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Ich brauche Hilfe.

17. April 2017 um 22:26 Letzte Antwort: 19. April 2017 um 21:29

Hallo.. 
ich bin mir ziemlich sicher, dass ich hier nicht im richtigen Forum dafür bin,  aber ich fühle mich so hilflos.  

Ich bin gerade mal 18 Jahre alt. Habe gerade die Ausbildung angefangen, nachdem ich mein Versuch mein Abitur zu machen hingeschmissen habe.  
Ich bin noch so jung und doch will ich dieses Leben nicht.  
Dass das nicht normal ist,  dass das kein gesundes denken ist und das ich Hilfe brauche weiß ich.  Schon ewig.  Ich denke seit dem ich 13 bin nichts gutes von mir.  Diese Depressionen, das Selbstmitleid und mein geistiges Bild von mir gehören seit Jahren dazu.  Ich hab mich mehrfach an meinen Hausarzt (teilzeit Psychologe) aber auch an eine Kinder und Jugendpsychologin gewandt.  2teres als ich Burn out hatte mit 17. Also nun etwas mehr als ein Jahr her. 
Die nette Dame hat dann aber versucht mir als Diagnose zu erzählen, dass ich meine Eltern hasse und Ihnen die Schuld gebe.  Der einzige Grund weshalb ich noch einen Herzschlag habe,  sind meine Eltern.  
Befinde mich derzeit auch in einer autogene Trainingsmethode bei meinem Hausarzt, versuche es ernst zu nehmen. Und es hilft beim entspannen, aber die Gedanken, die das Problem sind,  bleiben.  

Ganz abgesehen von meinem Selbsthass figurbedingt (jeder trägt diesbezüglich sein eigenes Päckchen) habe ich Hass gegenüber meiner Persönlichkeit. Ich kann nichts, ich bin nichts besonderes, ich bin unauffällig, habe keine Hobbys und schon gar keine Zeit mehr dafür seit ich arbeite.   

Ich distanziere mich von allen.  Meinen Eltern,  meinen Freundinnen, meinem Freund.  
ich fühle mich schrecklich einsam, obwohl ich alle um mich herum habe.  Ich könnte in einer Bahn voller enger Freunde sitzen, aber trotzdem bin ich einsam.  

Ich hasse die Ausbildung in die ich irgendwie reingefallen bin,  weil ich keine andere Stelle bekommen habe.  Dieses 8h am Tag arbeiten und anschließend nicht mehr fähig sein zu irgendwelchen Aktivitäten.  Nichtmal Wäsche waschen schaff ich.  
Ich esse tagsüber nicht,  ich trinke nicht. Nur mit meinen Eltern am abendessenstisch. Wenn es heißt, ich mach mir selbst was,  fällt auch das aus. 
Ich könnte mir ständig die Beine Aufritzen und kiff mir abends die Birne zu.  Ich hab das Gefühl in meinem Leben viel verpasst zu haben. Habe schon immer nur funktioniert.  Wenn ich alles was ich denken würde hier schreiben wuerde, wär es zu lang.  Bei Fragen geh ich weiter drauf ein. Ich habe Albträume. Ich will Abschied nehmen.  Ich hab dieses Leben nicht verdient und ich halte diesem System nicht stand.  
Bitte bitte bitte,  ich brauche Tipps, oder sowas um zu überleben. Ich hab Angst 

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18. April 2017 um 21:57

Habe mehrmals Blutteste hormonbedingt machen lassen.. alles top. Medikamente nehm ich nur die Pille und seit kurzem ein Medikament was die Muskeln entspannen soll, da ich Probleme mit Verspannungen habe. 
Ich kiffe, um schlafen zu koennen bzw. um mal runter zu  kommen. Nicht oft, nicht regelmaessig. Ich bin 1.70 groß und wiege 70 kg ca., wiege mich zu selten .

Es ist moeglich dass mit 13 ein paar Mobbingattacken waren, gab da mal son zeitraum.. dann fingen essstörungen und SVV an, was ich schnell selbst in den Griff bekommen hab. SVV leider zeitweise immer noch.. an ganz schlechten Tagen. Erst seit kurzem wieder.. 

Naja, ich bin sowieso jemand, der ganz große Probleme hat jemanden an sich ran zu lassen, da hat die Therapeutin leider sich sehr ins Bein geschossen als sie meinen Eltern die Schuld gab.. 

Wie läuft denn so die Umprogrammierung ab? Noch nie etwas davon gehört..
 

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19. April 2017 um 21:29

Ich werd mich informieren.  Erstmal vielen Dank für die tollen Antworten. 
Es ist das erste Mal seit Jahren,  dass ich mich verstanden fühle. 

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