlapp, müde, usw.
Aber ich spule mein Programm runter, so mehr oder weniger.
Damit ich abends meine Ruhe haben darf und essen und essen...

das klingt so krank, wenn ich das lese. Aber so ist es.

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3. Januar 2015 um 19:15
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Sportsucht
...das Problem habe ich genauso. Seit Wochen, Monaten keinen Tag Pause. Im Übertraining bin ich vermutlich längst.
Lust auf Bewegung habe ich nie, es ist nur Muss und Pflicht. Mir tun auch ständig die Beine weh, schlapp, müde, usw.
Aber ich spule mein Programm runter, so mehr oder weniger.
Damit ich abends meine Ruhe haben darf und essen und essen...

das klingt so krank, wenn ich das lese. Aber so ist es.

Oh,
das ist nicht gut.
So weit war es bei mir ehrlicherweise noch nie, aber ich habe mich schon dabei ertappt, nach diesen Essattacken das mit Sport kompensieren zu wollen,- da hat das Laufen dann schon weniger Spass gemacht manchmal.
Sport sollte immer Spass machen!
Ich weiss, in Deiner Situation ist das so einfach gesagt und ich möchte Dich natürlich nicht vor den Kopf stossen, indem ich zu "belehrend" klinge.
Zu Deiner Ermutigung möchte ich dennoch schreiben, dass es für mich beispielsweise bis vor wenigen Wochen unvorstellbar war, jemals keine Kalorien mehr zu zählen. Oder, wie Du schreibst, mit dem Sättigungsgefühl einfach zufrieden zu sein und nicht immer wieder mehr zu wollen.

Wenn es auch etwas stressig ist, klappt das mit dem Kalorien zählen super, ich überschlage nicht mal (manchmal kommt es mir tatsächlich so vor, als stellt sich mein Kopf absichtlich blöd. ).
Und ohne die Verbote und das Mitzählen war es auch erst möglich zu üben, nach Sättigungsgefühl zu essen und seit ich darauf besser höre, empfinde ich es endlich wieder als nicht erstrebenswert, darüber hinaus zu essen. Das Gefühl, dass das einfach so unangenehm ist, ist ganz von selbst wieder stärker geworden als die Gier.

Ich will das hier nicht zu einfach malen denn, wie schon angedeutet, ich finde man merkt mit dem normalen essen eventuell schon mehr, wie angespannt man (noch) ist und wie gerne man einfach wüsste, alles was man tut ist ok und normal und wie unsicher man sich manchmal fühlt. Oder, wie schon eine meiner Vorrednerinnen meinte, dass man negative Gefühle "weggegessen" hat,- kurz, dass es eine Ursache für das Verhalten gab.

Trotzdem bin ich bis jetzt überrascht, wie schnell der Teufelskreis zu durchbrechen ist. Deswegen, Kopf hoch und nicht aufgeben.

Fingers crossed!

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3. Januar 2015 um 19:34

Oh mein gott....mir geht es genauso!!!!
Hätte ich nie gedacht dass ichbin der hinsicht jmd. Gleichgesinntes finde....allerdings esse ich auch tagsber...
Ich habe morgens dennoch hunger und esse ein ordentliches frhstck, dann mittags meist ein sandwich mit salat oder so weil ich da unterwegs bin und nicht viel zeit, nachmittags dann unbedingt was sßes zum kaffee und dann abendessen meist so gegen 20h.....
Aber dann so ca. zwischen 22 und 24 kommt so ne blöde essattacke mit locker nochmal 1500kcal oder so zusätzlich zum abendessen....
Aber ohne diese Essattacke kann ich abends auch nicht einschlafen und dreh mich dann im bett umher bis ich letztlich doch noch aufstehe und esse....

Anfangs habe ich danach immer geheult weil ich will das einfach nicht mehr...ich kauf ein fr 3 tage und "zerstör das alles" an einem abend...
Mittlerweile habe ich mich einigermaßen damit abgefunden und lass es einfach zu in der hoffnung dass es irgendwann besser wird.

Merkwrdigerweise nehme ich davon allerdings gar nicht zu was ich ich mir jedoch wnschen wrde....demnach umso ärgerlicher...ich komm mir vor als ob ich die lebensmittel regelrecht "verschwenden" wrde...

Ist es vllt. auch einfach eine gewohnheit oder braucht mein körper das irgendwie noch....weil eigl esse ich ja tagsber regelmäßig????

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