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Haarausfall und bartwuchs bei frauen

4. Juli 2013 um 18:40 Letzte Antwort: 27. August 2013 um 11:16

Ich bin Ende 20, man sollte meinen, zu jung für dererlei Probleme - aber ich habe starke Gesichtsbehaarung, besonders an Kinn, Hals und auch Oberlippe. Auch die Behaarung an Bauch, Po, Oberschenkeln und Fußrist ist stärker geworden in den letzten Jahren. An Kinn muss ich mich mittlerweile täglich zupfen. Jeden Morgen finde ich neue Stoppeln. Es ist zum Kotzen. Im Gesicht streicheln ist für mich ein Horror. Zusätzlich leide ich unter starkem Haarausfall und brüchigem Haar, es gehen mir täglich bestimmt 400 Haare aus, auch kürzere,sodass ich sie nicht mehr offen tragen kann. In meiner Familie gibt es zwar ähnliche Probleme bei Tante und Oma, aber in wesentlich höherem Alter und vor allem nach den Wechseljahren. Zudem habe ich einen um 10 Tage schwankenden Zyklus, werde seit einer Ewigkeit nicht schwanger, bin sehr infektanfällig, ziemlich blass und mir ist oft kalt. Ich habe laut Blutspiegel angeblich nicht zu viele Androgene, meine Schilddrüsenhormone sind auch normal, aber es könnte wohl eine latente Unterfunktion vorliegen. Nächste Wo bin ich deswegen beim Endokrinologen. Früher hatte ich so schöne Haare und lange dazu, mittlerweile nur noch Fusseln. Ich habe bereits Kinder im Schulalter. Damals bin ich problemlos schwanger geworden, es hat wenige Monate gedauert. Ich kann mir das alles nicht erklären. Es macht mich wahnsinnig, ich habe starke Angstzustände, dass sich mein Aussehen immer mehr vermännlicht und ich mit 35 Glatze habe und einen für alle sichtbaren Damenbart. Es belastet mich extrem im Alltag und meine Gedanken kreisen manchmal tagelang um nichts anderes. Ich fühle mich manchmal überhaupt nicht mehr liebenswert und finde es sinnlos, mich hübsch zu machen. Gibt es Frauen denen es ähnlich geht? Ich würde mich gern mit jemandem darüber austauschen, da dieses Thema wenig gesellschaftsfähig ist und von vielen einfach nur belächelt wird. Oft höre ich Ratschläge wie "Du hast das falsche Shampoo" oder "es ist garantiert nur der Stress" oder "es kommt vom Haaretönen". Ich kann es einfach nicht mehr hören.Ich warte auf eure Antworten. Wie geht ihr damit um?

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11. Juli 2013 um 13:45

Hm...
Nee die Pille hab ich nur mal vor vielen Jahren als junges Mädchen genommen. Nun war ich mittlerweile beim Endokrinologen und er hat die Vermutung, es könnte eine Unzerfunktion meiner Schilddrüse vorliegen, nicht bestätigt. Nur zum Hormoncheck muss ich nochmal, es scheinen aber auch nich zu viele männliche Hormone vorzuliegen, sodass ich vermutlich einfach genetisches pech habe.
Ich habe mich für eine Behandlung ähnlicb IPL (nennt sich INOX) entschieden, die leider sehr teuer, aber hoffentlich wirksam ist. der endokrinologe hat mir noch zu vaniqa, einer verschreibungspflichtigen creme (auf privatrezept), in kombination mit der lichttherapie geraten, das sei wohl das wirkungsvollste für dieses haarige problem. was den haarausfall anbelangt, so hat er mir geraten, trotz allem gelassen zu sein, denn je mehr stress, umso schlimmer. das ist zwar klar aber schwer auszuhalten.letztendlich wird man es ohnehin nicht wirklich aufhalten können

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2. August 2013 um 7:54

Bartwuchs bei Frauen
Hallo Frohzusein,
ich kenne das Problem was du hast. Ich habe das gleiche Problem. Ich versuche seit 2 Jahren schwanger zu werden aber es klappt leider nicht. Heute gehe ich zum Arzt und werde mich mal untersuchen lassen. Mal sehen was daraus kommt.

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10. August 2013 um 22:32

Mit dem Problem bist du nicht alleine
Das kommt mir alles sehr bekannt vor.
Bei mir hat das ganze vor mehr als zwei Jahren begonnen. Ich bemerkte dass meine Haare etwas lichter wurden, während sie in der Bikinizone extrem wuchsen. Zudem wurden meine ganzen Körperhaare kräftiger, fast borstig, so dass sie enzündlich einwuchsen, und ich bekam starke Akne im Gesicht, am Dekolleté, und auf dem Rücken.
Zu diesem Zeitpunkt hatte ich ohne es zu wissen eine Schilddrüsenunterfunktion, und dadurch bedingt zuviele Androgene im Blut.
Als die Diagnose stand, wurden mir L-Thyroxin und eine antiandrogene Pille verschrieben.

Zumindest die Behaarung und die Akne wurden besser, der Haarausfall blieb.
Ich kann mich nur meiner Vorrednerin anschließen, die meinte dass es mit der Pille Zusammenhängen könnte. Ich habe sie vor einem Jahr abgesetzt, drei Monate danach hatte ich den schlimmsten Haarausfall meines Lebens. 400-500 Haare am Tag fielen mir locker aus. Auch meine gesamte Körperbehaarung wurde schlimmer, als sie es jemals zuvor war. Ich hatte bis auf meine Bikinizone eigentlich nie starke Behaarung. Seit dem Absetzen der Pille wurden fast sämtliche Körperhaare kräftiger, dazu sind viele dunkler und kräftiger geworden, vor allem an den Beinen, dort habe ich hinten und in den Innenseiten der Oberschenkel viele borstige Haare bekommen. Es gibt keine klare Abgrenzung mehr zwischen Oberschenkel und Bikinizone, und auch auf der Unterseite meines Bauches werden sie immer stoppeliger, während sie über dem gesamten Bauch immer dunkler und länger werden. Auch im Gesicht und an meinen Armen ist es inzwischen deutlich sichtbar.
Seit der Diagnose hatte ich nur einmal schlechte Schilddrüsenwerte, einen Adrogenüberschuss hatte ich nie wieder. Dennoch verschlimmert sich nicht nur meine Körperbehaarung kontinuierlich, sondern auch der Haarausfall.
Ich war Anfang des Jahres bei der Hautärztin, welche mir nach diversen Untersuchungen sagte, dass ich Androgenetische Alopezie habe. Vereinfacht gesagt: meine Hormone sind ok, jedoch reagieren meine Haarwurzeln überempfindlich auf die normale Menge an Androgenen in meinem Blut. Kennzeichnend bei der androgenetischen Alopezie ist, dass eigentlich selten mehr Haare ausfallen als sonst, und sich das Haar trotzdem lichtet. Das war bei mir nämlich auch so. Denn bis auf die Zeit nach dem Absetzen der Pille hatte ich auch nicht mehr Haarausfall als sonst. Die Haare die ausfallen wachsen schlicht und ergreifend feiner nach. Die Wachstumsphase ist stark verkürzt, so dass sie früh wieder ausfallen, um wiederum dünner auszufallen. Das passiert so lange, bis die Wurzel vollständig verkümmert ist.
In diesem Zusammenhang kann die Körperbehaarung sich auch verstärken, da auch die überempfindlich auf die normale Menge Androgene reagiert. Da kann man leider wenig machen, es ist erblich bedingt. Dennoch bin ich überzeugt, dass die Pille da noch einiges verschlimmern kann, da mit ihr der Hormonhaushalt meiner Meinung nach dauerhaft aus dem Gleichgewicht gebracht wird.
Konntest du bei dir ähnliches beobachten?

Ich hatte es wegen der Behaarung zuerst mit IPL versucht, was leider nur mäßigen Erfolg hatte, mit der Nadelepilation hatte ich mehr Erfolg. Jedoch ist es eine schmerzhafte, teure und langwierige Angelegenheit, und da es immer schlimmer mit der Behaarung wird, muss ich die Behandlung schweren Herzens abbrechen.
Gegen den Haarausfall nehme ich Regaine, was anfangs auch zu Erfolg führte. Doch leider war ich so blöd es abzusetzen, und obwohl ich es inzwischen wieder nehme, stellt sich der selbe Erfolg nicht noch einmal ein
Ich habe deutliche Geheimratsecken, auch über der Stirn wird es langsam immer lichter, obwohl es sich eigentlich über den ganzen Kopf erstreckt. An den Stellen fällt es lediglich am stärksten auf. Ich habe ca. 1/3 meiner ursprünglichen Haare verloren.

Entschuldige den langen Text, aber ich wollte dir zeigen, dass du nicht alleine bist. Mach dir nicht allzu viele Gedanken, du bist genauso liebenswert wie vorher, und mit Sicherheit auch nicht weniger attraktiv. Ich denke solange du das beste aus dir herausholst, dich nach wie vor pflegst und versuchst mit einer positiven Einstellung an alles heranzugehen, wirst du dich nicht darum sorgen müssen. Ich kann dich sehr gut verstehen, auch mir geht es oft so, dass ich mich frage, wie lange das noch so geht. Aber bedenke, dass auch emotionaler Stress den Hormonhaushalt durcheinander bringen kann. Gehe positiv an alles heran, wenn deine Laune gut ist, zerfleischst du dich auch nicht andauernd selbst. Und dann wirst du auch feststellen, dass es dir an manchen Tagen gar nicht mehr so schlimm vorkommt

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11. August 2013 um 13:25

@batida
Danke erstmal für alle eure antworten.
also batida das was du schreibst sorgt mich eigentlich nur noch mehr.obwohl ich weiß dass es alles nur noch negativ beeiflusst (ich meine die sorgen). meine schilddrüsenwerte sind ja nun in ordnung. angeblich ist hormonell alles im lot und trotzdem verschlimmert sich mein bartwuchs und mein haarausfall. auch an den innenseiten der oberschenkel und am bauch wird meine behaarung dunkler und kräfiger. ich habe einfach angst dass es immer schlimmer wird und ich habe richtige komplexe deswegen. auch kann ich mich einfach nicht mehr attraktiv fühlen und habe angst vor dem haarewaschen. selbst nach dem styling finde ich mich furchtbar.wie alt bist du wenn ich fragen darf? ich habe ja nach 3 behandlungen ipl im gesicht rel. gute erfolge gehabt und dann wieder angefangen zu zupfen was alles verschlimmerte. mittlerweile mache ich ja haarentfernung nach inox, habe 2 behandlungen weg und sehe keinen erfolg. rasieren muss ich mich jeden tag und es stoppelt und stoppelt. sichtbar ist es auch für andere habe ich das gefühl. bei mir wird es sich garantiert auch um androgenetisce alopezie handeln, meine tante und oma leiden darunter, allerdings hat es in viel höherem alter angefangen als bei mir und ich fürchte mich einach nur. hat es ei dir in einem bestimmten alter angefangen, z.b. auch nach einer geburt oder hormonellen umstellung? wie sieht es mit kinderwunsch aus? an regaine trau ich mich nicht heran, lässt das die haare nicht auch an anderen stellen sprießen? wo hattest du es her? apotheke?und wieviel prozentig war es denn? hast du mal ein foto von dir von vorher/ nachher? wie machst du es denn mit deiner frisur dass man das nicht so sieht? weißt du du sagst zwar ich bin ni allein aber es fühlt sich einfach so an, das thema ist eben einfach nicht gesellschaftsfähig leider.

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12. August 2013 um 14:45
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@batida
Danke erstmal für alle eure antworten.
also batida das was du schreibst sorgt mich eigentlich nur noch mehr.obwohl ich weiß dass es alles nur noch negativ beeiflusst (ich meine die sorgen). meine schilddrüsenwerte sind ja nun in ordnung. angeblich ist hormonell alles im lot und trotzdem verschlimmert sich mein bartwuchs und mein haarausfall. auch an den innenseiten der oberschenkel und am bauch wird meine behaarung dunkler und kräfiger. ich habe einfach angst dass es immer schlimmer wird und ich habe richtige komplexe deswegen. auch kann ich mich einfach nicht mehr attraktiv fühlen und habe angst vor dem haarewaschen. selbst nach dem styling finde ich mich furchtbar.wie alt bist du wenn ich fragen darf? ich habe ja nach 3 behandlungen ipl im gesicht rel. gute erfolge gehabt und dann wieder angefangen zu zupfen was alles verschlimmerte. mittlerweile mache ich ja haarentfernung nach inox, habe 2 behandlungen weg und sehe keinen erfolg. rasieren muss ich mich jeden tag und es stoppelt und stoppelt. sichtbar ist es auch für andere habe ich das gefühl. bei mir wird es sich garantiert auch um androgenetisce alopezie handeln, meine tante und oma leiden darunter, allerdings hat es in viel höherem alter angefangen als bei mir und ich fürchte mich einach nur. hat es ei dir in einem bestimmten alter angefangen, z.b. auch nach einer geburt oder hormonellen umstellung? wie sieht es mit kinderwunsch aus? an regaine trau ich mich nicht heran, lässt das die haare nicht auch an anderen stellen sprießen? wo hattest du es her? apotheke?und wieviel prozentig war es denn? hast du mal ein foto von dir von vorher/ nachher? wie machst du es denn mit deiner frisur dass man das nicht so sieht? weißt du du sagst zwar ich bin ni allein aber es fühlt sich einfach so an, das thema ist eben einfach nicht gesellschaftsfähig leider.

Nicht aufgeben
Ich weiß es ist leicht gesagt, aber versuche deine Gedanken nicht allzu sehr darauf zu versteifen. Du nimmst dir nur selbst kostbare Lebenszeit damit. Ich weiß wovon ich rede. Ich habe Nächte damit verbracht zu weinen, da ich keinen Partner habe, und immer die Angst mitspielt dass mich ein Mann abstoßend finden könnte, zumal das nicht meine einzigen Makel sind. Aber irgendwann kommt der Punkt an dem du merken wirst, dass das Zeit ist, die du lieber darin investieren solltest etwas für dich und dein Wohlbefinden zu tun.

Ich bin 29, und bei mir hat alles praktisch mit Beginn der Schilddrüsenprobleme, also vor ca. 2- 2 1/2 Jahren begonnen. In meiner Familie gibt es einige mit Schilddrüsenproblemen, aber keiner hat diese Probleme mit dem Haarausfall oder Behaarung. Natürlich habe auch ich oft Angst, dass ich irgendwann wie ein glatzköpfiger, behaarter Wolf aussehe. Aber ich habe mich innerlich schon auf das schlimmste Szenario eingestellt. Es klingt blöd, aber das hat mir persönlich etwas von dem Druck genommen.
Ein Kinderwunsch ist noch nicht da, aber auch was dies betrifft, rechne ich mit einigen Schwierigkeiten, wenn es soweit ist.

Regaine hatte ich als 2%ige Lösung verschrieben bekommen, musste es aber natürlich selbst bezahlen. Nach 1 1/2 Monaten war bei mir schon ein Erfolg sichtbar, was mich sehr überrascht hatte. Allerdings hatte die Lösung den Nachteil, das meine Haare davon manchmal unglaublich schmierig aussahen, weswegen ich es wieder abgesetzt hatte. Da meine neu nachgewachsenen Haare aber nach einigen Wochen wieder rieselten habe ich erneut mit der Behandlung begonnen, diesmal mit dem 5%igen Schaum, der ja eigentlich für Männer ist. In der Handhabung finde ich den eindeutig besser, und sparsamer, er fettet auch nicht. Allerdings ist er auch teurer und nach zwei Monaten kann ich diesmal nur eine minimale Verbesserung erkennen. Ich hatte aber auch ein stärkeres Shedding als beim ersten mal, und hoffe deswegen, dass da einfach nur Platz gemacht wurde für Haare die noch kommen. Verstärkte Behaarung im Gesicht hatte ich beide Male nicht, zumindest keine, die ich jetzt der Behandlung mit Regaine zuschreiben würde.
Eine Freundin von mir benutzt El Cranell, und bei ihr hat es den Haarausfall zumindest gestoppt. Das ist immerhin etwas! Unsere alte Haarstruktur werden wir leider Gottes wohl nie wieder bekommen, aber solange es nicht noch schlimmer wird, kann ich persönlich noch damit leben.
Ich style meine Haare wie immer, was anderes bleibt mir ja nicht übrig :/ Manchmal habe ich Glück und es sieht gut aus, manches mal verzweifel ich daran, zumal es meistens gerade mal für 20 Min hält und dann komplett für'n A.... ist, weswegen ich sie mir dann meistens im Laufe des Tages hochstecke an einigen Stellen leicht antoupiere, und das Deckhaar rüberlege. Das sieht dann meistens ok aus.
Ich habe jetzt keine Nahaufnahmen zum Vergleich, aber ich kann dir zwei alte Fotos schicken, wo der Unterschied zu meiner alten Fülle und später deutlich sichtbar ist. Wenn du möchtest kannst du mir eine PN mit deiner Mail-Adresse schicken, und ich sende dir mal die zwei Fotos.
Damit, dass das Thema nicht gesellschaftsfähig ist hast du leider recht. Viele kennen sich damit nicht aus, und man wird oft belächelt. Ich durfte mir von meiner Familie auch schon anhören, dass ich dann einfach das Licht ausmachen soll, wenn ich mal einen Partner habe. Sehr witzig!
Ich muss dazu sagen, dass mich viele trotz meiner Makel für eine relativ attraktive Person halten, aber man selber ist nunmal immer sein größter Kritiker, zumal ja auch diese Ungewissheit da ist, ob es sich nicht noch weiter verschlimmert.

Was ist denn eigentlich Haarentfernung nach Inox? Das höre ich zum ersten Mal

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27. August 2013 um 11:16
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Mit dem Problem bist du nicht alleine
Das kommt mir alles sehr bekannt vor.
Bei mir hat das ganze vor mehr als zwei Jahren begonnen. Ich bemerkte dass meine Haare etwas lichter wurden, während sie in der Bikinizone extrem wuchsen. Zudem wurden meine ganzen Körperhaare kräftiger, fast borstig, so dass sie enzündlich einwuchsen, und ich bekam starke Akne im Gesicht, am Dekolleté, und auf dem Rücken.
Zu diesem Zeitpunkt hatte ich ohne es zu wissen eine Schilddrüsenunterfunktion, und dadurch bedingt zuviele Androgene im Blut.
Als die Diagnose stand, wurden mir L-Thyroxin und eine antiandrogene Pille verschrieben.

Zumindest die Behaarung und die Akne wurden besser, der Haarausfall blieb.
Ich kann mich nur meiner Vorrednerin anschließen, die meinte dass es mit der Pille Zusammenhängen könnte. Ich habe sie vor einem Jahr abgesetzt, drei Monate danach hatte ich den schlimmsten Haarausfall meines Lebens. 400-500 Haare am Tag fielen mir locker aus. Auch meine gesamte Körperbehaarung wurde schlimmer, als sie es jemals zuvor war. Ich hatte bis auf meine Bikinizone eigentlich nie starke Behaarung. Seit dem Absetzen der Pille wurden fast sämtliche Körperhaare kräftiger, dazu sind viele dunkler und kräftiger geworden, vor allem an den Beinen, dort habe ich hinten und in den Innenseiten der Oberschenkel viele borstige Haare bekommen. Es gibt keine klare Abgrenzung mehr zwischen Oberschenkel und Bikinizone, und auch auf der Unterseite meines Bauches werden sie immer stoppeliger, während sie über dem gesamten Bauch immer dunkler und länger werden. Auch im Gesicht und an meinen Armen ist es inzwischen deutlich sichtbar.
Seit der Diagnose hatte ich nur einmal schlechte Schilddrüsenwerte, einen Adrogenüberschuss hatte ich nie wieder. Dennoch verschlimmert sich nicht nur meine Körperbehaarung kontinuierlich, sondern auch der Haarausfall.
Ich war Anfang des Jahres bei der Hautärztin, welche mir nach diversen Untersuchungen sagte, dass ich Androgenetische Alopezie habe. Vereinfacht gesagt: meine Hormone sind ok, jedoch reagieren meine Haarwurzeln überempfindlich auf die normale Menge an Androgenen in meinem Blut. Kennzeichnend bei der androgenetischen Alopezie ist, dass eigentlich selten mehr Haare ausfallen als sonst, und sich das Haar trotzdem lichtet. Das war bei mir nämlich auch so. Denn bis auf die Zeit nach dem Absetzen der Pille hatte ich auch nicht mehr Haarausfall als sonst. Die Haare die ausfallen wachsen schlicht und ergreifend feiner nach. Die Wachstumsphase ist stark verkürzt, so dass sie früh wieder ausfallen, um wiederum dünner auszufallen. Das passiert so lange, bis die Wurzel vollständig verkümmert ist.
In diesem Zusammenhang kann die Körperbehaarung sich auch verstärken, da auch die überempfindlich auf die normale Menge Androgene reagiert. Da kann man leider wenig machen, es ist erblich bedingt. Dennoch bin ich überzeugt, dass die Pille da noch einiges verschlimmern kann, da mit ihr der Hormonhaushalt meiner Meinung nach dauerhaft aus dem Gleichgewicht gebracht wird.
Konntest du bei dir ähnliches beobachten?

Ich hatte es wegen der Behaarung zuerst mit IPL versucht, was leider nur mäßigen Erfolg hatte, mit der Nadelepilation hatte ich mehr Erfolg. Jedoch ist es eine schmerzhafte, teure und langwierige Angelegenheit, und da es immer schlimmer mit der Behaarung wird, muss ich die Behandlung schweren Herzens abbrechen.
Gegen den Haarausfall nehme ich Regaine, was anfangs auch zu Erfolg führte. Doch leider war ich so blöd es abzusetzen, und obwohl ich es inzwischen wieder nehme, stellt sich der selbe Erfolg nicht noch einmal ein
Ich habe deutliche Geheimratsecken, auch über der Stirn wird es langsam immer lichter, obwohl es sich eigentlich über den ganzen Kopf erstreckt. An den Stellen fällt es lediglich am stärksten auf. Ich habe ca. 1/3 meiner ursprünglichen Haare verloren.

Entschuldige den langen Text, aber ich wollte dir zeigen, dass du nicht alleine bist. Mach dir nicht allzu viele Gedanken, du bist genauso liebenswert wie vorher, und mit Sicherheit auch nicht weniger attraktiv. Ich denke solange du das beste aus dir herausholst, dich nach wie vor pflegst und versuchst mit einer positiven Einstellung an alles heranzugehen, wirst du dich nicht darum sorgen müssen. Ich kann dich sehr gut verstehen, auch mir geht es oft so, dass ich mich frage, wie lange das noch so geht. Aber bedenke, dass auch emotionaler Stress den Hormonhaushalt durcheinander bringen kann. Gehe positiv an alles heran, wenn deine Laune gut ist, zerfleischst du dich auch nicht andauernd selbst. Und dann wirst du auch feststellen, dass es dir an manchen Tagen gar nicht mehr so schlimm vorkommt

Stimmt, damit ist man heutzutage nicht mehr allein...
Hallo,

ich kann dazu auch schon einiges beitragen. Seit ca. 5 Jahren werden meine Haare immer dünner. Ich habe hellblondes langes Haar gehabt. Ich bin bei mehreren Hautärzten gewesen, die nichts unternommen haben oder höchstens mal Zink verschrieben (was grundsätzlich auch sehr wichtig ist, aber nicht alleine ausreichend bewirkt).
Vor ca. 1,5 Jahren sprach mich eine Bekannte an, ob ich diese androgenetische Alopezie hätte. Ich wusste damit nichts anzufangen und habe mal gegoogelt. Diese Jahr habe ich dann endlich einen Hautarzt gefunden, der mich ernst genommen hat und bestätigte die Alopezie. Er nahm mir daraufhin Blut ab und verordnet mir nach der Auswertung vorerst Zink, Vitamin D und Vitamin H (Biotin) und parallel starteten wir eine Mesotherapie, bei der verschiedene Stoffe direkt in die Kopfhaut injeziert werden. Schmerzhaft aber kann man aushalten. Nach und nach kommen jetzt kleine feine Härchen nach.

Allerdings habe ich vor drei Monaten die Pille (eine androgenetische) abgesetzt und Haarausfall bekommen. Für die meisten ist es noch nicht viel, aber bezogen auf meine doch eher wenigen Haare und im Vergleich zu vorher, ist es für mich sehr erschreckend. Leider hilft bei sowas die Mesotherapie und die Nahrungsergänzer nur bedingt. Die sind natürlich wichtig, damit auch die Grundlage fürs Wachstum der Haare geschaffen ist, aber der Haarausfall stammt woanders her.

Ich bin daraufhin zu einem Endokrinologen (Hormonarzt) gegangen, um meine Hormone zu überprüfen. Natürlich ist nach Absetzen der Pille, der Hormonhaushalt nicht im Gleichgewicht - da gibt es nur ganz wenige Menschen, die das sofort verkraften und der Körper sich ratzfatz einstellt. Deswegen kriegen viele nach Absetzen der Pille erstmal Pickel und Haarausfall, weil es einen Überschuss an männlichen Hormonen im eigenen Haushalt gibt. (Pille besteht aus weiblichen Hormonen - vereinfacht gesagt)

Bei mir hat sich natürlich nichts selbst eingestellt. Die Hormonuntersuchung hat ergeben, dass meine Schilddrüse vollkommen in Ordnung ist, aber mein Testosteron-Wert zu hoch ist. Daher auch der Haarausfall. Mit Pickeln habe ich seltsamerweise zurzeit nichts zu tun, aber habe auch direkt meine Hautpflege umgestellt (bei Yves Rocher haben die mich super beraten!).
Allerdings steigt bei mir jetzt nach drei Monaten immer mehr die Körperbehaarung, was ich bisher überhaupt noch nicht kannte aufgrund meines hellen Haartyps.

Jedenfalls beginne ich gerade eine Therapie beim Endokrinologen, um meinen Testosteronspiegel zu senken. Genaues kann ich dazu noch nicht sagen.

Ich empfehle jedenfalls, mal einen Endokrinologen aufzusuchen, um den Hormonhaushalt abzuchecken.
Zink (gut für Haut, Har udn Nägel) kann übrigens nie schaden, genauso wenig eine gesunde Ernährung (wenig Haushaltszucker und Weizenmehl).

Was Regaine angeht, hört man viel Gutes. Mein Hautarzt sagt allerdings, dass es die letzte Möglichkeit sein sollte, da es nicht die Ursache bekämpft sondern nur das Symptom. Außerdem gibts bereits viele Forenbeiträge, dass bereits nach ca. 4 Jahren die Wirkung von Regaine nachlässt. Und dann sind viele Haarwurzeln bestimmt schon verkümmert.

Ich hoffe jetzt, dass mein Haarausfall bald nachlässt und viele Haare wieder nachwachsen.
Die Hoffnung stirbt zuletzt

Viele Grüße
Antje

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