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Hilfe!Was soll ich machen?

10. September 2011 um 9:58 Letzte Antwort: 11. September 2011 um 11:51

Hallo ihr lieben!War schon lange nicht mehr hier da es (auch dank euch) wieder besser ging mit dem essen und dem zunehmen.Hab seit langem die Waage verbannt und einfach das gegessen worauf ich lust hatte.Hab mir gedacht irgendwann muss diese ganze Scheiße aufhören,Gedanken nur ums essen etc. Nun ist aber folgendes passiert :Mit dem hintergedanken sich jetzt wieder alles erlauben zu können wusste ich nicht mehr wo ich anfangen sollte,ich wusste ich darf alles essen aber da ist sovieles was ich mir sonst immer verboten habe und ich hab keine ideen mehr was ich kochen bzw essen soll weil mein Kopf so voll ist von Ideen oder auch nicht,und dieses sattsein nach kleinsten mengen macht mich auch voll fertig.
Es ist also so passiert dass ich vor lauter nachdenken (wieder ums essen) am schluss garkein apetitt mehr hatte,hab aber trotzdem gegessen . Und nach 6 Monaten bin ich wieder auf die Waage (durch zufall ) gegangen und hab mich erschrocken dass ich abgenommen habe 49 kg bei 1,76m. Was soll ich tun?Mein Problem ist auch dass ich immer noch festgelegte Essenszeiten habe und es endet meistens so dass ich dann doch täglich das selbe ess,spontanität fehl da gänzlich,scheiße .Kann mir jemand helfen?????Manchmal denke ich mir es ist einfacher alles beim alten zu belassen da ich ja auch nicht hungere.Ich seh da langsam keine Notwendigkeit zuzunehmen und aus dem Umfeld hatt sich jeder an mein Dünnsein gewöhnt von daher kommt seitens der Familie oder Freunden auch nicht wirklich der ansporn zuzunehmen.Ich bin verwirrt

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10. September 2011 um 14:47

.
Ja, das satt sein nach kleinsten Mängen, daran erinnere ich mich auch. Da spielt dir der Körper einen Streich. Wahrscheinlich wirst du aber merken, dass du dann nach 30min wieder Hunger bekommst-oder? Lässt du dir auch Zeit beim Essen? Machst du es dir gemütlich und schön beim Essen?
Wenn du dir jetzt alles wieder erlaubst ,dann
fang doch an mit dem, was dir zuerst ins Auge fällt. Vielleicht kochst du mal nicht, sondern kaufst dir was beim Bäcker?
Versuche das zu kaufen, was dir zu erst ins Auge fällt. Ich denke, vielleicht bist du noch nicht so weit, dir auch das zu nehmen (!) was du willst?
Um deiner selbst willen, musst du dich doch auch um dich kümmern? Du willst doch irgendwann mal arbeiten gehen, Kinder bekommen, in einer Beziehung leben, ein Hobby anfangen, dein Leben beginnen - oder?

Ich glaube, wenn einem keiner mehr hilft, vielleicht merkt man dann wie scheiße allein man eigentlich ist? ..

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10. September 2011 um 15:00
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Ja, das satt sein nach kleinsten Mängen, daran erinnere ich mich auch. Da spielt dir der Körper einen Streich. Wahrscheinlich wirst du aber merken, dass du dann nach 30min wieder Hunger bekommst-oder? Lässt du dir auch Zeit beim Essen? Machst du es dir gemütlich und schön beim Essen?
Wenn du dir jetzt alles wieder erlaubst ,dann
fang doch an mit dem, was dir zuerst ins Auge fällt. Vielleicht kochst du mal nicht, sondern kaufst dir was beim Bäcker?
Versuche das zu kaufen, was dir zu erst ins Auge fällt. Ich denke, vielleicht bist du noch nicht so weit, dir auch das zu nehmen (!) was du willst?
Um deiner selbst willen, musst du dich doch auch um dich kümmern? Du willst doch irgendwann mal arbeiten gehen, Kinder bekommen, in einer Beziehung leben, ein Hobby anfangen, dein Leben beginnen - oder?

Ich glaube, wenn einem keiner mehr hilft, vielleicht merkt man dann wie scheiße allein man eigentlich ist? ..

..
Mengen..

Ich weiß selber nicht, was ich mit dem letzten Satz sagen will. vielleicht
1. es ist gut, zu erkennen, dass man alleine ist.
2. darf man zugeben das man alleine ist
3. darf man weinen darüber, das man alleine ist
4. darf man wütend sein über die, die einen alleine lassen

...
darf man sagen, ich brauche jemanden und ich brauche dich - man darf Zuneigung einfordern bei Eltern, Freunden, Bekannten, Therapeuten, Ärzten, Omas, Opas

Vielleicht fällt dir ein, was du brauchen könntest um dich selber zu mögen?


Zu philosophisch?

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10. September 2011 um 15:36
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..
Mengen..

Ich weiß selber nicht, was ich mit dem letzten Satz sagen will. vielleicht
1. es ist gut, zu erkennen, dass man alleine ist.
2. darf man zugeben das man alleine ist
3. darf man weinen darüber, das man alleine ist
4. darf man wütend sein über die, die einen alleine lassen

...
darf man sagen, ich brauche jemanden und ich brauche dich - man darf Zuneigung einfordern bei Eltern, Freunden, Bekannten, Therapeuten, Ärzten, Omas, Opas

Vielleicht fällt dir ein, was du brauchen könntest um dich selber zu mögen?


Zu philosophisch?

Nee
dein Text hat mich jetzt zum Nachdenken gebracht.Hast schon recht,danke für den Gedankenanstoß! Zu deinem letzten Satz: was kann man brauchen um sich zu mögen?Mir fällt da nichts ein....

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10. September 2011 um 19:28
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..
Mengen..

Ich weiß selber nicht, was ich mit dem letzten Satz sagen will. vielleicht
1. es ist gut, zu erkennen, dass man alleine ist.
2. darf man zugeben das man alleine ist
3. darf man weinen darüber, das man alleine ist
4. darf man wütend sein über die, die einen alleine lassen

...
darf man sagen, ich brauche jemanden und ich brauche dich - man darf Zuneigung einfordern bei Eltern, Freunden, Bekannten, Therapeuten, Ärzten, Omas, Opas

Vielleicht fällt dir ein, was du brauchen könntest um dich selber zu mögen?


Zu philosophisch?

..alleinsein...
zum alleinsein mache ich mir auch total viele gedanken. ich weiss auch, dass die ES noch mehr isoliert und die Umwelt sich auch abwendet, aus Angst etwas falsches zu machen/sagen.

meine erfahrung ist, dass erst in dem moment genesen kann da man merkt:

MAN KANN SICH SELBER GENÜGEN

man braucht niemanden zum leben, man kann sich selber alles geben was man braucht. Sobald ich diesen Punkt wieder erreicht habe, geht es mir viel besser und die Kontakte werden wieder zahlreicher und ergiebiger...

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11. September 2011 um 10:17
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Nee
dein Text hat mich jetzt zum Nachdenken gebracht.Hast schon recht,danke für den Gedankenanstoß! Zu deinem letzten Satz: was kann man brauchen um sich zu mögen?Mir fällt da nichts ein....

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Ja, ist schwierig. Ich weiß nicht..also, eigentlich bin ich da erst raus gekommen, als jemand zu mir kam und gesagt hat :"Ich bin bei dir". - Mein jetziger Partner. Das hat seine guten und schlechten Seiten..1.gesund, ja 2. lernen, nun wieder und tatsächlich wieder mit mir alleine klar zu kommen und das zu lernen, sich zu trauen etc.
Ich weiß aber nicht, ob ich das je alleine geschafft hätte. Ist blöd, aber so war es.
Das Gefühl, dass jemand da ist, dem ich vertraue. Es gab sonst nie-mand-en! Ich konnte sozusagen noch einmal richtig kind- sein, genießen und wissen lernen, DAS jemand da ist.

Ich denke, das bei vielen Suchtgestörten - welche Sucht das auch immer ist - dies das Hauptpoblem/Thema ist. - Hab darüber auch ne Hausarbeit geschrieben
So der Titel:
Sucht und Beziehung - Das Psychoanalytische Integrationskonzept von Wilhelm Burian - kannst du ja mal lesen, Wilhelm Burian ist ganz interessant. - Auch wenn er sein Konzept nur auf "andere" (stoffgebundene) Süchte bezieht, passt es auch gut zu den ES. Zumindest hab ich mich da wiedergefunden.

Es ist schwierig, sich selbst zu genügen, wenn das vorher kein anderer getan hat - oder wenn man es zumindest nicht gespürt hat. Eltern, die selbst psych. Probleme hatten/haben, können da viele Fehler machen, die sie so gar nicht sehen.
Wie ist es denn, wie ist es mit deinen Eltern? Wo sind sie gerade?

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11. September 2011 um 10:18
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Ja, ist schwierig. Ich weiß nicht..also, eigentlich bin ich da erst raus gekommen, als jemand zu mir kam und gesagt hat :"Ich bin bei dir". - Mein jetziger Partner. Das hat seine guten und schlechten Seiten..1.gesund, ja 2. lernen, nun wieder und tatsächlich wieder mit mir alleine klar zu kommen und das zu lernen, sich zu trauen etc.
Ich weiß aber nicht, ob ich das je alleine geschafft hätte. Ist blöd, aber so war es.
Das Gefühl, dass jemand da ist, dem ich vertraue. Es gab sonst nie-mand-en! Ich konnte sozusagen noch einmal richtig kind- sein, genießen und wissen lernen, DAS jemand da ist.

Ich denke, das bei vielen Suchtgestörten - welche Sucht das auch immer ist - dies das Hauptpoblem/Thema ist. - Hab darüber auch ne Hausarbeit geschrieben
So der Titel:
Sucht und Beziehung - Das Psychoanalytische Integrationskonzept von Wilhelm Burian - kannst du ja mal lesen, Wilhelm Burian ist ganz interessant. - Auch wenn er sein Konzept nur auf "andere" (stoffgebundene) Süchte bezieht, passt es auch gut zu den ES. Zumindest hab ich mich da wiedergefunden.

Es ist schwierig, sich selbst zu genügen, wenn das vorher kein anderer getan hat - oder wenn man es zumindest nicht gespürt hat. Eltern, die selbst psych. Probleme hatten/haben, können da viele Fehler machen, die sie so gar nicht sehen.
Wie ist es denn, wie ist es mit deinen Eltern? Wo sind sie gerade?

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Immerhin bist du ja auch schon 25.. also füge ich eine Frage an:
wo bist DU gerade? Machst du eine Ausbildung, Abschlüsse was anderes?

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11. September 2011 um 10:29
In Antwort auf

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Immerhin bist du ja auch schon 25.. also füge ich eine Frage an:
wo bist DU gerade? Machst du eine Ausbildung, Abschlüsse was anderes?

Mhh
Also ich habe eine 5 jährige tochter und seid langem einen festen Partner.Mein Vater wohnt im Ausland,hab also nur meine Ma hier und ich hohl zurzeit das Abi nach Muss dazusagen dass unser verhältnis nicht gerad auf Gesprächenbasiert (leider)Und auch meine mutter unternimmt nicht viel um mir zu helfen darum kommt mir immer der Gedanke,vieleicht muss ich garnicht zunehmen,krieg auch oft lob dass ich gut ausseh:::!Wo kann ich das was du da oben beschrieben hast lesen?

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11. September 2011 um 11:02
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Mhh
Also ich habe eine 5 jährige tochter und seid langem einen festen Partner.Mein Vater wohnt im Ausland,hab also nur meine Ma hier und ich hohl zurzeit das Abi nach Muss dazusagen dass unser verhältnis nicht gerad auf Gesprächenbasiert (leider)Und auch meine mutter unternimmt nicht viel um mir zu helfen darum kommt mir immer der Gedanke,vieleicht muss ich garnicht zunehmen,krieg auch oft lob dass ich gut ausseh:::!Wo kann ich das was du da oben beschrieben hast lesen?

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Burian, Wilhelm Die Rituale der Enttäuschung; Picus Verlag, Wien 1994
Das ist schon älter, aber ich fands toll - und wie gesagt geht es nicht wirklich um ES aber um Süchte und vor allem um die Pubertät und wie wichtig diese für die persönliche Entwicklung ist.
Ich weiß nicht, seit wann hast du denn ES?

Das mit deiner Mutter -damit bist du ja kein Einzelfall. Kannst du beschreiben, was da das Problem ist?
-Wenn du bis heute ein eher schlechtes Verhältnis zu ihr hast und nicht mit ihr reden kannst, vielleicht wäre da ein Anfang, da anzusetzen?

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11. September 2011 um 11:12
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Burian, Wilhelm Die Rituale der Enttäuschung; Picus Verlag, Wien 1994
Das ist schon älter, aber ich fands toll - und wie gesagt geht es nicht wirklich um ES aber um Süchte und vor allem um die Pubertät und wie wichtig diese für die persönliche Entwicklung ist.
Ich weiß nicht, seit wann hast du denn ES?

Das mit deiner Mutter -damit bist du ja kein Einzelfall. Kannst du beschreiben, was da das Problem ist?
-Wenn du bis heute ein eher schlechtes Verhältnis zu ihr hast und nicht mit ihr reden kannst, vielleicht wäre da ein Anfang, da anzusetzen?


keine Sorge, ein - ist da gar nicht nötig!!
Du holst dein ABI nach! ist doch wunderbar
Dann kannst du selbst als Mutter noch einmal anfangen zu studieren! find ich super!
- musste meins auch nachholen und das war ne ziemlich ätzende Zeit, weil die alle jünger waren als ich. Heute kann ich wenigstens studieren und weiß, dass das der beste Schritt war

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11. September 2011 um 11:51
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Burian, Wilhelm Die Rituale der Enttäuschung; Picus Verlag, Wien 1994
Das ist schon älter, aber ich fands toll - und wie gesagt geht es nicht wirklich um ES aber um Süchte und vor allem um die Pubertät und wie wichtig diese für die persönliche Entwicklung ist.
Ich weiß nicht, seit wann hast du denn ES?

Das mit deiner Mutter -damit bist du ja kein Einzelfall. Kannst du beschreiben, was da das Problem ist?
-Wenn du bis heute ein eher schlechtes Verhältnis zu ihr hast und nicht mit ihr reden kannst, vielleicht wäre da ein Anfang, da anzusetzen?

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Was studierst du? Das alles was du weißt hört sich sehr interessant an!Und ja zu meiner Mutter:ich konnte niemals mit ihr reden und sie hat mir immer das Gefühl gegeben ein nichts zu sein.Seid der Geburt meiner Tochter hat dich unser Verhältnis sehr gebessert und sie ist inzwischen wie eine Freundin für mich geworden.Und mit der Es habe ich seit 13 Jahren zu kämpfen ( MS ) mal gehts besser mal nicht,darum hat sich ja jeder daran gewöhnt und es ist sozusagen normal geworden dass ich nunmal dünn bin,auch wenn es traurig ist

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