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Ich ertrage es nicht mehr...mein Mann und der Alkohol

2. Dezember 2012 um 20:42 Letzte Antwort: 21. Mai 2019 um 13:50

Hallo, ich bin 43 Jahre alt und seit 18 Jahren verheiratet, mein Problem ist sehr umfassend, da es mich schon sehr lange begleitet, schon viel zu lange!
Mein Mann hat seit Jahren ein Alkoholproblem. Im letzten Jahr ging er zur Entgiftung, am zweiten Tag seiner Entlassung erwischte ich ihn wieder mit Alkohol. Alle Bemühungen und Überredungskünste sind bei einem Alkoholiker vergebens!
Er verändert sich auch in seinem Wesen immer mehr, ich erkenne den Mann, den ich einst so sehr geliebt habe nicht mehr wieder!
Er ist agressiv, uneinsichtig, ungerecht, unsensibel und depressiv geworden, man kommt garnicht mehr an ihn heran. Gespräche mit ihm sind immer gleich, sehr anstrengend und irgendwie sinnlos. Vor anderen Leuten, wie seinen Kollegen, macht er mich schlecht, redet von mir, als würde ich ihn schlecht behandeln.
Seit gut sechs Jahren schlafe ich getrennt von ihm, da ich seine Nähe nicht mehr ertrage. Ich hatte aber immer die Hoffnung, dass er die Situation doch noch begreift und sich entsprechende Hilfe holt. Lange genug habe ich auf ihn eingeredet um ihn zur Vernunft zu bringen. Aber nun bin ich mir sicher, es wird nie passieren!
Zur Zeit ist es so schlimm, dass ich kaum noch Besuch empfange und mich issoliere. Ich habe keinen Spaß mehr am Leben und muß mir zu Hause ständig anhören, was für eine schlechte Ehefrau ich doch bin. Ich gehe, wie er, Vollzeit arbeiten und bin zu Hause für alles allein verantwortlich. Zum Glück gibt es noch meine 16 jährige Tochter, die mich zu einem kleinen Teil unterstützt, jedoch von ihm ist schon lange nichts mehr zu erwarten. Jetzt will er mir noch das Geld zuteilen, damit er mehr für sich zur Verfügung hat.
Leider kam noch dazu, dass ich einen Bandscheibenvorfall habe und von Zeit zu Zeit nicht meine Hausarbeit erledigen kann. Das kann er garnicht nachvollziehen, wenn ich weiß, dass ich langsam bin, soll ich doch früher anfangen, sowas kriege ich zu hören!
Ich sehe keine Zukunft mehr für uns, er ändert sich nie und wird mir, wenn ich sie mal brauche, keine große Hilfe sein! Zudem ist er abgrundtief eifersüchtig auf unsere Tochter, seiner Meinung nach kümmere ich mich zu viel um sie. Kann ich nicht nachvollziehen, er hat sich die ganzen Jahre nicht wirklich für sie interessiert. Sie will auch so schnell wie möglich von ihm weg, was ich voll verstehen kann!
Nun das aktuelle Problem, ich will mich von ihm trennen, weil ich diesen Nervenkrieg, mir und meiner Tochter nicht mehr antun will. Als ich es ihm gesagt habe, ist er ausgerastet und hat mir gedroht, mir das Liebste zu nehmen (mein Kind) und sich dann umzubringen.
Was kann ich tun um von diesem Mensch weg zu kommen. Ich habe auch keine Ersparnisse um mir ein neues Leben aufzubauen aber die größte Sorge ist seine Drohung!!!

Ich bin einfach nur ratlos und tief unglücklich, kann so nicht mehr weitermachen!


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3. Dezember 2012 um 11:43

Den Weg weiter gehen.
Als Ehefrau eines Alkoholikers bist du eine Co-Abhängige. Einfach deshalb, weil du unter allen negativen Erscheinungen leidest. Tu dir einen Gefallen und lass dich beraten. Gib deinen Ort & Beratungsstelle & Co-Abhängigkeit bei Google ein.

Dein Mann wird noch einige Versuche unternehmen dich von der Trennung abzuhalten. Ich nehme an, dass er keine richtigen Freunde hat und der Kontakt zu seiner Familie im Laufe der Jahre immer mehr abnahm. Du bist sein letzter Halt. Und eben dies ist nicht gut. Schau mal - eine Entzugstherapie ist sehr, sehr schmerzhaft. Er wird diese nur (erfolgreich - die erste ist selten die, die zum Aufhören führte) machen, wenn es unumgänglich ist. So lange du bei ihm bleibst, wird er keine Notwendigkeit sehen, die enormen Schmerzen eines Entzuges auf sich zu nehmen.

Wenn er mit Drohung (ich bringe mich um oder greife dich oder das Kind an) Erfolg hat, dann wird er immer wieder zu diesem Mittel greifen. In kürzeren Abständen und drastischer. Irgendwann auch mit der Überschreitung von der Ankündigung eines Übels zum aktiven Handeln. Das musst du blokieren. Du darfst nicht auf seine Forderung eingehen.

Du willst also die Trennung? Gut - dann gehe zur Polizei und lasse dich über die Möglichkeit einer polizeilichen Verfügung und eines gerichtlichen Beschlusses mit Kontaktverbot informieren. Es gibt auch etliche Beratungsstellen dafür - einfach mit dem Namen deiner Stadt und dem Begriff "häusliche Gewalt" googlen. Bedenke aber, dass die Polizei anders tickt als eine Beratungsstelle. Wenn du dort Ereignisse schilderst, die strafbare Handlungen zum Inhalt haben, dann werden sie Strafanzeigen fertigen. Ob du willst oder nicht. Das ist gut und richtig, wenn du wirklich die Trennung möchtest. Es ist schlecht, wenn du eigentlich keine Trennung möchtest und nur Ratschläge wolltest.

Eine Gefahrenprognose aus der Ferne ist schwierig bis unmöglich. Allgemein gilt, dass viel gedroht, aber sehr selten im Anschluss gemordet wird.

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4. Dezember 2012 um 11:15
In Antwort auf kanon_831495

Den Weg weiter gehen.
Als Ehefrau eines Alkoholikers bist du eine Co-Abhängige. Einfach deshalb, weil du unter allen negativen Erscheinungen leidest. Tu dir einen Gefallen und lass dich beraten. Gib deinen Ort & Beratungsstelle & Co-Abhängigkeit bei Google ein.

Dein Mann wird noch einige Versuche unternehmen dich von der Trennung abzuhalten. Ich nehme an, dass er keine richtigen Freunde hat und der Kontakt zu seiner Familie im Laufe der Jahre immer mehr abnahm. Du bist sein letzter Halt. Und eben dies ist nicht gut. Schau mal - eine Entzugstherapie ist sehr, sehr schmerzhaft. Er wird diese nur (erfolgreich - die erste ist selten die, die zum Aufhören führte) machen, wenn es unumgänglich ist. So lange du bei ihm bleibst, wird er keine Notwendigkeit sehen, die enormen Schmerzen eines Entzuges auf sich zu nehmen.

Wenn er mit Drohung (ich bringe mich um oder greife dich oder das Kind an) Erfolg hat, dann wird er immer wieder zu diesem Mittel greifen. In kürzeren Abständen und drastischer. Irgendwann auch mit der Überschreitung von der Ankündigung eines Übels zum aktiven Handeln. Das musst du blokieren. Du darfst nicht auf seine Forderung eingehen.

Du willst also die Trennung? Gut - dann gehe zur Polizei und lasse dich über die Möglichkeit einer polizeilichen Verfügung und eines gerichtlichen Beschlusses mit Kontaktverbot informieren. Es gibt auch etliche Beratungsstellen dafür - einfach mit dem Namen deiner Stadt und dem Begriff "häusliche Gewalt" googlen. Bedenke aber, dass die Polizei anders tickt als eine Beratungsstelle. Wenn du dort Ereignisse schilderst, die strafbare Handlungen zum Inhalt haben, dann werden sie Strafanzeigen fertigen. Ob du willst oder nicht. Das ist gut und richtig, wenn du wirklich die Trennung möchtest. Es ist schlecht, wenn du eigentlich keine Trennung möchtest und nur Ratschläge wolltest.

Eine Gefahrenprognose aus der Ferne ist schwierig bis unmöglich. Allgemein gilt, dass viel gedroht, aber sehr selten im Anschluss gemordet wird.

Alles richtig
Es gibt das Mittel der polizeilichen Wegweisung (bei dem Vorliegen von häuslicher Gewalt). Dazu zählt schon die Bedrohung (Androhung von einem Verbrechen).

Das bedeutet allerdings Nägel mit Köpfen zu machen, das heißt, er wird 10 Tage rausgeworfen und muss selber sehen, wie er klarkommt.
In der Zeit hast Du Zeit, Dinge zu regeln (Antrag auf Wohnraumüberlassung, Verfügung nach dem Gewaltschutzgesetz im Rahmen einer einstweiligen Verfügung) und so weiter.

Werder Dir nur im Klaren darüber, was Du möchtest!

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1. August 2014 um 17:06

Trenn dich so schnell wies nur geht!
geh zu einem anwalt und drohe ihm mit zwangslangzeittherapie! wenns nicht anders geht gehe zur polizei sobald er was getrunken hat! zieh so schnell wie möglich weg von ihm oder besser lass dich scheiden und er soll wegziehen! erwirke eine gerichtliche verfügung und benutze seine drohung gegen ihn! kauf dir zur not pfefferspray für dich und deine tochter! du wirst jede hilfe bekommen die du brauchst... ihm ist nicht mehr zu helfen, das weiss ich aus eigener erfahrung!

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20. Mai 2019 um 23:39
In Antwort auf duong_12900221

Trenn dich so schnell wies nur geht!
geh zu einem anwalt und drohe ihm mit zwangslangzeittherapie! wenns nicht anders geht gehe zur polizei sobald er was getrunken hat! zieh so schnell wie möglich weg von ihm oder besser lass dich scheiden und er soll wegziehen! erwirke eine gerichtliche verfügung und benutze seine drohung gegen ihn! kauf dir zur not pfefferspray für dich und deine tochter! du wirst jede hilfe bekommen die du brauchst... ihm ist nicht mehr zu helfen, das weiss ich aus eigener erfahrung!

Hallo zusammen bin neu hier.hab genau das gleiche Problem wie teresa.hab 4kinder der elteste Sohn ist im Internat.komt nur Wochenende zuhause.die ändern 3 sind 8.5.2 jahre.mein Mann Trink sehr füll weiß auch nicht mehr weiter er ist so änderst wen er trinkt erkenne ich ihn nicht mehr.er versucht immer wieder mich zu überreden zu trinken.das tue ich nicht.dan kommen die Sprüche du bist nicht eine gute Ehefrau spukt mich an.verlezt meine Seele nimmt meine Familie im Mund und lestert über sie sind auch brutale Wörter dabei.weis bin seit 13 Jahren mitt ihm verheiratet bin erst 39 was soll ich bloß tun.

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21. Mai 2019 um 13:50
In Antwort auf susi238

Hallo zusammen bin neu hier.hab genau das gleiche Problem wie teresa.hab 4kinder der elteste Sohn ist im Internat.komt nur Wochenende zuhause.die ändern 3 sind 8.5.2 jahre.mein Mann Trink sehr füll weiß auch nicht mehr weiter er ist so änderst wen er trinkt erkenne ich ihn nicht mehr.er versucht immer wieder mich zu überreden zu trinken.das tue ich nicht.dan kommen die Sprüche du bist nicht eine gute Ehefrau spukt mich an.verlezt meine Seele nimmt meine Familie im Mund und lestert über sie sind auch brutale Wörter dabei.weis bin seit 13 Jahren mitt ihm verheiratet bin erst 39 was soll ich bloß tun.

nachdem du nicht gehen willst....  kann man dir keinen rat geben!

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