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Hilfe?:s

29. Januar 2015 um 14:07

Hallo zusammen,
Ich hab mal wieder einen dieser tage, wo ich irgendwie überhaupt nicht einschätzen kann, wie ich mein essverhalten finden soll. Also fakt ist, dass ich im moment 500g pro woche zunehmen muss, ich habe aber keinen speziellen plan an den ich mich halten sollte..
Also, heute sah mein tag bisher so aus:
09.15 FS
3EL Nussmüsli
Ca.200g fruchtsalat
1 scheibe VK brot mit butter und marmelade
2 milchkaffee

Später 4 cracker, 1 apfel

Dann ca. 75 min im Fitnesstudio (vor allem Krafttraining, wenig cardio zum aufwärmen)

13.00
Salat mit viel käse und asiatischem Dressing,
Kleines VK-Brötchen
1 becher quark (200g)

Gerade eben:
ein coupe chantilly, einen grossen apfel

..heute abend gibts bei uns ein essen dass mir ziemlich angst macht. So ein ofen-fisch mit panade und öl gebacken, dazu kartoffelgratin.. Echter fear-food, vielleicht mach ich mir deshalb gerade so einen stress, keine ahnung.. Aber ich fühl mich gerade echt nicht gut und weiss nicht, wie ich jetzt damit umgehen soll ohne restriktiv zu essen
Vlt könnt ihr mir helfen?:S
Wäre echt meeega froh
lG angiott

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29. Januar 2015 um 15:07

Meine eltern...
Sind da ziemlich empfindlich. Ich hab seit 3 jahren Magersucht und das ganze hat damit begonnen, dass ich eben "nie hunger hatte" und immer nur kleine portionen wollte. Wenn ich jetzt wieder anfange, weniger zu essen ist streit vorprogrammiert.. ausserdem liegts ja nicht daranc dass ich die portion nicht schaffen würde, sondern daran, dass mir die MS sagt es sei zu viel und ich deshalb total panik hab davor

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29. Januar 2015 um 15:24
In Antwort auf angiott

Meine eltern...
Sind da ziemlich empfindlich. Ich hab seit 3 jahren Magersucht und das ganze hat damit begonnen, dass ich eben "nie hunger hatte" und immer nur kleine portionen wollte. Wenn ich jetzt wieder anfange, weniger zu essen ist streit vorprogrammiert.. ausserdem liegts ja nicht daranc dass ich die portion nicht schaffen würde, sondern daran, dass mir die MS sagt es sei zu viel und ich deshalb total panik hab davor

Zu wenig
Hallo Angiott, du brauchst vor dem Abendessen überhaupt keine Angst zu haben. Wenn überhaupt wird es das Essen sein was eine weitere Gewichtsabnahme verhindert. Du sollst 500 g pro Woche zunehmen und gehst trotzdem 75 min ins Fittnessstudio??? Warum??? Damit dein ausgezehrter Körper Muskeln aufbaut oder behält? Damit du mehr Kalorien verbrennst? Sei da bitte mal ehrlich mit dir...ich mein es nicht böse aber das ist doch total verquer. Das was du bis jetzt gegessen hast und noch vorhast zu essen reicht ohne Sport wahrscheinlich nicht einmal für die 500g pro Woche. Willst du zunehmen? Oder musst du zunehmen, weil dir das irgendjemand sagt? Die Frage solltest du dir stellen. Denn wenn kein eigener Antrieb dahinter steckt wirst du dich selbst bescheißen. Ich spreche da aus eigener Erfahrung. Tu dir selbst den Gefallen und lang beim Abendessen ordentlich zu. Viele Grüße Amy

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29. Januar 2015 um 16:00

Zu Wenig
Sorry liebe Angiott das soll jetzt kein Angriff sein aber du weist genau wieso ich das jetzt schreibe ich habe dir schon öfters gesagt das es zu wenig ist und du weißt genau das du davon nicht mal zunimmst dein Sport ist gerade auch nicht optimal zum zunehmen da du sehr viel machst und zu wenig isst, deine letzten Threads haben dich viele drauf hin gewiesen mehr zu essen da du öfters schon Probleme hattest überhaupt mal zu zunehmen bitte nimm dir das zu Herzen oder versuche dir doch Hilfe zuholen (Stationär)..... das soll kein Angriff sein ich weiß das ich selber Probleme habe aber ich esse mehr und weiß das ich langsam davon zunehme ohne Sport ich hoffe auch das ich mich bald zur schnellen zunahme überwinden kann. Sei mir bitte nicht böse aber du weißt was gemeint ist ich kann jetzt auch für andere die böse sein aber es ist nir die ehrliche Wahrheit!!
Lg

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29. Januar 2015 um 16:07
In Antwort auf niels_12854110

Zu wenig
Hallo Angiott, du brauchst vor dem Abendessen überhaupt keine Angst zu haben. Wenn überhaupt wird es das Essen sein was eine weitere Gewichtsabnahme verhindert. Du sollst 500 g pro Woche zunehmen und gehst trotzdem 75 min ins Fittnessstudio??? Warum??? Damit dein ausgezehrter Körper Muskeln aufbaut oder behält? Damit du mehr Kalorien verbrennst? Sei da bitte mal ehrlich mit dir...ich mein es nicht böse aber das ist doch total verquer. Das was du bis jetzt gegessen hast und noch vorhast zu essen reicht ohne Sport wahrscheinlich nicht einmal für die 500g pro Woche. Willst du zunehmen? Oder musst du zunehmen, weil dir das irgendjemand sagt? Die Frage solltest du dir stellen. Denn wenn kein eigener Antrieb dahinter steckt wirst du dich selbst bescheißen. Ich spreche da aus eigener Erfahrung. Tu dir selbst den Gefallen und lang beim Abendessen ordentlich zu. Viele Grüße Amy

Liebe amy
Danke für deine direkte Antwort!
Ehrlichgesagt weiss ich nicht, ob ich es will oder ob ichs für die therapie mache... Meine therapeutin hat mir gesagt, wenn ich noch mehr abnehme weist sie mich wieder in die Klinik ein, oder sie bricht die Therapie ab. Und das möchte ich auf keinen Fall! Aber irgendwie ist diese verdammte Stimme einfach noch zu laut. Ich bin gerade echt verwirrt, ich möchte wirklich wirklich raus aus dieser ganzen Sch*** (sorry für dieses Wort aber das ist's ja wirklich..>.<
Aber es ist so schwer all diese Gewohnheiten abzulegen und sich gegen all diese Zwänge zu stellen... Den Sport mach ich irgendwie um meine Musklen (die, die noch da sind bei einem 16.5-BMI) zu erhalten. Das versuche ich zumindest. Ich bin grad echt an einem Punkt wo ich nicht mehr weiss was ich denken soll. Ich weiss, dass ich zunehmen muss um da raus zu kommen, aber ich bin mit der Situation einfach total überfordert, all das alleine einzuschätzen

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29. Januar 2015 um 16:37
In Antwort auf angiott

Liebe amy
Danke für deine direkte Antwort!
Ehrlichgesagt weiss ich nicht, ob ich es will oder ob ichs für die therapie mache... Meine therapeutin hat mir gesagt, wenn ich noch mehr abnehme weist sie mich wieder in die Klinik ein, oder sie bricht die Therapie ab. Und das möchte ich auf keinen Fall! Aber irgendwie ist diese verdammte Stimme einfach noch zu laut. Ich bin gerade echt verwirrt, ich möchte wirklich wirklich raus aus dieser ganzen Sch*** (sorry für dieses Wort aber das ist's ja wirklich..>.<
Aber es ist so schwer all diese Gewohnheiten abzulegen und sich gegen all diese Zwänge zu stellen... Den Sport mach ich irgendwie um meine Musklen (die, die noch da sind bei einem 16.5-BMI) zu erhalten. Das versuche ich zumindest. Ich bin grad echt an einem Punkt wo ich nicht mehr weiss was ich denken soll. Ich weiss, dass ich zunehmen muss um da raus zu kommen, aber ich bin mit der Situation einfach total überfordert, all das alleine einzuschätzen

Verständnis...
Liebe Angiott, ich kann deine ganze Verunsicherung absolut verstehen. Du scheinst absolut überfordert zu sein. Vielleicht wäre es keine schlechte Idee es mit einer stationären Therapie zu versuchen, aber auch dafür muss man bereit sein loslassen zu können. Das deine Therapeutin diese Maßnahme in Erwägung zieht scheint auf den ersten Blick hart, aber mittlerweile kann ich es sehr gut verstehen. Meine Therapeutin hat mir auch gesagt, dass wenn mein Bmi unter 16.5 fällt sie mich in eine Klinik einweist. Aber sie hat mir erklärt, dass sie diese Verantwortung nicht auf ihren Schultern tragen kann und deshalb vorübergehend abgeben muss. Mir hat das den Schubser in die richtige Richtung gegeben, denn die Therapie war und ist mir sehr wichtig. Das wollte ich nicht verlieren, denn mir war klar, dass ich sonst voll abstürze. Momentan geht es mir auch nicht so gut, zwar klappt es mit dem Essen ganz gut, aber ich nenne es eine instabile Stabilität. Mich holt meine Vergangenheit immer wieder ein und das wirkt sich bei mir sofort auf das Essverhalten aus. Deswegen habe ich mich nach ewigen Hin und Her auch dazu entschieden eine stationäre Therapie zu machen. Zwar primäre wegen der kompl. Ptbs und Dis, aber sie haben dort auch eine Station für Es. Sozusagen ein Rundumpacket, aber für mich ist es wichtig meine Vergangenheit aufzuarbeiten, denn sonst werde ich nie ganz von der Es loskommen. Auch ich habe riesige Bedenken und eine Sch... Angst, aber wenn ich irgendwann wieder ein normales Leben führen will muss ich diesen Schritt tun. Stationär zu gehen war keine leichte Entscheidung, aber man hat nunmal noch mehr Schutz und Begleitung als in einer ambulanten Therapie. Ich könnt mir vorstellen, dass du das auch gut gebrauchen könntest. Viele liebe Grüße Amy

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29. Januar 2015 um 18:56
In Antwort auf niels_12854110

Verständnis...
Liebe Angiott, ich kann deine ganze Verunsicherung absolut verstehen. Du scheinst absolut überfordert zu sein. Vielleicht wäre es keine schlechte Idee es mit einer stationären Therapie zu versuchen, aber auch dafür muss man bereit sein loslassen zu können. Das deine Therapeutin diese Maßnahme in Erwägung zieht scheint auf den ersten Blick hart, aber mittlerweile kann ich es sehr gut verstehen. Meine Therapeutin hat mir auch gesagt, dass wenn mein Bmi unter 16.5 fällt sie mich in eine Klinik einweist. Aber sie hat mir erklärt, dass sie diese Verantwortung nicht auf ihren Schultern tragen kann und deshalb vorübergehend abgeben muss. Mir hat das den Schubser in die richtige Richtung gegeben, denn die Therapie war und ist mir sehr wichtig. Das wollte ich nicht verlieren, denn mir war klar, dass ich sonst voll abstürze. Momentan geht es mir auch nicht so gut, zwar klappt es mit dem Essen ganz gut, aber ich nenne es eine instabile Stabilität. Mich holt meine Vergangenheit immer wieder ein und das wirkt sich bei mir sofort auf das Essverhalten aus. Deswegen habe ich mich nach ewigen Hin und Her auch dazu entschieden eine stationäre Therapie zu machen. Zwar primäre wegen der kompl. Ptbs und Dis, aber sie haben dort auch eine Station für Es. Sozusagen ein Rundumpacket, aber für mich ist es wichtig meine Vergangenheit aufzuarbeiten, denn sonst werde ich nie ganz von der Es loskommen. Auch ich habe riesige Bedenken und eine Sch... Angst, aber wenn ich irgendwann wieder ein normales Leben führen will muss ich diesen Schritt tun. Stationär zu gehen war keine leichte Entscheidung, aber man hat nunmal noch mehr Schutz und Begleitung als in einer ambulanten Therapie. Ich könnt mir vorstellen, dass du das auch gut gebrauchen könntest. Viele liebe Grüße Amy

Ihr seid echt toll!
Danke für die Hilfe! Ich hab jetzt die gleiche Portion gegessen wie alle anderen, der Fisch war in Portionen-Formen gebacken, da gabs also kein 'Schummeln', und Beilagen hat meine Mam geschöpft. Einen ganzen halben teller Reis und Gemüse mit Olivenöl. Ich musste echt kämpfen, die sch** MS hat mir eingeredet der Reis würde mir nicht schmecken. Hab aber trotzdem alles gegessen. Und irgendwie hab ich trotz Suppe als Vorspeise noch immer etwas hunger
Das Ding ist, dass ich heute abend nicht wie gewohnt meine Runde mit dem Hund rausgehen kann, sondern nur kurz Zeit hab und danach ins Kino gehe. Wahrscheinlich wirds da noch ein Eis oder sowas geben:S
Mir wird gerade wieder bewusst, wie tief ich in diesem Teufelskreis drin bin>.<
Liebe Amy, wegen der Klinik hast du ja eigentlich recht - es wäre das Beste, wenn ich so überfordert bin. Nur ist das Problem, dass ich im Februar endlich mein Physikstudium beginnen könnte. Ich hab jetzt eine WG und es wäre das, was ich schon immer machen wollte. Und das müsste ich alles hinwerfen, sollte ich in eine Klinik gehen. Das möchte ich einfach nicht

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31. Januar 2015 um 11:32

Krafttraining...
...kann schon sinnvoll sein, wenn man ausreichend isst. Ich weiss, ich bin nicht gerade das beste Beispiel, da ich es ja selbst nicht hinkriege..
Aber mein Onkel ist Fitnesstrainer und vor ca. Einem Jahr hat er mich über zwei Monate trainiert. Ich hab auch bei ca. 50kg angefangen und so 3.5 Kilo zugenommen. Dann bin ich ins Ausland und hatte da leider einen Rückfall.
Aber was ich sagen will: man kann mit Sport schon zunehmen, wenn man es richtig macht. Ausdauer höchstens 10min zum aufwärmen, krafttraining nicht mehr als eine Stunde. Bei mir gabs danach immer einen Proteinshake, aber der war zusätzlich zum normalen Essplan. Ich musste ich ans Essen halten, sonst gabs kein training, da es sonst nur kontraproduktiv gewesen wäre..
Das sind so meine Erfahrungen, aber ich weiss man sollte nicht gross reden wenn man's selbst nicht im Griff hat

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31. Januar 2015 um 12:02
In Antwort auf angiott

Ihr seid echt toll!
Danke für die Hilfe! Ich hab jetzt die gleiche Portion gegessen wie alle anderen, der Fisch war in Portionen-Formen gebacken, da gabs also kein 'Schummeln', und Beilagen hat meine Mam geschöpft. Einen ganzen halben teller Reis und Gemüse mit Olivenöl. Ich musste echt kämpfen, die sch** MS hat mir eingeredet der Reis würde mir nicht schmecken. Hab aber trotzdem alles gegessen. Und irgendwie hab ich trotz Suppe als Vorspeise noch immer etwas hunger
Das Ding ist, dass ich heute abend nicht wie gewohnt meine Runde mit dem Hund rausgehen kann, sondern nur kurz Zeit hab und danach ins Kino gehe. Wahrscheinlich wirds da noch ein Eis oder sowas geben:S
Mir wird gerade wieder bewusst, wie tief ich in diesem Teufelskreis drin bin>.<
Liebe Amy, wegen der Klinik hast du ja eigentlich recht - es wäre das Beste, wenn ich so überfordert bin. Nur ist das Problem, dass ich im Februar endlich mein Physikstudium beginnen könnte. Ich hab jetzt eine WG und es wäre das, was ich schon immer machen wollte. Und das müsste ich alles hinwerfen, sollte ich in eine Klinik gehen. Das möchte ich einfach nicht

Sorry...
Ich wollte dir eigentlich schon eher geschrieben haben. Toll, dass es so gut mit dem Abendessen geklappt hat. Auch das mit dem Studium kann ich sehr gut verstehen, gerade weil es das ist was du dir so sehr wünscht. Gerade da sehe ich aber auch die Gefahr. Das ist ja nicht gerade etwas was man nicht so nebenher macht. Es wird super anstrengend sein und stressig ähnlich wie dein Auslandsaufenthalt. Neue Leute, viel lernen, neue Wohnumgebung...selbst positiver Stress kann Rückfälle auslösen. Ich will die das nicht schlecht reden, aber ich sehe da ein ziemliches Problem. LG Amy

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1. Februar 2015 um 19:36
In Antwort auf niels_12854110

Sorry...
Ich wollte dir eigentlich schon eher geschrieben haben. Toll, dass es so gut mit dem Abendessen geklappt hat. Auch das mit dem Studium kann ich sehr gut verstehen, gerade weil es das ist was du dir so sehr wünscht. Gerade da sehe ich aber auch die Gefahr. Das ist ja nicht gerade etwas was man nicht so nebenher macht. Es wird super anstrengend sein und stressig ähnlich wie dein Auslandsaufenthalt. Neue Leute, viel lernen, neue Wohnumgebung...selbst positiver Stress kann Rückfälle auslösen. Ich will die das nicht schlecht reden, aber ich sehe da ein ziemliches Problem. LG Amy

Stimmt schon
Es kann gut sein dass es stressig wird.. Vor allem, da ich nicht vollzeit studieren werde und meine Eltern möchten, dass ich nebenbei noch arbeite. Aber ich kann meine Eltern nicht schon wieder enttäuschen und das abbrechen.. Ich hab schon zweimal alle Vorhaben abgebrochen und bin in eine Klinik gegangen, beide male für mehrere Monate. Gebracht hats trotzdem nichts..
Mal schauen wie sich das alles entwickelt
LG Angiott

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1. Februar 2015 um 19:38
In Antwort auf eispraline2013

Zu Wenig
Sorry liebe Angiott das soll jetzt kein Angriff sein aber du weist genau wieso ich das jetzt schreibe ich habe dir schon öfters gesagt das es zu wenig ist und du weißt genau das du davon nicht mal zunimmst dein Sport ist gerade auch nicht optimal zum zunehmen da du sehr viel machst und zu wenig isst, deine letzten Threads haben dich viele drauf hin gewiesen mehr zu essen da du öfters schon Probleme hattest überhaupt mal zu zunehmen bitte nimm dir das zu Herzen oder versuche dir doch Hilfe zuholen (Stationär)..... das soll kein Angriff sein ich weiß das ich selber Probleme habe aber ich esse mehr und weiß das ich langsam davon zunehme ohne Sport ich hoffe auch das ich mich bald zur schnellen zunahme überwinden kann. Sei mir bitte nicht böse aber du weißt was gemeint ist ich kann jetzt auch für andere die böse sein aber es ist nir die ehrliche Wahrheit!!
Lg

Oh sorry!
Dass ich nicht auf deine Antwort reagiert habe! Ich habs total übersehen dass du geschrieben hast >.<
Du hast recht, ich brauche wirklich mehr Hilfe.. Oder ich überwinde mich jetzt einfach.. Das Problem ist nur, dass ich wirklich satt bin so wie ich jetzt esse und ich Angst davor habe, dass mir übel wird wenn ich mehr esse
LG

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1. Februar 2015 um 21:35
In Antwort auf angiott

Oh sorry!
Dass ich nicht auf deine Antwort reagiert habe! Ich habs total übersehen dass du geschrieben hast >.<
Du hast recht, ich brauche wirklich mehr Hilfe.. Oder ich überwinde mich jetzt einfach.. Das Problem ist nur, dass ich wirklich satt bin so wie ich jetzt esse und ich Angst davor habe, dass mir übel wird wenn ich mehr esse
LG

Kein Problem
Das mit der Übelkeit kenne ich zu gut ich hasse dieses Gefühl und habe Angst davor.
Wenn ich mal zuviel esse und mir übel wird hasse ich mich dafür das ich soviel gegessen habe weil es schrecklich ist und ich denke ich werde mich übergeben müssen was zum Glück nicht passiert.....
ich hoffe das es nie soweit kommen wird.
Wie gehst du damit um? Oder wie kann ich das verstehen mit der Übelkeit?
Lg

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1. Februar 2015 um 21:41
In Antwort auf eispraline2013

Kein Problem
Das mit der Übelkeit kenne ich zu gut ich hasse dieses Gefühl und habe Angst davor.
Wenn ich mal zuviel esse und mir übel wird hasse ich mich dafür das ich soviel gegessen habe weil es schrecklich ist und ich denke ich werde mich übergeben müssen was zum Glück nicht passiert.....
ich hoffe das es nie soweit kommen wird.
Wie gehst du damit um? Oder wie kann ich das verstehen mit der Übelkeit?
Lg

... tee
Genau so wie du's schreibst.. Dann bin ich mal echt motiviert und möchte genug essen, und aus Angst zu schnell wieder hunger zu bekommen ess ich dann zu viel und dann wird mir übel>.< ich hasse dieses Gefühl... Mir hilft da immer Tee total gut. Deshalb hab ich auch immer einen Krug bereitstehen :P
Am besten finde ich Fenchel-Anis-Tee, hilft total gut bei der Verdauung..

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2. Februar 2015 um 11:17

Ja das stimmt
Denn irgendwo her muss der Körper ja die Energie für den Sport nehmen. Normalerweise nimmt er die von der Nahrung und wenn das aufgebraucht ist, von den Fett-Reserven.
Da man im UG keine Reserven mehr hat, muss die Energie wo anders herkommen, wenn man nicht ausreichen isst. Somit greift der Körper auf die Muskelmasse zurück und verwertet diese, um zu Energie zu kommen...
Was leider auch oft Nachts passiert: Muskeln werden nicht während dem Training aufgebaut, sondern danach in der Regenerationsphase. Wenn man also auch nach dem Training nicht genug isst, werden vor allem Nachts die Muskeln ab- statt aufgebaut, dann, wenn der Körper Zeit hat (bzw. Hätte) um sich zu erholen.
Man sollte also, um im UG erfolgreich zu trainieren, mit der Ernährung ca. 500 kcal über dem Tagesbedarf liegen. (Je mehr desto besser) ...so hats mir mein Onkel erklärt
Hoffe das hilft dir weiter!
LG Angiott

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3. Februar 2015 um 15:42

Kenne ich...
Leider.. Dieses schwächegefühl habe ich im Moment sehr oft. Allerdings hatte ich vor etwa einem Jahr etwa das gleiche Gewicht und auch relativ viel trainiert, damals hatte ich dieses Gefühl nicht. Ich denke deshalb, dass es an der Ernährung liegt, und nicht an einer überbelastung. Also, dass der Körper für die verlangte Leistung nicht genug Energie hat, und da wir im UG keine reserven haben reagiert der Körper mit Schwäche, wenn er die Energie von aussen nicht bekommt... So würd ichs erklären

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3. Februar 2015 um 21:36

Total anorektisch.
Hallo anigot,

wie dir (fast) alle gesagt haben ist es zu wenig und deine LM Auswahl ist absolut anorektisch. Da musst du noch viel dran arbeiten. Auch Bezeichnungen wie "großer Apfel", "kleines Brötchen", "3EL Müsli"... davon musst du dich trennen - und damit meine ich nicht spezifisch die Bezeichnungen, sondern die Bewertung die du damit deinem Essen gibst. Wenn du deinen Alltag so leben willst, dann müsstest du das dreifache davon Essen um überhaupt vielleicht minimal zuzunehmen.

Bist du NG? Wenn nicht, dann Po auf der Couch parken! Und ich würde dir dringend raten dir einen Plan zu erstellen, oder auch 2 oder 3 - mit ungefähr denselben Werten (maximal 50 kcal Unterschied), damit du varriieren kannst. Du darfst deiner Essstörung keine Lücken lassen, du bist noch nicht soweit als das du problemlos frei essen könntest.

Wenn du innerhalb der nächsten 4 Wochen nicht vorankommst (ich weiß ja nicht wie lange du da schon rumprobierst mit Zunehmen), dann solltest du definitiv einen stationären Aufenthalt planen.

Und solche User wie strawdogs1 musst du absolut ignorieren. Bescheuerte pro anas.

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3. Februar 2015 um 23:35
In Antwort auf blamimibla

Total anorektisch.
Hallo anigot,

wie dir (fast) alle gesagt haben ist es zu wenig und deine LM Auswahl ist absolut anorektisch. Da musst du noch viel dran arbeiten. Auch Bezeichnungen wie "großer Apfel", "kleines Brötchen", "3EL Müsli"... davon musst du dich trennen - und damit meine ich nicht spezifisch die Bezeichnungen, sondern die Bewertung die du damit deinem Essen gibst. Wenn du deinen Alltag so leben willst, dann müsstest du das dreifache davon Essen um überhaupt vielleicht minimal zuzunehmen.

Bist du NG? Wenn nicht, dann Po auf der Couch parken! Und ich würde dir dringend raten dir einen Plan zu erstellen, oder auch 2 oder 3 - mit ungefähr denselben Werten (maximal 50 kcal Unterschied), damit du varriieren kannst. Du darfst deiner Essstörung keine Lücken lassen, du bist noch nicht soweit als das du problemlos frei essen könntest.

Wenn du innerhalb der nächsten 4 Wochen nicht vorankommst (ich weiß ja nicht wie lange du da schon rumprobierst mit Zunehmen), dann solltest du definitiv einen stationären Aufenthalt planen.

Und solche User wie strawdogs1 musst du absolut ignorieren. Bescheuerte pro anas.

@blamimibla
Danke für deine Antwort! Ich weiss, dass ich leider noch sehr tief drin bin in diesen anorektischen Gedanken. Und teilweise so extrem, dass ich nicht mal mehr merke, dass es anorektisch ist. Ich hab dann immer das Gefühl es war jetzt total gut, und wenn ich dann sehe wie andere darauf reagieren wirds mir erst wieder bewusst... Naja, ich versuch eigentlich schon lange zuzunehmen. Schon einige Wochen, bisher hat sich aber, abgesehen von ein paar Schwankungen, nichts getan...:/ (hab momentan übrigens knapp BMI 16.5)
nur kann ich's mir im moment echt nicht leisten, in eine Klinik zu gehen.. Ich fang nächste Woche mein Studium an :S
Mal schauen wie's weitergeht. Morgen hab ich wieder Therapie, und ehrlich gesagt etwas Angst davor, weil sich beim Gewicht nichts tut
Danke für deine Hilfe!
LG Angiott

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5. Februar 2015 um 17:28
In Antwort auf angiott

@blamimibla
Danke für deine Antwort! Ich weiss, dass ich leider noch sehr tief drin bin in diesen anorektischen Gedanken. Und teilweise so extrem, dass ich nicht mal mehr merke, dass es anorektisch ist. Ich hab dann immer das Gefühl es war jetzt total gut, und wenn ich dann sehe wie andere darauf reagieren wirds mir erst wieder bewusst... Naja, ich versuch eigentlich schon lange zuzunehmen. Schon einige Wochen, bisher hat sich aber, abgesehen von ein paar Schwankungen, nichts getan...:/ (hab momentan übrigens knapp BMI 16.5)
nur kann ich's mir im moment echt nicht leisten, in eine Klinik zu gehen.. Ich fang nächste Woche mein Studium an :S
Mal schauen wie's weitergeht. Morgen hab ich wieder Therapie, und ehrlich gesagt etwas Angst davor, weil sich beim Gewicht nichts tut
Danke für deine Hilfe!
LG Angiott

Hallo anigott,
ich muss dich böse schimpfen! Sport im UG? Absolutes No-Go! Po auf der Couch parken und nicht mal mit dem kleinen Zeh wackeln!

UG und Studium? Nächstes No-Go! Klinikantrag stellen und im Studierendenbüro dich für dieses Semester krank schreiben lassen!
Warum? Weil du 1. schon lange erfolglos kämpfst um zuzunehmen. 2. weil du dir gar nicht mal erlaubst gesund zu werden - normales Leben und Essstörung + UG? Geht gar nicht! Solange du deiner Essstörung zeigst, dass du im untergewichtigen Bereich und mit voll agierender Essstörung, "leben" kannst und die Fassade aufrecht erhalten kannst wirst du immer kranker.

Im Studium wirst du früher oder später deinen Zusammenbruch erleben. Wie stellst du dir das vor? Eine Ambivalente zeitfressende Beziehung mit deiner Essstörung führen (Sport, Essen? nicht Essen? täglich stundenlang einkaufen?, sonstige Zwänge), gleichzeitig Kontakte mit Leuten dort schließen ohne das sie merken, wie krank du bist, obwohl du ein Strich in der Landschaft bist, der die letzten 2 Semester nie gegessen hat, perfekte und überragende Leistungen hervorbringen für jedes noch so unbedeutende Referat und Hausaufgabe.

Ich glaube du ahnst schon was da auf dich zukommt. Halte nicht an diesem Wunschtraum deiner Essstörung und einem sorglosen und erfolgreichen Leben fest. Daran wirst du zerbrechen, wieder und wieder.

Tuh das einzig vernünftige, und gib deiner ES nicht bei jeder Gelegenheit Rückenwind. Es wird niemals jemals ein schönes lebenswertes Leben geben mit Essstörung. Mach dir selbst nichts vor.

Lieber jetzt ein halbes Jahr für die Gesundheit arbeiten, als in einem Jahr um dein übrig gebliebenes "Leben" kämpfen.

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5. Februar 2015 um 18:21
In Antwort auf blamimibla

Hallo anigott,
ich muss dich böse schimpfen! Sport im UG? Absolutes No-Go! Po auf der Couch parken und nicht mal mit dem kleinen Zeh wackeln!

UG und Studium? Nächstes No-Go! Klinikantrag stellen und im Studierendenbüro dich für dieses Semester krank schreiben lassen!
Warum? Weil du 1. schon lange erfolglos kämpfst um zuzunehmen. 2. weil du dir gar nicht mal erlaubst gesund zu werden - normales Leben und Essstörung + UG? Geht gar nicht! Solange du deiner Essstörung zeigst, dass du im untergewichtigen Bereich und mit voll agierender Essstörung, "leben" kannst und die Fassade aufrecht erhalten kannst wirst du immer kranker.

Im Studium wirst du früher oder später deinen Zusammenbruch erleben. Wie stellst du dir das vor? Eine Ambivalente zeitfressende Beziehung mit deiner Essstörung führen (Sport, Essen? nicht Essen? täglich stundenlang einkaufen?, sonstige Zwänge), gleichzeitig Kontakte mit Leuten dort schließen ohne das sie merken, wie krank du bist, obwohl du ein Strich in der Landschaft bist, der die letzten 2 Semester nie gegessen hat, perfekte und überragende Leistungen hervorbringen für jedes noch so unbedeutende Referat und Hausaufgabe.

Ich glaube du ahnst schon was da auf dich zukommt. Halte nicht an diesem Wunschtraum deiner Essstörung und einem sorglosen und erfolgreichen Leben fest. Daran wirst du zerbrechen, wieder und wieder.

Tuh das einzig vernünftige, und gib deiner ES nicht bei jeder Gelegenheit Rückenwind. Es wird niemals jemals ein schönes lebenswertes Leben geben mit Essstörung. Mach dir selbst nichts vor.

Lieber jetzt ein halbes Jahr für die Gesundheit arbeiten, als in einem Jahr um dein übrig gebliebenes "Leben" kämpfen.

So langsam...
..glaub ich auch nicht mehr dran, es alleine zu schaffen
War gerade eben bei der Ärztin und die meine, sie würde für mich ein Bett in ihrer Klinik freihalten per 12.02. uff. Sie hat gesagt, sie merke ich ich kämpfe, aber sie glaubt nicht dass ichs alleine schaffen werde. Aber ich selber sehe den Sinn in der Klinik nicht mehr, ich war schon zwei mal für mehrere Monate da, beide Male hat's auf Dauer überhaupt nichts gebracht. So langsam hab ich das Gefühl mir ist gar nicht mehr zu helfen :S

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5. Februar 2015 um 22:53
In Antwort auf angiott

So langsam...
..glaub ich auch nicht mehr dran, es alleine zu schaffen
War gerade eben bei der Ärztin und die meine, sie würde für mich ein Bett in ihrer Klinik freihalten per 12.02. uff. Sie hat gesagt, sie merke ich ich kämpfe, aber sie glaubt nicht dass ichs alleine schaffen werde. Aber ich selber sehe den Sinn in der Klinik nicht mehr, ich war schon zwei mal für mehrere Monate da, beide Male hat's auf Dauer überhaupt nichts gebracht. So langsam hab ich das Gefühl mir ist gar nicht mehr zu helfen :S

Hallo anigott,
wer den längeren Atem hat, der gewinnt. Natürlich heißt ES besiegen Tag für Tag für lange Zeit zu kämpfen. Das ist wirklich absolut unbequem. Aber dranbleiben, Aushalten, Kämpfen, Pause machen, etc.

Gib nicht auf. Warst du 2x in der selben Klinik? Vielleicht mal ein anderes Konzept ausprobieren. Vielleicht konntest du dich nicht richtig drauf einlassen. Das gibt es ja oft, das Frauen jahrelang in der Psychiatrie waren um am Leben erhalten zu werden um dann iiiirgendwann mal zuzustimmen in eine Klinik für Essstörungen zu gehen. Inwiefern du bereit bist, bestimmst du selbst. Und natürlich kommst du nicht gesund aus der Klinik - im Grunde sorierst du in der Klinik deinen "Koffer" fürs Leben und den Kampf gegen die Es. Du sortierst dysfunktionale Dinge aus und packst neue, hilfreiche, kraftvolle Dinge ein.

Wenn du Klinik und Therapie sowieso schon als sinnlos einstufst entsteht kein Prozess der dir weiterhelfen kann.

Deine Ärztin hat dir einen guten Vorschlag gemacht. Setze dir selbst ein Zeitlimit wo du dich entscheidest - wirst du JETZT gesund, oder willst du krank bleiben?

Und wenn du dich für ja entscheidest: Schreibe dir einen Brief WARUM du das willst, was du vom Leben erwartest, was deine Ziele und Träume sind und alles was dir einfällt. Den kannst du dann immer Lesen wenn du ihn brauchst.

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6. Februar 2015 um 15:05
In Antwort auf blamimibla

Hallo anigott,
wer den längeren Atem hat, der gewinnt. Natürlich heißt ES besiegen Tag für Tag für lange Zeit zu kämpfen. Das ist wirklich absolut unbequem. Aber dranbleiben, Aushalten, Kämpfen, Pause machen, etc.

Gib nicht auf. Warst du 2x in der selben Klinik? Vielleicht mal ein anderes Konzept ausprobieren. Vielleicht konntest du dich nicht richtig drauf einlassen. Das gibt es ja oft, das Frauen jahrelang in der Psychiatrie waren um am Leben erhalten zu werden um dann iiiirgendwann mal zuzustimmen in eine Klinik für Essstörungen zu gehen. Inwiefern du bereit bist, bestimmst du selbst. Und natürlich kommst du nicht gesund aus der Klinik - im Grunde sorierst du in der Klinik deinen "Koffer" fürs Leben und den Kampf gegen die Es. Du sortierst dysfunktionale Dinge aus und packst neue, hilfreiche, kraftvolle Dinge ein.

Wenn du Klinik und Therapie sowieso schon als sinnlos einstufst entsteht kein Prozess der dir weiterhelfen kann.

Deine Ärztin hat dir einen guten Vorschlag gemacht. Setze dir selbst ein Zeitlimit wo du dich entscheidest - wirst du JETZT gesund, oder willst du krank bleiben?

Und wenn du dich für ja entscheidest: Schreibe dir einen Brief WARUM du das willst, was du vom Leben erwartest, was deine Ziele und Träume sind und alles was dir einfällt. Den kannst du dann immer Lesen wenn du ihn brauchst.

Hallo blamimibla,
Danke, das mit dem Brief werde ich versuchen.
Gerade hab ich versucht mit meiner Mam darüber zu reden, dass die Klinik wieder zur Option steht. Ihre Reaktion: "weisst du, was uns das wieder kosten wird? Und was wird aus deinem WG Zimmer? Da müssen wir schauen dass wir das untervermieten können. Und der nächste Urlaub wird wohl auch ins Wasser fallen. Sie frage sich, wie das alles noch endet." Bääm. Keine Ahnung was ich jetzt denken soll.. Ich bin grad wieder an einem total toten punkt.

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6. Februar 2015 um 15:33
In Antwort auf angiott

Hallo blamimibla,
Danke, das mit dem Brief werde ich versuchen.
Gerade hab ich versucht mit meiner Mam darüber zu reden, dass die Klinik wieder zur Option steht. Ihre Reaktion: "weisst du, was uns das wieder kosten wird? Und was wird aus deinem WG Zimmer? Da müssen wir schauen dass wir das untervermieten können. Und der nächste Urlaub wird wohl auch ins Wasser fallen. Sie frage sich, wie das alles noch endet." Bääm. Keine Ahnung was ich jetzt denken soll.. Ich bin grad wieder an einem total toten punkt.

Hallo anigott,
die Reaktion die du beschrieben hast kennen viele Essgestörte. Es ist einfach nur seltendumm so damit umzugehen. Was bringt es denn sowas zu sagen? Die Betroffene fühlt sich schlecht, wertlos, flüchtet sich in die ES und versucht dabei gegen sie zu kämpfen. Und anstatt es mit dir gemeinsam anzugehen immernoch diese Schiene mit dem Geld zu fahren zeigt eigentlich wie wenig sich deine Eltern damit ehrlich auseinandersetzen. Absolut daneben, auf sowas brauchst du gar nicht hören. Deine Eltern sind dafür da um zu sorgen, dass du gesund und munter bist, bis du auf eigenen Beinen stehst. Sie haben dich geboren und sich dazu verpflichtet. Ist ja nicht so als hättest du den Einfall eines ungesunden und gestörten Lebens gehabt und sagtest "Au ja! Das will ich machen!" Wenn sie es nicht verstehen - okay. Aber wenn sie es nicht verstehen und dann auch noch glauben mit so viel dummen Geblubber drüber reden zu müssen - no go! Davon musst du dich abgrenzen! Unbedingt!

Zimmer untervermieten.. Oh Gott oh Gott... bekommst du BAföG? Wenn ja müsstest du dich da ja auch melden wegen Krankheitssemester. Wenn nicht könnt ihr das ja untervermieten - was soll der Stress? Das ist doch kein Aufwand.

Deine Eltern argumentieren ernsthaft mit Luxusproblemen? Ja sollen sie doch fahren, bis dahin hast du dich ins Grab gehungert. Total bescheuert. Dazu fällt mir echt nichts mehr ein.

Liebe ani, du hast da ja echt unpraktische Eltern erwischt. Aber ich sage dir, dass du es wert bist 100 Urlaube zu versäumen, wenn du gesund wirst. Kämpfe für dich, für ein schönes Leben, für ein Studium das dir Freude bereitet, für die spätere Arbeit, für deine Zukunft, für deine Träume - und auch ein bisschen für den Urlaub nächstes Jahr. :P
(Was studierst du eigentlich? )

Ani, lass dich nicht ärgern! Hör auf deine Ärztin, die kann das medizinisch relevant einschätzen - deine Eltern können das NICHT, weder heute, noch morgen, noch in aller Ewigkeit.

Und du schreibst jetzt einen netten Brief für dich, und ärgerst dich nicht, und fühlst dich nicht mehr schlecht - das übernehme ich für dich. Ich kann mich toll aufregen.

Fühl dich lieb gedrückt.

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6. Februar 2015 um 22:37
In Antwort auf angiott

Hallo blamimibla,
Danke, das mit dem Brief werde ich versuchen.
Gerade hab ich versucht mit meiner Mam darüber zu reden, dass die Klinik wieder zur Option steht. Ihre Reaktion: "weisst du, was uns das wieder kosten wird? Und was wird aus deinem WG Zimmer? Da müssen wir schauen dass wir das untervermieten können. Und der nächste Urlaub wird wohl auch ins Wasser fallen. Sie frage sich, wie das alles noch endet." Bääm. Keine Ahnung was ich jetzt denken soll.. Ich bin grad wieder an einem total toten punkt.

Oh mann...
Liebe Angiott, das was deine Mutter da gesagt hat ist unerträglich für mich. Ich kenne es nur zu gut von meinen Eltern. Sie hätten mich auf gut Deutsch verrecken lassen. Es war alles wichtiger als ich. Geld, der Schein nach außen und dass ich ja nicht aus ihrem System ausbreche. Das jetzt zu lesen macht mich traurig aber auch wütend zugleich. Lass dir bitte eins gesagt sein: Es ist dein Leben. Es ist nur für dich bestimmt. Du bist frei. Du triffst die Entscheidung glücklich zu sein. Dein Leben muss dich glücklich machen und nicht deine Eltern. Was ist dabei ein halbes oder ganzes Jahr mit dem Studium zu warten? Gar nichts, denn es bietet dir die Chance gesund zu werden. Bitte nimm diese Chance an. Ich konnte es damals nicht. Das ist eine lange grauenhafte Geschichte. Ich war durchkonditioniert und manipuliert, ich konnte mir keine Hilfe suchen. Ich habe für meine Eltern gelebt und das hat mich an den Punkt gebracht an dem ich nun stehe. Ich habe Abitur, eine Ausbildung, ich habe jahrelang bis zur Erschöpfung gearbeitet obwohl ich schon eigentlich lange nicht mehr konnte. Vor 4 Jahren kam der große Zusammenbruch mit dem Tod meines Vaters. Die Ketten fielen ab. Aber ich war völlig überfordert. Ich bin nun fast 32 habe keine Kindheit, keine Jugend gehabt. Ich bin erwerbsunfähig. Ich arbeite das jetzt alles auf. Lieber spät als nie. Tu dir den Gefallen und schreibe diesen Brief. Lass dich nicht durch deine Eltern davon abhalten dir Hilfe zu suchen. Du hast es verdient. Viele liebe Grüße Amy

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6. Februar 2015 um 22:38
In Antwort auf blamimibla

Hallo anigott,
die Reaktion die du beschrieben hast kennen viele Essgestörte. Es ist einfach nur seltendumm so damit umzugehen. Was bringt es denn sowas zu sagen? Die Betroffene fühlt sich schlecht, wertlos, flüchtet sich in die ES und versucht dabei gegen sie zu kämpfen. Und anstatt es mit dir gemeinsam anzugehen immernoch diese Schiene mit dem Geld zu fahren zeigt eigentlich wie wenig sich deine Eltern damit ehrlich auseinandersetzen. Absolut daneben, auf sowas brauchst du gar nicht hören. Deine Eltern sind dafür da um zu sorgen, dass du gesund und munter bist, bis du auf eigenen Beinen stehst. Sie haben dich geboren und sich dazu verpflichtet. Ist ja nicht so als hättest du den Einfall eines ungesunden und gestörten Lebens gehabt und sagtest "Au ja! Das will ich machen!" Wenn sie es nicht verstehen - okay. Aber wenn sie es nicht verstehen und dann auch noch glauben mit so viel dummen Geblubber drüber reden zu müssen - no go! Davon musst du dich abgrenzen! Unbedingt!

Zimmer untervermieten.. Oh Gott oh Gott... bekommst du BAföG? Wenn ja müsstest du dich da ja auch melden wegen Krankheitssemester. Wenn nicht könnt ihr das ja untervermieten - was soll der Stress? Das ist doch kein Aufwand.

Deine Eltern argumentieren ernsthaft mit Luxusproblemen? Ja sollen sie doch fahren, bis dahin hast du dich ins Grab gehungert. Total bescheuert. Dazu fällt mir echt nichts mehr ein.

Liebe ani, du hast da ja echt unpraktische Eltern erwischt. Aber ich sage dir, dass du es wert bist 100 Urlaube zu versäumen, wenn du gesund wirst. Kämpfe für dich, für ein schönes Leben, für ein Studium das dir Freude bereitet, für die spätere Arbeit, für deine Zukunft, für deine Träume - und auch ein bisschen für den Urlaub nächstes Jahr. :P
(Was studierst du eigentlich? )

Ani, lass dich nicht ärgern! Hör auf deine Ärztin, die kann das medizinisch relevant einschätzen - deine Eltern können das NICHT, weder heute, noch morgen, noch in aller Ewigkeit.

Und du schreibst jetzt einen netten Brief für dich, und ärgerst dich nicht, und fühlst dich nicht mehr schlecht - das übernehme ich für dich. Ich kann mich toll aufregen.

Fühl dich lieb gedrückt.

Super geschrieben
Danke Mimi!!!

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7. Februar 2015 um 11:21
In Antwort auf blamimibla

Hallo anigott,
die Reaktion die du beschrieben hast kennen viele Essgestörte. Es ist einfach nur seltendumm so damit umzugehen. Was bringt es denn sowas zu sagen? Die Betroffene fühlt sich schlecht, wertlos, flüchtet sich in die ES und versucht dabei gegen sie zu kämpfen. Und anstatt es mit dir gemeinsam anzugehen immernoch diese Schiene mit dem Geld zu fahren zeigt eigentlich wie wenig sich deine Eltern damit ehrlich auseinandersetzen. Absolut daneben, auf sowas brauchst du gar nicht hören. Deine Eltern sind dafür da um zu sorgen, dass du gesund und munter bist, bis du auf eigenen Beinen stehst. Sie haben dich geboren und sich dazu verpflichtet. Ist ja nicht so als hättest du den Einfall eines ungesunden und gestörten Lebens gehabt und sagtest "Au ja! Das will ich machen!" Wenn sie es nicht verstehen - okay. Aber wenn sie es nicht verstehen und dann auch noch glauben mit so viel dummen Geblubber drüber reden zu müssen - no go! Davon musst du dich abgrenzen! Unbedingt!

Zimmer untervermieten.. Oh Gott oh Gott... bekommst du BAföG? Wenn ja müsstest du dich da ja auch melden wegen Krankheitssemester. Wenn nicht könnt ihr das ja untervermieten - was soll der Stress? Das ist doch kein Aufwand.

Deine Eltern argumentieren ernsthaft mit Luxusproblemen? Ja sollen sie doch fahren, bis dahin hast du dich ins Grab gehungert. Total bescheuert. Dazu fällt mir echt nichts mehr ein.

Liebe ani, du hast da ja echt unpraktische Eltern erwischt. Aber ich sage dir, dass du es wert bist 100 Urlaube zu versäumen, wenn du gesund wirst. Kämpfe für dich, für ein schönes Leben, für ein Studium das dir Freude bereitet, für die spätere Arbeit, für deine Zukunft, für deine Träume - und auch ein bisschen für den Urlaub nächstes Jahr. :P
(Was studierst du eigentlich? )

Ani, lass dich nicht ärgern! Hör auf deine Ärztin, die kann das medizinisch relevant einschätzen - deine Eltern können das NICHT, weder heute, noch morgen, noch in aller Ewigkeit.

Und du schreibst jetzt einen netten Brief für dich, und ärgerst dich nicht, und fühlst dich nicht mehr schlecht - das übernehme ich für dich. Ich kann mich toll aufregen.

Fühl dich lieb gedrückt.

Wow
meine Lieben, vielen vielen Dank für eure tollen Antworten! ...Ich weiss gar nicht wie ich all diese lieben Worte verdient habe.
Ihr habt recht, ich sollte das tun was für mich gut ist, und nicht was meine Eltern von mir wollen. Und ich bin sicher, sollte es eben doch die Klinik sein, werden mich meine Ärztin und meine Therapeutin unterstützen und mir helfen, selbst wenn meine Eltern das nicht unterstützen. Irgendwie wird sich schon ein Weg finden lassen.
Ich habe gestern noch lange mit einer Freundin gesprochen. Und ich habe mir nun etwas überlegt (war auch ein Vorschlag der Ärztin): Ich werde mir bis nächsten Freitag (nächster Wiegetermin beim Arzt) Zeit geben. Wenn ich bis dahin beim Gewicht nichts nach oben verändert hat, werde ich mich auf die Suche nach einer neuen Klinik machen, denn in dieselbe wie vorher möchte ich nicht mehr gehen. Auch wenns meinen Eltern gegen den Strich geht... >.<
@Blamimibla: Das Studium, das ich jetzt machen würde, wäre Physik mit Schwerpunkt Astronomie, mein absoluter Traum . Ich würde allerdings nur Teilzeit studieren und nebenbei etwas arbeiten - auf Wunsch meiner Eltern
Ich bin irgendwie selbst grad gespannt wie's mit mir weitergeht.. Ich hoffe einfach immernoch, dass ich die Kurve ohne Klinik kriege
Tausend Dank für euer Unterstützung! Ihr seid echt super!
Fühlt euch gedrückt :-*

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7. Februar 2015 um 16:34
In Antwort auf angiott

Wow
meine Lieben, vielen vielen Dank für eure tollen Antworten! ...Ich weiss gar nicht wie ich all diese lieben Worte verdient habe.
Ihr habt recht, ich sollte das tun was für mich gut ist, und nicht was meine Eltern von mir wollen. Und ich bin sicher, sollte es eben doch die Klinik sein, werden mich meine Ärztin und meine Therapeutin unterstützen und mir helfen, selbst wenn meine Eltern das nicht unterstützen. Irgendwie wird sich schon ein Weg finden lassen.
Ich habe gestern noch lange mit einer Freundin gesprochen. Und ich habe mir nun etwas überlegt (war auch ein Vorschlag der Ärztin): Ich werde mir bis nächsten Freitag (nächster Wiegetermin beim Arzt) Zeit geben. Wenn ich bis dahin beim Gewicht nichts nach oben verändert hat, werde ich mich auf die Suche nach einer neuen Klinik machen, denn in dieselbe wie vorher möchte ich nicht mehr gehen. Auch wenns meinen Eltern gegen den Strich geht... >.<
@Blamimibla: Das Studium, das ich jetzt machen würde, wäre Physik mit Schwerpunkt Astronomie, mein absoluter Traum . Ich würde allerdings nur Teilzeit studieren und nebenbei etwas arbeiten - auf Wunsch meiner Eltern
Ich bin irgendwie selbst grad gespannt wie's mit mir weitergeht.. Ich hoffe einfach immernoch, dass ich die Kurve ohne Klinik kriege
Tausend Dank für euer Unterstützung! Ihr seid echt super!
Fühlt euch gedrückt :-*

Hallo ani,
Teilzeit studieren und arbeiten - auf Wunsch deiner Eltern. Und schon wieder voll in die Kerbe. Am Liebsten würde ich deine Eltern mal auf den Pott setzen. Arbeit ist kein Allheilmittel, wir sind hier nicht im dritten Reich.
Deine Eltern verstehen NICHTS. (Oh Gott, wie ich sie schütteln möchte!) Eine essgestörte, untergewichtige Tochter, die alleine Leben soll, studieren soll, arbeiten soll und, und, und. Meine Güte! Die können dir gleich ein Loch schaufeln und nen Sarg kaufen.

Sag deinen Eltern sie müssen sich von ihren pseudo Ansichten trennen und ihren konservativen Finger ausm Arsch nehmen, es geht hier um dein Leben und nicht um Luxusprobleme.

Dein Studium klingt richtig spannend, absoluter Wahnsinn. Ich liebe sowas, aber bin (zum Glück) zu dumm für so ein Studium.

Also Schnubbi. Der Plan ist: Gesund werden! Wenn du NG stabil hast (d. h. mindestens 4 Wochen über NG-Grenze) dann kannst du dich nach einem Job umschauen. Vorausgesetzt natürlich du kannst auswärts Arbeiten. Schön wäre natürlich ein Job in deiner Branche - vielleicht gibt es das ja. Gibt ja im Mailverteiler immer haufenweise Stellenangebote. Aber das siehst du dann.
Du musst dich erst von deinem anorektischen Alltag lösen um einen neuen gestalten zu können. D. h. von Essen in einem angemessenen Zeitraum bis keine stundenlangen Sportsessions, etc. Dein Studium wird sehr viel Zeit in Anspruch nehmen, du musst viel lernen, dann noch die Doppelbelastung durch Therapie und der Kampf gegen die Essstörung...

Je nachdem wie du gestellt bist zu deinem Studienstart kannst du dir ja überlegen so ein Dingsbums für chronisch Kranke zu stellen. Dann hast du länger Zeit für Hausarbeiten, Klausuren, etc. Also etwas weniger Druck.

Ansonsten pass auf dich auf, distanziere dich von deinen blutsaugenden Eltern und hör auf deine Therapeutin und deine Ärztin. Ich weiß es tut weh sich gegen seine Familie zu stellen und die Angst allein zu sein ist groß. Aber wenn etwas nur wehtut und schadet dann macht es einfach keinen Sinn. Sie arbeiten so hart daran mit deine Symptomatik aufrecht zu erhalten, sodass ich dir echt raten würde das Ganze auf ein Minimum zu beschränken.

Vielleicht wäre ja eine therapeutische Wohneinrichtungen für Essgestörte was für dich?

Liebe Grüße

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8. Februar 2015 um 15:44
In Antwort auf blamimibla

Hallo ani,
Teilzeit studieren und arbeiten - auf Wunsch deiner Eltern. Und schon wieder voll in die Kerbe. Am Liebsten würde ich deine Eltern mal auf den Pott setzen. Arbeit ist kein Allheilmittel, wir sind hier nicht im dritten Reich.
Deine Eltern verstehen NICHTS. (Oh Gott, wie ich sie schütteln möchte!) Eine essgestörte, untergewichtige Tochter, die alleine Leben soll, studieren soll, arbeiten soll und, und, und. Meine Güte! Die können dir gleich ein Loch schaufeln und nen Sarg kaufen.

Sag deinen Eltern sie müssen sich von ihren pseudo Ansichten trennen und ihren konservativen Finger ausm Arsch nehmen, es geht hier um dein Leben und nicht um Luxusprobleme.

Dein Studium klingt richtig spannend, absoluter Wahnsinn. Ich liebe sowas, aber bin (zum Glück) zu dumm für so ein Studium.

Also Schnubbi. Der Plan ist: Gesund werden! Wenn du NG stabil hast (d. h. mindestens 4 Wochen über NG-Grenze) dann kannst du dich nach einem Job umschauen. Vorausgesetzt natürlich du kannst auswärts Arbeiten. Schön wäre natürlich ein Job in deiner Branche - vielleicht gibt es das ja. Gibt ja im Mailverteiler immer haufenweise Stellenangebote. Aber das siehst du dann.
Du musst dich erst von deinem anorektischen Alltag lösen um einen neuen gestalten zu können. D. h. von Essen in einem angemessenen Zeitraum bis keine stundenlangen Sportsessions, etc. Dein Studium wird sehr viel Zeit in Anspruch nehmen, du musst viel lernen, dann noch die Doppelbelastung durch Therapie und der Kampf gegen die Essstörung...

Je nachdem wie du gestellt bist zu deinem Studienstart kannst du dir ja überlegen so ein Dingsbums für chronisch Kranke zu stellen. Dann hast du länger Zeit für Hausarbeiten, Klausuren, etc. Also etwas weniger Druck.

Ansonsten pass auf dich auf, distanziere dich von deinen blutsaugenden Eltern und hör auf deine Therapeutin und deine Ärztin. Ich weiß es tut weh sich gegen seine Familie zu stellen und die Angst allein zu sein ist groß. Aber wenn etwas nur wehtut und schadet dann macht es einfach keinen Sinn. Sie arbeiten so hart daran mit deine Symptomatik aufrecht zu erhalten, sodass ich dir echt raten würde das Ganze auf ein Minimum zu beschränken.

Vielleicht wäre ja eine therapeutische Wohneinrichtungen für Essgestörte was für dich?

Liebe Grüße

Liebe mimi
Du hast total recht, meine Eltern sind voll auf der falschen Schiene. Wir hatten heute wieder einen Streit der Extra-Klasse, es hat mal wieder so geendet dass wir uns einfach für alles gegenseitig die Schuld gegeben haben. Meine Mam sagt, ich wäre egoistisch und würde ihre sorgen nicht verstehen, ich könnte doch locker gesund werden wenn ich wollte blabla... Ich nerv mich nur ab mir selbst, denn sie hat recht: ich könnte es wirklich, ich wüsste wie, aber irgendwi ist da eine verdammte Blockade und ich weiss nicht, wie ich die wegbringen soll.
Ich hab dann gesagt, dass ich vorerst nicht mehr so oft zu Hause sein werde und öfters in meiner WG bleibe, um einfach etwas Abstand zu gewinnen. Mein Vater hat dann gemeint das sei sowieso wieder nur eine Flause von mir, er wisse ja wie gerne ich nach Hause komme und ich werde sowieso bald wieder da sein. Irgendwie möchte ich jetzt erst recht nicht nach Hause, ich weiss ist irgendwie kindisch, aber das löst sowas wie eine Trotzreaktion bei mir aus
Ich bin jetzt jedenfalls unterwegs in die WG und werde mich jetzt voll und ganz auf mich konzentrieren. Die ewigen Streitereien mit der Familie machen alles nur noch schlimmer. Ich habe ihnen eine Liste ausgedruckt, wo sie sich selber Hilfe holen können (Unterstützung von Angehörigen etc.) wenn sie das nicht tun ist das nicht mehr mein Problem. Oder seh ich das falsch?:/
Ich hoffe, das mir der Abstand jetzt etwas hilft, und morgend habe ich wieder einen Termin bei meiner Psychologin und alles weitere werde ich morgen mit ihr noch besprechen, auch was die Klinik betrifft...
Ich danke dir Mimi, du machst mir echt immer wieder Mut! Ich hätte glaube ich aufgegeben, wenn du nicht gewesen wärst...:-*
Alles Liebe,
Angiott

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8. Februar 2015 um 17:08
In Antwort auf angiott

Liebe mimi
Du hast total recht, meine Eltern sind voll auf der falschen Schiene. Wir hatten heute wieder einen Streit der Extra-Klasse, es hat mal wieder so geendet dass wir uns einfach für alles gegenseitig die Schuld gegeben haben. Meine Mam sagt, ich wäre egoistisch und würde ihre sorgen nicht verstehen, ich könnte doch locker gesund werden wenn ich wollte blabla... Ich nerv mich nur ab mir selbst, denn sie hat recht: ich könnte es wirklich, ich wüsste wie, aber irgendwi ist da eine verdammte Blockade und ich weiss nicht, wie ich die wegbringen soll.
Ich hab dann gesagt, dass ich vorerst nicht mehr so oft zu Hause sein werde und öfters in meiner WG bleibe, um einfach etwas Abstand zu gewinnen. Mein Vater hat dann gemeint das sei sowieso wieder nur eine Flause von mir, er wisse ja wie gerne ich nach Hause komme und ich werde sowieso bald wieder da sein. Irgendwie möchte ich jetzt erst recht nicht nach Hause, ich weiss ist irgendwie kindisch, aber das löst sowas wie eine Trotzreaktion bei mir aus
Ich bin jetzt jedenfalls unterwegs in die WG und werde mich jetzt voll und ganz auf mich konzentrieren. Die ewigen Streitereien mit der Familie machen alles nur noch schlimmer. Ich habe ihnen eine Liste ausgedruckt, wo sie sich selber Hilfe holen können (Unterstützung von Angehörigen etc.) wenn sie das nicht tun ist das nicht mehr mein Problem. Oder seh ich das falsch?:/
Ich hoffe, das mir der Abstand jetzt etwas hilft, und morgend habe ich wieder einen Termin bei meiner Psychologin und alles weitere werde ich morgen mit ihr noch besprechen, auch was die Klinik betrifft...
Ich danke dir Mimi, du machst mir echt immer wieder Mut! Ich hätte glaube ich aufgegeben, wenn du nicht gewesen wärst...:-*
Alles Liebe,
Angiott

Liebe ani,
das hast du völlig richtig gemacht. Und die Reaktion da erstmal micht mehr hin zu wollen ist total normal und absolut gesund.

Ich glaube schon, dass es dir gut tun wird erstmal in deiner WG zu sein und zu bleiben. Selbstbestimmung, mal ein bisschen schnuppern auf eigenen Beinen zu stehen - mal raus aus diesem Korsett deiner Familie. Warum wohnst du eigentlich nicht ganz dort? Ich meine dann würdest du die Verantwortung für dich ja alleine tragen und deine Eltern können gar nicht mit ihren fragwürdigen Ansichten rausballern und genauso müssen sie weder für dich sorgen noch dich kontrollieren oder was die sonst machen.
Natürlich kann ich mir aber auch gut vorstellen, dass das vielleicht eine unangenehme Vorstellung ist, denn eine Essströrung ist eine Familienkrankheit und du hast sie ja damit auch ein Stück weit unter der Fuchtel. Da musst du raus!
Ausziehen ist häufig der beste Schritt für solch komplexe und erkrankte Familiensysteme. Dabei geht es nicht darum, dass es allen besser geht, wenn du nicht da bist, sondern das mit dem Ausbruch aus diesem eingespielten System die Chance der Gesundung bevorsteht. Viele essgestörte die ausziehen und ohne jegliche Hilfe alleine wohnen fallen schrecklich auf die Nase (das kann ich nur bezeugen). Aber wenn du dir Hilfe holst, dann kann das wunderbar gelingen.
Natürlich kommen da einige Ängste mit - das ist ja normal, aber die können gut überwunden werden.

Also, bleib stark, steh weiterhin für dich ein, pass auf dich auf und komm in deiner WG erstmal zur Ruhe und tuh dir was Gutes!!

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9. Februar 2015 um 13:00
In Antwort auf blamimibla

Liebe ani,
das hast du völlig richtig gemacht. Und die Reaktion da erstmal micht mehr hin zu wollen ist total normal und absolut gesund.

Ich glaube schon, dass es dir gut tun wird erstmal in deiner WG zu sein und zu bleiben. Selbstbestimmung, mal ein bisschen schnuppern auf eigenen Beinen zu stehen - mal raus aus diesem Korsett deiner Familie. Warum wohnst du eigentlich nicht ganz dort? Ich meine dann würdest du die Verantwortung für dich ja alleine tragen und deine Eltern können gar nicht mit ihren fragwürdigen Ansichten rausballern und genauso müssen sie weder für dich sorgen noch dich kontrollieren oder was die sonst machen.
Natürlich kann ich mir aber auch gut vorstellen, dass das vielleicht eine unangenehme Vorstellung ist, denn eine Essströrung ist eine Familienkrankheit und du hast sie ja damit auch ein Stück weit unter der Fuchtel. Da musst du raus!
Ausziehen ist häufig der beste Schritt für solch komplexe und erkrankte Familiensysteme. Dabei geht es nicht darum, dass es allen besser geht, wenn du nicht da bist, sondern das mit dem Ausbruch aus diesem eingespielten System die Chance der Gesundung bevorsteht. Viele essgestörte die ausziehen und ohne jegliche Hilfe alleine wohnen fallen schrecklich auf die Nase (das kann ich nur bezeugen). Aber wenn du dir Hilfe holst, dann kann das wunderbar gelingen.
Natürlich kommen da einige Ängste mit - das ist ja normal, aber die können gut überwunden werden.

Also, bleib stark, steh weiterhin für dich ein, pass auf dich auf und komm in deiner WG erstmal zur Ruhe und tuh dir was Gutes!!

Liebe Mimi,
So, nach einer Abstands-Nacht in der WG gehts mir heute um einiges besser! Ich habs zuerst nicht sorecht geglaubt, dass das ganze Familiensystem wirklich so viel ausmacht. Aber jetzt merke ich, dass wahnsinnig viel Druck abfällt, sobald ich in meiner WG bin. Ausserdem muss ich sowieso an den Punkt kommen, wo ich für mich kämpfe, und nicht um es meinen Eltern recht zu machen. Und solange ich zu Hause bin, flüchte ich mich in die Rolle der 'braven Tochter' und vergesse dabei total, dass ich vielleicht erst mal mit mir selber klarkommen sollte.
Ich versuche nun, mir hier in Zürich (hab ich schon erwähnt, dass ich aus der Schweiz komme? ) ein eigenständiges Leben aufzubauen. Meine Familie soll natürlich ein Teil davon bleiben, aber sie sollen es eben nicht mehr bestimmen.
Es wird sicher nicht einfach, vorallem immer für mich alleine einzukaufen, zu kochen etc. aber ich denke wenn ich es hier schaffe, mit mir selber klar zu kommen, ist schon einiges getan...
Danke Mimi, fühl dich gedrückt!:-*

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9. Februar 2015 um 20:47
In Antwort auf angiott

Liebe Mimi,
So, nach einer Abstands-Nacht in der WG gehts mir heute um einiges besser! Ich habs zuerst nicht sorecht geglaubt, dass das ganze Familiensystem wirklich so viel ausmacht. Aber jetzt merke ich, dass wahnsinnig viel Druck abfällt, sobald ich in meiner WG bin. Ausserdem muss ich sowieso an den Punkt kommen, wo ich für mich kämpfe, und nicht um es meinen Eltern recht zu machen. Und solange ich zu Hause bin, flüchte ich mich in die Rolle der 'braven Tochter' und vergesse dabei total, dass ich vielleicht erst mal mit mir selber klarkommen sollte.
Ich versuche nun, mir hier in Zürich (hab ich schon erwähnt, dass ich aus der Schweiz komme? ) ein eigenständiges Leben aufzubauen. Meine Familie soll natürlich ein Teil davon bleiben, aber sie sollen es eben nicht mehr bestimmen.
Es wird sicher nicht einfach, vorallem immer für mich alleine einzukaufen, zu kochen etc. aber ich denke wenn ich es hier schaffe, mit mir selber klar zu kommen, ist schon einiges getan...
Danke Mimi, fühl dich gedrückt!:-*

Hallo ani,
das klingt ja nach einem Fortschritt! Ich freu mich für dich.
Natürlich darf deine Familie ein Teil davon bleiben, das soll sie ja auch. Der Abstand tut nicht nur dir gut, sondern auch deiner Familie.
Jetzt musst du allerdings auf der Hut sein, die Essstörung schlägt natürlich jetzt gerne zu. Du musst nicht allein sein mit deinen Problemen, du kannst dich an eine Ernährungsberaterin wenden die auch mal mit dir übt einkaufen zu gehen. In Zürich gibt es ja auch Beratungsstellen und bestimmt auch noch andere ambulante Angebote für Essgestörte. Du könntest dir eine Selbsthilfegruppe suchen, und ihr redet nicht nur über eure Probleme, sondern geht auch zusammen einkaufen und kochen. (Das letzt ist natürlich sehr optimistisch, aber alles fleißig üben und von mal zu mal fällt es dann auch leichter!)

Versorg dich gut und verscheuche anorektische Gedanken! Wie läuft es denn so mit dem Essen und dem Alltag wenn du in deiner WG bist? Kannst du deinen Bewegungsdrang gut händeln? Brauchst du Tipps so als "Neue" in der WG?
Teil dich mit, mit all deinen Schwierigkeiten und Ängsten, hier sind so viele nette Mädels und Frauen die dir gere weiterhelfen.

Bei Schweiz denke ich immer an Schokolade. Aber ich bin gehemmt zu naschen, weil ich heute erst beim Zahnarzt war, und da auch noch nicht fertig bin. ;( iiiieh

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9. Februar 2015 um 22:03
In Antwort auf blamimibla

Hallo ani,
das klingt ja nach einem Fortschritt! Ich freu mich für dich.
Natürlich darf deine Familie ein Teil davon bleiben, das soll sie ja auch. Der Abstand tut nicht nur dir gut, sondern auch deiner Familie.
Jetzt musst du allerdings auf der Hut sein, die Essstörung schlägt natürlich jetzt gerne zu. Du musst nicht allein sein mit deinen Problemen, du kannst dich an eine Ernährungsberaterin wenden die auch mal mit dir übt einkaufen zu gehen. In Zürich gibt es ja auch Beratungsstellen und bestimmt auch noch andere ambulante Angebote für Essgestörte. Du könntest dir eine Selbsthilfegruppe suchen, und ihr redet nicht nur über eure Probleme, sondern geht auch zusammen einkaufen und kochen. (Das letzt ist natürlich sehr optimistisch, aber alles fleißig üben und von mal zu mal fällt es dann auch leichter!)

Versorg dich gut und verscheuche anorektische Gedanken! Wie läuft es denn so mit dem Essen und dem Alltag wenn du in deiner WG bist? Kannst du deinen Bewegungsdrang gut händeln? Brauchst du Tipps so als "Neue" in der WG?
Teil dich mit, mit all deinen Schwierigkeiten und Ängsten, hier sind so viele nette Mädels und Frauen die dir gere weiterhelfen.

Bei Schweiz denke ich immer an Schokolade. Aber ich bin gehemmt zu naschen, weil ich heute erst beim Zahnarzt war, und da auch noch nicht fertig bin. ;( iiiieh

Liebe mimi
Hihi jaa die gute schweizer Schokolade ist halt irgendwie doch die Beste :P
Also anfangs hatte ich echt Probleme für mich selbst zu sorgen. Aber es geht immer besser, weil ich langsam merke dass ich es eben für MICH mache, und nicht für meine Eltern.
Ich habe heute gerade mit meiner Therapeutin ausgemacht, einmal zusammen einkaufen zu gehen, das wird mir sicher auch helfen.
Wo ich nur ein wenig Probleme habe ist, dass ich eben rein gar niemanden kenne in Zürich. Ich bin echt gerne da, aber fühl mich auch oft ziemlich alleine. Die anderen WG Mitbewohner sind momentan auch nicht da, weil eben noch Semesterferien sind und sonst kenn ich da keinen.. Hoffe das wird sich mit dem Studienbeginn dann ändern
Die Bewegung... Hmm, perfekt läufts nicht, aber ich schaffs immer öfters, mich irgendwie zu überlisten. Habe jetzt zum Beispiel das Porzellan-Malen für mich entdeckt, das macht echt spass
Bezüglich dem essen, das läuft gar nicht mal sooo schlecht. War heute im Restaurant, total ungeplant. Und ich hab einfach bestellt, ohne zu überlegen: überbackene Tomaten-Mozzarella-Spaghetti, und es war soooooo lecker
Womit ich eher probleme habe, sind sachen wie griechischer Joghurt etc. Ich esse jeden Morgen Müsli und ich liebe es noch mehr mit dem Sahnejoghurt, aber ich fühl mich dabei immer etwas schlecht..:/ aber ich mags halt..

Morgen mach ich übrigens mit meiner Tante einen Ausflug, das kostet mich echt überwindung. Es ist ein überraschungstag und ich weiss nicht recht, was auf mich zukommt. Wo und was wir machen und essen - keine Ahnung. Aber ich lass mich jetzt einfach mal drauf ein, wird schon schief gehen hihi
Ui, sorry für den langen Text
Aber ich bin irgendwie so froh hier schreiben zu können und darauf nicht nur mit Vorwürfen bombardiert zu werden
Ihr seid toll, danke!!

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10. Februar 2015 um 1:16
In Antwort auf angiott

Liebe mimi
Hihi jaa die gute schweizer Schokolade ist halt irgendwie doch die Beste :P
Also anfangs hatte ich echt Probleme für mich selbst zu sorgen. Aber es geht immer besser, weil ich langsam merke dass ich es eben für MICH mache, und nicht für meine Eltern.
Ich habe heute gerade mit meiner Therapeutin ausgemacht, einmal zusammen einkaufen zu gehen, das wird mir sicher auch helfen.
Wo ich nur ein wenig Probleme habe ist, dass ich eben rein gar niemanden kenne in Zürich. Ich bin echt gerne da, aber fühl mich auch oft ziemlich alleine. Die anderen WG Mitbewohner sind momentan auch nicht da, weil eben noch Semesterferien sind und sonst kenn ich da keinen.. Hoffe das wird sich mit dem Studienbeginn dann ändern
Die Bewegung... Hmm, perfekt läufts nicht, aber ich schaffs immer öfters, mich irgendwie zu überlisten. Habe jetzt zum Beispiel das Porzellan-Malen für mich entdeckt, das macht echt spass
Bezüglich dem essen, das läuft gar nicht mal sooo schlecht. War heute im Restaurant, total ungeplant. Und ich hab einfach bestellt, ohne zu überlegen: überbackene Tomaten-Mozzarella-Spaghetti, und es war soooooo lecker
Womit ich eher probleme habe, sind sachen wie griechischer Joghurt etc. Ich esse jeden Morgen Müsli und ich liebe es noch mehr mit dem Sahnejoghurt, aber ich fühl mich dabei immer etwas schlecht..:/ aber ich mags halt..

Morgen mach ich übrigens mit meiner Tante einen Ausflug, das kostet mich echt überwindung. Es ist ein überraschungstag und ich weiss nicht recht, was auf mich zukommt. Wo und was wir machen und essen - keine Ahnung. Aber ich lass mich jetzt einfach mal drauf ein, wird schon schief gehen hihi
Ui, sorry für den langen Text
Aber ich bin irgendwie so froh hier schreiben zu können und darauf nicht nur mit Vorwürfen bombardiert zu werden
Ihr seid toll, danke!!

Lecker
Griechischer Sahnejoghurt ist Bombe! Am Besten überlegst du dir Lebensmittel mit deiner Therapeutin zu kaufen (zur Übung) die dir besonders schwer fallen - wie eben den Joghurt. Und ab dem Einkauf kaufst du ihn dann regelmäßig! (Und natürlich auch essen!)
Es ist schon wichtig so ganz normale LM selbstverständlich einkaufen zu können. Das sollte dein nächstes Ziel sein, griechischen Joghurt regelmäßig kaufen und essen. Und wenn das gut klappt, dann nimmst du das nächste. Dabei gehts jetzt schon eher erstmal um die wirklich ganz normalen Sachen, von Joghurt über Banane bis Brötchen. Um die Liste deiner "verbotenen" oder verpönten LM zu verkleinern.
Du könntest dir an dem Tag auch die Zutaten für dein Lieblingsessen kaufen und es dann zu mittag/abend essen? (Das sind jetzt so spontan die Ideen die ich so habe, wenn ich an alleine wohnen und üben denke und so.) Naja, Schritt für Schritt. Kannst du dir ja überlegen was am Besten zu deinem aktuellen Stand passt!

Hach ja diese Semesteferien. Da kommt so ein neues Hobby echt gut. Aber eigentlich hast du ja erstmal nen Fulltime-Job, ankommen in deinem neuen Zuhause, für dich selbst sorgen, etc. Sorge immer dafür, dass du es gemütlich hast, Decke, Wärmflache, Tee, usw... das hilft mir persönlich total, obwohl meine WG echt nicht schön ist.

Ich wünsche dir viel Spaß beim Treffen mit deiner Tante und das du gut aufgestellt bist, sodass du einen guten Job machen kannst, so wie heute!! Jeder Tag den du genießen kannst, jede Stunde die du Freude hast und jeder Bissen den du dir schmecken lässt ist ein Tritt ins Gesicht für deine ES. Ich drücke dir fest die Daumen und glaube fest an dich.

Liebe Grüße

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10. Februar 2015 um 22:01
In Antwort auf blamimibla

Lecker
Griechischer Sahnejoghurt ist Bombe! Am Besten überlegst du dir Lebensmittel mit deiner Therapeutin zu kaufen (zur Übung) die dir besonders schwer fallen - wie eben den Joghurt. Und ab dem Einkauf kaufst du ihn dann regelmäßig! (Und natürlich auch essen!)
Es ist schon wichtig so ganz normale LM selbstverständlich einkaufen zu können. Das sollte dein nächstes Ziel sein, griechischen Joghurt regelmäßig kaufen und essen. Und wenn das gut klappt, dann nimmst du das nächste. Dabei gehts jetzt schon eher erstmal um die wirklich ganz normalen Sachen, von Joghurt über Banane bis Brötchen. Um die Liste deiner "verbotenen" oder verpönten LM zu verkleinern.
Du könntest dir an dem Tag auch die Zutaten für dein Lieblingsessen kaufen und es dann zu mittag/abend essen? (Das sind jetzt so spontan die Ideen die ich so habe, wenn ich an alleine wohnen und üben denke und so.) Naja, Schritt für Schritt. Kannst du dir ja überlegen was am Besten zu deinem aktuellen Stand passt!

Hach ja diese Semesteferien. Da kommt so ein neues Hobby echt gut. Aber eigentlich hast du ja erstmal nen Fulltime-Job, ankommen in deinem neuen Zuhause, für dich selbst sorgen, etc. Sorge immer dafür, dass du es gemütlich hast, Decke, Wärmflache, Tee, usw... das hilft mir persönlich total, obwohl meine WG echt nicht schön ist.

Ich wünsche dir viel Spaß beim Treffen mit deiner Tante und das du gut aufgestellt bist, sodass du einen guten Job machen kannst, so wie heute!! Jeder Tag den du genießen kannst, jede Stunde die du Freude hast und jeder Bissen den du dir schmecken lässt ist ein Tritt ins Gesicht für deine ES. Ich drücke dir fest die Daumen und glaube fest an dich.

Liebe Grüße

Hey meine liebe
Wow, das war echt toll heute. Wir haben einen winterspaziergang in Andermatt gemacht, am Nachmittag waren wir schlitteln, haben uns im Schnee in die Sonne gelegt und eben waren wir Abendessen, Tomatencremesuppe, überbackene Spaghetti (jep, schonwieder, die waren einfach zuu lecker gestern haha) und zum Nachtisch eine Cassata. Und ich war die einzige, die einen Nachtisch bestellt hat, die anderen waren total satt und trotzdem hab ich's genossen. es war echt ein sooo toller tag, mir gehts richtig gut hihi

Es war vorallem toll, mal aus diesem Alltag auszubrechen. Mal was ganz anderes machen und es war so schön, dass ich gerade gar keinen Bock auf Alltag habe, haha ^^
Morgen gehen wir Skifahren, wieder ein Nicht-Alltag-Tag und ich hoffe ich werd's wieder so geniessen können wie heute
Und morgen Abend werd ich dann noch zu Hause essen, aber noch am Abend wieder in die WG gehen. Ich brauch momentan einfach Zeit für mich und etwas Abstand von dem ganzen Familien-System..

Danke dass du so an mich glaubst, das tut echt gut! :-*

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10. Februar 2015 um 23:15
In Antwort auf angiott

Hey meine liebe
Wow, das war echt toll heute. Wir haben einen winterspaziergang in Andermatt gemacht, am Nachmittag waren wir schlitteln, haben uns im Schnee in die Sonne gelegt und eben waren wir Abendessen, Tomatencremesuppe, überbackene Spaghetti (jep, schonwieder, die waren einfach zuu lecker gestern haha) und zum Nachtisch eine Cassata. Und ich war die einzige, die einen Nachtisch bestellt hat, die anderen waren total satt und trotzdem hab ich's genossen. es war echt ein sooo toller tag, mir gehts richtig gut hihi

Es war vorallem toll, mal aus diesem Alltag auszubrechen. Mal was ganz anderes machen und es war so schön, dass ich gerade gar keinen Bock auf Alltag habe, haha ^^
Morgen gehen wir Skifahren, wieder ein Nicht-Alltag-Tag und ich hoffe ich werd's wieder so geniessen können wie heute
Und morgen Abend werd ich dann noch zu Hause essen, aber noch am Abend wieder in die WG gehen. Ich brauch momentan einfach Zeit für mich und etwas Abstand von dem ganzen Familien-System..

Danke dass du so an mich glaubst, das tut echt gut! :-*

Hallo Ani,
schön, dass du einen tollen Tag hattest und es genießen konntest. Das freut mich wirklich sehr. Auch dass das Essen gut klappt, wenn die Stimmung gut ist. Natürlich ist es auch wichtig zu lernen gut zu Essen auch wenn die Stimmung nicht so pralle ist.

Leider muss ich schimpfen, da ich Ski fahren (Sport) und die andere übermäßige Bewegung für absolut unangebracht und realitätsfern halte. Natürlich liegt das in deiner eigenen Verantwortung und du kannst tun und lassen was auch immer du willst. Aber du musst lernen dir diese Dinge erst zu erlauben, wenn du im NG bist. Ich finde es auch von deinen Bekannten/Verwandten extrem unangebracht dich zu Sport und Bewegung einzuladen. Vor allem da sich dein Gewicht ja derzeit nicht positiv entwickelt. Du bist einfach nicht gesund und solltest deiner ES auch nicht zeigen, dass das alles so problemlos funktioniert. Ich kann verstehen, dass du dich nach Normalität und sozialen Aktivitäten sehnst, aber das muss einfach in einem angemessenen Rahmen stattfinden. Du würdest doch auch nicht mit deiner untergewichtigen Freundin die zunehmen muss zum Sport gehen und sonstwo in der Weltgeschichte mit ihr rumrennen...

Deine Entscheidung weiterhin in der WG zu bleiben finde ich klasse.

Ich glaube an dich, aber ich denke du musst mal in dich gehen und überlegen inwiefern du das jetzt anpacken willst und welche Konsequenzen das erstmal für dich hat. So halb halb hilft dir nicht weiter.

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11. Februar 2015 um 20:23
In Antwort auf blamimibla

Hallo Ani,
schön, dass du einen tollen Tag hattest und es genießen konntest. Das freut mich wirklich sehr. Auch dass das Essen gut klappt, wenn die Stimmung gut ist. Natürlich ist es auch wichtig zu lernen gut zu Essen auch wenn die Stimmung nicht so pralle ist.

Leider muss ich schimpfen, da ich Ski fahren (Sport) und die andere übermäßige Bewegung für absolut unangebracht und realitätsfern halte. Natürlich liegt das in deiner eigenen Verantwortung und du kannst tun und lassen was auch immer du willst. Aber du musst lernen dir diese Dinge erst zu erlauben, wenn du im NG bist. Ich finde es auch von deinen Bekannten/Verwandten extrem unangebracht dich zu Sport und Bewegung einzuladen. Vor allem da sich dein Gewicht ja derzeit nicht positiv entwickelt. Du bist einfach nicht gesund und solltest deiner ES auch nicht zeigen, dass das alles so problemlos funktioniert. Ich kann verstehen, dass du dich nach Normalität und sozialen Aktivitäten sehnst, aber das muss einfach in einem angemessenen Rahmen stattfinden. Du würdest doch auch nicht mit deiner untergewichtigen Freundin die zunehmen muss zum Sport gehen und sonstwo in der Weltgeschichte mit ihr rumrennen...

Deine Entscheidung weiterhin in der WG zu bleiben finde ich klasse.

Ich glaube an dich, aber ich denke du musst mal in dich gehen und überlegen inwiefern du das jetzt anpacken willst und welche Konsequenzen das erstmal für dich hat. So halb halb hilft dir nicht weiter.

Ach mensch...
...du hast ha wirklich recht.. Aber irgendwie hat es trotzdem gut getan, mal aus diesem Zwanghaften System auszubrechen und einfach mal was anderes zu machen. Aber ich weiss, dass ich jetzt gewaltig ausgleichen muss mit dem Essen und ich merks auch am Hunger:P
Jetzt bin ich schon wieder auf dem Weg in die WG, habs zu Hause nicht mehr ausgehalten und gemerkt dass es mir gut tut, jetzt zu gehen. Mein Vater war zwar enttäuscht, aber es ist besser so...
Ich muss mir wohl echt Gedanken machen, was ich an meiner Eistellung ändern soll, denn ich möchte echt endlich aus diesem ewigen Kreislauf raus kommen!

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11. Februar 2015 um 20:29
In Antwort auf angiott

Ach mensch...
...du hast ha wirklich recht.. Aber irgendwie hat es trotzdem gut getan, mal aus diesem Zwanghaften System auszubrechen und einfach mal was anderes zu machen. Aber ich weiss, dass ich jetzt gewaltig ausgleichen muss mit dem Essen und ich merks auch am Hunger:P
Jetzt bin ich schon wieder auf dem Weg in die WG, habs zu Hause nicht mehr ausgehalten und gemerkt dass es mir gut tut, jetzt zu gehen. Mein Vater war zwar enttäuscht, aber es ist besser so...
Ich muss mir wohl echt Gedanken machen, was ich an meiner Eistellung ändern soll, denn ich möchte echt endlich aus diesem ewigen Kreislauf raus kommen!

Hallo Ani,
schön, dass du einen guten Tag hattest, auch wenn die Aktivitäten leider nicht verhältnismäßig waren. Ich hoffe du musst nicht allzu viel Essen nachholen heute abend noch, das ist unangenehm und unappetitlich.

Wirst du denn in die Klinik gehen? Hast du dich schon entschieden?

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11. Februar 2015 um 21:12
In Antwort auf blamimibla

Hallo Ani,
schön, dass du einen guten Tag hattest, auch wenn die Aktivitäten leider nicht verhältnismäßig waren. Ich hoffe du musst nicht allzu viel Essen nachholen heute abend noch, das ist unangenehm und unappetitlich.

Wirst du denn in die Klinik gehen? Hast du dich schon entschieden?

Jep ich habe mich entschieden,
Also dieser Vorschlag kam ja von der Ärztin, die seh ich nur alle paar Monate einmal. Meine Therapeutin, die ich mind. 1x die Woche sehe, meinte selber auch dass es im Moment keinen Sinn machen würde, da bei mir gerade sehr viel passiert und ich eigentlich auf einem guten Weg sei. Wir haben allerdings abgemacht, dass ich nicht drum rum komme, sollte das Gewicht weiter runter gehen und somit gefährlich werden - was ich natürlich auf keine Fall möchte!!

Naja, ich bin gerade etwas unsicher wegen dem Essen. Ich hatte morgens ein Müsli (5EL Knuspermüsli, handvoll Nüsse, 1/2 Banane, 1 Apfel, 200g joghurt) und einen milchkaffee. Später auf der Piste eine heisse Milch. Dann zum Mittag ein Rindergulasch mit Kartoffeln und 1.5 Scheiben Brot, 3 Schokokekse und zwei Kugeln Stracciatella Eis mit Sahne. (Und noch ein paar Gabeln vom Kuchen meines Vaters^^)
Später dann noch einen Apfel und zum NE eine Suppe, eine normale Portion Pilzrisotto und eben noch 150g Joghurt mit einer kleingeschnittenen Birne und ein paar Mandeln. Und naja, wir waren vormittags 2.5 Stunden auf der Piste, nachmittags eine Stunde und dann war ich noch 30 min mit dem Hund draussen.. Weiss nicht so recht ob ich zufrieden sein soll damit?:S

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11. Februar 2015 um 21:49
In Antwort auf angiott

Jep ich habe mich entschieden,
Also dieser Vorschlag kam ja von der Ärztin, die seh ich nur alle paar Monate einmal. Meine Therapeutin, die ich mind. 1x die Woche sehe, meinte selber auch dass es im Moment keinen Sinn machen würde, da bei mir gerade sehr viel passiert und ich eigentlich auf einem guten Weg sei. Wir haben allerdings abgemacht, dass ich nicht drum rum komme, sollte das Gewicht weiter runter gehen und somit gefährlich werden - was ich natürlich auf keine Fall möchte!!

Naja, ich bin gerade etwas unsicher wegen dem Essen. Ich hatte morgens ein Müsli (5EL Knuspermüsli, handvoll Nüsse, 1/2 Banane, 1 Apfel, 200g joghurt) und einen milchkaffee. Später auf der Piste eine heisse Milch. Dann zum Mittag ein Rindergulasch mit Kartoffeln und 1.5 Scheiben Brot, 3 Schokokekse und zwei Kugeln Stracciatella Eis mit Sahne. (Und noch ein paar Gabeln vom Kuchen meines Vaters^^)
Später dann noch einen Apfel und zum NE eine Suppe, eine normale Portion Pilzrisotto und eben noch 150g Joghurt mit einer kleingeschnittenen Birne und ein paar Mandeln. Und naja, wir waren vormittags 2.5 Stunden auf der Piste, nachmittags eine Stunde und dann war ich noch 30 min mit dem Hund draussen.. Weiss nicht so recht ob ich zufrieden sein soll damit?:S

Klingt wie
grob gerechnet 2300 Kalorien. Wenn man jetzt das Ski fahren abzieht - was ich jetzt einfach mal mit mindestens 1000 Kalorien pauschalisiere, und die 30 Minuten spazieren gehen wo du nochmal mindestens 100 Kalorien verbrannt hast. Tjaaa, da stehst du dann mit 1200 Kalorien da. Was dir jetzt noch fehlt kannst du ja über die nächsten 1 - 3 Tage zum nachessen verteilen. - Nur damit du mal ne ungefähre Vorstellung von normalem Essen hast (Gewicht halten) - und das ohne jegliche Bewegung abgedeckt zu haben.

Ich finde es mal wieder Bombe wie deine Familie dich mit dem Hund gehen lässt. Natürlich auch keine Glanzleistung von dir. Das mit der Bewegung musst du echt stoppen. :< Eigentlich hast du nur zu Pflichtwegen draußen was verloren.

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11. Februar 2015 um 21:51
In Antwort auf angiott

Jep ich habe mich entschieden,
Also dieser Vorschlag kam ja von der Ärztin, die seh ich nur alle paar Monate einmal. Meine Therapeutin, die ich mind. 1x die Woche sehe, meinte selber auch dass es im Moment keinen Sinn machen würde, da bei mir gerade sehr viel passiert und ich eigentlich auf einem guten Weg sei. Wir haben allerdings abgemacht, dass ich nicht drum rum komme, sollte das Gewicht weiter runter gehen und somit gefährlich werden - was ich natürlich auf keine Fall möchte!!

Naja, ich bin gerade etwas unsicher wegen dem Essen. Ich hatte morgens ein Müsli (5EL Knuspermüsli, handvoll Nüsse, 1/2 Banane, 1 Apfel, 200g joghurt) und einen milchkaffee. Später auf der Piste eine heisse Milch. Dann zum Mittag ein Rindergulasch mit Kartoffeln und 1.5 Scheiben Brot, 3 Schokokekse und zwei Kugeln Stracciatella Eis mit Sahne. (Und noch ein paar Gabeln vom Kuchen meines Vaters^^)
Später dann noch einen Apfel und zum NE eine Suppe, eine normale Portion Pilzrisotto und eben noch 150g Joghurt mit einer kleingeschnittenen Birne und ein paar Mandeln. Und naja, wir waren vormittags 2.5 Stunden auf der Piste, nachmittags eine Stunde und dann war ich noch 30 min mit dem Hund draussen.. Weiss nicht so recht ob ich zufrieden sein soll damit?:S

Achso ja...
was ist denn bitte eine halbe Banane? Anorektisch!

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11. Februar 2015 um 21:56
In Antwort auf blamimibla

Klingt wie
grob gerechnet 2300 Kalorien. Wenn man jetzt das Ski fahren abzieht - was ich jetzt einfach mal mit mindestens 1000 Kalorien pauschalisiere, und die 30 Minuten spazieren gehen wo du nochmal mindestens 100 Kalorien verbrannt hast. Tjaaa, da stehst du dann mit 1200 Kalorien da. Was dir jetzt noch fehlt kannst du ja über die nächsten 1 - 3 Tage zum nachessen verteilen. - Nur damit du mal ne ungefähre Vorstellung von normalem Essen hast (Gewicht halten) - und das ohne jegliche Bewegung abgedeckt zu haben.

Ich finde es mal wieder Bombe wie deine Familie dich mit dem Hund gehen lässt. Natürlich auch keine Glanzleistung von dir. Das mit der Bewegung musst du echt stoppen. :< Eigentlich hast du nur zu Pflichtwegen draußen was verloren.

Ich glaube,
Mein problem ist, dass ich das einfach alles so ziemlich zu locker sehe. Viele Freunde von mir und auch die Familie versuchen immer, mir irgendwie zu sagen dass das alles gar nicht so schlimm ist, wenns mir mal nicht gut geht. Und jetzt von jemand anderem mal wirklich die objektive wahrheit zu hören, das ist irgendwie gerade ziemlich krass
Aber du hast natürlich mit allem recht was du schreibst.. Was das Ganze eigentlich noch tragischer macht

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11. Februar 2015 um 22:12
In Antwort auf angiott

Jep ich habe mich entschieden,
Also dieser Vorschlag kam ja von der Ärztin, die seh ich nur alle paar Monate einmal. Meine Therapeutin, die ich mind. 1x die Woche sehe, meinte selber auch dass es im Moment keinen Sinn machen würde, da bei mir gerade sehr viel passiert und ich eigentlich auf einem guten Weg sei. Wir haben allerdings abgemacht, dass ich nicht drum rum komme, sollte das Gewicht weiter runter gehen und somit gefährlich werden - was ich natürlich auf keine Fall möchte!!

Naja, ich bin gerade etwas unsicher wegen dem Essen. Ich hatte morgens ein Müsli (5EL Knuspermüsli, handvoll Nüsse, 1/2 Banane, 1 Apfel, 200g joghurt) und einen milchkaffee. Später auf der Piste eine heisse Milch. Dann zum Mittag ein Rindergulasch mit Kartoffeln und 1.5 Scheiben Brot, 3 Schokokekse und zwei Kugeln Stracciatella Eis mit Sahne. (Und noch ein paar Gabeln vom Kuchen meines Vaters^^)
Später dann noch einen Apfel und zum NE eine Suppe, eine normale Portion Pilzrisotto und eben noch 150g Joghurt mit einer kleingeschnittenen Birne und ein paar Mandeln. Und naja, wir waren vormittags 2.5 Stunden auf der Piste, nachmittags eine Stunde und dann war ich noch 30 min mit dem Hund draussen.. Weiss nicht so recht ob ich zufrieden sein soll damit?:S

Liebe anigott
ich komme nicht drum rum dir auch zu schreiben seit Anbeginn des threads lese ich nun mit u oft schon hatte ich meine finger auf der Tastatur aber nie kam es zum tippen aber heute muss ich ganz einfach

zunächst habe ich mich bereits gestern für dich gefreud dass du einen so tollen tag verbracht hast muss aber mimi mit ihren tadel recht geben dass Sport für dich nicht die passende Aktivität ist Event. könntet ihr in Zukunft bei erneuten treffen einfach nur mal im Kaffee sitzen mit kuchen u getränk u drauf los quatschen oder in den zoo gehen (ohne marathongerenne) oder in eine Ausstellung, ins Kino, zum Bowling oder dergleichen einfach wo es nicht körperlich so anstrengend ist wie beim skifahren das freud zwar bestimmt dich auch aber vor allem freud sich deine ES wenn du dich völlig auspowerst u die verbrannte Energie kannst du an diesen tag nur schwer mit essen ausgleichen - das weisst sowohl du selbst als auch deine ES.
ich hoffe auch, dass dein entschluss doch nicht in Klinik zu gehen hast du selbst u nicht du u deine ES getroffen. zumind ist die Vereinbarung mit deiner Therapeutin eine gute Motivation zu gucken das es in deinen neuen leben (sprich WG mehr Distanz zum Elternhaus) richtig gut klappt mit den zunehmen. das ist nun deine Chance dir selbst zu zeigen wieviel wert du dir bist. nur du hast jetzt die Entscheidung über essen oder nicht essen, leben oder nicht leben, zunehmen oder nicht zunehmen in der Hand. du hast nun erstmals die Chance zu zeigen, wie wichtig du dir selbst bist u du bist erstmals ganz alleine für dich u dein handeln verantwortlich aber ebenso bist du auch verantwortlich wenn sich dein zustand nicht verbessert sondern sich verschlechtert oder gleich bleibt. ich hoffe du hast dann den mut u die kraft dir dieser Tatsache zu stellen u die richtigen Konsequenzen für dich zu ziehen. aber soweit ist es ja noch nicht u muss es auch gar nicht kommen...

was ich eigentlich sagen will ist, dass du das erste mal wirklich das leben leben könntest wie du es willst, du kannst deinen alltag gestalten wie du es willst. es ist ein neuer Lebensabschnitt: neue Umgebung, wg leben, neue Bekanntschaften u freunde, der beginn eines supercoolen u total spannenden Studiums, etc. etc. Eine so tolle Lebenszeit liegt vor dir , verbaue sie dir nicht durch deine Krankheit u versuche bewusst gegen den sport- u Bewegungsdrang vorzugehen. du brauchst deine ganze kraft jetzt für dich selbst u die uni.

ich hoffe ich konnte mich halbwegs verständlich ausdrücken u bin dir nicht zu nahe getreten.

so, und jetzt popo aufs Sofa, naschereien neben dir u noch fleissig versuchen das heute sehr mickrige kcl Konto aufzustocken.

ich drücke dich u wünsch dir ganz viel kraft u Freude in deiner neuen wg. mach es dir gemütlich u freu dich auf den neuen Lebensabschnitt u auf das eintreffen deiner Mitbewohner.

alles liebe
traumfänger

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11. Februar 2015 um 22:22
In Antwort auf angiott

Ich glaube,
Mein problem ist, dass ich das einfach alles so ziemlich zu locker sehe. Viele Freunde von mir und auch die Familie versuchen immer, mir irgendwie zu sagen dass das alles gar nicht so schlimm ist, wenns mir mal nicht gut geht. Und jetzt von jemand anderem mal wirklich die objektive wahrheit zu hören, das ist irgendwie gerade ziemlich krass
Aber du hast natürlich mit allem recht was du schreibst.. Was das Ganze eigentlich noch tragischer macht

Ja, klar...
natürlich denken sie es ist "nicht schlimm" und "nicht dramatisch" rauszugehen und die Welt zu erobern. Aber die sind auch alle NG und Essen vernünftig - haben halt nen anderen Knall. Keiner hat sich mit Essstörungen auseinandergesetzt, sie kennen weder die Ursachen, noch die Formen, die Folgen, den Alltag, den Kampf. Sie kennen halt die Ani, und die Ani ist ne Dünne, und ne ganz Liebe, die hat da was mit dem Essen - mehr wissen die auch nicht. Somit haben sie auch keine Ahnung wie man damit umgeht, welche Aktivitäten für eine untergewichtige Betroffene tabu sind etc. Anders wäre es, wenn du eine physische Krankheit hättest mit der du so stark ins UG geraten wärst - dann wüssten sie alle, dass du nicht Ski fahren sollst.
Vermutlich haben sie sich auch schon irgendwie an dein zierliches Erscheinungsbild gewöhnt und es in ihrem Hirn als normal abgespeichert - warum soll Ani nicht Ski fahren? Die macht doch sonst auch alles.

Deshalb ist es umso wichtiger, dass du es ernst nimmst und sagst "Nein, ich darf das noch nicht". Natürlich ist es nicht schön, das kann ich vollkommen nachvollziehen, aber es ist auch gleichzeitig Motivation schnell zuzunehmen um die schönen Dinge des Lebens wieder genießen und erlauben zu können. Normalgewicht und eine eigenverantwortliche, ausreichende Ernährung sind dafür essenziell.

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12. Februar 2015 um 2:16

Pause?
Was ist das?

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12. Februar 2015 um 10:13

Sehe ich
Exakt genau so!

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12. Februar 2015 um 10:19

Kritik?
Ich kann im gegensatz zu anderen mit kritik umgehen u weiss auch wann es gut ist u ein ende hat. im uebrigen bin nicht ICH diejenige die einen bmi von 12 hat gerade soviel ist um das gewicht zu halten u seit ein einviertel jahr kein gr zugenommen hat u km weit rad zur entspannung faehrt . ich bin auch nicht diejenige die anderen zur klinik raet selbst aber nur die koffer vorab hinschickt u ich bin aucht nicht diejenige die jeden vorhaelt zu essen u zu steigern u nicht nur eine zshl zu sein u sich darauf zu bescjraenken sondern DU.und bitte lass in zukunft meine pferde aus den spiel ich u sie koennen uns sehr gut um uns selbst kuemmern da brauchst du deine gedanken nicht daran verschwenden u deine kostbare zeit opfern va nachdem ich so boese zu dir war.ich habe nie einen beitrag von dir gemeldet u werde es auch nicht tun den letzlich machst du dich durch solche unter der guertellinie liegenden beitraege mir gegenueber im forum nur selbst laecherlich. mach es besser u werde erwachsen u lern das nicht immer alles nach deinen kopf gehen kann. event tanzt deine familie u der rest nach deiner pfeife aber ich tue es nicht mehr !! liebe gruesse u uebrigens wenn du dich so aufregst dann lese meine beitraege einfach nicht keiner zwingt dich dazu...

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12. Februar 2015 um 13:34

Warum
musst du ihre Posts im Forum kommentieren? Ich dachte du wärst durch mit dem Thema, immerhin gabs hier den größten Aufriss seit Ewigkeiten.

Was sie rät und selbst tatsächlich umsetzt kann kein Argument sein, das macht jeder hier - sonst dürfte hier keiner mehr schreiben.

Warum freust du dich nicht über deine Fortschritte und deinen Erfolgreichen Kampf mit der ES und berichtest darüber und hilfst anderen weiter, anstatt dich an irgendwelchen Nichtigkeiten aufzuhängen. Das bringt keinen weiter und ist eigentlich auch traurig.

Grenz dich ab und konzentriere dich auf dich.

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13. Februar 2015 um 8:50

Hey ihr lieben
Ich schreib jetzt mal hier oben weiter, ich finde die Einträge langsam etwas schwierig zu finden :P
Sorry dass ich mich erst jetzt melde. Ich hab irgendwie nicht die richtigen Worte gefunden.:S
Also ich versuch jetzt mal allen irgendwie zu antworten ^^
Es ist echt total lieb von euch, ich freue mich über alle Tipps, Zusprüche aber auch Kritik! Ich denke jeder von uns weiss, wie hart dieser Kampf ist. Und auch ich erwische mich oft dabei, wie ich anderen Ratschläge gebe, die ich selber nicht befolge. Aber es sind Ratschläge, die mir trotzdem in gewisser Weise geholfen haben und die vielleicht nützlich sind, wenn man die Kraft dazu hat, sie durchzuziehen. Ich selber hatte sie oft nicht, was aber nicht heissen soll dass ich nicht trotzdem versuchen will, meine Erfahrungen an andere weiterzugeben.
Und Caprice, ja du hast recht, Blamimibla ist ehrlich und direkt und verschont einen nicht gerade xD
Ich weiss nicht wie das für andere ist, und es mag manchmal hart aussehen, aber genau das ist es, was ich brauche. Konsequenz und ehrlichkeit und keine halben Sachen. (danke Blamimibla! )
Ich hab lange genug nach dem Vorsatz gelebt "ach jetzt gings ein paar Tage gut, jetzt kann ich eine Pause einlegen" - und prompt war ich wieder im alten Muster. Und mit jedem Mal, das man von vorne beginnen muss, ist die Motivation und die Hoffnung etwas kleiner und die Kräfte schwinden, weil man es bisher ja nie wirklich geschafft hat. Ich weiss, dass du es nur gut meinst, aber eine Pause kann ich mir, glaube ich, im Moment nicht leisten.
Ich möchte euch auf jeden Fall danke sagen, es tut gut hier verstanden zu werden und nicht gleich auf Reaktionen zu stossen wie "ach, sie versuchts mal wieder aber es wird eh wieder nichts draus"...
Vielen Dank, ihr seid super!:-*

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13. Februar 2015 um 14:56
In Antwort auf angiott

Hey ihr lieben
Ich schreib jetzt mal hier oben weiter, ich finde die Einträge langsam etwas schwierig zu finden :P
Sorry dass ich mich erst jetzt melde. Ich hab irgendwie nicht die richtigen Worte gefunden.:S
Also ich versuch jetzt mal allen irgendwie zu antworten ^^
Es ist echt total lieb von euch, ich freue mich über alle Tipps, Zusprüche aber auch Kritik! Ich denke jeder von uns weiss, wie hart dieser Kampf ist. Und auch ich erwische mich oft dabei, wie ich anderen Ratschläge gebe, die ich selber nicht befolge. Aber es sind Ratschläge, die mir trotzdem in gewisser Weise geholfen haben und die vielleicht nützlich sind, wenn man die Kraft dazu hat, sie durchzuziehen. Ich selber hatte sie oft nicht, was aber nicht heissen soll dass ich nicht trotzdem versuchen will, meine Erfahrungen an andere weiterzugeben.
Und Caprice, ja du hast recht, Blamimibla ist ehrlich und direkt und verschont einen nicht gerade xD
Ich weiss nicht wie das für andere ist, und es mag manchmal hart aussehen, aber genau das ist es, was ich brauche. Konsequenz und ehrlichkeit und keine halben Sachen. (danke Blamimibla! )
Ich hab lange genug nach dem Vorsatz gelebt "ach jetzt gings ein paar Tage gut, jetzt kann ich eine Pause einlegen" - und prompt war ich wieder im alten Muster. Und mit jedem Mal, das man von vorne beginnen muss, ist die Motivation und die Hoffnung etwas kleiner und die Kräfte schwinden, weil man es bisher ja nie wirklich geschafft hat. Ich weiss, dass du es nur gut meinst, aber eine Pause kann ich mir, glaube ich, im Moment nicht leisten.
Ich möchte euch auf jeden Fall danke sagen, es tut gut hier verstanden zu werden und nicht gleich auf Reaktionen zu stossen wie "ach, sie versuchts mal wieder aber es wird eh wieder nichts draus"...
Vielen Dank, ihr seid super!:-*

Hallo Ani,
wir sind hier um über unsere Essstörung zu sprechen, das heißt auch in eine ehrlicher und direkte Auseinandersetzung zu gehen. Es bringt hier niemanden weiter den anderen zu bepuscheln für den anorektischen Mist den man anstellt. In vielen Threads geht es ja um Realitätsprüfung, so wie in deinem. Du fragst ob das Essen genug war, ob es angemessen war, etc. Und alle sagten dir es ist zu wenig. Es geht immer darum den anderen zu spiegeln an welchen Punkten es hapert, und alle Punkte die auffallen sollte man dann auch nennen. Die Threadstellerinnen sind ja dann auch in 9/10 Fällen erleichtert, wenn man sagt, dass es total anorektisch ist, dass es ein guter Ansatz ist, aber man mehr Gas geben muss etc.
Natürlich werden einige an ihre Grezen stoßen mit der Art und Weise mit der ich die Dinge beim Namen nenne und ich fordere sie beim Schopf zu packen, aber das ist normal. Im Kampf gegen die ES werdet ihr irgendwann selbst an dem Punkt sein, an dem ihr euch so ehrlich und direkt fordert gegen die ES vorzugehen. Aber dann wisst ihr auch, dass es permanent aufwärts gehen wird, weil ihr endlich Mittel und Wege habt euch selbst zu helfen.
Ich werde auch weiterhin kein Blatt vor den Mund nehmen und gerne helfen wo ich kann und bis wohin ich mich überhaupt auskenne. Und wenn ich euren anorektischen Austausch übe Sport (weiter unten) früher gesehen hätte, dann wäre ich definitiv dazwischen gekrätscht und hätte eure Ohren lang gezogen - Muskeln und Sport im UG? Absolut krank. Das kann ich nur immer wieder wiederholen!!

Deinen Entschluss keine Pause vom Kampf zu machen finde ich super! Das war kein leichter Entschluss, und es ist kein leichter Weg. Wenn du Hilfe brauchst werden immer viele liebe Menschen für dich da sein, aber auch um deine Erfolge zu feiern.

Ich fands auch echt gut, dass dir die Worte fehlten und du von Caprice "Pause machen" zu dem Entschluss gekommen bist. Ich hoffe dass die dir die Ehrliche Auseinandersetzung wie du sie heute morgen beschrieben hast täglich gelingt und du somit weiterhin konstruktiv reflektieren kannst um so effektiv gegen die ES vorzugehen.

Ich grüße dich ganz lieb und wünsche dir einen guten Start ins Wochenende.

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13. Februar 2015 um 16:02

Hallo,
wenn ich einen Thread eröffne und mich kritisch hinterfragen möchte darfst du gerne mitüberlegen. Aber hier geht es um Ani, nicht um mich.

Du schreibst immer von "austeilen" und "Ratschläge geben aber nicht befolgen". Wie schade, dass du die Leute so siehst.

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14. Februar 2015 um 8:22
In Antwort auf blamimibla

Hallo Ani,
wir sind hier um über unsere Essstörung zu sprechen, das heißt auch in eine ehrlicher und direkte Auseinandersetzung zu gehen. Es bringt hier niemanden weiter den anderen zu bepuscheln für den anorektischen Mist den man anstellt. In vielen Threads geht es ja um Realitätsprüfung, so wie in deinem. Du fragst ob das Essen genug war, ob es angemessen war, etc. Und alle sagten dir es ist zu wenig. Es geht immer darum den anderen zu spiegeln an welchen Punkten es hapert, und alle Punkte die auffallen sollte man dann auch nennen. Die Threadstellerinnen sind ja dann auch in 9/10 Fällen erleichtert, wenn man sagt, dass es total anorektisch ist, dass es ein guter Ansatz ist, aber man mehr Gas geben muss etc.
Natürlich werden einige an ihre Grezen stoßen mit der Art und Weise mit der ich die Dinge beim Namen nenne und ich fordere sie beim Schopf zu packen, aber das ist normal. Im Kampf gegen die ES werdet ihr irgendwann selbst an dem Punkt sein, an dem ihr euch so ehrlich und direkt fordert gegen die ES vorzugehen. Aber dann wisst ihr auch, dass es permanent aufwärts gehen wird, weil ihr endlich Mittel und Wege habt euch selbst zu helfen.
Ich werde auch weiterhin kein Blatt vor den Mund nehmen und gerne helfen wo ich kann und bis wohin ich mich überhaupt auskenne. Und wenn ich euren anorektischen Austausch übe Sport (weiter unten) früher gesehen hätte, dann wäre ich definitiv dazwischen gekrätscht und hätte eure Ohren lang gezogen - Muskeln und Sport im UG? Absolut krank. Das kann ich nur immer wieder wiederholen!!

Deinen Entschluss keine Pause vom Kampf zu machen finde ich super! Das war kein leichter Entschluss, und es ist kein leichter Weg. Wenn du Hilfe brauchst werden immer viele liebe Menschen für dich da sein, aber auch um deine Erfolge zu feiern.

Ich fands auch echt gut, dass dir die Worte fehlten und du von Caprice "Pause machen" zu dem Entschluss gekommen bist. Ich hoffe dass die dir die Ehrliche Auseinandersetzung wie du sie heute morgen beschrieben hast täglich gelingt und du somit weiterhin konstruktiv reflektieren kannst um so effektiv gegen die ES vorzugehen.

Ich grüße dich ganz lieb und wünsche dir einen guten Start ins Wochenende.

Hey mimi
Stimmt, es macht ja relativ wenig sinn wenn einen alle nur mit der halben Wahrheit schonen und das sagen, was die Anorexie hören möchte. bei mir hat diese Stimme nun übrigens einen Namen: Meine Therapeutin spricht mich mit "Dörte" an, sobald sie merkt, dass die Anorektische Seite am Werk ist.
Jedenfalls hast du total recht damit, in meinem Fall Dörte, freut sich natürlich wie ein Schnitzel wenn sie hört dass ich zu wenig gegessen habe. Und ich weiss nicht wie das bei anderen ist, aber die Argumente, warum ich genug gegessen habe oder ich mich bewegen soll, die sind irgendwie für die anorektische Seite total überzeugend. Und mir fällt es schwer zu unterscheiden, was nun Vernunft ("ich habe gut gegessen und mich an meinen Plan gehalten, ich darf jetzt eine Pause machen") und was Anorexie ist ("Ach komm, du willst ja gesund zunehmen, also nimmst du besser ***, das hat mehr Proteine somit kannste mehr Musklen aufbauen blaaabla...).
Diese Stimmen zu unterscheiden finde ich echt schwer, aber ich glaube je öfters man es geschafft hat, desto einfacher wirds.
Gerade gestern gings mir auch wieder so, als ich mit meinem bestem Freund essen war. Wir hatten gestern unser lang ersehntes Thunfisch-Steak-Essen und dazu gabs Kartoffeln mit Kräuter-Sauerrahm-Sauce. Er mochte die sauce nicht und liess sie weg und ich dachte natürlich sofort, dass ich sie irgendwie auch nicht mag und ja einfach beiseite stellen kann. Irgendwann gab ich mir aber selbst einen arschtritt und löffelte, nachdem ich den Thunfisch ohne Sauce gegessen hatte, den Dip mit den Kartoffeln und dem Gemüse aus
Naja, wie gesagt, ich hoffe dass ich mit der Zeit mehr Kraft habe, diese Stimme erst mal zu identifizieren und ihr dann eine gehörige Abfuhr zu erteilen.

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Von: mosi_11921230
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23. Februar 2015 um 14:58
Diskussionen dieses Nutzers
Mal wieder da..)
Von: angiott
neu
23. Juli 2015 um 11:34
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