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Hungerstoffwechsel?

19. März 2013 um 10:36 Letzte Antwort: 20. März 2013 um 6:08

Was bedeutet genau Hungerstoffwechsel? Dass ein Körper schon jahrelang mit ca. 1000 kal auskommt, ohne noch groß an Gewicht zu verlieren?
Und was passiert, wenn diesem Körper nun wieder mehr Energie zugeführt wird? Normalisiert sich der Stoffwechsel, d.h. der Verbrauch automatisch mit oder ist eine ansonsten normale Kal.Zufuhr von 2000 kal für einen solchen Hungerstoffwechsel-Körper ein Energieüberschuss??

Vielen Dank an die, die kurz die Zeit finden, zu antworten...lG

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19. März 2013 um 13:12

Schon nach
der körper kommt nach zirka 10 Tagen in den hungerstoffwechsel wenn du unter deinem GU isst

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19. März 2013 um 13:20
In Antwort auf onora_12432105

Schon nach
der körper kommt nach zirka 10 Tagen in den hungerstoffwechsel wenn du unter deinem GU isst

Ok ja...
...aber die Frage war: ist das irreversibel? Lese hier immer wieder Berichte über einen oder Warnungen vor einem angeblich "ruinierten Stoffwechsel" ^^ So als könne man einen über Jahre in den Keller gefahrenen Stoffwechsel NIE WIEDER hochfahren u sei für immer verloren.

Ich kann mir das ehrlich gesagt nicht vorstellen...

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19. März 2013 um 13:30
In Antwort auf linden_12637787

Ok ja...
...aber die Frage war: ist das irreversibel? Lese hier immer wieder Berichte über einen oder Warnungen vor einem angeblich "ruinierten Stoffwechsel" ^^ So als könne man einen über Jahre in den Keller gefahrenen Stoffwechsel NIE WIEDER hochfahren u sei für immer verloren.

Ich kann mir das ehrlich gesagt nicht vorstellen...

Nicht irreversibel
Also soweit ich weiß, ist der Hungerstoffwechsel nicht irreversibel.
Aber um da wieder rauszukommen, muss man halt längere Zeit (am besten wohl ein paar Monate) den Gesamtumsatz essen.
Wegen dem Hungerstoffwechsel nimmst du halt dann ein paar Kilo zu.
Und irgendwann kannst du dann auch 2000kcal essen, ohne zuzunehmen (so war es zumindest mein Erfahrungswert).

Wieso fragst du eigentlich? Glaubst du, du bist im Hungerstoffwechsel?

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19. März 2013 um 21:08
In Antwort auf gayla_11886462

Nicht irreversibel
Also soweit ich weiß, ist der Hungerstoffwechsel nicht irreversibel.
Aber um da wieder rauszukommen, muss man halt längere Zeit (am besten wohl ein paar Monate) den Gesamtumsatz essen.
Wegen dem Hungerstoffwechsel nimmst du halt dann ein paar Kilo zu.
Und irgendwann kannst du dann auch 2000kcal essen, ohne zuzunehmen (so war es zumindest mein Erfahrungswert).

Wieso fragst du eigentlich? Glaubst du, du bist im Hungerstoffwechsel?

Ach ich verzweifle...
...komme nicht weg von dieser Schranke 800-1000 kal, maximal 1100. Wenn es doch darüber ist, kann ich es nicht bei mir behalten. Obwohl ich JEDEN TAG mit Zuversicht aufwache u es aufhören will u dan wieder JEDEN TAG ins Bett gehe, ohne es geschafft zu haben.

Deshalb frage ich, weil ich solche Angst habe (und ja, diese ANGST ist die Krankheit u behandlungsbedürftig, ich weiß), zuzunehmen... Habe seit über 25 ES, erst vor einem Jahr überhaupt darüber reden können: ich hatte einen Nervenzusammenbruch u kam notfallmäßig zu einem Therapeuten, der mich da irgendwie rausrettete. Er suchte gleich nach einer Klinik (wg allen möglichen Symptomen, nicht nur wg ES), aber wg der Kinder wurde es dann eine Tagesklinik, was auch gut so war. Bin nun also seit einem Jahr in ambulanter Behandlung (u wie gesagt dazwischen 11 Wochen in einer Tagesklinik gewesen), aber ich meine immer zu kämpfen u dann werfe ich mir selber vor, gar nicht kämpfen zu wollen, schließlich KANN ich einfach nicht umsetzen, was ich umsetzen WILL, es geht einfach nicht! Diese verdammte ES ist so stark so stark u v.a. eben auch schon so alt!!!

Ich habe solche Angst um meinen Körper, daher auch die Frage nach der Stoffwechselveränderung, da ich - anders als sicherlich die meisten anderen hier - eben schon so lange soooooooooooo lange Raubbau mit meinem Körper betreibe.

Diagnostiziert letzten Sommer wurden übrigens atypische Anorexie, PTBS und depressive Episode.

Ich will raus! Ich will endlich mal mit meinen Kindern zusammen essen können - das, was sie auch essen! Endlich mal normal sein! Aber dann ist sie so stark in mir, so stark, sie, die mir das verbietet u irgendwelche vollkommen blödsinnigen Verbote aufstellt u mich hasst u herumkommandiert.

Ich habe in dem zurückliegenden Jahr so viel über mich gelernt, viele horror-schlimme Situationen gehabt in den Therapien, die mich an Erklärungsansätze herangeführt haben. Aber alles ist mir so viel Schmerz verbunden, vieles kann u will ich nicht erinnern, ich komm nicht richtig dran an den Kern, also an die Ursache von allem

Aber darum geht es doch an sich am meisten: wir müssen jede für sich persönlich herausfinden, WOHER die ES kommt, warum sich unsere Seele genau DIESE Krankheit/Sucht ausgesucht hat u nicht eine andere! Darüber wird hier seltsamerweise auch kaum geschrieben...wahrscheinlich weil es so ein schweres Thema ist..

ach jetzt hab ich geschrieben u geschrieben ohne rechten Plan. naja, so ungefähr siehts jedenfalls aus

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19. März 2013 um 21:10
In Antwort auf linden_12637787

Ach ich verzweifle...
...komme nicht weg von dieser Schranke 800-1000 kal, maximal 1100. Wenn es doch darüber ist, kann ich es nicht bei mir behalten. Obwohl ich JEDEN TAG mit Zuversicht aufwache u es aufhören will u dan wieder JEDEN TAG ins Bett gehe, ohne es geschafft zu haben.

Deshalb frage ich, weil ich solche Angst habe (und ja, diese ANGST ist die Krankheit u behandlungsbedürftig, ich weiß), zuzunehmen... Habe seit über 25 ES, erst vor einem Jahr überhaupt darüber reden können: ich hatte einen Nervenzusammenbruch u kam notfallmäßig zu einem Therapeuten, der mich da irgendwie rausrettete. Er suchte gleich nach einer Klinik (wg allen möglichen Symptomen, nicht nur wg ES), aber wg der Kinder wurde es dann eine Tagesklinik, was auch gut so war. Bin nun also seit einem Jahr in ambulanter Behandlung (u wie gesagt dazwischen 11 Wochen in einer Tagesklinik gewesen), aber ich meine immer zu kämpfen u dann werfe ich mir selber vor, gar nicht kämpfen zu wollen, schließlich KANN ich einfach nicht umsetzen, was ich umsetzen WILL, es geht einfach nicht! Diese verdammte ES ist so stark so stark u v.a. eben auch schon so alt!!!

Ich habe solche Angst um meinen Körper, daher auch die Frage nach der Stoffwechselveränderung, da ich - anders als sicherlich die meisten anderen hier - eben schon so lange soooooooooooo lange Raubbau mit meinem Körper betreibe.

Diagnostiziert letzten Sommer wurden übrigens atypische Anorexie, PTBS und depressive Episode.

Ich will raus! Ich will endlich mal mit meinen Kindern zusammen essen können - das, was sie auch essen! Endlich mal normal sein! Aber dann ist sie so stark in mir, so stark, sie, die mir das verbietet u irgendwelche vollkommen blödsinnigen Verbote aufstellt u mich hasst u herumkommandiert.

Ich habe in dem zurückliegenden Jahr so viel über mich gelernt, viele horror-schlimme Situationen gehabt in den Therapien, die mich an Erklärungsansätze herangeführt haben. Aber alles ist mir so viel Schmerz verbunden, vieles kann u will ich nicht erinnern, ich komm nicht richtig dran an den Kern, also an die Ursache von allem

Aber darum geht es doch an sich am meisten: wir müssen jede für sich persönlich herausfinden, WOHER die ES kommt, warum sich unsere Seele genau DIESE Krankheit/Sucht ausgesucht hat u nicht eine andere! Darüber wird hier seltsamerweise auch kaum geschrieben...wahrscheinlich weil es so ein schweres Thema ist..

ach jetzt hab ich geschrieben u geschrieben ohne rechten Plan. naja, so ungefähr siehts jedenfalls aus

Seit über 25 Jahren soll das heißen
sorry, hatte mich verschrieben.

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19. März 2013 um 22:56
In Antwort auf linden_12637787

Seit über 25 Jahren soll das heißen
sorry, hatte mich verschrieben.

Bitte nicht falsch verstehen aber
du hast seit 25 Jahren eine ES? Bereust du jetzt nicht das du so viel im Leben verpasst hast und eigentlich nie wirklich frei leben konntest? Ich finde das echt total schlimm und es tut mir echt Leid sowas zu lesen.
Hast du jetzt schon den Mut endlich aus der ES raus zu kommen?

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20. März 2013 um 6:08
In Antwort auf onora_12432105

Bitte nicht falsch verstehen aber
du hast seit 25 Jahren eine ES? Bereust du jetzt nicht das du so viel im Leben verpasst hast und eigentlich nie wirklich frei leben konntest? Ich finde das echt total schlimm und es tut mir echt Leid sowas zu lesen.
Hast du jetzt schon den Mut endlich aus der ES raus zu kommen?

Erste Frage: ja
zweite Frage: ja

Ich habe mich das ganze Leben lang gehasst u geschämt dafür. Als ich es im März 2012 das erst Mal aussprechen konnte (obwohl aussprechen kann man das kaum nennen - das war so heftig), wusste ich, warum das Wort "Erleichterung" so heißt. Ich spürte ganz im Ernst jetzt!, wie etwas zu Boden fiel, so richtig nach unten sackte da etwas, geradewegs zu den Stuhlbeinen! Es war ein riesen Schritt, das war mir klar.
Dann folgten auch noch viele viele andere tolle Schritte, ja, aber iwie hab ich trotzdem immer nur gesehen, dass ich immer noch nicht normal esse, ich hatte/habe immer noch ein schlechtes Gewissen, schäme mich so, ...eben weil ich etwas WIDER BESSERES WISSEN tue! Das macht mich so fertig!

Und die Suche nach den Ursachen geht nicht voran, im Gegenteil zZt eher rückwärts, etwas blockt in mir. Es alles so unendlich schwer, meine Sorgen sind so riesig, fühle mich machtlos, ausgeliefert allen Schwierigkeiten gegenüber. Den Körper (vermeintlich!) kontrollieren zu können, ist da sicher eine Art Gegengewicht. Das weiß ich. Aber es muss auch mit meiner Mutter zu tun haben, die ich sei einer ganz entscheidenden Kunsttherapiestd in der Tagesklinik nicht mehr sehen/hören/sprechen/riechen kann! Gar nicht mehr! Abscheu! Ekel! Ja und mit meinem Vater und und und...

Aber Hoffnung, Zuversicht habe ich, ja. Was bleibt mir anderes übrig? Ich kämpfe, tue es in erster Linie für meine Kinder. Kämpfe jeden Tag u werde jeden Tag aufs Neue so dermaßen von mir selbst, oder etwas, was sich in mir verstelbstständigt hab, enttäuscht. Das raubt solche Kraft...

Aber das kennt ihr ja sicher auch alle, dieses Gefühl

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