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Ich gehe an meiner Beziehung kaputt ... (Heroin)

7. Januar 2011 um 3:30

Hey, ich muss mir einfach mal etwas von der Seele schreiben, weil ich nicht mehr weiter weiß und nicht mehr kann!

Ich habe vor ungefähr 4 Jahren meinen jetzigen Freund kennen gelernt, ich wusste damals schon, dass er Heroinabhängig ist, ich war damals gerade mal 16 und hatte bis dahin überhaupt gar nichts mit Drogen am Hut, ich war total unerfahren und naiv.

Anfangs haben wir uns nur ein- bis zweimal die Woche getroffen um zu reden, ich war eine Art Kummerkasten für ihn, nicht mehr und nicht weniger. Er war anfangs sehr verschlossen, hat nur oberflächlich über sein Leben gesprochen, meistens nur über die Gegenwart, niemals über das was geschehen ist, über das was ihm zu dem gemacht hat, was er damals war und heute noch ist.

Mich hat seine tiefe Traurigkeit so in den Bann gezogen, er tat mir so leid, ich wollte ihm helfen, ich wollte ihn retten.

Die Treffen wurden nach und nach mehr, bis wir uns irgendwann täglich gesehen haben und ich auch schon mehr aus seinem Leben erfahren durfte, ich weiß nicht warum gerade ich, kann mir nicht mal mehr genau erklären wie es dazu kam.

Aber nach etwa einem halben Jahr hatte ich das Gefühl ich war mehr als bloß der Kummerkasten, ich spürte, dass sich Gefühle bei mir anbahnten, ich wollte ihm doch so gerne helfen...

Nach ungefähr 8 Monaten habe ich ihm angeboten bei mir einzuziehen, da er keinen festen Wohnsitz hatte, er lebte immer wo anders, wo er halt gerade unter kam.

Ich war zu dem Zeitpunkt knapp 17 Jahre alt und lebte natürlich noch zuhause, meine Mutter hat sich das nur ein paar Wochen gefallen lassen, bis sie mich vor die Wahl stellte, sie meinte ich kann gerne bleiben, aber er geht. Doch ich konnte ihn nicht einfach rauswerfen und ihn wieder alleine lassen, also sind wir beide gegangen.

Ich war damals gerade im letzten Lehrjahr, hatte also nicht viel Geld, aber genug um eine eigenen kleine Wohnung zu mieten, für uns beide. Niemals habe ich einen Cent von ihm verlangt, da ich wusste er hat kein Geld.

Immer noch war ich naiv und habe schon davon geträumt, wie es in ein paar Monaten sein würde. Er ist clean und wir können eine richtige Familie sein.

Doch es wurde nicht besser, die Monate vergingen und nichts änderte sich und wenn dann zum Negativen. Ich lernte viele Seiten an ihm kennen, die ich lieber nie gesehen hätte. Er fing an mir Geld zu stehlen, verkaufte hinter meinem Rücken Dinge von mir, kam Nächte lang nicht nachhause, ohne auch nur ein Lebenszeichen.

Er erzählte mir, dass er hochverschuldet war, bei verschiedenen "Bekannten" und Dealern, ich gab ihm Geld, immer wieder gab ich ihm Geld weil er meinte, er muss das zurückzahlen sonst bekommt er große Schwierigkeiten.

Aber immer noch war ich mir sicher, es wird besser, ich muss mich nur noch mehr anstrengen.

Die Jahre vergingen, viele Therapien, Substitutionsprogramme, Klinikaufenthalte kamen, alles sinnlos, ich lernte seine vielen anderen Seiten kennen, seine ganzen Lügen, seine ewigen leeren Versprechungen. Ich begriff was eine Borderline Störung ist und erkannte auch, dass er an einer multiplen Persönlichkeitsstörung litt.

Mittlerweile weiß ich, dass ich ihn nicht retten kann, dass ich nie eine Chance hatte. Ich bin selbst verschuldet, habe seit Jahren keinen Kontakt mehr zu meiner Mutter, lebe sozusagen nur noch für ihn. Er kann hier leben, ich gebe ihm Geld, höre ihm immer zu, wenn es ihm schlecht geht. Doch mein eigenes Leben bleibt auf der Strecke, ich habe bereits selbst eine ambulante Therapie wegen Depressionen gemacht, weil ich niemanden habe der mir zuhört, wenn es mir schlecht geht, kaum noch Freunde, weil sich die meisten über die Jahre abgewandt haben, nur ein paar sind geblieben, aber sie verstehen mich nicht, sie können es auch gar nicht verstehen.

Ich war sogar schwanger, habe das Kind jedoch in der 14. Woche verloren.

Ich habe einfach das Gefühl, dass ich nur noch für ihn lebe, alles in meinem Leben dreht sich um ihn. Ich fühle mich verantwortlich für ihn, ich kann mich nicht von ihm trennen, weil er niemanden außer mich hat, ich habe ihm vor Jahren versprochen, dass ich ihm helfen werde, dass ich ihn unterstützen werde und immer für ihn da bin, weil ich ihn liebe. Aber damals habe ich das gesagt, weil ich eigentlich gemeint habe, ich werde ihm helfen "gesund" zu werden, werde für ihn da sein während der Therapie und ihn dabei unterstützen.

Ihm dabei helfen ein halbwegs normales Leben aufzubauen. Aber nichts hat sich getan, immer noch hat er keine Arbeit, kein Geld, keine Freunde, kein Sozial Leben. Er lebt für den Moment, für die Droge. Alles andere ist nebensächlich. Es gibt keine Zukunft und keine Vergangenheit, die Droge hat alles ausgelöscht und sorgt dafür, dass er sich nicht um das Morgen kümmert.

Er ist gerade mal 21 Jahre alt und schon fast 10 Jahre abhängig, mittlerweile frage sogar ich mich, gibt es überhaupt noch Hoffnung, kann man so ein festgefahrenes Denken noch ändern? ich kann es nicht, der einzige der das kann, ist er, das weiß ich.

Aber warum kann ich mich nicht von ihm lösen? Warum fühle ich mich so schuldig, so verantwortlich?

Was ist aus mir geworden? Nichts von dem anfänglichem Optimismus, der Hoffnung und der Lebensfreude ist mehr da. Er hat mich kaputt gemacht und trotzdem liebe ich ihn immer noch über alles, obwohl ich weiß, dass er nur seine Droge liebt. Immer wieder tut er mir weh, aber lösen kann ich mich nicht.

Ich weiß, ihr könnt mir auch nicht viel mehr raten, außer mich von ihm trennen, aber es war mir wichtig, das alles mal los zu werden und vielleicht habt ihr doch den ein oder anderen guten Rat für mich.

Ich wäre sehr dankbar.

Lg MissxSunshine

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10. Januar 2011 um 13:59

Du bist noch jung und vieles wird sich ändern
Wenn dein Freund mit 21 Jahren schon seit fast zehn Jahren abhängig ist, wäre es ein medizinisches Wunder, wenn er jemals dauerhaft clean werden würde.

Dass er noch lebt liegt in gewisser Weise daren, dass er von dir sehr viel Kraft bekommen/genommen hat.
Du bist noch jung, hast noch das meiste vom Leben vor dir, hast aber schon einiges mitmachen müssen. Ich kenne mich damit zwar nicht so genau aus, aber du bist sehr wahrscheinlich Co-Abhängig. Dass du eine ambulante Therapie wegen deiner Depressionen machst ist schonmal gut, aber es gibt auch speziellere Angebote für Co-Abhängigkeit.

Bitte achte darauf, dass du dich von ihm nicht leer saugen lässt und schütz' dich selbst.
Auf keinen Fall darfst du ihm Geld geben, aber ich denke, das weißt du selbst.

Es wird der Zeitpunkt kommen, an dem er sich endgültig kaputt macht und du solltest darauf vorbereitet sein. Du solltest versuchen, ein eigenes Leben ohne ihn aufzubauen, eigene Dinge haben und vor allem mit anderen Leuten in Kontakt bleiben. Versuch' loszulassen und dich emotional irgendwie von ihm zu lösen. Das braucht Zeit, aber es geht.

Du musst dich damit abfinden, dass du ihm nicht helfen kannst. Wenn du ihm Geld gibst, schadet er sich nur noch mehr. Irgendwann wird er nicht mehr da sein und spätestens dann musst du dein Leben neu ausrichten.

Ich wünsch' dir viel Kraft, aber verschwende sie nicht gleich wieder.

Lg
Spaxxx

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14. Januar 2011 um 19:58
In Antwort auf lean_12240789

Du bist noch jung und vieles wird sich ändern
Wenn dein Freund mit 21 Jahren schon seit fast zehn Jahren abhängig ist, wäre es ein medizinisches Wunder, wenn er jemals dauerhaft clean werden würde.

Dass er noch lebt liegt in gewisser Weise daren, dass er von dir sehr viel Kraft bekommen/genommen hat.
Du bist noch jung, hast noch das meiste vom Leben vor dir, hast aber schon einiges mitmachen müssen. Ich kenne mich damit zwar nicht so genau aus, aber du bist sehr wahrscheinlich Co-Abhängig. Dass du eine ambulante Therapie wegen deiner Depressionen machst ist schonmal gut, aber es gibt auch speziellere Angebote für Co-Abhängigkeit.

Bitte achte darauf, dass du dich von ihm nicht leer saugen lässt und schütz' dich selbst.
Auf keinen Fall darfst du ihm Geld geben, aber ich denke, das weißt du selbst.

Es wird der Zeitpunkt kommen, an dem er sich endgültig kaputt macht und du solltest darauf vorbereitet sein. Du solltest versuchen, ein eigenes Leben ohne ihn aufzubauen, eigene Dinge haben und vor allem mit anderen Leuten in Kontakt bleiben. Versuch' loszulassen und dich emotional irgendwie von ihm zu lösen. Das braucht Zeit, aber es geht.

Du musst dich damit abfinden, dass du ihm nicht helfen kannst. Wenn du ihm Geld gibst, schadet er sich nur noch mehr. Irgendwann wird er nicht mehr da sein und spätestens dann musst du dein Leben neu ausrichten.

Ich wünsch' dir viel Kraft, aber verschwende sie nicht gleich wieder.

Lg
Spaxxx

Du kannst dir nur noch selbst helfen,
und wenn du wirklich gehst vielleicht auch ihm. Du bist in der Strudel von Abhängigkeit und Co-Abhängigkeit geraten, da gibt es übrigens gute Bücher darüber. Geh in eine Angehörigengruppe. Du darfst sein Leben nicht regeln. Suchtkranke haben nur eine einzige Chance. Sie müssen am tiefsten Punkt ihres Lebens ankommen und dann Hilfe annehmen. Entzug, Klinik, Langzeittherapie. Ich weiß wovon ich rede. Die Tochter meiner besten Freundin war jahrelang schwerstabhängig. Sie lebt heute ein normales Leben, aber das hat gedauert. Hol du dir Hilfe, meine Freundin hat es auch
getan.
Gruß melike

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17. Januar 2011 um 19:05

Ich bewundere dich, aber denke anders
Hallo MissxSunshine,
dein Eintrag, den ich zufällig entdeckt habe, hat mich berührt. Ich bin hier, weil ich ebenfalls jemanden suche, mit dem ich mal über meine Sorgen reden bzw. schreiben kann.
Was du schreibst, erinnert mich an eine Zeit, die schon etliche Jahre zurückliegt, so ca. 34 Jahre.
Damals war ich knapp 19 und schon etwas 1/2 Jahr verheiratet. Mein damaliger Mann hatte Alkoholprobleme, womit ich gar nicht klar kam. Da lernte ich einen anderen Mann kennen, der mich vom ersten Moment an faszinierte.
Ich hab mich ziemlich schnell in ihn verliebt, er war sehr zurückhaltend. Erzählte mir, das er Heroin abhängig gewesen wäre und auf Entzug war. Aber er wäre nicht übern Berg und wollte mich damit nicht belasten. Trotzdem hab ich innerhalb von 14 Tagen meinen Mann verlassen und bin zu ihm gezogen. Ich war genau wie du, überzeugt, ich kann ihm helfen. Wir hatten eine sehr schöne, zärtliche und gefühlsintensive Zeit.
Ich muß noch kurz erwähnen, das ich aus einem mehr als behütetem Elternhaus kam und in meine Ehe reingestolpert bin, weil ich es zuhause nicht mehr ausgehalten habe.
Aber gerade durch meine extrem strenge Erziehung hatte ich nie Kontakt und Erfahrungen mit Alkohol und Drogen. Für mich war es schon schlimm, das mein Mann so viel trank und es dadurch für mich fast unlösbare Probleme gab.
Es kam dann aber noch härter für mich.
Jürgen, mit dem ich danach zusammen war, fragte mich eines Abends, ob ich Lust hätte, in die Disco zu gehen.
Klar, wer sagt da nein.
Plötzlich sagte er zu mir, ich solle bitte auf ihn aufpassen und ihm evtl. den Autoschlüssel abnehmen, falls er nicht stark genug wäre, angebotene Drogen abzulehnen.
Da hab ich mir auch noch nicht so viele Gedanken gemacht.
Plötzlich fielen mir die merkwürdigen Tänze einiger Jungs und Mädchen auf und ich merkte, die sind auf Drogen. Und plötzlich war mein Jürgen weg. Als er wiederkam, hat er mir allerdings sofort gestanden, das er irgendwelche Drogen genommen hätte, ich weiß nicht mehr was. Weil ich das alles nicht kannte.
Ich war natürlich total erschrocken, aber wir haben am nächsten Tag ganz in Ruhe drüber geredet und er versprach, das nicht mehr zu tun.
Aber ich hab nach ein paar Tagen gespürt, da da was nicht stimmt. Er hat dann auch geleugnet, etwas genommen zu haben.
Tja und dann mußte ich nach ca. 3 Monaten zum Frauenarzt und erfuhr, das ich schwanger bin.
Vom diesem Moment an, war ich mir sicher, das ich gehen mußte. Ich wollte nicht, das das Kind mit Drogen aufwächst.
Die Trennung ist mir sehr schwergefallen, aber er war so lieb und verständnisvoll und hat mir sogar beim Umzug geholfen. Danach habe ich ihn nie wiedergesehen, auch nicht, als mein Sohn da war.
Ca. 6Jahre später bekam ich vom Jugendamt Post, das der Vater meines Sohnes verstorben sei. Ich habe mir viele Jahre Vorwürfe gemacht, ob ich das hätte verhindern können, wenn ich bei ihm geblieben wäre. Aber ich bin mir nicht sicher, ob ich deine Kraft dafür gehabt hätte. Vor allem, da du ja wirklich mit echten Problemen zu kämpfen hast, vor allem auch finanziell.
Tja, was könnte ich dir raten? Eigentlich nur, das ich befürchte, das du ihm nie helfen werden kannst. Aber wenn du ihn liebst, dann mußt du wissen, wie lange du die Kraft dafür hast.
Ich wünsche sie dir von Herzen.
Liebe Grüße

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23. Februar 2011 um 11:39

***
hi,

ich war bis vor 2 monaten auch mit einem heroinsüchtigen zusammen und ich weiss wie du dich fühlst.
ich muss dazu sagen das ich wahrscheinlich "glück" hatte das ER sich von MIR getrennt hat, denn ich wäre wahrscheinlich nie von ihm losgekommen. ich laufe ihm sogar jetzt noch hinterher und heule aber ich denke mal er hatte einfach keine lust mehr zu lügen sich zu verstecken und ausreden zu finden. das hat er 2 jahre lang mit mir gemacht und ich hatte immer angst das er rückfällig wird und ich wollte seine lügen glauben ich wollte wirklich das alles gut wird, aber gegen mein misstrauen konnte ich nichts machen, deswegen hat es ihn wahrscheinlich angekotzt und er wollte seine ruhe und hat sich von mir getrennt... wenn ich so darüber nachdenke konnte mir nichts besseres passieren. ich habe auch sehr viele familiäre probleme, mein vater ist manisch und wenn ich ehrlich bin: sich um einen manischen vater und einen heroinsüchtigen freund zu kümmern bring einen an seine grenzen. ich bin seitdem auch in therapie aber birngen tut es mir nichts...
ich würde dir gerne was schlaues raten aber ich weiss das ich genauso gehandelt hätte wie du, es liegt wahrscheinlich an der einsamkeit weil man denkt das man ja sonst niemanden hat...naja wie gesagt, einerseits bin ich ihm dankbar das er mir keine chance mehr gibt, andererseits befinde ich mich in einer tiefen depression weil ich es ja unbedingt mit ihm schaffen wollte.
Objektiv gesehen hoffe ich das du einen weg findest dich von ihm zu trennen. sehe es als einen möglichen neuanfang...lass dich von deiner psychologin beraten wie du mit der einsamkeit klar kommen kannst... ich bin auch gerade dabei... wenn du weisst das du nicht alleine bist mit deinem kummer fällt es dir vielleicht leichter.
@bärenlowin ich bewundere dich das du so stark warst, du hast das beste für dein kind getan... jede mutter die ihr kind liebt hätte so gehandelt...
lg an alle

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17. März 2011 um 22:17

Liebes Sonnenscheinchen
Du mußt Dir Hilfe holen.

Du schaffst das allein nicht.
Du kannst dich nicht genug abgrenzen. Du brauchst selber Hilfe.
Man kann nur jemandem helfen, wenn man selber auf zwei
Beinen steht. Aber er hat es geschafft, Dich da hinein zu ziehen
und Dich zu benutzen. Du bist schon so weit fortgeschritten
Ihr seid zwei Schwache, die sich aneinander klammern und
untergehn.

Ich erzähl Dir jetzt eine gar nicht so weit hergeholte Geschichte:
Der Grund, warum er Kohle braucht, ist das Gift. Fürs Gift tut er
alles. Und Du auch! Also, als Nächstes wirst Du nachgeben und
es selber auch Mal probieren. Er hat Dir das sicher schon angeboten. Dann wird das Geldproblem noch dramatischer.
Dann denkt Ihr drüber nach, wie ihr zu Geld kommt
die Straßenstriche dieser Welt (Prostitution) sind voll von diesen Geschichten. Muß nicht so sein, kann auch anders laufen, aber mit Sicherheit nicht gut.

Du bist nur für Dich verantwortlich!!! Für niemanden sonst!
Wenn er es ernst meinen würde, würde er etwas dagegen
tun. Und wenns nur das ist, sich echte Hilfe zu holen und
sich wirklich darauf einzulassen. Das muß ER tun. Allein.
Sonst bringt das auch nix.

Du hilfst Ihm nicht Du unterstützt das sogar.

Hol Dir bitte schnell Hilfe. Am besten jetzt sofort.
Deine Mutter klingt schon so, als hätte sie im Ernstfall ein großes Herz für Dich. In Fällen wie diesen können Eltern ganz andere
Kräfte motivieren. LASS SIE DIR HELFEN!!! Sie ist Dein schnellster, einfachster Zugang zu Hilfe. Alles andere läßt sich
regeln. Aber dafür hast Du schon lange keine Kraft.

Also: Hol Dir bitte umgehend Hilfe!!! Am besten sofort.
Hab Vertrauen! Das funktioniert.



p.s. entschuldige bitte meinen tonfall, aber die dringlichkeit läßt
keine lieblichere formulierung zu.

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19. Juni 2011 um 10:46

Hallo missxsunshine
Hab deine geshichte gelesen... Hat mich sehr berührt... Leider kann ich dir nicht viele ratshläge geben, da ich keine erfahrungen habe mit solchen beziehungen/männern...
Ich woltte dich eigentlich fragen, wie es dir heute geht ?? Hab gesehen das der thread vom januar war... Geht es dir besser? Hast du ne lösung gefunden??

Lg amoree

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17. Dezember 2012 um 12:27

Die Liebe und der Stoff
Heroin ist eine Droge, die die wenigsten wieder loslaesst.. von all den Leuten die damit in Beruehrung kamen die ich kenne sind 50 Prozent nicht mehr am Leben, konsumieren 30 Prozent weiter, sitzen 15 Prozent im Knast und NICHT mal 5 Prozent haben den Absprung geschafft, kaempfen aber tagtaeglich mit dem Verlangen und sind total suechtig nach irgendwelchen Ersatzdrogen ala Pharmaindustrie.. Die Hoffnung will ich dir nicht nehmen, ich sitze selber im Boot.. aber mit Heroin fuehrt man immer eine Primaerbeziehung, ganz egal wie sehr man den Partner auch lieben mag..

und Substitution ist in meinen Augen Bullshit.. Die meisten konsumieren weiter... trotz Methadon, Subutex etc..

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