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Hoher Cholesterinspiegel trotz Diät

14. November 2007 um 12:40 Letzte Antwort: 4. Dezember 2013 um 9:30

Hallo,
Ich habe gestern meinen Blutbefund bekommen und muss zugeben, dass ich sehr schockiert bin. Mein Cholesterinspiegel und meine Triglyceride sind viel zu hoch, was verwunderlich ist, weil ich praktisch fettlos esse.
Ich bin Vegetariern, esse kein Fast Food, Pizza oder ähnliches, sondern ernähre mich nur von gekochtem! Gemüse, Salat udgl. Ich esse keinen Käse, nur fettarme Milchprodukte, keine Kuchen, keine Naschereien oder Chips...
Wie ist es möglich, dass ich so einen hohen Cholesterinspiegel habe??? Ich glaub fettarmer als ich, kann man sich gar nicht ernähren
Danke!

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14. November 2007 um 15:53

fettlos essen ?
ich habe schon öfters gehört, das ganz fettlos essen, auch nicht das Gesündeste ist. Der Körper braucht auch in kleinen Mengen Fett. Man sollte aber darauf achten, dass es vorwiegend ungesättigte Fettsäuren sind.
z.b. sind ja Omegafettsäuren sehr gut bei verengten Gefäßen, oder auch zu hohen Cholesterinwerten.
Ich glaube schon, das es sehr gut ist viel Obst und Gemüse zu essen, aber vollkommen fleischlos zu essen halte ich für nicht gesund.
Alles in masen, ist denke ich das Richtige.




Gruß
Leoni

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15. November 2007 um 20:17
In Antwort auf an0N_1275844099z

fettlos essen ?
ich habe schon öfters gehört, das ganz fettlos essen, auch nicht das Gesündeste ist. Der Körper braucht auch in kleinen Mengen Fett. Man sollte aber darauf achten, dass es vorwiegend ungesättigte Fettsäuren sind.
z.b. sind ja Omegafettsäuren sehr gut bei verengten Gefäßen, oder auch zu hohen Cholesterinwerten.
Ich glaube schon, das es sehr gut ist viel Obst und Gemüse zu essen, aber vollkommen fleischlos zu essen halte ich für nicht gesund.
Alles in masen, ist denke ich das Richtige.




Gruß
Leoni

Hallo
Was Deine Ernährung betrifft, kann ich mich nur leonie151 anschließen: ganz ohne Fett ist nicht unbedingt gut!
Ein hoher Cholesterinspiegel hat nicht nur mit der Ernährung zu tun, es gibt da viele unterschiedliche Ursachen.
Z.B. kann einer zu hohes Cholesterin familiär bedingt sein und in einer Schwangerschaft ist der Cholesterinspiegel in den meisten Fällen immer erhöht.
Was hat denn Dein Arzt dazu gesagt?

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16. November 2007 um 13:06

Triglyzeride
Die Tochter einer Freundin hatte auch große Probleme mit ihren Triglyzeriden. Obwohl sie sich auch sehr gesund ernährt hat, hat sie das nicht vor den schlechten Werten geschützt. Nachdem sie allerdings über längere Zeit ein rein pflanzliches NE-Präparat nahm (ca 1 J.)hatten sich die Werte sehr gebessert. In dem Versuch, herauszubekommen,wie sie dann zu den schlechten Werten kam u warum eben gerade dieses NE-Mittel geholfen hat, stießen wir darauf, dass es tatsächlich sehr schwierig ist,sämtliche Vitamine,Vitalstoffe u sekund. Pflanzenstoffe über die normale Ernährung zu sich zu nehmen.Lt Aussagen einer Heilpraktikerin wird dringend empfohlen Obst und Gemüse "nach den Farben des Regenbogens"zu essen. Eine weitere Wichtigkeit sollte man auf Polysaccharide legen,die sehr wichtig für unsere Zellen sind um die Rezeptoren, die für die Aufnahme der Stoffe in die Zellen (also auch ins Blut)verantwortlich sind.
Hoffe,das war jetzt nicht zuuu kompliziert, wenn nicht - einfach nochmal nachfragen.
LG

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16. November 2007 um 20:19
In Antwort auf dieter_11916069

Triglyzeride
Die Tochter einer Freundin hatte auch große Probleme mit ihren Triglyzeriden. Obwohl sie sich auch sehr gesund ernährt hat, hat sie das nicht vor den schlechten Werten geschützt. Nachdem sie allerdings über längere Zeit ein rein pflanzliches NE-Präparat nahm (ca 1 J.)hatten sich die Werte sehr gebessert. In dem Versuch, herauszubekommen,wie sie dann zu den schlechten Werten kam u warum eben gerade dieses NE-Mittel geholfen hat, stießen wir darauf, dass es tatsächlich sehr schwierig ist,sämtliche Vitamine,Vitalstoffe u sekund. Pflanzenstoffe über die normale Ernährung zu sich zu nehmen.Lt Aussagen einer Heilpraktikerin wird dringend empfohlen Obst und Gemüse "nach den Farben des Regenbogens"zu essen. Eine weitere Wichtigkeit sollte man auf Polysaccharide legen,die sehr wichtig für unsere Zellen sind um die Rezeptoren, die für die Aufnahme der Stoffe in die Zellen (also auch ins Blut)verantwortlich sind.
Hoffe,das war jetzt nicht zuuu kompliziert, wenn nicht - einfach nochmal nachfragen.
LG

Bitte nicht
schon wieder deine Werbung .....

Leider wird oft angenommen, wenn man sich absolut fettarm ernährt, dass man dann super Blutfettwerte haben sollte. Das ist ein Irrtum. Triglyzeride und Zuckerkonsum hängen eng zusammen. Ernähre dich nach der LOGI-Methode (www.logi-methode.de), dann sinkt auch dein Triglyceridspiegel. Weitere Infos hier:


Fett und Herzinfarkt

Die Fetthypothese muss endlich sterben; Fett, tierische Fette und Cholesterin sind
keine Auslöser von Arteriosklerose oder Herzinfarkt.
Neuere Studien bringen Kohlenhydrate mit einer hohen glykämischen Last und Störungen
im Kohlenhydratstoffwechsel mit dem gehäuften Auftreten von Herz-Kreislauf-
Erkrankungen in Verbindung.
Überernährung und ein Zuviel an Kohlenhydraten kann zu dauerhaft erhöhten Fettspiegeln
im Blut führen, außerdem zu hohen Insulin- und Zuckerwerten.
Um wünschenswerte Cholesterin- und Triglyceridwerte zu erreichen, eignen sich
Mahlzeiten mit mehr Fett und weniger Kohlenhydraten als bisher empfohlen. In den
meisten diesbezüglichen Studien stammte der Löwenanteil der Fette aus einfach
ungesättigten Fettsäuren. Als günstig gilt außerdem ein Verhältnis von Omega-3-
Fettsäuren unter 5.
Problematische Fette (z. B. trans-Fettsäuren) und Cholesterine (Oxycholesterine)
entstehen in großen Mengen und unbekannter Zusammensetzung bei der industriellen
Teilhärtung von pflanzlichen Ölen (Margarine, Spezialfette für die Bäckerei) sowie bei
Trocknungsprozessen (z. B. in Ei- und Milchpulver für Gebäck und Fertigprodukte).
Stress, Angst, Übergewicht, Diabetes, Rauchen, Bewegungsmangel und Entzündungen
erhöhen das Infarktrisiko, nicht der Fettverzehr.


Weitere Fakten:

LOGI ist besser als kalorienreduzierte kohlenhydratreiche Kost

Nachdem man mit dieser Kost in der Reha-Klinik Überruh bei Patienten mit metabolischem Syndrom gute Erfahrungen gemacht hatte, wurde sie 2005 bei allen Typ- 2-Diabetikern eingesetzt. Die Auswirkungen auf den Stoffwechsel wurden bei 45 Patienten während ihres dreiwöchigen Klinikaufenthalts dokumentiert und mit einer Kontrollgruppe aus den Jahren 19992001 verglichen. Diese hatte eine fettarme, kohlenhydratreiche Kost von insgesamt 1500 kcal erhalten (30% Fett, 50% Kohlenhydrate). Das Bewegungsprogramm war in beiden Gruppen gleich. Schon beim Körpergewicht zeigte sich die Überlegenheit der (gut akzeptierten) LOGI-Kost. Es sank ohne Kalorienrestriktion im Mittel um 3,9 kg (Kontrollgruppe 3,1 kg). Gleichzeitig kam es zu einer Absenkung des Cholesterins um 12%, der Triglyzeride um 27%, der Harnsäure um 3% und des HbA1c um 4%. In der LOGI-Gruppe konnten die Diabetesmedikamente bei 49% der Patienten gänzlich abgesetzt und bei 42% deutlich reduziert werden (Kontrollgruppe: 4% bzw. 13%). Zumindest kurzfristig sind somit unter der LOGI-Diät die Effekte auf Blutzucker und Fettstoffwechsel positiv und lassen eine erhebliche Senkung des Herz-Kreislauf-Risikos erwarten, so das Fazit der Autoren.

Quelle: Heilmeyer P et al., Internist Prax 2006;46:181ff



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20. November 2007 um 10:17
In Antwort auf an0N_1249770799z

Bitte nicht
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Leider wird oft angenommen, wenn man sich absolut fettarm ernährt, dass man dann super Blutfettwerte haben sollte. Das ist ein Irrtum. Triglyzeride und Zuckerkonsum hängen eng zusammen. Ernähre dich nach der LOGI-Methode (www.logi-methode.de), dann sinkt auch dein Triglyceridspiegel. Weitere Infos hier:


Fett und Herzinfarkt

Die Fetthypothese muss endlich sterben; Fett, tierische Fette und Cholesterin sind
keine Auslöser von Arteriosklerose oder Herzinfarkt.
Neuere Studien bringen Kohlenhydrate mit einer hohen glykämischen Last und Störungen
im Kohlenhydratstoffwechsel mit dem gehäuften Auftreten von Herz-Kreislauf-
Erkrankungen in Verbindung.
Überernährung und ein Zuviel an Kohlenhydraten kann zu dauerhaft erhöhten Fettspiegeln
im Blut führen, außerdem zu hohen Insulin- und Zuckerwerten.
Um wünschenswerte Cholesterin- und Triglyceridwerte zu erreichen, eignen sich
Mahlzeiten mit mehr Fett und weniger Kohlenhydraten als bisher empfohlen. In den
meisten diesbezüglichen Studien stammte der Löwenanteil der Fette aus einfach
ungesättigten Fettsäuren. Als günstig gilt außerdem ein Verhältnis von Omega-3-
Fettsäuren unter 5.
Problematische Fette (z. B. trans-Fettsäuren) und Cholesterine (Oxycholesterine)
entstehen in großen Mengen und unbekannter Zusammensetzung bei der industriellen
Teilhärtung von pflanzlichen Ölen (Margarine, Spezialfette für die Bäckerei) sowie bei
Trocknungsprozessen (z. B. in Ei- und Milchpulver für Gebäck und Fertigprodukte).
Stress, Angst, Übergewicht, Diabetes, Rauchen, Bewegungsmangel und Entzündungen
erhöhen das Infarktrisiko, nicht der Fettverzehr.


Weitere Fakten:

LOGI ist besser als kalorienreduzierte kohlenhydratreiche Kost

Nachdem man mit dieser Kost in der Reha-Klinik Überruh bei Patienten mit metabolischem Syndrom gute Erfahrungen gemacht hatte, wurde sie 2005 bei allen Typ- 2-Diabetikern eingesetzt. Die Auswirkungen auf den Stoffwechsel wurden bei 45 Patienten während ihres dreiwöchigen Klinikaufenthalts dokumentiert und mit einer Kontrollgruppe aus den Jahren 19992001 verglichen. Diese hatte eine fettarme, kohlenhydratreiche Kost von insgesamt 1500 kcal erhalten (30% Fett, 50% Kohlenhydrate). Das Bewegungsprogramm war in beiden Gruppen gleich. Schon beim Körpergewicht zeigte sich die Überlegenheit der (gut akzeptierten) LOGI-Kost. Es sank ohne Kalorienrestriktion im Mittel um 3,9 kg (Kontrollgruppe 3,1 kg). Gleichzeitig kam es zu einer Absenkung des Cholesterins um 12%, der Triglyzeride um 27%, der Harnsäure um 3% und des HbA1c um 4%. In der LOGI-Gruppe konnten die Diabetesmedikamente bei 49% der Patienten gänzlich abgesetzt und bei 42% deutlich reduziert werden (Kontrollgruppe: 4% bzw. 13%). Zumindest kurzfristig sind somit unter der LOGI-Diät die Effekte auf Blutzucker und Fettstoffwechsel positiv und lassen eine erhebliche Senkung des Herz-Kreislauf-Risikos erwarten, so das Fazit der Autoren.

Quelle: Heilmeyer P et al., Internist Prax 2006;46:181ff



Hallo Trapsun !
Es ist KEINE WERBUNG , die ich mache, zumindest insofern nicht, dass ich nicht einen Cent dafür bekomme. Allerdings halte ich es für wichtig und richtig, hier die Sachen zu empfehlen, die definitiv in meinem näheren Umfeld den Leuten oder mir selbst geholfen haben.
Wenn ich davon überzeugt wäre, könnte ich hier auch schreiebn, dass sie Becell aufs Brot schmieren soll(was allerdings auch nur eine Art von Werbung wäre), aber da ich weiß, dass es schnellere und trotzdem gesunde Möglichkeiten gibt, tu ich das nicht .
LG

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20. November 2007 um 19:13
In Antwort auf dieter_11916069

Hallo Trapsun !
Es ist KEINE WERBUNG , die ich mache, zumindest insofern nicht, dass ich nicht einen Cent dafür bekomme. Allerdings halte ich es für wichtig und richtig, hier die Sachen zu empfehlen, die definitiv in meinem näheren Umfeld den Leuten oder mir selbst geholfen haben.
Wenn ich davon überzeugt wäre, könnte ich hier auch schreiebn, dass sie Becell aufs Brot schmieren soll(was allerdings auch nur eine Art von Werbung wäre), aber da ich weiß, dass es schnellere und trotzdem gesunde Möglichkeiten gibt, tu ich das nicht .
LG

Trotzdem
sollte sie erstmal ihre Ernährung auf "gesunde" Beine stellen - sprich: mehr gesunde Fette und Öle etc.

Und, soweit ich mich erinnere kam in früheren Postings heraus, dass du nicht so ganz uneigennützig Produkte empfiehlst. Aber von mir aus ....

Nur die Reihenfolge sollte eingehalten werden: Ernährung verbessern, Sport treiben und erst dann zu Hilfsmitteln greifen.

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21. November 2007 um 9:41
In Antwort auf an0N_1249770799z

Trotzdem
sollte sie erstmal ihre Ernährung auf "gesunde" Beine stellen - sprich: mehr gesunde Fette und Öle etc.

Und, soweit ich mich erinnere kam in früheren Postings heraus, dass du nicht so ganz uneigennützig Produkte empfiehlst. Aber von mir aus ....

Nur die Reihenfolge sollte eingehalten werden: Ernährung verbessern, Sport treiben und erst dann zu Hilfsmitteln greifen.

Zwei Wege !
Ich sage doch auch absolut nichts gegen Deine Methode der Ernährungsumstellung aber aus eigener Erfahrung weiß ich , dass soetwas nicht eben immer leicht ist. Der Mensch ist nun mal ein Gewohnheitstier.
Sicher ist es IMMER besser, sich mit den normalen Lebensmitteln gesund zu erhalten und auch gegen Sport ist absolut nichts einzuwenden. Aber ich weiß auch,dass wenn man ev den ganzen Tag am arbeiten ist,die meisten Leute nicht unbedingt noch Bock haben, Sport zu treiben.
Mir ergeht es selbst nicht anders und ich und einige meiner Freunde nutzen nun mal den 2. Weg der zur Verfügung steht(auch wenn es nicht als nonplus ultra gesehen werden sollte).Aber wenn ich meine Erfahrungen zu dem (in meinen Augen) zweitbesten Wege Tipps und Erfahrungen weitergebe, weiß ich auch, dass ich mich hier im Forum darauf verlassen kann, die den Weg über Ernährungsumstellung u Sport empfehlen.
Somit weiß ich, dass die Leute beide Wege aufgezeigt bekommen und sich dann den für sich passenden aussuchen können.
Und das finde ich auch gut so. Und um es nochmal deutlich zu machen, bin ich auch froh, dass es Leute genug gibt, die den optimaleren (aber auch schwierigeren) Weg aufzeigen,sodass man sich doch meist gut ergänzen kann.
Also nichts für ungut ?!
LG

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29. Februar 2012 um 19:30

Hallo,
Sport ist sehr wichtig für einen gesunden Cholesterinspiegel. Ich habe auch mal gelesen, dass eine zu fettarme Ernährung nicht gut für den Cholesterinspiegel ist. Nur weniger Fett zu essen, senkt das Cholesterin auch nicht. Es ist zwar gut, dass du viel Obst und Gemüse isst, aber ein bisschen mehr Fett sollte es vielleicht doch sein. Dabei sollte man aber besonders auf ungesättigte Fettsäuren achten. Die sind in fettem Seefisch (naja, das wirst du als Vegetarierin wohl nicht essen, aber vielleicht lesen es ja noch andere ) und pflanzlichen Ölen. Vielleicht benutzt du einfach etwas mehr Olivenöl, Sonnenblumenöl oder so bei der Zubereitung deines Essens. Es gibt Fischöl z.B. auch in Kapselform. Ein Freund unserer Familie nimmt wegen seines Cholesterinspiegels seit ein paar Wochen alphabiol Cholesterin. Da sind auch Omega-3-Fettsäuren, Vitamine, Mineralstoffe und Pflanzenstoffe drin, die gut für einen gesunden Cholesterinspiegel sind.

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4. Dezember 2013 um 9:30

Kapier ich bei mir auch nicht
Ich habe meien Blutfettwerte mit Garcinia Atroviridis von Thaivita runterbekommen. Hab aber auch keine Erklärung für die hohen Werte trotz gesunder Ernährung, wenig Fett und wenig Zucker. Seinen Körper muß man mal verstehen

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