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HPV- high risk unter 30

8. Juli 2010 um 19:32

Leider bin ich noch ganz neu auf diesem Gebiet. Ich habe mich zwar versucht jetzt ein paar Wochen in das Thema einzulesen. Jedoch sind die Meinungen recht kontrovers, was HPV high risk positive Frauen unter 30 angeht.
Meine Frauenärztin empfahl mir dieses Jahr mal einen HPV-Test zu machen, da ich schon über 20 Jahre sei und das den alljährlichen Krebsabstrich präzisieren würde(ich selbst bin 21).
Herauskam, dass ich nun schon 2 Hpv-tests hinter mir habe( im Abstand von 3Monaten)und bei beiden positiv war. high und low risk. Typologisiert wurden die Viren auch noch. Erschreckend war jedoch, dass ich bei den high risk Viren, alle außer einen habe.
Zum Glück(?!) lag mein Pap-test als PAP II vor.

Im INternet habe ich auf eigentlich seriös wirkenden Seiten gelesen, dass der Hpv-test unter 30 unnötig ist, da die Viren sowieso verschwinden würden. ( Wie soll das bei Viren denn bitte gehen??) Auch eine Typologisierung schlossen die meisten aus. (War meine Frauenärztin nur zu übervorsichtig? Oder bin ich wirklich schon einer dieser Risikopatientinnen?)

Eigentlich habe ich noch viel mehr Fragen, da ich mein Risiko einfach gerade nicht einschätzen kann.
Ich hoffe ihr könnt mir trotzdem helfen.

Lieben Gruß und vielen Dank im Voraus!!

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10. Juli 2010 um 2:31

Erst mal...
... ist PAP II der Normalbefund einer geschlechtsreifen Frau. PAP I haben meistens nur Mädchen oder Jungfrauen. Angesichts, dass du mit sämtlichen HPV-Typen positiv bist, ist PAP II noch ein Traumergebnis. Normalerweise sehen PAP-Befunde mit dieser Anzahl an High-und Low-Risk Viren, ganz anders aus. Und so lange es ein PAP II bleibt, ist kein Handlungsbedarf nötig. Es sollte aufgrund des positiven HPV-Tests jedoch regelmäßig, engmaschiger kontrolliert werden. Das ein HPV-Test in diesem Alter unnötig ist, stimmt nur teilweise. Der Test kann sehr hilfreich für den FA sein, hinsichtlich der zukünftigen vorgehensweise, sprich ob Kontrollen weiterhin ausreichen, oder ob es sinnvoller wäre, eine Konisation durchzuführen. Die Viren verschwinden in dieser Altersgruppe zwar am häufigsten (ca. 80% der Fälle), aber halt nicht immer. Der Verlauf einer HPV-Infektion hängt von vielen Faktoren ab, die gleichzeitig zusammen kommen müssen. Das wären: Alter der Patientin, Alltagsgepflogenheiten wie Rauchen, Promiskuität, Ernährung, usw. Je älter die Patientin, umso öfter persistiert(verbleibt) eine HPV-Infektion, sprich bildet sich nicht mehr zurück, sondern schreitet voran zu Vorstufen eines Gebärmutterhalskrebses. Rauchen erhöht dieses Risiko nochmal erheblich. Und wechselnde Partner und/oder ungeschützter Verkehr, auch in einer Beziehung, sind ebenfalls Risikofaktoren. Kondome schützen zwar nicht vor einer HPV-Infektion, jedoch senken sie das Risiko einer erneuten infektion. Das Immunsystem funktioniert in jungen Jahren am besten, so dass in der Altersgruppe zwischen 16-30 Jahren die Chance einer spontanen Remission (Rückbildung) der Zellveränderungen am grössten ist.
Es sind bzgl. HPV noch viele Dinge von wissenschaftlicher Seite ungeklärt. So weiss man (noch) nicht, wie das Virus sich nach einer überstandenen HPV-Infektion verhält, ob es sich tief in die Zellen zurückzieht und später wieder ausbricht oder ob der Körper in der Lage ist, das Virus zu eliminieren. Das ist bisher nicht geklärt.
Ich empfehle das dauerhafte Benutzen von Kondomen auch in einer Beziehung, wenn eine HPV-Infektion vorliegt. Denn es wurde wissenschaftlich belegt, dass sich Zellveränderungen aufgrund einer HPV-Infektion, bei Verwendung von Kondomen, eher zurückbilden, als bei Frauen, die weiterhin ungeschützt Verkehr hatten. Ist eine HPV-Infektion ausgeheilt und man nach wie vor regelmäßig Verkehr hat, besteht das Risiko einer erneuten HPV-Infektion immer wieder. Je älter man wird, umso komplizierter kann der Verlauf einer HPV-Infektion werden, wie oben beschrieben.
Bei dir wurde der HPV-Test innerhalb von 3 Monaten 2x gemacht, wenn ich es richtig verstanden habe. Das ist zu viel und unnötig. Denn das Virus benötigt von der Infektion bis zur Ausheilung ca. zwischen 12-18 Monaten. Deswegen wird auch alle 3 Monate beim FA kontrolliert. Anhand des Abstriches kann der Zytologe sehen, ob der PAP-Wert schlechter wird und somit ein Eingreifen nötig wird oder gleich bleibt. Ein schlechter PAP-Wert wird meistens durch eine HPV-Infektion verursacht.
Wie gesagt, das Risiko aufgrund einer HPV-Infektion, an Gebärmutterhalskrebs zu erkranken, kann man nie wirklich einschätzen und lässt sich nur durch engmaschige Kontrollen beobachten. Man kann aber sein Immunsystem bei der bekämpfung der viren unterstützen: nicht rauchen, kein Alkohol, Sport, sexuelle Abstinenz wäre das Beste, aber bei den meisten nicht realisierbar. Eine gesunde Lebensweise eben.
Geh weiterhin regelmäßig zu den Kontrollen, damit dein FA sieht, was da vor sich geht und wie sich die Zellveränderungen verhalten. Das ist wichtig.

Und hier noch ein hilfreicher Link:


http://www.krebsinformationsdienst.de /themen/vorbeugung/zervix-frueherkennung.php


Klick dich da mal durch


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11. Juli 2010 um 21:15
In Antwort auf birgit_12917754

Erst mal...
... ist PAP II der Normalbefund einer geschlechtsreifen Frau. PAP I haben meistens nur Mädchen oder Jungfrauen. Angesichts, dass du mit sämtlichen HPV-Typen positiv bist, ist PAP II noch ein Traumergebnis. Normalerweise sehen PAP-Befunde mit dieser Anzahl an High-und Low-Risk Viren, ganz anders aus. Und so lange es ein PAP II bleibt, ist kein Handlungsbedarf nötig. Es sollte aufgrund des positiven HPV-Tests jedoch regelmäßig, engmaschiger kontrolliert werden. Das ein HPV-Test in diesem Alter unnötig ist, stimmt nur teilweise. Der Test kann sehr hilfreich für den FA sein, hinsichtlich der zukünftigen vorgehensweise, sprich ob Kontrollen weiterhin ausreichen, oder ob es sinnvoller wäre, eine Konisation durchzuführen. Die Viren verschwinden in dieser Altersgruppe zwar am häufigsten (ca. 80% der Fälle), aber halt nicht immer. Der Verlauf einer HPV-Infektion hängt von vielen Faktoren ab, die gleichzeitig zusammen kommen müssen. Das wären: Alter der Patientin, Alltagsgepflogenheiten wie Rauchen, Promiskuität, Ernährung, usw. Je älter die Patientin, umso öfter persistiert(verbleibt) eine HPV-Infektion, sprich bildet sich nicht mehr zurück, sondern schreitet voran zu Vorstufen eines Gebärmutterhalskrebses. Rauchen erhöht dieses Risiko nochmal erheblich. Und wechselnde Partner und/oder ungeschützter Verkehr, auch in einer Beziehung, sind ebenfalls Risikofaktoren. Kondome schützen zwar nicht vor einer HPV-Infektion, jedoch senken sie das Risiko einer erneuten infektion. Das Immunsystem funktioniert in jungen Jahren am besten, so dass in der Altersgruppe zwischen 16-30 Jahren die Chance einer spontanen Remission (Rückbildung) der Zellveränderungen am grössten ist.
Es sind bzgl. HPV noch viele Dinge von wissenschaftlicher Seite ungeklärt. So weiss man (noch) nicht, wie das Virus sich nach einer überstandenen HPV-Infektion verhält, ob es sich tief in die Zellen zurückzieht und später wieder ausbricht oder ob der Körper in der Lage ist, das Virus zu eliminieren. Das ist bisher nicht geklärt.
Ich empfehle das dauerhafte Benutzen von Kondomen auch in einer Beziehung, wenn eine HPV-Infektion vorliegt. Denn es wurde wissenschaftlich belegt, dass sich Zellveränderungen aufgrund einer HPV-Infektion, bei Verwendung von Kondomen, eher zurückbilden, als bei Frauen, die weiterhin ungeschützt Verkehr hatten. Ist eine HPV-Infektion ausgeheilt und man nach wie vor regelmäßig Verkehr hat, besteht das Risiko einer erneuten HPV-Infektion immer wieder. Je älter man wird, umso komplizierter kann der Verlauf einer HPV-Infektion werden, wie oben beschrieben.
Bei dir wurde der HPV-Test innerhalb von 3 Monaten 2x gemacht, wenn ich es richtig verstanden habe. Das ist zu viel und unnötig. Denn das Virus benötigt von der Infektion bis zur Ausheilung ca. zwischen 12-18 Monaten. Deswegen wird auch alle 3 Monate beim FA kontrolliert. Anhand des Abstriches kann der Zytologe sehen, ob der PAP-Wert schlechter wird und somit ein Eingreifen nötig wird oder gleich bleibt. Ein schlechter PAP-Wert wird meistens durch eine HPV-Infektion verursacht.
Wie gesagt, das Risiko aufgrund einer HPV-Infektion, an Gebärmutterhalskrebs zu erkranken, kann man nie wirklich einschätzen und lässt sich nur durch engmaschige Kontrollen beobachten. Man kann aber sein Immunsystem bei der bekämpfung der viren unterstützen: nicht rauchen, kein Alkohol, Sport, sexuelle Abstinenz wäre das Beste, aber bei den meisten nicht realisierbar. Eine gesunde Lebensweise eben.
Geh weiterhin regelmäßig zu den Kontrollen, damit dein FA sieht, was da vor sich geht und wie sich die Zellveränderungen verhalten. Das ist wichtig.

Und hier noch ein hilfreicher Link:


http://www.krebsinformationsdienst.de /themen/vorbeugung/zervix-frueherkennung.php


Klick dich da mal durch


Vielen Dank
... für deine auführliche,informative, aber auch sachliche Antwort, fleur!!

Du hast wohl recht, dass das Gebiet einfach noch zu unerforscht ist, als dass man anderes außer "gesund leben" tun könnte, um eine (utopische) Rückbildung des Virus zu erhalten.
Ich werde auch weiterhin meine gesunde Lebensweise verfolgen und hoffe, so erschreckend der hpv-befund auch kam ( ich würde mich als nicht promiskuitiv bezeichnen) euch nicht in ein paar monaten schlechtere nachrichten berichten zu müssen.

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12. Juli 2010 um 1:38
In Antwort auf kasia_11863258

Vielen Dank
... für deine auführliche,informative, aber auch sachliche Antwort, fleur!!

Du hast wohl recht, dass das Gebiet einfach noch zu unerforscht ist, als dass man anderes außer "gesund leben" tun könnte, um eine (utopische) Rückbildung des Virus zu erhalten.
Ich werde auch weiterhin meine gesunde Lebensweise verfolgen und hoffe, so erschreckend der hpv-befund auch kam ( ich würde mich als nicht promiskuitiv bezeichnen) euch nicht in ein paar monaten schlechtere nachrichten berichten zu müssen.

Es ist...
...auch wirklich erschreckend, dass die meisten nichts oder nur unzureichendes über HPV wissen, finde ich. Gerade bei uns Frauen, ist diese Thematik doch zu brisant, als das sie einfach unter den Teppich gekehrt wird. Aber sie wird nur allzu gerne unter den Teppich gekehrt von Frauenärzten! Diese Erfahrung habe ich und unzählige andere Frauen auch gemacht, mit denen ich mich unterhalten habe. Ich selbst war auch betroffen und habe mich jahrelang mit dem Thema HPV befasst. Meine FA hat mich nie aufgeklärt. Dabei gehört HPV zu denen am häufigsten sexuell übertragbaren Krankheiten(STD), wenn nicht, die häufigste!
Noch ein kleiner Nachtrag zum Thema Promiskuität und HPV:
Wenn man Promiskuität in Zusammenhang mit HPV erwähnt, ist damit nicht das verruchte, mit dem Finger auf jemanden zeigend gemeint, sondern hierbei geht es einfach darum, dass je mehr wechselnde Geschlechtspartner man hat, umso höher die Wahrscheinlichkeit ist, sich noch mit vielen anderen HPV-Typen zu infizieren. Und umso mehr hat das Immunsystem dann damit zu tun, diese gewaltige Viruslast zu bekämpfen, was dann oft auch zu viel wird. Es gibt über 130 verschiedene HPV-Typen, die bereits erforscht wurden. Und stetig kommen welche hinzu. Ich wollt das nochmal gesagt haben, weil die meisten es falsch verstehen.

Ich drücke dir die Daumen, dass es sich zum Guten entwickelt. Viel Glück!

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19. Juli 2010 um 1:46

Selbst ich...
... als fast 31-jährige und seit 5 Jahren sexuell abstinent lebende Frau habe, aber erst seit meiner sexuellen Abstinenz, auch öfter mal PAP I. Und dann mal wieder PAP ... variiert immer. Die Zellen sind ja nicht immer gleich und wenn der Körper, jetzt mal weg von HPV, z.B. gerade eine Infektion wie Schnupfen, genitale Infektionen, oder eben alles, was das Immunsystem angreift durchmacht, kann der PAP auch aufgrund dessen schon mal variieren. Aber in der breiten Norm ist es halt so, dass PAP I meistens nur den Mädchen oder Jungfrauen zufällt.
Noch etwas zur Statistik: Nonnen erkranken so gut wie nie an Gebärmutterhalskrebs, während man bei Prostituierten oder Pornodarstellerinnen diese Krankheit recht häufig vorfindet.
Und in Deutschland sterben jährlich ca. 600 Menschen an den Folgen von Aids aber ca. 2500-3000 Frauen an Gebärmutterhalskrebs. Das gibt zu denken. Aufgrund dieser Tatsache, müssen Frauen und auch Männer ganz einfach Bescheid wissen über HPV und die möglichen Folgen. Kürzlich sah ich auf RTL-Punkt 12 eine Reportage, in der die Leute auf der Strasse zu HPV befragt wurden. Und NIEMAND wusste, was das war! Sehr erschreckend, wie ich finde.

Hier ist auch nochmal ein Link mit den neusten Erkenntnissen zum Thema HPV und u.a. die Einnahme der Pille:


http://www.frauenaerzte-im-netz.de/de_news_652_1_716_geb-rmutterhalskrebs-neue-erkenntnisse-bei-therapie-im-fr-hstadium.html





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19. Juli 2010 um 1:48
In Antwort auf birgit_12917754

Selbst ich...
... als fast 31-jährige und seit 5 Jahren sexuell abstinent lebende Frau habe, aber erst seit meiner sexuellen Abstinenz, auch öfter mal PAP I. Und dann mal wieder PAP ... variiert immer. Die Zellen sind ja nicht immer gleich und wenn der Körper, jetzt mal weg von HPV, z.B. gerade eine Infektion wie Schnupfen, genitale Infektionen, oder eben alles, was das Immunsystem angreift durchmacht, kann der PAP auch aufgrund dessen schon mal variieren. Aber in der breiten Norm ist es halt so, dass PAP I meistens nur den Mädchen oder Jungfrauen zufällt.
Noch etwas zur Statistik: Nonnen erkranken so gut wie nie an Gebärmutterhalskrebs, während man bei Prostituierten oder Pornodarstellerinnen diese Krankheit recht häufig vorfindet.
Und in Deutschland sterben jährlich ca. 600 Menschen an den Folgen von Aids aber ca. 2500-3000 Frauen an Gebärmutterhalskrebs. Das gibt zu denken. Aufgrund dieser Tatsache, müssen Frauen und auch Männer ganz einfach Bescheid wissen über HPV und die möglichen Folgen. Kürzlich sah ich auf RTL-Punkt 12 eine Reportage, in der die Leute auf der Strasse zu HPV befragt wurden. Und NIEMAND wusste, was das war! Sehr erschreckend, wie ich finde.

Hier ist auch nochmal ein Link mit den neusten Erkenntnissen zum Thema HPV und u.a. die Einnahme der Pille:


http://www.frauenaerzte-im-netz.de/de_news_652_1_716_geb-rmutterhalskrebs-neue-erkenntnisse-bei-therapie-im-fr-hstadium.html





Ergänzung...
...weil Satz unvollständig:

... und dann mal wieder PAP II.

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8. November 2012 um 12:51

Bin noch nicht ganz....
... durchgestiegen.

Seit ca. 4 Jahren wird mir gesagt, dass meine HPV Werte nicht gut sind. Vor 2 Wochen wurde ein größerer Test gemacht, um der Sache auf den Grund zu gehen.
Als ich gestern anrief wurde gesagt, dass meine Werte definitiv sehr schlecht sind aber man noch die andere Untersuchung abwartet. - Mit dieser schwammigen Antwort lassen sie mich auflegen und 1 Woche bangen!

Davon mal ab, habe ich immer Schmerzen im unteren Bauch- und Rückenbereich. Zeitweise das Gefühl "Säure" zu pullern und noch viele weitere kleinere Beschwerden.

Warum warten sie so lange mit den "richtigen" Untersuchungen, wenn es nie besser geworden ist UND wie hoch ist die Gefahr, tatsächlich an Gebärmutterhalskrebs erkrankt zu sein?

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9. November 2012 um 14:32
In Antwort auf krebsin87

Bin noch nicht ganz....
... durchgestiegen.

Seit ca. 4 Jahren wird mir gesagt, dass meine HPV Werte nicht gut sind. Vor 2 Wochen wurde ein größerer Test gemacht, um der Sache auf den Grund zu gehen.
Als ich gestern anrief wurde gesagt, dass meine Werte definitiv sehr schlecht sind aber man noch die andere Untersuchung abwartet. - Mit dieser schwammigen Antwort lassen sie mich auflegen und 1 Woche bangen!

Davon mal ab, habe ich immer Schmerzen im unteren Bauch- und Rückenbereich. Zeitweise das Gefühl "Säure" zu pullern und noch viele weitere kleinere Beschwerden.

Warum warten sie so lange mit den "richtigen" Untersuchungen, wenn es nie besser geworden ist UND wie hoch ist die Gefahr, tatsächlich an Gebärmutterhalskrebs erkrankt zu sein?

...
das blöde ist, dass mit dieser schwammigen antwort ich dir auch keine adäquate antwort geben kann.
ich gehe mal davon aus, dass du seit 4 jahren eine infektion mit high-risk-hpv hast. eine low-risk-infektion auch über einen solch langen zeitraum wäre nicht besorgniserregend. was ist mit "größerer test" gemeint? die unterschiedlichen genotypen zu identifizieren, an denen du möglicherweise erkrankt bist, ist überflüssig, weil diser test keine therapeutische konsequenz hat und nur im rahmen von wissenschaftlichen studien von relevanz ist. damit wird dem patienten nur unnötig geld aus der tasche gezogen.
ein positiver hpv-test lässt allein keine aussage zu, sondern muss immer in zusammenhang mit dem zytologischen, kolposkopischen und histologischen befund betrachtet werden. wenn du dazu etwas herausfinden kannst, evtl ob auch biomarker (p16, ki-67) untersucht wurden.
befunde werden mit patienten übrigens grundsätzlich nicht am telefon besprochen. die arzthelferin, die sich das recht herausnimmt den patienten zu sagen, ihre werte seien definitv sehr schlecht, hat eindeutig ihren kompetenzbereich überschritten.
hpv-infektionen und zervikale intraepitheliale neoplasien (=CIN, krebsvorstufen) sind sehr häufig. im vergleich dazu ist gebärmutterhlaskrebs eher selten. dich mit irgendwelchen prozentzahlen zu konfrontieren bringt nichts. viel wichtiger ist ein kompetenter arzt auf diesem gebiet und den findest du hier: http://www.dysplasiezentren.de/pages/zentren-und-sprechstunden.php

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21. November 2012 um 17:57

Meine FÄ...
hat bei mir PAP IIID diagnostiziert und mich zu einer Dysplasiesprechstunde überwiesen. Irgendwie schäme ich mich dafür

Wie gehts dort weiter? War dort schon mal jemand? Ich bin 22 und möchte auch noch Kinder haben und hab furchtbar Angst,..

LG loom

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21. November 2012 um 18:20
In Antwort auf shauna_12099192

Meine FÄ...
hat bei mir PAP IIID diagnostiziert und mich zu einer Dysplasiesprechstunde überwiesen. Irgendwie schäme ich mich dafür

Wie gehts dort weiter? War dort schon mal jemand? Ich bin 22 und möchte auch noch Kinder haben und hab furchtbar Angst,..

LG loom

...
http://www.dysplasiezentren.de/
www.zervita.de
www.krebsinformationszentrum.d e

sorry, hab grad keine zeit ausführlicher zu informieren. alles wichtige findest du aber auf diesen seiten. es gibt keinen grund sich zu schämen. das haben sehr, sehr, sehr viele frauen. du bist mit diesem problem nicht allein. du brauchst auch keine angst haben. die erkrankung ist sehr häufig und gut behandelbar, falls du überhaupt was hast. kinder kannst du auch noch bekommen.
die post von fleur haben zwar ein paar ungenauigkeiten, sind sonst aber recht gut.

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