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Jetzt bin ich total verunsichert

12. September 2013 um 9:50 Letzte Antwort: 13. September 2013 um 19:15

Hallo ihr Lieben.
Ich war ja nun gestern bei der Beratungsstelle, die Dame war sehr nett und wir konnten gut miteinander reden.
Ich weiss nur nicht ob mir halt nur Gespräche in der Form helfen, dass eigentliche Problem in den Griff zu bekommen.
Habe danach mit meiner Kollegin gesprochen, sie meinte dass das helfen wird. Irgendwann wird das mit dem Essen wieder besser. Danach habe ich mit meiner Pflegemutter geredet, sie ist der Meinung das ich das alleine Zuhause nicht schaffen werde, da ich halt nicht in der Lage bin mir einfach was zu Essen zu machen ohne gross darüber nachzudenken. Sie findet das ich in einer Klinik besser aufgehoben wäre.
Was ist denn nun der richtige Weg? Ich fühle mich so schlecht, komme aus diesem Gedankenkarussell nicht mehr raus und weis nicht wie es weiter geht. Ich wollte eigentlich zum Arzt heute, da ich seit 3 Tagen Schmerzen im Oberbauch habe und auch körperlich am Ende meiner Kräfte bin. Nun bekam ich aber gerade einen Anruf, dass ich am Wochenende einspringen muss. Da kann ich doch jetzt nicht zum Arzt.
Da jeder was anderes für richtig hält, sich aber keiner so richtig in meine Lage versetzten kann, hoffe ich nun auf Ratschläge von euch .
Bitte helft mir, ich bin wirklich mittlerweile verzweifelt

Liebe Grüsse.

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12. September 2013 um 11:29

Liebe fantasyengel.
Du schreibst doch selbst, dass du körperlich am Ende deiner Kräfte bist und Schmerzen hast. Damit ist die Entscheidung doch schon gefällt. Du musst jetzt wirklich auf deinen Körper hören und einen Schlussstrich ziehen, andernfalls wird das noch richtig gefährlich. Du bist für dein leben und deine Gesundheit verantwortlich und nciht die anderen. Und natürlich können die anderen nicht genau wissen, wie es dir geht. Ich habe leider auhc oft dieses Problem, dass ich meine eigenen körperlichen Grenzen nicht merke und so lange weitermache bis ich kurz vor dem Umfallen bin. Ich orientiere mich dann auch zu oft an anderen und denke mir, dass ich mithalten müsste. Aber das ist völliger Blödsinn.
Ich würde an deiner Stelle auch ernsthaft über einen Klinikaufenthalt nachdenken. Gerade wenn du so verunsichert bist, was das Essen angeht und körperlich am Ende bist, wirst du da gut aufgehoben sein. Lassdich nicht so verunsichern. Wenn du zehn Menschen nach ihrer Meinung fragst, dann bekommst du meist auch mindestens zehn verschiedene Antworten.

glg und das wird schon wieder alles

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12. September 2013 um 11:51
In Antwort auf alisha_12758359

Liebe fantasyengel.
Du schreibst doch selbst, dass du körperlich am Ende deiner Kräfte bist und Schmerzen hast. Damit ist die Entscheidung doch schon gefällt. Du musst jetzt wirklich auf deinen Körper hören und einen Schlussstrich ziehen, andernfalls wird das noch richtig gefährlich. Du bist für dein leben und deine Gesundheit verantwortlich und nciht die anderen. Und natürlich können die anderen nicht genau wissen, wie es dir geht. Ich habe leider auhc oft dieses Problem, dass ich meine eigenen körperlichen Grenzen nicht merke und so lange weitermache bis ich kurz vor dem Umfallen bin. Ich orientiere mich dann auch zu oft an anderen und denke mir, dass ich mithalten müsste. Aber das ist völliger Blödsinn.
Ich würde an deiner Stelle auch ernsthaft über einen Klinikaufenthalt nachdenken. Gerade wenn du so verunsichert bist, was das Essen angeht und körperlich am Ende bist, wirst du da gut aufgehoben sein. Lassdich nicht so verunsichern. Wenn du zehn Menschen nach ihrer Meinung fragst, dann bekommst du meist auch mindestens zehn verschiedene Antworten.

glg und das wird schon wieder alles

Da hast du Recht
Danke für deine Antwort. Ja, da hast du Recht, jeder sagt was anderes. Doch was ist wirklich das Richtige? Ich hab halt auch sone Angst meinen Job zu verlieren, und dann erfährt es jeder. Im Moment fühle ich mich wie viele andere hier, nicht krank genug für die Klinik. Ich meine mit BMI von 18 bin ich ja auch nicht an der Todesschwelle.
Und das sehen die anderen auch so, sonst kämen ja nicht ständig solche Kommentare wie "dafür bist du nicht zu dünn" und sowas. Die meinen einfach "iss wieder und der Rest ergibt sich von selbst".

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12. September 2013 um 14:36
In Antwort auf lallie_11895641

Da hast du Recht
Danke für deine Antwort. Ja, da hast du Recht, jeder sagt was anderes. Doch was ist wirklich das Richtige? Ich hab halt auch sone Angst meinen Job zu verlieren, und dann erfährt es jeder. Im Moment fühle ich mich wie viele andere hier, nicht krank genug für die Klinik. Ich meine mit BMI von 18 bin ich ja auch nicht an der Todesschwelle.
Und das sehen die anderen auch so, sonst kämen ja nicht ständig solche Kommentare wie "dafür bist du nicht zu dünn" und sowas. Die meinen einfach "iss wieder und der Rest ergibt sich von selbst".

Ach
ich kann dich da wirklich sooo gut verstehen. Wenn es um andere geht, dann gebe ich Tipps von wegen "höre auf deinen Körper und nicht auf andere etc", aber selbst kann ich das auch absolut nicht anwenden und bin immer so verunsichert,was das Richtige ist..
Du kannst dir ja vielleicht eine Frist setzten und wenne s zu dieser bestimmten Frist nicht besser wird, dann gehst du in die Klinik. Ich habe mir das für diesen Winter auch so vorgenommen. Ich merke zur Zeit auch, wie ich langsam wieder mehr und mehr abdrifte (ist jedes Jahr um diese Zeit bei mir so). Ich habe den Entschluss gefasst, dass ich in die Klinik gehen werde, wenn ich merke, dass es wieder schlimmer wird.
Und der BMI der sagt übrigens überhaupt nichts aus, ob umfassender Handlungsbedarf vorliegt oder nicht; es ist vielmehr die Psyche. Da musst du dich gar nicht gegenüber den anderen Leuten rechtfertigen. Aber ich weiß, was du meinst. Leute, die sich mit psychischen Erkrankungen nicht auskennen, die verstehen das schlecht solange man nichts Eindeutiges sieht.
Aber deine Pflegemutter scheint dafür ja sehr verständnisvoll zu sein und dich zu verstehen.Das ist doch super. Das dich alle Leute verstehen, das kannst du nicht erwarten und das wird auch nie der Fall sein, egal in welcher Situation.

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12. September 2013 um 17:38
In Antwort auf alisha_12758359

Ach
ich kann dich da wirklich sooo gut verstehen. Wenn es um andere geht, dann gebe ich Tipps von wegen "höre auf deinen Körper und nicht auf andere etc", aber selbst kann ich das auch absolut nicht anwenden und bin immer so verunsichert,was das Richtige ist..
Du kannst dir ja vielleicht eine Frist setzten und wenne s zu dieser bestimmten Frist nicht besser wird, dann gehst du in die Klinik. Ich habe mir das für diesen Winter auch so vorgenommen. Ich merke zur Zeit auch, wie ich langsam wieder mehr und mehr abdrifte (ist jedes Jahr um diese Zeit bei mir so). Ich habe den Entschluss gefasst, dass ich in die Klinik gehen werde, wenn ich merke, dass es wieder schlimmer wird.
Und der BMI der sagt übrigens überhaupt nichts aus, ob umfassender Handlungsbedarf vorliegt oder nicht; es ist vielmehr die Psyche. Da musst du dich gar nicht gegenüber den anderen Leuten rechtfertigen. Aber ich weiß, was du meinst. Leute, die sich mit psychischen Erkrankungen nicht auskennen, die verstehen das schlecht solange man nichts Eindeutiges sieht.
Aber deine Pflegemutter scheint dafür ja sehr verständnisvoll zu sein und dich zu verstehen.Das ist doch super. Das dich alle Leute verstehen, das kannst du nicht erwarten und das wird auch nie der Fall sein, egal in welcher Situation.

Schön,
Das es wenigstens jemand versteht, da fühle ich mich nicht so alleine .
Ja, meine Pflegemutter ist schon eine Hilfe, verstehen kann sie es auch nicht, aber mit ihr reden hilft mir schon.
Wenn ich in die Klinik gehe, muss ich aber auch die Karten bei meinen Eltern auf den Tisch legen, und da kommt das nächste Problem. Sie wissen von nichts und sehen es wahrscheinlich auch nicht so dramatisch, womit man wieder beim allgemeinen Umfeld ankommt wie oben schon erwähnt.
Ich weiß das ich was tun muss, so kann es nicht weiter gehen, ich ziehe mich immer mehr von meinem Umfeld zurück.
Seit wann hast du die Essstörung schon? Machst du Therapie?

LG.

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12. September 2013 um 21:02
In Antwort auf lallie_11895641

Schön,
Das es wenigstens jemand versteht, da fühle ich mich nicht so alleine .
Ja, meine Pflegemutter ist schon eine Hilfe, verstehen kann sie es auch nicht, aber mit ihr reden hilft mir schon.
Wenn ich in die Klinik gehe, muss ich aber auch die Karten bei meinen Eltern auf den Tisch legen, und da kommt das nächste Problem. Sie wissen von nichts und sehen es wahrscheinlich auch nicht so dramatisch, womit man wieder beim allgemeinen Umfeld ankommt wie oben schon erwähnt.
Ich weiß das ich was tun muss, so kann es nicht weiter gehen, ich ziehe mich immer mehr von meinem Umfeld zurück.
Seit wann hast du die Essstörung schon? Machst du Therapie?

LG.

Hey
Hey

Warum versuchst du es nicht mit einer Therapie und schaust wie es klappt!?
Deine Pflegemutter kann dich doch Zuhause unterstützen und wenn es nicht klappt kannst du immernoch in die Klinik!?
Meinst du die Karten auf den Tisch legen bei deinen leiblichen Eltern?

Viele Grüsse und lass den Kopf nicht hängen!

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12. September 2013 um 21:26
In Antwort auf zilla_12731450

Hey
Hey

Warum versuchst du es nicht mit einer Therapie und schaust wie es klappt!?
Deine Pflegemutter kann dich doch Zuhause unterstützen und wenn es nicht klappt kannst du immernoch in die Klinik!?
Meinst du die Karten auf den Tisch legen bei deinen leiblichen Eltern?

Viele Grüsse und lass den Kopf nicht hängen!

Ja.
Meine leiblichen Eltern wohnen weit weg, meine "Pflegemutter", ist quasi eine 2. Mama für mich, sie war damals meine Nachbarin, heute ist unser Verhältnis sehr "innig", kann mit ihr besser reden als mit meiner richtigen Mum. Ich wohne alleine und habe da leider keine Unterstützung, sie kann ja nicht zu jeder Mahlzeit kommen und auf mich achten.

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13. September 2013 um 18:47
In Antwort auf lallie_11895641

Schön,
Das es wenigstens jemand versteht, da fühle ich mich nicht so alleine .
Ja, meine Pflegemutter ist schon eine Hilfe, verstehen kann sie es auch nicht, aber mit ihr reden hilft mir schon.
Wenn ich in die Klinik gehe, muss ich aber auch die Karten bei meinen Eltern auf den Tisch legen, und da kommt das nächste Problem. Sie wissen von nichts und sehen es wahrscheinlich auch nicht so dramatisch, womit man wieder beim allgemeinen Umfeld ankommt wie oben schon erwähnt.
Ich weiß das ich was tun muss, so kann es nicht weiter gehen, ich ziehe mich immer mehr von meinem Umfeld zurück.
Seit wann hast du die Essstörung schon? Machst du Therapie?

LG.

Was würde denn passieren, wenn
deine Eltern das mit der Therapie oder Klinik erfahren würden? Meinst du nicht, du könntest es ihnen erklären? Vielleicht kann deine Pflegemama dir dabei ja etwas helfen...?

Ich bin nun seit ca. 12 Jahren essgestört. Mal ist es etwas besser, mal wieder schlimmer.
Ne bin imo nicht in Therapie. Hatte schon drei Mal ne Therapie angefangen, aber zwei Mal ist meine Essstörung dadurch extrem viel schlimmer geworden und die letzte Therapeutin, die hatte keinen Bock mehr auf mich und hat mich mehr oder weniger rausgeschmissen. Naja fandsie auch nicht so dolle, aber irgendwie ist das schon frustrierend und das hindert mich jetzt wieder auf die Suche nach einem neuen Psychologen zu gehen.
Letzten Winter habich dann noch ne Blocktherapie gemacht und die Therapeutin war super nett. Das ging aber nur eine Woche lang und sollte eher so als eine Art "Anstoß" dienen. Vielleicht gehe ich diesen Winter in die Hochgratklinik im Allgäu. Mal sehn...

liebe Grüße

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13. September 2013 um 19:15
In Antwort auf alisha_12758359

Was würde denn passieren, wenn
deine Eltern das mit der Therapie oder Klinik erfahren würden? Meinst du nicht, du könntest es ihnen erklären? Vielleicht kann deine Pflegemama dir dabei ja etwas helfen...?

Ich bin nun seit ca. 12 Jahren essgestört. Mal ist es etwas besser, mal wieder schlimmer.
Ne bin imo nicht in Therapie. Hatte schon drei Mal ne Therapie angefangen, aber zwei Mal ist meine Essstörung dadurch extrem viel schlimmer geworden und die letzte Therapeutin, die hatte keinen Bock mehr auf mich und hat mich mehr oder weniger rausgeschmissen. Naja fandsie auch nicht so dolle, aber irgendwie ist das schon frustrierend und das hindert mich jetzt wieder auf die Suche nach einem neuen Psychologen zu gehen.
Letzten Winter habich dann noch ne Blocktherapie gemacht und die Therapeutin war super nett. Das ging aber nur eine Woche lang und sollte eher so als eine Art "Anstoß" dienen. Vielleicht gehe ich diesen Winter in die Hochgratklinik im Allgäu. Mal sehn...

liebe Grüße

Ich
Kann nicht so gut mit meinen Eltern reden, ausserdem will ich sie auch nicht belasten.
Bei mir ist es auch mal besser, mal schlechter. Zur Zeit halt wieder sehr schlecht. Bemühe mich was zu essen, komme aber nicht über 800 kcal .
Das mit der Therapeutin kenne ich auch, meine hatte mich auch aufgegeben, bin dann nicht mehr hingegangen.
Ich werde sehen wie es weitergeht, wobei ich mich im Moment soo alleine fühle, aber trotzdem keine Nähe zulassen kann. Ich schäme mich. Werde nächste Woche nochmal bei der Beratungsstelle anrufen.
Wünsche dir viel Erfolg, dass du einen Platz in der Klinik bekommst.
Liebe Grüße.

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