Forum / Fit & Gesund

Ich weis echt nicht mehr weiter

4. Mai 2010 um 21:19 Letzte Antwort: 5. Mai 2010 um 14:40

hallo mädels, ich bin total verzweifelt, so sehr das ich in nem damenforum nach hilfe suche also ich weis echt nicht weiter, bin seit ca. 3 jahren bulemiker, mal mehr mal weniger. habe schon etliche therapieversuche hinter mir, ambulant bei der caritas oder nem psychotherapeuten, in kliniken stationär, therapeutisch begleitetes wohnen... jedesmal danach hab ich ein paar wochen normal gegessen und kaum gekotzt. i.wann kam der punkt an dem ich zu schwach wurde und alles von vorne losging. ich würde so gerne wieder "normal sein" aber es geht einfach nicht. ich weis alles über essen über bulemie über magersucht über die risiken des untergewichts blabla... aber ich komme nicht davón los... mittlerweile ist es wieder so ausgeprägt wie in meiner schlimmsten phase, ich werde schon nervös wenn ich einen apfel bei mir behalte und schwänze mind 2 mal die woche die uni. was kann ich noch tun? ich kann mit niemandem richtig reden, also schon aber es versteht keiner. achja, selbsthilfeegruppe habe ich auch gemacht aber das war mehr ansporn für mich weiter abzunehmen als das es erfolg gehabt hätte.
wahrscheinlich ist auch dieser thread total sinnlos, wie alles andere, aber ich würdde mich einfach freuen wenn jm der das alles schonmal durchgemacht hat und davon weggekommen ist mir schreiben könnte wie und wie es jetzt geht usw... danke...

grüße, jeremy

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5. Mai 2010 um 11:57

Kopf hoch
hey jeremy
lass dich nicht unterkriegen ich kenne das habe es sehr ähnlich wie du. ich denke das ist immer ein wahnsinniger schwieriger teufelkreis der sehr schwer zu unterbrechen ist weil dieessstörung immer ein teil von uns bleiben wird ich kann dich nur ermutigen weiterhin der helfen zu lassen. ich hab wahsinniges glück gehabt und mit auf ein super therapie netz gestoßen und die haben alles veranlasst bedeutet übermorgen geh ich nach roseneck und sag der krankheit den kampf an und drei mal darfst du raten wer gewinnt. ICH
VIELE GRÜßE

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5. Mai 2010 um 13:21

Falscher
Ansatz:
Du wurdest nicht zu schwach, sondern die ES zu stark. Wenn man es nur duch Stärke hinbekommen würde, wärs ein Kinderspiel.

In was für Kliniken warst du denn schon? Fachspezifisch?
Betreutes Wohnen wie lange?

Was sind die Gründe für die Es? Hast du sie mal begonnen zu bearbeiten? Herrausgefunden woher alles kommt und nicht die Symptome angegraben?

Es ist schwer wenn man schon immer wieder eine Thera begonnen hat, aber sie keine wahrhaftige Wirkung zeigt, jedenfalls nicht dauerhaft. Ist ein lebenslanger Prozess (leider).

Aber aufgeben darf man nie. Schritte zurück sind ok und legitim, stolpern geht auch, man muss eben nur aufstehen und nicht liegen bleiben.


(PS: Jetzt kommt noch was altkluges^^ ---> BuLImie nicht BuLEmie )

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5. Mai 2010 um 14:03
In Antwort auf

Falscher
Ansatz:
Du wurdest nicht zu schwach, sondern die ES zu stark. Wenn man es nur duch Stärke hinbekommen würde, wärs ein Kinderspiel.

In was für Kliniken warst du denn schon? Fachspezifisch?
Betreutes Wohnen wie lange?

Was sind die Gründe für die Es? Hast du sie mal begonnen zu bearbeiten? Herrausgefunden woher alles kommt und nicht die Symptome angegraben?

Es ist schwer wenn man schon immer wieder eine Thera begonnen hat, aber sie keine wahrhaftige Wirkung zeigt, jedenfalls nicht dauerhaft. Ist ein lebenslanger Prozess (leider).

Aber aufgeben darf man nie. Schritte zurück sind ok und legitim, stolpern geht auch, man muss eben nur aufstehen und nicht liegen bleiben.


(PS: Jetzt kommt noch was altkluges^^ ---> BuLImie nicht BuLEmie )

Okay
danke erst mal für die antworten!
@resileinchen: ich kann deinen gedankengang nachvollziehen, ist psychologisch auch richtig, aber für mich fühlt es sich i.wie eher andersrum an... v.a. weil ich in phasen wo es mir seelisch gut geht viel "stärker" bin (was ja normal ist) usw. wie auch immer.

ich war in der klinik bad aussee, es waren 4 monate, es hat mir sehr gut gefallen und hat echt gut finktioniert aber als ich heim kam war eig alles wie vorher. die therapie-wg leif fast eineinhalb jahre, musste ich aber aufgeben weil ich wegen meinem studienplatz nach innsbruck ziehen musste.

ja da hast du recht, aber i.wie hab ich das gefühl es bringt ja eh nix und ich hab ehrlich gesagt tlw nicht mal i.wie lust mich mit dem thema zu befassen (jaja ich weis, dann kann man mir auch nicht helfen ) wobei 3 jahre es sowieso noch gehen, hab in meinen therapien leute kennengelernt die schon 10 jahre oder länger kämpfen...

(p.s. wie peinlich )

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5. Mai 2010 um 14:40
In Antwort auf

Okay
danke erst mal für die antworten!
@resileinchen: ich kann deinen gedankengang nachvollziehen, ist psychologisch auch richtig, aber für mich fühlt es sich i.wie eher andersrum an... v.a. weil ich in phasen wo es mir seelisch gut geht viel "stärker" bin (was ja normal ist) usw. wie auch immer.

ich war in der klinik bad aussee, es waren 4 monate, es hat mir sehr gut gefallen und hat echt gut finktioniert aber als ich heim kam war eig alles wie vorher. die therapie-wg leif fast eineinhalb jahre, musste ich aber aufgeben weil ich wegen meinem studienplatz nach innsbruck ziehen musste.

ja da hast du recht, aber i.wie hab ich das gefühl es bringt ja eh nix und ich hab ehrlich gesagt tlw nicht mal i.wie lust mich mit dem thema zu befassen (jaja ich weis, dann kann man mir auch nicht helfen ) wobei 3 jahre es sowieso noch gehen, hab in meinen therapien leute kennengelernt die schon 10 jahre oder länger kämpfen...

(p.s. wie peinlich )


Langer Weg, hm.

Die Ausseeklinik, ist die in Graz oder? Ist aber "nur" ne Psychosomatische oder? Keine Fach? Nur mit ner Station für Es, oder?

Wohnst du jetzt allein?

Nochmal zum Grund: Woher kommts der Druck, kannst du das sagen?


ich verstehe das, das du keinen Nerv mehr hast dich weiterhin mit ner Therapie zu belasten. Das das der falsche Weg ist, weist du (und das ist gut so).
Ich musste mich auch überwinden gestern zu ner neuen Thera zu gehen, weil ich eh in X Wochen ne stationäte Therapie mache, und meine alte Ambulante hat nix gebracht. Ich hab mich gefragt: Warum der Neuen jetzt nochmal alles von vorne zu erzählen, wenn ich eh bald stationär gehe.
Dennoch wars richtig denke ich jetzt.


Wegen der Länge der ES: Ist scheißegal wie lange sie geht. Ich dachte nach meinem ersten Jahr auch immer: Meine Güte, ist doch ers nen Jahr, passt schon, hab noch genug Zeit gesund zu werden. Das das Quatsch ist, wissen wir beide =)

Wege mal ab was dir wichtig ist im Leben: Die Zeit für ne ES zu vergeuden und das Leben zu ruinieren (evtl Zukunft wegen Studium--> Unischwänzen) oder eben diese Zeit eher in eine neue (wenn auch harte) Therapie zu stecken und den Absprung zu schaffen.

Grade als Student ist doch das Leben mit ner ES absolute Scheiße. Hast du Kontakte anner Uni? Freunde? Kannst du durch Ablenkung FAs umgehen und die Zeit nutzen?

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