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Hashimoto und Schwangerschaft

4. Dezember 2013 um 21:58 Letzte Antwort: 9. Dezember 2013 um 9:30

Hallo liebes Forum,
Ich bin in der 13.Woche schwanger. Seit einigen Jahren lebe ich mit einer gut eingestellten Hashimoto-Thyreoiditis. Aufgrund von zunehmenden Extrasystolen habe ich ein Langzeitwirkung-EKG machen lassen. Dieses weist laut Internist viele nicht pathologischen Extrasystolen auf. Ohne Laborwerte (von Gynäkologe angefordert) abzuwarten, hat der Internist meine bisherige L-Thyroxin-Dosis von 125 auf 75 Mikrogramm reduziert, um die Extrasystolen in den Griff zu bekommen. Nachdem ich jetzt die Werte (noch mit Dosis 125 Mikrogramm) vom Gynäkologen erhalten habe, bin ich etwas verunsichert. Die Werte sind: TSH 5,54 mU/l, fT3 2,3ng/l und fT4 11,2 ng/l. Meine Frage: Ist es sinnvoll, die L-Thyroxin-Dosierung zu reduzieren, oder belassen bzw. erhöhen? Vielen Dank im Voraus

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9. Dezember 2013 um 9:30

Hallo,
mit dem TSH würde ich die Dosis normalerweise eher erhöhen als senken...
Etwas seltsam ist der extrem hohe fT4-Wert - hast du eventuell vor der Blutabnahme deine Medis genommen? Bei weniger als 24 Stunden nach Einnahme verfälscht das den Wert.
Hier kannst du die Normwerte nachlesen:
http://www.schilddruesenguide.de/sd_laborwerte.pdf
Wichtig ist vielleicht noch, dass du kein/sehr wenig Jod nehmen darfst - das wird ja in der Schwangerschaft immer gern als Kombipräparat empfohlen, führt bei Autoimmunkrankheiten allerdings zu einer Verschlimmerung des Zustandes.

LG

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