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Gynefix Kupferkette bereitet Sorgen

14. August 2016 um 19:53

Hallo, ich habe mich extra hier angemeldet, um einmal den Rat von anderen einzuholen, weil ich echt nicht weiß, was ich machen soll. Macht euch schon mal auf einen langen Text gefasst.
Und zwar bin ich seit Mai 18 Jahre und habe nun seit dem 21.07.16 die Kupferkette, die von Anfang an Probleme bereitet hat. Sex hatte ich noch keinen und verhütet, außer mit der Kupferkette, jetzt habe ich bis jetzt noch nicht. Ich war bei einem Frauenarzt direkt bei mir im Ort, der laut der offiziellen Webseite dazu fähig ist die einzusetzen. Beim Ausmessen ergab sich, dass meine Gebärmutterwand 0,9cm dick sei und demnach zu dünn ist, da die Dicke laut ihm mindestens 1,1cm betragen müsse. Dann habe ich mich im Internet informiert und gelesen, dass das grobe Messungen sind und es immer mal schwanken kann, da es ja so kleine Messungen sind und es dann nicht so 100% genau sein kann. Dann war ich extra bei einer Ärztin weiter weg, natürlich auch über die Seite empfohlen, um mein Glück zu versuchen. Und zwar war es mir sehr wichtig hormonfrei zu verhüten, deswegen war ich so hartnäckig dabei.
Die Ärztin ist auch schon etwas älter und wirkte von Anfang an ein bisschen unsicher und leicht nervös auf mich, aber ich dachte, sie hätte einfach mal einen schlechten Tag gehabt, weil sie sich halt oft verhaspelte etc.
Sie hatte 1,0 cm gemessen und meinte, das sei noch in Ordnung. Obwohl sie mir bei dem Vorgespräch schon die Spirale andrehen wollte, weil sie meinte, es sei ja sehr vergleichbar und kostet viel weniger.
Ich entschied mich aber für die Kette und hatte dann 2 Monate später erst einen Termin bekommen. Auch hatte ich 2 Tabletten mitbekommen, die ich an dem Einsetztag nehmen sollte, um den Muttermund zu weiten, da es außerhalb der Periode gemacht wurde.
Als ich da war und dran kam, fragte sie erstmal, ob ich auf meiner Periode sei, da ich geblutet hatte, das lag wohl an den Tabletten.
Sie hatte es 3 Mal probiert und die Kette eingestochen aber es nicht hinbekommen(sie blieb wohl nicht hängen), weil sie ja angeblich nicht die richtigen Instrumente da hätten und es schon Freitag sei, sie müssen erst wieder welche bestellen. Sie hätte ja heute schon so viele eingesetzt...(Es war 11 Uhr und wenn ich schon 2 Monate auf einen Termin warte und ich um halb 10 nochmal bis 11 Uhr weggeschickt werde, kann ich wohl erwarten, dass sie die Instrumente da hätten..)
Dann schlug sie vor, um auf Nummer sicher zu gehen, dass es klappt, es mit einer Narkose im örtlichen Krankenhaus von ihr einsetzen zu lassen oder wir könnten es noch ein anderes Mal so in der Praxis probieren.
Damit ich sie endlich sicher habe und es auch wirklich klappt (wie sie meinte) und das Geld für die Kette nicht zum Fenster rauswerfe, entschied ich mich für das Krankenhaus und bekam für eine Woche später einen Termin.
Dann war das wegen der Narkose viel Trara und langes Warten und es hatte denn tatsächlich auch alles geklappt.
Die ersten 2-3 Tage hatte ich Schmierblutungen und dann fing es aber an sehr sehr heftig zu bluten mit kleinen Klumpen dadrin und einen Tampon durfte ich nicht benutzen wegen eines Entzündungsrisikos. Wirklich was dabei gedacht, hatte ich mir aber nicht, da es paar Tage vor dem Zeitpunkt meiner Periode war und ich dachte, sie kommt früher. Dazu kamen dann noch Schwindel und weitere Beschwerden, die ich aber auf das 30-Wetter schob.
Der Draht fühlte sich von Anfang an sehr lang an, was mich auch schon wunderte.
2 Wochen hielten dann die starken Blutungen an und meine Mutter machte sich schon Sorgen wegen des Blutverlusts. Dann hatte ich nämlich auch den Kontrolltermin, wo die Ärztin dann meinte, das gehört halt dazu, aber die Kette sitzt gut. Ich bat sie noch die Kette zu kürzen, woraufhin sie meinte, dass die lang genug bleiben müsste, damit sie doch noch später gezogen werden könnte. Sie hat aber zugestimmt, da der Draht wirklich sehr sehr lang war, aber ehrlich gesagt ist er jetzt immer noch sehr lang. Überraschenderweise sagte sie mir denn beim Ultraschall sei an der Schleimhaut zu sehen, dass ich meine Periode noch nicht hatte, was mich sehr doll wunderte und besorgte, da ich ja nun schon 2 Wochen heftigst am Bluten war. Weiteres sagte sie dazu aber nicht.
Nun ist es mittlerweile schon mehr als 2 Wochen her, als sie meinte, dass ich meine Periode noch kriegen müsste. Ich habe auch noch ab und zu Krämpfe und komische Schmerzen, die ich so vorher auch noch nicht hatte, die also auf die Kette zurückzuführen sind. Letztens hatte ich nun so komisch Bauchschmerzen gehabt, dass ich dachte, die Kette wäre durch die Bauchdecke gestochen wegen meiner dünnen Gebärmutterwand, allerdings ist sie immer noch zu ertasten und der Draht ist immer noch relativ lang.
Ein flaues Gefühl habe ich immer noch im Bauch und meine Verdauung spielt verrückt.
Nun sammelt sich das alles an mit der ausbleibenden Periode, den Bauchschmerzen und und und.
Einfach hinfahren kann ich zu der Ärztin nicht, da es sehr weit weg ist und ich das mit der Arbeit nicht unterkriege, aber theoretisch hätte ich ja noch den Arzt hier in meinem Ort. Würde er mir dafür extra was berechnen, wenn ich zu ihm gehen würde? Auch wenn ich die Kette noch kürzen lassen würde? Sie ist nämlich immer noch lang und wenn ich denn mal demnächst Sex haben würde, hätte ich echt Angst, da der Draht sehr locker drin liegt und sich hin und her bewegt (immer anders liegt), dass die Kette beim Sex rausgezogen wird.
Soll ich wegen dem flauen Magen zum Hausarzt oder zum Frauenarzt? Soll ich mit allem noch ein bisschen abwarten? Zumindest auf den Zeitpunkt der nächsten Periode? Da es ja passieren kann, dass man sie während der Periode verliert, was mich bei meiner dünnen Wand nicht überraschen würde. Es würde mich nur zu Tode ärgern, dass denn alles umsonst wäre-die Schmerzen, das Hin- und Hergefahre usw.-und ich mehr als 300 Euro für nichts ausgegeben hätte.
Wieso könnte die Periode denn auch ausbleiben, wenn die Ärztin meint, dass sie hätte kommen müssen?
Ich habe irgendwie auch echt Angst, dass mich das Ganze unfruchtbar macht, weil meine Gebärmutter ordentlich was ertragen musste/muss dadurch...
Was sagt ihr denn zu der ganzen Situation?
Auf Sport habe ich übrigens auch extra verzichtet, zum Einen wegen der gesundheitlichen Probleme, zum Anderen um das verlieren der Kette nicht zu riskieren.
Ich hoffe jemand hat sich alles durchgelesen und kann mir seine/ihre Meinung dazu sagen. Ich würde mich echt freuen! Das bereitet mir nämlich alles sehr große Sorgen. Vielen Dank schon einmal!

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