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Jung, kinderlos & Inkontinenz!!!! Kann mir jemand helfen?

20. September 2006 um 13:36

Hallo,

ich bin neu hier. Ich bin Anfang 20 und habe ein schweres Problem, das mich langsam kaputtmacht. Als ich 14 war, ist mir zum ersten mal aufgefallen dass ich eine Blasenschwäsche (dachte ich damals), Inkontinenz habe. Meine Mutter hat nie was gesagt und ich hab angefangen mich zurückzuziehen, ich gehe sehr gerne tanzen und schwimmen, mache ich heute alles nicht mehr. Auch gewisse Sachen beim Sex kenne ich nicht, weil ich sie nicht zulasse vor Angst. Lange Zeit habe ich es verdrängt, aber es holt mich immer mehr ein. Ich bin jetzt seit 1 Jahr mit meinem Freund zusammen, dem erzähle ich aber es wäre Ausfluss von der Pille. Wenn ich mit Freunden draußen bin, kann ich mich bei allem was ich mache und was mir früher Spaß gemacht hat, nicht richtig gehenlassen und habe keine richtige Freude mehr, dabei war ich früher immer jemand, der alle zum lachen gebracht hat und immer gute Laune hatte. Ich kann darüber mit keinem reden, ich schäme mich unglaublich, auch wenn ich nichts dafür kann. Groß Übergewicht habe ich auch nicht, laut BMI hab ich nur 6 Kilo zuviel drauf.
Jetzt war ich bei meiner Gynäkologin und hab ihr davon erzählt, was mich viel Überwindung gekostet hat. Sie hat nach der Untersuchung gesagt, es sei eine Senkung der Gebärmutter, war sich aber nicht sicher und hat mich zum Spezialisten überwiesen. Außerdem hat sie gesagt, hätte sie sowas nie gesehen, weil Inkontinenz nur Frauen kriegen, die schonmal ein Kind bekommen haben. Mir ist bei der Untersuchung regelrecht schlecht geworden, weil ich sehr angespannt war und ich habe es nicht geschafft, bis jetzt zu dem Spezi zu gehen, der mich noch genauer untersuchen wird. Ich kriege dann Herzrasen, mein Magen spielt verrückt und mein Puls auch. Ich möchte diese Sache die mich langsam kaputtmacht endlich in den Griff kriegen, aber wie schaffe ich es, meine Angst vor dem Arzt zu überwinden, zu dem ich soll? Am liebsten wäre mir eine Untersuchung unter Narkose. Weil das wirklich nicht harmlos für mich ist ..... Und bitte erspart mir gehässige Kommentare, davon sind mehr Menschen betroffen als man denkt .... Danke, eure Blue

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20. September 2006 um 16:21

Hey
hey blue..

das ist wahrlich zum verzweifeln. vielleicht ist es gar nicht so schlimm wie du dir in all den jahren jetzt eingeredet hast.
mir scheint die angst in dir sizt so tief das du dich nicht überwinden kannst.
was ist mit deiner mutter oder deiner besten freundin? vertrau dich jemandem an auf den du zählen kannst und nimm denjenigen mit zum arzt.
wenn einem jemand beisteht ist vieles viel leichter. schlepp dieses problem nicht länger mit dir rum. deine jugend ist zu kostbar!

alles gute

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20. September 2006 um 21:08
In Antwort auf missy457

Hey
hey blue..

das ist wahrlich zum verzweifeln. vielleicht ist es gar nicht so schlimm wie du dir in all den jahren jetzt eingeredet hast.
mir scheint die angst in dir sizt so tief das du dich nicht überwinden kannst.
was ist mit deiner mutter oder deiner besten freundin? vertrau dich jemandem an auf den du zählen kannst und nimm denjenigen mit zum arzt.
wenn einem jemand beisteht ist vieles viel leichter. schlepp dieses problem nicht länger mit dir rum. deine jugend ist zu kostbar!

alles gute

Meine
Mutter hat unsere Familie verlassen und selbst wenn, würde es sie nicht kümmern, da sie es damals auch nicht getan hat. (Sowas merkt man ja spätestens beim Wäschewaschen?) Ich kann es nicht meiner besten Freundin sagen, weil ich das einfach nicht fertig bringe ... Sie weiß alles, aber nicht das. Ich weiß auch nicht, wie ich reagieren würde wenn jemand dabei ist und wenn, fragen die Leute ja auch warum man untersucht wird und ich war immer schlecht im lügen ...
Aber ich will auch wieder feiern gehen, mal eine lange Radtour und alles machen was normale Leute tun ..... Es schränkt einen schon sehr stark ein und man hat immer ein Unwohlsein ...

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20. September 2006 um 21:44
In Antwort auf bluehope2

Meine
Mutter hat unsere Familie verlassen und selbst wenn, würde es sie nicht kümmern, da sie es damals auch nicht getan hat. (Sowas merkt man ja spätestens beim Wäschewaschen?) Ich kann es nicht meiner besten Freundin sagen, weil ich das einfach nicht fertig bringe ... Sie weiß alles, aber nicht das. Ich weiß auch nicht, wie ich reagieren würde wenn jemand dabei ist und wenn, fragen die Leute ja auch warum man untersucht wird und ich war immer schlecht im lügen ...
Aber ich will auch wieder feiern gehen, mal eine lange Radtour und alles machen was normale Leute tun ..... Es schränkt einen schon sehr stark ein und man hat immer ein Unwohlsein ...

Oh
von lügen war meiner seits nie die rede.
eine freundin ist nicht nur für die schönen dinge im leben da sondern auch wenns mal etwas heikel ist!
du brauchst sie ja nicht mit ins behandlungszimmer zu nehmen.. das darf sie so oder so nicht. aber sie wartet mit dir und auch auf dich bis du wieder raus kommst.
es ist doch ein beruhigendes gefühl wenn man weiss das jemand für einen da ist!

spring über deinen schatten.. und nimm wieder an deinem leben teil.
und das mit deiner mutter tut mir sehr leid.. wenn ich sowas lese weiss ich erst was ich für ne tolle mami hab.

ich wünsch dir alles gute!
missy

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