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Ich trinke, andere denken...wie soll ich damit umgehen???

29. Dezember 2007 um 14:23 Letzte Antwort: 14. Januar 2008 um 19:49

Hallo
Ich, w, bin 18. Ich und meine Freundin trinken jedes Wochenende (Freitag, Samstag) Alkohol. Die letzten Monate gab es kein Wochenende, wo wir nicht betrunken waren. Wir wissen zwar wann wir genug haben. Also es ist jetzt nicht so, dass wir herum torkeln oder ins Krankenhaus gebracht werden müssen. Einfach immer ziemlich viel getrunken.
Was haltet ihr davon?
Ich selber, finde es eigentlich gar nicht sehr schlimm, denn ich weiss immer was ich tue. Doch ich finde es nicht "lady-like". Damit habe ich ein Problem. Die Leute schauen uns doof an, wenn zwei junge Frauen betrunken aus der Bar kommen.

Ich habe seit einem halben Jahr eine neue Arbeitsstelle. Da wurde auch schon herumgesprochen, dass ich jedes Wochenende "voll besoffen" wär. (So ausgedrückt, finde ich es etwas übertrieben).
Doch ich kann auch nicht einfach aufhören zu trinken. Es ist immer total lustig und meine Freundin und ich sprechen nicht schlecht über das was wir tun.
Doch ich selber fühle mich schlecht, wenn ich weiss, dass andere denken ich sei Alkoholikerin oder ähliches.

Was kann ich dagegen tun? Was denkt ihr darüber?
Bitte wirft mir jetzt nicht Dinge vor wie: mädchen, hör auf zu trinken!
Ich bin nicht abhängig!
Bitte um seriöse Antworten. DANKE

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30. Dezember 2007 um 16:00

Es ist doch nur mal am Wochenende dass ich trinke
willkommen im Land der Alkoholiker , ich will nicht jedem der am Wochenende mal was trinkt unterstellen er sei Alkoholabhängig jedoch ist der Weg in die Abhängigkeit schwindent klein geworden und das abzutun mit blödem pala ,, ich trink ja auch jedes Wochenende ist dumm und naiv . Alkoholissmuss heißt nicht , dass man jeden Tag trinken muss Formen und Typen des Alkoholismus
Alpha-Trinker
Sie sind Erleichterungstrinker, die mit Alkohol ihre Probleme zu lösen versuchen. Sie sind zwar einer fortschreitenden Abhängigkeit ausgesetzt, können aber ihren Alkoholkonsum unter Kontrolle halten.

Beta-Trinker
Sie sind Gelegenheitstrinker ohne eine eingetretene Abhängigkeit. Bei ihnen treten vor allem Beschwerden durch Folgekrankheiten auf, z.B. Leberschäden, Magenleiden (Gastritis).

Gamma-Trinker
Sie sind Suchtkranke, sie sind die eigentlichen Alkoholiker, die vom Alkohol seelisch und körperlich abhängig sind. Sie haben über ihren Alkoholkonsum keine Kontrolle mehr.

Delta-Trinker
Sie sind "Spiegeltrinker", sie können ihren Alkoholkonsum relativ lange unter Kontrolle halten. Sie sind zwar körperlich, aber nicht seelisch abhängig. Bei schleichender Dauerintoxikation sind sie eher unauffällig.
Epsilon-Trinker Sie werden als "Quartalssäufer" bezeichnet. Nach wochenlanger Abstinenz trinken sie tagelang völlig unkontrolliert.
Meistens handelt es sich bei den Betroffenen um Mischform-Typen, die nicht eindeutig zugeordnet werden können.

Spätfolgen von Alkoholgenuß: Langfristiger Alkoholmissbrauch führt zu zahlreichen chronischen Folgekrankheiten. Alkoholkonsum beeinträchtigt den Stoffwechsel, insbesondere den Fettstoffwechsel. Typische alkoholbedingte Schädigungen der Leber sind etwa Fettleber, Alkohol-Hepatitis und Leberzirrhose. Äußerlich können sie von Leberhautzeichen begleitet sein. Die Bauchspeicheldrüse kann sich akut oder chronisch entzünden (Pankreatitis). Während eine akute Pankreatitis direkt letal sein kann, kann als Folge einer chronischen Pankreatitis eine exkretorische Insuffizienz oder ein Diabetes mellitus auftreten. Das Muskelgewebe der Skelettmuskulatur und des Herzmuskels wird geschädigt (Alkoholische Myopathie). Weitere Erkrankungen sind Gicht und Hormonelle Störungen.

Chronischer Alkoholkonsum, oft in Verbindung mit Fehlernährung oder Tabakkonsum, schädigt die Schleimhäute in Mund, Rachen, Speiseröhre und Magen. Am häufigsten sind Speiseröhrenentzündungen und Magenschleimhautentzündungen (Gastritis). Krebserkrankungen im Nasenrachenraum und Kehlkopfkrebs sind bei Alkoholkranken häufiger als in der übrigen Bevölkerung. Besonders hochprozentige Getränke begünstigen Speiseröhrenkrebs. Als Folge der Leberzirrhose können sich auch Krampfadern in der Speiseröhre bilden. Die gerötete Knollennase (Rhinophym) wird durch Alkoholkonsum nicht verursacht, aber verschlimmert.

Das Herz-Kreislauf-System ist ebenfalls betroffen. Alkoholmissbrauch kann zu Bluthochdruck, Herzmuskelerkrankungen, Koronarer Herzkrankheit und Anämie beitragen.

Alkoholkonsum beeinträchtigt Gehirn und Nervensystem. Schon bei einzelnen Räuschen treten Gedächtnislücken (Filmrisse) auf. Langfristig bilden sich chronische neuropsychologische Defizite in den Bereichen Aufmerksamkeit, Konzentration, Gedächtnis, Lernfähigkeit, räumliches Vorstellungsvermögen, Zeitwahrnehmung und Problemlösungsstrategien. Dazu kann es zu sozialen Störungen wie dem alkoholischen Eifersuchtswahn und zu sexuellen Deviationen kommen.

Eine über Jahre bestehende Alkoholkrankheit führt häufig zum Absterben der Purkinjezellen in der Kleinhirnrinde. Die Folge davon sind Ataxie und andere Symptome einer schweren Kleinhirnschädigung. Weitere Krankheiten in diesem Zusammenhang sind das Wernicke-Korsakow-Syndrom, die Hepatische Enzephalopathie, die alkoholbedingte Polyneuropathie, der alkoholische Tremor, die funikuläre Myelose, die zentrale pontine Myelinolyse, eine allgemeine oder umschriebene Hirnatrophie, Hirngefäßschädigungen (die das Risiko für Schlaganfälle und Hirnblutungen erhöhen), epileptische Anfälle und das Delirium tremens. Bedingt durch die epileptischen Krampfanfälle und der damit verbundenen Übersäuerung des Muskelgewebes kann es zu einer Erhöhung des Kreatininspiegels kommen was zu einer irreversiblen Schädigung der Nieren führen kann.http://de.wikipedia.org/wiki/Alkoholkrankheit-

Also frag Dich lieber ob es das Wert ist jedes Wochenende zu saufen,

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9. Januar 2008 um 20:59

Hallo
Ich finde den letzten Beitrag nicht wirklich passend... dann die Frage war nicht, ob sie mit dem Trinken aufhoeren soll oder nicht!!

Wir leben in einer Gesellschaft, in der man nun mal ein Bier trinken geht oder mit den Arbeitskollegen Cocktails schluerft,... anstatt mit der Familie zu Kaffee und Kuchen zusammen sitzt. Man sieht selbst Prinz Harry oder Prinz William jedes Wochenende total voll feiern.

Es ist halt ein Gesellschaftsding, dass man Feiern geht... Ich weiss nicht, warum es frueher nicht so extrem war...

Ich gehe selbst 2 mal die Woche weg (ich wohne in England und kann jeden Tag in die Disco)und trinke manchmal ganz schoen viel. Frueher habe ich Feiern mit TANZEN, TRINKEN UND TYPEN ABSCHLEPPEN verwechselt. Ich habe jedes Mal so lang getrunken, bis ich jemanden angesprochen habe oder jemand mich (den ich natuerlich auch toll fand) und dann direkt nach Haus genommen. Also praktisch FEIERN mit Liebe und Aufsehen verwechselt.. naja, ich habe es begriffen und habe mir fuer dieses Jahr weniger Alkohol und weniger ONS beim Feiern vorgenommen.

Ich denke, wenn du deinen Arbeitskollegen mal sagst, die sollen sich an die eigene nase fassen und ueber ihr eigenes Leben reden.. (denn gewoehnlich reden Menschen ueber andere, wenn sie selbst von sich ablenken wollen) und ausserdem ist es ziemlich kindisch!!!

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11. Januar 2008 um 13:57

Selber erkannt
Ich glaube, Du hast dein Problem selber schon erkannt .
Es gehört zum Suchtverhalten dazu, dass man sich Gedanken macht, wenn Andere einen auf den Konsum ansprechen.
Du setzt den Alkohol bewußt ein, um damit eine Wirkung zu erzielen -
auch ein Suchtkriterium.
Und glaub mir, die "richtigen" Trinker wissen auch was sie tun.
Da bist Du also keinesfalls "überlegen", oder im "Vorteil".
Wenn schon auf der Arbeit über Dein Trinkverhalten gesprochen wird, dann kommt vielleicht bald das nächste Problem auf Dich zu ?
Verlust des Arbeitsplatzes ist bestimmt nicht günstig, denn dann fehlt Dir doch bestimmt bald das Geld für die "lustigen" Wochenenden.
Wenn Du mehr erfahren möchtest, Dir eventuell Hilfe zukommen lassen möchtest, dann wende Dich doch einfach mal an eine Suchtberatung.
Ich arbeite in solch einer.
Alles Gute für Dich !

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14. Januar 2008 um 11:26

Naja
die einzig seriöse antwort die mir dazu einfällt ist schütt weniger in dich rein.

man kann auch ohne alk spaß haben und wenn nicht dann hast die falschen freunde.

hab früher auch mehr getrunken, aber seit ich familie und Kind habe bin ich fast antialkoholiker.

aufs ausgehen musst ja net verzichten, und 2,3 gläser könnens auch sein, aber reduzier mal die menge sonst rutscht du shcneller in die Sucht als du denkst

warnende grüße und trotzdem alles gute

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14. Januar 2008 um 19:49

Versuch mal...
...ein Wochenende nicht zu kübeln. Kenn das Problem selbst von mir, weil ist doch irgendwie immer witzig, wenn man was getrunken hat. Aber wenn ich mal Auto fahren muss, kann ich auch gut ohne Alkohol Spaß haben. Und auch jetzt in der Faschingszeit ist es sicher nicht einfach gar nichts zu trinken. Ich hab mir mal stark in der Fastenzeit keinen Alk zu trinken.
Kann aber nicht schaden eine Zeit lang keinen Alk zu trinken! *g*

lg


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