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In meinem Fall Therapieresistent?

13. Mai 2011 um 14:42

Hallo Ihr Lieben,

auch ich habe bisher in diesem Forum nur mitgelesen, hoffe auch auf sogenannte " Erleuchtung "

Vielleicht hat jemand Lust sich meine Geschichte durchzulesen, ich werde mich so gut wie möglich kurz fassen, nun denn:

in den letzten 20 Jahren war ich schon 2x in stationärer Therapie, einmal als ich 13 Jahre alt war, das andere mal als ich 22 Jahre alt war, wegen MS.
Momentan spüre ich wieder so eine gewisse Instabilität, primär psychisch, sekundär eben auch wieder physisch.
Die MS war noch nie mein Hauptproblem, mehr als Begleiterscheinung. Doch sie war und ist wohl immer präsent bei mir. Ich möchte hier auch klarstellen, das ich überhaupt kein Problem hätte zuzunehmen. Ich hätte gerne einpaar Kilos mehr auf den Rippen, auch ich sehne mich nach Weiblichkeit!!! Dieses Bedürfniss ist voller Sehnsucht! Ich mag mich garnicht mehr im Spiegel anschauen. Ich bin ganz einfach zu dünn!! Und egal auf welchem Stuhl ich sitze, wenn wir mal weggehen, ständig dieses umsitzen aufgrund permanenter Druckstellen an der Wirbelsäule oder auch an anderen Körperregionen, ich habe die Faxen echt dicke!!!
Doch muß ich auch sagen, das mit dem Essen klappt einfach garnicht. Das mit dem Essen hst sich zwar schon gebessert, vor allem seit der letzten Therapie, aber dummerweise ( das nervt total ) hab ich auch wieder angefangen zu rauchen ( Glimmstengel, ich verachte Dich! ).
Hab dann auch wieder 3 Kilo ca. abgenommen ( superdoof ). Ich habe den Eindruck schleppe mich bei der Alltagsbewältigung momentan gerade so durch. Mittlerweile bin ich auch schon verheiratet und habe ein 2 1/2 jähriges Kind. Der Alltag ist dementsprechend ganz schön spannend.
Nun denn, habe ich also vor zwei Wochen bei einer niedergelassenen Psychologin vorgestellt, die mich aber aufgrund meines BMIs nicht behandeln will. Zudem hat sie mich darauf hingewiesen es ziemlich schwer bzw. garnicht der Fall sein wird, daß ich überhaupt einen niedergelassenen Psychologen finden werde der sich dazu bereit erklären wird mich zu behandeln. Ihr Rat war: ( wer hätte das gedacht ) nochmals eine stationäre Therapie. Dies ist überhaupt nicht möglich für mich. Ich bin berufstätig ich habe ein Kind ( und einen Ehemann für nichts auf der Welt würde ich Sie verlassen. Never ever!
Ich brauche einfach nur jemanden der mir zuhört, und das ganze absolut objektiv betrachtet. Ich zähle keine kalorien, ich wiege mich selten bis garnicht, ich gestalte meinen Tag nicht nach dem Essen. Ich habe keine Angst vor dem zunehmen. Aber es klappt nicht, ... das Hungergefühl wird manchmal von mir überhaupt nicht wahrgenommen. Alle kann ich versorgen, bloß bei mir selber habe ich den eindruck absolut zu versagen! Was ist bloß los mit mir?
Nichts desto trotz, ich gebe nicht auf! Notfalls bin ich Seblstzahler! Nächste Wo. Freitag habe ich einen Termin bei einer Beratungsstelle. Ich hoffe die können mir irgrndwie weiterhelfen.

Ich würde mich sehr über nachrichten aller Art freuen.
Eure meinungen interessieren mich sehr.

Auch hier verbleibt dankend Tea

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13. Mai 2011 um 15:09

Vielleicht eine Selbsthilfegruppe
Hallo Tea,
wenn du schon 2x in stationärer therapie warst und jetzt die "typischen" verhaltensmuster ja eigentlich nicht mehr aufweist (abnehmen wollen, kalorien zählen etc) und ja bestimmt auch schon sehr viel über die krankheit gelernt hast und weist, wie wäre dann zB eine selbsthilfegruppe?
war der erste gedanke, der mir kam als ich deinen text las.
vielleicht hilft es sich mit menschen in ähnlicher lebenslage, ähnlichen alters, usw auszutauschen. bestimmt!
und vielleicht solltest du deinen ehemann und enge freunde ein bisschen mit einbeziehen, mir würden da zB fest abgemachte kochabende mit den besten freundinnen einfallen oder zB mahlzeiten, die du immer mit deinem mann gemeinsam einnimmst und ihr euch dabei zeit lasst und du es genießt (wenn das alles zeitlich möglich ist)
mir scheint es so als wenn du zwar gern zunehmen willst aber häufig durch den hektischen alltag das hungergefühl nicht rechtzeitig oder gar nicht wahrnimmst.
versuche mehr "rituale" in die woche einzubauen, sodass du auf jeden fall dann viele nährstoffe und gesunde lebensmittel zu dir nimmst.

falls dir das zu kompliziert ist oder es zeitlich nicht machbar ist würde mir noch einfallen bei den mahlzeiten, die du zu dir nimmst, zu"tricksen" also zB sesamöl unter das essen zu geben oder mit sahne kochen usw. da gibt es einige ernährungspläne im netz und sicher auch beim arzt. und vor dem schlafengehen immer einen leckeren heißen kakao (muss man sich einfach angewöhnen!)

hoffe, ich konnte vielleicht etwas helfen, wenn du es wirklich willst (und so hört sich dein beitrag auf jeden fall an!) dann wirst du es schaffen!

alles liebe und viel erfolg,
kim

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13. Mai 2011 um 16:12
In Antwort auf kimkaja

Vielleicht eine Selbsthilfegruppe
Hallo Tea,
wenn du schon 2x in stationärer therapie warst und jetzt die "typischen" verhaltensmuster ja eigentlich nicht mehr aufweist (abnehmen wollen, kalorien zählen etc) und ja bestimmt auch schon sehr viel über die krankheit gelernt hast und weist, wie wäre dann zB eine selbsthilfegruppe?
war der erste gedanke, der mir kam als ich deinen text las.
vielleicht hilft es sich mit menschen in ähnlicher lebenslage, ähnlichen alters, usw auszutauschen. bestimmt!
und vielleicht solltest du deinen ehemann und enge freunde ein bisschen mit einbeziehen, mir würden da zB fest abgemachte kochabende mit den besten freundinnen einfallen oder zB mahlzeiten, die du immer mit deinem mann gemeinsam einnimmst und ihr euch dabei zeit lasst und du es genießt (wenn das alles zeitlich möglich ist)
mir scheint es so als wenn du zwar gern zunehmen willst aber häufig durch den hektischen alltag das hungergefühl nicht rechtzeitig oder gar nicht wahrnimmst.
versuche mehr "rituale" in die woche einzubauen, sodass du auf jeden fall dann viele nährstoffe und gesunde lebensmittel zu dir nimmst.

falls dir das zu kompliziert ist oder es zeitlich nicht machbar ist würde mir noch einfallen bei den mahlzeiten, die du zu dir nimmst, zu"tricksen" also zB sesamöl unter das essen zu geben oder mit sahne kochen usw. da gibt es einige ernährungspläne im netz und sicher auch beim arzt. und vor dem schlafengehen immer einen leckeren heißen kakao (muss man sich einfach angewöhnen!)

hoffe, ich konnte vielleicht etwas helfen, wenn du es wirklich willst (und so hört sich dein beitrag auf jeden fall an!) dann wirst du es schaffen!

alles liebe und viel erfolg,
kim

Medikamentöse Behandlung
Hallo Tea,

wenn du zunehmen willst, aber nicht kannst, würde ich dir zu einer medikamentösen Behandlung raten. Zuletzt habe ich in solchen Fällen von einem erfogreichen Einsatz des AD Cipralex gehört, wobei Mirtazapin sicher auch eine kostengünstigere Alternative wäre. Sprich doch mal mit deinem Hausarzt darüber oder besser noch, such gleich einen Facharzt für Psychiatrie auf.

LG Nus

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