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Ich hab vor ALLEM Angst im Leben

20. Mai 2014 um 23:05

ich versteh es selbst nicht..ich bin 22 Jahre und beneide alle, die jünger sind als ich! Ich will nicht älter werden, ich habe so Angst vor dem Altern. Ich versuche die Zeit jetzt zu geniessen, solange ich noch "jung" bin, aber ich fühle mich schon gar nicht mehr jung. Ich hab manchmal das Gefühl, dass ich die letzten Jahre total verschwendet habe und das aber nicht wegen dem Essen bzw Nicht-Essen. Ich versuche immer die Zeit aufhalten zu wollen und Gedanken ans Essen sind irgendwie so zeitlos und das finde ich schön Ich habe Angst verlassen zu werden und unglücklich zu sein...Versteht ihr was ich meine? Ich hab ständig Angst Entscheidungen zu treffen, die dann falsch sind, am liebsten würde ich die letzten Jahre nochmal leben, aber anders...sorry, dass ich hier so einen "mist" schreibe aber ich schau gerade "a Single man" und da ging es ums Thema Angst und dann hab ich mir Gedanken gemacht und eigentlich hab ich vor allem Angst, vor allem vor der Zeit die vergeht..kann man sowas überhaupt therapieren? Ich wäre gerne Jünger...warum ist das denn so??? Kann mich jemand verstehen?

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20. Mai 2014 um 23:38

Hey laurasophie
... ich versteh was du meinst - vielleicht nicht so stark wie du, ich weiß es nicht - aber ich möchte auch immer am liebsten die zeit anhalten bzw zurückdrehen - die zeit fließt so schnell vorbei! dieses jahr werde ich 20 (!!!) und ich komme mir manchmal wirklich uralt vor. das war schon immer so - schon als ich 10 war hatte ich das gefühl irgendwie schon ziemlich groß zu sein - dabei wollte ich IMMER jünger, die jüngste, die kleinste sein...
erst neulich saß ich im wartezimmer vom arzt, und waren (freitagvormittags) eben viele ältere damen und herren - und ich habe mir nur gedacht: so alt möchte ich nicht werden, das muss furchtbar sein. ich kann mir auch nicht vorstellen mal "erwachsen" zu sein (obwohl ich das ja eigentlich schon bin), ich wollte auch nie (anders als die meisten kinder) erwachsen werden.
das mit den entscheidungen verstehe ich auch, ich möchte auch die richtigen entscheidungen für meine zukunft (ausbildung etc.) treffen und überlege oft ob ich schon das richtige gemacht habe...

ich möchte gern wissen woher das bei mir kommt. mir wird oft ganz schummrig wenn ich daran denk dass ich nach dem studium in die "echte" arbeitswelt muss. meiner schwester geht es übrigens auch ein bisschen so - mag keine veränderungen und möcht nicht mit dem studium aufhören, obwohl sie sih eben in allem leicht tut und es deswegen sicher in mindestzeit schafft - und sie hat keine ES...

allerdings muss ich sagen, dass sich das mit dem sorgenmachen und angsthaben in vielen bereichen gebessert hat seit ich wieder mehr esse bzw wiege... keine ahnung wie das zusammenhängt...

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21. Mai 2014 um 7:19


Dein Text hat mich zum Lachen gebracht..ich kann nur nicht lange schreiben, weil ich gleich Uni haben..Aber danke für deine Worte Ich kann es mir vielleicht so erklären: Ich war immer die Jüngste, bei allem: beim Ballett,Volleyball dann bin ich für die letzten 3 Schuljahre nach Frankreich ohne Familie ( 16-18 Jahre) und dann auch gleich danach in die USA für paar Monate, hab dann angefangen zu studieren und war eigentlich die GANZE ZEIT weg von meinen Eltern, hab das aber nicht als besonders schlimm empfunden..vielleicht hat mir in der Zeit trotzdem was gefehlt...Achja und ich wäre nicht gerne 13, sondern 19 =) Würde gerne für immer 19 bleiben ...Um mich gibt es immer mehr jüngere Menschen und Jungs wo ich denke, der ist jetzt aber viel jünger als ich..das kenn ich noch nicht lange...und @moteofdust: ich will auch nicht mit dem studium fertig werden!! Am besten nie im Leben^^und ich weiß, das klingt feige aber ich fühl mich glaube ich verloren in der Arbeitswelt,ich arbeite zwar schon während dem studium, aber nicht jeden Tag von 8 bis 5...

Also ihr Lieben, DANKE, dass ihr euch Zeit genommen habt, mir zu schreiben

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21. Mai 2014 um 10:59

Liebe laurasophie,
ich kann dich ein stück weit verstehen denke ich. vorab eine frage: leidest du denn an einer essstörung? bzw. an welcher art wenn ich fragen darf und wie lange?
also ich bin dir vom alter ähnlich, bin neulich erst 23 geworden. ich bin schon viele jahre magersüchtig und habe aber vor einiger zeit endlich gemerkt, dass ich so keinesfalls weiterleben will, denn das IST KEIN LEBEN mehr. ich sehne mich danach, glücklich, fröhlich und lebensfroh zu sein, selbstbewusst durchs leben zu gehen, die zeit mit freunden zu genießen und spaß zu haben. ein großer antrieb wieder gesund zu werden liegt darin, dass ich unendlich unglücklich darüber bin, wieviel wertvolle zeit - ja mittlerweile viele jahre- ich durch die essstörung verloren habe. es stimmt micht traurig, weil ich weiß, diese zeit kommt nie mehr zurück. und nun bin ich schon 23 und die uhr tickt und tickt.. ich will nicht mit 30 immernoch in der ms hängen und meine "junge phase" nie kennengelernt haben zu können. was mich in der ms hält ist eben auch der punkt, dass ich mich in einem kleinen dünnen körper wieder wie ein kleines kind fühle, mich eben problemen nicht stellen muss und behütet werden will - damit ich bloß keine eigenen etnscheidungen treffen muss oder mit problemen fertig werden muss. ich denke es geht da vielen so, diese angst vor entscheidungen beschreibst du ja auch. hinzu kommt, dass ich viele probleme in der kindheit hatte und durch die ms versuche, die zeit zurück zu drehen, wieder mit meiner kindlichen figur auch kind sein zu wollen, um die zeit nachzuholen. aber das geht nunmal nicht. was ich sagen will: ich könnte mir vorstellen, dass deine ängste vorm älterwerden enger mit einer essstörung (insofern du an einer leidest) hängen, als du vllt glaubst. hast du UG? wenn ja, könnten all die änsgte und unsicherheiten damit zusammenhängen. so ist es bei mir: je mehr ich abnahm, desto ängstlicher wurde ich. dass ist echt extrem. und ich weiß bzw bin fest überzeugt, dass mit mehr gewicht diese ängste auch verschwinden und ich wieder stärker und selbstbewusster werde. vllt ist es bei dir ähnlich? falls du dich im UG befindest oder in einer essstörung generell? deine gedanken sind ja vllt garnicht deine iegenen, sondern eben von der essstörung gesteuert, schwer zu beschreiben - weißt du vllt was ich meine? ich will dir jedenfalls mut machen, dass du jetzt nicht verzweifeln musst, möglicherweise sind deine ängste und sorgen begleiterscheinungen aufgrund der essstörung - und das beudetet: es kann sich wieder normalisieren!

ich weiß nicht ob mein beitrag dir hilft oder du ihn passend findest, aber ich wollte dich nicht allein mit deinem anliegen lassen. denn ängste sind etwas furchtbares.. und können einen ziemlich fertig machen. das hat niemand verdient.

alles gute!

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21. Mai 2014 um 19:54

Hallo,
ich habe seit einiger Zeit vor fast allem Angst, nicht nur vorm Altern etc. Ich habe Angst, dass ich meinen Job verlieren könnte, außer Resten der ES eine schlimme Krankheit wie Krebs habe, dass das Haus abbrennt, mein Auto gestohlen wird oder sei es nur, dass ich einen Strafzettel bekomme.
Ich steigere mich da phasenweise furchtbar rein und habe noch kein Mittel dagegen gefunden. Manchmal hilft es, mit Menschen über eine bestimmte Angst zu sprechen.

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21. Mai 2014 um 20:46
In Antwort auf dassah_12675213

Hallo,
ich habe seit einiger Zeit vor fast allem Angst, nicht nur vorm Altern etc. Ich habe Angst, dass ich meinen Job verlieren könnte, außer Resten der ES eine schlimme Krankheit wie Krebs habe, dass das Haus abbrennt, mein Auto gestohlen wird oder sei es nur, dass ich einen Strafzettel bekomme.
Ich steigere mich da phasenweise furchtbar rein und habe noch kein Mittel dagegen gefunden. Manchmal hilft es, mit Menschen über eine bestimmte Angst zu sprechen.


Was meinst du mit " Resten der ES eine schlimme Krankheit wie Krebs" ????

Liebe Grüße

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21. Mai 2014 um 20:49

Na,
eben Angst, eine schlimme Krankheit zu haben. Tut der Kopf weh, könnte es ja ein Hirntumor sein, so nach dem Motto.

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21. Mai 2014 um 21:02
In Antwort auf teabag91

Liebe laurasophie,
ich kann dich ein stück weit verstehen denke ich. vorab eine frage: leidest du denn an einer essstörung? bzw. an welcher art wenn ich fragen darf und wie lange?
also ich bin dir vom alter ähnlich, bin neulich erst 23 geworden. ich bin schon viele jahre magersüchtig und habe aber vor einiger zeit endlich gemerkt, dass ich so keinesfalls weiterleben will, denn das IST KEIN LEBEN mehr. ich sehne mich danach, glücklich, fröhlich und lebensfroh zu sein, selbstbewusst durchs leben zu gehen, die zeit mit freunden zu genießen und spaß zu haben. ein großer antrieb wieder gesund zu werden liegt darin, dass ich unendlich unglücklich darüber bin, wieviel wertvolle zeit - ja mittlerweile viele jahre- ich durch die essstörung verloren habe. es stimmt micht traurig, weil ich weiß, diese zeit kommt nie mehr zurück. und nun bin ich schon 23 und die uhr tickt und tickt.. ich will nicht mit 30 immernoch in der ms hängen und meine "junge phase" nie kennengelernt haben zu können. was mich in der ms hält ist eben auch der punkt, dass ich mich in einem kleinen dünnen körper wieder wie ein kleines kind fühle, mich eben problemen nicht stellen muss und behütet werden will - damit ich bloß keine eigenen etnscheidungen treffen muss oder mit problemen fertig werden muss. ich denke es geht da vielen so, diese angst vor entscheidungen beschreibst du ja auch. hinzu kommt, dass ich viele probleme in der kindheit hatte und durch die ms versuche, die zeit zurück zu drehen, wieder mit meiner kindlichen figur auch kind sein zu wollen, um die zeit nachzuholen. aber das geht nunmal nicht. was ich sagen will: ich könnte mir vorstellen, dass deine ängste vorm älterwerden enger mit einer essstörung (insofern du an einer leidest) hängen, als du vllt glaubst. hast du UG? wenn ja, könnten all die änsgte und unsicherheiten damit zusammenhängen. so ist es bei mir: je mehr ich abnahm, desto ängstlicher wurde ich. dass ist echt extrem. und ich weiß bzw bin fest überzeugt, dass mit mehr gewicht diese ängste auch verschwinden und ich wieder stärker und selbstbewusster werde. vllt ist es bei dir ähnlich? falls du dich im UG befindest oder in einer essstörung generell? deine gedanken sind ja vllt garnicht deine iegenen, sondern eben von der essstörung gesteuert, schwer zu beschreiben - weißt du vllt was ich meine? ich will dir jedenfalls mut machen, dass du jetzt nicht verzweifeln musst, möglicherweise sind deine ängste und sorgen begleiterscheinungen aufgrund der essstörung - und das beudetet: es kann sich wieder normalisieren!

ich weiß nicht ob mein beitrag dir hilft oder du ihn passend findest, aber ich wollte dich nicht allein mit deinem anliegen lassen. denn ängste sind etwas furchtbares.. und können einen ziemlich fertig machen. das hat niemand verdient.

alles gute!


Ja dein Beitrag hat mir sehr geholfen danke =) Ich befinde mich im Untergewicht ja! wiege 49 Kilo bei 1,70m und fühle mich eigentlich wohl damit. Ich weiß nicht, ob ich eine Essstörung habe..ich möchte halt nicht zunehmen, aber ansonsten führe ich ein ganz normales Leben würde ich sagen: Gehe mit Freunden essen, habe viele soziale Kontakte, arbeite viel neben dem Studium..da denk ich mir, dass das mit einer ES vielleicht gar nicht möglich wäre, kann das sein? Ich zähle keine Kalorien, an manchen Tagen esse ich mehr, an anderen Tagen weniger..Das einzige was ich merke und was mich stört, ist dass ich in letzter Zeit habe, abends feiern zu gehen, weil ich oft schlecht gelaunt bin und einfach nur ins Bett möchte und nicht so fröhlich sein kann wie die anderen beim feiern bzw viiiiel zu früh müde werde für mich Alter und das hasse ich, aber ich weiß nicht ob das was mit dem Essen zutun hat Wie du das beschreibst, möchtest du wirklich aus der ES raus und ich hoffe, du schaffst es bald..was glaubst du ist dein größtes Hindernis? Die Gewichtszunahme, der Kontrollverlust? Liebe Grüße und nochmal danke für dein Kommentar

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21. Mai 2014 um 21:08
In Antwort auf dassah_12675213

Na,
eben Angst, eine schlimme Krankheit zu haben. Tut der Kopf weh, könnte es ja ein Hirntumor sein, so nach dem Motto.

Achso
dachte du meinst, dass wegen der ES Krebs entstehen kann...hab schon nen Schock bekommen ..aber ja so gehts mir auch..ich hab auch ständig was und mach mir gleich solche Sorgen, dass es was Schlimmes ist ..und ich denke mir, wenn ich JETZT schon ständig was habe, wie wird das denn dann mit 40 oder wenn ich noch älter bin!!!

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22. Mai 2014 um 8:00
In Antwort auf beth_11980888

Achso
dachte du meinst, dass wegen der ES Krebs entstehen kann...hab schon nen Schock bekommen ..aber ja so gehts mir auch..ich hab auch ständig was und mach mir gleich solche Sorgen, dass es was Schlimmes ist ..und ich denke mir, wenn ich JETZT schon ständig was habe, wie wird das denn dann mit 40 oder wenn ich noch älter bin!!!

Kenne ich zu gut.
ich bin die absoluteste paniknudel.
Dabei hab ich nur eins: Panik.
Naja, und einen Bandscheibenvorfall - da frage ich mich wirklich, wie wird das wenn ich 40 oder älter bin
Aber auf der anderen Seite lohnt es sich nicht, darüber zu panicken. Machts nicht besser Man hat ja Einfluß.
Ich habe auch totale Angst vorm Älter werden.
Doris Text hat mich total aufgebaut deswegen

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