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Hirsutismus - einfach schrecklich!!!

29. August 2016 um 0:59

Hirutismus - ich habe eine lösung für mich gefunden
Hallo zusammen,

Auch ich leide unter Hisutismus. Am meisten im gesicht hals etwas brust und bikinizone. Am schlimmsten fand ich es im gesicht...hatte richtig dunkle haare, wie ein mann. Auch am hals. War beim frauenarzt, der konnt nicht viel helfen. War beim endokrinologen. Habe dort tabletten bekommen und viele untersuchungen gemacht. Aber eigentlich nichts konkretes erfahren.
Mich haben die haare im gesicht am meisten gestört, hatte daher in der pubertät wenig kontakt mit jungs. Auch wenn man sich rasiert im gesicht, sieht man quasi am nächsten tag schon stoppeln (so bei mir).
Ich musste also was dagegen tun.
Habe nun eine elektroepilation hinter mir (dabei wird mit einer feinen nadel in jedem einzelen haarkanal gestochen und die wurzel veröded). Bei meinem haarwuchs brauchte ich einige anwendungen. Ist leider nicht günsig. 70 euro die std. Habe anfangs 3 std dort gesessen. Und dann immer in 6 wochen abständen später alle 3 monate ca. Die methode ist etwas schmerzhaft. Es gibt allerdings eine betäubungssalbe, die man verwenden kann.
War nun seit ca. 1, 5 jahren nicht mehr bei einer behandung. Die haare am kinn wangen und hals sind komplett weg. Ich bin überglücklich, dass ich das gemacht hab. Als studentin wars nicht einfach mit der finanzierung. Insgesamt habe ich über 2 jahre ca. 2500 euro ausgegeben. Aber ich bereue keinen cent davon. Die behandlungen kann man sich auch je nach seiner finanzlage irgendwie zurecht legen und etwas schneller oder länger machen.

Also für mich die beste lösung.

Hab zwar an der brust, bauch und biki zone noch haare, aber seit dem ich mein gesicht nicht mehr rasieren muss, machen die mir auch irgendwie nicht so viel aus.

Die krankenkasse hatte mir sogar einen zuschuss gewährt von ich glaube bis 5 euro im quartal . Diese lächerliche unterstützung konnten die sich sonst wohin stecken. Einein antrag kann man trotzdem immer zuerst mal versuchen.

Wen es interessiert. Einfach mal googeln. Es gibt einen verband von elektrologen. Gibt nicht allzu viele anbieter. Ich war bei einer seriösen netten dame in münster, die direkt mit in einer dermatologie praxis sitzt. Ich glaube im gegensatz zu ipl (dsss ich vorher auch schon probiert habe) gibt es nicht so viele x-belibige personen die es mit irgendwelchen billiggeräten in irgendwelchen hinterhöfen anbieten. Und es ist eine methode, die wirklich die haare für immer verschwinden lässt und nicht nur für eine gewisse zeit den wachstum hämmt.



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20. Oktober 2016 um 13:30

Creme gegen Hirsutismus - http://www.healthexpress.eu  Von all den Produkten, die ich ausprobiert, muss ich sagen, das ist das Beste.

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23. Dezember 2016 um 22:54
In Antwort auf sandra_12571062

Ich leide an einem leichten Hirsutismus und suche Frauen mit demselben Problem. Leider kann ich damit nur sehr schwer umgehen und hatte früher deswegen regelrechte Depressionen(bis hin zu Selbstmordgedanken). Ich fühlte mich nicht als richtige Frau und war immer extrem angespannt und gehemmt, wenn ich mit einem Mann zusammen war. Ich traute mich auch nie, darüber zu reden, weil ich mir nicht vorstellen konnte, dass auch nur ein Mann "das" akzeptieren könnte. Mittlerweile habe ich seit über drei Jahren einen sehr verständnisvollen Freund, dem ich mein Problem anvertrauen konnte und der das nicht als schlimm empfand. Deshalb geht es mir jetzt auch psychisch wesentlich besser. Dennoch habe ich immer noch ein gespaltenes Verhältnis zu meinem Körper und kann mich nicht richtig "frei" fühlen. Ich habe mich heute schon mehr mit diesem Problem abgefunden (man gewöhnt sich halt an alles), aber dennoch möchte ich das endlich los sein. Mein Frauenarzt hat mich nicht wirklich ernst genommen und meinte nur, dass jede Frau anders ist und sich akzeptieren müsse, wie sie ist. Nicht sehr tröstlich für mich! Ich habe ca. 1 Jahr lang die Diane 35 genommen, die aber überhaupt nichts bewirkt hat. Weitere drei Jahre die Valette, ebenfalls ohne Veränderung. Weitere Maßnahmen hat die Frauenärztin nicht in Erwägung gezogen. Sie meinte nur, ich solle mal einen Hautarzt befragen bezüglich einer Laserbehandlung etc. Das ist mir aber ehrlich gesagt zu teuer. Kennt ihr noch weitere Möglichkeiten, dieses Problem zu behandeln? Bis jetzt habe ich noch nie!!! (außer mit meinem Freund)darüber gesprochen und dieses Problem ist mir auch noch bei keiner anderen Frau in meinem Freundes- oder Bekanntenkreis aufgefallen, so dass ich mich ziemlich allein damit fühle. Es würde mir so sehr weiterhelfen, wenn ich mich mit anderen darüber austauschen könnte.

hallo,ich habe das selbe Problem fühle mich auch unwohl und möchte endlich diese lästigen Haare loswerden ,weil ich auch wirklich juckreiz und manchmal schmerzen habe davon ...

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24. März 2017 um 20:20

Hallo zusammen,
kurz zu mir: ich bin 26 Jahre alt und leide seit meinem 19ten Lebensjahr an Hirsutismus.
Leider ergeht es uns behaarten Frauen ja allen gleich, nur sehr gehemmt und schwer über dieses Thema mit Familie, Freunden oder Bekannten sprechen zu können oder gar die Hemmschwelle überwinden zu können, einen ärztlichen Rat aufzusuchen.
Hier meine Geschichte wie ich gegen die Behaarung ankämpfe und um die Anerkennung dieser "Krankheit" für uns leidende Geschöpfe dieser Welt kämpfe..
1.Zu erst probierte ich es durch den Gynäkologen mit diversen Pillen aus. Ergebnis nach jahrelangen Versuchen = Pillenunverträglichkeit (diverse neue Symptome mit einem neuen Präperat einhergehend)
2. Selbstfinanzierung einer 2-jährigen IPL-Lasertherapie an Gesicht, Brust, Bauch, Armen. Ergebnis = wenig bis nur minder sichtlicher Erfolg an Bauch und Unterarmen.
Derweil ließ ich mir wegen der Pillenunv.u und einer aufgetretenen Hypermenoerhoe (sorry für Fehler im Wort) eine Spirale, die Mirena, einsetzen mit dem Ergebnis, dass diese meine Behaarung und somit den Hirsutismus begünstigt!! (Seit d. Jahr 2014)
3. Gespräche mit diversen Hautärzten, Blutabnahmen beim Gyn. sowie Besuche im Hormonzentrum zur Hormontestuntersuchung, Ergebnis = erhöhter Testosteronwert. (Dauer 1 Jahr der Terminrennerei)
4. Sammeln der Unterlagen inkl. ärztlicher Fotodokumentationen und Eigenfinanzierung von ärztlichen Attesten und anschließend erstes persönliches Vorsprechen bei der Krankenkasse mit Zurschaustellung mehrerer Schweißtropfen auf der Stirn, Ergebnis = Mitleids-Blicke und Satz "Was ist Hirsutismus?? Ah ja...Unterlagen nicht ausreichend,Sorry!"
-> Aufsatz über eigenes Befinden und eine eigene wochenlange Fotodokumentation (!) sollten nachgereicht werden, Ergebnis= Dokumentation aufgrund psychischer Belastung und Umgang mit menschlichen Wesen vom Planeten Erde nicht möglich...außer man lebe im Keller.
5. Telefonat und Verständnis seitens KK und erforderte Unterlagen eingereicht, Ergebnis = Ablehnungsbescheid über keine Kostenübernahme einer Laser-Epilation, obwohl diese NULL von mir erwähnt wurde sondern eine allg. Anfrage einer Unterstützung zur Heilung des Hirsutismus-Krankheitsbildes einging.
6. Widerspruch eingelegt am 23.03.2017 und derweil mit einer "stark Laser Therapie" in Eigenfinanzierung begonnen und erneut die Rechnungen der Therapie bei der KK + Bilderdokumentationen während der Behandlung und ihrer `sichtbaren Erfolge´ eingereicht.

Danke für Deine Aufmerksamkeit und Dein Durchhaltevermögen beim Lesen meines Beitrags.
Bei Fragen schreibe mir gern!
Gemeinsam sind wir stark!!

LG,
Svea




 

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27. Mai 2017 um 11:42
In Antwort auf sandra_12571062

Hallo
Nach sehr langer Zeit habe ich mal wieder nach "Hirsutismus" gegoogelt und bin dabei ganz weit oben auf meinen alten Beitrag gestoßen. Mich hat es ja fast umgehauen, als ich gesehen habe, wieviele mir hier geantwortet haben. Damals kam nämlich ca. 4 Wochen gar kein Feedback bis auf eine PN, so dass ich die Hoffnung aufgab und das Forum nicht mehr besuchte. Ich dachte wirklich, dass diese Erkrankung wohl doch zu selten ist und ich keine Gleichgesinnten treffen werde. Darüber war ich sehr enttäuscht, da es für mich damals schon Überwindung kostete, das alles aufzuschreiben. Und nun sehe ich, dass immer noch neue Beiträge eingehen...Wahnsinn.
Ich musste wirklich lange nachdenken, bis mir mein altes Passwort wieder einfiel, so dass ich hier noch einmal antworten kann.
Ich finde es wirklich super, dass mit der Zeit so viele Frauen reagiert haben und sich hier auch miteinander austauschen konnten.
Ich werde wohl auch mal das Forum besuchen, das neu entstanden ist.
Zu meiner Geschichte: Ich habe gelesen, dass viele geschrieben haben, dass es sich bei mir auch um das PCO-Syndrom handeln könnte. Darüber hatte ich damals auch oft nachgedacht, zumal ich immer Probleme mit meiner Periode hatte, sehr unregelmäßig, oft drei Monate gar nicht, zumindest in jüngeren Jahren. Meine Frauenärztin meinte, ich sei nicht der Typ für PCO. Ich bin schlank, hab keine Akne, keinen Haarausfall etc. Eine Hormonuntersuchung wurde auch nie gemacht. Ehrlich gesagt hatte ich immer Angst vor dieser Diagnose, deshalb habe ich auch nicht darauf gedrängt.
Nun ja, mittlerweile habe ich meinen Freund geheiratet, wir sind seit über 7 Jahren zusammen und wir haben einen dreijährigen Sohn. Ich bin nach Absetzen der Pille (daraufhin 5 Monate keine Periode!!! diese wurde dann eingeleitet usw.), ohne dass wir zu diesem Zeitpunkt ans Kinderkriegen gedacht haben, ein halbes Jahr später einfach so schwanger geworden. Wir hatten es quasi mit der Verhütung nicht so ernst genommen, meine Frauenärztin hatte mir noch bestätigt, dass ich bis dato die ganze Zeit keinen Eisprung hatte. Also rechnete ich auch in nächster Zukunft nicht damit. Ohne nach der eingeleiteten Periode zu wissen, wann es wohl das nächste Mal so weit sein würde, bin ich schwanger geworden. (Nur einmal ohne Kondom.) Darum sage ich auch oft, dass unser Kleiner ein Schicksalskind ist. Er sollte einfach passieren, gerade zu diesem Zeitpunkt. Denn eigentlich standen die Sterne ja schlecht, überhaupt so leicht schwanger zu werden. So blieb mir das ganze Üben, Warten, Hoffen, Verzweifeln etc. erspart, wofür ich so dankbar bin.
Mein haariges Problem bin ich natürlich nicht losgeworden. Die Schwangerschaft änderte daran gar nichts, obwohl der Haarwuchs ca. 6 Wochen nach der Geburt enorm verringert war, vermutlich wuchsen die Haare eine Zeitlang einfach nicht (vielleicht bedingt durch die hormonelle Veränderung in der Stillzeit- habe aber insgesamt 8 Monate gestillt). Dann ging es aber wie zuvor weiter. Ich muss sagen, dass bei mir nie das Gesicht betroffen war, toi, toi, toi, sondern immer nur Brust, Bauch, Intimbereich, allgemein Beine stärker etc. Also alles Bereiche, die man durchaus verstecken kann.
Wäre mir mein Freund nicht begegnet und hätte mich durch sein Verständnis "entlastet", würde ich vermutlich bis heute noch extremst darunter leiden. Dieser psychische Druck ist unerträglich und man möchte so gern normal sein, ich kenn das alles. Man baut eine riesige Mauer um sich herum auf.
Ich habe sehr viele PNs bekommen, die ich erst jetzt gelesen habe. Darunter waren einige sehr verzweifelte Frauen (Selbstmordgedanken, so wie ich sie damals auch hatte) und ich konnte das so gut nachempfinden. Ich hoffe, dass sich alle fürs Leben entschieden haben und nicht aufgeben. Es gibt Männer, die das akzeptieren und das sind nicht irgendwelche Freaks, sondern total Normale. Vielleicht sind es nicht gerade die, die sich selbst jedes Haar abrasieren. Ich denke, mit einem Partner und dem Gefühl geliebt zu werden, wie man ist, lässt sich vieles leichter ertragen und man verfällt nicht mehr in diese totale Hoffnungslosigkeit.
Natürlich steh ich mir immer noch selbst im Weg und stehe nicht zu meinen Haaren, wenn ich im Schwimmbad etc. bin. Ich verstecke diese Stellen, ziehe mich unbemerkt um. Saunen oder FKK-Strände kämen für mich nie in Frage. Und auch ich zupfe, rasiere, creme immer noch und kriege Pickel davon, die auch nicht schön anzusehen sind etc. pp. Habe also auch noch keine zufriedenstellende Lösung gefunden. Mittlerweile habe ich zweimal eine Behandlung durchführen lassen, bei der nicht mit einem klassischen Laser, sondern mit Licht bzw. Hitze gearbeitet wird. Mir wurde gesagt, ich müsse das 3-5 Mal machen lassen. Bis jetzt ist noch keine Veränderung zu sehen. Ich werde die Behandlung noch abschließen und wenn es dann nichts gebracht hat, muss ich wohl damit leben, endgültig. Das Problem ist, dass diese Methode immer nur die vorhandenen Haare entfernt, gegen die neuentstehenden kann sie nichts ausrichten. Das heißt, ich weiß nicht, ob bei mir aus hormonellen Gründen immer noch neue Haare herausgebildet werden oder ob das jetzt mal alle sind. Und wie sich das mit zunehmendem Alter entwickelt, weiß ich auch nicht. Vielleicht hab ich ja Glück, und auch ich werde irgendwann mal in Bikini am Strand liegen können, ganz unbeschwert. Obwohl das nicht unbedingt das Wichtigste im Leben ist, muss ich zugeben.

Ich wünsche allen ganz viel Glück und Kraft im Kampf gegen die ungeliebten Haare. Vielleicht höre ich ja noch etwas von der ein oder anderen.

Ganz liebe Grüße

Naha

du hast geschrieben : Und auch ich zupfe, rasiere, creme.
hii welche CREME BENUTZT DU DENN ???
lg maria

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10. August 2017 um 18:31
In Antwort auf svea007

Hallo zusammen,
kurz zu mir: ich bin 26 Jahre alt und leide seit meinem 19ten Lebensjahr an Hirsutismus.
Leider ergeht es uns behaarten Frauen ja allen gleich, nur sehr gehemmt und schwer über dieses Thema mit Familie, Freunden oder Bekannten sprechen zu können oder gar die Hemmschwelle überwinden zu können, einen ärztlichen Rat aufzusuchen.
Hier meine Geschichte wie ich gegen die Behaarung ankämpfe und um die Anerkennung dieser "Krankheit" für uns leidende Geschöpfe dieser Welt kämpfe..
1.Zu erst probierte ich es durch den Gynäkologen mit diversen Pillen aus. Ergebnis nach jahrelangen Versuchen = Pillenunverträglichkeit (diverse neue Symptome mit einem neuen Präperat einhergehend)
2. Selbstfinanzierung einer 2-jährigen IPL-Lasertherapie an Gesicht, Brust, Bauch, Armen. Ergebnis = wenig bis nur minder sichtlicher Erfolg an Bauch und Unterarmen.
Derweil ließ ich mir wegen der Pillenunv.u und einer aufgetretenen Hypermenoerhoe (sorry für Fehler im Wort) eine Spirale, die Mirena, einsetzen mit dem Ergebnis, dass diese meine Behaarung und somit den Hirsutismus begünstigt!! (Seit d. Jahr 2014)
3. Gespräche mit diversen Hautärzten, Blutabnahmen beim Gyn. sowie Besuche im Hormonzentrum zur Hormontestuntersuchung, Ergebnis = erhöhter Testosteronwert. (Dauer 1 Jahr der Terminrennerei)
4. Sammeln der Unterlagen inkl. ärztlicher Fotodokumentationen und Eigenfinanzierung von ärztlichen Attesten und anschließend erstes persönliches Vorsprechen bei der Krankenkasse mit Zurschaustellung mehrerer Schweißtropfen auf der Stirn, Ergebnis = Mitleids-Blicke und Satz "Was ist Hirsutismus?? Ah ja...Unterlagen nicht ausreichend,Sorry!"
-> Aufsatz über eigenes Befinden und eine eigene wochenlange Fotodokumentation (!) sollten nachgereicht werden, Ergebnis= Dokumentation aufgrund psychischer Belastung und Umgang mit menschlichen Wesen vom Planeten Erde nicht möglich...außer man lebe im Keller.
5. Telefonat und Verständnis seitens KK und erforderte Unterlagen eingereicht, Ergebnis = Ablehnungsbescheid über keine Kostenübernahme einer Laser-Epilation, obwohl diese NULL von mir erwähnt wurde sondern eine allg. Anfrage einer Unterstützung zur Heilung des Hirsutismus-Krankheitsbildes einging.
6. Widerspruch eingelegt am 23.03.2017 und derweil mit einer "stark Laser Therapie" in Eigenfinanzierung begonnen und erneut die Rechnungen der Therapie bei der KK + Bilderdokumentationen während der Behandlung und ihrer `sichtbaren Erfolge´ eingereicht.

Danke für Deine Aufmerksamkeit und Dein Durchhaltevermögen beim Lesen meines Beitrags.
Bei Fragen schreibe mir gern!
Gemeinsam sind wir stark!!

LG,
Svea




 

Hallo Svea,

ich habe auch seit meiner Pubertät Hirsuitismus und leide seit Jahren darunter. Ich kämpfe auch dagegen, sogut ich kann aber leider verliere ich meine Lebensfreude. Falls du in wohnst, können wir uns einmal treffen und uns austauschen. Bitte melde dich. Lg, Sevda

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10. August 2017 um 18:32
In Antwort auf sevda81

Hallo Svea,

ich habe auch seit meiner Pubertät Hirsuitismus und leide seit Jahren darunter. Ich kämpfe auch dagegen, sogut ich kann aber leider verliere ich meine Lebensfreude. Falls du in wohnst, können wir uns einmal treffen und uns austauschen. Bitte melde dich. Lg, Sevda

Falls du in Wien wohnst? 

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27. Mai 2018 um 23:31
In Antwort auf sandra_12571062

Hallo
Nach sehr langer Zeit habe ich mal wieder nach "Hirsutismus" gegoogelt und bin dabei ganz weit oben auf meinen alten Beitrag gestoßen. Mich hat es ja fast umgehauen, als ich gesehen habe, wieviele mir hier geantwortet haben. Damals kam nämlich ca. 4 Wochen gar kein Feedback bis auf eine PN, so dass ich die Hoffnung aufgab und das Forum nicht mehr besuchte. Ich dachte wirklich, dass diese Erkrankung wohl doch zu selten ist und ich keine Gleichgesinnten treffen werde. Darüber war ich sehr enttäuscht, da es für mich damals schon Überwindung kostete, das alles aufzuschreiben. Und nun sehe ich, dass immer noch neue Beiträge eingehen...Wahnsinn.
Ich musste wirklich lange nachdenken, bis mir mein altes Passwort wieder einfiel, so dass ich hier noch einmal antworten kann.
Ich finde es wirklich super, dass mit der Zeit so viele Frauen reagiert haben und sich hier auch miteinander austauschen konnten.
Ich werde wohl auch mal das Forum besuchen, das neu entstanden ist.
Zu meiner Geschichte: Ich habe gelesen, dass viele geschrieben haben, dass es sich bei mir auch um das PCO-Syndrom handeln könnte. Darüber hatte ich damals auch oft nachgedacht, zumal ich immer Probleme mit meiner Periode hatte, sehr unregelmäßig, oft drei Monate gar nicht, zumindest in jüngeren Jahren. Meine Frauenärztin meinte, ich sei nicht der Typ für PCO. Ich bin schlank, hab keine Akne, keinen Haarausfall etc. Eine Hormonuntersuchung wurde auch nie gemacht. Ehrlich gesagt hatte ich immer Angst vor dieser Diagnose, deshalb habe ich auch nicht darauf gedrängt.
Nun ja, mittlerweile habe ich meinen Freund geheiratet, wir sind seit über 7 Jahren zusammen und wir haben einen dreijährigen Sohn. Ich bin nach Absetzen der Pille (daraufhin 5 Monate keine Periode!!! diese wurde dann eingeleitet usw.), ohne dass wir zu diesem Zeitpunkt ans Kinderkriegen gedacht haben, ein halbes Jahr später einfach so schwanger geworden. Wir hatten es quasi mit der Verhütung nicht so ernst genommen, meine Frauenärztin hatte mir noch bestätigt, dass ich bis dato die ganze Zeit keinen Eisprung hatte. Also rechnete ich auch in nächster Zukunft nicht damit. Ohne nach der eingeleiteten Periode zu wissen, wann es wohl das nächste Mal so weit sein würde, bin ich schwanger geworden. (Nur einmal ohne Kondom.) Darum sage ich auch oft, dass unser Kleiner ein Schicksalskind ist. Er sollte einfach passieren, gerade zu diesem Zeitpunkt. Denn eigentlich standen die Sterne ja schlecht, überhaupt so leicht schwanger zu werden. So blieb mir das ganze Üben, Warten, Hoffen, Verzweifeln etc. erspart, wofür ich so dankbar bin.
Mein haariges Problem bin ich natürlich nicht losgeworden. Die Schwangerschaft änderte daran gar nichts, obwohl der Haarwuchs ca. 6 Wochen nach der Geburt enorm verringert war, vermutlich wuchsen die Haare eine Zeitlang einfach nicht (vielleicht bedingt durch die hormonelle Veränderung in der Stillzeit- habe aber insgesamt 8 Monate gestillt). Dann ging es aber wie zuvor weiter. Ich muss sagen, dass bei mir nie das Gesicht betroffen war, toi, toi, toi, sondern immer nur Brust, Bauch, Intimbereich, allgemein Beine stärker etc. Also alles Bereiche, die man durchaus verstecken kann.
Wäre mir mein Freund nicht begegnet und hätte mich durch sein Verständnis "entlastet", würde ich vermutlich bis heute noch extremst darunter leiden. Dieser psychische Druck ist unerträglich und man möchte so gern normal sein, ich kenn das alles. Man baut eine riesige Mauer um sich herum auf.
Ich habe sehr viele PNs bekommen, die ich erst jetzt gelesen habe. Darunter waren einige sehr verzweifelte Frauen (Selbstmordgedanken, so wie ich sie damals auch hatte) und ich konnte das so gut nachempfinden. Ich hoffe, dass sich alle fürs Leben entschieden haben und nicht aufgeben. Es gibt Männer, die das akzeptieren und das sind nicht irgendwelche Freaks, sondern total Normale. Vielleicht sind es nicht gerade die, die sich selbst jedes Haar abrasieren. Ich denke, mit einem Partner und dem Gefühl geliebt zu werden, wie man ist, lässt sich vieles leichter ertragen und man verfällt nicht mehr in diese totale Hoffnungslosigkeit.
Natürlich steh ich mir immer noch selbst im Weg und stehe nicht zu meinen Haaren, wenn ich im Schwimmbad etc. bin. Ich verstecke diese Stellen, ziehe mich unbemerkt um. Saunen oder FKK-Strände kämen für mich nie in Frage. Und auch ich zupfe, rasiere, creme immer noch und kriege Pickel davon, die auch nicht schön anzusehen sind etc. pp. Habe also auch noch keine zufriedenstellende Lösung gefunden. Mittlerweile habe ich zweimal eine Behandlung durchführen lassen, bei der nicht mit einem klassischen Laser, sondern mit Licht bzw. Hitze gearbeitet wird. Mir wurde gesagt, ich müsse das 3-5 Mal machen lassen. Bis jetzt ist noch keine Veränderung zu sehen. Ich werde die Behandlung noch abschließen und wenn es dann nichts gebracht hat, muss ich wohl damit leben, endgültig. Das Problem ist, dass diese Methode immer nur die vorhandenen Haare entfernt, gegen die neuentstehenden kann sie nichts ausrichten. Das heißt, ich weiß nicht, ob bei mir aus hormonellen Gründen immer noch neue Haare herausgebildet werden oder ob das jetzt mal alle sind. Und wie sich das mit zunehmendem Alter entwickelt, weiß ich auch nicht. Vielleicht hab ich ja Glück, und auch ich werde irgendwann mal in Bikini am Strand liegen können, ganz unbeschwert. Obwohl das nicht unbedingt das Wichtigste im Leben ist, muss ich zugeben.

Ich wünsche allen ganz viel Glück und Kraft im Kampf gegen die ungeliebten Haare. Vielleicht höre ich ja noch etwas von der ein oder anderen.

Ganz liebe Grüße

Naha

hii ich ich habe das gleiche problem wie du. wie hast du es denn deinem   freund gesagt ? lg

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8. August 2018 um 19:35

Hallo Zusammen,
ich möchte das Thema mal wieder hochschieben. Auch ich leide an Hirsutismus und es hat quasi mein Leben zerstört. Ich glaube es ist wichtig viel mit Betroffenen zu sprechen und sich auszutauschen. Was haltet ihr davon, wenn ich einen Discordserver einrichte, wo wir uns dann ab und an mal zum quatschen treffen könnten? Discord ist sowas wie Skype aber auf viele Personen ausgerichtet und kostenlos.
Also wenn Interesse besteht mache ich es.
Liebe Grüße

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17. August 2018 um 23:52

Hallo zusammen,
auch wenn viele Beiträge hier schon älter sind, möchte ich euch gerne von meinem Weg berichten und davon, wie ich den Hirsutismus geheilt habe. Ich litt seit meinem 13. Lebensjahr unter dem übermäßigen Haarwuchs insbesondere im Gesicht (Oberlippe, vereinzelt am Kinn), um die Brustwarzen, Bauch, Finger- und Zehenrücken und sehr stark an den Beinen. Zusätzlich hatte ich noch weitere Symptome wie Akne. Meine Periode hatte ich dagegen immer regelmäßig.
Ab meinem 13. Lebensjahr begann eine Odyssee von Hausarzt, zum Gynäkologen, Hautarzt und Endokrinologen. Leider habe ich die Erfahrung gemacht, nicht ernst genommen zu werden, das Problem wurde bagatellisiert und ich solle mich doch schlichtweg damit abfinden und mich so akzeptieren wie ich bin. Nur ist das in dem Alter sehr schwer, gerade wenn man mit diesem Problem auf sich alleine gestellt ist.
Meine Hormonwerte wurden mehrfach getestet, die meiste Zeit waren die Werte im Normbereich, vereinzelt waren männliche Hormone (Freier Androgenindex u.a.) erhöht. In Folge wurde mir die Pille verschrieben. Am Haarwuchs hat sich dadurch nichts verändert, nur die Haut wurde besser. Nachdem ich die Pille nach ein paar Jahren wieder abgesetzt hatte, kehrte die Akne wieder zurück.
Die Antwort auf das Problem mit den Haaren habe ich selbst nach langer Recherche vor allem im englischsprachigen Netz vor einem Jahr gefunden (ich bin jetzt fast 30 Jahre alt; beispielhafte Suchbegriffe waren: hirsutism, insulin resistance, Polycystic ovary syndrome). Dort hatte ich mehrere Erfahrungsberichte von Frauen gelesen, die nach Umstellung ihrer Ernährung unter deutlich weniger Haarwuchs litten. Konkret berichteten Frauen, dass der Haarwuchs durch die Umstellung auf eine Paleo-Diät besser wurde, wiederum andere berichteten von Erfolgen bei einer Umstellung auf eine ketogene-Diät oder auch Low-Carb-Diät. All diese Ernährungsformen sind durch eine sehr geringe Kohlenhydratzufuhr gekennzeichnet.
Ich probierte es aus und habe zunächst nur den Weizen weg gelassen und durch andere Getreide wie Dinkel ersetzt. Dadurch änderte sich am Haarwuchs nichts. Dann habe ich einen radikal-Versuch gestartet und nahezu alle Kohlenhydrate (Süßigkeiten, Getreide – glutenfreie und glutenhaltige, Kartoffeln, Trockenobst etc.) aus meiner Ernährung gestrichen. Es dauerte ca. zwei Wochen und ich bemerkte einen deutlichen Rückgang der Haare. Seitdem ist ein Jahr vergangen und ich habe festgestellt, dass das Haarwachstum bei mir sehr stark mit dem Blutzuckerspiegel zusammenhängt. Solange ich mich so ernähre, dass der Blutzuckerspiegel unten bleibt, ist das Haarwachstum sehr schwach. D.h. bei mir: die Haare an der Brust wurden zu Beginn erst schwächer und heller und sind mittlerweile komplett weg, die Haare auf den Finger- und Fußgelenken wurden auch erst schwächer und heller und sind jetzt ebenso weg, ebenso die Haare am Bauch, die Haare am Bein wurden weicher, vor allem am Oberschenkel und wachsen nicht mehr so schnell. Im Gesicht hatte ich die Haare zuvor (bevor ich mit der Ernährungsumstellung angefangen habe) mit der Nadelepilation behandelt, was auch erfolgreich war. Insgesamt muss ich sagen, dass mein Körper sehr empfindlich auf kleine Insulinmengen reagiert, d.h. wenn ich jeden Morgen zwei Scheiben Brot esse, ist das für meinen Körper bereits zu viel und es sprießen langsam wieder Haare, gleiche Reaktion wenn ich Saft oder viel Alkohol trinke, Süßigkeiten oder Getreide esse.
Wenn jemand unter erblich bedingtem Haarwuchs leidet (z.B. wenn man aus südlichen Ländern kommt), wird eine Ernährungsumstellung vermutlich nicht zum Erfolg führen.
Wenn es jemanden interessiert, erkläre ich nachfolgend noch kurz die Zusammenhänge: Kohlenhydrate lassen den Blutzucker am stärksten ansteigen (stärker als Eiweiß und Fette). Ein stark erhöhter Blutzuckerspiegel erhöht in Folge die männlichen Hormone, die wiederum zum Haarwachstum führen. Hat man über Jahre zu viele Kohlenhydrate konsumiert, kann eine Insulinresistenz entstehen. Aus diesem Grund kann zum Teil auch Übergewicht das Haarwachstum begünstigen. Zwar war ich selbst nicht übergewichtig, hatte aber über Jahre zu viel Süßigkeiten gegessen und zu viel Stress. Denn auch erhöhte Stresshormone (wie z.B. Cortisol) erhöhen im Körper die Insulinwerte. Eine Insulinresistenz lag bei mir vor, die habe ich aber inzwischen im Griff. 


Nachfolgend noch ein paar Links, die mir geholfen haben:
">https://www.reddit.com/r/xxketo/comments/6yqsnn/pcos_ladies_has_keto_helped_your_hirsutism/
">https://vibrantsexystrong.wordpress.com/2012/01/19/hirsutism-the-big-hairy-truth/
 

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