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Hörgerät... gibts auch andere Möglichkeiten??

8. Januar 2006 um 12:44

Hallo zusammen,

letztens war ich beim Arzt und habe mal einen Hörtest gemacht, da ich nämlich schon länger das Gefühl hab, dass ich recht schlecht höre. Da sagte er mir ganz trocken, dass ich ein Hörgerät bräuchte. Naja, war irgendwie ein riesiger Schock für mich. Bin doch erst 26 und ich kann doch nicht mir so einem Dings im Ohr rumlaufen! Nun hab ich mich doch mal zu einem Hörgeräte-Akustiker begeben und habe welche zum testen bekommen. Leider merke ich, dass mir so ein Teil echt hilft.
Das nächste Problem bei der Sache ist, dass ich ein einigermaßen unauffälliges (dadurch sehr teures - ca. 1600 ) momentan nicht bezahlen kann, da ich studiere...

Hat jemand evtl. Erfahrung damit?
Kann die Hörschwäche vielleicht auch operiert oder mit Medikamenten behandelt werden? Ich war bei 2 Ohrenärzten und die haben nur einmal in mein Ohr geschaut, Hörtest gemacht und fertig. Auf meine Frage obs eben andere Möglichkeiten gäbe, kam immer nur ein spontanes "Nein".
Gibt es besondere Spezialisten oder Ohrenkliniken, die der Sache mal genauer auf den Grund gehen würden???

Bitte schreibt mir mal Eure Meinung dazu!
Danke!
LG
Caja

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17. Januar 2007 um 19:43

Bin selbst Hörgeräteträgerin
Ich hab mich früher auch innerlich gegen Hörgeräte gesträubt. Inzwischen habe ich in beiden Ohren jeweils ein winziges Dingerchen und es hilft mir sehr, durch den Tag zu kommen und weiterhin berufstätig zu bleiben. Ich habe früher sogar versucht, den Hörtest auszutricksen um mir selbst vorzumachen, dass es um mich noch nicht so schlimm steht, heute lache ich drüber. Mein inzwischen zweites Paar Hörgeräte hat über 2.000 Euro Eigenleistung gekostet, da war es auch für mich gut, mit dem Akustiker Ratenzahlung (8 Monatsraten) zu vereinbaren, die sind da sehr kooperativ. Ich wurde übrigens auch etwa mit Mitte 20 schwerhörig. Auch für mich war es erstmal ein Schock. Ein Gesprächspsychotherapeut hat mir da geholfe, mit Zukunftsängsten besser klar zu kommen.

Viel Erfolg und Mut für Dich!

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2. Februar 2007 um 14:49

Hallo Caja,
nimm doch die Hilfe einfach an. Du bekommst vom HNO-Arzt ein Rezept für Hörgeräte. Dann such Dir einfach einen Akustiker fürs Erste, der Dir von den Örtlichkeiten her günstig gelegen scheint. Du kannst verschiedene HG's testen!! Du musst nicht das Erstbeste nehmen, was er Dir vorschlägt. Es gibt verschiedene Geräte, die Deinem Hörstatus entsprechen. Es gibt analoge, digitale und ganz neue Geräte (da weiss ich den Namen aber nicht, sind ganz neu auf dem Markt). Mittlerweile sind die Geräte alle so klein geworden und Du kannst auch farbige Ohrpass-Stücke machen lassen. Die meisten "alten Hasen" haben farbige Geräte und farbige Pass-Stücke. Sieht klasse aus und jeder kann sich dann sofort auf Deine neue Situation einstellen. Das musst Du allerdings selber entscheiden.
Wenn Du noch genauere Untersuchungen möchtest, kann ich Dir nur raten, die nächste Uni-Klinik aufzusuchen. Dort wirst Du gut beraten. OP gibt es in Deinem Fall wohl (noch) keine. Wenn sich Dein Gehör aber die nächsten Jahre noch weiter verschlechtern sollte, dass Du nur noch auf Resthörvermögen zurückgreifen kannst, gibt es noch eine OP Möglichkeit. In dem Fall kannst Du Dir ein Cochlea-Implant setzen lassen. Aber das hoffen wir jetzt einfach mal nicht
Guck doch mal auf die Seite www.schwerhoerigen-netz.de ! Dort kannst Du Dir in Deiner Situation viel Hilfe holen.
Wünsche Dir alles Gute!

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27. August 2017 um 21:44
In Antwort auf perele_12964536

Hallo Caja,
nimm doch die Hilfe einfach an. Du bekommst vom HNO-Arzt ein Rezept für Hörgeräte. Dann such Dir einfach einen Akustiker fürs Erste, der Dir von den Örtlichkeiten her günstig gelegen scheint. Du kannst verschiedene HG's testen!! Du musst nicht das Erstbeste nehmen, was er Dir vorschlägt. Es gibt verschiedene Geräte, die Deinem Hörstatus entsprechen. Es gibt analoge, digitale und ganz neue Geräte (da weiss ich den Namen aber nicht, sind ganz neu auf dem Markt). Mittlerweile sind die Geräte alle so klein geworden und Du kannst auch farbige Ohrpass-Stücke machen lassen. Die meisten "alten Hasen" haben farbige Geräte und farbige Pass-Stücke. Sieht klasse aus und jeder kann sich dann sofort auf Deine neue Situation einstellen. Das musst Du allerdings selber entscheiden.
Wenn Du noch genauere Untersuchungen möchtest, kann ich Dir nur raten, die nächste Uni-Klinik aufzusuchen. Dort wirst Du gut beraten. OP gibt es in Deinem Fall wohl (noch) keine. Wenn sich Dein Gehör aber die nächsten Jahre noch weiter verschlechtern sollte, dass Du nur noch auf Resthörvermögen zurückgreifen kannst, gibt es noch eine OP Möglichkeit. In dem Fall kannst Du Dir ein Cochlea-Implant setzen lassen. Aber das hoffen wir jetzt einfach mal nicht
Guck doch mal auf die Seite www.schwerhoerigen-netz.de ! Dort kannst Du Dir in Deiner Situation viel Hilfe holen.
Wünsche Dir alles Gute!

Hi, 
Früher war tatsächlich die Meinung unter der Hals Nasen Ohren Ärzte verbreitet, dass ein "gutes" Ohr das "schlechte" Ohr ausgleichen könnte.
Jahrelang habe ich so auf diesen doofen Rat gehört.
Mit 18 war ich endlich selbsbewusst genug, um mal ein Hörgerät zu tragen (Für eine geringe Zuzahlung konnte ich sogar ein kleines feinesd haben).
Hörtraining hat mir bei der Eingewöhnung sehr geholfen.
Interessanterweise hat es sogar meinen Tinnitus sehr gut geholfen.

Durch das Hörgerät nehme ich das nervige pfeiffen weniger wahr.

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