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Impfen ja oder nein?? - bin total verunsichert

15. Januar 2007 um 14:27

Hallo zusammen,
bin mitlerweile wirklich sehr verunsichert, was das impfen betrifft. Komme aus einem Medizinerhaushalt wo sämtliche Maßnahmen völlig selbstverständlich sind. Da jetzt aber demnächst mein erstes eigenes Kind kommt, bin ich doch etwas skeptisch geworden, ob das impfen so eine tolle Idee ist. Gerade so früh und dann die Mehrfachimpfungen, na ich weiß ja nicht.
Wüsste gerne, wie Ihr euch entschieden habt und aus welchen Gründen.
Hat vielleicht jemand Erfahrungen mit Impfschäden?
Bin echt total unsicher und weiß auch nicht, wen ich fragen soll.
Und noch was, wie finde ich einen guten Kinderarzt? Einfach auf gut Glück?
Bitte helft mir, falls ihr könnt.
Liebe Grüße
Hummel

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15. Januar 2007 um 14:38

Also
bei dem KA würde ich mich einfach mal im Freundes und Bekanntenkreis umhören.Wir sind mit unserer Tochter bei einem sehr gutem KA ich muß dazu aber auch sagen das mein Freund und auch im damals schon als Babys bei ihm waren
Ja beim Impfen denke ich werden sicher die Meinungen auseinander gehen,da es auch Mamis gibt die gegen das Impfen sind.Ich persöhnlich habe unsere Tochter impfen lassen sie hat auch noch 2zusätzliche Impfungen bekommen.Ich denke nicht das es verkehrt ist ein Kind zu impfen und die KK trägt ja auch die Kosten dafür.Es gibt wirklich schlimme Krankheiten und wenn es dagegen eine Impfung gibt,warum nicht.Wenn dann aus welchen Gründen auch immer etwas passiert kann ich von mir wenigstens behaupten das ich sie impfen lassen habe.Habe aber schon oft gelesen das es Mütter gibt die zb.aus Bequemlichkeit ihre Kinder nicht impfen lassen,das kann ich nicht nachvollziehen.Blätter doch mal ein paar Seiten weiter zurück hier gab es mal einen Beitrag darüber lies ihn dir mal durch.
Wie gesagt es ist jedem selber überlassen,man sollte sich vieleicht aber mal die Vor und Nachteile von einem KA erklären lassen.

LG Pia

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15. Januar 2007 um 14:52

Gegenfrage:
Was spricht denn deiner Meinung nach dagegen? "na ich weiß ja nicht" ist mir irgendwie nicht genug Grund

Ich habe drei Kinder (9, 7 und 1 1/2 Jahre alt), die alle fast "komplett" geimpft sind (Ausnahmen: Pneumokokken und Meningokokken - das ist noch so neu, muss ich nochmal drüber nachdenken, ob das lohnt - und Grippe - wegen des Aufwand-Nutzen-Verhältnisses).

Gründe, die allgemein für Impfungen sprechen, sind meiner Meinung nach:

1. natürlich, dass das Kind die entsprechenden Krankheiten nicht bekommt (abzüglich der "Impfversager" - habe die Statistik nicht im Kopf, aber es sind sehr wenige, verschieden von Impfung zu Impfung). Dass eine Reihe der Krankheiten, gegen die du besonders früh impfen sollst, auch besonders gefährlich grade für Babys sind, brauche ich dir ja eigentlich nicht zu erklären, wenn du aus einem Medizinerhaushalt kommst. Ich kenne einen Todesfall an HIb.

2. werden die Krankheiten nur bei einer ausreichenden Durchimpfungsrate effektiv eingedämmt. Es gibt immer Leute, die sich aus irgendwelchen Gründen nicht impfen lassen dürfen (Immunschwache, bestimmte Überempfindlichkeiten etc.) - die sind dann die Leidtragenden, wenn die Durchimpfung nicht gut genug ist. Ein gutes Beispiel sind die Röteln, die eigentlich ja nur für erwachsene Frauen "gefährlich" sind - wenn es aber in der Schwangerschaft so weit ist, kannste dich nicht mehr impfen lassen, sondern musst drauf vertrauen, dass alle um dich rum geimpft sind. Bei meiner Tochter in der Klasse war diesen Winter eine Keuchhusten-"Epidemie". Am schlimmsten getroffen hat es ein Mädel, das sich wegen erhöhter Krampfbereitschaft nicht impfen lassen durfte.

Gründe, die für Mehrfachimpfungen sprechen:

1. Das Kind (und du als Mutter) hat entschieden weniger Stress. Ich habe sehr genossen, dass es bei meinem Jüngsten die Sechsfachimpfung gab. Drei Impftermine - Schluss. Darfst nicht vergessen, dass man nicht gerne impfen geht, wenn das Kind erkältet ist (was oft vorkommt) und auch an den folgenden Tagen nichts besonders vorhaben möchte... Abgesehen davon freut sich das Baby über die Besuche beim Arzt ja auch nicht grade.

2. Viele negative Reaktionen auf Impfungen betreffen die "Suppe" um den eigentlichen Impfstoff herum (Konservierungsstoffe z.B. wie Thiomersal). Ganz einfach: Sechs Impfungen - sechsmal die Suppe, eine Impfung - einmal. Besser, nicht? Übrigens hat mein Jüngster nach den Sechsfachspritzen überhaupt keine Reaktion gezeigt, nicht mal Temperatur.

Jetzt noch was zum Risiko: Ja, es gibt Impfschäden. Ja, ich habe selbst einen Fall in der Familie (Masern - diesen Impfstoff gibt es aber schon lange nicht mehr). Nein, ich habe mich davon nicht abhalten lassen. Ein gewisses Risiko hast du auch, wenn du das Haus verlässt. Würdest du das Autofahren aufgeben, weil es Unfälle gibt?? Ganz davon abgesehen, dass das Risiko eines Impfschadens geringer ist als das eines Autounfalls. Das ganze Leben ist ein Risiko an sich.

Einen guten Kinderarzt findet man mit dem "Bauch" (oder man optimiert die Entfernung wie ich...) - oder man lässt sich einen empfehlen. Ob er gut ist, merkst du erst, wenn du in einer richtigen Krisensituation bist.

So, jetzt habe ich dich vollgesabbelt. Hoffentlich konnte ich dir weiterhelfen.

Alles Liebe,
Tiny

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15. Januar 2007 um 15:03
In Antwort auf birgit_11892245

Gegenfrage:
Was spricht denn deiner Meinung nach dagegen? "na ich weiß ja nicht" ist mir irgendwie nicht genug Grund

Ich habe drei Kinder (9, 7 und 1 1/2 Jahre alt), die alle fast "komplett" geimpft sind (Ausnahmen: Pneumokokken und Meningokokken - das ist noch so neu, muss ich nochmal drüber nachdenken, ob das lohnt - und Grippe - wegen des Aufwand-Nutzen-Verhältnisses).

Gründe, die allgemein für Impfungen sprechen, sind meiner Meinung nach:

1. natürlich, dass das Kind die entsprechenden Krankheiten nicht bekommt (abzüglich der "Impfversager" - habe die Statistik nicht im Kopf, aber es sind sehr wenige, verschieden von Impfung zu Impfung). Dass eine Reihe der Krankheiten, gegen die du besonders früh impfen sollst, auch besonders gefährlich grade für Babys sind, brauche ich dir ja eigentlich nicht zu erklären, wenn du aus einem Medizinerhaushalt kommst. Ich kenne einen Todesfall an HIb.

2. werden die Krankheiten nur bei einer ausreichenden Durchimpfungsrate effektiv eingedämmt. Es gibt immer Leute, die sich aus irgendwelchen Gründen nicht impfen lassen dürfen (Immunschwache, bestimmte Überempfindlichkeiten etc.) - die sind dann die Leidtragenden, wenn die Durchimpfung nicht gut genug ist. Ein gutes Beispiel sind die Röteln, die eigentlich ja nur für erwachsene Frauen "gefährlich" sind - wenn es aber in der Schwangerschaft so weit ist, kannste dich nicht mehr impfen lassen, sondern musst drauf vertrauen, dass alle um dich rum geimpft sind. Bei meiner Tochter in der Klasse war diesen Winter eine Keuchhusten-"Epidemie". Am schlimmsten getroffen hat es ein Mädel, das sich wegen erhöhter Krampfbereitschaft nicht impfen lassen durfte.

Gründe, die für Mehrfachimpfungen sprechen:

1. Das Kind (und du als Mutter) hat entschieden weniger Stress. Ich habe sehr genossen, dass es bei meinem Jüngsten die Sechsfachimpfung gab. Drei Impftermine - Schluss. Darfst nicht vergessen, dass man nicht gerne impfen geht, wenn das Kind erkältet ist (was oft vorkommt) und auch an den folgenden Tagen nichts besonders vorhaben möchte... Abgesehen davon freut sich das Baby über die Besuche beim Arzt ja auch nicht grade.

2. Viele negative Reaktionen auf Impfungen betreffen die "Suppe" um den eigentlichen Impfstoff herum (Konservierungsstoffe z.B. wie Thiomersal). Ganz einfach: Sechs Impfungen - sechsmal die Suppe, eine Impfung - einmal. Besser, nicht? Übrigens hat mein Jüngster nach den Sechsfachspritzen überhaupt keine Reaktion gezeigt, nicht mal Temperatur.

Jetzt noch was zum Risiko: Ja, es gibt Impfschäden. Ja, ich habe selbst einen Fall in der Familie (Masern - diesen Impfstoff gibt es aber schon lange nicht mehr). Nein, ich habe mich davon nicht abhalten lassen. Ein gewisses Risiko hast du auch, wenn du das Haus verlässt. Würdest du das Autofahren aufgeben, weil es Unfälle gibt?? Ganz davon abgesehen, dass das Risiko eines Impfschadens geringer ist als das eines Autounfalls. Das ganze Leben ist ein Risiko an sich.

Einen guten Kinderarzt findet man mit dem "Bauch" (oder man optimiert die Entfernung wie ich...) - oder man lässt sich einen empfehlen. Ob er gut ist, merkst du erst, wenn du in einer richtigen Krisensituation bist.

So, jetzt habe ich dich vollgesabbelt. Hoffentlich konnte ich dir weiterhelfen.

Alles Liebe,
Tiny

@Tiny
wow nicht schlecht
die beiden Impfungen die du oben aufgelistet hast hat unsere 1 1/2Jährige Maus auch bekommen.

Was ich noch zufügen möchte:
Unsere Tochter hat bis heute nie Nebenwirkungen nach einer Impfung wie Fieber etc gezeigt.

Ich denke es spricht nichts gegen eine Impfung,vorrausgesetzt man ist nicht überempfindlich,schaden tut sie nicht eher bewirkt sie das Gegenteil.

LG

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15. Januar 2007 um 15:41

Gant ehrlich?
Jedr Mutter und jedem Vater, die NICHT impfen lässt, sollte man das Kind sofort wegnehmen. Es gibt gute Gründe, warum man impfen lässt. Auch heutzutage können viele der sogenannten Kinderkrankheiten tödlich verlaufen oder schwerste Komplikationen hervorrufen. Das Problem ist doch, dass die meisten gar nicht wissen, wie übel solche Krankheiten sein können und dass daran früher Tausende gestorben sind (und auch noch sterben würden, wenn nicht soviel geimpft worden wäre).
Hingegen sind die Zahl der Impfschäden geradezu verschwindend gering. Schon rein statistisch ist es sinnvoller, das Kind impfen zu lassen.

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15. Januar 2007 um 16:31

Na ja,
gleich das Kind wegzunehmen weil die Eltern es nicht impfen lassen finde ich etwas übertrieben...

Wir haben unsere Tochter (1 Jahr) aber auch bisher komplett durchimpfen lassen. Ich habe mir vor der ersten Impfung auch einen tierischen Kopf gemacht von wegen Impfreaktionen, Impfschäden usw. und je mehr ich mich bei Bekannten oder übers Internet informiert habe, umso mehr bin ich in Panik geraten. Man hört und liest ja die tollsten Horrorstories.

Ein Gespräch mit unserem Kinderarzt hat die Bedenken aber dann schnell aus dem Weg geräumt und mittlerweile sehe ich die Sache ganz entspannt, weil unsere Kleine bisher außer einem leichten Temperaturanstieg nach der ersten Sechsfachimpfung überhaupt keine Reaktion gezeigt hat.

Sicher gibt es genug Fälle, bei denen die Kinder schwere Probleme nach der Impfung hatten oder echte Schäden davongetragen haben, vielleicht würde ich das ganze auch anders sehen, wenn es bei unserer Tochter nicht so glatt verlaufen wäre. Aber ich möchte es als Mutter auch nicht verantworten, dass sich mein Kind eine dieser schlimmen Krankheiten einhandelt.

Was Masern/Mumps/Röteln/Windpocken etc. angeht, kann man geteilter Meinung sein. Als ich Kind war, gab es diese Impfungen nicht (außer Röteln) oder sie waren zumindest nicht empfohlen und ich habe die Krankheiten auch ohne bleibende Schäden überstanden. Trotzdem haben wir unsere Tochter dagegen impfen lassen weil ja mittlerweile immer mehr ans Tageslicht kommt, was diese eigentlich harmlosen Kinderkrankheiten an Spätfolgen mit sich ziehen können.

Pneumokokken/Meningokokken werden wir wahrscheinlich jetzt auch in Kürze impfen lassen.

LG

Manuela + Malin

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15. Januar 2007 um 20:02

Hallo Hummel
Ich würde auf jeden Fall impfen lassen!!!!!
Meine Tochter ist 12 Monate alt und wird gegen alles geimpft, was mir der KIA empfiehlt.Bisher hatte sie die 6-fach Impfungen und hatte nie eine Reaktion.Zu der MMRV- Impfung kann ich noch nichts sagen,da sie kurz vorher immer krank wurde .......
Impfschäden sind ja sehr selten und ich hätte eher Angst vor Folgeerkrankungen .
Außerdem denke ich , das die KK nicht so ohne weiteres die ganzen Impfungen übernehmen würde.

Frage mal im Freundes - und Bekanntenkreis nach einem guten KIA

LG tessa

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23. Mai 2010 um 19:31

AUFKEINFALL!!
Also ich wurde nie geimpft
als baby schon garnicht
als kleinkind vielleicht weil meine mum das wollte
aber mein dad ist total dagegen und ich auch
du lässt dich impfen bist danach krank.
und imun bisst du dagegen auch nicht eher noch anfälliger
ich kenne eine die hatte nach der impfung sogar 2 mal winpocken und sowas höre ich nur und als baby ist das auch sehr gefählich von meiner freundin früher der bruder ist gestorben viele vermuten das lag an der impfung.
in meiner Familie später kommt keine Impung mehr ins Haus. Mein Freund ist gottsei dank der selben Meinung.

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20. Juli 2010 um 20:18

Mehrfachimpdung STOPP
Hi
Ich finde die grundimpdfdungen durchauß sinnvoll, da sie gegen tödliche Krankheiten schützen.

Mehrfachimpfungen...SToPP : Man weiß nie die Spätfolgen. Das Kind ist mit einer hohen Dosis überfordert. Da es ja 10 Tage lang mindesrens Antikörper aufbaut.
Also lieber alle 3 Wochen eine Impfung.

Auffrischung: Davor eine Diter Bestimmung. Kostet zwar, schütz aber vcor den folgen, wenn man zu viel impdt, schädigt vorallem die Leber und das Immunsystem.

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29. April 2012 um 13:05

Impfungen ja oder nein
mein Enkel 4 Monate wurde vor zwei Wochen gegen Rotavieren geimpft und ihm ging es danach sehr schlecht,hohes Fieber Durchfall und den ganzen Körper voller juckenden Ausschlag.Ich bin kein Impfgegner die Grundimpfungen sollte man schon impfen lassen,aber lasst euch Zeit,lasst Eure Babys nicht so zeitig impfen.Es ist ja alles Chemie und wenn man schwanger ist soll man auf alles achten nicht rauchen ,kein Allkohol usw.und dann, bekommen sie solche Impfungen die noch nicht einmal richtig erforscht wurden.Natürlich wird es Babys geben die Impfungen gut vertragen,aber trotzdem müssen solche Impfungen nicht sein.Denn es gibt so viele Durchfallerkrankungen nicht nur Rotaviren
Also sprecht mit Euren kinderarzt darüber,der Kinderarzt meines Enkels impft nicht mehr die Rotaviren weiter.Wie sagt ein Sprichwort aus Schaden wird man klug.Ich wünsche Euch viel Glück und Freude mit Euren Babys.

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9. April 2013 um 14:16

Impfen - Ja oder nein?
Ja nicht impfen! Impfen ist eine totale Schweinerei! Man kann sich kaum vorstellen welchen Schaden diese Giftspritzen anrichten, ohne jeglichen Schutz zu bewirken.

Sehen Sie sich bitte die Video von Anita Petek und von Dr med Johann Loibner auf dem Internet an und lesen Sie den Artikel 'Impfen macht krank'. Ich empfehele auch das Buch 'Impfen - Das Geschaeft mit der Angst' von Dr Gerhatd Buchwald sowie die Facebookseite 'Impfen - Ja oder Nein?'

Alles Gute!

Habe gerade gemerkt dass diese Frage von 2007 ist!!! Ich hoffe dass Sie Ihr Kind trotzdem nicht vergiftet haben!

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10. April 2013 um 13:28
In Antwort auf monta_12776001

Impfungen ja oder nein
mein Enkel 4 Monate wurde vor zwei Wochen gegen Rotavieren geimpft und ihm ging es danach sehr schlecht,hohes Fieber Durchfall und den ganzen Körper voller juckenden Ausschlag.Ich bin kein Impfgegner die Grundimpfungen sollte man schon impfen lassen,aber lasst euch Zeit,lasst Eure Babys nicht so zeitig impfen.Es ist ja alles Chemie und wenn man schwanger ist soll man auf alles achten nicht rauchen ,kein Allkohol usw.und dann, bekommen sie solche Impfungen die noch nicht einmal richtig erforscht wurden.Natürlich wird es Babys geben die Impfungen gut vertragen,aber trotzdem müssen solche Impfungen nicht sein.Denn es gibt so viele Durchfallerkrankungen nicht nur Rotaviren
Also sprecht mit Euren kinderarzt darüber,der Kinderarzt meines Enkels impft nicht mehr die Rotaviren weiter.Wie sagt ein Sprichwort aus Schaden wird man klug.Ich wünsche Euch viel Glück und Freude mit Euren Babys.

Rota-Impfung wird vom NICHT empfohlen
Das Robert Koch Institut empfiehlt die Rota-Viren-Impfung ausdrücklich NICHT - weshalb ich mich frage, warum das Kind, das alle Regelimpfungen bekommen hat, diese Impfung dazu bekommen hat.
Einen Schaden hat es NICHT zu erwarten, keine Sorge. Es ist alles gut!!!
Aber diese Impfung wird tatsächlich nur in Ausnahmefällen für besonders immungeschwächte Kinder empfohlen, weil das Robert Koch Institut die Impfung für "belastender" hält als wenn das Kind eben mal etwas Durchfall hat - das macht einem gesunden Baby nicht viel aus.

Es handelt sich nicht um mehr Chemie als was wir essen und trinken. Wie Du es beschreibst hat Dein Enkel allergisch darauf reagiert (Ausschlag, Durchfall, Temperatur). Das ist nicht schlimm, hat keine Konsequenzen. Aber das ist genau der Grund, warum das RKI es eben NICHT generell empfiehlt sondern nur auf gesonderte Nachfrage in speziellen Fällen.

Chemie heißt übrigens nicht gut oder schlecht. Alles reagiert chemisch, auch in der Natur, auch im eigenen Körper. Chemisch und rein Pflanzlich sind reine Einteilungen die garnichts über die Güte oder Bedenklichkeit aussagen. Haschisch ist auch "rein pflanzlich" aber gefährlich. Zucker ist "rein chemisch" aber ungefährlich.
Generell sind pflanzliche Mittel bedenklicher, weil sie meist stärker wirken und weil Natur-gegeben die Wirkstärke und Dosis entsprechend stark schwanken kann (jede Pflanze wächst anders und enthält andere Mengen des Wirkstoffes als die gleiche große Pflanze direkt daneben), was einer der Gründe ist, warum pflanzliche Mittel viel häufiger zu Vergiftungen und Überdosierungen führen. Bei Nicht-pflanzlichen ist man eben immer auf der sicheren Seite (exakte Dosierung, keine natürlichen Schwankungen, keine Zusatzbelastungen durch intermittierend vorkommende weitere Stoffe, die daran hängen auch auch stark schwanken).
Im übrigen wird jede Medizin aus der Natur gewonnen. Da stammt primär alles her und manche Wirkstoffe immer noch. Manche kann man mittlerweile "herstellen", was natürlich sicherer und solider ist.

Alles Gute Deinem Enkel. Du bist sicher ein ganz tolle und liebe Oma. Und super, dass er so sorgfältig geimpft ist. Ihr seid eine fürsorgliche Familie, die sich um alle belange kümmert.

Eine Medizinerin.

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28. April 2013 um 22:05

@Steftie
Erstens geht es nicht um einen Dieter, sondern um den Titer!
Und zweitens spricht rein GARNICHTS gegen eine 6-fach-Impfung! Als Mediziner kann ich Dir sagen:
1. Es handelt sich um KEINE Lebendimpfungen, daher können sie sogar hundertfach und tausendfach kombiniert werden, es wäre keine "Belastung". Das Kind gerät mit tausenden Stoffen in Kontakt und produziert Gedächtniszellen und bildet Antikörper - die ganze Zeit! Auch ohne Impfstoff! Ständig. Da das Impfserum keinen Krankheitserreger enthält sondern nur Proteine, die von den Immunzellen "gesehen" werden, bevor sie in Kürze sowieso abgebaut werden und weg sind (so wie jedes Protein im Körper abgebaut wird), bedeutet es für den Körper nichts weiter als "Hab ich auch schon mal irgendwann gesehen" - daher keinerlei Belastung, ob nun 10-fach, hundertfach oder tausendfach Impfung!!!
Die einzige Belastung kommt durch das Impfen selbst, also den Einstich, es piekst halt, der Arm tut vielleicht noch weh, das Kind schreit. Daher macht es keinen Sinn, das Kind 6-fach oder 7-fach hintereinander zu ärgern - wozu? Ist doch nur eine unnötige Belastung! Das Kind freut sich nämlich nicht übers Pieksen, und es gibt keinen einzigen Grund dafür, es einzeln zu verpassen.
Es gibt auch keinen Grund, einzelne Impfungen aufzuschieben oder auszulassen! Im Gegenteil, für jede einzelne Impfung, die ausgelassen wurde oder verspätet verabreicht wird besteht bis dahin völlig unnötig die Gefahr, dass das Kind erkrankt mit allen Folgen!
Zum Beispiel ist bis heute Keuchhusten die Todesursache Nummer 1 bei Säuglingen (schuld an 70% der Todesfälle bei Kindern in diesem Alter!) Die hören nämlich aufgrund unreifem Atemzentrum einfach auf zu atmen anstatt zu husten - und Exitus! Je jünger das Kind umso wichtiger die Impfungen!
Der einzige Grund warum man erst im 3.Lebensmonat impft (also ab der vollendeten 8.Woche) ist, dass man weiß, gegen welche Erreger das Kind IgG-Antikörper von der Mutter besitzt und gegen welche nicht. Man hat festgestellt, dass der Nestschutz die ersten 2 Monate meist ausreicht um zu schützen - dann aber reichen die Antikörper nicht mehr aus (werden ja abgebaut) und der Nestschutz verfällt zunehmend, die Gefahr steigt also von Tag zu Tag!
Außerdem wurde festgestellt, dass Kinder die noch recht viele Antikörper von ihrer Mutter im Blut haben (erste 8 Lebenswochen), nach Impfung oft unzureichend Antikörper gegen diese Krankheiten bzw. die entsprechenden Impfstoffe bilden, da die Nestschutz-Antikörper den Impfstoff sozusagen abfangen. Dies ist ja auch der bekannte Wirkmechanismus einer Passivimpfung (nicht zu verwechseln mit einer Totimpfung) - nur so nebenbei...
Dies sind die einzigen beiden Gründe warum man nicht sofort nach der Geburt impft (was an sich ja kein Problem darstellt und bei bestimmten Indikationen auch gemacht wird, z.B. um Infektionen während der Geburt abzuwenden, gegen die es keinen Nestschutz gibt, dann ist es nicht nur wichtig, sondern wirkt auch voll, da keine Antikörper der Mutter im Kind vorhanden).
Für die empfohlenen Routineimpfungen gelten aber die genannten Bedingungen. Daher dieser empfohlene Zeitraum. Jedes zuwarten birgt die Gefahr, dass das Kind zum Beispiel HiB aufschnappt und in kürzester Zeit erstickt. Epiglottitis stand früher ganz oben auf der Liste der Todesursachen, da die Kinder schneller ersticken als der Notarzt eintrifft und einen Luftröhrenschnitt machen kann. Heute kommt es nur noch selten vor, nämlich bei Kindern von Müttern die meinen, dass eine Impfung eine "Belastung" wäre, oder 7-fach zu viel wäre... Dass der Tod durch Krankheit bzw. die Krankheit selbst eine Belastung sein könnte, auf die Idee kommen diese Mütter nicht.

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29. April 2013 um 19:24

Hallo Glycine,
Du hast Dich ja echt informiert... Finde ich super!
Trotzdem würde ich gerne anmerken, was es mit der Hepatitis B Impfung auf sich hat:
Du hast recht, dass es die einzige Impfung aus dieser Gruppe darstellt, die man eigentlich "entbehren könnte"... Es gibt aber wesentliche Gründe, warum man in diesem Alter die Impfung absolut empfiehlt:
1. Die Ansteckung erfolgt auch über Schmierinfektion (Klositz, Kindertagesstätte, Geschwister etc.), nicht ausschließlich sexuell
2. Eine Hep. B Infektion verläuft - wenn sie denn in diesem frühen Alter auftritt - im Gegensatz zu erwachsenen fast IMMER chronisch (lebenslang) und verläuft sehr viel schwerwiegender
3. Ein Kind, das sich einmal den Hep. B-Virus eingefangen hat, hat ein um mehr als hundertfach erhöhtes Risiko an Leberkrebs zu erkranken (und zu versterben) und eine signifikant geringere Lebenserwartung als andere Menschen.
Bei Chronifizierung gehen sogar 4-5 Prozent der Fälle pro Jahr in ein Karzinom über. Das ist heftig!!!
4. Kinderärzte berichten, dass sie eine "vernachlässigte" also fehlende Impfungen aus der frühen Kindheit meist kaum mehr am Jugendlichen nachholen können. Keine U-Untersuchungen mehr, keine regelmäßigen Termine, der Teenie hat anderes im Kopf und wenn er nicht gezielt Eigeninitiative ergreift geht es unter! Also IMMER. Und selbst wenn die Mutter von sich aus daran denken und es Jahre später aufgreifen würde, wäre es vielleicht eh schon zu spät.
5. Es gibt KEINEN Grund, irgendeine Impfung auszulassen. Wie gesagt, selbst wenn es eine tausendfach-Impfung wäre wäre es bis auf den Pieks und die Arzt-Athmosphäre keine Belastung fürs Kind. Das Kind gerät die ganze Zeit mit Stoffen in Kontakt und bildet Gedächtniszellen und Antikörper - ständig! Nicht nur gegen den Impfstoff. Daher spielt es keine Rolle, welche unterschiedlichen Kompenenten des Nicht-Lebend-Impfstoffes darin enthalten sind.
Jedes Auslassen oder rauszögern birgt nur das Risiko der Krankheit mit allen Konsequenzen, aber es gibt keinen Vorteil.

Das "Herauszögern" oder auslassen von irgendwelchen generell empfohlenen Impfungen kostet eben mehr Kindern jedes Jahr das Leben als der Straßenverkehr, das sollte man sich bewusst machen.

Mit "Keuchhusten - kann man drüber reden". meine Antwort dazu: Es ist Todesursache Nummer 1 bei Säuglingen, für 70 Prozent der Todesfälle überhaupt verantwortlich bei Kindern in diesem Alter (die Impfung für 0 Prozent). Je jünger das Kind, umso höher die Wahrscheinlichkeit, dass es einfach aufhört zu atmen und nichtmal hustet. Daher: Je jünger umso WICHTIGER ist die Impfung! Diese Laienaussagen wie "Soundso viele Monate finde ich zu früh" oder "soundso viele Impfungen sind zuviele" von Müttern - worauf basiert das? Wodurch begründet sich diese Ansicht?! Durch nichts!!
Einfach nur unnötig sein Kind einer Gefahr ausgesetzt. Kann natürlich gut gehen, kann aber auch schief gehen, geht leider zu oft schief...

Deine Anmerkung über Hepatitis, da hast Du schon recht und es auch begründet! Und die Gegenargumente habe ich soeben genannt. Aber hier könnte man tatsächlich "diskutieren" (als einzige der empfohlenen Impfungen). Ich selber würde das Risiko für meine Kinder nicht eingehen, diese Impfungen einfach wegzulassen. Wäre wie so ein ständiges Damokles-Schwert: "da war doch noch was...". Man ist einfach beruhigt, dass das Kind geschützt ist und fertig. Es spricht ja rein garnichts dagegen, also wozu aufschieben.

Roto-Virus wird nicht generell empfohlen, weil so ein bisschen Durchfall jedes gesunde Kind (auch jeder Säugling) problemlos aushält, keine bleibenden Behinderungen zu erwarten, keine signifikanten Todesfälle. Man muss halt darauf achten, dass das Kind nicht dehydriert, aber wenn es nicht immungeschwächt ist, braucht man das Kind nicht unnötig zu pieksen.

Zecken wird auch nicht generell empfohlen, kommt darauf an wo man wohnt und wie man lebt/seine Zeit verbringt. Meine Kinder sind geimpft (aufgrund des Wohnorts), aber es handelt sich um keine generell empfohlene Imfung.

Grippe wird NUR für alte Menschen, Immungeschwächte und Menschen, die im Gesundheitsdienst arbeiten empfohlen. Da solche Menschen durch eine Grippe den letzten Stoß versetzt bekommen können. Und Menschen, die in einem Krankenhaus etc. arbeiten lassen sich selber impfen, um solche alten/immungeschwächten Menschen nicht anzustecken (nicht etwa weil sie selbst in Gefahr wären).
für Kinder wird Grippe nicht empfohlen (auch wenn es sicher nichts schadet).

Wer aber Routineimpungen kürzt/rauszögert/auslässt bringt sein Kind unnötig in Lebensgefahr, die Betonung liegt auf "unnötig"!

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29. April 2013 um 19:26
In Antwort auf jessie_12536054

Hallo Glycine,
Du hast Dich ja echt informiert... Finde ich super!
Trotzdem würde ich gerne anmerken, was es mit der Hepatitis B Impfung auf sich hat:
Du hast recht, dass es die einzige Impfung aus dieser Gruppe darstellt, die man eigentlich "entbehren könnte"... Es gibt aber wesentliche Gründe, warum man in diesem Alter die Impfung absolut empfiehlt:
1. Die Ansteckung erfolgt auch über Schmierinfektion (Klositz, Kindertagesstätte, Geschwister etc.), nicht ausschließlich sexuell
2. Eine Hep. B Infektion verläuft - wenn sie denn in diesem frühen Alter auftritt - im Gegensatz zu erwachsenen fast IMMER chronisch (lebenslang) und verläuft sehr viel schwerwiegender
3. Ein Kind, das sich einmal den Hep. B-Virus eingefangen hat, hat ein um mehr als hundertfach erhöhtes Risiko an Leberkrebs zu erkranken (und zu versterben) und eine signifikant geringere Lebenserwartung als andere Menschen.
Bei Chronifizierung gehen sogar 4-5 Prozent der Fälle pro Jahr in ein Karzinom über. Das ist heftig!!!
4. Kinderärzte berichten, dass sie eine "vernachlässigte" also fehlende Impfungen aus der frühen Kindheit meist kaum mehr am Jugendlichen nachholen können. Keine U-Untersuchungen mehr, keine regelmäßigen Termine, der Teenie hat anderes im Kopf und wenn er nicht gezielt Eigeninitiative ergreift geht es unter! Also IMMER. Und selbst wenn die Mutter von sich aus daran denken und es Jahre später aufgreifen würde, wäre es vielleicht eh schon zu spät.
5. Es gibt KEINEN Grund, irgendeine Impfung auszulassen. Wie gesagt, selbst wenn es eine tausendfach-Impfung wäre wäre es bis auf den Pieks und die Arzt-Athmosphäre keine Belastung fürs Kind. Das Kind gerät die ganze Zeit mit Stoffen in Kontakt und bildet Gedächtniszellen und Antikörper - ständig! Nicht nur gegen den Impfstoff. Daher spielt es keine Rolle, welche unterschiedlichen Kompenenten des Nicht-Lebend-Impfstoffes darin enthalten sind.
Jedes Auslassen oder rauszögern birgt nur das Risiko der Krankheit mit allen Konsequenzen, aber es gibt keinen Vorteil.

Das "Herauszögern" oder auslassen von irgendwelchen generell empfohlenen Impfungen kostet eben mehr Kindern jedes Jahr das Leben als der Straßenverkehr, das sollte man sich bewusst machen.

Mit "Keuchhusten - kann man drüber reden". meine Antwort dazu: Es ist Todesursache Nummer 1 bei Säuglingen, für 70 Prozent der Todesfälle überhaupt verantwortlich bei Kindern in diesem Alter (die Impfung für 0 Prozent). Je jünger das Kind, umso höher die Wahrscheinlichkeit, dass es einfach aufhört zu atmen und nichtmal hustet. Daher: Je jünger umso WICHTIGER ist die Impfung! Diese Laienaussagen wie "Soundso viele Monate finde ich zu früh" oder "soundso viele Impfungen sind zuviele" von Müttern - worauf basiert das? Wodurch begründet sich diese Ansicht?! Durch nichts!!
Einfach nur unnötig sein Kind einer Gefahr ausgesetzt. Kann natürlich gut gehen, kann aber auch schief gehen, geht leider zu oft schief...

Deine Anmerkung über Hepatitis, da hast Du schon recht und es auch begründet! Und die Gegenargumente habe ich soeben genannt. Aber hier könnte man tatsächlich "diskutieren" (als einzige der empfohlenen Impfungen). Ich selber würde das Risiko für meine Kinder nicht eingehen, diese Impfungen einfach wegzulassen. Wäre wie so ein ständiges Damokles-Schwert: "da war doch noch was...". Man ist einfach beruhigt, dass das Kind geschützt ist und fertig. Es spricht ja rein garnichts dagegen, also wozu aufschieben.

Roto-Virus wird nicht generell empfohlen, weil so ein bisschen Durchfall jedes gesunde Kind (auch jeder Säugling) problemlos aushält, keine bleibenden Behinderungen zu erwarten, keine signifikanten Todesfälle. Man muss halt darauf achten, dass das Kind nicht dehydriert, aber wenn es nicht immungeschwächt ist, braucht man das Kind nicht unnötig zu pieksen.

Zecken wird auch nicht generell empfohlen, kommt darauf an wo man wohnt und wie man lebt/seine Zeit verbringt. Meine Kinder sind geimpft (aufgrund des Wohnorts), aber es handelt sich um keine generell empfohlene Imfung.

Grippe wird NUR für alte Menschen, Immungeschwächte und Menschen, die im Gesundheitsdienst arbeiten empfohlen. Da solche Menschen durch eine Grippe den letzten Stoß versetzt bekommen können. Und Menschen, die in einem Krankenhaus etc. arbeiten lassen sich selber impfen, um solche alten/immungeschwächten Menschen nicht anzustecken (nicht etwa weil sie selbst in Gefahr wären).
für Kinder wird Grippe nicht empfohlen (auch wenn es sicher nichts schadet).

Wer aber Routineimpungen kürzt/rauszögert/auslässt bringt sein Kind unnötig in Lebensgefahr, die Betonung liegt auf "unnötig"!

Tippfehler
Rota-Virus...

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3. Mai 2013 um 1:18

Das ist grenzenlos naiv....
Und zudem ein potentielles Risiko für Dein Kind zu sterben. Kann gut gehen, kann schief gehen - wie ein Damokles-Schwert. Unverantwortlich....

Was glaubst Du wie wir Mediziner "ausgebildet" werden? WIR sind es, die unter anderem die Funktionsweisen der Zellen, der humoralen und zellulären Abwehr, die Antikörper, der Interleukine etc. bis ins Detail, bis auf molekulare Ebene lernen, begreifen, beobachten, verstehen, experimentieren, daran forschen... WIR sind es, nicht die Pharmazeuten!
Was haben wir mit denen zu tun? Und WIR sind es, die aufgrund der Kenntnis der Krankheiten selber, der Wirkweise von Impfstoffen und der Kenntnis der Erreger und ihrer Eigenschaften unter anderem neue Impfstoffe entwickeln, experimentieren, unser Wissen ansammeln und erweitern. Nicht die Pharmazeuten! Die stellen irgendwas her, drucken Handelsnamen drauf - die wir Mediziner zum Teil garnicht alle kennen - wir müssen erst die Inhaltsstoffe und den Wirkstoff ablesen, damit wir sagen können worum es sich handelt, wissen dann aber bis ins Detail, was genau im Körper damit passiert. Mit Preisen, Handelsnamen, Herstellung und Vertrieb haben wir nichts am Hut. Es ist sogar manchmal sehr lästig, sich mit den Packungsgrößen und Kosten herumzuschlagen.
Du scheinst hier grob etwas zu verwechseln....

Nenne mir einen Impfstoff weltweit, der "Krebszellen" enthält!

Ich kann Dir nur eins sagen: Fast jedes Kind überhaupt ist gegen alles geimpft (also alle Routineimpfungen).
Die wenigen ungeimpften Kinder verzeichnen mehr Todesfälle und bleibende Behinderungen als der Straßenverkehr!
Und das ist keine Meinung der Pharmaindustrie (was auch immer deren Meinung sein soll), sondern das ist Fakt, live zu beobachten in jeder Kinderklinik. Geh doch mal auf eine Intensivstation und schau es Dir an - mit eigenen Augen, dann haben sich solche Quatsch-Aussagen hoffentlich erledigt. Was glaubst Du wen wir dort behandeln? Geimpfte Kinder? NEIN. Die sitzen zu hause. Nicht-geimpfte Kinder liegen da im Koma. Einige sterben (es gibt z.B. gegen Masern bis heute keine Therapie!!!!!), viele behalten bleibende Behinderungen. Was glaubst Du, wo die Kinder alle herkommen, die in die HNO-Klinik eintreffen aufgrund Ertaubung durch Masern-Virus etc... Und Keuchhusten ist immer noch mit 70% die führende Todesursache von Säuglingen überhaupt! Das wirst Du ja wissen, wenn Du Dich so gut erkundigt hast. (Das Impfen schlägt sich mit 0% Todesfällen nieder.) Du wirst auch wissen, wie viele tausende Kinder früher an Epiglottitis erstickt sind (HiB), und wieviele es heute noch jährlich sind, bzw. eben Einzelfälle überall, weil seit Einführung der Impfung diese früher häufigste Todesursache heute nur noch nicht-geimpfte Kinder betrifft. Aber jeder einzelne Todesfall ist halt sinnlos, durch Dummheit der Eltern, die es hätten verhindern können!

Das ist alles keine "Meinung der Pharmaindustrie" oder Meinung von sonstwem. Das ist Fakt, unser Alltag, unser Job. Das ist, was wir jeden Tag sehen und erleben und behandeln.
Am Nicht-Geimpft sein sterben mehr Kinder als im Straßenverkehr, am Geimpftsein keiner, ich hab noch nie einen angetroffen.

Wenn Du wirklich wissen willst, wo Giftstoffe in den Körper eingeführt werden (Industriegifte, Chemikalien, echte Krebszellen, genannt Nosoden; HI(V)-Viren, mit Tripper infiziertes Sperma in Globuli gepresst, Erbrochenes, Quecksilber, Arsen, Benzol, Formaldehyd, Thallium=Rattengift, Asbest usw...):
All diese Stoffe findest du gezielt in der Homöopathie, der größten Menschenverarschung aller Zeiten, genannt "Dummensteuer", da man Naivlinge sucht, denen man mit so einem Quatsch hemmungslos Geld aus der Tasche zieht.
Wenn Du so Angst vor Giftstoffen hast, dann lass die Finger von diesen Giften (Homöopathie ist ja die Lehre, Krankheiten mit Gift zu behandeln, das rein optisch ähnliche Vergiftungserscheinungen hervorruft wie die Krankheit selbst). Allerdings ist die Verdünnung so hoch, dass kein einziges Molekül mehr vorhanden ist, nur noch - wie sagen die Homöos so schön - die magische "Erinnerung" des H2O.

Diese Verschwörungstheorien und diese Ammenmärchen und die Pharmaindustrie-Mafie und Gehirnwäsche-Theorie sind Sience-Fiction für schlichtere Gemüter....
Seltsamerweise sind das fast immer genau die gleichen, die auf so Quatsch wie Esoterik, Homöopathie und Kaffeesatzlesen hereinfallen ohne diese offensichtliche Verarschung und Abzocke wie sie dreister und offensichtlicher nicht sein könnte, überhaupt nur anzuzweifeln.

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3. Mai 2013 um 16:05

Das nennt man dann...
den typischen Reporting Bias und den Publishing Bias und den Confounding Bias. Das heißt Fehldeutungen, dadurch, dass sich sowieso nur diejenigen zu Wort melden, die meinen etwas spektakulär schlimmes an die Welt zu verkünden haben - die anderen melden sich nicht - wozu auch?! Zum anderen werden von Laien Zusammenhänge übersehen oder hergestellt, die nicht existieren, über die jeder der schon mal ein echtes Buch dazu aufgeschlagen hat nur herzlich lachen kann... diese werden rein optisch "spektakulär aufbereitet", seriöse Internetseiten können da natürlich nicht mithalten.
Komisch, das immer nur diejenigen auf solche Scharlatane hereinfallen, die sachlich keine Ahnung davon haben. Das betrifft Milchmann Tölzin - der sich damit rühmt, sachlich keine Ahnung vom Thema zu haben und über Abwehr und Immunsystem nie etwas gelernt zu haben.
Hab mal ein paar Sätze von ihm gelesen, da stellen sich die Haare zu Berge, was der so von sich gibt. Bestimmte Erreger wären nie wirklich nachgewiesen worden (solche, die jeder Hausarzt auf einer Nährplatte anzüchten und unter dem Mikroskop ansehen kann), und lauter so ein Vollquatsch. Leute die auf so einen reinfallen dürfen natürlich nichtmal einen Schul-Biogrundkurs besucht haben... Aber man staunt, wie viele Anhänger er doch findet.
Neben den unseriösen Impfschaden-Seiten gibt es auch Seiten, dass HIV nur eine Erfindung wäre, auch habe niemand(!) jemals(!) das Virus wirklich gesehen (...bis auf jeder Mensch, der irgendwann mal einen Biokurs, Medizinkurs, Mikrobiologiekurs, Biochemiekurs oder sonstwas gehabt hat, außerdem kann sich jeder per Mausklick hunderte von Fotos davon ansehen, mit dem Elektronenmikroskop ausgenommen) - aber nein, noch kein Mensch der Welt habe ihn je gesehen...)
Dabei wäre der Nachweis der Nicht-Existenz des Virus so einfach zu erbringen! Freiwillige vor!
Oder wie Tölzin sagt (um auf ihn zurück zu kommen): "Es bestünden keinerlei nachweisbare Zusammenhänge zwischen irgendwelchen Erregern und den Erkrankungen!"
Soll er mal ein Salmonellen-Eis essen oder den Nudelsalat ne Woche in der Sonne stehen lassen und dann essen - dann wird er den Zusammenhang schon live erleben - auf der Kloschüssel. Schon bevor die Salmonellen etc. aus der Stuhl-Kultur angezüchtet und nachgewiesen sind, wird er den Zusammenhang sowas von spüren, dass er die Viecher unter dem Mikroskop garnicht mehr sehen will...
Er schreibt auch, dass man garnicht sagen könne, ob die Kinder die mit Masern-Meningitis auf der Intensivstation lägen wirklich Masern hätten. Wie ungebildet ist der Mensch?!??
Die lassen sich als Einschlusskörperchen in den Nervenzellen SEHEN, die durch sie hervorgerufenen Veränderungen beobachten, die gebildeten Antikörper im Liquor selbst (Hirnflüssigkeit) nachweisen, auch, dass es sich um akute Antikörper handelt. Er schreibt, wir könnten nichtmal wissen, ob es sich tatsächlich um das Virus und nicht um nicht vielleicht um ein geimpftes Kind mit Impfreaktion handelt. Wie dumm ist der Mensch? Andere Laborparameter! Schon allein die gemessene RNA (die bei Impfung ja nicht vorkommen kann) beweist die echte Infektion durch das Virus (im Impfstoff ja nicht enthalten).. und so weiter und so fort. Bei jedem Satz den er schreibt stellen sich die Haare zu Berge, umso mehr stellen sich die Haare zu Berge, dass es tatsächlich Menschen gibt, die so einen Quatsch glauben, anstatt mal ein echtes(!) Sachbuch aufzuschlagen, völlig egal welcher Autor. Hauptsache Sachbuch!
Aber immer schön einem Milchmann glauben, als mal ein Buch aufzuschlagen oder jemandem zuzuhören, der das jahrelang studiert hat und bis ins Detail erklären kann. Der Milchmann ist sicher die beste Quelle, besser als jede Statistik, besser als jedes Sachbuch, besser als jeder Sachverständige.
So wie man sich beim Hundesitter über Kernphysik informiert und bei der Frisöse über juristische Feinheiten.

Nun ja, auf Deinen Foren wirst Du keine seriösen oder gar sachlichen Informationen bekommen. Ich glaube es war sogar genau hier, wo eine geschrieben hat, ihr Opa wäre 10 Tage nach der Grippe-Impfung verstorben und es wäre nicht als Impfschaden gemeldet worden. Dass der Impfstoff garkeine Grippeviren enthält, sondern nur Proteine die nach 24 Std. komplett abgebaut sind und nicht mehr im Körper existieren und daher 10 Tage später jeder Zusammenhang ausgeschlossen ist, hat sie einfach nicht gewusst. Die einzigen Möglichkeiten an Grippeimpfung zu sterben sind eine Muskelblutung bei Bluter-Krankheit (die wäre bekannt gewesen, und das Impfen in den Muskel dann auch nicht erlaubt) oder ein anaphylaktischer Schock bei Hühnereiweißallergie (auch das wäre bekannt gewesen und dann nicht damit geimpft worden). In beidenFällen hätte er keine 10 Tage mehr gelebt und wäre garnicht mehr lebend aus der Praxis herausgekommen. Der Beschreibung nach mit Fieber und Schüttelfrost etc. ist er wohl an klassischem Harnwegsinfekt verstorben, meiner Ansicht nach. Klang alles eindeutig danach und ist auch eine der häufigsten Todesursachen in dem Alter. Wie soll man das als "Impfschaden" melden? Worauf begründet der sich? Die lachen einen doch aus! (zurecht!)

Die "Impfschäden" die Du hier aufgelistet hast sind auch (sorry) lachhaft! ADHS, Diabetes und Nervenschäden und Erblindungen...
Erkläre mir doch einmal den Zusammenhang! Mir fallen auf Anhieb ca. 80 Ursachen für Erblindung ein und viele hunderte Nervenerkrankungen unterschiedlichster Form und Genese ein - keine davon lässt sich mit Impfen in Verbindung bringen.
Und von welchem Diabetes sprichst Du? Dem Typ 1-Diabetes (der ist autoimmun bedingt, die Veranlagung dazu erblich auf Chromosom 6), oder den Typ 2-Diabetes (der im hohen Alter durch Übergewicht und b-Zellerschöpfung bedingt ist und sich durch Gewichtsabnahme wieder beheben lässt), oder die Sondernformen, wie den pankreativen Diabetes mellitus (der durch Bauchspeicheldrüsenzerstörung bedingt ist z.B. nach Unfall oder nach Bauchspeicheldrüsenentzündung durch Alkoholismus).
Oder sprichst Du gar von dem Diabetes insipidus, der durch erbliche Nierendysfunktion (autosomal rezessiv oder gonosomale Erbform) oder auch durch Zerstörung der Hirnanhangsdrüse nach Trauma bedingt ist (zentrale Form).
Einen Anstieg gibt es nur beim Typ 2 Diabetes, der ja mit Übergewicht korreliert, da reicht die Beta-Zellfunktion nicht aus um die Masse an Fettzellen komplett zu versorgen, lässt sich durch abnehmen beheben - der erbliche nicht!

Ja, ein schreiendes Kind, sowas hat es vor Impfungen noch nie gegeben, das ist eine absolute Neuheit, die mit Einführung der Impfungen erstmalig aufgetreten ist und alles "beweist".
Jetzt bin ich auch überzeugt!

Und erkläre mir doch mal den Zusammenhang zwischen Erblindung und Impfung? Ursachen sind: Zentralvenenthrombose, Gefäßstenosen, Arteriitis temporalis, Retinopathia pigmentosa, Reutrobulbärneuritis bei Multipler Sklerose, Katarakt (grauer Star), Kortisonbehandlung, Chloroquin, Hirninfarkt, Rötelnembryopathie (also, das Nicht-Geimpftsein! ), Glaukom (grüner Star), Stauungspapille, Retinoblastom, traumatischer Optikusausriss, könnte noch ne Stunde weiter aufzählen... aber Du wolltest ja noch die Neuigkeit berichten, die Du hier angedeutet hast... Bin sehr gespannt.

Und PS: Ja, dann hör mal auf Deine eigenen letzten Worte und fange an Dich gründlich zu informieren!!! Scheint ja alles noch anzustehen... aber wäre schon mal ein Schritt in die richtige Richtung.

PPS: Ich finde nicht, dass es jedem seine eigene Sache ist. Es sterben so so so so viele Kinder jedes Jahr am Nicht-Geimpftsein. So so viele! Die Krankenhäuser sind voll davon! Wir schaffen so viele Kinderleichen in den Keller, nur weil es vereinzelt Mütter gibt, die sich beim Milchbauer oder auf unseriösen Propaganda-Seiten "informieren" statt sich ein Sachbuch zu kaufen oder einem Sachverständigen zu zu hören - und deren Kinder bezahlen das dann mit dem Leben (nicht die Mütter, die diese tolle Idee hatten, die machen dann immer nur tellergroße Augen).

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3. Mai 2013 um 18:16
In Antwort auf jessie_12536054

Das nennt man dann...
den typischen Reporting Bias und den Publishing Bias und den Confounding Bias. Das heißt Fehldeutungen, dadurch, dass sich sowieso nur diejenigen zu Wort melden, die meinen etwas spektakulär schlimmes an die Welt zu verkünden haben - die anderen melden sich nicht - wozu auch?! Zum anderen werden von Laien Zusammenhänge übersehen oder hergestellt, die nicht existieren, über die jeder der schon mal ein echtes Buch dazu aufgeschlagen hat nur herzlich lachen kann... diese werden rein optisch "spektakulär aufbereitet", seriöse Internetseiten können da natürlich nicht mithalten.
Komisch, das immer nur diejenigen auf solche Scharlatane hereinfallen, die sachlich keine Ahnung davon haben. Das betrifft Milchmann Tölzin - der sich damit rühmt, sachlich keine Ahnung vom Thema zu haben und über Abwehr und Immunsystem nie etwas gelernt zu haben.
Hab mal ein paar Sätze von ihm gelesen, da stellen sich die Haare zu Berge, was der so von sich gibt. Bestimmte Erreger wären nie wirklich nachgewiesen worden (solche, die jeder Hausarzt auf einer Nährplatte anzüchten und unter dem Mikroskop ansehen kann), und lauter so ein Vollquatsch. Leute die auf so einen reinfallen dürfen natürlich nichtmal einen Schul-Biogrundkurs besucht haben... Aber man staunt, wie viele Anhänger er doch findet.
Neben den unseriösen Impfschaden-Seiten gibt es auch Seiten, dass HIV nur eine Erfindung wäre, auch habe niemand(!) jemals(!) das Virus wirklich gesehen (...bis auf jeder Mensch, der irgendwann mal einen Biokurs, Medizinkurs, Mikrobiologiekurs, Biochemiekurs oder sonstwas gehabt hat, außerdem kann sich jeder per Mausklick hunderte von Fotos davon ansehen, mit dem Elektronenmikroskop ausgenommen) - aber nein, noch kein Mensch der Welt habe ihn je gesehen...)
Dabei wäre der Nachweis der Nicht-Existenz des Virus so einfach zu erbringen! Freiwillige vor!
Oder wie Tölzin sagt (um auf ihn zurück zu kommen): "Es bestünden keinerlei nachweisbare Zusammenhänge zwischen irgendwelchen Erregern und den Erkrankungen!"
Soll er mal ein Salmonellen-Eis essen oder den Nudelsalat ne Woche in der Sonne stehen lassen und dann essen - dann wird er den Zusammenhang schon live erleben - auf der Kloschüssel. Schon bevor die Salmonellen etc. aus der Stuhl-Kultur angezüchtet und nachgewiesen sind, wird er den Zusammenhang sowas von spüren, dass er die Viecher unter dem Mikroskop garnicht mehr sehen will...
Er schreibt auch, dass man garnicht sagen könne, ob die Kinder die mit Masern-Meningitis auf der Intensivstation lägen wirklich Masern hätten. Wie ungebildet ist der Mensch?!??
Die lassen sich als Einschlusskörperchen in den Nervenzellen SEHEN, die durch sie hervorgerufenen Veränderungen beobachten, die gebildeten Antikörper im Liquor selbst (Hirnflüssigkeit) nachweisen, auch, dass es sich um akute Antikörper handelt. Er schreibt, wir könnten nichtmal wissen, ob es sich tatsächlich um das Virus und nicht um nicht vielleicht um ein geimpftes Kind mit Impfreaktion handelt. Wie dumm ist der Mensch? Andere Laborparameter! Schon allein die gemessene RNA (die bei Impfung ja nicht vorkommen kann) beweist die echte Infektion durch das Virus (im Impfstoff ja nicht enthalten).. und so weiter und so fort. Bei jedem Satz den er schreibt stellen sich die Haare zu Berge, umso mehr stellen sich die Haare zu Berge, dass es tatsächlich Menschen gibt, die so einen Quatsch glauben, anstatt mal ein echtes(!) Sachbuch aufzuschlagen, völlig egal welcher Autor. Hauptsache Sachbuch!
Aber immer schön einem Milchmann glauben, als mal ein Buch aufzuschlagen oder jemandem zuzuhören, der das jahrelang studiert hat und bis ins Detail erklären kann. Der Milchmann ist sicher die beste Quelle, besser als jede Statistik, besser als jedes Sachbuch, besser als jeder Sachverständige.
So wie man sich beim Hundesitter über Kernphysik informiert und bei der Frisöse über juristische Feinheiten.

Nun ja, auf Deinen Foren wirst Du keine seriösen oder gar sachlichen Informationen bekommen. Ich glaube es war sogar genau hier, wo eine geschrieben hat, ihr Opa wäre 10 Tage nach der Grippe-Impfung verstorben und es wäre nicht als Impfschaden gemeldet worden. Dass der Impfstoff garkeine Grippeviren enthält, sondern nur Proteine die nach 24 Std. komplett abgebaut sind und nicht mehr im Körper existieren und daher 10 Tage später jeder Zusammenhang ausgeschlossen ist, hat sie einfach nicht gewusst. Die einzigen Möglichkeiten an Grippeimpfung zu sterben sind eine Muskelblutung bei Bluter-Krankheit (die wäre bekannt gewesen, und das Impfen in den Muskel dann auch nicht erlaubt) oder ein anaphylaktischer Schock bei Hühnereiweißallergie (auch das wäre bekannt gewesen und dann nicht damit geimpft worden). In beidenFällen hätte er keine 10 Tage mehr gelebt und wäre garnicht mehr lebend aus der Praxis herausgekommen. Der Beschreibung nach mit Fieber und Schüttelfrost etc. ist er wohl an klassischem Harnwegsinfekt verstorben, meiner Ansicht nach. Klang alles eindeutig danach und ist auch eine der häufigsten Todesursachen in dem Alter. Wie soll man das als "Impfschaden" melden? Worauf begründet der sich? Die lachen einen doch aus! (zurecht!)

Die "Impfschäden" die Du hier aufgelistet hast sind auch (sorry) lachhaft! ADHS, Diabetes und Nervenschäden und Erblindungen...
Erkläre mir doch einmal den Zusammenhang! Mir fallen auf Anhieb ca. 80 Ursachen für Erblindung ein und viele hunderte Nervenerkrankungen unterschiedlichster Form und Genese ein - keine davon lässt sich mit Impfen in Verbindung bringen.
Und von welchem Diabetes sprichst Du? Dem Typ 1-Diabetes (der ist autoimmun bedingt, die Veranlagung dazu erblich auf Chromosom 6), oder den Typ 2-Diabetes (der im hohen Alter durch Übergewicht und b-Zellerschöpfung bedingt ist und sich durch Gewichtsabnahme wieder beheben lässt), oder die Sondernformen, wie den pankreativen Diabetes mellitus (der durch Bauchspeicheldrüsenzerstörung bedingt ist z.B. nach Unfall oder nach Bauchspeicheldrüsenentzündung durch Alkoholismus).
Oder sprichst Du gar von dem Diabetes insipidus, der durch erbliche Nierendysfunktion (autosomal rezessiv oder gonosomale Erbform) oder auch durch Zerstörung der Hirnanhangsdrüse nach Trauma bedingt ist (zentrale Form).
Einen Anstieg gibt es nur beim Typ 2 Diabetes, der ja mit Übergewicht korreliert, da reicht die Beta-Zellfunktion nicht aus um die Masse an Fettzellen komplett zu versorgen, lässt sich durch abnehmen beheben - der erbliche nicht!

Ja, ein schreiendes Kind, sowas hat es vor Impfungen noch nie gegeben, das ist eine absolute Neuheit, die mit Einführung der Impfungen erstmalig aufgetreten ist und alles "beweist".
Jetzt bin ich auch überzeugt!

Und erkläre mir doch mal den Zusammenhang zwischen Erblindung und Impfung? Ursachen sind: Zentralvenenthrombose, Gefäßstenosen, Arteriitis temporalis, Retinopathia pigmentosa, Reutrobulbärneuritis bei Multipler Sklerose, Katarakt (grauer Star), Kortisonbehandlung, Chloroquin, Hirninfarkt, Rötelnembryopathie (also, das Nicht-Geimpftsein! ), Glaukom (grüner Star), Stauungspapille, Retinoblastom, traumatischer Optikusausriss, könnte noch ne Stunde weiter aufzählen... aber Du wolltest ja noch die Neuigkeit berichten, die Du hier angedeutet hast... Bin sehr gespannt.

Und PS: Ja, dann hör mal auf Deine eigenen letzten Worte und fange an Dich gründlich zu informieren!!! Scheint ja alles noch anzustehen... aber wäre schon mal ein Schritt in die richtige Richtung.

PPS: Ich finde nicht, dass es jedem seine eigene Sache ist. Es sterben so so so so viele Kinder jedes Jahr am Nicht-Geimpftsein. So so viele! Die Krankenhäuser sind voll davon! Wir schaffen so viele Kinderleichen in den Keller, nur weil es vereinzelt Mütter gibt, die sich beim Milchbauer oder auf unseriösen Propaganda-Seiten "informieren" statt sich ein Sachbuch zu kaufen oder einem Sachverständigen zu zu hören - und deren Kinder bezahlen das dann mit dem Leben (nicht die Mütter, die diese tolle Idee hatten, die machen dann immer nur tellergroße Augen).

...
An den werten Herrn Zyniker der sich Medizinexperte schimpft.
Niemand bezweifelt, dass Krankheiten und deren Erreger nicht nachgewiesen sind. Dass sie bei uns aber so gut wie ausgerottet sind, darum geht es.
Warun erkranken auch geimpfte Kinder an Masern und Keuchusten?? Sie brauchen nicht zu fachsimpeln und sich aufzuspielen! Sie müssen das Kind ja nicht trösten und leiden sehn.
Sie würden nie wieder eine Impfung empfehlen wenn sie meinen sohn an dem tag seiner ersten (und letzten!!!!) Impfung erlebt hätten! ! Der arzt hat ihm 2 spritzen in den gestreckten oberschenkelmuskel gerammt, die schwellung auf beiden seiten hatte die größe von einem Ei und wurde heiß, er hat sich heißgeschrien und hochgefiebert, die zäpfchen halfen über Nacht aber das Problem kam am nächsten tag. Atemnot, schreien ohne Ende, schrilles , schmerzvolles Schreien, erbrechen.... er war auch zwei wochen danach wie ausgewechselt!!
Lachte nicht mehr, es schien uns allen als habe er sich ''zurückentwickelt''. Und dass soll nichts mit der Impfung zu tun haben?! Sie sind genauso ein pfuscher wie der damala zuständige Arzt, gegen den mittlerweile wegen fehlender Aufklärung und grober Misshandlung mehrere Anzeigen laufen (und die sind nicht von mir).
In der Hoffnung dass sie keine Kinder haben und dass der liebe Gott Hirn vom Himmel regnen lässt, Grüßen wir herzlich

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3. Mai 2013 um 23:25

Jetzt kommt die "Leuchte" wieder
Ersten bin ich eine Frau, zweitens Ärztin, das weißt Du mittlerweile auch. (übrigens Chirurgie..)
Hab aber genug Zeit in der Kinderklinik verbracht mit Fällen die es "Deines Wissens nach" nicht gibt.

Selina, die Erfinderin der Weisheiten:
"Keuchhusten? Gibt es in Deutschland garnicht!"
"Tetanus? Gibt es nicht!"
"Haemophilus influenzae? Macht nur Grippe und gegen die muss man ja nicht impfen"
...und lauter solche Knaller...

Hast Du es mittlerweile mal in eine Bibliothek geschafft oder ein Buch aufgeschlagen und herausgefunden, Das Grippe eine Viruserkrankung ist und Haemophilus ein Bakterium, das wegen Epiglottitis (und Meningitis) gefürchtet ist?
Hast Du mittlerweile herausgefunden, dass Dein "gibt es garnicht Todesursache Nummer 1 bei Säuglingen ist?"

Wenn Du es endlich mal schaffen würdest, ein Buch aufzuschlagen, dann könntest Du irgendwann ein allererstes Argument zu Deiner These anbringen, eine einzige allererste Begründung, einen ersten sachlichen Beitrag!

Auf Dein Gschmipferle geh ich hier genauso wenig ein wie im letzten Beitrag.
Wie Dir auch andere schon ausreichend gesagt haben, brauchst Du nicht beleidigt zu sein, korrigiert zu werden, wenn Du hier falsche Fakten schreibst, die sooo falsch sind, dass selbst die "Impfgegner" den Kopf schütteln, wie unwissend man sein kann.

Wenn Du zum ersten mal einen sachlichen Beitrag hast (egal was), dann melde dich gerne zu Wort!

Dann kann man nämlich mit "für" und "wider" argumentieren, also übers Thema! Alles andere ist nicht nur langweilig sondern sinnlos.

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4. Mai 2013 um 1:13
In Antwort auf sabia_12569597

...
An den werten Herrn Zyniker der sich Medizinexperte schimpft.
Niemand bezweifelt, dass Krankheiten und deren Erreger nicht nachgewiesen sind. Dass sie bei uns aber so gut wie ausgerottet sind, darum geht es.
Warun erkranken auch geimpfte Kinder an Masern und Keuchusten?? Sie brauchen nicht zu fachsimpeln und sich aufzuspielen! Sie müssen das Kind ja nicht trösten und leiden sehn.
Sie würden nie wieder eine Impfung empfehlen wenn sie meinen sohn an dem tag seiner ersten (und letzten!!!!) Impfung erlebt hätten! ! Der arzt hat ihm 2 spritzen in den gestreckten oberschenkelmuskel gerammt, die schwellung auf beiden seiten hatte die größe von einem Ei und wurde heiß, er hat sich heißgeschrien und hochgefiebert, die zäpfchen halfen über Nacht aber das Problem kam am nächsten tag. Atemnot, schreien ohne Ende, schrilles , schmerzvolles Schreien, erbrechen.... er war auch zwei wochen danach wie ausgewechselt!!
Lachte nicht mehr, es schien uns allen als habe er sich ''zurückentwickelt''. Und dass soll nichts mit der Impfung zu tun haben?! Sie sind genauso ein pfuscher wie der damala zuständige Arzt, gegen den mittlerweile wegen fehlender Aufklärung und grober Misshandlung mehrere Anzeigen laufen (und die sind nicht von mir).
In der Hoffnung dass sie keine Kinder haben und dass der liebe Gott Hirn vom Himmel regnen lässt, Grüßen wir herzlich

Hallo Naddl,
Schlimm zu hören, was Du da erlebt hast!
Tut mir echt leid für Euch!
Was Du hier schilderst (kannst ruhig "Du" sagen in dem Forum) klingt nach einem Abszess!!!!!
Das ist keine schöne Sache. Könnte auch eine Muskeleinblutung gewesen sein (das passiert bei sog."Blutern", Erbkrankheit) - aber das Fieber, die Schwellung wie ein Ei usw... das beschreibt den klassischen Abszess!

Hier sind Erreger (in der Regel Staphylokokkus Aureus) in den Stichkanal gelangt. Die Staphylokokken sitzen überall auf der Haut. Sie bilden Koagulase, dadurch fällen sie Fibrin und bilden wie eine Kapsel um sich (die kleine Variante davon ist der Pickel auf der Haut) - im tiefen Körpergewebe, also in Organen wie auch im Muskel, kapseln sie sich ab, es entsteht eine gefüllte Höhle, die als Schwellung imponiert, es tritt innerhalb kürzester Zeit Fieber auf, das Allgemeinbefinden verschlechtert sich!

Das hat mit dem Impfstoff übrigens nichts zu tun. Allerdings sollte es nicht passieren, man desinfiziert die Haut vorher (tötet die Keime aber nicht zu hundert Prozent ab), ein Abszess entsteht durch Kratzer, über Entzündete Haarfollikel, kleinste Hautöffnungen, usw... also der keim sitzt zwar immer auf der Haut, braucht aber eine Eintrittspforte (in dem Fall war es mit Sicherheit der Stichkanal durch die Spritze).

Abszesse entstehen vor allem bei Diabetikern, Immungeschwächten, chronisch Kranken, usw.. bei Gesunden treten sie sehr sehr selten auf (also eben bei sehr großen schwer verschmutzen Wunden z.B.)

Kann nachvollziehen, dass es kein schönes Erlebnis war.

Ob der Arzt "gepfuscht" hat hängt vor allem davon ab, ob er ordentlich desinfiziert hat (wobei ein Alkoholtupfer reicht!).
Ich kann es nicht beurteilen ob er einen Fehler gemacht hat oder sauber gearbeitet hat.
Warum soll ich(???) bitte ein Pfuscher sein???? Was ich überhaupt damit zu tun? Bitte sachlich bleiben! Ich bleibe es auch!

Was hier also passiert ist, ist eindeutig. Man muss dazu sagen, dass Abszesse sich normalerweise nicht einmal dann bilden, wenn man das Desinfizieren "vergessen" würde - was um Gottes Willen trotzdem nie vorkommen darf!! Selbst eine leichte Verunreinigung hält ein gesunder Mensch (auch ein gesunder Säugling normalerweise problemlos aus).
Ich persönlich habe es noch nie erlebt, dass sich bei einer Impfung ein Abszess gebildet hat, also nicht bei einem Kind. Man sieht das normalerweise bei (tschuldigung, nicht auf das Kind oder auf Dich bezogen!!!!) bei Alkoholikern, Diabetikern, Drogenabhängigen usw. Und bei schweren Immundefekten, die es natürlich auch gibt! Außerdem im Rahmen von schweren Operationen (dann ist der ganze Körper geschwächt). Bei Diabetikern oder Drogenabhängigen entstehen manchmal wirklich dauernd Abszesse (aus jedem simplen Pickel,nach jedem Kratzerle), die werden dann groß wie ein Ei oder viiiel größer) und müssen dann gespalten werden, damit die Suppe abläuft.

Fassen wir zusammen: Die Komplikation ist eine Keimeindringung, also auf den Pieks zurückzuführen, nicht auf den Impfstoff. Es wäre auch bei einer Blutabnahme oder Akupunktur entstanden.
Ob er UNSAUBER gearbeitet hat, daran liegt es ob ihm etwas vorzuwerfen ist! Das kann ich wie gesagt nicht beurteilen. Erinnerst Du Dich, ab die Spritze frisch aus der Packung genommen wurde? Erinnerst Du Dich an einen Alkoholtupfer? Hat er den verwendet bevor er gespritzt hat?
DAS ist das wesentliche wovon es abhängt, ob er einen Fehler gemacht hat oder nicht.
Wobei man dazu sagen muss, dass man die Hautflora mit Alkoholtupfer wirklich nicht keimfrei bekommt, man "reduziert" die Flora nur. Und man muss wissen, dass ein gesundes Kind normalerweise keinen Abszess entwickelt selbst wenn nicht so sauber gearbeitet wird, auch beim Spielen und Knie aufschürfen nicht. normalerweise kann es sowas ab!

Ja, ich habe Kinder! Geimpft und gesund. Nein, "ich" bin kein Pfuscher und habe mit Eurem Fall rein garnichts zu tun - ich beziehe diesen Ausrutscher mal auf die allgemeine Erregung über den Fall.

Ob er "gepfuscht" hat kann ich wie gesagt nicht beurteilen. Aber aus Erfahrung kann ich sagen, dass Immungeschwächte auch dann ständig überall Abszesse entwickeln, auch wenn man noch so steril wie möglich arbeitet - und auf der anderen Seite kann man davon ausgehen, dass selbst bei schludrigem Arbeiten (und ich will schludriges Arbeiten um Gottes Willen nicht für gut heißen!) eigentlich nicht zu erwarten sind. Genau aus dem Grund ist es schwer, einen Schluss zu ziehen, der definitiv auf einen Fehler seinerseits schließen lässt.... Selbst wenn er nicht desinfiziert hätte wäre ein Abszess eine Rarität, die eher auf eine Abwehrschwäche des Kindes hindeutet. (kommt jedenfalls auf die Erregermenge an) Und wenn er seine Arbeit gewissenhaft durchgeführt haben sollte ist es ebenso möglich, dass entsprechende Personen einen Abszess bilden.

Ich will mich hier auf keine Seite stellen bei dem Fall! Wie auch. Kann gut sein dass der unbekannte Arzt sonstwas komisches gemacht hat, kenne ihn nicht, kenne den Fall nicht, war auch nichtmal dabei. Durchaus möglich, dass er sich irgendwas hat zu Schulden kommen lassen!

Ich sage nur: Es wird aus soeben genannten Punkten schwierig einen definitiven Zusammenhang zu einem Fehlverhalten seinerseits zu stellen (selbst wenn es einen geben sollte).
Wenn zum Beispiel ein Monteur die Waschmaschine sachgerecht repariert hat und dann geht sie zuhause nicht, weil die Steckdose tot ist, dann hat er auch nicht "gepfuscht", sondern seine Arbeit gewissenhaft erledigt und die Waschmaschine läuft halt trotzdem nicht - wegen der Steckdose. Die kaputte Steckdose wiederum bewirkt, dass die Waschmaschine hier ohnehin nicht läuft, unabhängig davon ob er tatsächlich "gepfuscht hat" (kann ja sein!) oder nicht. So dass man in dem Fall schwer Rückschlüsse ziehen und eine definitiven Zusammenhang herstellen kann.

Ich hoffe, ich habe das Problem (Schuldfrage ja/nein Beweismöglichkeiten) einigermaßen gut dargestellt. Versuche wirklich gerade nur sachlich zu helfen! Möglich, dass er einen Fehler gemacht hat (der im Normalfall aber auch nicht zum Abszess führt), aber möglich ist es... was hat er denn genau angestellt? (interessiert mich echt)
Jedenfalls alles Gute Deinem Kleinen!!!

Ich hoffe, Dir ist bewusst, dass GERADE Kinder, die anfällig für Keime sind und eine schlechte Abwehrlage haben die Impfungen noch mehr benötigen als alle anderen!

Ich kenne erst einen einzigen Fall eines Kindes, das Keuchhusten vor der ersten Impfung bekommen hat. Aber auch dieses Kind "vor" der Impfung, mir ist im Leben noch keines begegnet, das trotz Impfung erkrankt ist! Nie! Nicht ein einziges!!! Die Kinder die daran versterben sind die daran erkrankten, und die erkrankten sind die nicht-geimpften! Immer! Hab mein Leben lang keinen geimpftes Kind mit Keuchhusten angetroffen.
Ich kann das also nicht ansatzweise bestätigen.
Kenne tatsächlich nur den Fall: Nicht geimpft - schwer erkrankt - schwere Folgen! (das ist der "every-day Fall", der die Kliniken stets gut füllt - der von Dir beschriebene Fall wurde von mir oder allen die ich kenne noch nie gesichtet)
(Aber es gibt tatsächlich seltene Gendefekte, die mit einer Unfähigkeit zur Antikörperbildung einhergehen - diese Kinder haben dann aber ganz andere Probleme!!! Aber das sind Raritäten, die man ein Leben lang nicht antrifft... die Impfung würde ihnen nichts schaden, aber auch nicht helfen, den Keim würden sie ohne Antikörper aber auch nicht überleben)

Das Problem an Keuchhusten ist, dass die Kinder einfach aufhören zu atmen. Das hat vor der Impfung so viele Kinderleben gekostet und killt auch jetzt noch mehr Kinder als alles andere (wie gesagt noch immer für 70% der Todesfälle verantwortlich!). Es trifft immer die nicht-geimpften! Das sag ich Dir auch aus eigener Erfahrung! (Die Statistiken sprechen die gleiche Sprache, nur so nebenbei)

Die Krankheiten gegen die man impft sind einfach fies!!! Und wir sind so machtlos wenn es passiert! Bei Epiglottitis schwillt der Hals so verdammt schnell zu, dass früher (also nicht lange her!) so viele Kinder daran erstickt sind, bevor der Notarzt überhaupt eingetroffen ist und einen Luftröhrenschnitt machen konnte! Mit Einführung der Impfung sind die Todesfälle durch Epiglottitis schlagartig heruntergeschossen (stand vorher auf Platz 1 der Todesfälle bei Kleinkindern!). Jetzt betrifft es nur noch die paar wenigen nicht geimpften. Aber es ist trotzdem jedesmal zum schreien und jeder Todesfall sinnlos! (trifft immer noch ein paar hundert jedes Jahr und es sterben immer noch ein großer Anteil davon, reicht schon!)

Und hast Du schon mal ein Kind im Koma gesehen? Was würden deren Eltern darum geben, es gegen eine Schwellung am Bein mit Fieber einzutauschen!
Bei Masern gibt es KEINE Therapie!! Gibt es nicht! Kontagiosität von 100% und alle bleibenden Schäden von Innenohr-Taubheit über Gesichtslähmungen bis zum Tod - alles muss man hinnehmen und kann NICHTS tun!
Was würden die Eltern darum geben es gegen ein bissl Fieber und eine Schwellung einzutauschen - alles!

Ich geb Dir als Medizinerin und als Mutter(!!!) nur den Hinweis: All diese Krankheiten sind keineswegs ausgerottet!
So einen Trugschluss zu hören schockiert mich geradezu.
Was Du als ausgerottet bezeichnest, füllt die Kinderkliniken! Geh mal in eine rein und sieh Dir an was die Kinder da so haben... sprich mit Müttern, sieh es Dir an was es da so gibt und was da so passiert. Diese Erreger stehen leider an der Tagesordnung! Ich will Dich nicht angreifen oder so... ich hoffe nur, dass Du Dir bewusst (!) darüber wirst, dass die Krankenhäuser voll davon sind, was Du als "ausgerottet" gedenkst! Geh mal in die Kinderklinik Deiner Stadt und lass Dir live Fälle von "ausgerottet" zeigen. Die auf der Intensivstation simulieren nicht, die Kinder liegen nicht zum Spaß da!
Was Du als ausgerottet bezeichnest ist dermaßen präsent und Tagesprogramm und kostet mehr Kinderleben als der Straßenverkehr!
Auch die aus diesen Krankheiten resultierenden Behinderungen sind dermaßen grauenhaft - und so sinnlos!!!

Wenn Du einmal das sehen würdest was wir jeden Tag sehen und erleben, Du würdest so schnell zur Impfung rennen wie Dich Deine Beine tragen können. Am liebsten würde ich mal mit der Kamera rein und röchelnde Kinder und heulende verzweifelnde Eltern, SSPS, Koma, bleibende Hirnschäden, Kinderleichen und was die Eltern dazu zu sagen haben alles mal ZEIGEN! Damit die "ich lasse mein Kind nicht impfen"-Leute endlich mal rechtzeitig(!) aufwachen!
Ich denke, es fehlt einfach an Information! Man sieht einfach nicht, wie die Folgen des Nicht-Impfens aussehen und wie schrecklich sie sind und wie häufig sie sind und wie voll die Kinderkliniken sind mit solchen Fällen.
Daher empfehle ich Dir echt: Geh mal in die Kinderklinik! Mach mal diese eigene Erfahrung! Diese wird heilsam sein und wahrscheinlich alle Fragen von selbst klären!

Schütz Dein Kind! Niemand will einem Kind etwas böses (warum auch), schütze es! Sieh Dir an, was Du alles riskierst und dann überdenke das alles nochmal!

Alles Gute Euch!

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4. Mai 2013 um 12:25

Hallo Fluffi
Muss Dir sogar recht geben, dass natürlich NICHT alles bis ins Detail bekannt ist und nie sein wird in der Medizin.
Also Verbesserung: Bis auf die Molekulare Ebene ist der Aufbau der Immunzellen und Antikörper und Interleukine bekannt, wo sie vorkommen, wann sie vorkommen und wann nicht. Die Formen der Abwehr, ihre Bedeutung, der Ablauf der Kaskaden (also Kettenreaktionen), und die beteiligten Faktoren, die Dauer der Antikörperproduktion, die Rolle der HLA-Antiigene und der MHC 1 und 2-Komplexe, und bei Ausfall oder Fehlfunktion welches Stoffes oder Kanals oder Proteins welche Fehlfunktion zu erwarten ist und welche nicht.

Der Punkt ist aber: An die durchaus existierenden Grenzen der bisherigen Möglichkeiten, wie beispielsweise das Überwinden der Reversen Transkriptase (dann könnte man endlich einen HIV-Impfstoff herstellen, was ja nur daran hakt, dass er durch die Schreibfehler der RT des Virus ständig seine Struktur verändert und der Impfstoff schon nicht mehr passt), diese Grenzen spielen für die normalen Routineimpfungen bei Kindern um die es hier geht ja keine Rolle!! Das ist ein Thema für sich, betrifft andere Bereiche und Krankheiten aus der Medizin.

Zu Masern kann ich Dir nur gratulieren, dass Du es wohl folgenlos überstanden hast. Das ist natürlich der beste Fall der eintreten kann.
Leider ist das nur nicht die Regel! Es gibt bei Masern keine falsche Behandlung, denn es gibt ÜBERHAUPT KEINE Behandlung!
Man kann übrigens auch einen Autounfall oder einen Herzinfarkt folgenlos überstehen - das Problem ist nur, dass es sich 1. um Krankheiten handelt, die bei Erkrankung signifikant hohe Todesfolgen, Koma und bleibende Behinderungen verzeichnen, so sehr, dass es zwei Generationen vor uns noch ganz normal war, das so und so viele Kinder eben nie erwachsen werden und nicht jedes Kind durchkommt. (Du siehst die alten Menschen noch heute auf der Straße humpeln mit Lähmungen und deformierten Extremitäten usw. durch Polio)
Noch heute ist es Alltag in den Kinderkliniken, dass nicht geimpfte Kinder auf der Intensivstation liegen und so einige von ihnen versterben. Es gibt bei Viren keine Therapie!!!! Keine!
Nur vorher impfen schützt.
Das ist keine Angstmacherei, sondern so siehts halt aus im Alltag. Schau Dir die Erkrankungszahlen und die häufigsten Todesursachen bei Kindern an, schau Dir an, was in unserer Welt so passiert und an der Tagesordnung steht, und Du wirst das Problem auch erkennen. Mehr Todesopfer als der Straßenverkehr! Keine Angstmacherei, sondern so ist es eben.
Genauso wie auch ein schwerer Autounfall gefährlich ist (auch wenn ein Kind ihn natürlich überleben kann). Das ist keine Angstmacherei, sondern, angeschnallte überleben signifikant häufiger, gerade auf Autobahnen und Schnellstraßen. Ab Tempo 60/70 und drüber siehts eben unangeschnallt eher schlecht aus - also sehr schlecht sogar im Vergleich zu angeschnallt. (ab 170/180 spielts kaum mehr eine Rolle, da sind dann fast alle tot, leider). Das ist keine Angstmacherei, sondern heißt: Vorbeugen, anschnallen!
Das gleiche gilt fürs impfen!
So wie man in der Notaufnahme ein nicht angeschnalltes Kind nach Autounfall mit Querschnittslähmung antrifft und eben nichts mehr tun kann (bis auf Rollstuhl, Thromboseprophylaxe, Blasenkatheter)... genauso kann man bei einem eintreffenden komplizierten Masernfall nichts mehr tun! (Bis auf Reanimation wenn das Herz aufhört zu schlagen, Hörhilfen bei Hörminderung und bleibender Taubheit, Beatmung wenn die Atmung aussetzt, Flüssigkeit substituieren, bevor er an Austrockung verstirbt). Aber alles was passiert muss man so hinnehmen und zusehen! Am Ende hat das Virus so und so viele Nervenzellen irreversibel zerstört und man muss das Resultat so hinnehmen. Wäre auch froh, wenn es anders wäre.
Auch wenn es Masernfälle und Autounfälle mit unangeschnallten Kindern gibt, bei denen es durchaus gut ausgeht, ist das ganze einfach sinnlos und völlig unnötig! Masern (sowie auch die anderen Krankheiten der Routineimpfung) kostet eben zu viele Kinderleben, mir blutet bei jedem einzelnen Fall das Herz. Ich bin selber Mutter!
Wenn ich die durch masern oder Mumps ertaubten Kleinkinder (vorher normalhörig) in der HNO-Klinik gesehen habe, so viele... wenn ich Kinder im Koma gesehen habe auf der Kinderklinik, jeder einzelne Todesfall von so einem kleinen süßen Bobbele... mir blutet das Herz, jedes einzelne mal - deswegen rege ich mich hier so auf!
Probleme mit der Impfung selbst hab ich selber noch nie (!!!) nie niemals irgendwo gesehen oder erlebt. Ich weiß, dass es Zwischenfälle geben kann bei Lebendimpfstoffen - bei Totimpfstoffen bis auf durch den Pieks selbst (oder Hühnereiweißallergie oder Bluterkrankheit) ist nichts zu erwarten, noch nichtmal erhöhte Temperatur - was ein Witz wäre vergleichbar mit dem was man bei Nichtimpfung zu erwarten hat. Durch den Impfstoff selber ist nichts zu erwarten an Komplikationen.
Und bei MMR kann es natürlich zu irgendwelchen Reaktionen kommen, die sich in der Regel auf leicht erhöhte Temperatur beschränken - wenn überhaupt. Die meisten Kinder haben nichtmal das.
Die Zahlen sprechen für sich! (Impfreaktionen machen 0% der Todesfälle bei Kindern aus, die Erreger gegen die man so impft je nach Alter und Erreger bis zu 70%)

Aber ganz unabhängig von dem Wissen und ganz unabhängig von diesen Statistiken und Zahlen, kann ich berichten: Den Impfschaden hab ich im ganzen Leben noch nie nie angetroffen und kenne auch keinen der diesen Fall je irgendwo angetroffen hat. Ich sage nicht, dass er nicht existiert (es gibt ja schließlich nichts woran man individuell nicht versterben kann, sei es ein Wassertropfen, eine Erdnuss, ein Mückenstich, ein winziger Pickel auf der Nase...der kann über die dort verlaufenden Gefäße direkt eine septische Thrombose im Gehirn verursachen und einen Menschen umbringen) - daher sage ich: kann natürlich schon sein alles...
Allerdings habe ich diesen Impfschaden nie irgendwo gesehen und bin mir ziemlich sicher ihn im Leben nicht anzutreffen.
Der Alltag besteht eben aus dem Nicht-Impf-Schden und den Folgen des Nicht-impfend. Und um mal hier eine Größenvorstellung zu bekommen: Im Krankenhaus alles voll davon. Hinter jeder zweiten Tür. Musst garnicht lange suchen!
Da kann man mitzählen, wieviele neue Fälle täglich eintreffen. Und man kann zusehen, was das für fatale Folgen haben kann, da kann man Strichlisten führen, um mit dem Zählen noch hinterherzukommen. So siehts halt aus...

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4. Mai 2013 um 14:54

IMPFSCHÄDEN
die hier schreiben:

http://www.impfschaden.info/impfschaden-datenbank.html

das sind bestimmt alles nur Simulanten und Deppen die nicht Medizin studiert haben.

Aber dazu kann FRAU - ICH WAR DABEI, BEI DER ENTWICKLUNG DES IMMUNSYSTEMS!!!!
bestimmt zu jedem einzelnen Fall erklären, dass es gaaaanz sicher nichts mit dem Impfen zu tun haben kann.

Ich kann nur raten: geh doch als Pressesprecher nach Fukushima.

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4. Mai 2013 um 19:36
In Antwort auf elkan_12382495

IMPFSCHÄDEN
die hier schreiben:

http://www.impfschaden.info/impfschaden-datenbank.html

das sind bestimmt alles nur Simulanten und Deppen die nicht Medizin studiert haben.

Aber dazu kann FRAU - ICH WAR DABEI, BEI DER ENTWICKLUNG DES IMMUNSYSTEMS!!!!
bestimmt zu jedem einzelnen Fall erklären, dass es gaaaanz sicher nichts mit dem Impfen zu tun haben kann.

Ich kann nur raten: geh doch als Pressesprecher nach Fukushima.

So, Selinchen,
Immerhin mal ansatzweise ein Themenbezogener Beitrag...
(bis auf Fukushima, das fällt in die Rubrik Deiner Bauernhoftiere und Deinem Nationalsozialismus... Argumente und Themenbezogenheit wären sinnvoller - und seriöser!)

Sachlich die Antwort dazu:
1. Diese Seite ist leider NICHT seriös, da schreibt jeder Seppl rein was er will und was ihm so einfällt, ohne Verifizierung, ohne irgendwelche Gutachten, ohne Zeugen, ohne irgendeine Bestätigung von irgendwem.
Dementsprechend auch der Inhalt, was da so geschrieben wird... wirr und zusammenhangslos, unspezifisch, rein subjektiv, emotional.

2. Die hier beschriebenen "Symptome", von denen keiner weiß ob sie so zutreffen und ob sie überhaupt existieren, fallen im großen und ganzen unter die Rubrik Wetterfühligkeit und Psychosomatik.
Das "ich fühle mich irgendwie so ich weiß auch nicht so recht" und "ich glaube ich fühle mich schummrig" oder "Kind trinkt schlecht, war tagelang irgendwie unruhig"
ist nichts was sich verifizieren lässt, nichts was behandelt werden kann, nichts was behandelt werden muss, nichts man objektiv nachvollziehen oder festhalten kann. Das sind alles so Symptome bei denen man den Patienten wieder nach Hause schickt um eine Tasse Tee zu trinken und zur Beruhigung aus dem Fenster zu schauen - so dass man sich endlich wieder um die Leute kümmern kann, die wirklich etwas haben! Denn davon gibts genug...

3. Nein, das sind keine Simulanten, sondern das ist hier eine (leider) unseriöse Seite, wo jeder der sich irgendwas einbildet drauf los schreiben kann was er will aus seiner subjektiven Wahrnehmung heraus. Gut möglich, dass hier der ein oder andere sogar etwas echtes erlebt hat von Relevanz, dies geht hier aber natürlich völlig unter. Der wird aber hoffentlich gleichzeitig auf einer seriösen Seite anzutreffen sein, wo sein Problem ernsthaft diskutiert werden kann, von einem Sachverständigem bestätigt wurde, sachlich der nachvollziehbare Schaden beschrieben (ist ja hier garnicht der Fall) und daher auch analysiert werden kann, wie das zustande kam usw...

4. Niemals habe ich gesagt, dass es keine Folgen durchs Impfen gibt. Wie gesagt kann man an einem eingewachsenen Bauchhaar versterben, an einem Fürchte-Tee, an einer mikroskopisch kleinen Erdnuss-Spur, an einem einzigen kleinen Nasenpickel eine septische Hirnthrombose erleiden, man kann an seiner eigenen Zahnbürste versterben, durch einen Kuss der eigenen Mutter, an einer Murmel, man kann am Sonnenlicht versterben, an einer Akupunktur, am Reis-Essen, an einem Sturz aus 30cm Höhe und weniger, an einem Schnürsenkel erdrosseln, durch das Pressen aufm Klo bei Verstopfung einen Hirnschlag erleiden, die Liste ist endlos lang. Auch der Bolus-Tod, durch ein im Halse stecken gebliebenes Stück Bratwurst, das von innen auf den Karotissinus drückt und zu Herzkreislauf-Stillstand führt ist garnicht so selten.

5. Es geht hier um Häufigkeiten und darum, wie schwerwiegend die zu erwartenden Schäden sind. Danach wird abgewogen. Kein Medikament wenn die Nebenwirkungen stärker sind als der Nutzen! Keine OP solange die Gefahr der unoperierten Krankheit kleiner ist als die Mortalität der OP! Erst wenn die Krankheit so weit fortgeschritten ist das die Gefahr der Krankheit größer ist als die Gefahr durch OP (man geht da nach Statistik), darf man überhaupt erst operieren.

Was ich damit sagen will: Diese "Impfgeschädigten" - wo sind die denn alle??? Ich rechne mal "sie war die ganze Woche eher unruhig" nicht dazu... Wo ist denn denn die Impfgeschädigten? Im Krankenhaus nicht, auf der Intensivstaion nicht, in der Ambulanz nicht, beim Kinderarzt nicht, in der Leichenhalle nicht, aufm Friedhof nicht - wo sind die denn alle????
Wo die durchs Nicht-Impfen-Geschädigten sind, das ist kein Rätsel, die sind ÜBERALL. Massenhaft, in der Ambulanz, auf Normalstation, auf Intensivstation, in der Kinderklinik, in der Chirurgie, in der HNO-Klinik, in der Neurologie, in den lokalen Praxen, ÜBERALL. Ständig. In der Kinderklinik hinter bestimmt jeder zweiten Tür, auf bestimmten Stationen sogar hinter jeder Tür.
Das ist der Punkt!
Und wie hoch die Zahlen an Toten und Wachkoma-Patienten und Behinderten usw an Nicht-geimpften sind, das lässt sich ja nicht wegdiskutieren. Dass das Nicht-Impfen für die meisten Todesfälle überhaupt verantwortlich ist bei Kindern und die Kliniken bis zum Platzen füllt, ist ja wohl ein Fakt, der schon Gewichtung hat! So sehr Gewichtung, dass eine Impfung selbst schwere mögliche Schäden rechtfertigen würde, wenn diese unwahrscheinlicher und seltener wären als bei der Krankheit selbst.
Nur dass diese Impfgeschädigten trotzdem nicht gesichtet werden.

Ich will Dich nicht belehren, Dir nur in diesem einem Punkt die Augen öffnen!!! Nimm doch Keuchhusten: Verantwortlich für 70% der Todesfälle bei Säuglingen überhaupt, davon 100% nicht geimpft, manche "noch" nicht, das ist dann sehr traurig.
Die Keuchhusten-Impfung verzeichnet 0% Todesfälle - was gibt es da überhaupt noch zu überlegen?

Masern: Kontagiosität von 100%, wer nicht geimpft ist kriegt es!!!! Kann gut gehen, macht aber ein paar hundert Fälle im Jahr an bleibenden Behinderungen (ich habe hauptsächlich Ertaubungen und Hirnläsionen gesehen, gibt aber zig andere) und im 2stelligen Bereich Todesfälle jedes Jahr. Völlig umsonst! Auch wenn ein paar ohne Schäden durchkommen. Allein wieviele jedes Jahr damit im Koma liegen!!
Einen der aufgrund Impfung ins Koma fällt - ich habe diese Rarität auch noch nie angetroffen - mag es vielleicht sogar irgendwo auf der Welt mal gegeben haben, es gibt nichts was es nicht gibt. Ist aber sicher eine solche Rarität, dass ich es bestimmt nicht mehr erleben werde.
Man muss doch abwägen: hier so und so viele Todesfälle und Koma-Fälle und bleibende Behinderungen - und im anderen Fall hat man nie im Leben was damit zu tun. Was gibts denn da noch weiter abzuwägen?

Es geht mir nicht in den Kopf (und das ist eine Ernste Frage an Dich) warum man freiwillig die Variante für sein Kind wählt, bei der es völlig außer Frage steht, dass so und so viele Kinder jedes Jahr daran grausam versterben, mehr als im Straßenverkehr - als die Variante, die im Alltag überhaupt nicht auftaucht und sich mit 0% der Todesfälle (lass es 0,000001% sein) zu Buche schlägt.
Selbst wenn es irgendwo auf der Welt so einen Fall geben sollte - kann ja sein, ich sage nur, es ist so selten, dass man sowas meist ein Leben lang nicht antrifft), würde ich die Variante wählen, die mein Kind zu hoher Wahrscheinlichkeit das Leben rettet als die Variante, die zu hoher Wahrscheinlichkeit zu Krankheiten führt, die eine signifikant hohe Zahl an Todesopfer jedes Jahr fordert, auch wenns im Einzelfall gut gehen kann.



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8. Mai 2013 um 18:32

...
hallo fluffi!

ich möchte dir persönlich nicht nahetreten, aber dein post ist medizinisch kompletter schwachsinn.

das immunsystem besteht aus einem angeborenen unspezifischen und einem spezifischen erworbenen teil. damit sich der spezifische teil bilden kann, der ein späters robustes immunsystem ausmacht, muss das kind mit möglichst vielen antigenen, also krankheitserregern, in kontakt kommen, damit sich antikörper bilden und ein immunologisches gedächtnis entsteht. einfacher ausgedrückt: für ein gutes immunsystem sollte das kind möglichst oft krank sein! aufgrund des hohe hygienische standard haben menschen in industrieländern ein anfälligeres immunsystem als z.b. in entwicklungsländern. außerdem sind deshalb auch allergien und autoimmunerkrankungen bei uns häufiger.

die impfstoffe haben mit krebszellen natürlich nichts zu tun und auch die immunreaktion läuft bei einem impfstoff genauso wie bei einem natürlichen erreger ab. impfstoffe enthalten aber meist noch sogenannte adjuvanzien, die eine stärkere immunreaktion als dies bei einer natürlichen infektion der fall wäre hervorrufen und konservierungsstoffe. auf diese zusätze sind auch die nebenwirkungen, z.b. allergische reaktionen etc zurückzuführen. dass ein kind von einer impfung fieber bekommt, ist völlig im rahmen des normalen. schließlich passiert da auch was im körper!

skeptischen müttern kann ich diese seite empfehlen: http://www.individuelle-impfentscheidung.de/
webseiten von impfgegnern beinhalten unmengen von fehlinformationen und verschwörungstheorien.

by the way: auch bei medizinern sind pharmavertreter sehr verhasst.

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9. Mai 2013 um 2:27

Hallo Glycine,
Ja, Du hast recht - das mit dem "Gift" in Impfungen ist absoluter Kokolores....

Mit solchen Sprüchen werden übers Internet Leute rekrutiert, die zum einen eine gewisse Anfälligkeit für so etwas haben - denen kannst Du einen Stein vom Fluss andrehen und erzählen, er koste 200Euro und sende positive Schwingungen aus, denen kannst Du Homöopathika andrehen und ein Pendel über deren Kacke halten und die zahlen auch noch dafür.... Zum anderen müssen sie eine ausreichende Portion Naivität mitbringen. Und ein Wissensdefizit!

Selina ist ein Extrem-Beispiel!... Die meisten Menschen, die nicht vom Fach sind und zufällig auf solche unseriösen Seiten Stoßen finden es selber bereits suspekt und schlagen entweder selber mal ein Buch dazu auf, oder Wikipedia (reicht meistens bereits völlig) - oder sie fragen einfach direkt nach! Das Gespräch klärt in Kürze jede mögliche verbliebene Unklarheit.

Natürlich ist KEIN Gift vorhanden. Die Lehre der Gifte ist die Homöopathie, die Arsen, Quecksilber und Thallium und Aluminiumhydroxid in Globuli pressen und als solche verkaufen.
Wobei auch hier keine Gefahr ausgeht, da ja bekanntlich die Verdünnung so hoch ist, dass kein Molekül mehr vorhanden ist!

Das mit dem Aluminiumhydroxid hat mich zwar nie groß interessiert, weil es ohnehin überall vorkommt, in Babycremes (wird über Haut aufgenommen), in Leitungswasser, Tee, Kaffee, Backwaren, Brezeln, Keksen, Brot, Konserven, aber auch frischen Produkten! Die Spuren davon in Impfstoffen sind also ein Bruchteil dessen, was man JEDEN TAG mit Wasser, Brot, Tee, Cremes, Säften usw in sich aufnimmt. Es hätte die gleiche Relevanz auf die tägliche Aluminiumzufuhr, wie wenn man zu einem Strand ein einziges Sandkorn hinzufügt - also in der Masse keine Relevanz!
Mittlerweile ist aber Aluminiumhydroxid etc. nichtmal mehr als Spur in irgendwelchen Impfstoffen enthalten! Das war einmal - hatte aber auch da keine Relevanz!!! - aber es ist längst nichtmal mehr in Impfstoffen enthalten!

Diese Leute wie Selina haben irgendwelche paranoiden Wahnideen, alle würden sie vergiften wollen, die Pharmamafia, die einer Gehirnwäsche unterzogenen Ärzte, der Staat, alle! Dazu mangelts an jedem Grundverständnis zum Thema.
Dann kommen so ein Milchmann wie Tölzin oder irgendein Homöopath oder so unseriöse Seiten im Netz gerade recht. Die sprechen genau das aus, was diese Leute hören wollen - Verschwörungs-Theorien, Skandale aufdecken,... Verschwörung, Verleumdung, der Betrug, den sie schon immer "gewittert" haben. Endlich haben diese Leute eine Art Seelenverwandten gefunden, der das ausspricht, was sie schon immer hören WOLLTEN! Das erklärt auch, warum das Hirn völlig ausschaltet. Da wird völlig dicht gemacht. Bei solchen Leuten kommt man mit Logik nicht weiter, die weisen jedes sachliche Gespräch ab, wollen von Logik nichts wissen. Da kann man mit Zahlen, Bildern, Erklärungen, Begründungen nicht weiter kommen - das wird alles abgewiesen!
Warum? Weil sie das hören WOLLEN von Verschwörung und Gift und Mafia und Gehirnwäsche. Alles weitere prallt ab.

Warum sollte irgendein Arzt ein Baby umbringen wollen? Warum sollte der Staat seine Bürger vergiften und sich damit selber ruinieren wollen? Warum sollte man eine Impfung durchführen, wenn die Impfung gefährlicher als die zu erwartende Infektion wäre? Aber so weit denken sie nicht...

Zu Deinen weiteren beiden Fragen:
Hepatitis B überträgt sich tatsächlich auch durch Schmierinfektion über die Toilette. Kinder sind durch ihre "Hygienehandhabung" ja besonders anfällig für Schmierinfektionen...
Lediglich Hepatitis C überträgt sich NUR durch Sex und Bluttransfusionen.
Der Hauptgrund warum man so dringend die Impfung bei Babys empfiehlt ist die Tatsache, dass Hepatitis B im Kindesalter fast schon regelmäßig chronifiziert (im Gegensatz zum Erwachsenenalter, bei denen nur 20 Prozent chronisch verlaufen). Und eine chronische Hepatitis B geht zum großen Anteil früher oder später in ein Karzinom über. Weiß leider nicht auswendig, wieviel Prozent der chron.HepB oder-C-Erkrankten jedes Jahr in ein Karzinom übergehen, aber es ist beachtlich und nicht rückgängig zu machen.
Und der zweite Grund ist die Tatsache, dass Kinderärzte einen Jugendlichen meistens nicht mehr erreichen und die Impfung dann untergeht, wenn sie nicht zu Zeit der U-Untersuchungen gemacht wurde.

Zu deiner Frage bzgl. Rhesusfaktor. Ich denke Du sprichst von der Rhesusprophylaxe - die wird auch in Deutschland durchgeführt - in jedem Land.

Der Hintergrund ist der folgende:
Es gibt aktive und passive Impfungen.
Passive Impfungen sind nichts weiter als, dass man bereits fertige Immunglobuline (also Antikörper) verabreicht, die dann die Erreger abfangen und eine Infektion (je nachdem worum es sich handelt) auch ohne eigene Antikörperproduktion und ohne vorherige Impfung verhindern können oder abmildern können.
Man spricht von passiver Impfung, weil man von außen fertige Antikörper zugibt, die nicht selber hergestellt wurden. Der Körper lernt also nicht, diesen Antikörper selber herzustellen, bildet keine Gedächtniszellen, keine eigenen Antikörper. Folglich besteht auch keine bleibende Immunität. Sie wirken SOFORT, aber jeder Antikörper der an ein Antigen bindet ist aufgebraucht, am Ende sind sie alle weg und nichts ist mehr übrig, da keine eigenen Antikörper gebildet werden. Auch hält es maximal wenige Wochen an (wenn überhaupt), da die Antikörper ja abgebaut werden und von Tag zu Tag weniger werden bis alle weg sind.

Im Gegensatz dazu ist JEDE Impfung die man im Volksmund unter "Impfung" versteht eine aktive Impfung. Nur diese hinterlässt Immunität.
Die meisten aktiven Impfungen werden Totimpfstoffen hergestellt. Dazu reichen Proteine, die einem Oberflächenantigen des Erregers von der Struktur her ähneln völlig aus. Der Erreger wird nicht benötigt. Es geht hier nur ums "mal gesehen haben" - das ist die ganze Kunst!
Dementsprechend ist eine Erkrankung durch Impfung auch ausgeschlossen, also man kann z.B. durch eine Grippeimpfung keine Grippe bekommen, da ja keine Grippeviren enthalten sind. Alle Impfungen in der Säuglingszeit (also die Routineimpfungen) sind Totimpfstoffe und demnach bedenkenlos zu geben.
Die größte Gefahr stellt der Pieks an sich dar, Muskelblutung bei genetischer Bluterkrankheit oder das Eindringen von Hautkeimen und Entzündung. Selten eine Allergie auf Hühnereiweiß oder so. Aber der Impfstoff selber kann nicht zu Nebenwirkungen führen. Selbst Fieber (tritt so gut wie nie auf) ist wenn dann auf den Einstich selbst zurückzuführen (also eingedrungene Hautkeime oder entzündliche Reizung des Gewebes durch den Stich) - nicht auf den Impfstoff!
Das Risiko entspricht in etwa dem Risiko an einer Blutabnahme zu versterben. Wobei: Es ist sogar wahrscheinlicher an einer Blutabnahme zu versterben, da hier die Venen direkt punktiert werden und die Kanüle breiter ist. Übrigens kann es durch eingedrungene Hautkeime auch hier zu Fieber und Hautrötung kommen. Man nennt das dann eine Thrombophlebitis.
Es spielt übrigens keine Rolle ob es sich um eine 6-fach. 7-fach, hundertfach oder tausendfach-Impfung handelt. Ein Säugling bildet den ganzen Tag gegen dies und jenes Antikörper - ständig, auch ohne Impfung! Und zwar nicht nur gegen 6 oder 7 verschiedene Antigene. Das ist ein ganz physiologischer (also natürlicher) Dauerzustand! Der Körper sieht etwas, merkt es sich, bildet Gedächtniszellen. Nur eben nicht gegen die Erreger die er bräuchte! Dazu muss man Impfen! Der Körper "sieht" diese Struktur (die Proteine sind eh wie alle Proteine nach 24Std schon wieder abgebaut) und merkt es sich. Antikörperbildung und Gedächtniszellen brauchen eben ihre ZEIT zur Vorbereitung.
Genau deswegen impft man! Damit der Körper sich komplett vorbereiten kann und alle Antikörper parat hat und sofort abwehren kann wenn er den Erreger antrifft.
Wenn ein nicht-geimpfter Mensch den Erreger antrifft passiert die gleiche Abwehr, aber der Körper ist garnicht darauf vorbereitet! Er wird völlig hilflos überwältigt und bis er endlich soweit ist und erste Antikörper hergestellt hat konnte der Erreger solange in Ruhe Zellen zerstören und Organe schädigen. Das nennt man dann die Krankheit.

Zur Rhesus-Prophylaxe: Eine Rhesusnegative Mutter bildet wenn sie ein Rhesuspositives Kind bekommt Antikörper gegen seine Blutkörperchen! Weil gegen alles was fremd ist Antikörper gebildet werden! Bekommt diese Mutter ein zweites Kind und ist dieses wieder Rhesuspositiv, wird dessen Blut schon im Mutterleib über die Plazenta attackiert!
Beim ersten Kind spielt es noch keine Rolle - wie gesagt, das sehen und die Bildung von Antikörpern und Gedächtniszellen braucht seine Zeit! Aber wenn das nächste Kind wieder Rhesus-Positiv ist (50/50-Chance, wenn der Vater positiv ist), dann siehts düster aus, die Babys bekommen zuerst im Mutterleib eine Anämie, dann versterben sie oft und gehen ab. Man kann Bluttransfusionen über die Nabelschnur durchführen um das Kind zu retten, aber ist keine schöne Sache.
Die Rhesusprophylaxe wird also ausschließlich bei Rhesusnegativen Müttern durchgeführt.
Es handelt sich um fertige Antikörper die im Blut der Mutter die Rhesuspositiven Erythrozyten des Kindes binden, damit es garnicht erst losgeht, dass sie selber Antikörper und Gedächtniszellen bildet. Damit besteht für das nächste Kind keine Gefahr, auch wenn es Rhesus-positiv ist!
Also ist es tatsächlich eine Impfung, aber eben eine passive!
Diese verhindert die Bildung von Gedächtniszellen und bleibender Immunität!! Also nicht das, was allgemein unter Impfung verstanden wird.
Es spielt aber wie gesagt nur bei Rhesusnegativen Müttern eine Rolle, die ein womöglich Rhesuspositives Kind in sich tragen. Bei den AB-0-Blutgruppen findet man das Phänomen übrigens auch. Nur ist es hier deutlich weniger ausgeprägt, so dass es nur zu einer schwachen Hämolyse (Zersetzung der Blutkörperchen ) kommt, die nicht das Leben des Kindes gefährdet.

Eine passive Impfung musst Du Dir also so vorstellen wie wenn Du für jemanden das Zimmer aufräumst oder einen Kuchen backst. Die Wirkung ist sofort da (Zimmer ordentlich, Kuchen steht da), ist aber schnell verflogen und bald sieht es aus wie vorher. Nur LERNEN wie man einen Kuchen backt, wird derjenige SO nicht!







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9. Mai 2013 um 3:04
In Antwort auf jayel_12116589

...
hallo fluffi!

ich möchte dir persönlich nicht nahetreten, aber dein post ist medizinisch kompletter schwachsinn.

das immunsystem besteht aus einem angeborenen unspezifischen und einem spezifischen erworbenen teil. damit sich der spezifische teil bilden kann, der ein späters robustes immunsystem ausmacht, muss das kind mit möglichst vielen antigenen, also krankheitserregern, in kontakt kommen, damit sich antikörper bilden und ein immunologisches gedächtnis entsteht. einfacher ausgedrückt: für ein gutes immunsystem sollte das kind möglichst oft krank sein! aufgrund des hohe hygienische standard haben menschen in industrieländern ein anfälligeres immunsystem als z.b. in entwicklungsländern. außerdem sind deshalb auch allergien und autoimmunerkrankungen bei uns häufiger.

die impfstoffe haben mit krebszellen natürlich nichts zu tun und auch die immunreaktion läuft bei einem impfstoff genauso wie bei einem natürlichen erreger ab. impfstoffe enthalten aber meist noch sogenannte adjuvanzien, die eine stärkere immunreaktion als dies bei einer natürlichen infektion der fall wäre hervorrufen und konservierungsstoffe. auf diese zusätze sind auch die nebenwirkungen, z.b. allergische reaktionen etc zurückzuführen. dass ein kind von einer impfung fieber bekommt, ist völlig im rahmen des normalen. schließlich passiert da auch was im körper!

skeptischen müttern kann ich diese seite empfehlen: http://www.individuelle-impfentscheidung.de/
webseiten von impfgegnern beinhalten unmengen von fehlinformationen und verschwörungstheorien.

by the way: auch bei medizinern sind pharmavertreter sehr verhasst.

@fluffy, was für ein Vollquatsch, sorry
Was denkst Du wie wir "ausgebildet" werden?
Deine Vorstellung darüber ist milde ausgedrückt völlig realitätsfremd.
Wir haben mit der Pharmaindustrie nichts am Hut, während des Studiums ohnehin nicht!!!
Später wissen wir, dass es sie gibt und sie nerven uns manchmal...

Unsere "Ausbildung" sieht folgendermaßen aus, um Beispiele zu nennen:
Wir lernen: So hält der Knochenbruch - und so nicht! So ist es stabil - so instabil.
Wenn man eine Naht so setzt, heilt sie. Wenn man die Wundränder nicht adaptiert oder die Naht unter Zug setzt, dann heilt es nicht.
Oder Antibiotika: Dieses hier wirkt gegen den Erreger, dieses wirkt nicht! (zum Beispiel weil es ein Antibiotikum ist, das speziell gegen die Zellwand wirkt und es sich um ein zellwandloses Bakterium handelt).

Wir lernen zum einen die Theorie dazu, also warum die Dinge wirken, wie sie wirken, wo sie wirken, wann sie wirken und wann nicht. Es geht hier vor allem um Verständnis, wie das alles funktioniert!
Zusätzlich finden in sämtlichen Fächern Praktika statt, in denen wir unser Wissen direkt anwenden und mit eigenen Augen beobachten und experimentieren können. Zum Beispiel wird ein Bakterium zuerst unter dem Mikroskop angesehen, dann der Nähragar links mit dem einen, rechts mit dem anderen Antibiotikum bestückt - mit dem Ergebnis, dass es auf der einen Seite das Wachstum hemmt, auf der anderen nicht.
Geprüft werden wir darüber bis ins Detail, über das Verständnis der Zusammenhänge und wann was passiert und warum.

Die ersten Pharmazeuten bekommt man erst nach dem Studium zu Gesicht und ist eher genervt. Auch oft über deren Wissenslücken... Ein Pharmazeut hat eben niemals Medizin studiert. Braucht er ja auch nicht...
Deren "Meinung" ist uns völlig unbekannt. Woher sollen wir die "Meinung" von irgendwelchen Pharmazeuten kennen???
Und über was? Und was sollten wir mit deren Meinung anfangen???
Außerdem beruhen unsere Aussagen und Methoden auf Wissen und Verständnis, zusätzlich auf Erfahrung. Eine "Meinung " von irgendwem rechtfertigt kein Vorgehen und keine Behandlung. Nur Wissen und Sachverständnis entscheiden darüber wie man vorgeht! Zusätzlich Erfahrungswerte, also die ständigen Vergleiche von Behandlungsmethoden und deren Erfolg. Das sind unsere eigenen Zahlen, die wir hierfür verwenden, ein Pharmazeut behandelt keine Menschen und liefert damit keine Zahlen.

Und was Du sonst geschrieben hast ist auch völliger Kokolores
Krebszellen im Impfstoff, ich glaub es hakt!

Wobei es gibt tatsächlich ganz neue Therapieansätze in der Krebstherapie! Das sind ganz neue Ansätze in der Therapie und noch in Erprobung. Die Idee ist, durch die Bildung von Antikörpern die eigenen Krebszellen bekämpfen zu können.
Eigentlich eine super-spannende Sache!!
Man versucht die eigenen (!) entnommenen Krebszellen immunogen zu gestalten und wieder zurückzuführen, so dass der Körper sie als fremd erkennt und Antikörper bildet und diese Krebs-Zellen selbst gezielt zerstört.

Vielleicht bist Du völlig ahnungslos auf diese Neuheit gestoßen und bringst es jetzt in irgendeinen Zusammenhang mit den Impfungen! Nur weil es sich auch Impfung nennt.
Das hat aber mit den Impfungen, die Deine Welt betreffen nichts zu tun!!!!!

Krebszellen in den Impfungen sind echt der größte Schwachsinn, den ich je gehört habe.

Meine Güte.... Sachen gibt's...

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28. Mai 2013 um 13:54

Liebe Glycine,
In der Rhesus-Prophylaxe ist doch kein Quecksilber enthalten, sei beruhigt!
Das ist ein Verfahren, dass wurde schon zu meiner eigenen Geburt längst angewendet, routinemäßig, überall weltweit (außer halt in manchen Entwicklungsländern). Eine Rhesus-negative Mutter bekommt eben bei Blutkontakt mit dem ersten Kind (um die Geburt/Kaiserschnitt herum) etwas fertige Antikörper, die die ins mütterliche Blut übergetretenen Rh-positiven Kindes-Erythrozyten abfangen, bevor die Mutter eine Immunität dagegen entwickeln kann - da diese Antikörper/Gedächtniszellen das evtl. nachfolgende Kind sonst töten könnten (gäbe dann eben einen Abort falls das nächste Rh-positiv wäre). Keine große Sache, kein Quecksilber, einfach nur Routine bei Schwangerschaften.

Im übrigen ist Quecksilber vor allem in Fisch enthalten, aber auch in anderen Lebensmitteln. Manche Menschen haben eine besonders hohe Belastung mit Quecksilber am Arbeitsplatz. Im Haushalt ist es u.a. in Glühbirnen und Thermometern enthalten, aber auch in anderen Haushaltsprodukten.
Auch wenn es früher mal vereinzelt Impfungen gegeben hat, die dieses auch in Spuren enthielten (ist heute nicht mehr der Fall!!!!!!) - hat es damals bereits niemandem geschadet, da die Quecksilberbelastung aus der Umwelt ganz woanders herstammt und diese Impfungen daneben garkeine Rolle mehr gespielt haben. Die Werte im Urin waren mit und ohne Impfung sogar identisch - abgesehen davon, dass es keinen einzelnen Schadensfall jemals gab - wie gesagt, Quecksilber spielt ganz woanders eine Rolle, z.b. bei bestimmten Berufsgruppen, man redet hier aber von ganz anderen Mengen.
Aber wie gesagt: es ist ohnehin längst in keinem Impfstoff mehr vorhanden, also damit ist das Thema sowieso erledigt.



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28. Mai 2013 um 19:56
In Antwort auf jessie_12536054

Liebe Glycine,
In der Rhesus-Prophylaxe ist doch kein Quecksilber enthalten, sei beruhigt!
Das ist ein Verfahren, dass wurde schon zu meiner eigenen Geburt längst angewendet, routinemäßig, überall weltweit (außer halt in manchen Entwicklungsländern). Eine Rhesus-negative Mutter bekommt eben bei Blutkontakt mit dem ersten Kind (um die Geburt/Kaiserschnitt herum) etwas fertige Antikörper, die die ins mütterliche Blut übergetretenen Rh-positiven Kindes-Erythrozyten abfangen, bevor die Mutter eine Immunität dagegen entwickeln kann - da diese Antikörper/Gedächtniszellen das evtl. nachfolgende Kind sonst töten könnten (gäbe dann eben einen Abort falls das nächste Rh-positiv wäre). Keine große Sache, kein Quecksilber, einfach nur Routine bei Schwangerschaften.

Im übrigen ist Quecksilber vor allem in Fisch enthalten, aber auch in anderen Lebensmitteln. Manche Menschen haben eine besonders hohe Belastung mit Quecksilber am Arbeitsplatz. Im Haushalt ist es u.a. in Glühbirnen und Thermometern enthalten, aber auch in anderen Haushaltsprodukten.
Auch wenn es früher mal vereinzelt Impfungen gegeben hat, die dieses auch in Spuren enthielten (ist heute nicht mehr der Fall!!!!!!) - hat es damals bereits niemandem geschadet, da die Quecksilberbelastung aus der Umwelt ganz woanders herstammt und diese Impfungen daneben garkeine Rolle mehr gespielt haben. Die Werte im Urin waren mit und ohne Impfung sogar identisch - abgesehen davon, dass es keinen einzelnen Schadensfall jemals gab - wie gesagt, Quecksilber spielt ganz woanders eine Rolle, z.b. bei bestimmten Berufsgruppen, man redet hier aber von ganz anderen Mengen.
Aber wie gesagt: es ist ohnehin längst in keinem Impfstoff mehr vorhanden, also damit ist das Thema sowieso erledigt.



PS: (zum Thema Quecksilber)
schau mal, hat nur 3 Sekunden gedauert das zu googeln:
http://www.sueddeutsche.de/leben/kein-quecksilber-risiko-angst-vor-impfungen-unbegruendet-1.795729

Genau was ich gesagt habe: Es hat 1. weltweit niemals irgendeine Rolle gespielt.
und 2. ES IST IN KEINEM IMPFSTOFF VORHANDEN in Europa. Ich kann Dir nicht sagen seit wie langer Zeit schon nicht mehr, aber lange genug, dass es lange vor meiner Zeit gewesen sein muss.
Im übrigen gibt es organisches und anorganisches Quecksilber (hat keine gleiche Giftigkeit). (das Konservierungsmittel in früheren Impfstoffen hatte sowieso nichts mit dem Quecksilber aus Glühbirnen zu tun). Relevant ist Quecksilberbelastung nur für ganz bestimmte Berufsgruppen. Im Alltag wird garkeine solche Menge erreicht, als dass es für den Ottonormalbürger je relevant werden könnte. Die größte Menge wird über Ernährung aufgenommen. Aber jetzt ja nicht auf Fisch verzichten - denn: Fisch ist gesund, und das bisschen hat keine Relevanz.

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29. Mai 2013 um 15:40

Interessanter Artikel, danke!
Liebe Glycine, ich habe diese Studie angesehen.
Wie gesagt hab ich mich nie groß damit befasst eben weil hierzulande sowieso kein Quecksilber in Impfungen enthalten ist. Aber wie man sieht ist es sogar in d. USA seit über einem Jahrzehnt nichtmehr enthalten.

Diese Studie ist keine klinische Studie (!) sondern eine Fall-Kontroll-Studie und als solche zu bewerten! Unter diesem Hintergrundwissen ist sie aber trotzdem interessant. Eine Fal-Kontroll-Studie ist eine im Nachhinein erstellte rückblickende Studie, bei der man eingetretene Fälle im Nachhinein auf Einflussgrößen hin untersucht. Das Problem hierbei: Man kann die ganzen Anforderungen an klinische Studien nicht mehr einhalten, d.h. man kann nicht mehr Randomisieren, keine Strukturgleichheit mehr erreichen, keine Verblindung (bei der Doppelblindstudie darf nichtmal der messende Arzt wissen wer Plazebo und wer keinen Plazebo erhält, der Patient sowieso nicht) und all diese Dinge...
Und dazu kommt: Die Fall-Kontroll-Studien sind extrem anfällig für sogenannte "Bias", diese Bias lassen sich hier nicht mehr verhindern und dominieren solche Studien, wodurch Fall-Kontroll-Studien keine konkrete Aussagen mehr zulassen können - ich finde sie trotzdem immer sehr interessant.
Da gibt es neben dem Reporting Bias (man kann sich nur noch an vage Erinnerungen und einzelnen Aussagen orientieren ohne diese überprüfen zu können und ohne, dass sich an alles erinnert wird, wesentliches geht verloren, anderes wird Jahre später falsch erinnert) auch den Confounding Bias (es werden wichtige Einflussgrößen einfach übersehen). Da gibt es doch diese Studie, dass Busfahrer gesünder wären als Bürokräfte. Allerdings wurden alle ungesunden aussortiert, da sie den Personenbeförderungsschein garnicht erst bekommen haben! Nennt man "healthy worker effect", d.h. die weniger Gesunden fallen schon vorher raus, was die Studie natürlich völlig unbrauchbar macht.
Und genauso gab es doch da diese Studie mit den Störchen. in der eine Stadt mit der höchsten Anzahl an Störchen eine signifikant höhere Geburtenrate als sonst wo aufwies. Trotzdem bringen die Störche nicht die Babys. Diese Studie (korrekt durchgeführt und ausgewertet) wurde provokativ veranlasst, um die "Aussagekraft" eines solchen Studienformats zu demonstrieren und zu warnen. Die Störche waren soweit ich mich erinnere aus dem gleichen Grund dort (bestimmtes mildes Klima) wie die jungen Leute, die hier zugezogen sind um in Industrie und Handel zu arbeiten (welche sich ebenfalls Klima-bedingt an diesem Ort niedergelassen hatten). Der Confounder (=Einflussgröße) Klima kam in der eigentlichen Studie garnicht vor.
Auch haben Fall-Kontroll-Studien den Publishing-Bias, d.h. nur die negativen Fälle werden veröffentlicht oder überhaupt erst dokumentiert (oft sogar mehrfach) - all die Fälle in denen nichts passiert ist gehen komplett unter, warum sollte sich jemand dafür interessieren.
Ach ja, auch nette Fall-Kontroll-Studie, in der aufgezeigt wurde, dass Frauen anfälliger wären für einen Hallux Valgus (das ist die Fußdeformität bei Frauen) - dabei sind sie keineswegs anfälliger! Dass 99 Prozent der betroffenen Frauen sind, hängt mit den hochhackigen und spitz zulaufenden Schuhen zusammen, das ist alles. Wahrscheinlich wären Männer sogar anfälliger, weil noch mehr Gewicht auf den hochhackigen Schuhen lasten würde, aber da sie keine solchen Schuhe tragen, haben sie dieses Problem nicht.

Soviel zur Aussage einer Fall-Kontroll-Studie (=keine klinische Studie).... Aber ich finde diese Studien regen viel mehr zum nachdenken an, ich finde sie fast sogar spannender (manche jedenfalls).

Zum Quecksilber selbst: Es ging ja nur ums Thiomersal, d.h. ein Konservierungsmittel, welches in Spuren vorhanden war. Dies darf man keinesfalls mit dem Quecksilber verwechseln, welches in Thermometern etc. steckt Es wird noch viel viel schneller abgebaut und ausgeschieden, und ist auch nicht so giftig. Punkt 2 ist, dass die tagtägliche Quecksilberbelastung des Menschen durch Nahrung und Umwelt ohnehin so viel größer ist, dass diese im Vergleich verschwindend geringe Menge nichtmal mehr messbar ist!!! Natürlich ist auch die tägliche umweltbedingte Quecksilberbelastung nicht von Relevanz (nur für bestimmte Berufsgruppen ist sie das, aber das ist eine Welt für sich). Die Spuren in einer Impfdosis aber entsprechen einem Hauch von Nichts, erst recht verglichen mit der ständig vorhandenen Alltagsbelastung (auch ohne Fisch-Essen höher als es je mit Impfdosen zu erreichen gewesen wäre).
Ich weiß nicht, warum es in Amerika auch seit einem Jahrzehnt schon nichtmehr in Impfstoffen existiert, wahrscheinlich wie bei uns: aufgrund des "Geschreis"
Nicht, dass jemals ein Mensch aufgetaucht wäre, der davon Schaden genommen hätte (wie auch), aber was solls - es ist also auch da längst nicht mehr existent (bei uns schon noch viel länger nicht mehr).

Glycine, Fisch essen wäre aber echt gesund! (in Maßen natürlich, wie alles...). Aber ich verstehe es, bin auch Vegetarier. Dir wird allerdings nichts fehlen, wenn Du keinen Fisch isst. Und umgekehrt isst kein Mensch solche Mengen an Fisch, dass die Dioxinbelastung oder Quecksilberbelastung usw usw.. von Relevanz wären, solche Mengen bekommt selbst ein Fischliebhaber nicht runter. So oder so: Alles gut!

Autismus ist übrigens ein komplexes Phänomen. Multifaktoriell bedingt, man weiß nur, dass wohl der größte Einflussfaktor überhaupt die genetische Veranlagung ist - weil es stark gehäuft in den selben Familien auftaucht - wieder und wieder! Auch sind Jungen viel häufiger Betroffen, auch ist die weiße Bevölkerung deutlich häufiger betroffen. Gegeben hat es Autismus schon immer, nur hieß es früher "komischer Kauz" oder "Spinner", sogar nur eine Generation vor uns hieß es häufig noch einfach nur "komischer Kauz". Es gibt ja den Asperger- und den Kanner-Autismus. Einstein war zum Beispiel ein Autist (Asperger), und viele weitere berühmte Persönlichkeiten (da gab es Rhesusprophylaxe noch nicht). Daneben gibt es die Autismus-Spektrum-Erkrankungen, wobei nur einzelne Merkmale auftreten, die aber für die Diagnose Autismus nicht ausreichen (zum Beispiel eine Eigenart, komische Angewohnheit, Tic). Einen Zusammenhang mit der Rhesusprophylaxe halte ich persönlich aus vielen Gründen für extrem abwegig und um tausend Ecken gedacht... ich halte einen Zusammenhang sogar für unmöglich, um ehrlich zu sein. Die Studie sagt in etwa soviel aus wie "15% der Kinder von Rhesuspositiven Müttern sind blond, aber 20 Prozent der Kinder von Rhesusnegativen sind blond - also entscheidet der Rhesusfaktor, oder die Prophylaxe, oder ein Inhaltsstoff der Prophylaxe über die Haarfarbe" - ganz ehrlich, ich würde solche Schlussfolgerungen niemals ziehen. Erst recht aus keiner Fall-Kontroll-Studie.
Autismus-Diagnosen sind signifikant angestiegen mit der Definition der Krankheit. Nicht weil es mehr davon gibt (tut es nämlich nicht!), sondern weil man sie auf einmal nicht mehr als "Spinner" in eine Schublade steckt, sondern der "komische Kauz von nebenan" auf einmal eine Diagnose hat, die sein Problem beschreibt.
Genauso wie sich damals die Diabetiker in Deutschland ja von einem Jahr aufs nächste vervielfacht haben - nur weil man den Grenzwert (Laborwert) plötzlich anders festgelegt hat, ab wann man die Diagnose stellen darf, die Werte der Patienten waren aber die gleichen, sie waren genauso krank/gesund wie zuvor.

Also: Mach Dir mal keine Gedanken über Quecksilber, Rhesusfaktor, usw.... Das sind keine Sorgen, die Dich jemals wirklich betreffen würden.

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21. Juni 2013 um 10:43

Hallo liebe Glycine,
War lange nicht online... tut mir leid, dass ich so spät erst antworte.
Gratulation zur Schwangerschaft!! Glückwunsch!

Ist ja interessant, dass auf jeden Fall gespritzt wird. Ich denke es geht um die rechtliche Absicherung, d.h. es geht darum, dass die Gynäkologin z.B. nicht dafür geradesteht, ob der Vater wirklich zu 100% als einziger Vater in Frage kommt, bzw. auch nicht dafür bürgt, dass der Vater tatsächlich Rhesus-negativ ist - auch wenn man "es ihr erzählt". Da hingegen steht sie mit der Rhesus-Prophylaxe sowieso immer auf der sicheren Seite. Nicht falsch verstehen, sie vermutet nicht, dass Du fremd gegangen sein könntest, oder so, keinesfalls. Es geht halt wahrscheinlich darum, dass sie zu 100% dafür bürgen muss, dass es zu keinem Rhesus-Zwischenfall kommt, und sich dementsprechend an die Richtlinien des Krankenhauses hält.
Sollte sie bei irgendeiner Patientin die Rhesusprophylaxe verschlafen und am Ende passiert irgendwann was, dann kommt sie in Teufels Küche, da hilft ihr ein "aber die Patientin hat doch gesagt" auch nicht weiter, da hieße es dann "Warum haben Sie sich nicht an die Vorgaben gehalten""Ärztepfusch""Kunstfe hler""Klage""Schadensersatz" etc. etc....
Wenn die Mutter Rhesus-positiv ist, ist es sicher nie notwendig, aber ist sie negativ, dann würde ich meinen Kopf wahrscheinlich auch nicht dafür hinhalten - am Ende ist das Kind behindrt und man selber sitzt vor Gericht - muss ja alles nicht sein.

Ich halte es für ausgeschlossen, dass der Autismus Deiner Tante was mit der Rhesusprophylaxe Deiner Oma zu tun haben könnte. Hier geht es um eine Zeit, in der ich schwer darau tippen würde, dass es noch VOR der Einführung der Rhesusprophylaxe war (muss das aber erst nachschlagen, aber würde mich schwer wundern, wenn es dass in den 50ern/60ern schon gab, ich denke ab den 70ern aufwärts gab es das).
Im Gegensatz dazu gab es Autismus schon immer, es sind viele viele Einflussfaktoren bekannt (wie z.B. Sauerstoffmangel während der Geburt und Hirnblutungen, aber auch ganz ohne solche Ereignisse). Eine Rhesusprophylaxe gehört bestimmt nicht dazu. Zumal ja die Mutter diese erhält und nicht das Kind!!!! Das kindliche ZNS kann unmöglich betroffen sein durch etwas was nach der Geburt die Mutter erhält und nicht das Kind selbst. Sollte die Mutter von heute auf morgen am Tag der Rhesusprophylaxe plötzlich autistisch werden, dann sähe ich einen Zusammenhang, so aber nicht. Allerdings ist Autismus so gut wie immer angeboren wie die Haarfarbe, die Augenfarbe, die Gesichtsform usw... Selten entsteht er auch durch Hirnschädigungen um die Geburt herum (Sauerstoffmangel, Frühgeburtlichkeit, Hirnblutung usw.).

Es ist alles gut! Rhesusprophylaxe ist ein winzigkleiner Klacks, gefahrlos, erst recht fürs Kind, es schützt eben.

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22. Juni 2014 um 15:21

Ich würde es aus heutiger Sicht nicht mehr tun
Hallo,

Ich habe diesen Thread gelesen und wundere mich immer wieder, wie Mediziner die Impfungen so verharmlosen können. Allerdings muss ich zugeben, dass ich meine drei Kinder auch habe impfen lassen-weil ich da noch nicht wusste, was ich heute weiß. Mein jüngster Sohn ist 2 Jahre und acht Monate alt. Die letzte Imfung (MMR) Priorix Tetra war im August letzten Jahres, seitdem hat er nicht mehr gesprochen. Lapidarer Eintrag meiner Kinderärztin: Latetalker. Dabei hatte er doch schon gesprochen. Ich habe diese Sprach Regression dreimal bei den Impfungen bemerkt, jedoch hat er die ersten Male irgendwann wieder angefangen ( zunächst mit dem Brabbeln, später Worte). Ich habe daher alle Impfungen durchgeführt, dumm von mir.
Seit der letzten Impfung kann er nicht mehr sprechen, muss sich mit Zeichen behelfen. Ich fühle mich als Rabenmutter, dabei wollte ich natürlich, dass er alles bekommt, was ihm hilft.

Übrigens sind Impfungen sehr wohl toxisch, oder was ist mit Aluminium und Quecksilber?

In der Homöopathie Werden diese Mittel doch in Millionenfacher Verdünnung gegeben, um genau diese Giftstoffe wieder auszuleiten, was die Schulmedizin gar nicht kann !!!
ICh bin jetzt bei einem Kinderarzt, der auch mit Homöopathie umgehen kann und versuche meinem Sohn zu helfen, das ganze Gift wieder loszuwerden, damit er nicht mehr am Sprechen gehindert wird.

Ihr könnt mich kreuzigen, aber ich bin nicht ( mehr) blind und taub, wenn es um Impfungen geht.

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