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Hilfe, ich weiß nicht mehr weiter !!

13. März 2016 um 22:18 Letzte Antwort: 14. März 2016 um 17:57

Hallo liebe Community,
Vorweg, ich WEISS, das ich ein Problem habe, ich WEISS, ich sollte zunehmen und ich WEISS auch, dass ich mir Hilfe suchen sollte. Damit möchte ich nur deutlich machen, dass ich keine Antworten wie "du bist krank und musst zunehmen" oder "suche dir Hilfe " erwarte
Also ich habe folgendes Problem..
Ich bin Magersüchtig und wiege knapp 50 Kilo bei einer Größe von 1,75. Meiner Meinung nach nicht gerade allzu wenig, aber da spricht vermutlich die Krankheit anstelle des gesunden Menschenverstandes..
Ich nehme momentan 450-500 Kalorien zu mir täglich, aber merke immer mehr, dass ich das nicht mehr lange durchhalten kann. Wäre ich nicht so "stark" hätte ich schon mindestens 103820 mal einen Fressanfall gehabt..
Ich möchte aus der Krankheit raus, und endlich wieder ein Leben leben, das Essen und Spaß haben, anstelle von Kalorien und Sport beinhaltet ( Sport natürlich schon im gewissen Maße :P)
Natürlich kann und möchte ich nicht wieder zunehmen, auch wenn ich untergewichtig bin und das aus medizinischer Sicht sollte, bin ich der Ansicht, dass es irgendwo auch psychisch machbar sein muss. Mein Ziel ist es also, mein Gewicht zu halten und erstmal wieder etwas mehr zu essen. Leichter gesagt als getan. Das Problem an der ganzen Sache ist jetzt aber, dass mein Körper trotz Alttag, d.h. Schule ( inklusive der Treppen) und Sachen wie durch die Stadt schlendern oder einkaufen gehen etc. nur noch 500 kcal verbrennen zu scheint. Richtig, mit 450-500 kcal nehme ich weder ab, noch richtig zu ( schwankt meist im 50 Bereich d.h einen Samstag 50.2 und den anderen 50.6)
Dass es jetzt natürlich quasi unmöglich ist mehr zu essen ohne zuzunehmen, da dass ja quasi mein Verbrauch ist um zu halten, macht mich wahnsinnig!
Es kann doch nicht sein, dass mein Körper, trotz Aktivitäten und Bewegung inklusive Grundumsatz und funktionierenden Funktionen wie Verdauung und oder eben Atmung, Augen etc. nur so wenig verbrennt ?
Klar schaltet der Körper bei länger Hungerperiode auf Sparflamme, aber da mein Leistungsumsatz normalerweise bei 1600-1700 liegen müsste, wäre das ja eine Reduzierung um mehr als 2/3 ! Da kann der Körper doch nicht am Leben bleiben oder ? Meine Theorie wäre, eventuell Wassereinlagerungen aufgrund psychischen Stresses ( sprich erhöhter Kortisolausstoß) oder ähnliches.. Ich weiß nicht was ich machen soll, die einzige Möglichkeit ist jetzt natürlich meinen Stoffwechsel langsam zu erhöhen d.h alle zwei Wochen um 50 kcal erhöhen und Sport treiben, dann dürfte ich ja nicht wirklich zunehmen, aber es kommt mir so unrealistisch vor, dass ich so wenig verbrenne am Tag, da man bei 1200 Kalorien ja schon von einem eingeschlafenen Stoffwechsel spricht !
Ich hoffe mir kann jemand helfen, vielleicht eine andere Möglochkeit die ich versuchen könnte oder eine Erklärung, ich wäre wirklich sehr sehr dankbar !
Liebe Grüße Lena

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13. März 2016 um 22:54

Irrsinn
Da du ja alles angeblich weißt, sage ich es dir trotzdem noch mal:
du MUSST zunehmen. Du bringst dich gerade still und heimlich um. Du nimmst aus einem ganz einfachen Grund nicht ab: Dein Körper besorgt sich seiner Energie aus den Reserven, jedoch nicht, wie du es vielleicht gerne hättest, aus dem Fett, sondern aus deinen Muskeln, da die viel mehr hergeben, als das Fett und ein gewisser Fettanteil lebensnotwendig ist. Somit baut dein Körper wichtige Muskulatur ab. Welcher Muskel ist denn der wichtigste in deinem Körper?! Richtig, das HERZ. Du riskierst gerade einen Abbau des Herzmuskels, der zu jeder Zeit zum Herzversagen führen kann und davon merkst du herzlich wenig, erst, wenn du umfällst und es vorbei ist. Dir werden eindeutige Signale gesendet, dein Körper ist am Ende. Er versorgt sich, indem er sich selbst abbaut. Wenn du so weiter machst, kannst du dir gleich mal deinen Grabstein aussuchen - sorry für die harten Worte, aber das ist einfach die Wahrheit. Deine Hormone versagen, deine Organe versagen und alles läuft auf Sparmodus, aus Sicherheit, damit du nicht sofort umkippst.
Wenn du also dein Gewicht halten willst - nur zu, dann kannst du aber schon mal über mögliche Todesarten nachdenken, welches Organ zuerst versagt.
Du hast deinen Körper so zerstört und tust es nun freiwillig weiter. Die Zunahme ist wichtig, weil deine bereits vorhandenen Schäden im Körper sonst nicht geheilt werden können. Und auch, wenn du langsam um 50kcal steigerst, wirst du zunehmen müssen und das wird auch so kommen. Du hast also genau 2 Möglichkeiten: So weiter machen und dich zerstören, oder kämpfen für ein freies Leben mit gesunder Zukunft. 50kcal steigern und dazu Sport ist NICHTS. Damit verbrennst du die 50kcal mehr locker wieder. Dein Körper wird in der Phase NICHTS an Gewicht hergeben wollen, wozu auch? Er denkt, es kommt eine weitere Hungersnot und muss erst mal haufenweise Muskeln wieder heil bekommen und sich vorbereiten. Das einzige, was du machen kannst um dir zu helfen, ist zuzunehmen und ihn heilen zu lassen. Du wirst nicht ewig zunehmen, dein Leistungsumsatz und vor allem der Grundumsatz erhöhen sich ja auch mit mehr Gewicht, daher wird irgendwann der Punkt kommen, an dem du dein Gewicht halten wirst mit viel mehr Kalorien, einfach weil der Körper komplett versorgt ist. Jeder Körper hat einen sog. Setpoint, der ein gesundes Gewicht versucht zu halten. Das hast auch du, aber dafür musst du ihn auch machen lassen. Du zwingst ihn, sich selbst aufzufressen im wahrsten Sinne des Wortes.
Ich stand am selben Punkt und mir wurde gesagt: Entweder ich esse, oder ich werde sterben. Die Werte der Organe gehen schnell in den Keller, schneller als einem lieb ist. Ich habe heute noch Folgeschäden und halte ein gesundes Gewicht. Je eher du da raus kommst, umso besser. Dafür musst du aber ordentlich essen und den Sport mal hinten anstellen. Waage weg und einfach futtern. Bei deinem Umsatz können es locker 2500kcal sein. Auf die solltest du dich langsam mit 200kcal pro Woche steigern. Die Zunahme von 1kg Fett benötigt 9000kcal Überschuss, also nimmst du somit auch nicht nur Fett zu, sondern vor allem Muskeln und dann auch Wasser.

Also ist es einfach nur deine Entscheidung. Wenn du wirklich leben willst, musst du essen und das richtig, nicht 50kcal mehr. Das ist Schwachsinn. Die Psyche kommt damit hinterher, wenn die Waage weg ist und du einfach genießen kannst. Dadurch hast du auch weniger Stress und somit weniger Cortisol.

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14. März 2016 um 8:39
In Antwort auf neassa_12359124

Irrsinn
Da du ja alles angeblich weißt, sage ich es dir trotzdem noch mal:
du MUSST zunehmen. Du bringst dich gerade still und heimlich um. Du nimmst aus einem ganz einfachen Grund nicht ab: Dein Körper besorgt sich seiner Energie aus den Reserven, jedoch nicht, wie du es vielleicht gerne hättest, aus dem Fett, sondern aus deinen Muskeln, da die viel mehr hergeben, als das Fett und ein gewisser Fettanteil lebensnotwendig ist. Somit baut dein Körper wichtige Muskulatur ab. Welcher Muskel ist denn der wichtigste in deinem Körper?! Richtig, das HERZ. Du riskierst gerade einen Abbau des Herzmuskels, der zu jeder Zeit zum Herzversagen führen kann und davon merkst du herzlich wenig, erst, wenn du umfällst und es vorbei ist. Dir werden eindeutige Signale gesendet, dein Körper ist am Ende. Er versorgt sich, indem er sich selbst abbaut. Wenn du so weiter machst, kannst du dir gleich mal deinen Grabstein aussuchen - sorry für die harten Worte, aber das ist einfach die Wahrheit. Deine Hormone versagen, deine Organe versagen und alles läuft auf Sparmodus, aus Sicherheit, damit du nicht sofort umkippst.
Wenn du also dein Gewicht halten willst - nur zu, dann kannst du aber schon mal über mögliche Todesarten nachdenken, welches Organ zuerst versagt.
Du hast deinen Körper so zerstört und tust es nun freiwillig weiter. Die Zunahme ist wichtig, weil deine bereits vorhandenen Schäden im Körper sonst nicht geheilt werden können. Und auch, wenn du langsam um 50kcal steigerst, wirst du zunehmen müssen und das wird auch so kommen. Du hast also genau 2 Möglichkeiten: So weiter machen und dich zerstören, oder kämpfen für ein freies Leben mit gesunder Zukunft. 50kcal steigern und dazu Sport ist NICHTS. Damit verbrennst du die 50kcal mehr locker wieder. Dein Körper wird in der Phase NICHTS an Gewicht hergeben wollen, wozu auch? Er denkt, es kommt eine weitere Hungersnot und muss erst mal haufenweise Muskeln wieder heil bekommen und sich vorbereiten. Das einzige, was du machen kannst um dir zu helfen, ist zuzunehmen und ihn heilen zu lassen. Du wirst nicht ewig zunehmen, dein Leistungsumsatz und vor allem der Grundumsatz erhöhen sich ja auch mit mehr Gewicht, daher wird irgendwann der Punkt kommen, an dem du dein Gewicht halten wirst mit viel mehr Kalorien, einfach weil der Körper komplett versorgt ist. Jeder Körper hat einen sog. Setpoint, der ein gesundes Gewicht versucht zu halten. Das hast auch du, aber dafür musst du ihn auch machen lassen. Du zwingst ihn, sich selbst aufzufressen im wahrsten Sinne des Wortes.
Ich stand am selben Punkt und mir wurde gesagt: Entweder ich esse, oder ich werde sterben. Die Werte der Organe gehen schnell in den Keller, schneller als einem lieb ist. Ich habe heute noch Folgeschäden und halte ein gesundes Gewicht. Je eher du da raus kommst, umso besser. Dafür musst du aber ordentlich essen und den Sport mal hinten anstellen. Waage weg und einfach futtern. Bei deinem Umsatz können es locker 2500kcal sein. Auf die solltest du dich langsam mit 200kcal pro Woche steigern. Die Zunahme von 1kg Fett benötigt 9000kcal Überschuss, also nimmst du somit auch nicht nur Fett zu, sondern vor allem Muskeln und dann auch Wasser.

Also ist es einfach nur deine Entscheidung. Wenn du wirklich leben willst, musst du essen und das richtig, nicht 50kcal mehr. Das ist Schwachsinn. Die Psyche kommt damit hinterher, wenn die Waage weg ist und du einfach genießen kannst. Dadurch hast du auch weniger Stress und somit weniger Cortisol.

Einspruch
Zunächst mal muss ich kissarella in einem Punkt widersprechen: die Psyche kommt nicht hinterher, nur weil man die Waage entsorgt und das Essen genießt (sofern man das überhaupt kann).
Wenn das so einfach wäre, wäre die Magersucht nicht so eine heimtückische schwere Krankheit, mit enorm hoher Rückfallsquote.
Sehr viele haben das selbst schon erlebt, man nimmt zu, erträgt das aber nicht, und zack - hungert alles wieder runter. Deshalb: in vielen Fällen kommt die Psyche eben nicht hinterher und eine THERAPIE ist absolut unumgänglich.
Es gibt ja meist auch einen Auslöser für die Krankheit und oft ist es sinnvoll, an diesen zu arbeiten. Und das schafft nicht jeder alleine bzw manche kennen den Auslöser nicht (Verdrängung).
Lange Rede, ...

Natürlich kann man seinen Körper langfristig im Untergewicht halten. Wenn man die Folgeschäden in Kauf nehmen will.
Ich habe mehrere Jahre auch von ca 400 Kalorien gelebt. Alles "wunderbar". Dann folgte Bulimie.
Meine Schäden zähle ich nicht alle auf.

Bei mir war es so, dass ich wesentlich mehr essen konnte, ohne zuzunehmen (was aber nicht dein Ziel sein sollte), als ich den vielen Sport reduziert habe. Durch den Sport war mein Körper so im Stress, dass er noch mehr gebunkert hat.

Du solltest dir überlegen, ob eine Therapie nicht sinnvoll wäre, auch wenn du das nicht hören willst, denn langfristig wirst du dieses Gewicht nicht halten können, zumindest nicht "mit einem halbwegs lebenswerten Leben".
Vielleicht hilft es dir, dir Teilschritte zu setzen. Erstmal auf 55 kg, 59 kg, schauen, wie sich das anfühlt. ...
Mit noch mehr Sport schlägst du komplett die falsche Richtung ein.

Ich würde schrittweise um 200 kcal erhöhen, aber wie gesagt, ich empfehle therapeutische Unterstützung, sonst kommt der Kopf nicht hinterher... zumindest klingt es so, als müsstest du aus irgendeinem Grund zwanghaft an diesem Gewicht festhalten. Und den Knoten gilt es zu lösen, aber das ist nicht nur mit mehr- essen getan.

Wie lange hältst du dieses Gewicht denn schon und was war dein Ausgangsgewicht ? Warst du im Übergewicht ?

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14. März 2016 um 11:03
In Antwort auf cesare_11948568

Einspruch
Zunächst mal muss ich kissarella in einem Punkt widersprechen: die Psyche kommt nicht hinterher, nur weil man die Waage entsorgt und das Essen genießt (sofern man das überhaupt kann).
Wenn das so einfach wäre, wäre die Magersucht nicht so eine heimtückische schwere Krankheit, mit enorm hoher Rückfallsquote.
Sehr viele haben das selbst schon erlebt, man nimmt zu, erträgt das aber nicht, und zack - hungert alles wieder runter. Deshalb: in vielen Fällen kommt die Psyche eben nicht hinterher und eine THERAPIE ist absolut unumgänglich.
Es gibt ja meist auch einen Auslöser für die Krankheit und oft ist es sinnvoll, an diesen zu arbeiten. Und das schafft nicht jeder alleine bzw manche kennen den Auslöser nicht (Verdrängung).
Lange Rede, ...

Natürlich kann man seinen Körper langfristig im Untergewicht halten. Wenn man die Folgeschäden in Kauf nehmen will.
Ich habe mehrere Jahre auch von ca 400 Kalorien gelebt. Alles "wunderbar". Dann folgte Bulimie.
Meine Schäden zähle ich nicht alle auf.

Bei mir war es so, dass ich wesentlich mehr essen konnte, ohne zuzunehmen (was aber nicht dein Ziel sein sollte), als ich den vielen Sport reduziert habe. Durch den Sport war mein Körper so im Stress, dass er noch mehr gebunkert hat.

Du solltest dir überlegen, ob eine Therapie nicht sinnvoll wäre, auch wenn du das nicht hören willst, denn langfristig wirst du dieses Gewicht nicht halten können, zumindest nicht "mit einem halbwegs lebenswerten Leben".
Vielleicht hilft es dir, dir Teilschritte zu setzen. Erstmal auf 55 kg, 59 kg, schauen, wie sich das anfühlt. ...
Mit noch mehr Sport schlägst du komplett die falsche Richtung ein.

Ich würde schrittweise um 200 kcal erhöhen, aber wie gesagt, ich empfehle therapeutische Unterstützung, sonst kommt der Kopf nicht hinterher... zumindest klingt es so, als müsstest du aus irgendeinem Grund zwanghaft an diesem Gewicht festhalten. Und den Knoten gilt es zu lösen, aber das ist nicht nur mit mehr- essen getan.

Wie lange hältst du dieses Gewicht denn schon und was war dein Ausgangsgewicht ? Warst du im Übergewicht ?

Nein
wenn sie keine Therapie will, wie es ja oben heißt, man soll ihr nicht sagen, dass sie sich Hilfe suchen soll, dann ist der beste Weg zu Hause, die Waage zu verbannen. Das rät auch der Therapeut, denn sich ständig zu wiegen macht die Zunahme noch schwerer. Ich rede also nur davon, was OHNE Therapie zu Hause gemacht werden kann und da ist es für die Psyche meist besser, die Waage zu verbannen und sich auf das Essen zu konzentrieren, damit das läuft. Vor allem wenn der Fokus so darauf ist, nicht zunehmen zu wollen. Daher wäre es fatal, mehr zu essen und zu sehen, dass man zunimmt und das täglich. Das führt doch wieder nur dazu, dass man es abbricht. Ohne Waage ist es somit einfacher.

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14. März 2016 um 11:08
In Antwort auf neassa_12359124

Nein
wenn sie keine Therapie will, wie es ja oben heißt, man soll ihr nicht sagen, dass sie sich Hilfe suchen soll, dann ist der beste Weg zu Hause, die Waage zu verbannen. Das rät auch der Therapeut, denn sich ständig zu wiegen macht die Zunahme noch schwerer. Ich rede also nur davon, was OHNE Therapie zu Hause gemacht werden kann und da ist es für die Psyche meist besser, die Waage zu verbannen und sich auf das Essen zu konzentrieren, damit das läuft. Vor allem wenn der Fokus so darauf ist, nicht zunehmen zu wollen. Daher wäre es fatal, mehr zu essen und zu sehen, dass man zunimmt und das täglich. Das führt doch wieder nur dazu, dass man es abbricht. Ohne Waage ist es somit einfacher.

Übrigens
ich rede hier auch aus Erfahrung, nicht einfach so daher. Immerhin bin ich selbst Magersüchtige und habe genau dieses Prozedere mit und ohne Therapie durch. Es war viel schlimmer, die Waage in der Klinik jeden Tag sehen zu müssen, wäre froh gewesen, wenn es einfach 2x die Woche gewesen wäre und gut.
Dass eine Therapie der beste Weg ist, weiß sie ja selbst, erkennt man ja gut an der Schreibweise oben. Jedoch wird das wohl strikt abgelehnt. Alleine durch ein bestimmtes Gewicht, ist man nicht gesund, das sollte wohl klar sein.

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14. März 2016 um 14:22
In Antwort auf neassa_12359124

Übrigens
ich rede hier auch aus Erfahrung, nicht einfach so daher. Immerhin bin ich selbst Magersüchtige und habe genau dieses Prozedere mit und ohne Therapie durch. Es war viel schlimmer, die Waage in der Klinik jeden Tag sehen zu müssen, wäre froh gewesen, wenn es einfach 2x die Woche gewesen wäre und gut.
Dass eine Therapie der beste Weg ist, weiß sie ja selbst, erkennt man ja gut an der Schreibweise oben. Jedoch wird das wohl strikt abgelehnt. Alleine durch ein bestimmtes Gewicht, ist man nicht gesund, das sollte wohl klar sein.

...
'Die Psyche kommt damit hinterher, wenn die Waage weg ist und du einfach genießen kannst'

Ich bin da einfach komplett anderer Meinung.
Es kommt immer auf den Auslöser an. Essen und Waage verbannen allein heilt in den wenigsten Fällen.

Und gerade wenn jemand so zwanghaft im UG bleiben will, dann wird sie mit der Unwissenheit komplett überfordert sein. Dann kommen ständige Körperchecks usw.

Ich empfehle auch nicht, sich täglich zu wiegen. Hab diese Prozedur auch hinter mir (Klinik).
Andererseits, wenn man lernt, seinen Körper wirklich anzunehmen und ihm erlaubt, das Gewicht zu haben, das er benötigt, kann man auch mit der Zahl auf der Waage umgehen, weil man ihr einfach eine andere Bedeutung gibt.

Aber egal, jemand, der im UG bleiben will (!) und Therapie ausschließt, wird durch mehr essen auch im Alleingang wohl eher nicht gesund.




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14. März 2016 um 14:28
In Antwort auf cesare_11948568

...
'Die Psyche kommt damit hinterher, wenn die Waage weg ist und du einfach genießen kannst'

Ich bin da einfach komplett anderer Meinung.
Es kommt immer auf den Auslöser an. Essen und Waage verbannen allein heilt in den wenigsten Fällen.

Und gerade wenn jemand so zwanghaft im UG bleiben will, dann wird sie mit der Unwissenheit komplett überfordert sein. Dann kommen ständige Körperchecks usw.

Ich empfehle auch nicht, sich täglich zu wiegen. Hab diese Prozedur auch hinter mir (Klinik).
Andererseits, wenn man lernt, seinen Körper wirklich anzunehmen und ihm erlaubt, das Gewicht zu haben, das er benötigt, kann man auch mit der Zahl auf der Waage umgehen, weil man ihr einfach eine andere Bedeutung gibt.

Aber egal, jemand, der im UG bleiben will (!) und Therapie ausschließt, wird durch mehr essen auch im Alleingang wohl eher nicht gesund.




Bitte ordentlich lesen
also ich habe es doch bereits erklärt...

Also nochmal für dich liebe luckyme2002:
Für mich gilt eine Therapie als wichtigster Part für die Heilung, wie ich bereits sagte: ein gesundes Gewicht macht einen nicht automatisch gesund.
JEDOCH (!!!!!!) will die Person oben ja scheinbar keine Therapie und in DIESEM (!!!!) Fall ist es, vor allem weil die große Problematik die Akzeptanz der Zunahme ist, ist es wohl besser, die Waage wegzustellen, denn dann besteht eine bessere Chance für die Psyche, als wenn sie mit mehr essen täglich auf die Waage steigt. Damit steigt dann die Rückfallgefahr. Daher habe ich empfohlen für IHRE (!!!!) Psyche zu Hause alleine, ohne Therapie, die Waage zu verbannen und mehr zu essen, damit es besser verkraftbar ist, auf die Dauer gesehen, als eine tägliche Zunahme akzeptieren zu müssen. Mag sein, dass DU das anders siehst, jedoch wurde MIR das von meiner Therapeutin auch so empfohlen, daher schreibe ich es als Empfehlung weiter.

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14. März 2016 um 17:57
In Antwort auf neassa_12359124

Bitte ordentlich lesen
also ich habe es doch bereits erklärt...

Also nochmal für dich liebe luckyme2002:
Für mich gilt eine Therapie als wichtigster Part für die Heilung, wie ich bereits sagte: ein gesundes Gewicht macht einen nicht automatisch gesund.
JEDOCH (!!!!!!) will die Person oben ja scheinbar keine Therapie und in DIESEM (!!!!) Fall ist es, vor allem weil die große Problematik die Akzeptanz der Zunahme ist, ist es wohl besser, die Waage wegzustellen, denn dann besteht eine bessere Chance für die Psyche, als wenn sie mit mehr essen täglich auf die Waage steigt. Damit steigt dann die Rückfallgefahr. Daher habe ich empfohlen für IHRE (!!!!) Psyche zu Hause alleine, ohne Therapie, die Waage zu verbannen und mehr zu essen, damit es besser verkraftbar ist, auf die Dauer gesehen, als eine tägliche Zunahme akzeptieren zu müssen. Mag sein, dass DU das anders siehst, jedoch wurde MIR das von meiner Therapeutin auch so empfohlen, daher schreibe ich es als Empfehlung weiter.

Ich habs ordentlich gelesen
Es war dann wohl ein Missverständnis, da es so rüberkam, als würde die Psyche dann schon hinterherkommen, wenn man isst und die Waage verbannt.

Und was die Vorgehensweise mit der Waage betrifft, wird das je nach Therapie wohl anders gehandhabt. Ich musste eine Art Konfrontationstherapie mit der steigenden Zahl machen, da man ja lernen soll, sich nicht mehr über diese Zahl zu definieren.
Da gibt es wohl verschiedene Ansätze.
Ein anderer Therapeut meinte, es wäre wichtig, ca. alle drei Tage zu wiegen, weil man dann "mit der Zunahme wachsen kann" und andernfalls sonst nach 4 oder 6 Wochen der Schock über eine "plötzlich wesentlich höhere Zahl" einen wieder zurückwerfen kann

Finde es interessant, dass es auch da verschiedene Ansätze gibt, und will hier nicht streiten.

Was für einen besser ist, ist bestimmt wie immer auch individuell.

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