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Haarausfall durch Stress oder Testosteron?

19. August um 16:18

Hallo liebe Foren-Mitglieder!

Ich habe, wie im Titel schon zu lesen, Probleme mit leichtem Haarausfall.

Das alles fing letztes Jahr mit glanzlosen Haaren an. Anfangs dachte ich, es läge daran, dass mein Shampoo (Guhl für langes Haar) aus dem Sortiment genommen wurde und mein neues Shampoo (Fructis) nicht mehr so toll war. Die Rückkehr zu Pantene Pro V brachte auch keine Besserung. Doch egal welches Shampoo ich danach auch verwendete, der Glanz blieb weg. Dies ist auch meiner Mutter aufgefallen.
Monate später stellte ich fest, dass ich platte Haare hatte und meinte, dass auch in meiner Bürste vermehrt Haare waren. Beim Duschen war davon allerdings nichts zu merken.

Hierbei muss ich anmerken, dass ich seit Ende 2015 in einer beruflichen Weiterbildung war und deren Höhepunkt im Jahr 2017 (Prüfungsstress, Unterricht neben Vollzeitjob) kam. Genau um diese Zeit herum bemerkte ich auch eines Tages, dass meine Haare wirklich dünn geworden waren. Geheimratsecken oder sonstige kahle Stellen am Kopf hatte ich zu der Zeit allerdings keine. Weil eine Blutuntersuchung keine Ergebnisse lieferte (Eisen in Ordnung, Schilddrüse auch), nahm ich Biotin ein. Daraufhin ging es meinen Haaren wieder sehr viel besser. Sie glänzten wieder wie früher und fühlten sich auch besser an. In der Bürste waren kaum Haare und meine Haut war super.
Der Prüfungsstress war zudem auch vorbei und ich hatte Zeit zum Erholen. Ich nahm das Biotin nur noch unregelmäßig ein und mein Haar war dennoch in Ordnung.

Nun Ende Mai 2018 fing das Spiel wieder von vorn an, nur hat sich das Ganze bis jetzt nur etwas gebessert trotz Einnahme von Biotin. Die Haare glänzen wieder super, der Haarausfall ist besser geworden, aber eben nicht mehr ganz weg sowie beim letzten Mal. Meine Situation im Moment ist natürlich auch nicht ganz so einfach, da ich seit Februar arbeitslos bin und 2,5 Monate bei einem AG arbeitete, der mich mit einem guten Job lockte, der dann aber gar nicht gut war. Seit Ende Mai habe ich auch kurzzeitig wieder unter Liebeskummer gelitten und kurz darauf begann der Haarausfall. Im Moment steht mein Leben etwas Kopf und als ich mir keinen Rat mehr wusste, bin ich zum Gynäkologen gegangen. Dieser stellte einen erhöhten Testosteronwert bei mir fest, was mich nicht wundert, da ich schon sehr, sehr lange etwas mehr Körperbehaarung habe als andere Frauen. Allerdings hatte ich nie Probleme mit Haarausfall oder Überbehaarung.

Meine Frage wäre nun, ob es sein kann, dass bei erhöhtem Testosteron der Haarausfall schubweise kommt oder ob er dauerhauft da sein müsste. Ich möchte auf keinen Fall die Pille nehmen, da ich mich vor den Nebenwirkungen fürchte. Wisst ihr vielleicht, ob ich mein Testosteron auch anders senken kann, d.h. ohne Pille? Gibt es nicht andere medizinische Verfahren? Mit meinem Frauenarzt komme ich nicht wirklich weiter.

Freue mich über eure Antworten.

Lieben Gruß und schönen Sonntag euch.









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21. August um 14:29
In Antwort auf charmykitty

Hallo liebe Foren-Mitglieder!

Ich habe, wie im Titel schon zu lesen, Probleme mit leichtem Haarausfall.

Das alles fing letztes Jahr mit glanzlosen Haaren an. Anfangs dachte ich, es läge daran, dass mein Shampoo (Guhl für langes Haar) aus dem Sortiment genommen wurde und mein neues Shampoo (Fructis) nicht mehr so toll war. Die Rückkehr zu Pantene Pro V brachte auch keine Besserung. Doch egal welches Shampoo ich danach auch verwendete, der Glanz blieb weg. Dies ist auch meiner Mutter aufgefallen.
Monate später stellte ich fest, dass ich platte Haare hatte und meinte, dass auch in meiner Bürste vermehrt Haare waren. Beim Duschen war davon allerdings nichts zu merken.

Hierbei muss ich anmerken, dass ich seit Ende 2015 in einer beruflichen Weiterbildung war und deren Höhepunkt im Jahr 2017 (Prüfungsstress, Unterricht neben Vollzeitjob) kam. Genau um diese Zeit herum bemerkte ich auch eines Tages, dass meine Haare wirklich dünn geworden waren. Geheimratsecken oder sonstige kahle Stellen am Kopf hatte ich zu der Zeit allerdings keine. Weil eine Blutuntersuchung keine Ergebnisse lieferte (Eisen in Ordnung, Schilddrüse auch), nahm ich Biotin ein. Daraufhin ging es meinen Haaren wieder sehr viel besser. Sie glänzten wieder wie früher und fühlten sich auch besser an. In der Bürste waren kaum Haare und meine Haut war super.
Der Prüfungsstress war zudem auch vorbei und ich hatte Zeit zum Erholen. Ich nahm das Biotin nur noch unregelmäßig ein und mein Haar war dennoch in Ordnung.

Nun Ende Mai 2018 fing das Spiel wieder von vorn an, nur hat sich das Ganze bis jetzt nur etwas gebessert trotz Einnahme von Biotin. Die Haare glänzen wieder super, der Haarausfall ist besser geworden, aber eben nicht mehr ganz weg sowie beim letzten Mal. Meine Situation im Moment ist natürlich auch nicht ganz so einfach, da ich seit Februar arbeitslos bin und 2,5 Monate bei einem AG arbeitete, der mich mit einem guten Job lockte, der dann aber gar nicht gut war. Seit Ende Mai habe ich auch kurzzeitig wieder unter Liebeskummer gelitten und kurz darauf begann der Haarausfall. Im Moment steht mein Leben etwas Kopf und als ich mir keinen Rat mehr wusste, bin ich zum Gynäkologen gegangen. Dieser stellte einen erhöhten Testosteronwert bei mir fest, was mich nicht wundert, da ich schon sehr, sehr lange etwas mehr Körperbehaarung habe als andere Frauen. Allerdings hatte ich nie Probleme mit Haarausfall oder Überbehaarung.

Meine Frage wäre nun, ob es sein kann, dass bei erhöhtem Testosteron der Haarausfall schubweise kommt oder ob er dauerhauft da sein müsste. Ich möchte auf keinen Fall die Pille nehmen, da ich mich vor den Nebenwirkungen fürchte. Wisst ihr vielleicht, ob ich mein Testosteron auch anders senken kann, d.h. ohne Pille? Gibt es nicht andere medizinische Verfahren? Mit meinem Frauenarzt komme ich nicht wirklich weiter.

Freue mich über eure Antworten.

Lieben Gruß und schönen Sonntag euch.









 

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21. August um 17:03

Die Pille bringt nichts in Ordnung. Sie unterdrückt nur das Symptom. Wenn man Glück hat. Die Ursache bleibt und der Haarausfall kommt wieder, sobald die Pille abgesetzt wird. Zum Beispiel bei Kinderwunsch oder im Alter.

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22. August um 0:05

Hormontherapie - LACH  Das hat nichts mit dem Vergleich mit Diabetikern und Insulin zu tun. Lass dich nicht verarschen! Die Pille ist ein Medikament und bringt außer Verhütung nur unerwünschte Nebenwirkungen.

1 LikesGefällt mir

22. August um 14:53

Ich würde mich an einen Hautarzt wenden. Wenn du keine großen Probleme mit Überbehaarung hast oder die Haare auch immer wieder kommen, dann ist das eben dein natürlicher Spiegel an Androgenen. Du hast auch keine Akne oder eine plötzlich vertiefte Stimme.
Glanzlos und schlapp hört sich für mich auch eher nach Mängeln oder Problemen mit der Schilddrüse an. Lass dir deine Ergebniss aushändigen und prüf anhand von Internet oder Fachbüchern nochmals nach. Der Grenzwert Ferritin ist z.B. 12, aber erst ab 70(!!) ist man vor Ausfall sicher.
Auch eine Haarsprechstunde, sofern vom Hautarzt oder Klinik abgeboten, könnte helfen.
Das Problem ist auch nicht das Testosteron, sondern das Abbauprodukt DHT daraus. Durch Stress kann da durchaus mehr auftreten und dann muss man nur etwas sensitiv sein und die Haare fallen erst mal. Den DHT-Spiegel kannst du aber viel schonender senken als durch die Pille.

LG
 

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1. September um 16:40

Ich finde es leichtsinnig von dir, Nebenwirkungen der Pille zu verharmlosen.
Sie würde auch nichts in Ordnung bringen, da sie lediglich Sympthome bekämpft und keine Ursache. Nach Absetzen muss ich davon ausgehen, wieder vor demselben Problem zu stehen.
Außerdem stehe ich nicht darauf, meinen Körper mit künstlichen Hormonen vollzupumpen und mir jeden Monat einen künstlich herbeigeführten Abort anzutun.

 

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1. September um 16:42
In Antwort auf woczi

Hormontherapie - LACH  Das hat nichts mit dem Vergleich mit Diabetikern und Insulin zu tun. Lass dich nicht verarschen! Die Pille ist ein Medikament und bringt außer Verhütung nur unerwünschte Nebenwirkungen.

Ja, in erster Linie ist sie ein Verhütungsmittel und nichts anderes. Und ich habe kein Interesse daran, einmal an den Nebenwirkungen zu leiden.

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1. September um 16:54
In Antwort auf glyzinie2

Ich würde mich an einen Hautarzt wenden. Wenn du keine großen Probleme mit Überbehaarung hast oder die Haare auch immer wieder kommen, dann ist das eben dein natürlicher Spiegel an Androgenen. Du hast auch keine Akne oder eine plötzlich vertiefte Stimme.
Glanzlos und schlapp hört sich für mich auch eher nach Mängeln oder Problemen mit der Schilddrüse an. Lass dir deine Ergebniss aushändigen und prüf anhand von Internet oder Fachbüchern nochmals nach. Der Grenzwert Ferritin ist z.B. 12, aber erst ab 70(!!) ist man vor Ausfall sicher.
Auch eine Haarsprechstunde, sofern vom Hautarzt oder Klinik abgeboten, könnte helfen.
Das Problem ist auch nicht das Testosteron, sondern das Abbauprodukt DHT daraus. Durch Stress kann da durchaus mehr auftreten und dann muss man nur etwas sensitiv sein und die Haare fallen erst mal. Den DHT-Spiegel kannst du aber viel schonender senken als durch die Pille.

LG
 

Ja, das mit dem Hausarzt ist mir auch schon durch den Kopf gegangen. Ich kann von mir nämlich nicht behaupten, dass ich eine tiefere Stimme bekommen habe und auch sonst niemand in meinem Umfeld bestätigt mir dies.
Vermehrte Körperbehaarung habe ich seitdem auch nicht bekommen. Natürlich habe ich vermehrt Haare am Körper, so zum Beispiel auf der Brust oder teilweise am Kinn. Aber das habe ich schon sehr lange und es fing mit 17 an. Meine Periode kommt immer regelmäßig und ist niemals ausgefallen. In all den Jahren ist mir höchstens aufgefallen, dass ich in den Sommermonaten schon mal 10 Tage überfällig sein kann damit, aber sie kommt dann trotzdem und ansonsten bin ich nie überfällig damit.

Meine Schilddrüse habe ich bereits untersuchen lassen. Der Wert soll laut Arzt in Ordnung sein. Habe aber bereits festgestellt, dass die Haare nachwachsen. Natürlich sind meine Haare immer noch etwas geschwächt, aber sie glänzen wieder hervorragend und fühlen sich gut an. Sie brechen allerdings immer noch schnell, doch ich bin zuversichtlich, dass sich das in den nächsten Monaten auch noch legen wird. Ich tippe derzeit auf Stress, weil ich an mir keine anderen Veränderungen feststellen konnte.
Ich habe auch schon einmal gelesen, dass blutdrucksenkende Mittel für Haarausfall sorgen, allerdings hatte ich den Haarausfall bereits letzten Herbst schon einmal. Das Medikament nehme ich aber erst seit diesem März. Nach der Einnahme von Biotin war es damals wirklich besser geworden und auch meine Haut war supertoll, da ich zuvor immer mal wieder Unreinheiten hatte. Ich hatte mit dem Haarausfall erst Ende Mai diesen Jahres wieder Probleme und glaube mittlerweile, dass der entsetzliche Stress dies verursacht hat.

Würdest du mir vielleicht verraten, wie ich den DHT-Spiegel schonend senken könnte? Ich wäre wirklich interessiert daran.

Danke dir für deine Antwort!!

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1. September um 18:10
In Antwort auf charmykitty

Ich finde es leichtsinnig von dir, Nebenwirkungen der Pille zu verharmlosen.
Sie würde auch nichts in Ordnung bringen, da sie lediglich Sympthome bekämpft und keine Ursache. Nach Absetzen muss ich davon ausgehen, wieder vor demselben Problem zu stehen.
Außerdem stehe ich nicht darauf, meinen Körper mit künstlichen Hormonen vollzupumpen und mir jeden Monat einen künstlich herbeigeführten Abort anzutun.

 

Nicht nur leichtsinnig. Sondern fahrlässig!

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5. September um 11:54

Als topisch gibt es z.B. Regaine. Das ist jetzt nicht komplett ohne Nebenwirkungen und sollte vom Hausarzt am besten verschrieben werden, aber es dringt wenig in den restlichen Körper ein, wirkt also kaum systemisch.
An pflanzlichen Sachen können dir Shampoos oder besser Kuren mit Eclipta alba helfen. Zu finden z.B. in den meisten Shampoos von Khadi. Das kann man auch einnehmen, stammt aus dem Ayurveda. Da gibt es für diese Kräuter bestimmte Verfahren, z.B. als Tee oder in Milch.
Sägepalme sehen manche bei Frauen kritisch, dazu am besten einen Heilpraktiker befragen.
Klassisch sind Tees und Haarwasser mit Brennessel, Koffein oder Birke sowie Schachtelhalm. Die sind jetzt nicht so stark in der Wirkung, kann man immer probieren. Koffein z.B. kann schon nach wenigen Minuten die Haarwurzel erreichen. Eclipta braucht da viel länger.
Bei Haarbruch am Ansatz tippe ich aber wirklich mehr auf Mängel. Im Stress verbrauchen wir auch viel mehr Nährstoffe.

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5. September um 20:54

Ärzte und Heilpraktiker sind mit Haarproblemen völlig überfordert. Den Weg kann man sich getrost sparen. Die Nebenwirkungen von Regaine werden sehr oft verharmlost. Regaine dringt immer in den Körper ein. Wie ist es sonst zu erklären, dass Regaine schon häufig Impotenz bei Männern verursacht hat! Von anderen bekannten Nebenwirkungen ganz zu schweigen. Google doch mal "Regaine Nebenwirkungen".

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