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Hilfe! Vater Alkoholiker und meine Mutter will ihm nicht helfen!

18. Juli 2008 um 8:48

Hallo erstmal,
ich habe bzw. mein Vater hat ein Problem.
Ich weiß und sehe das er jeden Abend mindestens zwei-vier Flaschen Bier trinkt und hin und wieder auch ein "paar" Gläser Wein dabei.
Anfangs trank er nur wenn extreme Situationen da waren, aber mittlerweile täglich.
Ich habe oft mit meiner Mutter gesprochen, aber sie weigert sich ihm zu helfen.
Er müsse selbst damit aufhören, und wenn er es wirklich wollte könnte er das auch, sagt sie.
Ok, er hat es zwischendurch 2-3 Tage geschafft aber dann sofort wieder anfangen.
Aber kann er denn wirklich alleine damit aufhören, ich denke er braucht Hilfe. Aber er will natürlich nicht einsehen das er ein Problem hat, er sagt immer wenn ich will dann kann ich das auch.
Und das bestätigt die Meinung meiner Mutter natürlich.
ich weiß nicht mehr weiter, wieso kann meine Mutter nicht verstehen das er es alleine nicht schafft?
Ich muss doch irgendwas machen können, wenn zumindest meine Mutter bereit wäre ihm zu Helfen...

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18. Juli 2008 um 9:28

Huhu
Hallo !!!

Ich schreibe hier aus erfahrung! Meine Mutter war starke Alkoholikerin es kam nachher sogar der pflegedienst ( 5 entgiftungen) !

Man kann einem Alkoholiker nicht helfen wenn er es nich selber will

Der Alkoholiker muss selber bereit sein was zu ändern und es selber schaffen!

Meine Mutter ist mit 49 leider gestorben ( innere blutungen)

Wenn du fragen hast kannst du mir gerne ne pn schreiben

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18. Juli 2008 um 13:49
In Antwort auf babydoll12345

Huhu
Hallo !!!

Ich schreibe hier aus erfahrung! Meine Mutter war starke Alkoholikerin es kam nachher sogar der pflegedienst ( 5 entgiftungen) !

Man kann einem Alkoholiker nicht helfen wenn er es nich selber will

Der Alkoholiker muss selber bereit sein was zu ändern und es selber schaffen!

Meine Mutter ist mit 49 leider gestorben ( innere blutungen)

Wenn du fragen hast kannst du mir gerne ne pn schreiben

Kann dir nur zustimmen
is alles schon gesagt worden, wenn der süchtige sein problem nicht einsieht und nichts dagegen tun will - hilft alles nichts!

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19. Juli 2008 um 18:04

Dein Vater muß einsehen, dass er Hilfe braucht,
sonst macht das keinen Sinn. Du kannst eines machen, du kannst evtl mit deiner Mutter zusammen in eine Angehörigengruppe gehen, das hilft und man lernt dort mit den Dingen umzugehen. Vielleicht kann deine Mutter auch Schritte für sich tun. Abhängigkeit und Co-Abhängigkeit gehören zusammen. Bitte habe an deine Mutter keine Erwartungen mehr in Sachen Hilfe. Und spring du nicht an die Stelle deiner Mutter und werde Co-Abhängige deines Vaters. Es gibt ein sehr gutes Buch einer Betroffenen "Zusammen besiegen wir den Alkohol" (Erfahrungsbericht einer Co-Abhängigen) oder "Das Maß ist voll" oder "Familienkrankheit Alkoholismus" Das sind alles sehr gute Bücher, ich habe sie in einer Angehörigengruppe kennengelernt. Schau einfach mal bei www.amazon.de nach was dich anspricht.
Alles Gute für dich/euch
Gruß Melike

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19. Juli 2008 um 18:26
In Antwort auf linlaluna

Kann dir nur zustimmen
is alles schon gesagt worden, wenn der süchtige sein problem nicht einsieht und nichts dagegen tun will - hilft alles nichts!

Ich
leider ist das so!

man fühlt sich als angehöriger so hilflos weil man helfen will aber nicht kann!

so war es bei mir!

ob liebevoll oder schreien , lange reden oder sonst was nix hat geholfen! leider!

meistens spielt ja die psyche des kranken eine wichtige rolle! meist ist was in der vergangenheit so schlecht gelaufen das es demjenigen egal ist ob er stirbt so war es bei uns!

ich weiß das meine mama jetzt ihre ruhe gefunden hat den hier auf erden hat sie sich nicht wohlgefühlt!!

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19. Juli 2008 um 19:34

Dein Vater muß einsehen, dass er Hilfe braucht,
sonst macht das keinen Sinn. Du kannst eines machen, du kannst evtl mit deiner Mutter zusammen in eine Angehörigengruppe gehen, das hilft und man lernt dort mit den Dingen umzugehen. Vielleicht kann deine Mutter auch Schritte für sich tun. Abhängigkeit und Co-Abhängigkeit gehören zusammen. Bitte habe an deine Mutter keine Erwartungen mehr in Sachen Hilfe. Und spring du nicht an die Stelle deiner Mutter und werde Co-Abhängige deines Vaters. Es gibt ein sehr gutes Buch einer Betroffenen "Zusammen besiegen wir den Alkohol" (Erfahrungsbericht einer Co-Abhängigen) oder "Das Maß ist voll" oder "Familienkrankheit Alkoholismus" Das sind alles sehr gute Bücher, ich habe sie in einer Angehörigengruppe kennengelernt. Schau einfach mal bei www.amazon.de nach was dich anspricht.
Alles Gute für dich/euch
Gruß Melike

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22. Juli 2008 um 8:15

Dein Vater muss das Problem erkennen
Wie stellst du Dir diese Hilfe vor? Er braucht professionelle Hilfe. Da kann deine Mutter gar nichts machen, außer ihn unterstützen, wenn er sich selber entscheidet den Schritt zu wagen und sich Hilfe holen will.

Dein Vater ist abhängig und er muss erst selber drauf kommen, dass er ein Problem hat und dass er Hilfe benötigt. So lange er das nicht einsieht, kann ihm keiner helfen.

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