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Ist das noch normal?

20. März 2013 um 10:49

Hallo.

Also ich hab in den letzten Wochen mal öfters in diversen Foren nachgesehen und ich frag mich so langsam ob mein Verhalten Grund zur Sorge bieten müsste?

Um es kurz zu machen, im Moment läuft in meinem Leben nicht alles nach Plan, ich muss leider zurzeit mit einer Trennung fertig werden.

Ich hab auch immer in der Zeit davor schon sehr auf mein Gewicht geachtet. Und habe innerhalb des letzten Jahres 15-20 Kilo abgenommen. Ist mir nicht schwer gefallen, es hat einfach ohne viel Mühe geklappt. Ich war davor normalgewichtig.

Zu Ende hin fiel es mir selbst dann auch schon auf, dass ich wohl doch mehr abgenommen habe, habe ich aber alles nicht so wirklich registriert. Ich hab aber nicht darauf geachtet, hatte keinen Plan. Ich hungere nicht, hab auch keine Heisshungerattacken, ich mache nur selten Sport.

So langsam fallen mir aber körperliche Änderungen auf. Meine Haare fallen aus, ich bin sehr blass, bin oft erschöpft. Hab ab und zu mal Kreislaufprobleme, kann mich nicht konzentrieren und habe keinen Appetit.

Ich find es schon schön schlank zu sein und es gibt mir auch irgendwo Halt zu wissen, auch wenn alles den Bach runter geht, wenigstens bist du nicht dick. Ist das bereits bedenklich?

Die klassischen Klischees bei Essstörungen erfülle ich nicht. Ich wiege mich nicht täglich, aber wenn ich mich wiege bin ich schon nervös.
Ich weiß zwar was wieviele Kcal hat, aber ich achte überhaupt nicht darauf beim Essen. Ich esse wann und was ich möchte (ausser nicht mehr nach 7uhr abends) Ich trinke zwar Light und esse Süssstoff-Produkte, aber das machen doch auch viele Menschen? Ich lasse selten Mahlzeiten aus, ich esse einfach kleine Portionen, aber auch das ist doch nicht so ungewöhnlich? Ich ernähre mich leider nicht sehr gesund, zu wenig gesunde Nährstoffe.
Könnte das die Ursache für die körperlichen Symptome sein?? Oder der Liebeskummer?

Was meint ihr, sollte man da was machen oder ist es eher eine Phase die vorbei geht?

Danke für die Antworten

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20. März 2013 um 21:29

Hey
Also einfach ist das nicht,darüber ein Urteil zu fällen.Das kann ich auch nicht.
Aber hier mal einige Fragen:

-Angenommen,du würdest ca.3-5 Kilo zunehmen in der nächsten Zeit.Wie würdest du dich fühlen?

-Wie viel % des Tages denkst du über Essen nach?

-Wie nimmst du deinen Körper wahr? Findest du dich zu dick?

-Was würdest du darüber denken,wenn du weiterhin abnehmen würdest?

-Kannst du in der Öffentlichkeit gut essen?

-Wie fühlst du dich,wenn dich jemand auf Gewichtsabnahme anspricht?

Es gibt 1000 verschiedene Formen von Essstörungen und nicht nur die drei offiziellen Formen,die jeder kennt.
Ich habe eine atypische Form der Essstörung,also eine,die nicht ganz genau definiert werden kann und zwischen zwei Formen der Essstörung ist.
Das heißt,vieles ist zutreffend,aber nicht alles.
Aber dennoch ich habe:

-Extreme Angst vor der Gewichtszunahme
-Unzufriedenheit mit dem eigenen Körper
-Meide manchmal kalorienreiche Lebensmittel
-Führe Hungertage durch,um mein Gewicht zu regulieren
-nehme gezielt ab
-habe/hatte ab und an Fressanfälle
-Denke zu ca 80% an Essen

Bei mir hat das ganze allerdings mit Magersucht angefangen.

Wie kamst du denn auf die Idee,eine Essstörung zu haben?Was hat dich auf diesen Gedanken gebracht?

LG,EisblumexXx

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26. April 2013 um 8:47

Hallo Eisblume
Danke für deine liebe Antwort!!

ich war im Urlaub, deswegen erst meine später Antwort.

Zu deinen Fragen:

Es wäre ein komisches Gefühl 5kg mehr zu wiegen, aber die Vorstellung daran löst keinen Horror bei mir aus, ich weiß ich kann es ja jederzeit wieder abnehmen wenn es mich zu sehr stört.

Ich denke schon oft an Essen, aber es belastet mich nicht. Ich denke mir nicht, dass ich etwas nicht essen darf etc. Wenn ich Hunger hab dann natürlich, aber Appetit hab ich überhaupt keinen mehr.

In der Öffentlichkeit hab ich keine Probleme zu essen. Mich stört es nur wenn alle komisch schauen, wenn ich nicht aufesse. Und mir auch teilweise Dinge unterstellen.
Allerdings esse ich lieber zuhause, weil ich nach dem Essen mich oft komisch fühle. (keine Ahnung warum)

Wenn ich weiter abnehmen würde, wär es ok (mein Ziel ist nicht unbedingt abnehmen) aber gesundheitlich wohl bedenklich.

Wenn mich jemand darauf anspricht (vorallem wenn sie es sehr betonen, wieviel ich nicht abgenommen hätte und dass ich nun zu dünn wäre) dann ist mir das eher unangenehm. Ich finde mich normal. Natürlich hab ich abgenommen, aber eher zufällig, nicht mit starkem zwang.

Ich hab keine Fressanfälle, einfach keinen Appetit. Mich ekelt oft vor Essen. Ich wiege mich ca. wöchentlich, manchmal hab ich schon Angst zugenommen zu haben. Aber wenn ich mir vorher schon so grosse Sorgen mach, wieg ich mich einfach gar nicht, dann vergess ich es schnell.
Ich mach gern Sport in normalem Ausmaß. Ich achte nicht auf Kalorien oder was ich wann esse. Nur die Mengen, da achte ich darauf, weil mir nach dem Essen schnell übel wird und/oder ich Bauchschmerzen bekomme.

Ich finde mich mollig (obwohl ich es nicht wirklich bin) aber ich habe es akzeptiert, dass es so ist.
Mehr abnehmen würde auch nicht helfen.

Mich beschäftigt es, weil mich Menschen aus meinem Umfeld darauf ansprechen, dass ich so dünn wäre und viel abgenommen hätte.
Und natürlich weil ich gesundheitliche Veränderungen bemerke und mir das Angst macht. Es geht mir nicht so gut, das spüre ich. Vorallem Schwindel, Kreislaufprobleme, Schlappheit und Übelkeit/Unwohlsein machen mir sehr zu schaffen.

Ich hoffe dir geht es gut und du hast deine Probleme alle lösen können oder bist am besten Weg dazu

viele liebe Grüße
nana

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29. April 2013 um 7:55

Danke für deine Antwort
Ich weiß dass ich aufpassen muss, vor Jahren hatte ich ein ähnliches Problem, allerdings lief das nach einem etwas anderem Schema. Damals versuchte ich unter starkem Zwang abzunehmen, hab ich auch geschafft. Aber ich hatte damals immer grossen Appetit was mich auch im Endeffekt wieder dazu bewog zuzunehmen, ich wollte kein Leben mit ständigem Verzichten auf alles was schmeckt
Jetzt macht es mir grosse Sorgen weil ich einfach keine Lust habe, das zu essen was mir früher schmeckte, ich nicht mehr essen möchte, aber nicht weil ich dünn sein will sondern weil es mir einfach nicht schmeckt irgendwie.

Ein typischer Tag wäre zb:
morgens Cornflakes mit Milch + 1 Banae manchmal
mittags warmes Essen (eigentlich alles was mir schmeckt) aber eine kleine Portion, ich bring einfach nicht soviel runter.
abends 1 Stück Torte/Kuchen (was süsses) und Kaffee

Ich achte nicht sonderlich auf das was ich esse, muss ich zugeben. Das hab ich aber früher auch nie. Ich zähle die Kalorien nicht, ich schätze ich esse so zwischen 1000 und 1500 kcal. meistens kommt eine halbe stunde sport hinzu und ich arbeite oft stundenlang im garten, das denke ich braucht auch kalorien wieder auf.

Aber ich versuche einfach mal alle ungesunden Sachen wegzulaseen und schaue ob es sich etwas bessert

Danke für deinen Tipp!
Viele liebe grüsse
Nana

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2. Mai 2013 um 0:24
In Antwort auf eisblumexxx

Hey
Also einfach ist das nicht,darüber ein Urteil zu fällen.Das kann ich auch nicht.
Aber hier mal einige Fragen:

-Angenommen,du würdest ca.3-5 Kilo zunehmen in der nächsten Zeit.Wie würdest du dich fühlen?

-Wie viel % des Tages denkst du über Essen nach?

-Wie nimmst du deinen Körper wahr? Findest du dich zu dick?

-Was würdest du darüber denken,wenn du weiterhin abnehmen würdest?

-Kannst du in der Öffentlichkeit gut essen?

-Wie fühlst du dich,wenn dich jemand auf Gewichtsabnahme anspricht?

Es gibt 1000 verschiedene Formen von Essstörungen und nicht nur die drei offiziellen Formen,die jeder kennt.
Ich habe eine atypische Form der Essstörung,also eine,die nicht ganz genau definiert werden kann und zwischen zwei Formen der Essstörung ist.
Das heißt,vieles ist zutreffend,aber nicht alles.
Aber dennoch ich habe:

-Extreme Angst vor der Gewichtszunahme
-Unzufriedenheit mit dem eigenen Körper
-Meide manchmal kalorienreiche Lebensmittel
-Führe Hungertage durch,um mein Gewicht zu regulieren
-nehme gezielt ab
-habe/hatte ab und an Fressanfälle
-Denke zu ca 80% an Essen

Bei mir hat das ganze allerdings mit Magersucht angefangen.

Wie kamst du denn auf die Idee,eine Essstörung zu haben?Was hat dich auf diesen Gedanken gebracht?

LG,EisblumexXx

Hallo Eisblume
Danke für deine Nachricht
Du hattest auf einer anderen Forum geantwortet, was ich nicht immer gleich finde.
Ich weiß ja, das ich persönliche Probleme habe u. empfindlich reagiere, wie z.B. Freund kaum Zeit hat, Freundin meldet sich kaum, hat mich schon in Abstanden versetzt, auf Arbeit sind Bewohner auf der Pflege oft laut und anstrengend, dann hat man überreagiert und nimmt sich das zu Herzen.
Oh das nervt mich echt, das ich unter ES leide, man kann man machen? Wie geht es dir zur Zeit?
Ich habe gestern einen schönen Liebesfilm geschaut, war hinterher nachdenklich und traurig. Nehme an und an mal Johanneskraut bei Unruhe ein, es hilft etwas.

LG Fruchtchen27

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