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Hartnäckiger Scheidenpilz/Blasenentzündungen im Wechsel!

18. Februar 2011 um 13:02 Letzte Antwort: 19. März 2011 um 19:57

Hallo ihr Lieben.
Ich habe ein ganz großes Problem. Es geht schon 7 Monate so und ich habe bald überhaupt keine Lust mehr drauf.
Vielleicht kann mir jemand helfen?!

Also, ich habe seit 7 Monaten meinen ersten Freund. Seit meinen ersten Mal fing es an.
Ich habe ständige Blasenentzündungen(die ich seit einer Zeit auf meiner eigenen Verantwortung ohne Antibiotikum behandel) und danach trotzdem immer eine Pilzinfektion.
Leider helfen mir die üblichen Cremes und Zäpfchen nicht. Hab schon alles ausprobiert. Mein FA meinte es gäbe eine Impfung dagegen, doch das Problem ist, das ich einen Impfschaden habe und perdu nicht Impfen darf, da es meinen Körper noch mehr belastet... mein Hausarzt meinte ich könnte es auf Risiko machen, aber das ich auch nicht mein Anliegen, also lass ich das lieber.
Bin jetzt beim Heilpraktiker, da ich nicht mehr weiß wohin, sie verschrieb mir Zäpfchen, aber das hilft auch nicht wirklich.

Falls jemand fragt, ja ich nehme die Antibabypille und ich weiß auch das es eine Nebenwirkung sein kann. Doch ich nehme die bereits seit ich 14 Jahre alt bin(bin jetzt 20 Jahre) wegen Mens und Akne Probleme und erst seit ich meinen Freund habe fing das ganze an. Die Beziehung belastet es noch nicht so sehr, zum Glück, weil ich einen verständnisvollen Freund habe. Aber mich nervt das total.
Mein Freund hat sich auch immer mit den Cremes mitbehandelt, also kann es auch kein Ping-Bong Effekt sein.
In den ersten 4 Monaten haben wir auch noch mit Kondom verhütet, da hatte ich genau das gleiche Probkem, also daran kanns auch nicht liegen.

Mein FA war sich nicht ganz sicher, als ich sie gefragt habe, ob die Pilze dann weggehen, wenn ich die Scheidenflora einfach ohne Pilzkiller Crems oder Zäpfchen mit Milchsäuremittel usw aufbaue und der Pilz von alleine weggeht.
Jetzt probier ich es mit Jorgurt Tampons(hilft mir sogar ganz gut), Marjorana-Intel, Eubiolac Verla Vaginaltabletten und ab und zu Teebaumöl. Ich habe mir jetzt auch von Kardefungin ne Milchsäurekur geholt.

Meint Ihr ob das was bringt?
Hat jemand Erfahrungen damit gemacht?


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19. März 2011 um 19:57

Menstruationstasse zur Vorbeugung von Scheidenpilz-Infektionen
Lies doch mal folgenden Artikel durch. Vielleicht kannst du ja mit der Menstruationstasse was verändern? Mir geht es damit sehr gut und ich bin auch sehr empfindlich.
Außerdem empfehle ich, keinen Weichspüler für Unterwäsche zu verwenden, lieber Baumwoll- statt Kunstfaserunterwäsche (vielleicth hast du ja neue Unterwäsche aus Kunstfaser, seit du den Freund hast?), keine zu enge Kleigung, keine tägliche Anwendung von Einwegslipeinlagen, wenig Zucker, keine Instimsprays oder übertriebenen Intimhygiene (vielleicht wäschst du dich anders als zuvor?)...
Ich habe auch schon davorn gelesen, dass die Menstasse sogar bei häufigen Blasenentzündungen helfen kann!

Lg, Zajaidi

Menstruationstasse zur Vorbeugung von Scheidenpilz-Infektionen
Die natürliche Scheidenflora bietet normalerweise einen guten Schutz gegen krankheitserregende Keime. Zahlreiche Faktoren, wie die Einnahme von Antibiotika, enge synthetische Kleidungsstücke oder das Verwenden von Vaginaltampons, können jedoch die Säurebalance im Vaginalbereich stören.

Dies hat zur Folge, dass sich bereits vorhandene oder von außen in die Scheide eindringende Keime übermäßig vermehren können. Für eine Pilzinfektion der Vagina sind folgende Beschwerden typisch:

- Juckreiz oder Brennen im Scheidenbereich

- geröteter und geschwollener äußerer Genitalbereich

- gelblich-krümelige, "Quark-ähnliche" Absonderungen aus der Scheide

- weißliche Beläge im Bereich der Schamlippen und der Klitoris

Das Anwenden einer Menstruationstasse hat keine negativen Auswirkungen auf die Scheidenflora. Da das Blut lediglich aufgefangen und nicht - wie bei Vaginaltampons - absorbiert (aufgenommen) wird, wird die Scheidenflora nicht beeinträchtigt und somit bleibt der natürliche Schutz gegen eindringende Keime erhalten.

Information zur Menstruationstasse:

Die Menstruationstasse ist bereits seit 1937 auf dem Markt. Sie ist ein in der Scheide getragener, unsichtbarer Monatschutz aus medizinischem Silikon, TPE (Thermoplastischem Elastomer) oder Latex. Im Gegensatz zu vielen anderen Menstruationsartikeln ist sie bis zu 10 Jahre lang wiederverwendbar.

Vorteile der Menstruationstasse:

- Vermeidung von Pilzinfektionen durch Schonen der Scheidenschleimhaut

- ab der ersten Menstruation für alle Frauen jeden Alters geeignet, da in verschiedenen Größen erhältlich

- unsichtbarer Monatsschutz, da die Tasse in der Scheide getragen wird

- wurde bisher nie mit TSS (Toxic Shock Syndrome) in Verbindung gebracht

- keine Einschränkungen im Alltag: sehr gut geeignet für aktive Sportlerinnen, denn beim Schwimmen saugt sich die Tasse nicht voll, wie das bei Tampons der Fall ist

- es müssen keine Ersatzbinden oder Ersatztampons mitgenommen werden

- größeres Fassungsvolumen als herkömmliche Monatshygiene

- enthält keinerlei Bleichmittel, deodorierende Mittel oder absorbierende Gele

- einfache Reinigung und Anwendung: gesäuberte Tasse falten und einführen, nach dem Herausnehmen entleeren und mit kaltem Wasser ausspülen

(Tipps für unterwegs: Viele Frauen urinieren einfach darüber und setzen sie wieder ein. Urin ist im Normalfall steril. Oder sie wischen sie mit Papier oder einem feuchten Reinigungstuch (spezielle Reinigungtücher auf Wasser und Alkoholbasis) aus und setzen sie wieder ein. Auch eine Reinigung mit sauberem Wasser ist möglich (Wasserflasche).)

- die Tasse hält bei guter Pflege bis zu 10 Jahre und ist damit auf lange Sicht das deutlich preisgünstigere Damenhygieneprodukt

- umweltschonend: die Tasse produziert in den Jahren des Gebrauchs keinen Abfall: keine Einführhilfen aus Plastik, keine Verpackungen und keinen Müll von gebrauchten Binden oder Tampons

- hygienisch: durch Sterilisation (2-5 Minuten in Wasser auskochen) hat jede Frau selbst die Kontrolle über die Reinigung der Tasse

- es wird nicht von anderen (Reinigungspersonal auf öffentlichen Toiletten) verlangt, die gebrauchten Binden und Tampons zu entsorgen

- Kontrolle über Farbe, Menge und Konsistenz der Blutung (Selbstdiagnose)

- bei manchen Frauen werden Regelschmerzen schwächer

- problemloses Einsetzen der Menstruationstasse schon vor Beginn der Blutung möglich


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