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ICH HABE ANGST UM MEINE MUTTER

26. Oktober 2008 um 17:36 Letzte Antwort: 28. Oktober 2008 um 11:56

ich weiß nicht wie ich damit umgehen soll....schon seit 6 Jahren bekomme ich mit, wie meine mutter abends heimlich trinkt. es ist zwar nur Wein aber sie ist doch immer ganz schön angeschwipst und besoffen. mal weniger mal mehr.... ich mache mir einfach nur sorgen.

mit 12 Jahren habe ich es herausgefunden, jedoch wissen sie und mein vater nicht das ich es weiß. es wird eben nicht darüber gesprochen. ich habe aber schon immer gespührt,dass da was nicht stimmt.

ich habe es herausgefunden indem sie abends, als sie schon ein wenig auf hatte, mit auto unterwegs war. die polizei folgte ihr bis nach uns zu haus. mein vater war arbeiten und die polizei nahm sie mit und ich blieb zu hause. das war so schrecklich, weil ich nicht wusste was los war. naja seit dem weiß ich es hundert prozentig, das meine mutter ein problem hat.
ich kann sie aber nicht darauf ansprechen, und mit freunden kann ich auch nicht darüber reden, weil es mir sehr peinlich ist Ich kann einfach nicht mit ansehen, wie sie unsere Familie und sich zerstört.

was soll ich tun, und wenn, wie könnte ich sie darauf ansprechen?

danke schon mal im vorraus

Mehr lesen

27. Oktober 2008 um 19:13

Am besten
gehst Du zu einer professionellen Beratungsstelle, da gibt es schon jede Menge für Angehörige von Süchtigen. Das lässt sich im Internet schnell rausfinden!
Ich weiß, dass ist sehr peinlich, aber alleine wird man mit sowas eigentlich nicht fertig. Immer diese schwankenden Gefühle zwischen Wut, Hilflosigkeit, Scham, Entsetzen, Angst...
Entgegen vielen Meinungen bringt es übrigens meistens nur sehr wenig, wenn die Kinder ihre Eltern ansprechen. Entweder das Problem wird einfach verdrängt/ wegdiskutiert oder die betroffene Person gelobt Besserung und fällt dann schnell wieder in ihr (heimliches) Verhalten zurück.
Ich wünsche Dir viel Glück!

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28. Oktober 2008 um 11:56
In Antwort auf kiley_12876998

Am besten
gehst Du zu einer professionellen Beratungsstelle, da gibt es schon jede Menge für Angehörige von Süchtigen. Das lässt sich im Internet schnell rausfinden!
Ich weiß, dass ist sehr peinlich, aber alleine wird man mit sowas eigentlich nicht fertig. Immer diese schwankenden Gefühle zwischen Wut, Hilflosigkeit, Scham, Entsetzen, Angst...
Entgegen vielen Meinungen bringt es übrigens meistens nur sehr wenig, wenn die Kinder ihre Eltern ansprechen. Entweder das Problem wird einfach verdrängt/ wegdiskutiert oder die betroffene Person gelobt Besserung und fällt dann schnell wieder in ihr (heimliches) Verhalten zurück.
Ich wünsche Dir viel Glück!

Dem kann ich nur beipflichten,
geh zu einer Beratungsstelle. Dort gibt es Gruppen von Angehörigen. Ich würde auf jeden Fall deinen Vater ansprechen , sowie auch deine Mutter. Macht keine Geheimsache daraus. Krankheit ,was Alkolismus letztlich ist , mußt keine Geheimsache sein, das macht es nur um so schlimmer. Deine Mutter wird wahrscheinlich leugnen, das muß dich aber nicht beindrucken, ein Alkoholiker , der seine Sucht bereits eingesteht , ist bereits auf einem guten Weg. Lass dich nicht entmutigen und verunsichern. Es gibt auch sehr gute Bücher, schau mal bei www.amazon.de.
1. das Maß ist voll.
2. Familienkrankheit Alkoholismus
Gruß Melike

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