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Jeden Tag Schnaps...

24. März 2014 um 10:58

Hallo ihr Lieben,

habe schon ein paar Tage still mitgelesen und möchte nun gern selbst meine Probleme schildern und hoffe auf ein paar hilfreiche Beiträge.

Ich habe meinen jetzigen Freund vor 2 Jahren kennengelernt. Da er zu dem Zeitpunkt in einer kaputten Ehe war, war es anfangs nur eine Affäre und mit der Zeit hat er sich (natürlich nach vielen Rückschlägen für mich und Unsicherheit das richtige zu tun) für mich entschieden und nun sind wir seit einem fest zusammen und ich wohne mit ihm zusammen seit seine Ex ausgezogen ist und "offiziell" bin ich vor einem halben Jahr zu ihm gezogen; habe also meine Wohnung gekündigt.
Soweit so gut.
Ich liebe ihn sehr und hatte nochnie so einen tollen Mann (ich war zuvor in einer 7-jährigen Beziehung aber mein Ex trank nie Alkohol).
Es läuft also wirklich soweit klasse bei uns; im Alltag und auch in sexueller Hinsicht...wäre da nicht ein Problem...der ALK!

Er trank wohl schon immer gern und viel, und seine Ex war da genauso.
Die betranken sich, stritten sich und noch viel schlimmer...vertrugen sich zeitweise und dann wieder alles von vorn.
Nun ist es so, dass ich zuvor absolut nie Alk trank.
Seit ich ihn bei Freunden kennenlernte, trank ich abends auch gern mal einen Schnaps mit wenn wir alle zusammen saßen. Aber alles in Maßen, und nur am Wochenende.
Als wir zusammenkamen versprach er mir dass er während der Woche (also montags bis freitags) keinen Schnaps mehr trinkt. Das ging auch lange gut und er hielt das so ein.
Bis unser erster Streit kam...da trank er über eine halbe Flasche Schnaps.
Und so langsam über die ganzen Monate, hat es sich also eingespielt, das er mittlerweile jeden verdammten Abend Schnaps trinkt.
Er kommt nachmittags von seiner Arbeit und 1-2h später, fragt er mich ob wir ein "Schnäpschen" trinken. Ich verneine nun meistens schon immer, aber dann trinkt er eben allein. Korn ins Glas, hinter damit und mit Bier nachgespült...und ne halbe Stunde später alles von vorn.
Da kommt er während der Arbeitswoche nun schon immer auf 4 Schnäpse mindestens am Abend plus 2-3 Flaschen Bier.
Wenn wir mit den Hunden abends zusammen gassi gehen, muss er auch immer kleine Fläschchen Kräuterlikör mitnehmen damit wir anstoßen können...worauf auch immer.
Man merkt ihm während der Woche und dieser enormen Menge nicht an das er angetrunken ist.
Nur ist er eh von seiner Arbeit immer sehr müde und schläft die letzten Wochen somit jeden Abend im Bett sofort ein, weil ihn der Alk wohl zusätzlich müde macht.
Wenn ich dann am Wochenende mal was dazu sage, wird er sauer und trinkt absichtlich noch ein paar Schnäpse mehr. Gestern war auch so eine Situation und er trank innerhalb von 3h eine halbe Flasche Korn.
Der Abend war gelaufen. Wir stritten wieder richtig doll. Er hatte dann seine Schlafshorts verkehrt herum an; das sagte ich ihm, das er mal weniger trinken und sich ordentlich anziehen soll.
Er sagte dann ich kotze ihn an und bin ein ... und dann schlief er.
Heut früh schrieb er mir eine SMS das er das mit seiner Hose gestern selbst wusste und "Leck mich".

Ich sag mal so; ein mal alle 1-2 Monate eskalierts am Wochenende so, das er auch mal stolpert und dann auf dem Boden betrunken liegen bleibt, oder sich nebens Sofa setzt oder so. Dann habe ich richtig Angst.
Seine Mutter wohnt gleich in der Nähe und steht mir dann auch immer bei und kommt auch mal vorbei. Dann geht er wenigstens ins Bett.
Ich weiß langsam nicht mehr was ich machen soll.
Er trinkt um Spaß zu haben, einen schönen Abend zu haben, um auf etwas anzustoßen, um Frust abzubauen...er hat zu jedem einzelnen Schnaps ein Argument.
Und wenns zuviel Alk gab, wird er streitlustig und es artet alles komplett aus.
Ich wollte auch schon wetten, das er es nicht schafft eine Woche ohne Schnaps auszukommen. Aber da macht er nicht mit, weil er innerlich selbst weiß das er es nicht kann.
Manchmal zittern ihm auch die Hände.
Und häufig hat er nach zuviel Alk die nächsten Tage starke Magenschmerzen.
Trotzdem hält ihn das nicht vom weitermachen ab.
Wenn ich ihm sage er trinkt zu viel, sagt er manchmal das er das selbst weiß, wenn er schon einiges getrunken hat, sagt er das ich mir nen anderen suchen soll und ja nicht mit einem Alkoholiker zusammen sein muss.
Abends sage ich ihm nun schon häufig das ich noch Lust auf Sex hätte und er deswegen nicht trinken soll...aber dann trinkt er eben 1 Schnaps weniger und das macht auch nicht viel aus.
Es ist gerade so, als ob er einen Spiegel antrinken würde, denn wie gesagt, man merkt ja garnicht wenn er 4 Schnäpse und paar Bier getrunken hat.

Wenn ich ansonsten nicht so glücklich mit ihm wäre und wir nicht so gut zusammen passen würden, wäre ich schon längst weg. Aber die Hoffnung ihm vom Alk wegzubekommen, ist einfach da.
Aber immer wenn alles prima läuft, kommt wieder so eine Phase, und macht alles kaputt.

Wie kriege ich ihn denn dazu weniger zu trinken?
Oder geht das überhaupt????

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25. März 2014 um 20:02

Es geht leider nicht
Da Du schon ein paar Tage still mitgelesen hast, wird Dir aufgefallen sein, dass ich immer dasselbe schreibe. Mir ist dabei aufgefallen, dass immer nur Frauen sich um ihre süchtigen Männer kümmern, in langen Beiträgen ihre hoffnungslose Situation schildern, ihren Frust von der Seele schreiben und auf eine bessere Antwort hoffen, die aber nicht gegeben werden kann. Aber nie Männer.

Du selbst kannst leider gar nichts machen, dass Dein Mann weniger trinkt. Du benötigst auf jeden Fall professionelle Hilfe. Frage mal nach einer Suchtberatungsstelle oder bei den Anonymen Alkoholikern.

Das übliches Verhalten (nicht nur Alkohol-) Süchtiger ist ausnahmslos dasselbe: Hohen Alkoholkonsum abstreiten; gereizte Reaktion, wenn er auf das Thema angesprochen wird; Behauptung, dass es sein Leben ist (ist auch Deines, da Du mit ihm zusammenleben musst); und das Trinken im stillen Kämmerchen. Und wenn sie nüchtern sind, sind sie der liebste Mensch auf der Welt. Das Schlimme daran ist, dass sie ihr Fehlverhalten nicht erkennen. Sie erkennen es erst, wenn sie ganz unten angelangt sind. Und wirklich ganz unten: Erst nach dem Verlust von Familie, Freunde und Arbeitsplatz.

Und wenn er sich doch zu einer Entgiftung und zu einem Entzug entschlossen hat, gehen die Probleme weiter: Er darf häufig keinen Tropfen Alkohol mehr trinken, oft reicht schon der berühmte Schuss Wein in der Soße. Das muss dem Freundeskreis, so er noch besteht, mitgeteilt werden. Sonst geht das Drama wieder von vorne los.

Es tut mir leid, dass ich Dir keine bessere Antwort geben kann, aber ich habe mit schon zu viele Vorträge, wie Drogen den Körper innerhalb kürzester Zeit zerstören können, angehört, um Optimismus zu verbreiten.

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26. März 2014 um 4:27

Das muss dem Freundeskreis, so er noch besteht, mitgeteilt werden. Sonst geht das Drama wieder von v
Das muss dem Freundeskreis, so er noch besteht, mitgeteilt werden. Sonst geht das Drama wieder von vorne los.


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27. März 2014 um 20:09
In Antwort auf graigcozadd1

Das muss dem Freundeskreis, so er noch besteht, mitgeteilt werden. Sonst geht das Drama wieder von v
Das muss dem Freundeskreis, so er noch besteht, mitgeteilt werden. Sonst geht das Drama wieder von vorne los.


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30. März 2014 um 8:40

Schwierig
ich bin ein Mann und habe auch schon vieles betäubt und machs auch immer noch,hab einige Süchte und möcht auf so manche auch nicht verzichten,ich kann dir meine Ehrlichkeit über PN anbieten wenn du willst,ganz einfach,weil ich weis wie ein Mann tiggt,aber Erfahrungen mit aA usw.hab ich nicht.lg

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