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Ich bin neu und habe einen Partner mit einem Alkoholproblem

4. Juli 2009 um 22:58

Hallo Ihr Lieben,

danke, dass ich hier schreiben darf.

Also ich bin seit gerade neu und habe mich nur angemeldet, weil mein Partner seine Suchtprobleme nicht in den Griff bekommt, wärend ich meine Co-Abhängigkeits-Probleme nicht in den Griff bekomme.

Seit Ewigkeiten habe ich große Probleme mich zu trennen. Und trotz zahlreicher Therapien bekomme ich es nicht hin. Was hält mich zum Teufel noch einmal so gefangen? Ja, ich mich wohl selber.

SCHEI.....

Heute abend ist er mal wieder unterwegs. Alles sah so gut aus zwischen uns. Beinahe hätten wir sogar ein zweites Kind bekommen.

Mein wunsch nach einem zweiten Kind ist durchaus immer noch vorhanden. Aber mit so einem unzuverlässigen Mann eigentlich nicht. Wenn ich irgendwann ein zweites haben möchte (ich bin 38) sollte ich mich eigentlich flugs trennen.

Was muß den passieren? Kann mich irgendwer verstehen?`

Danke fürs lesen und schönes Wochenende.
T.

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8. Juli 2009 um 15:06

Bevor ihr ein zweites kind
kriegt, solltet ihr zuerst mal eure probleme in den griff kriegen! was nutzt es dir denn, wenn du ein zweites kind hast und dein mann weiter trinkt??

ich weiß nicht.... viell. sehe ich das jetzt zu krass, weil ich mit einem alkoholiker aufgewachsen bin, aber ich an deiner stelle würde ihn verlassen. was willst du denn mit einem mann, der ständig besoffen ist? was gibt dir diese ehe, was gibt er dir?? dir würde es bedeutend besser gehen, wenn du ihn verlassen würdest. irgendwann lernst du auch wieder jemand anderen kennen, mit dem du ein kind kriegen kannst. aber mit deinem mann....

schnapp dir euer kind und geh für den übergang ins frauenhaus (falls du nicht weißt wohin). du musst dir sowas nicht freiwillig antun und deinem kind (was keine andere wahl hat) auch nicht!!! euer kind wächst mit einem alkoholiker als vater auf.... toll!!!! denk an dein kind und verlass' ihn!!!

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9. September 2009 um 22:50

Alkohol in der partnerschaft
hallo schmetterling,
nach 25 jahren ehe habe ich es endlich geschafft, mich von meinem alkoholkranken mann zu verabschieden.
in all den jahren hat er sich nicht geändert, trotz seiner 1000 versprechungen und schwüren - aber ich habe mich verändert und habe es jahrelang nicht gemerkt.
als co-alkoholiker beginnt man 2 leben zu leben, das eigene und das des partners. man versucht zu helfen, zu vertuschen, zu erklären, zu verstehen, zu erziehen und stellt sich immer wieder auf seine situation ein. man lebt nicht mehr aktiv und spontan, sondern nur noch in der reaktion auf den anderen und seine trinkerei.
und das resultat ist null.
ausser den lügen und beschwichtigungen und den aggressionen gibt es kein normales miteinander umgehen mehr.
und das zieht sich hin, solange du das spiel mitspielst.
kein alkoholiker verläßt seinen partner -nie.
der alkoholiker braucht den partner als schuldigen, als grund, daß er trinkt.
egal ob der job schlecht läuft oder die uhr schief hängt. du als partner bist letztendlich schuld, daß er trinken muß.
aus diesem drama kommt der alkoholiker nur ganz allein heraus.
sobald er hilfe bekommt, hat er wieder jemanden, der schuld sein kann an seinem trinken.
die anonymen alkoholiker sind in der lage, ihm den weg zu zeigen, den er aber ganz allein gehen muß.
die aas begleiten, hören zu, stehen ihm bei, aber sie helfen nur zur selbsthilfe.
mein mann hat es nicht geschafft.
wie gesagt, nach 25 jahren bin ich gegangen.
ich bin erleichtert, aber ich bin männern gegenüber unendlich mißtrauisch geworden, weil dieser mann mich solange jahre festgehalten hat mit seiner sucht.
laß dir mit deiner entscheidung nicht so lange zeit.

viel glück
zagaleta

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21. September 2009 um 9:48

Ich kann dich verstehen.
hallo ,bin auch neu hier.habe seit 9jahren eine beziehung mit einem alkoholiker und 2kinder.ich habe auch probleme mich von ihm zu trennen.vielleicht weil man immer noch hoft es wird sich was endern.schon gar nicht mit ein 2kind.ich war genauso naiv.gebracht hat es gar nix,ausser das ich abens nicht mit eins sondern mit 2kindern zuhause sitze.und er abends bis in den puppen saufen tut.und meist gibt es dann noch stress.am nächsten tag tut er als währe nix gewesen.und unser eins heult nchts die kissen voll.er hat ja auch schon ein halbes jahr aufgehört zu trinken.nachdem ich mit den kindern im frauenhaus war.aber jetzt ist alles beim alten.

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17. November 2009 um 19:30

Mein Partner ist auch drogenabhänging...
Hallo deine Nachricht steht schon etwas läger hier ... aber mein Freund nimmt auch Drogen bzw hat dazu noch ein Alkoholproblem. Ich möchte dir den Mut nicht nehmen zu kämpfen und zu hoffen aber mein Freund hat schon 3 Therapien gemacht und es hat nichts gebracht. Ich hatte auch schon oft den gedanke mich von ihm zu trennen und alles hinter mir zu lassen da es für mich eine qual ist dies mit anzu schauen wie er sich mit Drogen voll stopft so zu sagen. Da mein Daddy auch schon an Drogen gestorben ist aber ich kan ihn nicht aufgeben und nicht aufhören zu kämpfen. Trotzdem wünsche ich dir alles gute bzw. euch .... du weist stark sein bedeutet nicht nie zu fallen =) lg

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