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Ich esse Papier! Hilfe!

22. Juni 2009 um 21:59

ich weiss, dass hört sich total komisch an und ich schäme mich auch dafür aber ich esse SAUBERES"!! toilettenpapier. ich weiss nicht woher das kommt oder aus welchem grund. aber es find schon in der schule an( vor ungefähr 8 jahren) es ist eine sucht für mich. ich weiss nicht wie ich das losbekommen soll. ich war einmal mit meiner mutter beim arzt. da sie damals mitbekommen hatte, das ich toilettenpapier unter meinem kopfkissen hatte. mir war das sowieso total peinlich. auch weil ich damit vielleicht paar tage aufhören kann aber dann muss ich es wieder essen.
die ärztin sagte das das ja ekelig sei, was mir in dem moment nicht wirklich weiterholf. ganz im gegenteil.

eigentlich sollte ich zum psychologen gehen. aber ich kann doch nicht zu dem hingehen und sagen ja guten tag.. ich essen toilettenpapier!
ich hab mal von einer krankheit gehört wo kinder holz und papier essen...aber das ist auch schon länger her. kann mir vielleicht jemand helfen. gesund ist das ja sicher nicht. aber...ich kann nicht damit aufhören.

danke, nikita

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22. Juni 2009 um 23:45

.
klingt nach dem "pica-syndrom".

Pica - "Krankheit der Elster"

Den Namen hat diese qualitative Normabweichung des Essverhaltens von einem Rabenvogel, der wahllos Dinge in den Schnabel nimmt, um damit sein Nest zu bauen, nämlich der Elster (lateinisch: Pica pica).

Es gibt aber zahlreiche andere Bezeichnungen zum gleichen Phänomen. Beispiele: Picatio, Picazismus (weshalb die Betroffenen auch Pikazisten genannt werden), Crissa, Citta, Malacia, Allotriophagia, Hapsicoria, Pellacia, Pseudorexia u.a.m.

Definition

Bezeichnend für diese qualitative Normabweichung des Essverhaltens ist die Einnahme von Substanzen oder Objekten, wie sie in dieser Art, Form oder Menge für die menschliche Ernährung nicht üblich ist. Im Gegensatz zu Anorexie oder Bulimie bzw. Hyperphagie (siehe das spezielle Kapitel), die vor allem im Wohlstandsgesellschaften zunehmen, scheint die Pica eher in den einfacheren Sozialschichten, bei Menschen mit dunkler Hautfarbe und in Entwicklungsländern vorzukommen.

Dabei darf man allerdings sogenannte transkulturelle Aspekte nicht übergehen. Es gilt das Pica-Verhalten mit Krankheitswert von Besonderheiten der Nahrungsaufnahme und sogar der medizinischen Selbstbehandlung abzugrenzen, wie es in verschiedenen Regionen bzw. entsprechenden Volksstämmen üblich, ja Tradition ist. Selbst in unseren Breiten finden sich ja da und dort noch immer bestimmte volksheilkundliche Überzeugungen, dass beispielsweise das Essen von Erde, immer wieder auch das Trinken von Urin einen günstigen Einfluss auf diese oder jene Körperfunktionen habe. Weitere Einzelheiten dazu siehe später.

Was die Definition des Pica-Syndroms anbelangt, bezieht man sich vor allem auf das Diagnostische und Statistische Manual Psychischer Störungen - DSM-IV der Amerikanischen Psychiatrischen Vereinigung (APA), die mindestens folgende Kriterien fordert, um die Diagnose einer Pica zu rechtfertigen:

* Ständiges Essen ungenießbarer Stoffe für mindestens einen Monat lang.
* Das Essen ungenießbarer Stoffe ist für die jeweilige Entwicklungsstufe unangemessen (d.h. was für ein Kleinkind nachvollziehbar ist, lässt sich beim Jugendlichen nicht mehr entschuldigen).
* Das Essverhalten ist nicht Teil einer kulturell anerkannten Praxis (d.h. was in bestimmten Völkern als Tradition oder sogar gesundheitlich sinnvoll gilt, ist dort auch nicht krankhaft).
* Tritt die Störung des Essverhaltens ausschließlich im Verlauf einer anderen seelischen Störung auf (z.B. geistige Behinderung, Schizophrenie oder tiefgreifende Entwicklungsstörung), muss sie schwer genug sein, um diese Diagnose zu rechtfertigen (d.h. bei manchen psychischen Erkrankungen gehört das abnorme Essverhalten zum Krankheitsbild und ist dann kein gesondertes Leiden im Sinne eines Pica-Syndroms).

Spezifische Pica-Verhaltensmuster

Man kann sich denken, dass ein solch abnormes Ess-Verhalten auch zahlreiche Varianten bietet. Doch solche Unterformen werden in der wissenschaftlichen Literatur bisher recht uneinheitlich klassifiziert. Nachfolgend nur einige Aspekte zum besseren Verständnis:

* So wird bei exzessiver Einnahme einer genießbaren Substanz auch von "Food-Pica" gesprochen. Im Gegensatz dazu gibt es dann die "Non-Food-Pica" oder die "Mixed"-Pica.
* Ist der Zustand, der zu einem solchen abnormen Ess-Verhalten veranlasst, offenkundig, so bildet man bisweilen Begriffs-Kombinationen wie die "Schwangerschafts-Pica", also die bekannte Gier auf scharfe, süße oder saure Speisen während der Schwangerschaft (siehe später) usw.
* - Wird die einverleibte Substanz zur speziellen Namens-Gebung genutzt und mit dem Begriff "-phagie" verbunden (vom griechischen: phagein = essen, verzehren, fressen), dann findet man in der Fachliteratur Krankheitsbezeichnungen, die aus der konsumierten Substanz und griechischen Übersetzung für Essen oder Fressen kombiniert sind.
Beispiele:
Amylophagie (Stärke), Cautopyreiophagie (abgebrannte Zündholzköpfchen), Koniophagie (Staub), Geomelophagie (rohe Kartoffeln oder Kartoffelschalen), Geophagie (Erde, Lehm), Gooberphagie (Erdnüsse), Lectophagie (Lattich), Lithophagie (Steine, Kiesel), Pagophagie (Eis, Schnee), Plumbophagie (Blei, bleihaltige Farbe), Stachtophagie (Asche, z. B. von Zigaretten), Trichophagie (Haare), Xylophagie (Holz, z. B. Zahnstocher) u.a.
* Das gleiche gilt für deutschsprachige Begriffe. Beispiele: Gips-Pica, Mehl-Pica, Kohle-Pica, Backpulver-Pica, Kreide-Pica, Zement-Pica, Papier-Pica, Salz-Pica, Seife-Pica, Schaumstoff-Pica, Gummi-Pica, Kaffeesatz-Pica, Tücher-Pica, Gras-Pica, Insekten-Pica u.a.

Werden mehrere Substanzen eingenommen, fällt bisweilen der Begriff einer "Poly-Pica".

Und schließlich gilt als besonders schwer verständliche Pica-Form die

* Koprophagie, die Einnahme von Exkrementen (Stuhl, Kot), was auch eine sexuelle Komponente haben kann (sogenannte sexuelle Paraphilie, siehe das spezielle Kapitel über sexuelle Variationen). Mitunter findet man sie auch bei geistig Behinderten und schwer erkrankten Schizophrenen.

* Ausserdem gibt es die sogenannte Acuphagie, bei der - meist in geschlossenen Anstalten des Strafvollzugs - durch Einnahme von spitzen oder scharfkantigen Objekten innere Verletzungen ausgelöst werden sollen, um damit die notwendige Behandlung bzw. Verlegung auf eine Krankenstation oder in eine Klinik zu erzwingen. Auch beim Münchhausen-Syndrom ist so etwas möglich, wenngleich unter anderen Bedingungen ......... --> http://www.ag-psychosoziale-gesundhei t.de/psychiatrie/pica.html


liebe grüße
totemotte

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23. Juni 2009 um 16:54

Hilfe
Hallo Nikita,

meiner Ansicht nach solltest du zu einem Psychologen gehen. Ein praktischer Arzt kann dir da nicht weiterhelfen. Und so wie du schreibst, möchtest du Hilfe.

Sicher kannst du zu einem Psychologen sagen, dass genau das (eben das Essen von Toilettenpapier) dein Problem ist.
Und wenn der erste Psychologe das nicht versteht oder nicht darauf eingeht, dann solltest du dir einen anderen suchen.

Ich glaube, das ist die einzige Möglichkeit, wie dir geholfen werden kann.

Liebe Grüße
Carpediem

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23. Juni 2009 um 19:54
In Antwort auf carpediem336

Hilfe
Hallo Nikita,

meiner Ansicht nach solltest du zu einem Psychologen gehen. Ein praktischer Arzt kann dir da nicht weiterhelfen. Und so wie du schreibst, möchtest du Hilfe.

Sicher kannst du zu einem Psychologen sagen, dass genau das (eben das Essen von Toilettenpapier) dein Problem ist.
Und wenn der erste Psychologe das nicht versteht oder nicht darauf eingeht, dann solltest du dir einen anderen suchen.

Ich glaube, das ist die einzige Möglichkeit, wie dir geholfen werden kann.

Liebe Grüße
Carpediem

Danke
für deine Antwort. Das wird wohl wirklich das beste sein, allerdings wird das schwer für mich...wie wahrscheinlich für viele!. LG Nikita

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23. Juni 2009 um 19:55
In Antwort auf totemotte

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klingt nach dem "pica-syndrom".

Pica - "Krankheit der Elster"

Den Namen hat diese qualitative Normabweichung des Essverhaltens von einem Rabenvogel, der wahllos Dinge in den Schnabel nimmt, um damit sein Nest zu bauen, nämlich der Elster (lateinisch: Pica pica).

Es gibt aber zahlreiche andere Bezeichnungen zum gleichen Phänomen. Beispiele: Picatio, Picazismus (weshalb die Betroffenen auch Pikazisten genannt werden), Crissa, Citta, Malacia, Allotriophagia, Hapsicoria, Pellacia, Pseudorexia u.a.m.

Definition

Bezeichnend für diese qualitative Normabweichung des Essverhaltens ist die Einnahme von Substanzen oder Objekten, wie sie in dieser Art, Form oder Menge für die menschliche Ernährung nicht üblich ist. Im Gegensatz zu Anorexie oder Bulimie bzw. Hyperphagie (siehe das spezielle Kapitel), die vor allem im Wohlstandsgesellschaften zunehmen, scheint die Pica eher in den einfacheren Sozialschichten, bei Menschen mit dunkler Hautfarbe und in Entwicklungsländern vorzukommen.

Dabei darf man allerdings sogenannte transkulturelle Aspekte nicht übergehen. Es gilt das Pica-Verhalten mit Krankheitswert von Besonderheiten der Nahrungsaufnahme und sogar der medizinischen Selbstbehandlung abzugrenzen, wie es in verschiedenen Regionen bzw. entsprechenden Volksstämmen üblich, ja Tradition ist. Selbst in unseren Breiten finden sich ja da und dort noch immer bestimmte volksheilkundliche Überzeugungen, dass beispielsweise das Essen von Erde, immer wieder auch das Trinken von Urin einen günstigen Einfluss auf diese oder jene Körperfunktionen habe. Weitere Einzelheiten dazu siehe später.

Was die Definition des Pica-Syndroms anbelangt, bezieht man sich vor allem auf das Diagnostische und Statistische Manual Psychischer Störungen - DSM-IV der Amerikanischen Psychiatrischen Vereinigung (APA), die mindestens folgende Kriterien fordert, um die Diagnose einer Pica zu rechtfertigen:

* Ständiges Essen ungenießbarer Stoffe für mindestens einen Monat lang.
* Das Essen ungenießbarer Stoffe ist für die jeweilige Entwicklungsstufe unangemessen (d.h. was für ein Kleinkind nachvollziehbar ist, lässt sich beim Jugendlichen nicht mehr entschuldigen).
* Das Essverhalten ist nicht Teil einer kulturell anerkannten Praxis (d.h. was in bestimmten Völkern als Tradition oder sogar gesundheitlich sinnvoll gilt, ist dort auch nicht krankhaft).
* Tritt die Störung des Essverhaltens ausschließlich im Verlauf einer anderen seelischen Störung auf (z.B. geistige Behinderung, Schizophrenie oder tiefgreifende Entwicklungsstörung), muss sie schwer genug sein, um diese Diagnose zu rechtfertigen (d.h. bei manchen psychischen Erkrankungen gehört das abnorme Essverhalten zum Krankheitsbild und ist dann kein gesondertes Leiden im Sinne eines Pica-Syndroms).

Spezifische Pica-Verhaltensmuster

Man kann sich denken, dass ein solch abnormes Ess-Verhalten auch zahlreiche Varianten bietet. Doch solche Unterformen werden in der wissenschaftlichen Literatur bisher recht uneinheitlich klassifiziert. Nachfolgend nur einige Aspekte zum besseren Verständnis:

* So wird bei exzessiver Einnahme einer genießbaren Substanz auch von "Food-Pica" gesprochen. Im Gegensatz dazu gibt es dann die "Non-Food-Pica" oder die "Mixed"-Pica.
* Ist der Zustand, der zu einem solchen abnormen Ess-Verhalten veranlasst, offenkundig, so bildet man bisweilen Begriffs-Kombinationen wie die "Schwangerschafts-Pica", also die bekannte Gier auf scharfe, süße oder saure Speisen während der Schwangerschaft (siehe später) usw.
* - Wird die einverleibte Substanz zur speziellen Namens-Gebung genutzt und mit dem Begriff "-phagie" verbunden (vom griechischen: phagein = essen, verzehren, fressen), dann findet man in der Fachliteratur Krankheitsbezeichnungen, die aus der konsumierten Substanz und griechischen Übersetzung für Essen oder Fressen kombiniert sind.
Beispiele:
Amylophagie (Stärke), Cautopyreiophagie (abgebrannte Zündholzköpfchen), Koniophagie (Staub), Geomelophagie (rohe Kartoffeln oder Kartoffelschalen), Geophagie (Erde, Lehm), Gooberphagie (Erdnüsse), Lectophagie (Lattich), Lithophagie (Steine, Kiesel), Pagophagie (Eis, Schnee), Plumbophagie (Blei, bleihaltige Farbe), Stachtophagie (Asche, z. B. von Zigaretten), Trichophagie (Haare), Xylophagie (Holz, z. B. Zahnstocher) u.a.
* Das gleiche gilt für deutschsprachige Begriffe. Beispiele: Gips-Pica, Mehl-Pica, Kohle-Pica, Backpulver-Pica, Kreide-Pica, Zement-Pica, Papier-Pica, Salz-Pica, Seife-Pica, Schaumstoff-Pica, Gummi-Pica, Kaffeesatz-Pica, Tücher-Pica, Gras-Pica, Insekten-Pica u.a.

Werden mehrere Substanzen eingenommen, fällt bisweilen der Begriff einer "Poly-Pica".

Und schließlich gilt als besonders schwer verständliche Pica-Form die

* Koprophagie, die Einnahme von Exkrementen (Stuhl, Kot), was auch eine sexuelle Komponente haben kann (sogenannte sexuelle Paraphilie, siehe das spezielle Kapitel über sexuelle Variationen). Mitunter findet man sie auch bei geistig Behinderten und schwer erkrankten Schizophrenen.

* Ausserdem gibt es die sogenannte Acuphagie, bei der - meist in geschlossenen Anstalten des Strafvollzugs - durch Einnahme von spitzen oder scharfkantigen Objekten innere Verletzungen ausgelöst werden sollen, um damit die notwendige Behandlung bzw. Verlegung auf eine Krankenstation oder in eine Klinik zu erzwingen. Auch beim Münchhausen-Syndrom ist so etwas möglich, wenngleich unter anderen Bedingungen ......... --> http://www.ag-psychosoziale-gesundhei t.de/psychiatrie/pica.html


liebe grüße
totemotte

Hallo
Vielen Dank für die guten Infos! Jetzt weiss ich schon mal wie das heisst. Danke fürs posten!

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23. Juni 2009 um 20:02

Hallo
ich war ungefähr 12-14 jahre alt. so genau weiss ich das nicht mehr.
ich denk mir vielleicht ist mir etwas als kind passiert, was ich verdrängen will! oder...ich weiss nicht.
klar könnte ich auch küchenpapier essen aber das ist ziemlich hart.( gott ist das komisch sowas zu schreiben)
ich esse genug ! also wirklich normal...bin auch nicht 90-60-90 das es damit zu tun haben könnte.
mhm...ob ich hunger hab? hört sich komisch an ...aber ich hab keinen hunger nach essen....sondern hunger nach dem papier.
selbst wenn ich vom essen pappsatt bin, kann ich immer noch locker einiges an papier essen.
nein es schmeckt nach nichts, es sei denn es hat kamillengeruch..oder von dem parfüm was manchmal drin ist.
nein das ist echt kein scherz. es hört sich sehr ungewöhnlich an. ich glaube auch das ich etwas kompensieren möchte...klar sind mir in meiner kindheit einige (für mich) schlimme sachen passiert. aber ich denk mir halt immer. anderen menschen gehts viel schlechter. manche haben nichts zu essen oder werden tag und nacht vergewaltigt....ich beschwichtige alles was mir jeh passiert ist. klar gibt es meine beste freundin die von allem weiss. aber was soll sie tun.. sie ist zum beispiel ganz behütet aufgewachsen. da kann man mit so manchen dingen nicht umgehen...
lg nikita

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26. Juni 2009 um 15:12
In Antwort auf nikita161186

Danke
für deine Antwort. Das wird wohl wirklich das beste sein, allerdings wird das schwer für mich...wie wahrscheinlich für viele!. LG Nikita

Du brauchst keine Angst haben!

Hallo Nikita,

du brauchst wirklich keine Angst vor einem Therapeuten/Psychologen zu haben.

Ich kenne das, ich bin seit fast zwei Jahren in Therapie wegen meiner ES. Ich habe mich innerlich lange dagegen gesträubt, ich dachte, ich brauche das nicht, ich habe mich geschämt dafür. Aber das war absoluter Blödsinn. Meine Therapeutin hilft mir weiter, sie hilft mir alles klarer zu sehenn, die Vergangenheit aufzuarbeiten..... Mir ihr habe ich es geschafft, meine Probleme anzugehen. Und mittlerweile bin ich stolz auf mich, dass ich diesen Schritt gesetzt habe.

Du musst dich nicht schämen, wenn du die Hilfe eines Spezialisten annimmst.

Hab einfach Vertrauen in dich selbst. Dann wirst du es schaffenn.

Der erste Schritt, das erste Gespräch ist schwer. Man fühlt sich unsicher, man schämt sich. Und es kostet Kraft, die Vergangenheit aufzuarbeiten und genau dafür ist die Unterstützung des Therapeuten so hilfreich. Es ist eine tolle Erfahrung, mehr über sich selber zu erfahren und weiterzukommen (auch wenn es manchmal langsam geht).

Ich hoffe, du findest einen Ausweg aus deiner Situation.

Liebe Grüße
Carpediem

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27. Juni 2009 um 19:08

Mentaltraining gegen Eßstörungen ?
Hallo Nikita

Suche eigendlich jemanden für einen Test meines Mentaltrainings
gegen Eßstörungen jeder Art . Hast Du vielleicht Lust ?
Kost nix. Nur Feedback geben.
DirkSchwann@aol.com

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28. Juni 2009 um 16:18

Ballaststoffe
Hallo Nikita,

Papier besteht aus Zellulose, das ist eine normalerweise für Menschen unverdauliche
Stärke und letztlich ein Kohlehydrat.
Da normalerweise unverdaulich, muß es als Ballaststoff angesehen werden. Ballaststoffe sind für die normale Darmbewegung anregend und wichtig. Müsli z.B enthält auch viel davon in den Randschichten des Getreides.
Das würde auch das Hungergefühl bei Zellulosezufuhr erklären, da die ausgelöste Magen-Darm-Bewegung die Verdauungssekretion auslöst, gleichzeitig aber keine Befriedigung der Energiezufuhr erfolgt.
Alternativ wäre eine insgesamt ballaststoffreichere Ernährung (Siehe Wikipedia) zu empfehlen und eine
ausreichende Energieabfuhr durch Sport und Arbeit bei gleichzeitiger Erhöhung der zugeführten Kalorienmenge.
Das Gehirn verbraucht übrigens sehr viel Energie !
Dirk

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29. Juni 2009 um 8:05

Artikel bei wikipedia
Hallo Nikita

Habe in Wikipedia einen Artikel über Pikazismus gefunden.
und auch einen medizinischen Aufsatz unter Literaturhinweis am Ende des Artikels. (Knecht: Pica eine qualitative Appetitstörung. Schweiz Med Wochenschr 1999;129:128792 (PDF)). War ganz gut.

Gruß Dirk

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1. Juli 2009 um 8:37


ach du scheiße!!

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2. Juli 2009 um 19:33
In Antwort auf dirkroald

Artikel bei wikipedia
Hallo Nikita

Habe in Wikipedia einen Artikel über Pikazismus gefunden.
und auch einen medizinischen Aufsatz unter Literaturhinweis am Ende des Artikels. (Knecht: Pica eine qualitative Appetitstörung. Schweiz Med Wochenschr 1999;129:128792 (PDF)). War ganz gut.

Gruß Dirk

@dirk
dank dir!

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27. September 2009 um 14:10

Ess-Störung
Hallo Nikita,

habe ein ähnliches Problem. Bei mir ist es Kreide. Habe jetzt endlich mal ein Bluttest gemacht und festgestellt, daß ich einen sehr schlechten Eisenwert habe. Das Essverhalten könnte daher kommen, habe ich gelesen.

Mach mal großes Blutbild und mal schauen was dabei rauskommt.

Gruß

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4. August 2011 um 12:25

Re: Hilfe, ich esse Papier
Hallo Nikita161186,

ist es denn immer noch aktuell bei dir? oder hast du den Schritt gewagt und bist zu einem Psychologen gegangen?

Gruß

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4. August 2011 um 16:36

Pica
ich würde auch sagen, dass ist das PICA SYNDROM.

Wie ist das nein essverhalten sonst so?? ist du normal? also was heisst schon normal.

aber hast du sonst auch essstörungen, hungern oder (fr)essen??

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31. Mai 2013 um 11:22

Pica syndrom
bei dir handelt es sich um ein syndrom namens pica.wobei deine form noch relativ harmlos ist.die frage ist was ist bei dir der auslöser.langeweile?einsamkeit ?eintönigkeit im leben?es gibt soviele möglichkeiten.oft nehmen menschen die an pica erkrankt sind haare, kot,schaumgummi, insekten, papier, erde, stärke oder ähnliches zu sich.

gruß shigoh

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