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Ich kann nicht mehr essen...

10. November 2010 um 11:15

mal wieder habe ich so eine Phase, nachdem es letztes Jahr bei mir so schlimm war und ich an einem Tiefpunkt angelangt war, fängt es jetzt wieder an

Ich bin am verzweifeln, hatte mich so gut gefangen und wieder Normalgewicht erreicht und nun, ich kann so gut wie gar nicht mehr essen

Ich weiß nicht mehr weiter, ich will das nicht mehr durchmachen, aber ich bekomm einfach nichts rein und wenn geht es wieder raus. Eine Therapie habe ich nicht bekommen, meine Krankenkasse hat sich mit Händen und Füßen gewehrt, obwohl auch der MDK gemeint hat, es wäre das richtige.

Ich weiß nicht mehr weiter, meine Depression wird auch nicht besser

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10. November 2010 um 14:21

Hallo Katja,
das hört sich bei dir ja nicht wirklich gut an.Die ES konntest du dank deiner Krankenkasse nicht behandeln lassen, so dass eine Remission des Krankheitsbildes nicht verwundert.

Wie sieht es denn mit deiner Depression aus? Wurde sie schon einmal medikamentös behandelt. Bei Anorexie wird heute allgemein bei anhaltender Depressivität die Behandlung mit einem Antidepressivum (SSRI) empfohlen.Sofern du nicht schon bei einem Psychiater in Behandlung bist, würde ich dir schon raten, einen Facharzt für Psychiatrie aufzusuchen, der dann eine medikamentöse Behandlung prüfen und einleiten kann. Möglicherweise wird er dich dann auch erneut an einen Psychotherapeuten überweisen.Mit einer entsprechenden Diagnose eines Facharztes wird man dir auf Dauer eine Psychotherapie nicht verweigern können.

LG Nus

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10. November 2010 um 14:44
In Antwort auf nus1951

Hallo Katja,
das hört sich bei dir ja nicht wirklich gut an.Die ES konntest du dank deiner Krankenkasse nicht behandeln lassen, so dass eine Remission des Krankheitsbildes nicht verwundert.

Wie sieht es denn mit deiner Depression aus? Wurde sie schon einmal medikamentös behandelt. Bei Anorexie wird heute allgemein bei anhaltender Depressivität die Behandlung mit einem Antidepressivum (SSRI) empfohlen.Sofern du nicht schon bei einem Psychiater in Behandlung bist, würde ich dir schon raten, einen Facharzt für Psychiatrie aufzusuchen, der dann eine medikamentöse Behandlung prüfen und einleiten kann. Möglicherweise wird er dich dann auch erneut an einen Psychotherapeuten überweisen.Mit einer entsprechenden Diagnose eines Facharztes wird man dir auf Dauer eine Psychotherapie nicht verweigern können.

LG Nus

Leider...
war es bei mir doch der Fall, ich bin seit 2008 in psychischer Behandlung. Viele haben versucht sich für mich einzusetzen, Briefe geschrieben, Diagnosen gestellt, nichts hat geholfen... mein Therapeut meinte dann, wenn es so weiter geht werde ich sterben und wenn ich jetzt nicht anfange zu essen, sorgt er dafür, dass man mir mein Kind weggnimmt! Da fing ich an zu schummeln in meinem Tagebuch, das brachte mir meine Energie aber nicht zurück, erst als ich meinen Ex kennengelernt habe, fing ich wieder an zu essen, mehr schlecht als Recht, aber ich habe Normalgewicht erreicht.

Medikamente nehme ich seit gut zwei Jahren (Citalopram und Remergil)

Nun ist alles wieder Sch...

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10. November 2010 um 15:21
In Antwort auf jennie_12832736

Leider...
war es bei mir doch der Fall, ich bin seit 2008 in psychischer Behandlung. Viele haben versucht sich für mich einzusetzen, Briefe geschrieben, Diagnosen gestellt, nichts hat geholfen... mein Therapeut meinte dann, wenn es so weiter geht werde ich sterben und wenn ich jetzt nicht anfange zu essen, sorgt er dafür, dass man mir mein Kind weggnimmt! Da fing ich an zu schummeln in meinem Tagebuch, das brachte mir meine Energie aber nicht zurück, erst als ich meinen Ex kennengelernt habe, fing ich wieder an zu essen, mehr schlecht als Recht, aber ich habe Normalgewicht erreicht.

Medikamente nehme ich seit gut zwei Jahren (Citalopram und Remergil)

Nun ist alles wieder Sch...

Katja,
wenn ein Antrag auf Psychotherapie abgelehnt wurde, kann man natürlich jederzeit einen neuen Antrag stellen, insbesondere dann wenn sich das Krankheitsbild nicht gebessert sondern möglicherweise sogar verschlechtert hat. Gegen einen ablehnenden Antrag einer Krankenkasse kann man im übrigen vor dem Sozialgericht klagen,man ist also nicht ganz wehrlos.

Ich denke, dass für dich eine stationäre Behandlung in einer Klinik auch wegen deines Kindes nicht in Betracht kommt. Ich verstehe das, nur weiteren Rat weiß ich leider auch nicht.Letztlich wird dir dann nichts anderes übrig bleiben als der Versuch, es aus eigener Kraft zu schaffen.

Es tut mir sehr leid, dass ich dir nicht besser helfen konnte.

LG Nus

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10. November 2010 um 15:51

Hallo,
ich habe gerade eine Therapie hinter mir gegen Anorexie und mir geht es trotzdem wie dir:
Ich kann nichts essen, da kann ich versuchen was ich will.
Dieser Abnehmwahm ist einfach zu stark bei mir.

In der Klinik nahm ich bis auf unteres NG zu, doch das ist mir leider zu viel.
Jetzt bin ich nun wieder zu Hause und nichts klappt mehr.
Aber eine Therapie darf deine Kasse nicht ablehnen, sie ich doch lebensnotwendig für dich.
Das ist unglaublich für mich.... die Kassen zahlen für so manchen Schwachsinn und bei sowas Lebensrettendes weigern die sich?
Das würde ich mir nicht bieten lassen, wie mus schon sagte, klage vor dem Sozialgericht.

Bei mir in der Klinik waren auch einige Mütter untergebracht, darunter zwei Alleinerziehende.
Ihre Kinder waren solange bei den Grosseltern, oder, falls das Verhältniss trotzdem noch gut war, bei ihren Vätern.
Dem Psychotherapeuten darf man es nicht übel nehmen, dass er dir das so "angedroht" hat, er muss schliesslich so handeln ab einen gewissen Punkt.
Allerdings kann ich verstehen, wenn du dich jetzt selbst von deinen Therapeuten "bedroht" fühlen würdest.
Gäbe es den eventuell die Möglichkeit, dein Kind bei einem eventuellen Klinkaufenthalt woanders unterzubringen?
Als Mutter muss dies schwer sein, das war bei beiden Alleinerziehenden aus meiner (nun Ex) Essgestörten Gruppe genauso, aber sie haben es nicht bereut, jetzt geht es ihnen wieder soweit wunderbar und sie können sich (da die Krankheit bei ihnen in den Hintergrund getreten ist) nun wieder voll und ganz ihren Kindern widmen.
Diese blöde Krankheit nimmt nunmal viel Platz ein, ich glaube, da muss man nciht diskutieren.
Die Zeit und die Gedanken, die vorher die Krankheit eingenommen hat, gelten nun auch zusätzlich den Kindern.

Du brauchst auch keine Angst zu haben, dass man dir während des Klinikaufenthaltes das Kind wegnehmen könnte, denn schliesslich zeigst du ja den Willen durch die Therapie, die Lebensumstände aller Betoffenen in deinem Umfeld zu bessern.
Diese Angst will ich dir nehmen, weil der Ex-Mann einer der Alleinerziehenden versucht hat, ihr das Kind während des Klinikaufenthaltes wegzunehmen, um ihr eins auszuwischen.
Das wäre aber unrechtmässig gewesen und so konnte er es vergessen.

Als aller erstes würde ich mich an ein Sozialgericht an deiner Stelle wenden, denn das, was die Krankenkasse mit dir treibt ist wirklich das allerletzte.
Du willst ja keine Therapie wegen eines simplen Schnupfens haben sondern wegen einer (potenziell) tödlichen Krankheit.

Auf jeden Fall wünsche ich dir viel Kraft im Kampf gegen diese elende Krankheit, ich weiß, wie schwer es ist , gegen sie anzukämpfen.

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10. November 2010 um 16:09
In Antwort auf fran_12730362

Hallo,
ich habe gerade eine Therapie hinter mir gegen Anorexie und mir geht es trotzdem wie dir:
Ich kann nichts essen, da kann ich versuchen was ich will.
Dieser Abnehmwahm ist einfach zu stark bei mir.

In der Klinik nahm ich bis auf unteres NG zu, doch das ist mir leider zu viel.
Jetzt bin ich nun wieder zu Hause und nichts klappt mehr.
Aber eine Therapie darf deine Kasse nicht ablehnen, sie ich doch lebensnotwendig für dich.
Das ist unglaublich für mich.... die Kassen zahlen für so manchen Schwachsinn und bei sowas Lebensrettendes weigern die sich?
Das würde ich mir nicht bieten lassen, wie mus schon sagte, klage vor dem Sozialgericht.

Bei mir in der Klinik waren auch einige Mütter untergebracht, darunter zwei Alleinerziehende.
Ihre Kinder waren solange bei den Grosseltern, oder, falls das Verhältniss trotzdem noch gut war, bei ihren Vätern.
Dem Psychotherapeuten darf man es nicht übel nehmen, dass er dir das so "angedroht" hat, er muss schliesslich so handeln ab einen gewissen Punkt.
Allerdings kann ich verstehen, wenn du dich jetzt selbst von deinen Therapeuten "bedroht" fühlen würdest.
Gäbe es den eventuell die Möglichkeit, dein Kind bei einem eventuellen Klinkaufenthalt woanders unterzubringen?
Als Mutter muss dies schwer sein, das war bei beiden Alleinerziehenden aus meiner (nun Ex) Essgestörten Gruppe genauso, aber sie haben es nicht bereut, jetzt geht es ihnen wieder soweit wunderbar und sie können sich (da die Krankheit bei ihnen in den Hintergrund getreten ist) nun wieder voll und ganz ihren Kindern widmen.
Diese blöde Krankheit nimmt nunmal viel Platz ein, ich glaube, da muss man nciht diskutieren.
Die Zeit und die Gedanken, die vorher die Krankheit eingenommen hat, gelten nun auch zusätzlich den Kindern.

Du brauchst auch keine Angst zu haben, dass man dir während des Klinikaufenthaltes das Kind wegnehmen könnte, denn schliesslich zeigst du ja den Willen durch die Therapie, die Lebensumstände aller Betoffenen in deinem Umfeld zu bessern.
Diese Angst will ich dir nehmen, weil der Ex-Mann einer der Alleinerziehenden versucht hat, ihr das Kind während des Klinikaufenthaltes wegzunehmen, um ihr eins auszuwischen.
Das wäre aber unrechtmässig gewesen und so konnte er es vergessen.

Als aller erstes würde ich mich an ein Sozialgericht an deiner Stelle wenden, denn das, was die Krankenkasse mit dir treibt ist wirklich das allerletzte.
Du willst ja keine Therapie wegen eines simplen Schnupfens haben sondern wegen einer (potenziell) tödlichen Krankheit.

Auf jeden Fall wünsche ich dir viel Kraft im Kampf gegen diese elende Krankheit, ich weiß, wie schwer es ist , gegen sie anzukämpfen.

...
...ich habe die Krankenkasse gewechselt und in der neuen schon angefragt (noch keine Antwort) ich weiß nicht, ob ich die Kraft habe um vor das Gericht zu gehen bei den Widersprüchen (es waren sehr viele) brauchte ich auch immer wieder zuspruch von meinen Ärzten und Freunden.

Ich kann nicht leben ohne meine Tochter, dass würde ich nicht durchhalten Ein Wochenende ohne sie ist schon die Hölle für mich, dafür liebe ich sie viel zu sehr und sie mich.

Vielleicht, macht die neue Kasse (AOK) da mit und ich bekomme doch noch eine Hilfe

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10. November 2010 um 21:57
In Antwort auf fran_12730362

Hallo,
ich habe gerade eine Therapie hinter mir gegen Anorexie und mir geht es trotzdem wie dir:
Ich kann nichts essen, da kann ich versuchen was ich will.
Dieser Abnehmwahm ist einfach zu stark bei mir.

In der Klinik nahm ich bis auf unteres NG zu, doch das ist mir leider zu viel.
Jetzt bin ich nun wieder zu Hause und nichts klappt mehr.
Aber eine Therapie darf deine Kasse nicht ablehnen, sie ich doch lebensnotwendig für dich.
Das ist unglaublich für mich.... die Kassen zahlen für so manchen Schwachsinn und bei sowas Lebensrettendes weigern die sich?
Das würde ich mir nicht bieten lassen, wie mus schon sagte, klage vor dem Sozialgericht.

Bei mir in der Klinik waren auch einige Mütter untergebracht, darunter zwei Alleinerziehende.
Ihre Kinder waren solange bei den Grosseltern, oder, falls das Verhältniss trotzdem noch gut war, bei ihren Vätern.
Dem Psychotherapeuten darf man es nicht übel nehmen, dass er dir das so "angedroht" hat, er muss schliesslich so handeln ab einen gewissen Punkt.
Allerdings kann ich verstehen, wenn du dich jetzt selbst von deinen Therapeuten "bedroht" fühlen würdest.
Gäbe es den eventuell die Möglichkeit, dein Kind bei einem eventuellen Klinkaufenthalt woanders unterzubringen?
Als Mutter muss dies schwer sein, das war bei beiden Alleinerziehenden aus meiner (nun Ex) Essgestörten Gruppe genauso, aber sie haben es nicht bereut, jetzt geht es ihnen wieder soweit wunderbar und sie können sich (da die Krankheit bei ihnen in den Hintergrund getreten ist) nun wieder voll und ganz ihren Kindern widmen.
Diese blöde Krankheit nimmt nunmal viel Platz ein, ich glaube, da muss man nciht diskutieren.
Die Zeit und die Gedanken, die vorher die Krankheit eingenommen hat, gelten nun auch zusätzlich den Kindern.

Du brauchst auch keine Angst zu haben, dass man dir während des Klinikaufenthaltes das Kind wegnehmen könnte, denn schliesslich zeigst du ja den Willen durch die Therapie, die Lebensumstände aller Betoffenen in deinem Umfeld zu bessern.
Diese Angst will ich dir nehmen, weil der Ex-Mann einer der Alleinerziehenden versucht hat, ihr das Kind während des Klinikaufenthaltes wegzunehmen, um ihr eins auszuwischen.
Das wäre aber unrechtmässig gewesen und so konnte er es vergessen.

Als aller erstes würde ich mich an ein Sozialgericht an deiner Stelle wenden, denn das, was die Krankenkasse mit dir treibt ist wirklich das allerletzte.
Du willst ja keine Therapie wegen eines simplen Schnupfens haben sondern wegen einer (potenziell) tödlichen Krankheit.

Auf jeden Fall wünsche ich dir viel Kraft im Kampf gegen diese elende Krankheit, ich weiß, wie schwer es ist , gegen sie anzukämpfen.

Ich hab heute wieder...
...dass Gefühl, dass ich nicht mehr kann, ich bin kraftlos, machtlos und depressiv ich weiß einfach nicht mehr weiter...

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11. November 2010 um 10:44

Ja,
gestern hatte ich wieder einen Tiefpunkt hab mir zwei Gläser Sekt gegönnt (mache ich in letzter Zeit öfter) dann kann ich meistens was essen, ich weiß das es keine Lösung ist, aber es hat auch gestern geholfen, hab wow, ein ganzes Brötchen gegessen.

Allerdings hat das auch ganz schön gedreht und mich runter gezogen

Heute Abend kommt ein Freund, wir wollen Pizza essen gehen, vielleicht schaffe ich es)

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