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Kalorienzufuhr steigern

20. Januar 2010 um 18:54



Hallo ihr Lieben,

ich hab jetzt seit Ende Januar Diät gemacht, also täglich um die 1200kcal zu mir genommen.
Jede Woche hab ich einen Refeedtag eingeschoben und 2-3 mal Aerobic gmeacht.
Mittlerweile hab ich wie gewünscht 3kg abgenommen, trau mich aber nun nicht meine Kalorienzufuhr zu steigern...
Leide seit 7 Jahren an ES und hab nun Angst, wieder in der MS zu landen
Was meint ihr, um wieviel kann ich meine kcal langsam steigern???

Wäre für eure Ratschläge sehr dankbar!!!

Liebe Grüße
Danie

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20. Januar 2010 um 20:25

Kenn ich..
Hi Danie!
Hört sich total wie bei mir an - bin seit 1 1/2 Jahren auf 1200 kcal und mache dazu 2-3 mal die Woche Sport. in den letzten 9 Monaten hab ich allerdings kein Gewicht mehr verloren, sondern nur gehalten, was auch echt in Ordnung ist..
Aber: ewig will ja keiner mit 1200 kcal am Tag leben, oder? Weiß aber auch nicht so richtig, wie man sich da Kalorienzählen wieder abtrainieren kann
Hast du denn schon was versucht?
Lieber Gruß Anne

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20. Januar 2010 um 20:29
In Antwort auf orsina_11873715

Kenn ich..
Hi Danie!
Hört sich total wie bei mir an - bin seit 1 1/2 Jahren auf 1200 kcal und mache dazu 2-3 mal die Woche Sport. in den letzten 9 Monaten hab ich allerdings kein Gewicht mehr verloren, sondern nur gehalten, was auch echt in Ordnung ist..
Aber: ewig will ja keiner mit 1200 kcal am Tag leben, oder? Weiß aber auch nicht so richtig, wie man sich da Kalorienzählen wieder abtrainieren kann
Hast du denn schon was versucht?
Lieber Gruß Anne

Hallo anne,
ich ess ja jede woche einen tag ca. 1800kcal, davon hab ich bis jetzt nicht wirklich zugenommen.
heute hab ich über 1400kcal gegessen, werd ja dann sehen, ob was "passiert"...
ich will eigentlich nicht nur noch 1200kcal essen, will ja mal wieder "normal" essen können.
ich hab meistens so phasen mit dem abnehmen, dann ess ich nen paar monate wieder richtig und krieg dann nen rappel weil ich mich zu dick finde

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20. Januar 2010 um 20:35
In Antwort auf danni0383

Hallo anne,
ich ess ja jede woche einen tag ca. 1800kcal, davon hab ich bis jetzt nicht wirklich zugenommen.
heute hab ich über 1400kcal gegessen, werd ja dann sehen, ob was "passiert"...
ich will eigentlich nicht nur noch 1200kcal essen, will ja mal wieder "normal" essen können.
ich hab meistens so phasen mit dem abnehmen, dann ess ich nen paar monate wieder richtig und krieg dann nen rappel weil ich mich zu dick finde

Schon mal ne gute Idee
Das mit dem einen Tag die Woche normal essen hätt ich auch mal machen sollen, ist glaub ich echt besser für den Stoffwechsel.. Hab das Gefühl, meiner ist total runtergefahren.
Hab auch schon zwei Anläufe gemacht, um etwas "normaler" zu essen.
Das eine Mal hab ich mir vorgenommen, mir auf jeden Fall einmal die Woche etwas aus der Reihe zu gönnen, ohne es mit Hungern wieder auszugleichen. Hab ich aber nicht sehr lange gemacht, hab oft ein schlechtes Gewissen nach Kalorienbomben..
Nach Weihnachten war ich ein paar Tage im Urlaub und hatte dann noch eine Woche frei, da hab ich einfach nicht mehr gezählt, aber immer noch vorsichtiger als normal gegessen - das Ergebnis (war auch nicht beim Sport..) waren 2 Kilo mehr nach 2-3 Wochen zu Jahresanfang. Seitdem kreisen meine Gedanken wieder echt mehr um Kalorien und ich versuch echt jeder Versuchung aus dem Weg zu gehen..
Wie ist das denn bei dir mit dem Umfeld? Sagt da wer was komisches? Kannst du beim Auswärts-Essen normal mitessen?

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20. Januar 2010 um 20:37
In Antwort auf danni0383

Hallo anne,
ich ess ja jede woche einen tag ca. 1800kcal, davon hab ich bis jetzt nicht wirklich zugenommen.
heute hab ich über 1400kcal gegessen, werd ja dann sehen, ob was "passiert"...
ich will eigentlich nicht nur noch 1200kcal essen, will ja mal wieder "normal" essen können.
ich hab meistens so phasen mit dem abnehmen, dann ess ich nen paar monate wieder richtig und krieg dann nen rappel weil ich mich zu dick finde

..
Wollte eigentlich noch was dazu schreiben
Das mit dem langsam steigern hört sich echt ganz sinnvoll an - so in 100-200 kcal-Schritten.

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20. Januar 2010 um 20:44
In Antwort auf orsina_11873715

Schon mal ne gute Idee
Das mit dem einen Tag die Woche normal essen hätt ich auch mal machen sollen, ist glaub ich echt besser für den Stoffwechsel.. Hab das Gefühl, meiner ist total runtergefahren.
Hab auch schon zwei Anläufe gemacht, um etwas "normaler" zu essen.
Das eine Mal hab ich mir vorgenommen, mir auf jeden Fall einmal die Woche etwas aus der Reihe zu gönnen, ohne es mit Hungern wieder auszugleichen. Hab ich aber nicht sehr lange gemacht, hab oft ein schlechtes Gewissen nach Kalorienbomben..
Nach Weihnachten war ich ein paar Tage im Urlaub und hatte dann noch eine Woche frei, da hab ich einfach nicht mehr gezählt, aber immer noch vorsichtiger als normal gegessen - das Ergebnis (war auch nicht beim Sport..) waren 2 Kilo mehr nach 2-3 Wochen zu Jahresanfang. Seitdem kreisen meine Gedanken wieder echt mehr um Kalorien und ich versuch echt jeder Versuchung aus dem Weg zu gehen..
Wie ist das denn bei dir mit dem Umfeld? Sagt da wer was komisches? Kannst du beim Auswärts-Essen normal mitessen?

Alsoo
mein umeld ist am verzweifeln...
alle haben angst, dass ich wieder in ner klinik lande etc.
das mit dem einmal die woche richtig essen tut ganz gut!
mach das auch wegen dem stoffwechsel, hab so angst vor jojoeffekten...
beim auswärtsessen ist es schwierig, ich versuch das immer zu vermeiden. man muss sich ja auch ständig rechtfertigen und so.
was isst du denn so über den tag verteilt???

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20. Januar 2010 um 20:56
In Antwort auf danni0383

Alsoo
mein umeld ist am verzweifeln...
alle haben angst, dass ich wieder in ner klinik lande etc.
das mit dem einmal die woche richtig essen tut ganz gut!
mach das auch wegen dem stoffwechsel, hab so angst vor jojoeffekten...
beim auswärtsessen ist es schwierig, ich versuch das immer zu vermeiden. man muss sich ja auch ständig rechtfertigen und so.
was isst du denn so über den tag verteilt???

Schema F
Bin mit meinem Essen da angelangt, wo ich echt nicht hin wollte - hatte oft gelesen, dass Essgestörte irgendwann anfangen, jeden Tag das Gleiche zu essen, weil man sich da nicht so viele Gedanken wegen den Kalorien machen muss..
Hab das Gefühl mich noch "recht gesund" zu ernähren, mit viel Proteinen und Gemüse..
Mein Standarttag:
Frühstück: 150g Magerquark + 1 Apfel + 3 EL Vollkornmüsli
Zwischmahlzeit: 1 Scheibe Roggenvollkornbrot mit leichtem Frischkäse + 1 Scheibe Putenbrust
Mittag: 1 großer (wirklich rieseiger!) Salat aus Blattsalat, Karotte, Gurke, Paprika, Mai, Kidneybohnen, Tomate, Weißkrautsalat mit wenig French-Dressing + ggf. Hühnerbrust/ noch etwas Gemüse (was die Kantine so fettarmes hergibt..)
Zwischenmahlzeit: 70 g Magerquark + 1 kleiner Apfel/ Birne + 3 TL Müsli
Abendessen: unterschiedlich, aber meist Gemüsepfanne mit Fisch/ Fleisch oder selbstgemachte Gemüsesuppe oder ab und an leichte Aufläufe
meist noch ne halbe Scheibe Vollkornbrot mit Harzer Rolle
Betthupferl: kleiner Magerquark oder gefrorener Fruchtzwerg
Zwischendurch gibt auch 2-3 Kekse, 3-4 Lakritze oder so, aber in kleinen Mengen.

Mein Umfeld steht der Sache auch sehr skeptisch ggü- mein Freund macht sich sorgen, meint, mit der Menge kann man nicht auskommen und er mag nicht, wenn ich hungrig ins Bett geh..
Außerhalb essen versuch ich auch schon zu meiden, bedeutet für mich echt Stress - aber dadurch wird man echt etwas unsozial

Wie sieht denn dein normaler Tag aus?

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20. Januar 2010 um 21:03
In Antwort auf orsina_11873715

Schema F
Bin mit meinem Essen da angelangt, wo ich echt nicht hin wollte - hatte oft gelesen, dass Essgestörte irgendwann anfangen, jeden Tag das Gleiche zu essen, weil man sich da nicht so viele Gedanken wegen den Kalorien machen muss..
Hab das Gefühl mich noch "recht gesund" zu ernähren, mit viel Proteinen und Gemüse..
Mein Standarttag:
Frühstück: 150g Magerquark + 1 Apfel + 3 EL Vollkornmüsli
Zwischmahlzeit: 1 Scheibe Roggenvollkornbrot mit leichtem Frischkäse + 1 Scheibe Putenbrust
Mittag: 1 großer (wirklich rieseiger!) Salat aus Blattsalat, Karotte, Gurke, Paprika, Mai, Kidneybohnen, Tomate, Weißkrautsalat mit wenig French-Dressing + ggf. Hühnerbrust/ noch etwas Gemüse (was die Kantine so fettarmes hergibt..)
Zwischenmahlzeit: 70 g Magerquark + 1 kleiner Apfel/ Birne + 3 TL Müsli
Abendessen: unterschiedlich, aber meist Gemüsepfanne mit Fisch/ Fleisch oder selbstgemachte Gemüsesuppe oder ab und an leichte Aufläufe
meist noch ne halbe Scheibe Vollkornbrot mit Harzer Rolle
Betthupferl: kleiner Magerquark oder gefrorener Fruchtzwerg
Zwischendurch gibt auch 2-3 Kekse, 3-4 Lakritze oder so, aber in kleinen Mengen.

Mein Umfeld steht der Sache auch sehr skeptisch ggü- mein Freund macht sich sorgen, meint, mit der Menge kann man nicht auskommen und er mag nicht, wenn ich hungrig ins Bett geh..
Außerhalb essen versuch ich auch schon zu meiden, bedeutet für mich echt Stress - aber dadurch wird man echt etwas unsozial

Wie sieht denn dein normaler Tag aus?

...
ich esse auch meistens das gleiche.
morgens:
30g Vollkornflakes mit 100ml 1,5% Milch
2 Knäckebrote mit Honig

ZM:
1 Müsliriegel

mittags:
kleine Portion z.b. Nudeln mit etwas Sauce / 2 Rühreier mit 200g Kartoffeln

abends:
Knäckebrot mit Dudarfst Margarine
100g Forelle / Gewürzgurken oder Tomaten

betthupferl:
optiwellpudding

und ab und zu 3-4 Gummibärchen


es ist wirklich sehr anstrengend, ich plane meistens schon für den nächsten tag und so.
mein freund indet mich schon zu dünn...

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20. Januar 2010 um 21:12
In Antwort auf danni0383

...
ich esse auch meistens das gleiche.
morgens:
30g Vollkornflakes mit 100ml 1,5% Milch
2 Knäckebrote mit Honig

ZM:
1 Müsliriegel

mittags:
kleine Portion z.b. Nudeln mit etwas Sauce / 2 Rühreier mit 200g Kartoffeln

abends:
Knäckebrot mit Dudarfst Margarine
100g Forelle / Gewürzgurken oder Tomaten

betthupferl:
optiwellpudding

und ab und zu 3-4 Gummibärchen


es ist wirklich sehr anstrengend, ich plane meistens schon für den nächsten tag und so.
mein freund indet mich schon zu dünn...

Wirklich anstrengend!
Das mit dem Planen mach ich auch immer im Voraus - ich kauf halt auch nichts, das nicht in meinen Plan passt. Das Problem dabei: ich wohn seit einiger Zeit mit meinem Freund zusammen, der kauft natürlich total andere Sachen.. Die liegen dann rum und ich starre sie an. Dann sitz er neben mir und knabbert Chips (natürlich soll und darf er Chips essen, das problem liegt ja bei mir..), aber in dem Moment kann ich das meistens einfach NICHT ertragen.
In letzter Zeit werd ich auch total unflexibel, morgen will er mich mit einem schönen Abendessen überraschen und sprach von mehreren Gängen. Ich hab solange gequengelt, bis er mir gesagt hat, was er kochen will - weiß gar nicht, wo ich am Tag noch sparen soll, um abends mit gutem Gewissen groß zu essen
Mein Freund ist mit meiner Figur auf jeden Fall zufrieden, sagt aber auch oft, dass er mich auch mit etwas mehr noch genau so toll finden würde. Das hilft mir leider auch nicht..

Wie war das denn mit deiner Essstörung vorher? Richtig ernst oder hast du das so in den Griff bekommen?

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20. Januar 2010 um 21:16
In Antwort auf orsina_11873715

Wirklich anstrengend!
Das mit dem Planen mach ich auch immer im Voraus - ich kauf halt auch nichts, das nicht in meinen Plan passt. Das Problem dabei: ich wohn seit einiger Zeit mit meinem Freund zusammen, der kauft natürlich total andere Sachen.. Die liegen dann rum und ich starre sie an. Dann sitz er neben mir und knabbert Chips (natürlich soll und darf er Chips essen, das problem liegt ja bei mir..), aber in dem Moment kann ich das meistens einfach NICHT ertragen.
In letzter Zeit werd ich auch total unflexibel, morgen will er mich mit einem schönen Abendessen überraschen und sprach von mehreren Gängen. Ich hab solange gequengelt, bis er mir gesagt hat, was er kochen will - weiß gar nicht, wo ich am Tag noch sparen soll, um abends mit gutem Gewissen groß zu essen
Mein Freund ist mit meiner Figur auf jeden Fall zufrieden, sagt aber auch oft, dass er mich auch mit etwas mehr noch genau so toll finden würde. Das hilft mir leider auch nicht..

Wie war das denn mit deiner Essstörung vorher? Richtig ernst oder hast du das so in den Griff bekommen?

Zusammenwohnen
tun wir auch seit fast 2 jahren.
mein freund kann essen was er will und nimmt nicht zu.
er isst sooo viel süßes und so, die schränke sind voll und es verfolgt mich ständig, eine richtige qual!!!
ich hab zu meiner schlimmsten zeit 40kg gewogen und war 3 monate in einer klinik, 2 jahre später dann nochmal für 2 wochen
ich hab auch jahrelang therapie gemacht, doch es kommt immer wieder.
mir ist dann auch alles andere etwas egal, es dreht sich nur noch um gewicht und kcal

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20. Januar 2010 um 21:25
In Antwort auf danni0383

Zusammenwohnen
tun wir auch seit fast 2 jahren.
mein freund kann essen was er will und nimmt nicht zu.
er isst sooo viel süßes und so, die schränke sind voll und es verfolgt mich ständig, eine richtige qual!!!
ich hab zu meiner schlimmsten zeit 40kg gewogen und war 3 monate in einer klinik, 2 jahre später dann nochmal für 2 wochen
ich hab auch jahrelang therapie gemacht, doch es kommt immer wieder.
mir ist dann auch alles andere etwas egal, es dreht sich nur noch um gewicht und kcal

Heimlich, still und leise..
Anfangs fand ich mich immer total tapfer und standhaft, wenn er neben mir Pizza oder Schokolade gegessen hat und ich fand das Gefühl richtig gut.
Mittlerweile bin ich dann innerlich irgendwie total unzufrieden. Einfach ambivalent - ich will auch was davon, aber wenn er mir was anbietet, will ich nichts, dann fragt er nochmal und ich nehm ein kleines bißchen, lass es aber so aussehen, als ob ich das gar nicht SOOO dringend wollte.
Er hat letztens so Knuspermüsli mit Nüssen gekauft (hätte ich nie im Leben mitgenommen!). Wenn er nicht da ist, nehm ich mir immer einen TL zu meinem Vollkornmüsli, will aber nicht, dass er das sieht..
Und wenns im Krankenhaus (bin im letzten Jahr des Medizinstudiums) Süßigkeiten gibt, dann nehm ich mir erst dann ein kleines Stück, wenn keiner zuschaut.
Find ich langsam echt pathologisch

Hab auch Angst, "abzurutschen". Du kennst ja dann leider schon die totalen Tiefen von Essstörungen, ich kann mir die nur in meinen schlimmsten Träumen ausmalen..
Aber das was ich z.Z. mache ist an sich ja auch eine Essstörung (eine Diät über 1 1/2 Jahre hört sich etwas unrealistisch an, oder?), aber irgendwie eine balancierte und noch "halbwegs" gesunde. Möchte echt gern wieder normal essen!!

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20. Januar 2010 um 21:26
In Antwort auf danni0383

Zusammenwohnen
tun wir auch seit fast 2 jahren.
mein freund kann essen was er will und nimmt nicht zu.
er isst sooo viel süßes und so, die schränke sind voll und es verfolgt mich ständig, eine richtige qual!!!
ich hab zu meiner schlimmsten zeit 40kg gewogen und war 3 monate in einer klinik, 2 jahre später dann nochmal für 2 wochen
ich hab auch jahrelang therapie gemacht, doch es kommt immer wieder.
mir ist dann auch alles andere etwas egal, es dreht sich nur noch um gewicht und kcal

Therapie?
Hat dir die Therapie denn was gebracht? Ich denk im Moment auch über eine Selbsthilfegruppe oder so was nach..

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20. Januar 2010 um 21:28
In Antwort auf orsina_11873715

Heimlich, still und leise..
Anfangs fand ich mich immer total tapfer und standhaft, wenn er neben mir Pizza oder Schokolade gegessen hat und ich fand das Gefühl richtig gut.
Mittlerweile bin ich dann innerlich irgendwie total unzufrieden. Einfach ambivalent - ich will auch was davon, aber wenn er mir was anbietet, will ich nichts, dann fragt er nochmal und ich nehm ein kleines bißchen, lass es aber so aussehen, als ob ich das gar nicht SOOO dringend wollte.
Er hat letztens so Knuspermüsli mit Nüssen gekauft (hätte ich nie im Leben mitgenommen!). Wenn er nicht da ist, nehm ich mir immer einen TL zu meinem Vollkornmüsli, will aber nicht, dass er das sieht..
Und wenns im Krankenhaus (bin im letzten Jahr des Medizinstudiums) Süßigkeiten gibt, dann nehm ich mir erst dann ein kleines Stück, wenn keiner zuschaut.
Find ich langsam echt pathologisch

Hab auch Angst, "abzurutschen". Du kennst ja dann leider schon die totalen Tiefen von Essstörungen, ich kann mir die nur in meinen schlimmsten Träumen ausmalen..
Aber das was ich z.Z. mache ist an sich ja auch eine Essstörung (eine Diät über 1 1/2 Jahre hört sich etwas unrealistisch an, oder?), aber irgendwie eine balancierte und noch "halbwegs" gesunde. Möchte echt gern wieder normal essen!!

Essstörung
ist das auf jeden Fall!!!
Ja, ich kenne den ganzen Prozess, inklusive Haarausfall und leidenden Zähnen...
Und ich mache trotzdem immer wieder weiter
Man hat so wenig Spaß an allem, weil sich die Gedanken immer beim Essen befinden.
Wenn ich Sonntags meinen Refeedtag mache, gehts mir abends auch immer schlecht, weil ich mich dafür hasse, dass ich so viel gegessen habe. Anfangs ist es immer ein schönes Gefühl, richtig zu essen und so, aber dann...
Ich will jedoch meinen Stoffwechsel ein bißchen auf Trab halten!

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20. Januar 2010 um 21:34
In Antwort auf danni0383

Essstörung
ist das auf jeden Fall!!!
Ja, ich kenne den ganzen Prozess, inklusive Haarausfall und leidenden Zähnen...
Und ich mache trotzdem immer wieder weiter
Man hat so wenig Spaß an allem, weil sich die Gedanken immer beim Essen befinden.
Wenn ich Sonntags meinen Refeedtag mache, gehts mir abends auch immer schlecht, weil ich mich dafür hasse, dass ich so viel gegessen habe. Anfangs ist es immer ein schönes Gefühl, richtig zu essen und so, aber dann...
Ich will jedoch meinen Stoffwechsel ein bißchen auf Trab halten!

Spaß am Leben?
Ich find das auch echt übel, dass ich mir bei Einladungen, Verabredungen etc. als erstes Gedanken darüber mache, was es zu essen geben wird. Ob ich es wohl irgendwie schaffe, da noch was gesundes rauszupicken und so. Mein Essen ist schon vermiest, wenn das Dressing zum Salat nicht extra kommt, sondern der Salat schon komplett drin schwimmt, dann kann ich nur mit Widerwillen essen.

Und ich hab auch noch den hochnäsigen Gedanken, dass ich ja viel zu kontrolliert bin, um die Ernährung aus dem Ruder laufen zu lassen, denke meist, das mit der "ernsthaften" Magersucht passiert mir ja sicher nicht, weil ich das ja alles durchblicke und auf mich aufpasse - das ist aber echter Selbst-Beschiss, oder?

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20. Januar 2010 um 21:43
In Antwort auf orsina_11873715

Spaß am Leben?
Ich find das auch echt übel, dass ich mir bei Einladungen, Verabredungen etc. als erstes Gedanken darüber mache, was es zu essen geben wird. Ob ich es wohl irgendwie schaffe, da noch was gesundes rauszupicken und so. Mein Essen ist schon vermiest, wenn das Dressing zum Salat nicht extra kommt, sondern der Salat schon komplett drin schwimmt, dann kann ich nur mit Widerwillen essen.

Und ich hab auch noch den hochnäsigen Gedanken, dass ich ja viel zu kontrolliert bin, um die Ernährung aus dem Ruder laufen zu lassen, denke meist, das mit der "ernsthaften" Magersucht passiert mir ja sicher nicht, weil ich das ja alles durchblicke und auf mich aufpasse - das ist aber echter Selbst-Beschiss, oder?

Oh ja,
auf jeden fall...
mein freund hat gesagt, er will nicht, dass ich noch weiter abnehme, sonst trennt er sich von mir.
klingt hart, er meint, es wäre der einzige weg, mich wachzurütteln...
doch ganz ehrlich, ich denke mir, macht er eh nicht.
der drang danach, dünn zu sein ist soo groß!!!
ich will ihn aber auch nicht verlieren. er ist total überfordert mit meiner krankheit

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20. Januar 2010 um 21:50
In Antwort auf danni0383

Oh ja,
auf jeden fall...
mein freund hat gesagt, er will nicht, dass ich noch weiter abnehme, sonst trennt er sich von mir.
klingt hart, er meint, es wäre der einzige weg, mich wachzurütteln...
doch ganz ehrlich, ich denke mir, macht er eh nicht.
der drang danach, dünn zu sein ist soo groß!!!
ich will ihn aber auch nicht verlieren. er ist total überfordert mit meiner krankheit

Scheiß situation
Kann beide Seiten voll nachvollziehen:
Wahrscheinlich fällt ihm ja keine andere Lösung ein, als mit dem zu drohen, von dem er sicher ist, das es dir wirklich Angst macht. Männer sind da in meinen Augen oft nicht besonders feinfühlig/ wissen nicht, wie sies ausdrücken sollen..
Aber an sich ist so eine Drohung ja auch was, das an den Grundfesten einer Beziehung rüttelt - mich würde das echt fertig machen.. Aber die Frage ist für mich eh, in wie weit einem das normale Umfeld helfen kann?! Ich meine, die können ja sagen, was sie wollen, an den Gedanken in meinem Kopf ändert es nicht mals ein wenig.
Mein Freund meint, ich sollte mir vielleicht professionelle Hilfe holen, aber das passt nicht wirklich zu meinem Stolz. Denke, mein Leidensdruck ist (noch) nicht groß genug um ganz davon überzeugt zu sein..
Ist auch echt scheiße, das man Leute da mit rein zieht, denen man das gar nicht antun will.. Ich hab noch mit keinem außer meinem Freund drüber geredet, und ihm erzähl ich auch nur die Sachen, von denen ich denke, dass sie sich nicht SO krank anhören. Bis jetzt hat ers verkraftet, aber ich hab immer noch totalen Austauschbedarf. Weiß nur nicht, mit wem ich drüber reden soll, mein Freundeskreis ist gerade nicht so stabil
Hast du schon ausführlich mit ihm drüber geredet? Und weiß er von deinen Problemen vor eurer Beziehung?

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20. Januar 2010 um 21:56
In Antwort auf orsina_11873715

Scheiß situation
Kann beide Seiten voll nachvollziehen:
Wahrscheinlich fällt ihm ja keine andere Lösung ein, als mit dem zu drohen, von dem er sicher ist, das es dir wirklich Angst macht. Männer sind da in meinen Augen oft nicht besonders feinfühlig/ wissen nicht, wie sies ausdrücken sollen..
Aber an sich ist so eine Drohung ja auch was, das an den Grundfesten einer Beziehung rüttelt - mich würde das echt fertig machen.. Aber die Frage ist für mich eh, in wie weit einem das normale Umfeld helfen kann?! Ich meine, die können ja sagen, was sie wollen, an den Gedanken in meinem Kopf ändert es nicht mals ein wenig.
Mein Freund meint, ich sollte mir vielleicht professionelle Hilfe holen, aber das passt nicht wirklich zu meinem Stolz. Denke, mein Leidensdruck ist (noch) nicht groß genug um ganz davon überzeugt zu sein..
Ist auch echt scheiße, das man Leute da mit rein zieht, denen man das gar nicht antun will.. Ich hab noch mit keinem außer meinem Freund drüber geredet, und ihm erzähl ich auch nur die Sachen, von denen ich denke, dass sie sich nicht SO krank anhören. Bis jetzt hat ers verkraftet, aber ich hab immer noch totalen Austauschbedarf. Weiß nur nicht, mit wem ich drüber reden soll, mein Freundeskreis ist gerade nicht so stabil
Hast du schon ausführlich mit ihm drüber geredet? Und weiß er von deinen Problemen vor eurer Beziehung?

Ja,
ich hab ihm schon bevor wir uzusammengekommen sind, von meiner es erzählt!
ich hatte vorher ne 5jährige beziehung, wovon die letzten jahre eher mies waren und dann hab ich meinen heutigen schatz kennengelernt. bei ihm wusste ich, er ist der richtige
wollen auch in drei jahren heiraten etc., deshalb will ich ih nicht mit meiner krankheit vergraulen...
ich kann mit meinen freundinnen auch nicht drüber reden, sie können es nicht nachvollziehen.
bin echt froh über das orum hier

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20. Januar 2010 um 22:08
In Antwort auf danni0383

Ja,
ich hab ihm schon bevor wir uzusammengekommen sind, von meiner es erzählt!
ich hatte vorher ne 5jährige beziehung, wovon die letzten jahre eher mies waren und dann hab ich meinen heutigen schatz kennengelernt. bei ihm wusste ich, er ist der richtige
wollen auch in drei jahren heiraten etc., deshalb will ich ih nicht mit meiner krankheit vergraulen...
ich kann mit meinen freundinnen auch nicht drüber reden, sie können es nicht nachvollziehen.
bin echt froh über das orum hier

Drüber reden..
tut echt gut! Ist bei mir das erste Mal, dass ich offen drüber rede. Ist wohl auch einfacher, weil man sich nicht direkt ggü sitzt..
Ich weiß, dass sich meine Freunde schon Gedanken um mich machen, aber sie verbalisieren es nicht so.
Wenn mein Freund mich drauf anspricht, weiß er, dass ich da nicht so gern drüber mit ihm rede, aber ich mach es natürlich doch, weil er sich ja Gedanken wegen mir macht..
Ist eigentlich ein gutes Gefühl, jemandem anderen so viel zu bedeuten, dass derjenige sich wegen der eigenen Probleme regelrecht verrückt macht. Und andererseits wieder ein schreckliches Gefühl.
Ich will keinem damit zur Last fallen und vor allem nicht schwach wirken

Meine Beziehung ist auch richtig ernsthaft, reden auch schon (zum Teil mit Augenzwinkern übers Heiraten, Haus kaufen und Haustiere anschaffen

Das mit dem Abnehmen ist es echt nicht wert, sich deswegen eine schöne Zukunft zu verbauen. Aber sich nicht wohl in seinem Körper fühlen ist auch kein gutes Gefühl.
Zwickmühle, würd ich sagen!

Ich war als Jugendliche eher übergewichtig und habe z.Z. Normalgewicht bei einer schlanken Figur. So fühl ich mich wohl, vorher hab ich mich nie wohl gefühlt. Aber das Gewicht werd ich nur künstlich halten können, denk ich.

Blöde Sache..

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20. Januar 2010 um 22:12
In Antwort auf orsina_11873715

Drüber reden..
tut echt gut! Ist bei mir das erste Mal, dass ich offen drüber rede. Ist wohl auch einfacher, weil man sich nicht direkt ggü sitzt..
Ich weiß, dass sich meine Freunde schon Gedanken um mich machen, aber sie verbalisieren es nicht so.
Wenn mein Freund mich drauf anspricht, weiß er, dass ich da nicht so gern drüber mit ihm rede, aber ich mach es natürlich doch, weil er sich ja Gedanken wegen mir macht..
Ist eigentlich ein gutes Gefühl, jemandem anderen so viel zu bedeuten, dass derjenige sich wegen der eigenen Probleme regelrecht verrückt macht. Und andererseits wieder ein schreckliches Gefühl.
Ich will keinem damit zur Last fallen und vor allem nicht schwach wirken

Meine Beziehung ist auch richtig ernsthaft, reden auch schon (zum Teil mit Augenzwinkern übers Heiraten, Haus kaufen und Haustiere anschaffen

Das mit dem Abnehmen ist es echt nicht wert, sich deswegen eine schöne Zukunft zu verbauen. Aber sich nicht wohl in seinem Körper fühlen ist auch kein gutes Gefühl.
Zwickmühle, würd ich sagen!

Ich war als Jugendliche eher übergewichtig und habe z.Z. Normalgewicht bei einer schlanken Figur. So fühl ich mich wohl, vorher hab ich mich nie wohl gefühlt. Aber das Gewicht werd ich nur künstlich halten können, denk ich.

Blöde Sache..

Du hast Recht,
es ist eine totale Zwickmühle
ich denke halt ständig, ich wär nicht mehr hübsch genug und so...
naja, mal sehen wie lang das noch so geht!?!

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20. Januar 2010 um 22:20
In Antwort auf danni0383

Du hast Recht,
es ist eine totale Zwickmühle
ich denke halt ständig, ich wär nicht mehr hübsch genug und so...
naja, mal sehen wie lang das noch so geht!?!

Selbstansprüche
Das mit den zu hohen Ansprüchen an mich selbst hab ich halt auch in jedem anderen Bereich..
Damit setz ich mich immer sehr unter Druck:
Im Studium eine der Besten sein, mehr nacharbeiten als die anderen, öfter zum Sport als die anderen, gesünder essen, weniger essen, mehr aushalten,...
Würde das aber anderen Menschen ggü nie so sagen, von wegen: Ich bin ja viel besser als du.. (nicht, dass du das falsch verstehst)
Bin meistens auch "überangepasst" und finde es total schrecklich, wenn mich jemand nicht leiden kann oder ohne Grund kritisiert/ ausschließt..
Perfektionisten neigen halt in allen Bereichen zu zwanghaftem Verhalten, nur beim Essen ist das erst in den letzten 2-3 Jahren für mich zum Thema geworden.

Wie ist das denn bei dir? Irgendwelche Ursachen, die du dir selbst erklären kannst?
Mir fällt deswegen zwar auch kein Patentrezept ein, aber vielleicht ist es schon mal ein Schritt, zu erkennen, warum man so denkt, wie man denkt

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20. Januar 2010 um 22:35
In Antwort auf danni0383

Du hast Recht,
es ist eine totale Zwickmühle
ich denke halt ständig, ich wär nicht mehr hübsch genug und so...
naja, mal sehen wie lang das noch so geht!?!

Bis bald
leg mich schlafen - würd mich aber total freuen, mit dir bald wieder zu reden

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21. Januar 2010 um 11:15
In Antwort auf orsina_11873715

Selbstansprüche
Das mit den zu hohen Ansprüchen an mich selbst hab ich halt auch in jedem anderen Bereich..
Damit setz ich mich immer sehr unter Druck:
Im Studium eine der Besten sein, mehr nacharbeiten als die anderen, öfter zum Sport als die anderen, gesünder essen, weniger essen, mehr aushalten,...
Würde das aber anderen Menschen ggü nie so sagen, von wegen: Ich bin ja viel besser als du.. (nicht, dass du das falsch verstehst)
Bin meistens auch "überangepasst" und finde es total schrecklich, wenn mich jemand nicht leiden kann oder ohne Grund kritisiert/ ausschließt..
Perfektionisten neigen halt in allen Bereichen zu zwanghaftem Verhalten, nur beim Essen ist das erst in den letzten 2-3 Jahren für mich zum Thema geworden.

Wie ist das denn bei dir? Irgendwelche Ursachen, die du dir selbst erklären kannst?
Mir fällt deswegen zwar auch kein Patentrezept ein, aber vielleicht ist es schon mal ein Schritt, zu erkennen, warum man so denkt, wie man denkt

...
Will euch ja nicht irgendwie stören bei eurem Zweiergespräch..
Aber hab gerade alles mitgelesen und mich in so vielen Zitaten wiedererkannt.
Oft denke ich, ach, ich habe doch alles unter Kontrolle, bin doch völlig normal, esse ja schliesslich gesund, und doch esse ich so viele ("für mich als nicht essbare, ungesunde") Sachen nicht oder lasse sie heimlich verschwinden, wenn andere Kuchen oder solche Sachen auf die Arbeit mitbringen.. In solchen Momente wird mir immer wieder bewusst, dass ich eben doch ein Problem habe..

Das mit dem Salat stört mich auch immer extrem, wenn der so richtig in der Sauce schwimmt, ist doch auch gar nicht mehr so knackig und lecker..
Meine Essgewohnheiten sind eigentlich schon sehr gesund, aber ich esse einfach ausser ca 10gr Schockolade nie etwas Süsses, keine Kekse, Kuchen, Croissant, auch nie Würste, Weissbrot, Burger und solche Sachen. Am Tag sehr ähnlich wie du Takotsubo.
Als ich vorgestern mit meinem Freund beim Mexikaner war, hab ich dann, einfach um keine Spielverderberin zu sein (er weiss nichts von meiner ES, oblohl wir schon ne Weile zusammen sind, doch der sagt nur, ich sollte doch mehr essen, dürfe doch etc...) ne ganze Fajita Portion mit Poulet und Gemüse bestellt und auch gegessen ( zwar nur zweieinhalb Weizen-Tortillas und kein Reis dazu) aber ich hatte ein richtig schlechtes Gewissen danach und fühlte mich total aufgebläht. Für mich schreien die Saucen und die Tortillas einfach : FETT, UNGESUND, ISS MICH NICHT..!
Die Poulet gemüse Pfanne, solche Sachen, kann ich locker ohne schlechtes Gewissen ausessen.

Wie ist das bei euch wenn ihr imRestaurant esst? Bestellt ihr da nen Salat oder teilweise einfach zum euch Anpassen, auch was ähliches wie alle anderen?
Bei mi kommts ganz auf den Tag an.. Hab manchmal auch Tage, da esse ich ohne schlechtes Gewissen mehr als ne halbe Pizza beim Italiener.




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21. Januar 2010 um 11:34
In Antwort auf eiskaetzchen

...
Will euch ja nicht irgendwie stören bei eurem Zweiergespräch..
Aber hab gerade alles mitgelesen und mich in so vielen Zitaten wiedererkannt.
Oft denke ich, ach, ich habe doch alles unter Kontrolle, bin doch völlig normal, esse ja schliesslich gesund, und doch esse ich so viele ("für mich als nicht essbare, ungesunde") Sachen nicht oder lasse sie heimlich verschwinden, wenn andere Kuchen oder solche Sachen auf die Arbeit mitbringen.. In solchen Momente wird mir immer wieder bewusst, dass ich eben doch ein Problem habe..

Das mit dem Salat stört mich auch immer extrem, wenn der so richtig in der Sauce schwimmt, ist doch auch gar nicht mehr so knackig und lecker..
Meine Essgewohnheiten sind eigentlich schon sehr gesund, aber ich esse einfach ausser ca 10gr Schockolade nie etwas Süsses, keine Kekse, Kuchen, Croissant, auch nie Würste, Weissbrot, Burger und solche Sachen. Am Tag sehr ähnlich wie du Takotsubo.
Als ich vorgestern mit meinem Freund beim Mexikaner war, hab ich dann, einfach um keine Spielverderberin zu sein (er weiss nichts von meiner ES, oblohl wir schon ne Weile zusammen sind, doch der sagt nur, ich sollte doch mehr essen, dürfe doch etc...) ne ganze Fajita Portion mit Poulet und Gemüse bestellt und auch gegessen ( zwar nur zweieinhalb Weizen-Tortillas und kein Reis dazu) aber ich hatte ein richtig schlechtes Gewissen danach und fühlte mich total aufgebläht. Für mich schreien die Saucen und die Tortillas einfach : FETT, UNGESUND, ISS MICH NICHT..!
Die Poulet gemüse Pfanne, solche Sachen, kann ich locker ohne schlechtes Gewissen ausessen.

Wie ist das bei euch wenn ihr imRestaurant esst? Bestellt ihr da nen Salat oder teilweise einfach zum euch Anpassen, auch was ähliches wie alle anderen?
Bei mi kommts ganz auf den Tag an.. Hab manchmal auch Tage, da esse ich ohne schlechtes Gewissen mehr als ne halbe Pizza beim Italiener.




Hey,
das mit dem zweiergespräch hat sich so ergeben
also bei mir kommt das mit dem restaurantbesuch auch auf den tag an, mal ess ich nur salat und mal auch nen teller spaghetti, das plan ich dann aber mit ein und spare dann woanders kcal...
willst du deinem freund nichts von deiner es erzählen?
ich stell mir das total schwierig vor, es zu verbergen...

Liebe Grüße
Danie

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21. Januar 2010 um 12:04
In Antwort auf danni0383

Hey,
das mit dem zweiergespräch hat sich so ergeben
also bei mir kommt das mit dem restaurantbesuch auch auf den tag an, mal ess ich nur salat und mal auch nen teller spaghetti, das plan ich dann aber mit ein und spare dann woanders kcal...
willst du deinem freund nichts von deiner es erzählen?
ich stell mir das total schwierig vor, es zu verbergen...

Liebe Grüße
Danie

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Ja, ich spare die kcal dann auch einfach woanders ein, aber im Prinzip wäre ja nicht mal das notwendig, ich meine, andere machen das ja auch nicht so bewusst wie wir..

Hmm, ich weiss nicht, ob ich es ihm sagen kann. Wie haben eure Freunde dann reagiert?
Ich wohne eben mit meinem nicht zusammen, deshalb weiss er halt auch nicht, was ich so den Tag verteilt esse und sehen tun wir uns so an die 2 bis 3 Mal die WOche.
Als wir eine Woche am Strand in den Ferien waren, hat er mal sone Bemerkung gemacht, ob ich am abnehmen sei, weil ich am Buffet meinen Teller vor allem mit Salaten, Früchten, Gemüse und Fisch gefüllt habe. Doch als ich lachte und sagte, haha, ich esse doch ganz normal, hat er nichts mehr dazu gesagt, ausser, dass ich ja nicht abnehmen soll, sondern eher zu..! Ich glaube halt einfach, dass er das nicht verstehen würde, mein Essverhalten meine ich, da ich ja eigentlich überhaupt keinen Grund hätte, eins zu haben...

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21. Januar 2010 um 12:12
In Antwort auf eiskaetzchen

...
Ja, ich spare die kcal dann auch einfach woanders ein, aber im Prinzip wäre ja nicht mal das notwendig, ich meine, andere machen das ja auch nicht so bewusst wie wir..

Hmm, ich weiss nicht, ob ich es ihm sagen kann. Wie haben eure Freunde dann reagiert?
Ich wohne eben mit meinem nicht zusammen, deshalb weiss er halt auch nicht, was ich so den Tag verteilt esse und sehen tun wir uns so an die 2 bis 3 Mal die WOche.
Als wir eine Woche am Strand in den Ferien waren, hat er mal sone Bemerkung gemacht, ob ich am abnehmen sei, weil ich am Buffet meinen Teller vor allem mit Salaten, Früchten, Gemüse und Fisch gefüllt habe. Doch als ich lachte und sagte, haha, ich esse doch ganz normal, hat er nichts mehr dazu gesagt, ausser, dass ich ja nicht abnehmen soll, sondern eher zu..! Ich glaube halt einfach, dass er das nicht verstehen würde, mein Essverhalten meine ich, da ich ja eigentlich überhaupt keinen Grund hätte, eins zu haben...

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meiner versteht es auch nicht, akzeptiert es aber zum teil.
wie gesagt hat er mir aber mit trennung gedroht, falls ich noch weiter abnehmen werde...
das mit der es kann auch keiner verstehen bzw. nachvollziehen, der sie nicht selbst hat oder hatte
es ist halt einfach nicht mehr schön, so zu leben, aber wirklich ändern kann ich momentan auch nicht.
es kommen immer wd ein paar monate, wo ich relativ normal esse und wd zunehme, bis ich mich wd so fett fühle, dass alles von vorn losgeht

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21. Januar 2010 um 12:26
In Antwort auf danni0383

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meiner versteht es auch nicht, akzeptiert es aber zum teil.
wie gesagt hat er mir aber mit trennung gedroht, falls ich noch weiter abnehmen werde...
das mit der es kann auch keiner verstehen bzw. nachvollziehen, der sie nicht selbst hat oder hatte
es ist halt einfach nicht mehr schön, so zu leben, aber wirklich ändern kann ich momentan auch nicht.
es kommen immer wd ein paar monate, wo ich relativ normal esse und wd zunehme, bis ich mich wd so fett fühle, dass alles von vorn losgeht

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Ja, du hast schon recht, dass es niemand versteht, der nichts damit zu tun hat, aber ich glaube, ich würde das dann einfach von ihm verlangen. Ich hätte glaube ich Angst, dass ich mir dann als weniger Wert vorkommen würde, wenn er von meiner "Krankheit" wüsste. Also so, dass er über mir steht, und mich die ganze Zeit bevormunden wollen würde, und das machst du nicht richtig, tu doch das, iss doch dies, ich glaube das würde mich fertig machen, dann wäre vielleicht ich die, die die Beziehung beenden würde oder er, da er denkt, er würde alles falsch machen. Denn das denkt er oft auch jetzt schon. Er sagt oft, du hast so ne komische Stimmung, ich komme mir vor, nichts das ich mache, ist gut genug für dich. Wie würde es dann aussehen, wenn ich plötzlich auch noch mit der ES ankomme, und er dann die Schuld auf sich nehmen will, was ja völliger Schwachsinn wäre, naja ich glaube einfach, er würde nicht gut damit zurecht kommen.
Aber irgendwie muss ich wohl der Tatsache trotzdem mal ins Auge sehen, dass ich ein Problem habe, und dieses auch ansprechen sollte. Finde es einfach so schwierig!!!

Du hast ja auch erwähnt, dein Freund hätte dir gedroht, macht dich das nicht etwas wütend? Irgendwie weisst du ja genau, dass er das bloss so dahin sagt.. Aber einfach das Prinzip dass er es gesagt hat meine ich... Obwohl ich ja weiss, dass er recht hat, das Problem aber mit einer Drohung einfach nicht verschwindet. Oder?

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21. Januar 2010 um 12:35
In Antwort auf eiskaetzchen

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Ja, du hast schon recht, dass es niemand versteht, der nichts damit zu tun hat, aber ich glaube, ich würde das dann einfach von ihm verlangen. Ich hätte glaube ich Angst, dass ich mir dann als weniger Wert vorkommen würde, wenn er von meiner "Krankheit" wüsste. Also so, dass er über mir steht, und mich die ganze Zeit bevormunden wollen würde, und das machst du nicht richtig, tu doch das, iss doch dies, ich glaube das würde mich fertig machen, dann wäre vielleicht ich die, die die Beziehung beenden würde oder er, da er denkt, er würde alles falsch machen. Denn das denkt er oft auch jetzt schon. Er sagt oft, du hast so ne komische Stimmung, ich komme mir vor, nichts das ich mache, ist gut genug für dich. Wie würde es dann aussehen, wenn ich plötzlich auch noch mit der ES ankomme, und er dann die Schuld auf sich nehmen will, was ja völliger Schwachsinn wäre, naja ich glaube einfach, er würde nicht gut damit zurecht kommen.
Aber irgendwie muss ich wohl der Tatsache trotzdem mal ins Auge sehen, dass ich ein Problem habe, und dieses auch ansprechen sollte. Finde es einfach so schwierig!!!

Du hast ja auch erwähnt, dein Freund hätte dir gedroht, macht dich das nicht etwas wütend? Irgendwie weisst du ja genau, dass er das bloss so dahin sagt.. Aber einfach das Prinzip dass er es gesagt hat meine ich... Obwohl ich ja weiss, dass er recht hat, das Problem aber mit einer Drohung einfach nicht verschwindet. Oder?

...
ich weiß nicht genau, ob er es wirklich so dahin sagt...
vielleicht würde er mich verlassen, um mich wachzurütteln und mich somit vor einem erneuten absturz zu schützen!?!
ich will es aber garnicht erst dazu kommen lassen, schließlich haben wir ja schon eine gemeinsame zukunft geplant etc..
ich befinde mich auch immer in einem zwiespalt, einerseits finde ich mich hässlich, weil ich denke ich wiege zuviel und andererseits hab ich angst, dass mein freund mich bald hässlich findet, weil ich ihm zu dünn bin und er sich dann ne andere sucht
es ist einfach verdammt schwer, doch momentan hab ich nicht die kraft, täglich so zu kämpfen wie im letzten jahr.
da hab ich mehr gewogen und "normal" gegessen, alle waren glücklich, nur ich nicht wirklich...

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21. Januar 2010 um 15:59
In Antwort auf eiskaetzchen

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Will euch ja nicht irgendwie stören bei eurem Zweiergespräch..
Aber hab gerade alles mitgelesen und mich in so vielen Zitaten wiedererkannt.
Oft denke ich, ach, ich habe doch alles unter Kontrolle, bin doch völlig normal, esse ja schliesslich gesund, und doch esse ich so viele ("für mich als nicht essbare, ungesunde") Sachen nicht oder lasse sie heimlich verschwinden, wenn andere Kuchen oder solche Sachen auf die Arbeit mitbringen.. In solchen Momente wird mir immer wieder bewusst, dass ich eben doch ein Problem habe..

Das mit dem Salat stört mich auch immer extrem, wenn der so richtig in der Sauce schwimmt, ist doch auch gar nicht mehr so knackig und lecker..
Meine Essgewohnheiten sind eigentlich schon sehr gesund, aber ich esse einfach ausser ca 10gr Schockolade nie etwas Süsses, keine Kekse, Kuchen, Croissant, auch nie Würste, Weissbrot, Burger und solche Sachen. Am Tag sehr ähnlich wie du Takotsubo.
Als ich vorgestern mit meinem Freund beim Mexikaner war, hab ich dann, einfach um keine Spielverderberin zu sein (er weiss nichts von meiner ES, oblohl wir schon ne Weile zusammen sind, doch der sagt nur, ich sollte doch mehr essen, dürfe doch etc...) ne ganze Fajita Portion mit Poulet und Gemüse bestellt und auch gegessen ( zwar nur zweieinhalb Weizen-Tortillas und kein Reis dazu) aber ich hatte ein richtig schlechtes Gewissen danach und fühlte mich total aufgebläht. Für mich schreien die Saucen und die Tortillas einfach : FETT, UNGESUND, ISS MICH NICHT..!
Die Poulet gemüse Pfanne, solche Sachen, kann ich locker ohne schlechtes Gewissen ausessen.

Wie ist das bei euch wenn ihr imRestaurant esst? Bestellt ihr da nen Salat oder teilweise einfach zum euch Anpassen, auch was ähliches wie alle anderen?
Bei mi kommts ganz auf den Tag an.. Hab manchmal auch Tage, da esse ich ohne schlechtes Gewissen mehr als ne halbe Pizza beim Italiener.




Hallihallo
Hi Eiskätzchen
Find es irgendwie schon echt beruhigend, dass es wohl doch so einige andere gibt, die im Kopf ähnlich ticken wie ich - mein Umfeld würde das alles wohl nicht nachvollziehen können...

Mit meinem Freund drüber reden.. Das ist auch bei uns halt noch so ein Thema.. Wenn man zusammen wohnt, kann man seine Verhaltensweisen ja nicht verstecken und ich würde mich auch nicht verstellen wollen, damit ihm nichts auffällt.
Er hat mich halt auch schon vor dem Zusammenziehen drauf angesprochen und ich neige schon (auch heute noch) dazu, die Sache etwas herunterzuspielen..

Ich sage dann: Ich weiß, dass ich keine normale unverkrampfte Einstellung zum Essen habe, die habe ich halt nie gelernt (stimmt - hab zu früh Diäten meiner Ma mitgemacht, das hat mein normales Eßgefühl echt gestört..). Aber: ich hab das unter Kontrolle (das sag ich und denk mir dabei: ..hoffentlich) Dann sag ich ihm zur Beruhigung, dass ich ja in letzter Zeit trotz dem wenigen Essen nicht abnehme, also genug esse, um fit und gesund zu bleiben.
Aber: ich fühl mich im Vergleich zum Vorjahr schon schlapper, weiß aber nicht, ob es nur vom Essen oder auch von der anstrengenden Arbeit im Krankenhaus kommt..

Auswärts Essen find ich stressig. Ich freu mich immer, wenns zum Inder oder zum Sushi geht, da find ich immer was Gesundes und ess halt weniger KH dazu.
Aber wenn wir woanders essen, blätter ich die ganze Karte durch, überlege, was wohl noch am Gesündesten ist.. Nehme meist Salat, oder mal eine Salattasche ohne Soße, ein Geflügel-Subway-Sandwich mit der leichtesten Soße...
Falls das nicht geht, ess ich und tu so, als ob es mir schmeckt. Später bin ich dann schlecht gelaunt, Am nächsten Tag spar ich (heimlich, weil mein Freund das nicht verstehen würde) es möglichst wieder ein oder geh 1 mal mehr zum Sport..

Wie lang geht das denn bei dir schon mit dem nicht-ganz-normal-essen? Hast du schon mit wem drüber geredet?

Lieber Gruß Anne

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21. Januar 2010 um 16:48
In Antwort auf danni0383

...
ich weiß nicht genau, ob er es wirklich so dahin sagt...
vielleicht würde er mich verlassen, um mich wachzurütteln und mich somit vor einem erneuten absturz zu schützen!?!
ich will es aber garnicht erst dazu kommen lassen, schließlich haben wir ja schon eine gemeinsame zukunft geplant etc..
ich befinde mich auch immer in einem zwiespalt, einerseits finde ich mich hässlich, weil ich denke ich wiege zuviel und andererseits hab ich angst, dass mein freund mich bald hässlich findet, weil ich ihm zu dünn bin und er sich dann ne andere sucht
es ist einfach verdammt schwer, doch momentan hab ich nicht die kraft, täglich so zu kämpfen wie im letzten jahr.
da hab ich mehr gewogen und "normal" gegessen, alle waren glücklich, nur ich nicht wirklich...

...
Das glaube ich schon auch, dass er es deswegen sagt. Er macht sich halt Sorgen um dich, ist ja klar.. Aber eben, leider können nur wir selbst uns ändern, oder unsere Einstellung. Manchmal geht das, und plötzlich ist sie wieder da, diese Kontrolle, die man übers Essen haben will, weil man sie vielleicht sonst im Leben plötzlich nicht mehr hat. Jedenfalls bei mir ist das glaube ich so. Schliesslich kann ich ja nicht immer alles unter Kontrolle haben, ausser das Essen zB, das schon..
Glücklich sind wir erst dann, wenn wir uns fallen lassen können und uns so nehmen wie wir sind, doch das ist halt nicht immer so einfach..
DOch ich will es einfach versuchen.
Wir können das schon schaffen!!

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22. Januar 2010 um 22:59
In Antwort auf orsina_11873715

Selbstansprüche
Das mit den zu hohen Ansprüchen an mich selbst hab ich halt auch in jedem anderen Bereich..
Damit setz ich mich immer sehr unter Druck:
Im Studium eine der Besten sein, mehr nacharbeiten als die anderen, öfter zum Sport als die anderen, gesünder essen, weniger essen, mehr aushalten,...
Würde das aber anderen Menschen ggü nie so sagen, von wegen: Ich bin ja viel besser als du.. (nicht, dass du das falsch verstehst)
Bin meistens auch "überangepasst" und finde es total schrecklich, wenn mich jemand nicht leiden kann oder ohne Grund kritisiert/ ausschließt..
Perfektionisten neigen halt in allen Bereichen zu zwanghaftem Verhalten, nur beim Essen ist das erst in den letzten 2-3 Jahren für mich zum Thema geworden.

Wie ist das denn bei dir? Irgendwelche Ursachen, die du dir selbst erklären kannst?
Mir fällt deswegen zwar auch kein Patentrezept ein, aber vielleicht ist es schon mal ein Schritt, zu erkennen, warum man so denkt, wie man denkt

Echt interessant
ich habe gerade eure beiträge gelesen und muss sagen, dass ich mich jetzt schon irgendwie ein bisschen erleichtert und auch verstanden fühle.
Seit tagen sitze ich da und vegetiere vor mir hin und mache mir so sehr gedanken über mich wie noch nie!
Langsam frisst mich der "Perfektionismus" innerlich so auf, dass ich wirklich Ängste habe, Verlustängste, Zukunftsängste, einfach Panik, ob alles wieder besser wird.
warum ich so denke und mich in den letzten 2 Jahren so verändert habe, weiß ich nicht wirklich bzw. will es nicht wahr haben, dass das alles davon kommt.
und immer wieder stelle ich mir die Frage:
du bist so stark gewesen, und wieso bist du es jetzt nicht mehr und neigst dazu aufzugeben ?!?!
langsam fehlt mir die kraft für mein leben und dann gibt es auch tage, an denen ich mir denke: Super! mein leben ist doch toll , aber die Realität schaut anders aus.
ist euer Problem aufch dieser besch* Perfektionismus?
liebe grüße

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23. Januar 2010 um 9:43
In Antwort auf dariea_12904872

Echt interessant
ich habe gerade eure beiträge gelesen und muss sagen, dass ich mich jetzt schon irgendwie ein bisschen erleichtert und auch verstanden fühle.
Seit tagen sitze ich da und vegetiere vor mir hin und mache mir so sehr gedanken über mich wie noch nie!
Langsam frisst mich der "Perfektionismus" innerlich so auf, dass ich wirklich Ängste habe, Verlustängste, Zukunftsängste, einfach Panik, ob alles wieder besser wird.
warum ich so denke und mich in den letzten 2 Jahren so verändert habe, weiß ich nicht wirklich bzw. will es nicht wahr haben, dass das alles davon kommt.
und immer wieder stelle ich mir die Frage:
du bist so stark gewesen, und wieso bist du es jetzt nicht mehr und neigst dazu aufzugeben ?!?!
langsam fehlt mir die kraft für mein leben und dann gibt es auch tage, an denen ich mir denke: Super! mein leben ist doch toll , aber die Realität schaut anders aus.
ist euer Problem aufch dieser besch* Perfektionismus?
liebe grüße

Selbstkonzept
Hi Marymaus
Ich denke, bei mir ist es so, dass ich gerne eine schöne, fast perfekte Fassade habe. So in der Art: bei ihr läuft ja alles in tollen Bahnen, das Studium macht sie mit links, hat auch noch Zeit für Sport, ernährt sich gesund und führt eine tolle Beziehung... Schwäche zeigen und um Hilfe bitten ist nicht so mein Ding.
Zur Zeit geht es mir innerlich im Vergleich zu früher noch echt gut, denn ich habe wirklich eine stabile Beziehung und die Uni läuft auch ganz gut - zumindest nicht in jedem Bereich Stress
Aber trotzdem ist das eine Art, seine Selbstzweifel und Ängste nicht an die Oberfläche kommen zu lassen - immer stark sein und alles alleine schaffen wollen.
Vor drei Jahren ging es mir wegen einer schlimmen Beziehung wirklich schlecht, aber ich wollte nicht zugeben, dass die Beziehung gescheitert ist und hab allen eine heile Welt vorgespielt. Damals hab ich mich so gefühlt, als ob ich nur noch funktioniere - Uni, Lernen, Essen, Schlafen. Wenn Andere sich über irgendwas Normales/ Nettes unterhielten war ich mit meinen Gedanken immer woanders, wollte regelrecht dazwischenschreien : Und das sind also eure PROBLEME? Hab ich aber nicht.
Aus der Phase bin ich raus, aber auch heute ist es für mich noch ein schwerer Schritt, allein schon in diesem Forum über meine Gedanken zu schreiben. Ich denke dann oft, dass ich in den Augen der Anderen dann kleiner und schwächer dastehe als ich möchte..
Das könnte mein Grundproblem sein. Ob ich das aber jemals ganz behoben bekomme? Da kann man wohl maximal schrittweise vorgehen..

Wie macht sich das denn bei dir bemerkbar ?- hab ja ein halbes Essay geschrieben

Lieber Gruß Anne

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23. Januar 2010 um 12:55
In Antwort auf orsina_11873715

Selbstkonzept
Hi Marymaus
Ich denke, bei mir ist es so, dass ich gerne eine schöne, fast perfekte Fassade habe. So in der Art: bei ihr läuft ja alles in tollen Bahnen, das Studium macht sie mit links, hat auch noch Zeit für Sport, ernährt sich gesund und führt eine tolle Beziehung... Schwäche zeigen und um Hilfe bitten ist nicht so mein Ding.
Zur Zeit geht es mir innerlich im Vergleich zu früher noch echt gut, denn ich habe wirklich eine stabile Beziehung und die Uni läuft auch ganz gut - zumindest nicht in jedem Bereich Stress
Aber trotzdem ist das eine Art, seine Selbstzweifel und Ängste nicht an die Oberfläche kommen zu lassen - immer stark sein und alles alleine schaffen wollen.
Vor drei Jahren ging es mir wegen einer schlimmen Beziehung wirklich schlecht, aber ich wollte nicht zugeben, dass die Beziehung gescheitert ist und hab allen eine heile Welt vorgespielt. Damals hab ich mich so gefühlt, als ob ich nur noch funktioniere - Uni, Lernen, Essen, Schlafen. Wenn Andere sich über irgendwas Normales/ Nettes unterhielten war ich mit meinen Gedanken immer woanders, wollte regelrecht dazwischenschreien : Und das sind also eure PROBLEME? Hab ich aber nicht.
Aus der Phase bin ich raus, aber auch heute ist es für mich noch ein schwerer Schritt, allein schon in diesem Forum über meine Gedanken zu schreiben. Ich denke dann oft, dass ich in den Augen der Anderen dann kleiner und schwächer dastehe als ich möchte..
Das könnte mein Grundproblem sein. Ob ich das aber jemals ganz behoben bekomme? Da kann man wohl maximal schrittweise vorgehen..

Wie macht sich das denn bei dir bemerkbar ?- hab ja ein halbes Essay geschrieben

Lieber Gruß Anne

Ich glaub, du bringst es auf den punkt
natürlich ist das reiner perfektionismus, der sich auf jede mögliche weise äüßert und bei uns allen halt hauptsächlich auf die körperliche........
ich würde es bei mir persönlich auch als eine art macht beschreiben, ist schwer zu erklären, aber einfach die macht über seinen körper zu haben, also auch wenn er sagt, er hat hunger, ihm dann einfach nichts zu geben.............
das zeigt einfach mal ganz kraß, dass der körper und der kopf absolut nicht im gleichgewicht sind..................und wenn der körper mal wieder stärker war (thema fas oder ähnliches) dann denk ich mir innerlich, wie konnte ich, also mein kopf nur so schwach sein und meinem körper nachgeben..............

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23. Januar 2010 um 20:39
In Antwort auf hourig_874995

Ich glaub, du bringst es auf den punkt
natürlich ist das reiner perfektionismus, der sich auf jede mögliche weise äüßert und bei uns allen halt hauptsächlich auf die körperliche........
ich würde es bei mir persönlich auch als eine art macht beschreiben, ist schwer zu erklären, aber einfach die macht über seinen körper zu haben, also auch wenn er sagt, er hat hunger, ihm dann einfach nichts zu geben.............
das zeigt einfach mal ganz kraß, dass der körper und der kopf absolut nicht im gleichgewicht sind..................und wenn der körper mal wieder stärker war (thema fas oder ähnliches) dann denk ich mir innerlich, wie konnte ich, also mein kopf nur so schwach sein und meinem körper nachgeben..............

Körper und Kopf
Ich denke auch, bei mir sind Körper und Kopf völlig aus dem Gleichgewicht geraten. Ich esse ja nur noch überlegt, nach einem Plan, den ich mir selbst auferlegt habe.
Satt bin ich eigentlich fast nie richtig - wenn ich was gegessen habe (sind ja auch leichte Sachen..) dann ich das Hungergefühl für 1-2 h weg und kommt dann wieder.
Dann ist Zeit für Selbstvorwürfe ala: Warum knurrt mein verdammter Magen denn schon wieder? Ich hab doch was gegessen!
Eigentlich ganz schön paranoid, wenn man so drüber nachdenkt.
Bin ein extremer Kopfmensch, hatte bisher (in 1 1/2 Jahren restriktivem Essverhalten) noch keinen Eßanfall - wahrscheinlich zu dickköpfig dazu.. Schaffe es aber auch so, mir ein schlechtes Gewissen zu machen..
Wie sieht das denn bei dir im Moment aus?

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23. Januar 2010 um 20:47

"normales Essen"
Allgemein finde ich die Idee, die Zufuhr wieder auf den normalen Verbrauch zu steigern für echt sinnvoll (obwohl der sich bei jedem Menschen anders verhält, je nach Größe, Aktivität, etc..).
Für mich gesprochen ist mein Problem weniger die Kalorienzufuhr als der Kopf. Wenn mein neues Ziel wäre, 2200 kcal zu essen, wäre ich ja nur von einer kontrollierten Art in eine andere übergegangen.
"Normales Essen" ist für mich ein echt schwieriges Thema - ich denke, mein Eßverhalten war noch nie wirklich normal (mit Ausnahme vielleicht von Kleinkind-Kindesalter).
Bei mir ist das mit den Problemen schrittweise dazugekommen: seit 1 1/2 Jahren esse ich halt eine gewisse Kalorienmenge. Die negativen Gedanken übers Essen und sich-was-gönnen sind aber erst nach und nach gekommen. Im Sommer konnte ich z.B. noch jeden Tag mit Genuss eine Kugel Eis essen und hab mir mal ein Stück Kuchen aus der Reihe gegönnt. Seit 2 Monaten kann ich das nicht mehr, daher will ich jetzt was ändern.
Wichtiger finde ich es, die Einstellung zum Essen zu ändern: Ich möchte es mir wieder wert sein, mir was zu gönnen. Ich denke, jeder hat es ja verdient, mal was leckeres (Kuchen,Eis,Pizza) zu essen - nicht dauernd, aber zwischendurch.
Lieber Gruß Anne

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Frühere Diskussionen
Hiilffee !!!!! ....Ich habe meine Tage und weiß nicht mehr weiter
Von: biddy_12686569
neu
23. Januar 2010 um 9:56
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