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Ich war beim Arzt

16. Mai 2014 um 10:12 Letzte Antwort: 18. Mai 2014 um 11:40

Hallo ihr lieben,
Ich habe es geschafft ... Ich war heute früh beim Arzt. Der hat mich gewogen, Blut genommen, Bauch abgetastet. Wir haben ein kurzes Gespräch geführt und er hat mich an zwei Ärzte weiter überwiesen. Ist das normal? War das bei euch auch so?
Ich muss jetz zur Psychologe und zu einem Psychotherapeuten.
Wird mir das helfen, dass ich irgendwann wieder essen kann?
Meine Reise die ich in drei Wochen geplant hatte, hab ich heute storniert. Denn ich denke es ist am wichtigsten , dass ich mir jetz erstmal helfen lasse
Sollte ich jetz allein noch zu ner Beratungsstelle gehen? Oder erstmal warten was die anderen beiden "Ärzte " sagen?
Ich danke euch im voraus.

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16. Mai 2014 um 12:48

Und wo
Und wie erlerne ich das essen?
Denn das ist ja mein Problem , dass ich das nicht kann, oder wird das dann in der Therapie geschehen?

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16. Mai 2014 um 13:33

Weil
Mein großes Problem ist, dass ich Angst habe was zu essen, weil ich den Gedanken schlimm finde dass ich zu nehmen könnte. Jeder Bissen bringt mir Schuldgefühle.ich hoffe das einer der "Ärzte"mir helfen kann.
Danke für eure offenen Ohren....

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16. Mai 2014 um 21:46
In Antwort auf

Weil
Mein großes Problem ist, dass ich Angst habe was zu essen, weil ich den Gedanken schlimm finde dass ich zu nehmen könnte. Jeder Bissen bringt mir Schuldgefühle.ich hoffe das einer der "Ärzte"mir helfen kann.
Danke für eure offenen Ohren....


Toll das du diesen Schritt gewagt hast. Ich kann dir raten zusätzlich noch eine Beratungsstelle aufzusuchen, denn die Wartezeiten bei Psychologen sind meist sehr lang. Da kannst du wenigstens schonmal langsam über deine ES reden und fühlst dich dann vielleicht nicht so alleine. Allerdings sehe ich es genauso wie losgelassen, da du wahnsinnige Angst vorm Essen hast wäre eine Klinik für dich am besten. Dort lernst du wieder vernünftige MZ zu dir zu nehmen und kannst an den Ursachen deiner ES arbeiten. Oft bekommt man es Zuhause ja nicht hin sich selbst vernünftig zu ernähren, eben weil man es nicht mehr kann, Kontrolle über seine körperlichen Bedürfnisse verloren hat und durch Zwänge (Kalorien zählen usw. ) immer wieder in das alte Muster verfällt. Ich wünsche dir das du bald die nötige Hilfe bekommst. Der erste Schritt ist nun gemacht.

Alles Liebe

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17. Mai 2014 um 16:07

Hallo Bergsteigerin
Erstmal finde ich es es suuuper, dass du beim Arzt warst. Das ist ein wichtiger Schritt und auch DER richtige Schritt!

Ich selbst bin jede Woche 2x bei meinem Arzt. Einmal zum Blutabnehmen und dann noch bei ihm persönlich. Da sprechen wir dann einfach darüber wie es mir geht, ob es Probleme gibt. Ich werde gewogen und er misst die Vitalzeichen usw.

Das mit dem Psychotherapeuten kann ich dir nicht genau beantworten, aber ich denke, dass das im Regelfall gängig ist.

Ich warte gerade auf meinen stationären Therapieplatz, daher kann ichs dir nicht genau sagen.

Allerdings wurde ich nun auch zu einem Psychiater überwiesen, nachdem ich meinem Arzt gesagt habe, dass ich solche Schlafstörungen habe.

Liebe Grüße, moehrchen

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17. Mai 2014 um 21:47
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Hallo Bergsteigerin
Erstmal finde ich es es suuuper, dass du beim Arzt warst. Das ist ein wichtiger Schritt und auch DER richtige Schritt!

Ich selbst bin jede Woche 2x bei meinem Arzt. Einmal zum Blutabnehmen und dann noch bei ihm persönlich. Da sprechen wir dann einfach darüber wie es mir geht, ob es Probleme gibt. Ich werde gewogen und er misst die Vitalzeichen usw.

Das mit dem Psychotherapeuten kann ich dir nicht genau beantworten, aber ich denke, dass das im Regelfall gängig ist.

Ich warte gerade auf meinen stationären Therapieplatz, daher kann ichs dir nicht genau sagen.

Allerdings wurde ich nun auch zu einem Psychiater überwiesen, nachdem ich meinem Arzt gesagt habe, dass ich solche Schlafstörungen habe.

Liebe Grüße, moehrchen

Danke
Für deine Antwort.
Ich weiß jetz nur nicht so richtig wie es weiter geht. Denn ich kann ja nach wie vor nicht essen und darauf ist er nicht eingegangen.wie lerne ich das essen jetz wieder? Und werde ich jemals die Angst vor dem zunehmen verlieren?

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17. Mai 2014 um 21:48
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Toll das du diesen Schritt gewagt hast. Ich kann dir raten zusätzlich noch eine Beratungsstelle aufzusuchen, denn die Wartezeiten bei Psychologen sind meist sehr lang. Da kannst du wenigstens schonmal langsam über deine ES reden und fühlst dich dann vielleicht nicht so alleine. Allerdings sehe ich es genauso wie losgelassen, da du wahnsinnige Angst vorm Essen hast wäre eine Klinik für dich am besten. Dort lernst du wieder vernünftige MZ zu dir zu nehmen und kannst an den Ursachen deiner ES arbeiten. Oft bekommt man es Zuhause ja nicht hin sich selbst vernünftig zu ernähren, eben weil man es nicht mehr kann, Kontrolle über seine körperlichen Bedürfnisse verloren hat und durch Zwänge (Kalorien zählen usw. ) immer wieder in das alte Muster verfällt. Ich wünsche dir das du bald die nötige Hilfe bekommst. Der erste Schritt ist nun gemacht.

Alles Liebe

Und
Wie kommt man an so einen Therapieplatz?
Ich will doch nur wieder ordentlich und normal leben können

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18. Mai 2014 um 7:55
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Danke
Für deine Antwort.
Ich weiß jetz nur nicht so richtig wie es weiter geht. Denn ich kann ja nach wie vor nicht essen und darauf ist er nicht eingegangen.wie lerne ich das essen jetz wieder? Und werde ich jemals die Angst vor dem zunehmen verlieren?

Hallo Bergsteigerin,
die Angst vor einer Gewichtszunahme lässt sich nach und nach überwinden. Dabei hilft dir deine zukünftige Psychotherapie. Das Problem ist nur, dass bis zum Beginn und Wirkungseintritt der Therapie noch etliche Monate vergehen werden. Wenn man zu wenig isst und es einem nicht gelingt, die Kalorienzufuhr aus eigener Kraft zu erhöhen, bleibt nur die stationäre Behandlung.Du befindest dich im Hungerstoffwechsel und einem Zustand der starken Unterernährung.Dadurch werden alle Zellen deines Körpers geschädigt.Es ist viel zu gefährlich, noch über Monate so weiterzumachen wie bisher. Für dich wird es darauf ankommen, ob dir in den nächsten Wochen eine langsame Steigerung der Nahrungszufuhr gelingt.Wenn nicht, bleibt nur noch die Klinik, an der sich dann allerdings eine ambulante Psychotherapie anschließen sollte.Darum ist es richtig, diese jetzt schon in die Wege zu leiten.

LG Nus

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18. Mai 2014 um 11:40
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Hallo Bergsteigerin,
die Angst vor einer Gewichtszunahme lässt sich nach und nach überwinden. Dabei hilft dir deine zukünftige Psychotherapie. Das Problem ist nur, dass bis zum Beginn und Wirkungseintritt der Therapie noch etliche Monate vergehen werden. Wenn man zu wenig isst und es einem nicht gelingt, die Kalorienzufuhr aus eigener Kraft zu erhöhen, bleibt nur die stationäre Behandlung.Du befindest dich im Hungerstoffwechsel und einem Zustand der starken Unterernährung.Dadurch werden alle Zellen deines Körpers geschädigt.Es ist viel zu gefährlich, noch über Monate so weiterzumachen wie bisher. Für dich wird es darauf ankommen, ob dir in den nächsten Wochen eine langsame Steigerung der Nahrungszufuhr gelingt.Wenn nicht, bleibt nur noch die Klinik, an der sich dann allerdings eine ambulante Psychotherapie anschließen sollte.Darum ist es richtig, diese jetzt schon in die Wege zu leiten.

LG Nus

Hey
Ich will am Dienstag nochmal zum Arzt, wegen der bluttestauswertung. Da werde ich ihn dann nochmal direkt drauf ansprechen, wie es nun weiter geht. Ob er mich öfter sehen will oder ob er mich jetz den anderen "Ärzten" überlässt.

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