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Ich mache mir so Vorwürfe

9. Januar 2012 um 1:29 Letzte Antwort: 9. Januar 2012 um 12:18

Hallo,

Ich bin 26 Jahre alt und studiere noch und habe eine langjährige Beziehung. Ich habe Morbus Crohn und nehme dagegen starke Medikamente.
Worum es aber gerade geht und mir keine Ruhe lässt, ist das Verhalten beim Alkoholkonsum. Ich habe einen großen Freundeskreis und wir treffen uns oft am Wochenende um feiern zu gehen. Gestern haben wir Looping Louie gespielt und viele von uns haben auch ordentlich getrunken, ich auch. Ich erinnere mich nicht mehr an alles und das macht mich total wahnsinnig. Ich habe schon mit meinen Freunden gesprochen, ob ich scheiße gebaut hab, aber außer etwas Sekt zu verschütten und ne Depriphase zu bekommen ist nichts passiert. Eigentlich könnte ich ja beruhigt sein, bin ich aber nicht. Das ist doch seltsam, oder? Ich geh die ganze Zeit den Abend gedanklich durch. Als ich so schlecht drauf war hat mich ein guter Freund bei der Hand genommen und mich getröstet. Meiner Meinung nach eine ganz normale Geste, demjenigen der heult die Hand zu halten und zu trösten. Deswegen mach ich mir auch Vorwürfe, ich weiß auch nicht genau warum. Ich bin mir selber peinlich, fühle mich wie ein schlechter Mensch und verachte mich regelrecht. Mein Freund hat vor einiger Zeit schon mal kritisiert, dass ich beim Trinken zu oft über die Strenge schlage und den Konsum einschränken soll. Ich hab heute noch mit dem o. g. Freund gesprochen, dass ich mir immer nen Kopf mache am nächsten Tag nach einem Besäufnis und neben dem Kater total depressiv bin und mich ärgere über die Strenge geschlagen zu haben. Er sagte, dass seien schon Anzeichen für eine Alkoholsucht, also dieses schlecht drauf sein und das Weitertrinken auch wenn man eigentlich schon genug hat. Er hat gesagt, ich sei sowas wie ein Quartalssäufer. Weil ich ja wochenlang nichts trinken kann, aber dann an einem Abend über die Strenge schlage. Ich hab mich heut den ganzen Tag informiert, denke aber nicht, dass ich ein Quartalssäufer bin. Da ich nicht über mehrere Tage trinke, wenn ich was trinke. Unter der Woche trinke ich gar nichts, wenn dann eben nur am We, aber da dann auch nicht immer zuviel. Obwohl ich schon denke, dass ich mich zu oft in letzter Zeit besoffen hab. Mir ist das im Nachhinein immer total unangenehm, peinlich etc. Wie seht ihr das denn? Ich habe beschlossen erstmal überhaupt keinen Alkohol mehr zu trinken, damit das gar nicht erst wieder passiert. Ich will auch nicht meinen Freund verärgern. Ich hab nur irgendwie Angst, dass er mich verachtet wg meinem Verhalten.
Auch dass ich immer depressiv werde ist ätzend, ich mach mir da nichts vor, ich rede sonst nicht viel über meine Probleme, von denen ich viele habe und, wenn ich getrunken hab, kommt alles hoch. Mein Vater ist vor 3 Jahren ganz plötzlich gestorben, seitdem unterstütze ich auch meine Oma und versuche ihr zu helfen, weil mein Vater das ja nichtmehr kann. Dann musste ich nach dem Tod meines Vaters wieder bei meiner Mutter einziehen, weil ich finanziell meine Wohnung nicht mehr halten konnte, und mit meiner Mutter verstehe ich mich nicht so gut, wir streiten sehr oft. Hinzu kommt der Morbus Crohn, eine entzündliche Darmerkrankung, die bei mir kaum therapierbar ist und die mich stark einschränkt, das Medikament was ich gerade nehme wirkt nicht mehr richtig und eigentlich bin ich aus therapiert, es gibt quasi nur noch die Lösung Chemotherapie oder künstlicher Ausgang, wenn das momentane Medikament komplett versagt und davor habe ich solche Angst. Zu allem kommt auch noch eine schwierige Phase mit meinem Freund, der im Sommer überlegt Schluss zu machen, wegen der Krankheit und meinem Verhalten. Wir haben uns aber wieder gefangen, allerdings bin ich immer sofort verunsichert, wenn er irgendwas sagt oder wir streiten. Dann ist auch noch mein Großvater, der mir sehr nahe stand vor kurzem gestorben. Mit meinem Studium bin ich fast am Ende, aber ich gab so unglaublich viel zu tun, ich weiß gar nicht, wie ich das alles bewältigen soll. Tja und wenn ich Alkohol trinke, dann bricht das alles über mir zusammen und ich fange an zu heulen und mich zu beschweren. Ich bin gerade so unzufrieden mit meinem Leben. Ich fühle mich einfach unglücklich. Ich hoffe auf Euer Feddback! Danke!

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9. Januar 2012 um 2:28


Wenn ichs nicht genau wüsste, würd ich fast schätzen du bist gerade im Krankenhaus und liegst im Zimmer 605. Hab da auch ne 26 jährige Patientin mit schwerem m. chron. (bin gerade im Nachtdienst)
Sry, wenn ich da nachhake...aber was soll ne Chemotherapie bei m.chron bringen? Hör ich zum ersten mal?! Sind da nicht Immunsuppressiva wie Azathioprin Mittel der Wahl? Oder setzen die Ärzte die Chemo ein, weil sie sonst keine Alternative finden?
Informier dich da gut und hol die Meinung von mehreren Ärzten, bevor du dich zu ner Chemo entschliesst.

Aber zuerstmal mein tiefes Mitgefühl, ich weiß zu gut, was in dir vorgeht. Zum Glück nicht am eigenen Leib *auf Holz klopf*

Es ist auf jeden Fall der erste wichtige Schritt mit dem Alkohol zu pausieren. Wie verträgt der sich eig. mit dem m.Chron? Gibts da keine unangenehmen Folgen?
Du brauchst jetzt einen klaren Kopf und nicht noch einen zusätzlichen Stein um den Fuss. Und nutze auf jeden Fall mindestens einen tag alle 2 Wochen, sofern planbar, nur für dich allein. Ein Tag, an dem du nur das tust, was dir gut tut. Gib nicht deinen letzten Nerv für andere Leute, wenns dir danach beschissen geht. Sei etwas egoistisch.
Das Beste wäre es, wenn du auch an "deinem" Tag raus fährst, etwas neues siehst. ggf mit deinem Freund zusammen nen schönen tag im wunderschönen Deutschland verbringen. Das hilft echt Wunder auf die Dauer.

Bist du eigentlich in psychologischer Betreuung? Nicht zuletzt, was Trauerarbeit angeht. Nicht dass du davon noch eingeholt wirst. Bzw. bist du, was deine depressiven Phasen angeht schonmal auf einen Arzt zugegangen? Oder sind diese nur da, wenn du Alk getrunken hast?

Das mit deinem Freund ist ne blöde Sache. Wie kann er dir nur "androhen" Schluß zu machen WEGEN DEINER KRANKHEIT???? Das ist wohl das abgefuckteste, was ich seit langem gelesen hab. Wie unsensibel muss man sein.
Konntest du da ruhig bleiben? Ich glaube ich wär so ausgerastet, dass ich wahrscheinlich mit ihm Schluß gemacht hätte, bevor er derzu in der Lage gewesen wäre.

Du brauchst auch nciht auf die ganzen medizinischen Fragen antworten, wenn du nicht magst. Oder schreibs mir über PN, da manches ja etwas den Fokus deines Themas verfehlt.

Lass dich von dem m.chron nicht entmutigen. Geh nur regelmässig zu Untersuchungen und ...na, vielleicht hilfts dir: Ich habe schon einige junge Menschen mit m.chron kennen gelernt und manche hatten auch schon den a. praeter. Ich habe dann auch mal hemmungslos nachgefragt wie es damit ist mit seinem partner intim zu werden. In einem Punkt waren sie sich einig: Es kostet nur ein wenig Überwindung das Schamgefühl loszuwerden, sonst gibt es keinen Unterschied. Natürlich ist ein wichtiger Faktor dabei der Partner und dessen Schamgefühl. Wenn dein Freund nicht gewillt ist einmal über seinen Schatten zu springen, kannst dus auch direkt canceln und dir einen verständnisvolleren Partner suchen. Denn es gibt keinen Grund nicht mit dir zu schlafen, blos weil du einen neutralen beutel auf dem Bauch kleben hast....da ist doch nix dabei.

ganz ganz viel Kraft und vor allem Selbstvertrauen fürs neue Jahr
LG
Daniel

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9. Januar 2012 um 12:18

Hallo
Hallo und danke schon Mal für die Antwort.
Also, wenn ich Alkohol trinke, dann rauche ich auch viel, das wirkt sich alles nicht gut auf den Crohn aus. Am nächsten Tag hab ich dann immer Probleme. Ich habe auch schon zig Mal versucht mit dem Rauchen aufzuhören, nur leider recht erfolglos. Muss auch sagen, dass es in meiner Umgebung recht schwer ist, denn meine Mum raucht, mein Freund auch und fast mein ganzer Freundeskreis. Aber ich denke, ich werde dieses Jahr nach meinen Klausuren noch einen neuen Versuch starten.
Was die Chemo angeht. Also ich bin austherapiert, habe Salofalk genommen, ohne Wirkung. Dann Cortisin, da habe ich alle Nebenwirkungen bekommen, die man sich nur vorstellen kann, außerdem bin ich das was man s steroidanhängig bezeichnet, ich brauche also eine hohe Dosis Cortison damit es überhaupt bei mir wirkt, sobald ich aber die Dosis verkleinere geht es wieder schlecht.
Deswegen habe ich dann auch Azathioprin bekommen, das Verträge ich aber nicht und bin mit einer Pankreatitis und einer daraus resultierenden Lungenentzündung auf der Intensiv gelandet. Dann hab ich wieder ohne Erfolg Salifalk versucht, als das wieder nicht wirkte dann MTX, das hat bei nur aber nicht angeschlagen und nun Kriege ich Humira seit Sommer. Am Anfang ging es mit sehr gut damit, doch hab ich seit einem Monat den Eindruck, dass ich nicht mehr drauf anspreche und die Wirkung nachlässt. Mein Arzt hatte gesagt, wenn Humira nicht wirkt gäbe es vllt noch die Möglichkeit einer Chemo, um das Immunsystem einmal komplett auszuschalten und dann wieder neu in Gang zu bringen, aber dafür bräuchte man erstmal einen Sonderantrag, da diese Methode eher in den USA angewandt wird. Ja so viel dazu
Als das mit meinem Freund war, war es schwierig. Wir hatten vorher zusammen gewohnt und mussten dann aus finanziellen Gründen wieder zurückziehen zu unseren Müttern. Seitdem führen wir eine Fernbeziehung, wir sehen uns unter der Woche in der Uni und dann am We. Das macht viel kaputt, auch weil wir nie alleine sind. Das mit meinem Freund war im Sommer, er war auf Exkursion in England. Mir ging's während der Zwit gesundheitlich nicht gut und ich bin ins Krankenhaus gekommen, ich stand kurz vor einem Darmverschluss, weil das MTX nicht gewirkt hatte und mein Darm total zugeschwollen war. Ich war fertig mit den Nerven und habe meinen Freund angerufen und ihm das gesagt. Er war auch eigentlich ganz rücksichtsvoll. Viel machen konnte er ja eh nicht von England aus. Als er zurückkam, konnte ich ihn nicht vom Bahnhof abholen, da ich gerade erst aus dem Krankenhaus entlassen worden war und es mir nicht Dinger ging. Abends rief er mich dann an, er war total komisch. Hat mich angemeckert, dass ich ihn in England mit Antufen belästigt hätte, wo er doch eh nichts hätte machen können. Ich war Platt, hab gesagt, ich erkenne dich nicht wieder, was ist los? Dann zunächst keine Antwort. Ein paar Tage später dann, er hätte eine andere kennengelernt und ein schlechtes Gewissen. Er hätte mit ihr geflirtet und sie sei auch sehr interessiert gewesen. Rumgeknutscht oder miteinander geschlafen hätten sie aber nicht. Ich hab gesagt flirten sei nichts schlimmes, das darf man machen, schlimm wird es eben nur, wenn sich daraus ernsthafte Gefühle entwickeln. Naja, er hat dann gesagt, er müsse darüber nachdenken, sich seiner Gefühle klar werden, außerdem sei meine ständige Krankheit sehr belastend und er wisse nicht, ob er das noch alles könne. Wir haben uns nochmal getroffen und uns ausgesprochen, zunächst ohne Ergebnis. Er sagte dann aber, er will 5 Jahre Beziehung nicht wegschmeißen, er habe der anderen auch gesagt, dass er mich liebt und es täte ihm Leid. Dann bin ich darauf eingegangen war aber total verunsichert, ob ich überhaupt noch etwas erzählen konnte. Naja alles lief gut. Dann waren wir einige Monate später auf einer Party, wo ich recht besoffen war. Am nächsten Tag hat er nur gesagt, dass ich immer die einzige sei, die besoffen ist und ich damit aufhören soll. Ich war total irritiert und fragte verschiedene Freunde von mir, ob sie das genauso sehen würden, sie verneinten das, sagten ich hätte zwar gut einem im Tee gehabt wäre aber nicht negativ aufgefallen und es seien mehrere besoffen gewesen. Zunächst versprach ich aber dennoch meinem Freund nichts mehr zu trinken, nach kurzer Zeit und einigen Partys später sah ich das nicht DIN. Ich bin kein Alkoholiker hab ich mir gesagt, ich bin jung ich will nicht immer auf jeder Party nüchtern sein. Er verstand dies, soweit so gut. Eines Abends im Herbst waren wir auf einer Party, er ist gefahren und es war auch abgemacht, dass ich etwas trinke. Auf dieser Fete war ein Freund meines Freundes da, der mich schon lange Zeit immer wieder angegraben hat. Wir tranken alle was und irgendwann kam ich mit dem Freund meines Freundes ins Gespräch, irgendwann gab er mir zwei Handküsse, ich gab da auch nichts schlimmsein gesehen, aber mein Freund ist total ausgerastet und war kurz davor ihm eins auf die Fresse zu hauen. Schließlich nahm ein anderer ihn mit raus, damit er dich beruhigen konnte. Der Handküsser ist dann schnell abgehauen, während ich mich bei einer Freundin ausheulte und noch mehr trank, aus Traurigkeit, Trotz und Frust. Irgendwann fuhren wir dann nach Hause, am nächsten Tag haben wir uns ausgesprochen, er lud mich zu einer Pizza ein und alles schien ok. Zu dem Freund von ihm haben wir seitdem keinen Kontakt mehr. Alles schien wieder gut. Dann ein paar Wochen später, war er aufeinander wieder so komisch am Telefon. Er sagte, er hätte mich gebeten nichtmehr so viel zu trinken dann hätte ich wieder getrunken und dann wäre die Scheiße mit dem Handkuss passiert. Außerdem sei ich ja immer voll. Ich bin total sauer geworden, denn ich fahre sehr oft mit dem Auto zu Partys und nehme ihn und Freunde mit, wenn ich fahre trinke ich auch nicht. Auch gibt es Abende, wo ich einfach so nichts trinke oder nur mal ein Bierchen. Aber ich muss ihm wohl im Nachhinein Recht geben, dass ich öfters zu viel getrunken habe. Ich Verträge aber auch rein gar nichts. Mein Freund selber trinkt sehr selten etwas. Zu großen Partys oder Silvester. Naja sauer bin ich auch gewesen, wegen seinem Vorwurf mit dem Handkuss, ich gab seinen Freund ja nicht dazu aufgefordert und mal im Ernst es gibt viel schlimmere Sachen, als einen Handkuss. Mein Freund wollte erstmal einige Zeit seine Ruhe haben, sagte er sei unglücklich und müsse nachdenken. Ja ich gab gesagt, dass ich zwischendurch nichts mehr trinken will, sondern eben nur auf Partys, wenn es einen Anlass gibt. Anfang Dezember haben wir dann eine Feuerzangenbowle bei mir gemacht, alle die da waren hatten einen im Tee, nur mein Freund nicht. Er befindet sich seit einiger Zeit im Abnehmwahn und möchte deswegen keinen Alk trinken. Er ist auch früh ins Bett gegangen, während die anderen noch gefeiert haben. Am nächsten Tag, sagte er zu mir, ich sei ja wieder voll gewesen, worauf ich zu ihm gesagt hab, dass alle einen im Tee hatten, nur er nicht und dass er ein Langweiler sei und aufhören soll mir Vorwürfe zu machen. Und das ich keinen Bock mehr hätte und dass er nach Hause fahren könne. Das hat ihn verletzt, wir haben da nicht mehr drüber gesprochen. Silvester haben wir auch alle was getrunken, war auch in Ordnung. Kurz vor Silvester hat dich mein Freund mit seinem besten Kollegen total betrunken, ich gab dazu nichts gesagt, hab mir gedacht, er hat Urlaub und soll sich amüsieren. Jetzt vorgestern haben wir dann Looping Louie gespielt, nur diejenigen, die mit dem Auto da waren, haben nichts getrunken. Mein Freund und auch viele meiner Freunde haben was getrunken. Nur ich war wieder mal die vollste. Ich gab zwar irgendwie noch total lange durchgehalten, da haben sich auch die anderen drüber gewundert, da ich zwischendurch voll recht fertig aussah, als ich 3 Pinnecken hintereinander trinken musste. Die Stimmung war gut, nur ich bekam wieder zwischendurch so Depriphasen, aber ich wurde aufgeheitert und dann ging es wieder. Mein Freund kam am Sa Abend mit seinen Freunden, er wohnt ja in einer anderen Stadt und ist dann nachts wieder nach Hsuse gefahren. Da Tat schon weh, er hat sich benommen, als wäre er ein Freund, er hat noch aufgeräumt, aber trotzdem. Ich muss zur Zeit Zuhause bleiben, da meine Mum im Urlaub ist und ich auf den Hund aufpassen muss. Ich war ganz schön traurig, dass mein Freund nicht die Zeit mit mir nutzen will. Später saß ich dann noch mit einem guten Freund bei mir auf der Couch. Es kam alles wieder hoch ich fing an zu heulen, er hat meine Hand genommen mich getröstet, hat was gedauert bis ich
mich wieder eingekriegt hab. Deswegen gab ich jetzt auch nen schlechtes Gewissen, wenn es schon so ein Theater wegen einem Handkuss gab, würde es auch sicherlich Theater geben, weil wir da Händvhen gehalten haben. Mein Kollege ist irgendwann auf der Couch eingepennt ich bin dann in mein Bett gegangen. Am nächsten Tag saßen wir dann da mit Katerkopp und haben uns noch unterhalten. Ich gab ihm gesagt, ich hätte ein schlechtes Gewissen wg dem Hand halten. Er hat gesagt, dass sei doch überhaupt nichts gewesen, wir seien gute Freunde, hätten einem im Tee gehabt und ich wäre traurig gewesen. Ich hab ihn aber trotzdem gebeten, es keinem zu erzählen, da die Situation zw meinem Freund und mir ja immer noch angespannt ist. Als ich noch mit meinem Exfreund zusammen war, hab ich auch mal mit guten Freunden Händchen gehalten und mir nie Gedanken darüber gemacht. Doch seit das Theater mit meinem Freund war, mach ich mir um alles einen Kopf. Ich möchte ihm ja nicht wehtun und im Nachhinein tut es mir leid, dass ich es zugelassen hab, dass mein guter Freund meine Hand genommen hat. Ich bin ziemlich fertig deswegen. Außerdem ist mein Freund schon wieder so komisch, ich gab ihn gestern angerufen, wollte mich für das Aufräumen bedanken. Er hat direkt gefragt, na haste Schädel. Da war mir der ganze Abend total peinlich. Ich sagte, natürlich hab ich einen Schädel, hab ja auch gestern voll oft beim Saufspiel verloren. Wir haben noch kurz geredet und dann wollte er weiterzocken. Ich gab dann den ganzen Tag gegammelt und gab mich total verrückt gemacht wg dem Abend und meinem Freund. Gestern Abend gab ich ihm noch über Icq eine gute Nacht gewünscht. Er schrieb erst Stunden später zurück und schrieb nur "Joa Nacht." ich war total fertig wieder und lag die halbe Nacht wach und gab mir einen Kopf gemacht. Was kann ich tun? Ich will ja gar nichts mehr trinken, ich will lieber mit ihm zusammen sein. Das ist mir wichtiger. Was kann ich ihm sagen? Wie kann ich ihn überzeugen? LG

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