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Ich brauche Hilfe

8. Dezember 2015 um 19:10

Ihr Lieben, ich wende mich heute an euch, weil es mir seit einigen Wochen, insbesondere der letzen Tage sehr schlecht geht. Es betrifft weniger den Punkt Essstörung, wobei ich seit Tagen auch keinen Appetit habe....

Meine Situation ist furchtbar. Ich möchte nicht in einem anderen Forum schreiben, weil ich dort niemanden kenne. Hier weiß ich, dass mich einige noch kennen, die früher so oft für mich da waren. Und ich weiß einfach nicht mehr wohin mit meiner Traurigkeit, mit meiner Angst und all meinen Schmerzen...

Ich ertrage seit geraumer Zeit Psychoterror an meiner Arbeit, einige Kollegen wurden rausgemobbt. Ich wurde bei einem Gespräch von der Chefin zutiefst gedemütigt. Sie hat mich persönlich, aber auch meine pädagogische Arbeit entwürdigt...eine halbe Stunde hat sie mir (unbegründete) Vorwürfe an den Kopf geschmissen, bis ich in Tränen aufgelöst war,...danach hat sie weiter gemacht.
Ich möchte hier nicht ins Detail gehen, Schweigepflicht etc. aber ich geh seit Monaten unter Bauchschmerzen und Übelkeit zur Arbeit. Ich habe ihr eine Schreiben zukommen lassen und ihr genau das geschildert, was mich zutiefst verletzt hat.

Der Arzt hat mich diese Woche krank geschrieben...ich bin fertig, leer, habe Angst, habe Existenzängste, weil ich dort nicht weiter arbeiten kann, jedoch kaum in der Lage bin, mir etwas Neues zu suchen. Heute habe ich in einer Einrichtung hospitiert. Ich hoffe dass ich mein Anerkennungsjahr dort absolvieren kann...ich habe momentan Angst um meine Ausbildung.
Ich bin nur am Routieren...seit Monaten, ich arbeite 32 Std/Woche in der KIta und nebenher noch Schule...insgesamt 50 Std/Woche...plus lernen...mein Examen ist auch im nächsten Jahr, Ende Mai.

Ich komme nach der Arbeit heim, bin fertig, müde,...esse was und fall ins Bett. Ich hatte in letzter Zeit weder die Kraft, noch die Zeit etwas für die Schule zu tun. Die letzte Klausur konnte ich nicht mitschreiben (glücklicherweise hat mich mein Lehrer befreit und lässt mich nachschreiben)...

Aber das ist ist kein Zustand. Ich zweifle momentan an, überhaupt die pädagogische Richtung eingeschlagen zu haben...ich hätte von Anfang an meinem Herzen folgen sollen, meiner wirklichen Berufung...
Jetzt steh ich wieder an dem Punkt, alles abbrechen zu wollen.
Ich kann einfach nicht mehr. Ich fühle nur noch Leere, Angst und habe das Gefühl durchzudrehen.
Gestern hab ich mit dem Kopf gegen die Wand geschlagen, ...sowas kenne ich noch aus meiner depressiven Zeit...ich habe große Angst, dass ich wieder krank werde.

Bulimische Rückfälle gab es auch (aber wenige, dafür, dass ich so sehr unter Druck bin), aber momentan bin ich einfach nur regungslos, angstbesetzt und frage mich, wann diese ewigen Prüfungen aufhören...wann der da oben endlich mit mir zufrieden sein wird...? Wann...?

Danke für's Zuhören! Ihr seid toll!
Susi

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8. Dezember 2015 um 19:38

Liebe Susi
Was wäre denn dein gewesen, wenn du deinem Herz gefolgt wärst, deiner Berufung ?
Ist es nicht jetzt noch möglich ?

Lieber ein Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende...

Ich habe auch mein erstes Studium abgebrochen und einen anderen Weg eingeschlagen.

Es ist schwer, da Ratschläge zu geben.
Verstand sagt: Bis Mai ist es nicht mehr lange, und du hast etwas "in der Tasche" .... aber gerade bei psychischen Erkrankungen (du schreibst auch von Depression) muss man sehr achtsam mit sich sein und im Zweifelsfall eher die Reißleine ziehen.

Pass gut auf dich auf !

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8. Dezember 2015 um 20:31
In Antwort auf gereon_12076287

Liebe Susi
Was wäre denn dein gewesen, wenn du deinem Herz gefolgt wärst, deiner Berufung ?
Ist es nicht jetzt noch möglich ?

Lieber ein Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende...

Ich habe auch mein erstes Studium abgebrochen und einen anderen Weg eingeschlagen.

Es ist schwer, da Ratschläge zu geben.
Verstand sagt: Bis Mai ist es nicht mehr lange, und du hast etwas "in der Tasche" .... aber gerade bei psychischen Erkrankungen (du schreibst auch von Depression) muss man sehr achtsam mit sich sein und im Zweifelsfall eher die Reißleine ziehen.

Pass gut auf dich auf !

Danke für deine Antwort!
Ich habe mein Studium aufgrund von Depressionen und Essstörungen damals abgebrochen, ich habe bisher keine abgeschlossene Ausbildung. Diesmal darf ich unter gar keinen Umständen abbrechen. Ich werde im Januar 30 Jahre alt, so langsam wird es Zeit, dass ich mal eine Sache im Leben zu Ende bringe!

Schreiben, insbesondere die Lyrik, ist das, worin ich meine Berufung sehe...das ist im Grunde das, wonach seit Jahren alles in mir schreit. Ich habe auch schon ein Werk eingereicht, dass vom Brentano Verlag veröffentlicht wird
Den literarischen Weg möchte ich nach der Ausbildung intensiv angehen...Das ist alles was meine Seele braucht: schreiben!

Ich möchte einer sinnhaften Berufung nachgehen, etwas dass mich und andere berührt, das bleibende Spuren hinterlässt, wofür ich positive Resonanz bekomme, etwas das mir keiner nehmen kann und worin ich mich komplett fühle-als der Mensch, der ich bin. Und das ist einzig und allein die Welt der Worte...

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8. Dezember 2015 um 22:16

Liebste Susi,
es bricht mir das Herz, dass es dir so schlecht geht.

Also erstmal muss ich sagen, dass ich schon lange sehr den Hut vor dem ziehe, was du leistest. Ich hätte das niemals auch nur eine Woche geschafft.
Was deine Leitung da gemacht hat, ist unter aller Sau. Ich würde dir raten dich auf jeden Fall an den Träger zu wenden - vielleicht auch einfach schriftlich. Wenn du willst helf ich dir.

Ich würde definitiv vorschlagen dort nicht mehr zu arbeiten. Vielleicht auch einfach in Absprache mit der Schule, das ist nicht Zumutbar, ganz einfach, da kann dich kein Mensch zu zwingen. (Schikane aus der KiTa Arbeit kenne ich auch, aber nicht in der Dimension, wie das bei dir stattfindet, ich fühle also sehr, sehr mit dir. Und mein letztes Praktikum war auch fürn Allerwertesten.)
Liebe Susi, es gibt definitiv die Möglichkeit, das anders zu gestalten. Du musst es nur zulassen. Was verständlicherweise sehr schwer und stressig ist, vor allem wenn Existenzängste ins Spiel kommen...
Aber nimm dir erstmal die Zeit die du brauchst frei. Um Kraft zu sammeln und ich hoffe du siehst deinen Liebsten über die Feiertage, sodass du wieder viel Kraft tanken kannst.

Die Ausbildung kannst du definitiv beenden - bis Mai ist fast geschafft. Und dein Anerkennungsjahr kommt ja danach. Und nach einer Verschnaufpause über die Feiertage wirst du bestimmt auch was neues finden, weil du ein großartiger Mensch bist. Du bist so warmherzig, sympathisch und mehr als kompetent, dass du dir da überhaupt keine Sorgen machen musst, eine 30 Std Stelle zu bekommen.
(Ich verstehe die Struktur deiner Ausbildung nicht ganz, warum musst du eigentlich überhaupt 30 Std nebenbei arbeiten? Pflicht, oder wegen dem Geld? Gibt es auch die Alternative ansonsten ALG II zu beziehen, bis du was neues gefunden hast?)

Ach Susi, ich hoff ich erschlage dich nicht, mit den Ratschlägen. Ich will eigentlich nur damit sagen, dass dir jetzt erstmal jeder den Buckel runter rutschen soll und du einfach bis Neujahr krank feiern sollst. Auch einfach, weil du im Moment krank bist. Und vor allem musst du unglaublich viel Acht jetzt auf dich geben, damit diese ganze Scheiße nicht von vorn los geht. Das ist nicht der Sinn einer Ausbildung.

Liebe Susi, ich bin rund um die Uhr für dich da. Wenn du Hilfe brauchst melde dich jederzeit. Ich lass dich nicht hängen!

Fühl dich ganz lieb umarmt. Ich denk an dich!

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8. Dezember 2015 um 22:17
In Antwort auf blamimibla

Liebste Susi,
es bricht mir das Herz, dass es dir so schlecht geht.

Also erstmal muss ich sagen, dass ich schon lange sehr den Hut vor dem ziehe, was du leistest. Ich hätte das niemals auch nur eine Woche geschafft.
Was deine Leitung da gemacht hat, ist unter aller Sau. Ich würde dir raten dich auf jeden Fall an den Träger zu wenden - vielleicht auch einfach schriftlich. Wenn du willst helf ich dir.

Ich würde definitiv vorschlagen dort nicht mehr zu arbeiten. Vielleicht auch einfach in Absprache mit der Schule, das ist nicht Zumutbar, ganz einfach, da kann dich kein Mensch zu zwingen. (Schikane aus der KiTa Arbeit kenne ich auch, aber nicht in der Dimension, wie das bei dir stattfindet, ich fühle also sehr, sehr mit dir. Und mein letztes Praktikum war auch fürn Allerwertesten.)
Liebe Susi, es gibt definitiv die Möglichkeit, das anders zu gestalten. Du musst es nur zulassen. Was verständlicherweise sehr schwer und stressig ist, vor allem wenn Existenzängste ins Spiel kommen...
Aber nimm dir erstmal die Zeit die du brauchst frei. Um Kraft zu sammeln und ich hoffe du siehst deinen Liebsten über die Feiertage, sodass du wieder viel Kraft tanken kannst.

Die Ausbildung kannst du definitiv beenden - bis Mai ist fast geschafft. Und dein Anerkennungsjahr kommt ja danach. Und nach einer Verschnaufpause über die Feiertage wirst du bestimmt auch was neues finden, weil du ein großartiger Mensch bist. Du bist so warmherzig, sympathisch und mehr als kompetent, dass du dir da überhaupt keine Sorgen machen musst, eine 30 Std Stelle zu bekommen.
(Ich verstehe die Struktur deiner Ausbildung nicht ganz, warum musst du eigentlich überhaupt 30 Std nebenbei arbeiten? Pflicht, oder wegen dem Geld? Gibt es auch die Alternative ansonsten ALG II zu beziehen, bis du was neues gefunden hast?)

Ach Susi, ich hoff ich erschlage dich nicht, mit den Ratschlägen. Ich will eigentlich nur damit sagen, dass dir jetzt erstmal jeder den Buckel runter rutschen soll und du einfach bis Neujahr krank feiern sollst. Auch einfach, weil du im Moment krank bist. Und vor allem musst du unglaublich viel Acht jetzt auf dich geben, damit diese ganze Scheiße nicht von vorn los geht. Das ist nicht der Sinn einer Ausbildung.

Liebe Susi, ich bin rund um die Uhr für dich da. Wenn du Hilfe brauchst melde dich jederzeit. Ich lass dich nicht hängen!

Fühl dich ganz lieb umarmt. Ich denk an dich!

P. S.:
Dein Männe kann nach deiner Ausbildung die Kohle ranschaffen und du gehst in Teilzeit deinen Traum studieren!
Definitiv. Ist schon beschlossene Sache!

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8. Dezember 2015 um 22:42
In Antwort auf blamimibla

P. S.:
Dein Männe kann nach deiner Ausbildung die Kohle ranschaffen und du gehst in Teilzeit deinen Traum studieren!
Definitiv. Ist schon beschlossene Sache!


Du bist mein Lieblingsmensch! Dankeschön für deine warmen Worte.
Theoretisch muss ich neben der Ausbildung gar nicht arbeiten...ich mach das nur des Geldes wegen.
32 Std. war die Einstellungsbedingung der Kita. Und ich dachte, die wär gut...mein alter Job war ja auch nicht grad der Hit (da wurde ich auch gemobbt). Also, entweder bin ich zu lieb und lass mir alles gefallen oder ich bin zu lieb und lass mir alles gefallen Aber damit ist jetzt Schluss...!

Vielleicht such ich mir nen Minijob bis zum AJ-irgendwas hirnloses, wie Tellerwaschen...dann hab ich wenigstens den Kopf frei für die Schule...mein Männe würde mich finanziell unterstützen...

Bisher ging es immer irgendwie weiter...i will survive!

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8. Dezember 2015 um 23:31
In Antwort auf patchsu


Du bist mein Lieblingsmensch! Dankeschön für deine warmen Worte.
Theoretisch muss ich neben der Ausbildung gar nicht arbeiten...ich mach das nur des Geldes wegen.
32 Std. war die Einstellungsbedingung der Kita. Und ich dachte, die wär gut...mein alter Job war ja auch nicht grad der Hit (da wurde ich auch gemobbt). Also, entweder bin ich zu lieb und lass mir alles gefallen oder ich bin zu lieb und lass mir alles gefallen Aber damit ist jetzt Schluss...!

Vielleicht such ich mir nen Minijob bis zum AJ-irgendwas hirnloses, wie Tellerwaschen...dann hab ich wenigstens den Kopf frei für die Schule...mein Männe würde mich finanziell unterstützen...

Bisher ging es immer irgendwie weiter...i will survive!

Liebste Susi,
mir fällt ein Stein vom Herzen, dass du wieder zuversichtlicher schreibst. Ich hoffe du fühlst dich auch so und es wirkt nicht nur so.

Ja, man kommt einfach immer unter die Räder, wenn man nicht nein sagt oder nein sagen kann... Gutmütigkeit wird nicht geschätzt. Das ist ne Kompetenz die wir uns beide erarbeiten müssen.

Ich finde das klingt gut. Erstmal Ruhe und dann schaust du mal in Ruhe was sich anbietet und sich richtig anfühlt.

Fühl dich ganz, ganz lieb gedrückt, liebe Susi. Ja, das Leben geht immer irgendwie weiter. Aber für dich will ich nur das Beste vom Besten, denn das ist gerade gut genug.

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8. Dezember 2015 um 23:54

Ich erkenne mich wieder
Hallo. Ich erkenne mich in deiner Situation wieder und weiss wie du dich fühlst. Wenn du möchtest schreib mir doch eine Nachricht. Ich würde mich freuen. Liebe Grüße Lilli

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9. Dezember 2015 um 15:13

Liebe Susi,
ich befürchte ich bin dir gerade keine große Hilfe bei deinem Problem , da ich gerade selbst - essenstechnisch zwar absolut stabil - jobtechnisch bzw. eher "karrieretechnisch" (kompliziert zu erklären) gerade etwas zu kämpfen habe.

Aber ich wollte dir zumindest schreiben, dass es mir sehr, sehr leid tut, dass du gerade so eine unerträgliche Situation auf der Arbeit ertragen musst! Bin gerade (unbekannterweise) richtig wütend auf deine Chefin! Lass dir bitte nicht einreden, dass mit dir und deiner pädagogischen Arbeit irgendetwas nicht stimmt. Nach dem, was du in den letzten Jahren hier geschrieben hast, bist du jemand, dem ich (wenn es bei mir und meinem Freund soweit ist ) jederzeit meine Kinder anvertrauen würde!!!

Es ist auf jeden Fall gut, dass du erstmal krankgeschrieben bist und hoffentlich bis Ende des Jahres erst einmal etwas Kraft sammeln kannst und dein Gedanken ordnen kannst.

Pass auf dich auf, liebe Susi, und lass dich bitte, bitte nicht verunsichern! Du bist ein wundervoller Mensch! Ich finde es übrigens toll, dass das Schreiben dein Herzenswunsch ist und ich kann mir das bei dir, nach dem was du hier so geschrieben hast, sooo gut vorstellen!

Glaub an deine Träume, egal, was andere davon denken (wichtig ist nur, was du und dein Freund davon denken).

Nochmal: Pass auf dich auf, liebe Susi, und lass dich bitte, bitte nicht verunsichern!

Traumverloren


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9. Dezember 2015 um 20:09
In Antwort auf traumverloren1

Liebe Susi,
ich befürchte ich bin dir gerade keine große Hilfe bei deinem Problem , da ich gerade selbst - essenstechnisch zwar absolut stabil - jobtechnisch bzw. eher "karrieretechnisch" (kompliziert zu erklären) gerade etwas zu kämpfen habe.

Aber ich wollte dir zumindest schreiben, dass es mir sehr, sehr leid tut, dass du gerade so eine unerträgliche Situation auf der Arbeit ertragen musst! Bin gerade (unbekannterweise) richtig wütend auf deine Chefin! Lass dir bitte nicht einreden, dass mit dir und deiner pädagogischen Arbeit irgendetwas nicht stimmt. Nach dem, was du in den letzten Jahren hier geschrieben hast, bist du jemand, dem ich (wenn es bei mir und meinem Freund soweit ist ) jederzeit meine Kinder anvertrauen würde!!!

Es ist auf jeden Fall gut, dass du erstmal krankgeschrieben bist und hoffentlich bis Ende des Jahres erst einmal etwas Kraft sammeln kannst und dein Gedanken ordnen kannst.

Pass auf dich auf, liebe Susi, und lass dich bitte, bitte nicht verunsichern! Du bist ein wundervoller Mensch! Ich finde es übrigens toll, dass das Schreiben dein Herzenswunsch ist und ich kann mir das bei dir, nach dem was du hier so geschrieben hast, sooo gut vorstellen!

Glaub an deine Träume, egal, was andere davon denken (wichtig ist nur, was du und dein Freund davon denken).

Nochmal: Pass auf dich auf, liebe Susi, und lass dich bitte, bitte nicht verunsichern!

Traumverloren


Dankeschön, meine Liebe!
Ich treffe immer wieder auf so wunderbare Menschen, die mich sehen, obwohl sie mich noch nie gesehen haben...
Es tut so gut und gibt mir unbändige Kraft, solche Worte zu hören, von Menschen, bei denen ich spüren kann, dass sie es genauso meinen, wie sie es sagen.

Das sind Menschen, die ich auch nicht vergesse. Menschen, die immer wieder in meinen Gedanken auftauchen, in verschiedenen Situationen denk ich dann: na, was würden Mimi oder du, was würden Chillischote, Giuseppina, Kroko oder Anne, Dori und all die Anderen jetzt sagen...und Nus natürlich
Ihr seid in meinem Herzen fest verankert und ich freue mich, dass es anderes herum genauso ist.

Zum Glück habe ich auch hier einpaar wirklich gute Freunde vor Ort, die mich unterstützen.
Ich merke, dass es im Leben wirklich das allerwichtigste ist Freunde zu haben. Mir war das vorher nie so bewusst, als Jugendlicher hatte man seine Mädels - Clique für Liebeskummer etc.

Heute geht es um so viel mehr, vielleicht hat jedes Alter seine Aufgaben, aber ich fühle mich heute öfter mit dem Leben konfrontiert und in Konflikten, die an die Substanz gehen, als damals.
Klar, war Liebeskummer schlimm, blöde Lehrer, schlechte Noten.
Heute sind es existenzielle Sorgen, Probleme, Aufgaben, die man alleine lösen muss, Wege, Entscheidungen, Sackgassen, die man aushalten muss, für die man sich rechtfertigen muss, Fehler, für die man selbst verantwortlich ist und zu denen man stehen muss - man muss für sich selbst einstehen und an sich glauben. Und das ist oftmals das Schwerste, weil die Schonzeit vorüber ist und man nun die knallharten Fakten oder Meinungen anderer zu hören bekommt.

Der Übergang/die Vorbereitung für diese Zeit scheint an mir vorüber gezogen...plötzlich ist man erwachsen!
Und das erlebe ich ziemlich brutal und rasant...wie wahrscheinlich die meisten sensiblen Seelen hier!

Trotzdem bin ich froh, dass ich feinfühlig bin, dass ich mich nicht verbiegen lasse für diese Ellenbogengesellschaft. Dass ich den Menschen ansehe und mir nicht überleg, welchen Nutzen ich, aus bestimmten Handlungen, für mich selbst ziehe...ohne Rücksicht auf den Anderen.

Wir brauchen alle einander! Wir brauchen echte Freunde, um dieses Leben zu meistern...denn durch sie wissen wir stets wer wir sind!
Ich bin dankbar dafür!
Danke für deinen liebevollen Beitrag!

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9. Dezember 2015 um 23:59


Oh du Liebe!

Komme gerade aus der Bibliothek und wollte nur noch mal schnell nachschauen, ob du vielleicht geantwortet hast und bin gerade total überwältigt von deiner Antwort.

Mir würde gerade so viel dazu einfallen, aber ich bin gerade leider viel zu müde (bin seit 7 Uhr unterwegs gewesen). Daher nur ganz kurz: Familie und Freunde sind wirklich so wichtig! Hatte letzte Woche einen ganz blöden Tag und auf dem Weg nach Hause bin ich am Alexanderplatz an einer ganz, ganz tollen Straßensängerin vorbeigekommen und habe zum Glück (nachdem ich vier Lieder lang gebannt stehen geblieben bin)spontan Ihr Album gekauft und ihre Lieder geben mir seitdem ganz viel Kraft.

Da ich noch in Erinnerung habe, dass du auch sehr musikaffin bist (ich kann mich noch an die eindrücklichen Berichte von den Musikwochenenden erinnern), sende ich dir mal den Link zu der Homepage der Musikerin:

http://www.elenofficial.com/

Zum einen finde ich ihre Geschichte sehr berührend, zum anderen musst du dir unbedingt das Lied "Nobody Else" anhören und dann denke bitte ganz fest daran, liebe Susi:
"There is nobody else like you!" und auch wenn gerade alles drunter und drüber zu gehen scheint, es gibt Menschen, die dich genau für das, was du bist, wertschätzen!

Fühl dich umarmt
Traumverloren

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10. Dezember 2015 um 11:40
In Antwort auf traumverloren1


Oh du Liebe!

Komme gerade aus der Bibliothek und wollte nur noch mal schnell nachschauen, ob du vielleicht geantwortet hast und bin gerade total überwältigt von deiner Antwort.

Mir würde gerade so viel dazu einfallen, aber ich bin gerade leider viel zu müde (bin seit 7 Uhr unterwegs gewesen). Daher nur ganz kurz: Familie und Freunde sind wirklich so wichtig! Hatte letzte Woche einen ganz blöden Tag und auf dem Weg nach Hause bin ich am Alexanderplatz an einer ganz, ganz tollen Straßensängerin vorbeigekommen und habe zum Glück (nachdem ich vier Lieder lang gebannt stehen geblieben bin)spontan Ihr Album gekauft und ihre Lieder geben mir seitdem ganz viel Kraft.

Da ich noch in Erinnerung habe, dass du auch sehr musikaffin bist (ich kann mich noch an die eindrücklichen Berichte von den Musikwochenenden erinnern), sende ich dir mal den Link zu der Homepage der Musikerin:

http://www.elenofficial.com/

Zum einen finde ich ihre Geschichte sehr berührend, zum anderen musst du dir unbedingt das Lied "Nobody Else" anhören und dann denke bitte ganz fest daran, liebe Susi:
"There is nobody else like you!" und auch wenn gerade alles drunter und drüber zu gehen scheint, es gibt Menschen, die dich genau für das, was du bist, wertschätzen!

Fühl dich umarmt
Traumverloren

Hey Liebes,
Ich habe mir soeben das Video angesehen...gefällt mir gut
Ich habe auch einen musikalischen Geheimtipp für dich: Die Band heißt "Oh lonesome me" kommt ebenso aus Berlin und meine beste Freundin ist zudem noch eine der großartigen Band-Sängerinnen. Wenn du magst, hör mal rein. Mit ihrer Musik hat sie mich in manch einer Lebenskrise aufgefangen und mir neuen Mut gegeben oder sie war einfach nur da...mit ihrer Stimme, all ihrer Wärme und Liebe!

https://www.youtube.com/watch?v=6R1y_BfvuZ8

Anbei der Link zu einem Fernsehauftritt. Bei ca 6 Minuten kommt einer meiner Lieblingssongs...falls du dir nicht den ganzen Beitrag ansehen willst...Youtube hat noch mehr Auftritte von den Beiden...und in Berlin geben sie viele Konzerte...ich konnte leider bisher bei keinem dabei sein...Aber ich trage die Musik und Anne in meinem Herzen!

Viel Spaß beim Reinhören!

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11. Dezember 2015 um 0:18
In Antwort auf patchsu

Hey Liebes,
Ich habe mir soeben das Video angesehen...gefällt mir gut
Ich habe auch einen musikalischen Geheimtipp für dich: Die Band heißt "Oh lonesome me" kommt ebenso aus Berlin und meine beste Freundin ist zudem noch eine der großartigen Band-Sängerinnen. Wenn du magst, hör mal rein. Mit ihrer Musik hat sie mich in manch einer Lebenskrise aufgefangen und mir neuen Mut gegeben oder sie war einfach nur da...mit ihrer Stimme, all ihrer Wärme und Liebe!

https://www.youtube.com/watch?v=6R1y_BfvuZ8

Anbei der Link zu einem Fernsehauftritt. Bei ca 6 Minuten kommt einer meiner Lieblingssongs...falls du dir nicht den ganzen Beitrag ansehen willst...Youtube hat noch mehr Auftritte von den Beiden...und in Berlin geben sie viele Konzerte...ich konnte leider bisher bei keinem dabei sein...Aber ich trage die Musik und Anne in meinem Herzen!

Viel Spaß beim Reinhören!

Wunderschön ....
... die beiden haben auf jeden Fall gerade einen neuen Fan gewonnen. Ich werde die Augen aufhalten, wann "Oh lonesome me" mal wieder in Berlin auftritt und mich mit einem Konzertbesuch belohnen, wenn es bei mir arbeitstechnisch wieder ruhiger wird ...
Im Lauf des Wochenendes komme ich auch endlich mal dazu, dir inhaltlich zu antworten. War heute schon wieder erst um 22.00 Uhr zu Hause und werde jetzt (nachdem ich erstmal gekocht und zu Abend gegessen habe) todmüde ins Bett fallen.

Ich sende dir ganz viel Kraft!
Traumverloren

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14. Dezember 2015 um 13:08

Dauerhaft niedergeschlagen...
Hallo ihr Lieben!
Ich fühl mich so leer und es wird jeden Tag schlimmer...ich bin tieftraurig und das Leben verschwimmt vor mir. Ich weiß nicht wie ich aus diesem Tief kommen soll. Mir erscheint alles so sinnlos. Was soll ich bloß tun? Ich esse wieder, dennoch fühl ich mich kraftmäßig am Ende. Ich bin so unendlich einsam, ich fühl mich allein, obwohl ich so viel habe; großartige Freunde, einen liebevollen Freund (der aber nunmal nicht bei mir ist).

Ich fühl mich nicht bei mir, in mir...ich spüre nur Traurigkeit, Leere und Einsamkeit!
Ich weiß nicht mehr weiter...es muss etwas geschehen. Ich warte und fühle, dass das nicht alles in meinem Leben sein kann. Ich finde darin keine Erfüllung, keine Zufriedenheit!

Ich weiß, solche Phasen hatte ich früher oft und sie vergingen wie von selbst. Dennoch macht es mir Angst, dass diese zurückkehren.
Ich hatte es doch geschafft, die Depression besiegt...

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14. Dezember 2015 um 17:58
In Antwort auf patchsu

Dauerhaft niedergeschlagen...
Hallo ihr Lieben!
Ich fühl mich so leer und es wird jeden Tag schlimmer...ich bin tieftraurig und das Leben verschwimmt vor mir. Ich weiß nicht wie ich aus diesem Tief kommen soll. Mir erscheint alles so sinnlos. Was soll ich bloß tun? Ich esse wieder, dennoch fühl ich mich kraftmäßig am Ende. Ich bin so unendlich einsam, ich fühl mich allein, obwohl ich so viel habe; großartige Freunde, einen liebevollen Freund (der aber nunmal nicht bei mir ist).

Ich fühl mich nicht bei mir, in mir...ich spüre nur Traurigkeit, Leere und Einsamkeit!
Ich weiß nicht mehr weiter...es muss etwas geschehen. Ich warte und fühle, dass das nicht alles in meinem Leben sein kann. Ich finde darin keine Erfüllung, keine Zufriedenheit!

Ich weiß, solche Phasen hatte ich früher oft und sie vergingen wie von selbst. Dennoch macht es mir Angst, dass diese zurückkehren.
Ich hatte es doch geschafft, die Depression besiegt...

Liebe Susi,
es tut mir wahnsinnig leid, dass es dir immer schlechter geht.

Bist du noch länger krank geschrieben und hast die Möglichkeit zu deinem Freund zu fahren? Oder dich mit netten Freunden zu verabreden?

Ich finde zur Ruhe kommen nicht verkehrt, aber du bist eher ruhelos, weil du dich so schlecht fühlst und dich vor einem Zurückfallen in die Krankheit fürchtest. Das kann ich nachvollziehen, meine Liebe.

Woher kommt all diese Traurigkeit, liebe Susi? Und was brauchst du um dich gut zu fühlen? Was fehlt dir?
Was würde dir helfen?

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14. Dezember 2015 um 19:52
In Antwort auf blamimibla

Liebe Susi,
es tut mir wahnsinnig leid, dass es dir immer schlechter geht.

Bist du noch länger krank geschrieben und hast die Möglichkeit zu deinem Freund zu fahren? Oder dich mit netten Freunden zu verabreden?

Ich finde zur Ruhe kommen nicht verkehrt, aber du bist eher ruhelos, weil du dich so schlecht fühlst und dich vor einem Zurückfallen in die Krankheit fürchtest. Das kann ich nachvollziehen, meine Liebe.

Woher kommt all diese Traurigkeit, liebe Susi? Und was brauchst du um dich gut zu fühlen? Was fehlt dir?
Was würde dir helfen?

Hey Liebes,
Ich arbeite seit heute wieder! Am Donnerstag habe ich ein klärendes Gespräch mit meiner Chefin.
Ich möchte nicht ruhen, in dem Sinne, dass ich mich dauerhaft krank schreiben lasse. Ich brauche Aufgaben und Strukturen, sonst ist die Gefahr größer erneut in die Depression zu rutschen.

Ich muss nun schauen, dass ich mir Inseln schaffe, Freiräume in denen ich zur Ruhe komme, in denen ich den Dingen nachgehe, die mir gut tun.
Mir ist in den letzten Tagen stark bewusst geworden, dass mein Weg der Literarische sein soll. In mir schreit alles nach dem Schreiben, dem Einhüllen in Worte...ich kann mich darin verlieren und geh gestärkt hinaus...es ist wie eine Kur, wie eine Quelle neuer Energien, die mich wohlig stärkt.
Ich könnte stundenlang nichts anderes tun.

Ich bekomme immer wieder mit, dass Freunde oder alte Bekannte einen Beruf ausüben, der besonders ist und genau das, was sie immer tun wollten oder etwas, das in ihrer Kindheit schon existent war...worauf sie nun aufgebaut haben und völlig eins damit sind.
Sowas möchte ich auch-alles in mir will das!

Ich habe so stark das Bedürfnis etwas zu tun, in dem ich, ich sein kann. Eine Tätigkeit, in die ich mein ganzes Wesen stecken kann, mit Hingabe und immer professioneller darin werden.
Ich möchte in mir selbst etwas regen und auch etwas für andere tun, ihn einen Teil von dem schenken, der mich berührt und bedeutsam für mich ist.

Ich habe Angst davor eines Tages rückblickend zu sagen: Das wäre meine Chance gewesen...aber ich habe sie nicht ergriffen!
Ich bin seit Jahren auf der Suche nach dem, was ich von ganzem Herzen will...und jetzt habe ich es gefunden und wünschte mir eine ganz andere Ausbildung gemacht zu haben, ein Studium in dem Fachbereich literarisches Schreiben...jetzt an einem Punkt zu stehen, an dem ich bloß noch schreiben darf.

Die jetzige Situation fühlt sich für mich so an, als wäre ich eine Tänzerin, die mit gebrochenen Beinen da steht und warten muss, bis sie verheilt sind...
Ich warte immer, ich warte...und ich möchte nicht mehr warten. Ich möchte endlich meinen Traum leben!

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14. Dezember 2015 um 20:08
In Antwort auf patchsu

Hey Liebes,
Ich arbeite seit heute wieder! Am Donnerstag habe ich ein klärendes Gespräch mit meiner Chefin.
Ich möchte nicht ruhen, in dem Sinne, dass ich mich dauerhaft krank schreiben lasse. Ich brauche Aufgaben und Strukturen, sonst ist die Gefahr größer erneut in die Depression zu rutschen.

Ich muss nun schauen, dass ich mir Inseln schaffe, Freiräume in denen ich zur Ruhe komme, in denen ich den Dingen nachgehe, die mir gut tun.
Mir ist in den letzten Tagen stark bewusst geworden, dass mein Weg der Literarische sein soll. In mir schreit alles nach dem Schreiben, dem Einhüllen in Worte...ich kann mich darin verlieren und geh gestärkt hinaus...es ist wie eine Kur, wie eine Quelle neuer Energien, die mich wohlig stärkt.
Ich könnte stundenlang nichts anderes tun.

Ich bekomme immer wieder mit, dass Freunde oder alte Bekannte einen Beruf ausüben, der besonders ist und genau das, was sie immer tun wollten oder etwas, das in ihrer Kindheit schon existent war...worauf sie nun aufgebaut haben und völlig eins damit sind.
Sowas möchte ich auch-alles in mir will das!

Ich habe so stark das Bedürfnis etwas zu tun, in dem ich, ich sein kann. Eine Tätigkeit, in die ich mein ganzes Wesen stecken kann, mit Hingabe und immer professioneller darin werden.
Ich möchte in mir selbst etwas regen und auch etwas für andere tun, ihn einen Teil von dem schenken, der mich berührt und bedeutsam für mich ist.

Ich habe Angst davor eines Tages rückblickend zu sagen: Das wäre meine Chance gewesen...aber ich habe sie nicht ergriffen!
Ich bin seit Jahren auf der Suche nach dem, was ich von ganzem Herzen will...und jetzt habe ich es gefunden und wünschte mir eine ganz andere Ausbildung gemacht zu haben, ein Studium in dem Fachbereich literarisches Schreiben...jetzt an einem Punkt zu stehen, an dem ich bloß noch schreiben darf.

Die jetzige Situation fühlt sich für mich so an, als wäre ich eine Tänzerin, die mit gebrochenen Beinen da steht und warten muss, bis sie verheilt sind...
Ich warte immer, ich warte...und ich möchte nicht mehr warten. Ich möchte endlich meinen Traum leben!

Ich sollte wohl glücklich sein...
Manch einer sucht vergebens nach seinem Lebenstraum...
Ich habe ihn gefunden!

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15. Dezember 2015 um 9:26
In Antwort auf patchsu

Hey Liebes,
Ich arbeite seit heute wieder! Am Donnerstag habe ich ein klärendes Gespräch mit meiner Chefin.
Ich möchte nicht ruhen, in dem Sinne, dass ich mich dauerhaft krank schreiben lasse. Ich brauche Aufgaben und Strukturen, sonst ist die Gefahr größer erneut in die Depression zu rutschen.

Ich muss nun schauen, dass ich mir Inseln schaffe, Freiräume in denen ich zur Ruhe komme, in denen ich den Dingen nachgehe, die mir gut tun.
Mir ist in den letzten Tagen stark bewusst geworden, dass mein Weg der Literarische sein soll. In mir schreit alles nach dem Schreiben, dem Einhüllen in Worte...ich kann mich darin verlieren und geh gestärkt hinaus...es ist wie eine Kur, wie eine Quelle neuer Energien, die mich wohlig stärkt.
Ich könnte stundenlang nichts anderes tun.

Ich bekomme immer wieder mit, dass Freunde oder alte Bekannte einen Beruf ausüben, der besonders ist und genau das, was sie immer tun wollten oder etwas, das in ihrer Kindheit schon existent war...worauf sie nun aufgebaut haben und völlig eins damit sind.
Sowas möchte ich auch-alles in mir will das!

Ich habe so stark das Bedürfnis etwas zu tun, in dem ich, ich sein kann. Eine Tätigkeit, in die ich mein ganzes Wesen stecken kann, mit Hingabe und immer professioneller darin werden.
Ich möchte in mir selbst etwas regen und auch etwas für andere tun, ihn einen Teil von dem schenken, der mich berührt und bedeutsam für mich ist.

Ich habe Angst davor eines Tages rückblickend zu sagen: Das wäre meine Chance gewesen...aber ich habe sie nicht ergriffen!
Ich bin seit Jahren auf der Suche nach dem, was ich von ganzem Herzen will...und jetzt habe ich es gefunden und wünschte mir eine ganz andere Ausbildung gemacht zu haben, ein Studium in dem Fachbereich literarisches Schreiben...jetzt an einem Punkt zu stehen, an dem ich bloß noch schreiben darf.

Die jetzige Situation fühlt sich für mich so an, als wäre ich eine Tänzerin, die mit gebrochenen Beinen da steht und warten muss, bis sie verheilt sind...
Ich warte immer, ich warte...und ich möchte nicht mehr warten. Ich möchte endlich meinen Traum leben!

Hmmm
Möchtest du dich denn zu nächstem Semester einschreiben für das Studium? An den Unis fängt das Semester ja im März an. Oder Zu Oktober? Oder wie ist dein Plan?

Ich finde grundsätzlich ist es ja so oder so in greifbarer Nähe. Oder was denkst du?

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15. Dezember 2015 um 16:35
In Antwort auf blamimibla

Hmmm
Möchtest du dich denn zu nächstem Semester einschreiben für das Studium? An den Unis fängt das Semester ja im März an. Oder Zu Oktober? Oder wie ist dein Plan?

Ich finde grundsätzlich ist es ja so oder so in greifbarer Nähe. Oder was denkst du?

Wenn dann ginge es erst 2017 zum WS
Ich habe ja noch das Anerkennungsjahr ab Sommer! Ja, greifbar ist es.

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15. Dezember 2015 um 17:24
In Antwort auf patchsu

Wenn dann ginge es erst 2017 zum WS
Ich habe ja noch das Anerkennungsjahr ab Sommer! Ja, greifbar ist es.

Ist dein Anerkennungsjahr
auch nicht möglich auf 6 Monate zu reduzieren? Oder du verlangst das mal dummdreist von deiner Chefin. Kenne einige, bei denen das von Haus aus bescheinigt wurde.

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15. Dezember 2015 um 19:48
In Antwort auf blamimibla

Ist dein Anerkennungsjahr
auch nicht möglich auf 6 Monate zu reduzieren? Oder du verlangst das mal dummdreist von deiner Chefin. Kenne einige, bei denen das von Haus aus bescheinigt wurde.

Möglich ist das, ja!
Laut unseres Klassenlehrers ist es möglich das AJ auf ein halbes Jahr zu raffen, unter bestimmten Kriterien: Man muss einen sehr guten Notendurchschnitt (Im Abschlusszeugnis der Erzieher-Ausbildung) haben und zudem mehrere Jahre am Stück in einer pädagogischen Einrichtung gearbeitet haben.
Aber er empfiehlt es uns nicht, da die Aufgaben innerhalb des AJ sehr zeitaufwändig sind und dies auf ein Jahr verteilt stressfreier ist.

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15. Dezember 2015 um 22:37
In Antwort auf patchsu

Möglich ist das, ja!
Laut unseres Klassenlehrers ist es möglich das AJ auf ein halbes Jahr zu raffen, unter bestimmten Kriterien: Man muss einen sehr guten Notendurchschnitt (Im Abschlusszeugnis der Erzieher-Ausbildung) haben und zudem mehrere Jahre am Stück in einer pädagogischen Einrichtung gearbeitet haben.
Aber er empfiehlt es uns nicht, da die Aufgaben innerhalb des AJ sehr zeitaufwändig sind und dies auf ein Jahr verteilt stressfreier ist.

Oh je...
so ne Erzieherausbildung ist echt 100 mal komplizierter und stressiger als ein Soziale Arbeit Studium...

Okay... jetzt versteh ich auch den Stress, dass du da noch so lange warten müsstest...

Ist echt ne schwierige Entscheidung.

Ich wünsche dir morgen viel Erfolg und dass deine Chefin sich vernünftig entschuldigt und sich da was grundlegend verändert. Zumindest so lange bis du den Laden hinter dir lässt.

Erzähl mal wie es war. Ich drück dir echt die Daumen. Wenn die sich aufführt, reiß ich ihr den Arsch bis zum Hals auf...

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16. Dezember 2015 um 13:46
In Antwort auf blamimibla

Oh je...
so ne Erzieherausbildung ist echt 100 mal komplizierter und stressiger als ein Soziale Arbeit Studium...

Okay... jetzt versteh ich auch den Stress, dass du da noch so lange warten müsstest...

Ist echt ne schwierige Entscheidung.

Ich wünsche dir morgen viel Erfolg und dass deine Chefin sich vernünftig entschuldigt und sich da was grundlegend verändert. Zumindest so lange bis du den Laden hinter dir lässt.

Erzähl mal wie es war. Ich drück dir echt die Daumen. Wenn die sich aufführt, reiß ich ihr den Arsch bis zum Hals auf...

Hihi, ja wird gemacht
Also für mich hat sich schon vieles geändert. Ich hatte der Chefin ja ein Schreiben zukommen lassen, mit deutlichen Kritikpunkten. Sie hat darauf reagiert und mir geantwortet. Sie hat als erstes geschrieben, dass sie mich nicht verletzen wollte. Das ist also bei ihr angekommen und das ist für sie enorm!

Sie ist auf einige Punkte, wie erwartet, nicht eingegangen, aber immerhin hat sie reagiert.
Jetzt habe ich zwei Forderungen: zum Einen möchte ArbeitsplanSpringertätigkeit, feste Gruppe zu der ich gehöre und keine Springertätigkeit!!!
Zum Anderen möchte ich ab Januar reduzierte Stunden (bis zum Examen!)
Danach kann ich Vollzeit arbeiten.

Diese Woche bin ich in der anderen Gruppe. Das Arbeiten mit der Kollegin klappt. Ich arrangiere mich mit ihr. Sie ist sehr eigen und ich verstehe, dass so viele mit ihr Schwierigkeiten haben.
Sie hat aber scheinbar eine positive Verbindung zu mir, sie mag mich, arbeitet gern mit mir. Ich mag sie auch, jedoch ist ihre Pädagogik in meinen Augen ein Groll, der Umgang mit Kindern und anderen Kollegen äußerst bedenklich.

Menschlich gesehen können wir gut miteinander-sind beide Wassermänner, vielleicht liegt es daran?! Vielleicht bin ich auch einfach sehr umgänglich; ich habe selten Probleme mit Anderen.

Jedenfalls habe ich für mich viel erreicht. Zum ersten Mal in meinem Leben habe ich Partei für mich ergriffen und den Mund aufgemacht.
Daraus kann ich stärker heraus gehen. Und auf der Basis kann und möchte ich dort auch weiterhin arbeiten.

Ich fühl mich gut mit mir und meiner Entscheidung!

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16. Dezember 2015 um 14:07
In Antwort auf patchsu

Hihi, ja wird gemacht
Also für mich hat sich schon vieles geändert. Ich hatte der Chefin ja ein Schreiben zukommen lassen, mit deutlichen Kritikpunkten. Sie hat darauf reagiert und mir geantwortet. Sie hat als erstes geschrieben, dass sie mich nicht verletzen wollte. Das ist also bei ihr angekommen und das ist für sie enorm!

Sie ist auf einige Punkte, wie erwartet, nicht eingegangen, aber immerhin hat sie reagiert.
Jetzt habe ich zwei Forderungen: zum Einen möchte ArbeitsplanSpringertätigkeit, feste Gruppe zu der ich gehöre und keine Springertätigkeit!!!
Zum Anderen möchte ich ab Januar reduzierte Stunden (bis zum Examen!)
Danach kann ich Vollzeit arbeiten.

Diese Woche bin ich in der anderen Gruppe. Das Arbeiten mit der Kollegin klappt. Ich arrangiere mich mit ihr. Sie ist sehr eigen und ich verstehe, dass so viele mit ihr Schwierigkeiten haben.
Sie hat aber scheinbar eine positive Verbindung zu mir, sie mag mich, arbeitet gern mit mir. Ich mag sie auch, jedoch ist ihre Pädagogik in meinen Augen ein Groll, der Umgang mit Kindern und anderen Kollegen äußerst bedenklich.

Menschlich gesehen können wir gut miteinander-sind beide Wassermänner, vielleicht liegt es daran?! Vielleicht bin ich auch einfach sehr umgänglich; ich habe selten Probleme mit Anderen.

Jedenfalls habe ich für mich viel erreicht. Zum ersten Mal in meinem Leben habe ich Partei für mich ergriffen und den Mund aufgemacht.
Daraus kann ich stärker heraus gehen. Und auf der Basis kann und möchte ich dort auch weiterhin arbeiten.

Ich fühl mich gut mit mir und meiner Entscheidung!

Freue mich sehr, dass es geklappt hat
und für dich wieder eine Grundlage ist auf die du bauen kannst.

Wie gehts dir denn sonst? Bist du immernoch so depressiv verstimmt, oder hat es sich mit der Klärung wieder etwas gebessert?

Ich denke auf einige Punkte könntet ihr ja mal im Team zu sprechen können, sodass deine Kolleg_Innen da auch mal ein Wörtchen mitreden. Oder in der Supervision (die ja eig. ohne die Chefin stattfindet), wie man solche Dinge lösen kann, etc.

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