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Instagram recovery

19. November 2015 um 20:03

Hallo ihr lieben Lese ab und zu gerne immer mal noch mit. Schade das es zurzeit nicht all zu positives zu lesen gibt, Mädels gibt bitte nicht auf der Kampf lohnt sich!! Mir ging es jetzt auch nicht so gut aber ich raffe mich auf für die Arbeit, für mich und mehr Energie und ich möchte Sport machen ich merke das ich sonst Null Kraft habe und keine Konzentration das soll sich ändern!! Nun zum eigentlichen Thema, seit ihr auch bei Instagram? verfolgt ihr auch recovery Mädels? Ich tue es und mich Motiviert es, die Mädels sie auf den Weg der Genesung sind oder es aus den Untergewicht geschafft haben total sind total durch Traniert und definiert echt beeindruckend sie ernähren sich ausgewogen Gesund und gönnen sich öfters was viele Handeln nach Minnie Mount Methode kennt ihr das? Hat jemand damit Erfahrungen? meint ihr alles was auf Insta preisgegeben wird stimmt auch? wielange dauert das bis man so Top aussieht trotz vorigen UG Keine Muskeln und dann sehen die Mädels so Top aus!! Das hat bestimmt mit viel disziplin zu tun.... Bin total von Thema angekommen was haltet ihr davon? Ich finde motivierend und eine echte Leistung ! Lg

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19. November 2015 um 23:09

Hahaha bei den meisten stimmt das niemals!
Ich kenne nur eine Hand voll Leute, bei denen das authentisch wirkt, die meisten sind jedoch viiiiiiiiel zu viel auf Essen fixiert.

Mich juckt es gerade in den Fingern, bestimmte accounts zu nennen

einigen folge ich zwar, aber verfolge sie nicht mehr, weils eh jeden Tag das gleiche ist. Immer happy fluffy bllaaa recovery ist so toll - ja, ich gönne es ihnen, persönlich halte ich (!) aber minnie maud für blödsinn und sogar für gefährlich.
(nur meine Meinung )

und wenn man dann mal nett (!) seine Meinung sagt, wird man geblockt..tjajaja

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19. November 2015 um 23:24
In Antwort auf waldluft

Hahaha bei den meisten stimmt das niemals!
Ich kenne nur eine Hand voll Leute, bei denen das authentisch wirkt, die meisten sind jedoch viiiiiiiiel zu viel auf Essen fixiert.

Mich juckt es gerade in den Fingern, bestimmte accounts zu nennen

einigen folge ich zwar, aber verfolge sie nicht mehr, weils eh jeden Tag das gleiche ist. Immer happy fluffy bllaaa recovery ist so toll - ja, ich gönne es ihnen, persönlich halte ich (!) aber minnie maud für blödsinn und sogar für gefährlich.
(nur meine Meinung )

und wenn man dann mal nett (!) seine Meinung sagt, wird man geblockt..tjajaja

Stimme zu!
Minnie Maud ist absoluter Schwachsinn - und wie du schon sagst kann es extrem gefährlich sein.

Finger weg von diesem Müll. Wenn es dich motiviert, toll. Aber es soll dich zu den richtigen Dingen motivieren, nicht zu ner Symptomverschiebung.

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20. November 2015 um 0:28

Anderer Meinung
Hm, also ich wollte mich eigentlich nicht einmischen, aber so einseitig wollte ich das jetzt doch nicht stehen lassen.

"Minnie Maud ist schwachsinn"

Ach echt? Versuchen nicht mehr nur sichere Lebensmittel zu essen, eine kalorienzufuhr essen bei dem der Körper sich regenerieren kann, keinen exzessiven Sport mehr machen, sich nicht mehr wiegen, ein Gewicht zu erreichen dass nicht ein wahrlos festgelegter minimal BMI ist sondern der eigene Set point und bei diesem Gewicht dann versuchen intuitiv zu essen?
Also ich sehe den Schwachsinn nicht, aber ich kann ja mal meine Lupe suchen

"kann sogar gefährlich sein"

Jein. Also das eine was mich an minnie maud stört und was denke ich auch gefährlich sein kann ist die Theorie von "extreme hunger". Ich denke nicht dass man wenn man nach einer Hungerphase gescheit reinhaut von extremem Hunger reden kann, aber 6000 oder gar 10000 Kalorien sind schon exzessiv und für einen geschwächten und nicht mehr an diese Mengen gewöhneten Körper sicher auch gefährlich.
Bei den anderen Prinzipien von minnie maud sehe ich jetzt nicht die Gesundheitsschädigung, aber ich lass mich auch gerne eines besseren belehren.

Zu meiner Erfahrung mit minnie maud:
Also, als ich um Weihnachten herum mit BMI 13 anfangen wollte zu "recovern" war ich total besessen darauf die perfekte Methode dafür zu finden.
Ich fand das Prinzip von minnie maud sehr reizvoll, doch ängstigte mich die Vorstellung 3000 kalorien zu essen zutiefst. Einerseits kam mir das viel zu viel vor, andererseits war ich mental eigentlich nicht zu einer Zunahme bereit. Dazu kommt noch dass keine Ernährungsberaterin dir zu einer "so hohen" Kalorienzahl raten wird - mein hat mir damals geraten dass essen ganz sein zu lassen und stattdessen 3x täglich einen in Wasser angerührten abnehmshake zu trinken. (das wären dann 600 kalorien täglich gewesen, da wog ich 36 kg und nahm ~1kg pro Woche ab)
Ich hab mich dann sozusagen für eine restriktive Zunahme entschieden und bereue das bis heute. Habe 8 kg von relativ wenig kalorien und nur low low low fat zugenommen und sehr darunter gelitten.
Ich hab von 2000 kalorien immer weiter zugenommen, jedoch nebenbei immer über minnie maud gelesen - leicht träumerisch. Irgendwann dann fasste ich den Entschluss zu steigern, auf 2500 kcal. Nach 4 Wochen auf die Waage gestellt und hatte ein halbes KG angenommen - wohl gemerkt, mit 2000 kcal hatte ich da noch zugenommen. Mit 2500 hab ich auch weiterhin nicht zugenommen, aber ich war erst bmi 16 und hatte auch noch mehr Hunger also hab ich schließlich den Sprung gewagt und auf 3000 gesteigert. In der ersten Woche hab ich 2kg zugenommen, dann ging es langsamer und ich glaub nicht dass ich ich der letzten Zeit überhaupt zugenommen hab. Bin jetzt etwas bmi 17.5, (bin wg Schule schon aktiv aber mache keinen extra Sport außer spazierengehen) und gefalle mir besser als je zuvor. Das Gewicht hat sich auch super verteilt, auch an die Stellen die vorher viel zu knochig waren, nicht nur an die "Problemzonen" . Haare glänzen wieder, Gesicht sieht erwachsener aus und ich bin einfach wieder glücklich.
Ich finde den Richtwert 2000 kcal persönlich viel zu niedrig. Ich glaube Ich kenne keine gesunde Person die so wenig isst, meine Freunde verdrücken gerne mal eine ganze Schachtel Kekse, so was macht man einfach mal. Auch meine Mutter z.B. Sie ist ja schon etwas älter und bewegt sich auch fast nicht, aber 3000 kalorien isst sie auf jeden Fall, manchmal mehr, und hält seit Jahren ohne zählen bmi 21.
Gerade für einen Geschädigten Körper der zunehmen muss und reparieren muss um wieder richtig zu funktionieren sind 2000 viel zu niedrig.
Ich weiß dass das gegen manches geht was hier im Forum gesagt wird, aber wenn man trotz "ausreichender" kalorienzufuhr von 2000 kalorien (hmmmmm) noch Hunger hat dann ist doch sch**ß egal ob das jetzt am leptin Spiegel oder am Blutzucker oder an sonst was liegt - dann sollte man eben einfach noch was essen?? Nicht zu essen wenn man Hunger hat ist doch das PROBLEM und nicht die Lösung, so hat das ganze Schlamassel doch überhaupt erst angefangen??
Sicherlich gibt es Unterschiede. Meine Erfahrungen mit minnie maud sind subjektiv, ich tendiere nicht zu binge eating aber es gibt sicher Leute die nach MS damit Probleme haben und ich habe auch genetisch einen schnellen Metabolismus und musst nicht befürchten durch MM bei BMI 30 zu landen ( die Zahl ist jetzt aus der Luft gegriffen). Aber Im Prinzip kommt es Doch darauf an wieder gesund zu sein, körperlich und mental, und ob man das bei einem festgelegten Standard Minimum Gewicht sein kann und den obligatorischen "2000 kalorien und drei Mal die Woche 45 Minuten sport"? Naja ich bezweifle es - ich zumindest könnte das nicht.
Das Langzeit Ziel ist doch auch irgendwann mühelos ein Gewicht zu halten, durch intuitives essen nach Hunger und nicht nach kalorien. Wie will man das den anstellen wenn man weniger isst als man eigentlich Hunger hat? Dann isst man ja entweder für immer restriktiv oder man muss sich doch Irgendwann umstellen.

Ob 2500, 2700, 3000 oder 3500 für dich richtig sind kannst nur du entscheiden. Fakt ist ich wollte kein minnie maud machen, also hab ichs anders gemacht, bin auf die Fresse gefallen und nach fast einem Jahr dann plötzlich die minnie maud guidelines befolgt ohne das eigentlich zu wollen, einfach weil es so für mich richtig war.
Ich sehe minnie maud nicht als gefährlich oder schwachsinn. Es ist sicherlich nicht der Heilige Gral der recovery - Methoden, aber für mich war es das richtige und ohne es wäre ich jetzt noch mitten drin.

(bitte beachten dass ich das alles aus dem Blickwinkel einer magersüchtigen geschrieben hab, mit MM bei bulimikern kenne ich mich nicht gut genug aus um eine Meinung zu haben)

LG,
Nordwindchen

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20. November 2015 um 6:13
In Antwort auf kerri_12140311

Anderer Meinung
Hm, also ich wollte mich eigentlich nicht einmischen, aber so einseitig wollte ich das jetzt doch nicht stehen lassen.

"Minnie Maud ist schwachsinn"

Ach echt? Versuchen nicht mehr nur sichere Lebensmittel zu essen, eine kalorienzufuhr essen bei dem der Körper sich regenerieren kann, keinen exzessiven Sport mehr machen, sich nicht mehr wiegen, ein Gewicht zu erreichen dass nicht ein wahrlos festgelegter minimal BMI ist sondern der eigene Set point und bei diesem Gewicht dann versuchen intuitiv zu essen?
Also ich sehe den Schwachsinn nicht, aber ich kann ja mal meine Lupe suchen

"kann sogar gefährlich sein"

Jein. Also das eine was mich an minnie maud stört und was denke ich auch gefährlich sein kann ist die Theorie von "extreme hunger". Ich denke nicht dass man wenn man nach einer Hungerphase gescheit reinhaut von extremem Hunger reden kann, aber 6000 oder gar 10000 Kalorien sind schon exzessiv und für einen geschwächten und nicht mehr an diese Mengen gewöhneten Körper sicher auch gefährlich.
Bei den anderen Prinzipien von minnie maud sehe ich jetzt nicht die Gesundheitsschädigung, aber ich lass mich auch gerne eines besseren belehren.

Zu meiner Erfahrung mit minnie maud:
Also, als ich um Weihnachten herum mit BMI 13 anfangen wollte zu "recovern" war ich total besessen darauf die perfekte Methode dafür zu finden.
Ich fand das Prinzip von minnie maud sehr reizvoll, doch ängstigte mich die Vorstellung 3000 kalorien zu essen zutiefst. Einerseits kam mir das viel zu viel vor, andererseits war ich mental eigentlich nicht zu einer Zunahme bereit. Dazu kommt noch dass keine Ernährungsberaterin dir zu einer "so hohen" Kalorienzahl raten wird - mein hat mir damals geraten dass essen ganz sein zu lassen und stattdessen 3x täglich einen in Wasser angerührten abnehmshake zu trinken. (das wären dann 600 kalorien täglich gewesen, da wog ich 36 kg und nahm ~1kg pro Woche ab)
Ich hab mich dann sozusagen für eine restriktive Zunahme entschieden und bereue das bis heute. Habe 8 kg von relativ wenig kalorien und nur low low low fat zugenommen und sehr darunter gelitten.
Ich hab von 2000 kalorien immer weiter zugenommen, jedoch nebenbei immer über minnie maud gelesen - leicht träumerisch. Irgendwann dann fasste ich den Entschluss zu steigern, auf 2500 kcal. Nach 4 Wochen auf die Waage gestellt und hatte ein halbes KG angenommen - wohl gemerkt, mit 2000 kcal hatte ich da noch zugenommen. Mit 2500 hab ich auch weiterhin nicht zugenommen, aber ich war erst bmi 16 und hatte auch noch mehr Hunger also hab ich schließlich den Sprung gewagt und auf 3000 gesteigert. In der ersten Woche hab ich 2kg zugenommen, dann ging es langsamer und ich glaub nicht dass ich ich der letzten Zeit überhaupt zugenommen hab. Bin jetzt etwas bmi 17.5, (bin wg Schule schon aktiv aber mache keinen extra Sport außer spazierengehen) und gefalle mir besser als je zuvor. Das Gewicht hat sich auch super verteilt, auch an die Stellen die vorher viel zu knochig waren, nicht nur an die "Problemzonen" . Haare glänzen wieder, Gesicht sieht erwachsener aus und ich bin einfach wieder glücklich.
Ich finde den Richtwert 2000 kcal persönlich viel zu niedrig. Ich glaube Ich kenne keine gesunde Person die so wenig isst, meine Freunde verdrücken gerne mal eine ganze Schachtel Kekse, so was macht man einfach mal. Auch meine Mutter z.B. Sie ist ja schon etwas älter und bewegt sich auch fast nicht, aber 3000 kalorien isst sie auf jeden Fall, manchmal mehr, und hält seit Jahren ohne zählen bmi 21.
Gerade für einen Geschädigten Körper der zunehmen muss und reparieren muss um wieder richtig zu funktionieren sind 2000 viel zu niedrig.
Ich weiß dass das gegen manches geht was hier im Forum gesagt wird, aber wenn man trotz "ausreichender" kalorienzufuhr von 2000 kalorien (hmmmmm) noch Hunger hat dann ist doch sch**ß egal ob das jetzt am leptin Spiegel oder am Blutzucker oder an sonst was liegt - dann sollte man eben einfach noch was essen?? Nicht zu essen wenn man Hunger hat ist doch das PROBLEM und nicht die Lösung, so hat das ganze Schlamassel doch überhaupt erst angefangen??
Sicherlich gibt es Unterschiede. Meine Erfahrungen mit minnie maud sind subjektiv, ich tendiere nicht zu binge eating aber es gibt sicher Leute die nach MS damit Probleme haben und ich habe auch genetisch einen schnellen Metabolismus und musst nicht befürchten durch MM bei BMI 30 zu landen ( die Zahl ist jetzt aus der Luft gegriffen). Aber Im Prinzip kommt es Doch darauf an wieder gesund zu sein, körperlich und mental, und ob man das bei einem festgelegten Standard Minimum Gewicht sein kann und den obligatorischen "2000 kalorien und drei Mal die Woche 45 Minuten sport"? Naja ich bezweifle es - ich zumindest könnte das nicht.
Das Langzeit Ziel ist doch auch irgendwann mühelos ein Gewicht zu halten, durch intuitives essen nach Hunger und nicht nach kalorien. Wie will man das den anstellen wenn man weniger isst als man eigentlich Hunger hat? Dann isst man ja entweder für immer restriktiv oder man muss sich doch Irgendwann umstellen.

Ob 2500, 2700, 3000 oder 3500 für dich richtig sind kannst nur du entscheiden. Fakt ist ich wollte kein minnie maud machen, also hab ichs anders gemacht, bin auf die Fresse gefallen und nach fast einem Jahr dann plötzlich die minnie maud guidelines befolgt ohne das eigentlich zu wollen, einfach weil es so für mich richtig war.
Ich sehe minnie maud nicht als gefährlich oder schwachsinn. Es ist sicherlich nicht der Heilige Gral der recovery - Methoden, aber für mich war es das richtige und ohne es wäre ich jetzt noch mitten drin.

(bitte beachten dass ich das alles aus dem Blickwinkel einer magersüchtigen geschrieben hab, mit MM bei bulimikern kenne ich mich nicht gut genug aus um eine Meinung zu haben)

LG,
Nordwindchen

Danke
für eure Ehrliche Meinung ich habe erst gestern ein paar Accounts gelöscht. Ihr hab recht manches ist nur Schein lüg und trug manchmal wollte ich es nicht wahr haben die sehen so durchtraniert aus und essen essen essen -.- Ich werde kein Minnie MinnieMoud machen ich hätte viel zu viel Angst da ich nicht mehr weit vom NG entfernt bin hatte zwar mal mehr hab das alles aber nicht ganz verkraftet und esse glaube zurzeit viel zu wenig *schäm* nennen wir es mal kleiner Rückfall..... Ich glaube jeder wird auf seine Art gesund manche zählen, machen Sport, manche Ernähren sich vegan...... Und was es noch so gibt!! Vllt sollte ich ein neuen Thread auf machen ich möchte gerne wieder 2000kcal essen und damit auch wieder halten nur habe ich jetzt ein wenig Angst das was Nordwindchen schreibt macht mich auch ein wenig stutzig fühle mich eh nicht so wohl aber ich denke 2kg könnte ich noch verkraften..... Ich möchte einfach wieder mehr Sport treiben und konzentriert durch Leben gehen nur schaffe ich es nicht zu steigern..... wie geht es dir Nordwindchen? Machst du wieder Sport? Wie fühlst du dich mit der Zunahme? Hast du während deiner Zunahme gezählt? Lg

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20. November 2015 um 8:26
In Antwort auf blamimibla

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Minnie Maud ist absoluter Schwachsinn - und wie du schon sagst kann es extrem gefährlich sein.

Finger weg von diesem Müll. Wenn es dich motiviert, toll. Aber es soll dich zu den richtigen Dingen motivieren, nicht zu ner Symptomverschiebung.

Stimme auch zu !
Absoluter Müll und meiner Meinung nach auch wirklich gefährlich. Gehört verboten.
Gerade bei jungen Mädels, die leicht beeinflussbar sind, kann der Schuss nach hinten losgehen

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20. November 2015 um 12:56
In Antwort auf kerri_12140311

Anderer Meinung
Hm, also ich wollte mich eigentlich nicht einmischen, aber so einseitig wollte ich das jetzt doch nicht stehen lassen.

"Minnie Maud ist schwachsinn"

Ach echt? Versuchen nicht mehr nur sichere Lebensmittel zu essen, eine kalorienzufuhr essen bei dem der Körper sich regenerieren kann, keinen exzessiven Sport mehr machen, sich nicht mehr wiegen, ein Gewicht zu erreichen dass nicht ein wahrlos festgelegter minimal BMI ist sondern der eigene Set point und bei diesem Gewicht dann versuchen intuitiv zu essen?
Also ich sehe den Schwachsinn nicht, aber ich kann ja mal meine Lupe suchen

"kann sogar gefährlich sein"

Jein. Also das eine was mich an minnie maud stört und was denke ich auch gefährlich sein kann ist die Theorie von "extreme hunger". Ich denke nicht dass man wenn man nach einer Hungerphase gescheit reinhaut von extremem Hunger reden kann, aber 6000 oder gar 10000 Kalorien sind schon exzessiv und für einen geschwächten und nicht mehr an diese Mengen gewöhneten Körper sicher auch gefährlich.
Bei den anderen Prinzipien von minnie maud sehe ich jetzt nicht die Gesundheitsschädigung, aber ich lass mich auch gerne eines besseren belehren.

Zu meiner Erfahrung mit minnie maud:
Also, als ich um Weihnachten herum mit BMI 13 anfangen wollte zu "recovern" war ich total besessen darauf die perfekte Methode dafür zu finden.
Ich fand das Prinzip von minnie maud sehr reizvoll, doch ängstigte mich die Vorstellung 3000 kalorien zu essen zutiefst. Einerseits kam mir das viel zu viel vor, andererseits war ich mental eigentlich nicht zu einer Zunahme bereit. Dazu kommt noch dass keine Ernährungsberaterin dir zu einer "so hohen" Kalorienzahl raten wird - mein hat mir damals geraten dass essen ganz sein zu lassen und stattdessen 3x täglich einen in Wasser angerührten abnehmshake zu trinken. (das wären dann 600 kalorien täglich gewesen, da wog ich 36 kg und nahm ~1kg pro Woche ab)
Ich hab mich dann sozusagen für eine restriktive Zunahme entschieden und bereue das bis heute. Habe 8 kg von relativ wenig kalorien und nur low low low fat zugenommen und sehr darunter gelitten.
Ich hab von 2000 kalorien immer weiter zugenommen, jedoch nebenbei immer über minnie maud gelesen - leicht träumerisch. Irgendwann dann fasste ich den Entschluss zu steigern, auf 2500 kcal. Nach 4 Wochen auf die Waage gestellt und hatte ein halbes KG angenommen - wohl gemerkt, mit 2000 kcal hatte ich da noch zugenommen. Mit 2500 hab ich auch weiterhin nicht zugenommen, aber ich war erst bmi 16 und hatte auch noch mehr Hunger also hab ich schließlich den Sprung gewagt und auf 3000 gesteigert. In der ersten Woche hab ich 2kg zugenommen, dann ging es langsamer und ich glaub nicht dass ich ich der letzten Zeit überhaupt zugenommen hab. Bin jetzt etwas bmi 17.5, (bin wg Schule schon aktiv aber mache keinen extra Sport außer spazierengehen) und gefalle mir besser als je zuvor. Das Gewicht hat sich auch super verteilt, auch an die Stellen die vorher viel zu knochig waren, nicht nur an die "Problemzonen" . Haare glänzen wieder, Gesicht sieht erwachsener aus und ich bin einfach wieder glücklich.
Ich finde den Richtwert 2000 kcal persönlich viel zu niedrig. Ich glaube Ich kenne keine gesunde Person die so wenig isst, meine Freunde verdrücken gerne mal eine ganze Schachtel Kekse, so was macht man einfach mal. Auch meine Mutter z.B. Sie ist ja schon etwas älter und bewegt sich auch fast nicht, aber 3000 kalorien isst sie auf jeden Fall, manchmal mehr, und hält seit Jahren ohne zählen bmi 21.
Gerade für einen Geschädigten Körper der zunehmen muss und reparieren muss um wieder richtig zu funktionieren sind 2000 viel zu niedrig.
Ich weiß dass das gegen manches geht was hier im Forum gesagt wird, aber wenn man trotz "ausreichender" kalorienzufuhr von 2000 kalorien (hmmmmm) noch Hunger hat dann ist doch sch**ß egal ob das jetzt am leptin Spiegel oder am Blutzucker oder an sonst was liegt - dann sollte man eben einfach noch was essen?? Nicht zu essen wenn man Hunger hat ist doch das PROBLEM und nicht die Lösung, so hat das ganze Schlamassel doch überhaupt erst angefangen??
Sicherlich gibt es Unterschiede. Meine Erfahrungen mit minnie maud sind subjektiv, ich tendiere nicht zu binge eating aber es gibt sicher Leute die nach MS damit Probleme haben und ich habe auch genetisch einen schnellen Metabolismus und musst nicht befürchten durch MM bei BMI 30 zu landen ( die Zahl ist jetzt aus der Luft gegriffen). Aber Im Prinzip kommt es Doch darauf an wieder gesund zu sein, körperlich und mental, und ob man das bei einem festgelegten Standard Minimum Gewicht sein kann und den obligatorischen "2000 kalorien und drei Mal die Woche 45 Minuten sport"? Naja ich bezweifle es - ich zumindest könnte das nicht.
Das Langzeit Ziel ist doch auch irgendwann mühelos ein Gewicht zu halten, durch intuitives essen nach Hunger und nicht nach kalorien. Wie will man das den anstellen wenn man weniger isst als man eigentlich Hunger hat? Dann isst man ja entweder für immer restriktiv oder man muss sich doch Irgendwann umstellen.

Ob 2500, 2700, 3000 oder 3500 für dich richtig sind kannst nur du entscheiden. Fakt ist ich wollte kein minnie maud machen, also hab ichs anders gemacht, bin auf die Fresse gefallen und nach fast einem Jahr dann plötzlich die minnie maud guidelines befolgt ohne das eigentlich zu wollen, einfach weil es so für mich richtig war.
Ich sehe minnie maud nicht als gefährlich oder schwachsinn. Es ist sicherlich nicht der Heilige Gral der recovery - Methoden, aber für mich war es das richtige und ohne es wäre ich jetzt noch mitten drin.

(bitte beachten dass ich das alles aus dem Blickwinkel einer magersüchtigen geschrieben hab, mit MM bei bulimikern kenne ich mich nicht gut genug aus um eine Meinung zu haben)

LG,
Nordwindchen

Hallo nordwindchen,
das Problem bei minnie maud ist, dass es den Betroffenen die Illusion gibt, dass man sich einfach nur gesund essen müsste. Zudem muss eine Wiederernährung SCHRITTWEISE und unter enger ärztlicher Aufsicht geschehen, da es extreme Komplikationen geben kann - bspw. das Refeeding Syndrom, welches die Betroffenen dann letztendlich auch umbringt.

Deshalb ist es absolut kontraproduktiv von einem niedrigen BMI aus und nach langer anorektischer Krankheit, einfach mal eben 3000 kcal reinzuhauen - egal ob man das theoretisch packt oder nicht, es ist einfach nur gefährlich und nix anderes.

Und wenn ich gelesen habe, was alle Minnie Maud Mädchen hier geschrieben haben - die haben alle nur noch Nutella reingefressen. Das ist definitiv kein Gesund werden sondern einfach nur Symptomverschiebung.

Bei einer gesunden Ernährungstherapie wird ein Ernährungsplan erarbeitet und an die medizinischen Ergebnisse angepasst, sodass der Körper an Nahrung gewöhnt werden kann und die Gefahr für Komplikationen minimiert wird. Zudem besteht ein gesunder Plan aus reichlich Fett, Eiweiß und Kohlenhydraten. Nicht aus 2 Gläsern Nutella und Eis.

Und nur, weil jemand jetzt 3000 kcal futtern kann... heißt das noch lange nicht, dass im Oberstübchen was voran geht. Es ist reine Essstörungsfantasie, zu meinen, sich einfach gesund essen zu können. Das muss parallel laufen.

Instagram ist dafür der beste Beweis.

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20. November 2015 um 13:04
In Antwort auf waldluft

Hahaha bei den meisten stimmt das niemals!
Ich kenne nur eine Hand voll Leute, bei denen das authentisch wirkt, die meisten sind jedoch viiiiiiiiel zu viel auf Essen fixiert.

Mich juckt es gerade in den Fingern, bestimmte accounts zu nennen

einigen folge ich zwar, aber verfolge sie nicht mehr, weils eh jeden Tag das gleiche ist. Immer happy fluffy bllaaa recovery ist so toll - ja, ich gönne es ihnen, persönlich halte ich (!) aber minnie maud für blödsinn und sogar für gefährlich.
(nur meine Meinung )

und wenn man dann mal nett (!) seine Meinung sagt, wird man geblockt..tjajaja

Hey
würde gerne wissen welche Accounts du meinst? Kannst mir gerne auch eine PN schicken ich frage mich sowieso warum manche einen BMI von 13 haben und soviel schlemmen können und ich vllt in *HSW bin mit einen *BMI 17 *sind nur Beispiele total zunehme irgendwas kann da nicht stimmen vllt essen die nur einmal am Tag was die an fotografieren..... Aber das tut es nicht zur Sache. Ich weiß das man für das perfekte abfotografierte essen viel Zeit investieren muss und vieles gefälscht ist schade eigentlich!! Danke nochmal fürs wachrütteln ich werde mich selber herran tasten müssen. lg

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20. November 2015 um 16:07
In Antwort auf kerri_12140311

Anderer Meinung
Hm, also ich wollte mich eigentlich nicht einmischen, aber so einseitig wollte ich das jetzt doch nicht stehen lassen.

"Minnie Maud ist schwachsinn"

Ach echt? Versuchen nicht mehr nur sichere Lebensmittel zu essen, eine kalorienzufuhr essen bei dem der Körper sich regenerieren kann, keinen exzessiven Sport mehr machen, sich nicht mehr wiegen, ein Gewicht zu erreichen dass nicht ein wahrlos festgelegter minimal BMI ist sondern der eigene Set point und bei diesem Gewicht dann versuchen intuitiv zu essen?
Also ich sehe den Schwachsinn nicht, aber ich kann ja mal meine Lupe suchen

"kann sogar gefährlich sein"

Jein. Also das eine was mich an minnie maud stört und was denke ich auch gefährlich sein kann ist die Theorie von "extreme hunger". Ich denke nicht dass man wenn man nach einer Hungerphase gescheit reinhaut von extremem Hunger reden kann, aber 6000 oder gar 10000 Kalorien sind schon exzessiv und für einen geschwächten und nicht mehr an diese Mengen gewöhneten Körper sicher auch gefährlich.
Bei den anderen Prinzipien von minnie maud sehe ich jetzt nicht die Gesundheitsschädigung, aber ich lass mich auch gerne eines besseren belehren.

Zu meiner Erfahrung mit minnie maud:
Also, als ich um Weihnachten herum mit BMI 13 anfangen wollte zu "recovern" war ich total besessen darauf die perfekte Methode dafür zu finden.
Ich fand das Prinzip von minnie maud sehr reizvoll, doch ängstigte mich die Vorstellung 3000 kalorien zu essen zutiefst. Einerseits kam mir das viel zu viel vor, andererseits war ich mental eigentlich nicht zu einer Zunahme bereit. Dazu kommt noch dass keine Ernährungsberaterin dir zu einer "so hohen" Kalorienzahl raten wird - mein hat mir damals geraten dass essen ganz sein zu lassen und stattdessen 3x täglich einen in Wasser angerührten abnehmshake zu trinken. (das wären dann 600 kalorien täglich gewesen, da wog ich 36 kg und nahm ~1kg pro Woche ab)
Ich hab mich dann sozusagen für eine restriktive Zunahme entschieden und bereue das bis heute. Habe 8 kg von relativ wenig kalorien und nur low low low fat zugenommen und sehr darunter gelitten.
Ich hab von 2000 kalorien immer weiter zugenommen, jedoch nebenbei immer über minnie maud gelesen - leicht träumerisch. Irgendwann dann fasste ich den Entschluss zu steigern, auf 2500 kcal. Nach 4 Wochen auf die Waage gestellt und hatte ein halbes KG angenommen - wohl gemerkt, mit 2000 kcal hatte ich da noch zugenommen. Mit 2500 hab ich auch weiterhin nicht zugenommen, aber ich war erst bmi 16 und hatte auch noch mehr Hunger also hab ich schließlich den Sprung gewagt und auf 3000 gesteigert. In der ersten Woche hab ich 2kg zugenommen, dann ging es langsamer und ich glaub nicht dass ich ich der letzten Zeit überhaupt zugenommen hab. Bin jetzt etwas bmi 17.5, (bin wg Schule schon aktiv aber mache keinen extra Sport außer spazierengehen) und gefalle mir besser als je zuvor. Das Gewicht hat sich auch super verteilt, auch an die Stellen die vorher viel zu knochig waren, nicht nur an die "Problemzonen" . Haare glänzen wieder, Gesicht sieht erwachsener aus und ich bin einfach wieder glücklich.
Ich finde den Richtwert 2000 kcal persönlich viel zu niedrig. Ich glaube Ich kenne keine gesunde Person die so wenig isst, meine Freunde verdrücken gerne mal eine ganze Schachtel Kekse, so was macht man einfach mal. Auch meine Mutter z.B. Sie ist ja schon etwas älter und bewegt sich auch fast nicht, aber 3000 kalorien isst sie auf jeden Fall, manchmal mehr, und hält seit Jahren ohne zählen bmi 21.
Gerade für einen Geschädigten Körper der zunehmen muss und reparieren muss um wieder richtig zu funktionieren sind 2000 viel zu niedrig.
Ich weiß dass das gegen manches geht was hier im Forum gesagt wird, aber wenn man trotz "ausreichender" kalorienzufuhr von 2000 kalorien (hmmmmm) noch Hunger hat dann ist doch sch**ß egal ob das jetzt am leptin Spiegel oder am Blutzucker oder an sonst was liegt - dann sollte man eben einfach noch was essen?? Nicht zu essen wenn man Hunger hat ist doch das PROBLEM und nicht die Lösung, so hat das ganze Schlamassel doch überhaupt erst angefangen??
Sicherlich gibt es Unterschiede. Meine Erfahrungen mit minnie maud sind subjektiv, ich tendiere nicht zu binge eating aber es gibt sicher Leute die nach MS damit Probleme haben und ich habe auch genetisch einen schnellen Metabolismus und musst nicht befürchten durch MM bei BMI 30 zu landen ( die Zahl ist jetzt aus der Luft gegriffen). Aber Im Prinzip kommt es Doch darauf an wieder gesund zu sein, körperlich und mental, und ob man das bei einem festgelegten Standard Minimum Gewicht sein kann und den obligatorischen "2000 kalorien und drei Mal die Woche 45 Minuten sport"? Naja ich bezweifle es - ich zumindest könnte das nicht.
Das Langzeit Ziel ist doch auch irgendwann mühelos ein Gewicht zu halten, durch intuitives essen nach Hunger und nicht nach kalorien. Wie will man das den anstellen wenn man weniger isst als man eigentlich Hunger hat? Dann isst man ja entweder für immer restriktiv oder man muss sich doch Irgendwann umstellen.

Ob 2500, 2700, 3000 oder 3500 für dich richtig sind kannst nur du entscheiden. Fakt ist ich wollte kein minnie maud machen, also hab ichs anders gemacht, bin auf die Fresse gefallen und nach fast einem Jahr dann plötzlich die minnie maud guidelines befolgt ohne das eigentlich zu wollen, einfach weil es so für mich richtig war.
Ich sehe minnie maud nicht als gefährlich oder schwachsinn. Es ist sicherlich nicht der Heilige Gral der recovery - Methoden, aber für mich war es das richtige und ohne es wäre ich jetzt noch mitten drin.

(bitte beachten dass ich das alles aus dem Blickwinkel einer magersüchtigen geschrieben hab, mit MM bei bulimikern kenne ich mich nicht gut genug aus um eine Meinung zu haben)

LG,
Nordwindchen

Hallo nordwindchen
Wie du, bin ich absolut davon überzeugt, dass 2000 Kalorien am Tag recht wenig ist ... Ich möchte nicht behaupten, dass Minnie Maud DER Weg aus einer ES ist ... Da es meiner Meinung nach sinnlos ist, gegen seinen Hunger zu essen & das Essen teilweise zu erzwingen, einfach nur um auf seine tägliche Kalorienmenge zu kommen ... Jeder sollte sich letztendlich selbst an seine Kalorienzufuhr rantasten & sich nicht an einer bestimmten Zahl oder anderen Menschen (Instagram) orientieren ... Auch wenn das wahrscheinlich der schwierigste Weg ist ... LG Julinche <3

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16. September 2017 um 23:23
In Antwort auf kerri_12140311

Anderer Meinung
Hm, also ich wollte mich eigentlich nicht einmischen, aber so einseitig wollte ich das jetzt doch nicht stehen lassen.

"Minnie Maud ist schwachsinn"

Ach echt? Versuchen nicht mehr nur sichere Lebensmittel zu essen, eine kalorienzufuhr essen bei dem der Körper sich regenerieren kann, keinen exzessiven Sport mehr machen, sich nicht mehr wiegen, ein Gewicht zu erreichen dass nicht ein wahrlos festgelegter minimal BMI ist sondern der eigene Set point und bei diesem Gewicht dann versuchen intuitiv zu essen?
Also ich sehe den Schwachsinn nicht, aber ich kann ja mal meine Lupe suchen

"kann sogar gefährlich sein"

Jein. Also das eine was mich an minnie maud stört und was denke ich auch gefährlich sein kann ist die Theorie von "extreme hunger". Ich denke nicht dass man wenn man nach einer Hungerphase gescheit reinhaut von extremem Hunger reden kann, aber 6000 oder gar 10000 Kalorien sind schon exzessiv und für einen geschwächten und nicht mehr an diese Mengen gewöhneten Körper sicher auch gefährlich.
Bei den anderen Prinzipien von minnie maud sehe ich jetzt nicht die Gesundheitsschädigung, aber ich lass mich auch gerne eines besseren belehren.

Zu meiner Erfahrung mit minnie maud:
Also, als ich um Weihnachten herum mit BMI 13 anfangen wollte zu "recovern" war ich total besessen darauf die perfekte Methode dafür zu finden.
Ich fand das Prinzip von minnie maud sehr reizvoll, doch ängstigte mich die Vorstellung 3000 kalorien zu essen zutiefst. Einerseits kam mir das viel zu viel vor, andererseits war ich mental eigentlich nicht zu einer Zunahme bereit. Dazu kommt noch dass keine Ernährungsberaterin dir zu einer "so hohen" Kalorienzahl raten wird - mein hat mir damals geraten dass essen ganz sein zu lassen und stattdessen 3x täglich einen in Wasser angerührten abnehmshake zu trinken. (das wären dann 600 kalorien täglich gewesen, da wog ich 36 kg und nahm ~1kg pro Woche ab)
Ich hab mich dann sozusagen für eine restriktive Zunahme entschieden und bereue das bis heute. Habe 8 kg von relativ wenig kalorien und nur low low low fat zugenommen und sehr darunter gelitten.
Ich hab von 2000 kalorien immer weiter zugenommen, jedoch nebenbei immer über minnie maud gelesen - leicht träumerisch. Irgendwann dann fasste ich den Entschluss zu steigern, auf 2500 kcal. Nach 4 Wochen auf die Waage gestellt und hatte ein halbes KG angenommen - wohl gemerkt, mit 2000 kcal hatte ich da noch zugenommen. Mit 2500 hab ich auch weiterhin nicht zugenommen, aber ich war erst bmi 16 und hatte auch noch mehr Hunger also hab ich schließlich den Sprung gewagt und auf 3000 gesteigert. In der ersten Woche hab ich 2kg zugenommen, dann ging es langsamer und ich glaub nicht dass ich ich der letzten Zeit überhaupt zugenommen hab. Bin jetzt etwas bmi 17.5, (bin wg Schule schon aktiv aber mache keinen extra Sport außer spazierengehen) und gefalle mir besser als je zuvor. Das Gewicht hat sich auch super verteilt, auch an die Stellen die vorher viel zu knochig waren, nicht nur an die "Problemzonen" . Haare glänzen wieder, Gesicht sieht erwachsener aus und ich bin einfach wieder glücklich.
Ich finde den Richtwert 2000 kcal persönlich viel zu niedrig. Ich glaube Ich kenne keine gesunde Person die so wenig isst, meine Freunde verdrücken gerne mal eine ganze Schachtel Kekse, so was macht man einfach mal. Auch meine Mutter z.B. Sie ist ja schon etwas älter und bewegt sich auch fast nicht, aber 3000 kalorien isst sie auf jeden Fall, manchmal mehr, und hält seit Jahren ohne zählen bmi 21.
Gerade für einen Geschädigten Körper der zunehmen muss und reparieren muss um wieder richtig zu funktionieren sind 2000 viel zu niedrig.
Ich weiß dass das gegen manches geht was hier im Forum gesagt wird, aber wenn man trotz "ausreichender" kalorienzufuhr von 2000 kalorien (hmmmmm) noch Hunger hat dann ist doch sch**ß egal ob das jetzt am leptin Spiegel oder am Blutzucker oder an sonst was liegt - dann sollte man eben einfach noch was essen?? Nicht zu essen wenn man Hunger hat ist doch das PROBLEM und nicht die Lösung, so hat das ganze Schlamassel doch überhaupt erst angefangen??
Sicherlich gibt es Unterschiede. Meine Erfahrungen mit minnie maud sind subjektiv, ich tendiere nicht zu binge eating aber es gibt sicher Leute die nach MS damit Probleme haben und ich habe auch genetisch einen schnellen Metabolismus und musst nicht befürchten durch MM bei BMI 30 zu landen ( die Zahl ist jetzt aus der Luft gegriffen). Aber Im Prinzip kommt es Doch darauf an wieder gesund zu sein, körperlich und mental, und ob man das bei einem festgelegten Standard Minimum Gewicht sein kann und den obligatorischen "2000 kalorien und drei Mal die Woche 45 Minuten sport"? Naja ich bezweifle es - ich zumindest könnte das nicht.
Das Langzeit Ziel ist doch auch irgendwann mühelos ein Gewicht zu halten, durch intuitives essen nach Hunger und nicht nach kalorien. Wie will man das den anstellen wenn man weniger isst als man eigentlich Hunger hat? Dann isst man ja entweder für immer restriktiv oder man muss sich doch Irgendwann umstellen.

Ob 2500, 2700, 3000 oder 3500 für dich richtig sind kannst nur du entscheiden. Fakt ist ich wollte kein minnie maud machen, also hab ichs anders gemacht, bin auf die Fresse gefallen und nach fast einem Jahr dann plötzlich die minnie maud guidelines befolgt ohne das eigentlich zu wollen, einfach weil es so für mich richtig war.
Ich sehe minnie maud nicht als gefährlich oder schwachsinn. Es ist sicherlich nicht der Heilige Gral der recovery - Methoden, aber für mich war es das richtige und ohne es wäre ich jetzt noch mitten drin.

(bitte beachten dass ich das alles aus dem Blickwinkel einer magersüchtigen geschrieben hab, mit MM bei bulimikern kenne ich mich nicht gut genug aus um eine Meinung zu haben)

LG,
Nordwindchen

Hey dein Text hat mich sehr motiviert und ich überlege auch minnie maud zu machen und wollte mal fragen ob ich dir dazu ein paar fragen stellen darf?

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