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Ich dachte es waere vorbei

27. November 2008 um 17:28

Hallo,

ich hatte eine schoene Kindheit bis ich 14 war. Meine Mutter meinte ich sollte abnehmen, bei 64 kg bei 1,69. Ich habe es durchgezogen bis ich nur noch 50 kg wog und nicht mehr aufhoeren konnte. Ich sehe erst heute, wie ich damals aussah. Schrecklich, ich kann nicht verstehen, wie ich damals denken konnte ich sei fett. An mir war nichts dran, aber auch nichts. Mir ging es seelisch total beschissen, ich hatte nur noch schlechte Laune und ein ziemlich schlechtes Verhaeltnis mit meinen Eltern und Schwestern wegen meines Essverhaeltnisses. Ich ass echt gar nichts mehr, nur noch ein Apfel am Tag, es war irgendwie unmoeglich fuer mich geworden mehr zu essen. Dann irgendwann meinten meine Eltern, ich sollte mehr essen, da es sonst ernst werden wuerde. Also ass ich wieder normal und irgendwann ist alles ausser Kontrolle geraten. Ich hatte jeden Tag Fressattacken und habe bis 5 mal am Tag gebrochen. Ich war einfach eine Leiche, ohne Mimik war ich in der Schule. Meine damalige beste Freundin und ich haben damals andere Wege genommen, da sie U.A mich noch mehr unter Druck gesetzt hat und sich ueber meine Krankheit lustig gemacht hatte. Bis heute habe ich noch sehr wenig Kontakt zu ihr, da ich nur fast schlechte Erinnerungen habe und neu anfangen wollte. Mit fast 16 bin ich dann ein halbes Jahr ins Ausland gegangen (Schueleraustausch) und habe sehr viel zugelegt. Ich hatte weiterhin Fressattacken aber musste das Erbrechen auslassen. Also kam ich dann diesen Sommer wieder nach Deutschland und wog 73kg. Ich konnte mich selber nicht ansehen, aber ich wollte versuchen das beste draus machen, meine Bulimie hintermir lassen und neu anfangen. Es war mir klar, dass ich abnehmen musste. Ich habe es geschafft 7kg abzunehmen, aber mehr macht mein Koerper zur Zeit nicht mehr mit. Ich wuerde mich jetzt als "normal" bezeichnet, ich bin zwar nicht die schlankeste, aber auch nicht fett. Jetzt habe ich aber wieder angefangen mit den Fressattakcen und mit dem Erbrechen. Diesmal ist wieder meine Mutter schuld. Sie zwingt mich wieder zum abnehmen und sagt, dass sie mich nicht mehr so sehen kann , da ich einfach nur noch schlimm aussehe und angeblich in "Lebensgefahr" schwebe ^^ was eigentlich nicht stimmt. Ich bin mit meiner 2 Jahre aelteren Schwester in einem Jahrgang (Klasse 12) und fuer uns ist es jetzt auch ziemlich ernst in der Schule geworden. Meine Schwester ist nicht die "hellste" und wenn sie keine guten Noten schreibt, muss ich dafuer Sorgen das wieder auszugleich. Also ich muss dann nur 1en schreiben, weil es meinen Eltern wichtig ist, dass ich spaeter gute Chancen habe. Das moechte ich ja selber, nur dieser Druck ist zu stark und ich kriege keine Luft mehr. Sie sollen mich nicht mit meiner Schwester gleichsetzen, die einfach nur perfekt ist. Sie ist huebsch, sehr duenn und einfach beliebt. Naja jetzt kommt halt dazu, dass ich abnehmen MUSS . Aber mein Koerper spielt da nicht mit. Ich kann eigentlich normal essen, aber wenn ich dann einen Tag versuche etwas weniger zu essen, dann kriege ich gleich eine Fressattacke. Ich fahre jedoch jeden Tag eine Stunde Fahrrad um wenigstens zu versuchen mein Gewicht zu halten, was eigentlich auch klappt, aber meine Mutter will schnell Pfunde purzeln sehen, sonst gibt es Konsekuenzen. Ich habe ihr mal erzaehlt, dass ich Bulimie habe, ihr war es egal und sie hat nichts dazu gesagt. Sie haelt micht fuer psychisch krank, sagt sie jedenfalls jeden Tag. Ich habe im Moment keine Lust mehr auf mein Leben und moechte einfach nur wegrennen oder wegziehen. Ich rede mit meinen besten Freunden darueber, aber die koennen mir auch nicht helfen. Es ist nicht so leicht, wie alle es immer sagen... "Hoer doch einfach damit auf"... Wenn man das so leicht koennte...

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27. November 2008 um 19:30

Hallo amende,
Ich kann dich gut verstehen das mit dem druck deiner Mutter und das sie dich dazu zwingt abzunehmen und ich weis auch das es nicht sehr einfach ist mit der Bulimie oder auch Magersucht aufzuhoern wenn man da einmal drinne steckt in diesem teufelskreis dann kommt man da nicht so leicht wieder raus
hast du schon einmal daran gedacht zu deinem Hausarzt zu gehen dort um hilfe zu bitten ?

Wie alt bist ?

Ich wohne zwar nicht mehr mit meinen Eltern zusammen die zwar von meiner Magersucht wissen aber es nicht verstehen koennen.

Ich wurde immer als kleines Kind gehaenselt und geschlagen von den anderen Kindern und mit 16 Jahren wurde ich sexuell mistbraucht was fuer 3 Jahre lang immer so weiter ging ich habe nie davon irgend jemanden davon erzaehlt weil dieser Mann mir immer gedroht hatte in 1989 wollte ich nur noch von zu hause Deutschland weg aber wo hin das war die frage da ich schon immer gerne mal nach London/England wollte kam ich auf die Idee nach London abzuhauen also packte ich mein Rucksack und mein Reisepass und gng nach London wo ich heute noch lebe,aber ueber diese Zeit hier in London wurde ich sehr krank depressive und rutschte in die Magersucht rein ich wog nur noch 47/48 Kilo bei einer Groesse von 162 in 1997 kam ich in eine Klinik wo ich fuer 2 Monate bleiben musste dort stellte man mich an eine sehr hohe dosies von Anti-Depressivas 40 mg was eine Nebenwirkung hatte anstatts mich besser zu machen wurde ich sehr Nervoes und bekam Heisshunger attacken auf Suesses und von einer Magersuechten die nur 47/48 Kilo wog nahm ich ueber die Zeit sehr viel zu auch als sie die dosies geringert hatten auf 20 mg da machte es keinen unterschied ich endete ab mit einem Gewicht von 85 Kilo was fuer mich viel zu viel war.

Ich hatte wirklich gedacht das ich nach 11/12 Jahren die Magersucht endlich besiegt hatte ich hatte eine Arbeitsstelle als Floristin hatte sogar einen Kurs in Floristik gemacht und ich wollte schon immer einen Gesangsunterricht machen was ich auch vor 5 Jahren gemacht habe und alles verlief prima.

Vor 4 Jahren bin ich in ein anderes Londoner Stadtteil gezogen und so musste ich mir einen neuen Hausearzt suchen was ich auch getan habe.

Ich wollte von den 85 Kilo wieder runter kommen weil es zu viel war und so fragte ich meine neue Aerztin was ich machen koennte die meinte mach eine Diaet,ich fragte sie ob das wirklich eine gute Idee ist mit Depressionen und Magersucht eine Diaet zu machen die Aerztin meinte nur mach dir keine sorgen.

Und so dachte ich mir nichts dabei wenn die Aerztin das so sagt dann muss es ja stimmen.

Und so fing ich an mit einer Gesunden Diaet mit 1500 Kcal am Tag,ich kaufte mir einen Crosstrainer und bin laufen gegangen und ich nahm ab juchuuu was natuerlich sehr toll war aber ich wurde immer wieder sehr depressiv und so ging ich zu meiner Aerztin die aber wieder nur sagte mach dir keine sorgen,dann fing ich an die Kcal zu reduzieren immer mehr und mehr ich bin jetzt auf 800 Kcal am Tag fing also an mehr und mehr Sport zu machen und dann fing ich an die Kcal zu zaehlen und ein Tagebuch zu fuehren wieviel Kcal ich am Tage esse und was ich esse aber ich wurde immer wieder sehr depressive und wieder bin ich zu meiner Aerztin die wieder nur sagte mach dir keine sorgen nimm halt zwei Anti-Depressivas und das ging die die ganze Zeit so weiter.

Ich dachte das mein Gewichtsverlust vom stress kam da ich letztes Jahr sehr viel um die Ohren hatte mein Vater hatte einen Unfall dann hatte Darmkrebs und musste oberiert werden und die Oberation war auch nicht sehr gut verlaufen als ich dann Weihnachten zu hause in Deutschland war und mein Vater sah was ein grosser schock fuer mich war da er so viel abgenommen hatte er wa nur noch Haut und Knochen aber das war es nicht es war etwas anderes.

Im Mai bin ich in eine Selbst Hilfe Gruppe fuer Leute mit ES gegangen da ich von meinem Hausarzt keine grosse hilfe bekomme und dort wurde mir klar weil ich dennen alles erzaehlen musste von anfang an das ich wie in die Magersucht reingerutscht bin und viele in dieser Gruppe meinten zu mir das es ein sehr grosser fehler von meinem Arzt war eine Diaet vor zu schlagen denn Depressionen und Magersucht vertraegt sich nicht mit einer Diaet.

Tja und nun bin ich wieder in dem Mist drinne und nun ist es leider so das auch auch meine Vergangenheit und plus die Diaet zusammenstossen die auch wieder die depressionen ausloesen.

Nun ist mein Gehirn so durcheinander mit Kcal zaehlen und was ich esse und wie viel wenn ich mich im Spiegel anschaue dann sehe ich etwas ganz anderes.


Ich wuensche dir sehr viel kraft.

Viele Liebe Gruesse aus London

xxxx



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1. Dezember 2008 um 8:15

Sorry,
Amende, wenn ich dass jetzt so sage, aber deine Mutter hat echt einen an der Waffel.
Ich meine die setzt dich doch nur unter Druck, mit lernen, mit abnehmen......
Bitte wie sollst du denn gute Noten schreiben wenn sich deine Gedanken immer nur ums abnehmen und ums Essen drehen und was heißt denn bitte wenn du nicht abnimmst hat das Konsequenzen????? Schmeisst sie dich dann raus weil du ein paar Kilo zu viel auf den Rippen hast??? Tut mir leid aber ich kann das gerade echt nicht verstehen, deine Mutter weiß dass du ein Problem mit dem essen hast, zuerst wollte sie dass du mehr isst weil es sonst zu gefährlich werden würde und jetzt zwingt sie dich zum abnehmen. Eine Mutter sollte doch froh sein wenn ihr Kind GESUND ist egal obs ein bissl mehr drauf hat, es ist ok wenn du dich selbst zu dick findest und abnehmen möchtest aber doch nicht unter Druck deiner Mutter denn dass wird sowieso nicht klappen!!!
L.G.
Sanna

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